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    <title>Berliner Arbeitskreis Film e.V. - Filmfestivals</title>
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    <description>News, Infos, Berichte aus der Film- und Fernsehbranche vom Berliner Arbeitskreis Film e.V.</description>
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    <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 14:43:24 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Berliner Arbeitskreis Film e.V. - Filmfestivals - News, Infos, Berichte aus der Film- und Fernsehbranche vom Berliner Arbeitskreis Film e.V.</title>
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    <title>Gewinner des Crystal Globe beim 60. Karlovy Vary Filmfestival in Karlsbad</title>
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            <category>Auszeichnungen</category>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Die Kristallkugel ging an &lt;em&gt;&quot;Fruit Gathering&quot;&lt;/em&gt; (Obstsammeln); &lt;em&gt;&quot;Lover, Not a Fighter&quot;&lt;/em&gt; gewann den Proxima-Wettbewerb beim 60. Karlovy Vary Filmfestival im tschechischen Karlsbad.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1623 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;282&quot; height=&quot;121&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Karlovy_Vary_Filmfest-Karlsbad.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;strong&gt;60.&lt;/strong&gt; Ausgabe des Internationalen A-Filmfestivals im tschechischen Karlsbad (Karlovy Vary) fand vom &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;3. bis 11. Juli 2026&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:7357 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right width=&quot;241&quot; height=&quot;532&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Karlsbad_Kristallkugel_Statuette.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt; Der Hauptpreis des &lt;strong&gt;60.&lt;/strong&gt; Internationalen Filmfestivals von Karlsbad ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Fruit Gathering&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Regisseur Aung Phyoe aus Myanmar, einer Ko-Produktion mit Frankreich, Tschechien und Myanmar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aung Phyoe nahm die Kristallkugel für sein Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Obstsammeln&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; direkt aus den Händen von Juliette Binoche entgegen, die selbst kurz zuvor mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Es ist mein erster Film, mein erstes großes Festival und mein erster Preis!&quot;&lt;/em&gt; sagte der überraschte Filmemacher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Fruit Gathering&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; schwankt in einem fesselnden Rhythmus zwischen Zärtlichkeit und Härte, während er darüber nachdenkt, wie die Begierden von Frauen in einem Land überleben, in dem Intimität und Liebe zwischen Frauen gesellschaftlich inakzeptabel bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gespräch mit &lt;a href=&quot;https://cineuropa.org/en/interview/493273/&quot;&gt;Cineuropa&lt;/a&gt; reflektierte der junge Regisseur über die lange Entstehung des Films, seine intime Darstellung von Verlangen und Unsicherheit sowie die Herausforderungen, eine persönliche Geschichte innerhalb der Realitäten des zeitgenössischen Myanmars zu gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Aung Phyoe:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&quot;Für mich geht es in erster Linie um die Suche nach einem besseren Leben, Freiheit und der Last der Erwartungen. In den letzten Jahren hat genau das jeder burmesische Jugendliche durchgemacht. Aber wenn man genauer hinschaut, gibt es einen Unterschied im Privileg, das jeder Einzelne besitzt. Manche Menschen können das Land verlassen und ein ordentliches Leben im Ausland aufbauen, während andere aufgrund ihrer Rasse oder Religion nicht einmal einen Pass bekommen können. Deshalb möchte ich über zwei Charaktere schreiben, die ähnliche Hintergründe haben, aber unterschiedliche Privilegien haben, je näher sie einander wachsen. Was Sans Sehnsucht betrifft, so ist sie definitiv ein Teil von mir, meinen Beobachtungen, Inspirationen aus anderen Medien wie Literatur und meiner eigenen Art, die Menschen um mich herum zu verstehen.