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6. filmPOLSKA Filmfestival in Berlin und Potsdam

Das größte polnische Filmfestival in Deutschland.



Das Festival filmPOLSKA ist die größte Präsentation der polnischen Filmkunst in Deutschland. In seiner sechsten Ausgabe zeigt es wieder mehr als 100 Spiel- und Dokumentarfilme, darunter junge Produktionen aus der einheimischen Kino-Werkstatt, sowie internationale Koproduktionen mit polnischen Regisseuren. Abgerundet wird das Programm mit Kurzfilmen, meistens unabhängige Debüts. Die Präsentation des Programms fand auf einer Pressekonferenz bereits am Montag im Filmmuseum Potsdam statt. Der passende Ort zu 100 Jahre Filmstadt Babelsberg, die dieses Jahr gefeiert werden und zu der wir in den nächsten Wochen ausführlich berichten werden.

Insgesamt neun Abspielstätten stehen dieses Jahr für das Festival zur Verfügung, die allerdings nicht alle gleich viel Filme zeigen. Dazu gehören als zentraler Aufführungsort die Hackesche Höfe Kinos sowie das Kant Kino, das Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums, das Kino Arsenal, das Filmmuseum Potsdam, das Kino FSK in Kreuzberg, der Club der polnischen Versager und der Filmclub K-18. Sie alle zeigen erneut die interessantesten Produktionen der letzten Zeit und machen damit dem achtung berlin - new berlin film award, der zu gleicher Zeit stattfindet, arg Konkurrenz. Doch Konkurrenz belebt auch das Geschäft, sodass durch noch größere Filmauswahl mehr Besucher nach Berlin und Potsdam strömen werden, um bei den Berliner Frühjahrsfilmfestivals dabei zu sein.

Auch in diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf dem Schaffen mutiger Filmemacher wie Paweł Borowski (Zero), Paweł Sala (Matka Teresa od Kotów/Mutter Teresa und die Katzen), Przemysław Wojcieszek (Made in Poland) oder dem beim Filmfestival in Venedig ausgezeichneten Jerzy Skolimowski (Essential Killing). Im Februar zeigte die 61. Berlinale bereits fünf polnische Erstaufführungen. Drei davon - Jutro będziej lepiej/Morgen wird es besser, Świteź- Die verlorene Stadt und Made in Poland - werden noch einmal bei filmPOLSKA präsentiert.

Die Sektion Dokumentarfilm ist wie jedes Jahr voller Emotionen und herausragender Bilder. Die Retrospektive erinnert an Krzysztof Kieślowski und zeigt im Zeughauskino den kompletten Dekalog. Im Rahmen der Reihe Kamerakunst zeigen das Kino Arsenal und das Filmmuseum Potsdam Filme von Paweł Edelman (u.a. Der Pianist) und Arthur Reinhart (u.a. Wenecja/Venedig). Die Sektion Shorts präsentiert kurze Formate, Independentfilme, Etüden aus polnischen Filmschulen und das Wirken der Piraten aus Podlasie. In Special Screenings zeigt das Festival die Gewinnerfilme eines der bekanntesten polnischen internationalen Filmfestivals, dem Era Nowe Horyzonty in Breslau.

Das Festival wird abgerundet von einem Dokumentarfilmworkshop für Studenten von Filmschulen und junge Filminteressierte: "Berlin upside down" oder wie kann man das Bekannte anders betrachten, wird von Bartek Konopka geleitet.

6. filmPOLSKA Filmfestival Berlin
14.–20. April 2011
eine Einrichtung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Polen
Burgstrasse 27
10178 Berlin
Tel.: 030 / 24 75 81-0
Fax: 030 / 24 75 81-30
Mail: info@polnischekultur.de
Link: www.filmpolska.de


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