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4 Preise für MBB-geförderte Filme in Cannes! - Schwedischer Film gewinnt Goldene Palme!

Ruben Östlunds MBB geförderte Satire "Triangle of Sadness" gewinnt die Goldene Palme der 75. Internationalen Filmfestspiele von Cannes.



Die Jury um Vincent Lindon vergab am gestrigen Samstag Abend die Goldene Palme für den Besten Spielfilm an den schwedischen Film "Triangle of Sadness" von Ruben Östlund.

Mit der vom Medienboard Berlin Brandenburg geförderten Koproduktion der Berliner Essential Filmproduktion gewinnt Östlund nach “The Square” in 2017 damit zum 2. Mal die höchste Auszeichnung in Cannes!

In dem Film begibt sich ein Luxus-Kreuzfahrtschiff mit Superreichen in stürmische Gewässer. Nachdem dieses von Piraten gekapert wird, stranden ein paar der Schiffsreisenden auf einer Insel, wo die Hierarchien umgekehrt werden und die Machtverhältnisse des Kapitalismus ad absurdum geführt werden. Für einige der größten Lacher im Film sorgen Iris Berben und Sunnyi Melles.


Der Preis für die Beste Schauspielerin im Wettbewerb 2022 ging an Zar Amir Ebrahimi in “Holy Spider” des iranischen Regisseurs Ali Abbasi, koproduziert von der Berliner One Two Films.

In dem Film spielt Ebrahimi eine mutige Journalistin, die einem Serienmörder auf der Spur ist, der es im Iran auf Prostituierte abgesehen hat.


Als Bester Darsteller wurde Song Kang-ho ausgezeichnet. Der Südkoreaner spielt in "Broker" von Hirokazu Koreeda die Hauptrolle. 2019 war er im Palmengewinner "Parasite" zu sehen.

Der MBB-geförderte Film “Mariupolis 2” des im April in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol getöteten Filmemachers Mantas Kvedaravičius erhielt posthum den Prix Spécial du Jury bei L'Œil d'Or, der Verleihung des Dokumentarfilm-Preises von Cannes. Koproduzent ist Twenty Twenty Vision Filmproduktion.

Mit Mia Hansen-Løves “One Fine Morning” mit Léa Seydoux, einer Koproduktion von Razor Film, hatte schon am Donnerstag ein MBB-geförderter Film als Bester Europäischer Film in der Sektion »Quinzaine des Réalisateurs« gewonnen!

Ebenfalls zuvor war bereits die Produktion "HARKA – Aufruhr" von ZDF/Das kleine Fernsehspiel und ARTE in der Sektion »Un Certain Regard« ausgezeichnet worden.

Im Film von Regisseur Lotfy Nathan geht es um die Geschichte eines jungen Tunesiers, der durch das Schmuggeln von Benzin auf einem örtlichen Schwarzmarkt ein besseres Leben haben will.


Der »Un Certain Regard« Schauspiel-Preis ging an Vicky Krieps für "Corsage" und Adam Bessa für "Harka"

Der »Un Certain Regard« Regiepreis ging an "Metronom" von Alexandru Belc.

Die US-Amerikanerinnen Riley Keough und Gina Gammell erhielten für ihren Film "War Pony" den Preis Camera d'Or für den besten Debütfilm.

Die belgischen Filmemacher Jean-Pierre und Luc Dardenne wurden für ihren Film "Tori und Lokita" mit einem Spezialpreis ausgezeichnet.

Das Werk erzählt von den jungen Migranten Tori und Lokita, die sich auf der Flucht kennengelernt haben und sich nun als Geschwister ausgeben, um Lokita (Joely Mbundu) einen Aufenthaltsstatus in Belgien zu ermöglichen.


Der Südkoreaner Park Chan-wook, der einst seinen Kultfilm "Oldboy" an der Croisette präsentierte, wurde dieses Jahr mit dem Regie-Preis ausgezeichnet.

Sein neuer Film "Decision to Leave" verfolgt, wie sich ein Polizist in eine des Mordes an ihrem Ehemann Verdächtigte verliebt.


Beim Großen Preis der Jury, der zweitwichtigsten Auszeichnung des Festivals, zeigte sich die Jury unentschieden. Sowohl der Palmen-Favorit "Close" des Belgiers Lukas Dhont, als auch der von der Kritik geteilt aufgenommene "The Stars at Noon" der französischen Filmemacherin Claire Denis erhielten einen Preis.

Auch der Jury Preis wurde doppelt vergeben. Sowohl der aus Sicht eines Esels erzählte "Eo" von Jerzy Skolimowski, als auch "The Eight Mountains" von Charlotte Vandermeersch und Felix Van Groeningen wurden ausgezeichnet.

Den Drehbuchpreis erhielt Tariq Saleh für "Boy From Heaven".

In dem Film wird der Machtkampf in einer religiösen Universität in Kairo geschildert wird.


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Preise der Woche der Kritik (Auswahl):

Grand Prix: "La Jauría" von Andrés Ramírez Pulido
Jury-Preis: "Aftersun" von Charlotte Wells

Preis der Internationalen Kritiker-Vereinigung FIPRESCI:

Wettbewerb: "Leila's Brothers" von Saeed Roustayi (Iran)
Un Certain Regard: "The Blue Caftan" von Maryam Touzani (Marokko)
Quinzaine/Semaine: "Love According to Dalva" von Emmanuelle Nicot (Frankreich)

Preise der Director's Fortnight:

European Cinemas Label Award: "An einem schönen Morgen" von Mia Hansen-Løve
SACD Award: "The Mountain" von Thomas Salvador

Queer Palm: "Joyland" von Saim Sadiq

Link: www.festival-cannes.com


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