&quot;&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Proxima-Wettbewerb und weitere Preise:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gewinner des Proxima-Wettbewerbs, der formal innovativen Filmen gewidmet ist, ging an die verspielte Liebesgeschichte &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Lover, Not a Fighter&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, über einen jungen Mann, der verliebt und auch ein wenig verloren ist, sowie die ihm am nächsten stehenden Menschen. Auch dieser Film der Regisseurin Martina Buchelová entstand als Ko-Produktionen, nämlich als slowakisch-tschechische Koproduktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dänische Familiendrama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Guest&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; erhielt sowohl den Preis für die beste Regie für den Debütfilmemacher Mads Mengel als auch den Sonderpreis der Jury. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Preis für den besten Hauptdarsteller ging an den 71-jährigen Laienschauspieler Ghassan Saad für die libanesische Koproduktion &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Pipes&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, während eine sichtlich emotionale Anna Schinz den Preis als Beste Hauptdarstellerin für das Schweizer Drama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;A Happy Family&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; des Regisseurs Jan-Eric Mack entgegennahm. Das Familien-Drama basiert auf dem Drehbuch von Anna Schinz, Nikita Afanasjew und Eva Kienholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jury verlieh Efthimis Kosemund-Sanidis für sein Debüt &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;A Whole Person Almost&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; den Preis für den besten Regisseur. In dem Film reist ein Mann auf eine abgelegene griechische Insel, um das Erbe seines verstorbenen Vaters in einer persönlichen und emotionalen Odyssee einzufordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&quot;Ich hoffe, dieser Film erinnert die Menschen daran, dass Verletzlichkeit nicht das Gegenteil von Stärke ist, sondern eine ihrer Formen&quot;&lt;/em&gt;, sagte der griechische Filmemacher. &lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sonderpreis der Jury ging an den poetischen japanischen Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Incinerator&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, basierend auf einer Kurzgeschichte von Kaori Ekuni, während das zweite slowakische Debüt im Proxima-Wettbewerb, &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;33 Steps&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, eine besondere Erwähnung erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Právo Publikumspreis ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Bára – Diary of a Rockstar&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, eine Zeitraffer-Dokumentation von Helena Třeštíková. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&quot;Ich möchte Bára Basiková für ihre Offenheit und Authentizität danken. Ich habe einen Wunsch: Dass das tschechische Fernsehen weiterhin das gleiche Maß an Finanzierung erhält wie heute. Andernfalls wäre es nicht möglich, ehrgeizige, langfristige Projekte zu schaffen, die das Publikum eines Tages annehmen könnte, so wie es unsere getan hat. Wenn es also irgendeine Möglichkeit gibt, diesen Wunsch in Erfüllung zu setzen, wäre ich unglaublich dankbar&quot;&lt;/em&gt;, sagte die Regisseurin in ihrer Dankesrede.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wurden drei Ehrenpreise  während der Abschlusszeremonie des &lt;strong&gt;60.&lt;/strong&gt; Internationalen Filmfestivals Karlowy Vary von KVIFF-Geschäftsführer Kryštof Mucha und künstlerischem Leiter Karel Och überreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die erste Geehrte des Abends war die Diplomatin, Schriftstellerin und ehemalige Schauspielerin Magda Vášáryová.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der US-amerikanische Schauspieler Jeffrey Wright erhielt den KVIFF President&#039;s Award und kehrte damit - 29 Jahre nach seinem ersten Besuch - zum Festival zurück. Als er 1997 nach Karlsbad kam, stand er am Anfang seiner Karriere. Seitdem hat der charismatische amerikanische Schauspieler ein bemerkenswertes Werk aufgebaut, das Blockbuster-Produktionen, gefeierte Dramen, Independent-Filme und Arthouse-Kino umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juliette Binoche, die drei Filme auf dem diesjährigen Festival präsentierte, fügte ihrer Sammlung von Schauspielauszeichnungen aus Berlin, Cannes und Venedig den Crystal Globe des KVIFF for Outstanding Artistic Contribution to World Cinema hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.kviff.com/en/homepage&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.kviff.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 16:43:00 +0200</pubDate>
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    <title>Große Bandbreite an Gewinner­filmen beim 43. FILMFEST MÜNCHEN</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6953-Grosse-Bandbreite-an-Gewinnerfilmen-beim-43.-FILMFEST-MUENCHEN.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Vom leichten Sommerfilm bis hin zum Drama - die Bandbreite der Gewinner­filme des Filmfestes München war dieses Jahr besonders groß.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:2493 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;134&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Filmfest_Muenchen_2013_neu.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;strong&gt;43.&lt;/strong&gt; Ausgabe des FILMFESTS München mit insgesamt 130 Filmen aus 56 Ländern, fand vom &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;26.06. - 05.07.2026&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt; statt, wobei die Preisverleihungen des »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Förderpreises Neues Deutsches Kino&lt;/font&gt;«, dem mit 70.000 Euro höchstdotierten Nachwuchspreis in Deutschland, bereits am Freitag, den &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;3. Juli 2026&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt; in vier Kategorien vergeben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Beste Regie: Ella Cieslinski, Nina Wesemann für ERZÄHL MIR DEIN MORGEN&lt;br /&gt;
Bestes Drehbuch: Susanne Heinrich für DIE MISERABLE MUTTER&lt;br /&gt;
Beste Produktion: Christoph Otto für DIE BALLADE VON MITTWOCH AUF DONNERSTAG&lt;br /&gt;
Beste Schauspielerin: Ricarda Seifried für ERZÄHL MIR DEIN MORGEN&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;Samstagabend&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt; folgten die Hauptpreise, darunter die mit 100.00 Euro höchstdotierte Auszeichnung beim FILMFEST MÜNCHEN, die dieses Jahr an den neu belebten »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;CineCoPro Wettbewerb&lt;/font&gt;« ging. Der vom FFF Bayern gestiftete Preis richtet sich an internationale Ko-Produktionen mit deutscher Beteiligung.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Preis ging an die impressionistische wie sinnliche Coming-of-Age-Ge­schichte &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;STRANGE RIVER&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; des katalanischen Regisseurs Jaume Claret Muxart. Die spanisch-deutsche Koproduktion konnte sich unter 14 Wettbewerbsfilmen durchsetzen und erzählt von Didac, der mit seiner Familie eine Fahrradtour entlang der Donau unternimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/D2AROXGN75I&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/D2AROXGN75I&quot; title=&quot;STRANGE RIVER | Trailer | Wettbewerb CineCoPro | FILMFEST MÜNCHEN 2026&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
An dem Fluss beobachtet der sechzehnjährige Jugendliche immer wieder einen geheimnisvollen Jungen und fühlt sich zu ihm hingezogen. Während Dídac sich selbst entdeckt und sich von seinen jüngeren Brüdern distanziert, versinkt die Mutter in Erinnerungen an eine vergangene Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verleih Salzgeber wird den Film, der seine Weltpremiere im letzten Jahr in Venedig gefeiert hatte, bereits am 27. August 2026 in die Kinos bringen.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Statement der Jury:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Die Darstellung einer so realistischen, liebenswerten Familie wurde durch eine Kombination aus exzellentem Drehbuch, Besetzung, Regie, Bildsprache und dem offensichtlichen Vertrauen zwischen allen Beteiligten ermöglicht. Das Ergebnis ist ein aufbauender Film mit genau der richtigen Portion Hoffnung&quot;&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;CineMasters Award&lt;/font&gt;«, der Hauptpreis des FILMFESTS MÜNCHEN im internationalen Wettbewerb, ging an das Drama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;VON SCHAM UND GELD&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Regisseur Visar Morina erzählt von einer Familie in seinem Geburtsland Kosovo, die aus Geldnot vom Land in die Stadt zieht. Eigentlich war die Familie glücklich mit ihrem Leben in einer ländlichen Gegend im Kosovo. Doch als ein Familienmitglied heimlich alle Kühe verkauft und sich mit dem Geld ins Ausland absetzt, bleibt dem Rest nichts anderes übrig, als in die Großstadt zu ziehen und von vorne anzufangen. Aber das ist leichter gesagt als getan in einer Gesellschaft, in der Menschen keinen Wert haben.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Der Film hatte zuvor den »Grand Jury Prize: Dramatic« beim Sundance Film Festival 2026 erhalten.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Statement der Jury:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Insgesamt ist diese Sektion von unglaublichen schauspielerischen Leistungen und einer packenden Auseinandersetzung mit aktuellen Themen wie sozialer Ungleichheit und den Folgen unseres kapitalistischen und patriarchalischen Systems geprägt. Die Filme in diesem Programm hätten unterschiedlicher nicht sein können, so dass es nicht einfach war, sie miteinander zu vergleichen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Von Scham und Geld&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, den wir auszeichnen wollen, fesselt von Anfang bis Ende durch seinen meisterhaften Umgang mit Form und Funktion. Er ist eine zarte, aber zugleich schonungslose Beobachtung einer Welt, in der Arbeitskräfte billig und Menschen entbehrlich sind. Der Film konfrontierte uns immer wieder mit der Frage: Lässt unsere kapitalistische Gesellschaft überhaupt Raum für Würde und Selbstachtung? Dabei lässt sich der Film nicht auf eine nihilistische Weltanschauung ein, sondern er ermutigt uns, zu glauben, dass es selbst unter den widrigsten Umständen immer Momente der Menschlichkeit gibt&quot;.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;CineVision Award&lt;/font&gt;« wird an den Besten Internationalen Debütfilm verliehen. Die Preisjuror*innen wählten den chinesisch-französischen Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;A GIRL UNKNOWN&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Jing Zou.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Statement der Jury:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Obwohl die zwölf Wettbewerbsfilme alle sehr unterschiedlich waren, kehrten sie immer wieder zu den Themen Identität, Selbstfindung und Akzeptanz zurück. Unser Gewinnerfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;A GIRL UNKNOWN&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; thematisiert die Folgen der chinesischen Ein-Kind-Politik werden, indem der Film ein junges Mädchen begleitet, das von Familie zu Familie, von Zuhause zu Zuhause weitergereicht wird, in der Hoffnung, ihren Platz zu finden. Doch dieser entzieht sich ihr stets. Mit außergewöhnlichem Einfühlungsvermögen und Feingefühl gelingt es der Regisseurin, die emotionale Entwicklung dieser Hauptfigur langsam und subtil, aber mit großer Ernsthaftigkeit nachzuzeichnen&quot;&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;CineRebels Award&lt;/font&gt;« ist eine Plattform für Formatsprenger, Filmabenteu(r)er und den cinephilen Filmgeschmack. Die diesjährige dreiköpfige Jury hat sich für den poetischen Dokumentarfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;HAIR, PAPER, WATER...&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Nicolas Graux und Minh Quý Trương aus Vietnam entschieden, der zuvor schon in Locarno mit dem Goldenen Leoparden der Sektion Filmmakers of the Present ausgezeichnet worden war und mit einer ungestümen und radikal eigenständigen Bildsprache von Traditionen, aussterbende Kulturen und der Bedeutung von Familie erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;CineKindl Award&lt;/font&gt;« ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;MEIN SOMMER BEI NONNA&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Margherita Spampinato aus Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/gOhoFqGlVLI&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/gOhoFqGlVLI&quot; title=&quot;MEIN SOMMER BEI NONNA | Trailer | CineKindl | FILMFEST MÜNCHEN 2026&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Nico wird zu seiner resoluten Großtante Gela nach Sizilien geschickt, wo die Uhren noch anders ticken. In ihrem Haus gibt es kein Wi-Fi, dafür so einige Geister aus der Vergangenheit. Auch bei den Kindern in der Nachbarschaft findet Nico nur schwer Anschluss. So hat er sich seinen Sommerurlaub nicht vorgestellt. Doch nach und nach finden die beiden Sturköpfe Gemeinsamkeiten – und Nico sogar seine erste Liebe.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Statement der Jury:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Mit seiner wunderschönen Kameraführung, seinen bemerkenswerten schauspielerischen Leistungen und seiner souveränen Erzählweise erinnert er uns daran, dass die Liebe zeitlos ist und dass die Beziehungen, die wir aufbauen, zu dem Wertvollsten gehören, was wir haben.&quot;&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Young Jury Award&lt;/font&gt;« ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;LOS NADADORES&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Sol Iglesias SK, ein apokalyptischer wie schwelgender Sommerfilm über Argentiniens Jugend zwischen Klimakatastrophe und Staatszerfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/1wUnsdP56mM&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/1wUnsdP56mM&quot; title=&quot;LOS NADADORES | Trailer | International Independents | FILMFEST MÜNCHEN 2026&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Eine Gruppe von Jugendlichen erlebt den heißesten Sommer aller Zeiten in Buenos Aires. Zwischen Stromausfällen, Massenmigration und extremer Hitze verbringt sie die Tage auf den Straßen und bricht in leerstehende Häuser ein, um etwas Abkühlung in den Swimming-Pools zu suchen. Unter der gleißenden Sonne heizt sich die Stimmung auf.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Statement der Jugendjury:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Für uns als Junge Jury war es ein besonderes Anliegen, einen Film auszuzeichnen, der die Herausforderungen an unsere Generation thematisiert. Der Film, den wir ausgewählt haben, sticht hervor, weil er einige der drängendsten Probleme unserer Zeit thematisiert: politische Entscheidungen, die unsere Zukunft gefährden, und die immer größere Schere zwischen Privilegierten und Benachteiligten.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;FIPRESCI-Preis&lt;/font&gt;« geht an die deutsche Weltpremiere &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;SCHÖNE SEELEN&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Tom Schreiber. Eine Tragikomödie um Sehnsüchte und verkorkste Neuanfänge – mit einem umwerfenden August Diehl!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Sommer 1996: Der ewig jugendliche Tagelöhner Freddy ergreift die Gelegenheit, sein unbequemes Leben in Deutschland hinter sich zu lassen und landet in einem spanischen Urlaubsort. Zunächst wähnt er sich im Paradies. Doch die erste Saison ist noch nicht vorüber, da wird Freddy zum Mittelpunkt des grotesken Zerfalls der Aussteigergemeinschaft.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Statement der Jury:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Die FIPRESCI-Jury war von einem Film beeindruckt, der das Alltägliche ganz leise in etwas Außergewöhnliches verwandelt. Er nimmt die Tragödien, Hoffnungen, Zweifel, kleinen Freuden und unerwarteten Geschenke des Alltags auf und verwebt sie zu einem einfühlsamen Porträt der heutigen Gesellschaft.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Audience Award National&lt;/font&gt;« geht an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;LIEBLINGSMENSCHEN – DIE AUSERGEWÖHNLICHE FREUNDSCHAFT VON AGNES &amp;amp; AMIR&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Helena Hufnagel. Ein Wohlfühlkino mit Katharina Thalbach als Hundertjährige nach einer wahren Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/uU8c0ghiQ2I&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/uU8c0ghiQ2I&quot; title=&quot;LIEBLINGSMENSCHEN Trailer German Deutsch (2026)&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Was haben ein 31-jähriger, homosexueller Geflüchteter und ein 101-jähriges Berliner Original gemeinsam? Antwort: die Wohnung. Denn die Seniorin Agnes braucht Amir als Mitbewohner, um nicht ins Altersheim ziehen zu müssen. Was als von Skepsis geprägte Zweckgemeinschaft beginnt, wird mit der Zeit mehr und die zwei finden Halt, Mut und neue Lebensperspektiven.&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der »&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Audience Award International&lt;/font&gt;« geht an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;IF ONLY THE YEAR HAD 364 DAYS&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Almourad Aldeeb aus Syrien. Ein Essay, gedreht auf 16mm, zwischen persönlicher Aufarbeitung und Zeugenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Almourad Aldeeb wird 2013 während des Bürgerkriegs in Syrien mit seinen Freunden inhaftiert. Mehrere Monate verbrachte er in einem Foltergefängnis, bevor ihm die Flucht nach Deutschland gelang. Nach dem Sturz des Regimes kehrt er zum Ort des Schreckens zurück, um sich seinen Erinnerungen zu stellen und seiner Freunde zu gedenken, die dort zu Tode gefoltert wurden.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.filmfest-muenchen.de/de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.filmfest-muenchen.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>60. Ausgabe des KARLOVY VARY International Filmfestival in Karlsbad</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6952-60.-Ausgabe-des-KARLOVY-VARY-International-Filmfestival-in-Karlsbad.html</link>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Einen Tag bevor die Preise beim Filmfest München verliehen werden, feiert im tschechischen Karlsbad das zweitälteste Filmfestival der Welt am heutigen Freitagabend seine glamouröse 60. Eröffnung.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1623 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;282&quot; height=&quot;121&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Karlovy_Vary_Filmfest-Karlsbad.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweitältestes Filmfestival der Welt war das Internationale Filmfestival Karlovy Vary Teil der sogenannten &quot;ersten Welle&quot; der europäischen Nachkriegsfilmfestivals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Ausgabe des Karlsbader Filmfestivals fand vor achtzig Jahren als nicht-wettbewerbsorientierte Veranstaltung mit internationaler Beteiligung statt. Organisiert von den Kurorten Mariánské Lázně und Karlovy Vary fand es noch vor den ersten Ausgaben der Festivals in Cannes und Locarno statt und lief im Jahre 1946 sogar noch vor der ersten Nachkriegsausgabe des ältesten Filmfestivals der Welt, dem 1932 gegründeten Filmfestival von Venedig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unverhältnis zwischen den beiden Jubiläen (60 und 80) ist das Ergebnis mehrerer verschiedener Faktoren, denn Im Laufe seiner langen Existenz hat das Karlsbader Filmfestival eine Reihe turbulenter Veränderungen durchlaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es 1953 und 1955 komplett ausfiel, fand das Festival aufgrund politischer Verordnung anschließend nur noch alle zwei Jahre statt. Ab 1959 musste das Festival, das zwei Jahre zuvor von der FIAPF als Kategorie-&quot;A&quot;-Festival anerkannt worden war, dieses prestigeträchtige Label vorübergehend mit dem neu gegründeten Moskauer Internationalen Filmfestival teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst mit der Lockerung des äußeren Drucks in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre kehrten nach und nach größere ausländische Filme und interessante Gäste ins Festival zurück. Die Ausgabe im Jahre 1990 - gleich nach der Samtenen Revolution, dem politischen Systemwechsel der Tschechoslowakei vom Realsozialismus zur Demokratie im November und Dezember 1989,   zeigte die Teilnahme mehrerer exilierter oder verbotener Filmemacher sowie die Vorführung von Titeln, die zuvor zensiert worden waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt der erwarteten Blüte des Festivals folgten jedoch mehrere Jahre der Unsicherheit, bevor die Karlowy Vary International Film Festival Foundation gegründet werden konnte, um die Organisation des Festivals aus der Hand des Staates zu nehmen. Das Festival konnte auch erfolgreich Versuche abwehren, es nach Prag zu verlegen. Die fortlaufende Entwicklung des Festivals wurde aufgrund der internationalen Covid-Pandemie glücklicherweise nur einmal unterbrochen, und so markiert das Jahr 2026 die 60-jährige Jubiläumsausgabe des Festivals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit letztem Jahr wird das gesamte Team von Geschäftsführer Kryštof Mucha, künstlerischem Leiter Karel Och und Produktionsleiter Petr Lintimer geleitet. Mit dem Eintritt des strategischen Partners Rockaway Art vor einigen Jahren hat das Festival eine stabile Grundlage für sein zukünftiges Wachstum geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:7393 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/60._Karlovy_Vary_Filmfestival_in_Karlsbad.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&quot;Für das diesjährige Festival, das vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;3. bis 11. Juli 2026&lt;/font&gt; stattfindet, haben wir darüber nachgedacht, wie wir die Feier des &lt;strong&gt;80.&lt;/strong&gt; Jubiläums und der &lt;strong&gt;60.&lt;/strong&gt; Ausgabe am besten ausdrücken können, und wir haben uns entschieden, mit dem Symbol des roten Teppichs zu arbeiten. Das Bild wurde so einfach wie möglich gestaltet, um verschiedene Assoziationen und Interpretationen hervorzurufen und das Festival zu symbolisieren&quot;&lt;/em&gt;, sagen Jonatan Kuna und Aleš Najbrt vom Studio Najbrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Mit unserem Design wollen wir vermitteln, dass der rote Teppich für alle da ist – nicht nur für die Filmemacher, um ihre Filme zu präsentieren, oder für die Stars, die zu den Eröffnungs- und Abschlusszeremonien kommen. Alle Filmliebhaber und Festivalbesucher können sie durchqueren. Der rote Teppich ist für alle da, damit jeder ein paar Momente des Ruhms erleben kann. Die Schatten, die unterschiedlich auf dem Teppich erscheinen, spiegeln diese Vorstellung wider. Sie repräsentieren eine weitere Ebene des diesjährigen Bildes und werden zusammen mit dem Festival als Ganzes lebendig. Sie sind eine Art Projektion, ein Film, der sich direkt auf dem roten Teppich entfaltet&quot;&lt;/em&gt;, sagen die Designer.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:7357 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;241&quot; height=&quot;532&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Karlsbad_Kristallkugel_Statuette.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt; Mittlerweile ist das Internationale Filmfestival Karlovy Vary das größte Filmfestival in Tschechien und das renommierteste seiner Art in Mittel- und Osteuropa. Es gehört zu den ältesten A-Kategorie-Filmfestivals (d. h. nicht spezialisierte Festivals mit einem Wettbewerb für abendfüllende Spielfilme) und teilt sich diese Kategorie mit den Festivals in Cannes, Berlin, Venedig, Locarno, San Sebastián, Montreal, Shanghai und Tokio. Unter Filmschaffenden, Käufern, Verleihern, Verkaufsagenten und Journalisten gilt das KVIFF als das wichtigste Ereignis in ganz Mittel- und Osteuropa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der Retrospektiven und der Sektion aktueller tschechischer Filme, feiern alle anderen Filme beim KVIFF in Karlovy Vary ihre Welt-, internationale oder europäische Premiere und konkurrieren im Wettbewerb um den Kristallglobus, das Symbol des Festivals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unverzichtbarer Teil des Jubiläums des &lt;strong&gt;60.&lt;/strong&gt; Karlovy Vary International Film Festival, das in diesem Jahr 80 Jahre seit seiner Gründung feiert, wird eine Spezialausgabe der beliebten &lt;strong&gt;„Klassiker“&lt;/strong&gt;-Sektion sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Eines der beliebtesten festen Programme des Festivals, das regelmäßig auf die Filmgeschichte zurückblickt, wird in diesem Jahr eine feierliche Form annehmen“&lt;/em&gt;, sagt der künstlerische Leiter des Festivals, Karel Och. &lt;em&gt;„Es wird aus zwanzig sorgfältig ausgewählten Filmen früherer Festival-Ausgaben bestehen, die eng mit seiner Geschichte verbunden sind und als Meilensteine für die Identität und den Ruf des KVIFF gelten.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Gezeigt wird u.a. &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Birds, Orphans and Fools&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Juraj Jakubisko (1938-2023), der mehr als zwanzig Jahre verboten war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/ZmyOlAgIMZI&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/ZmyOlAgIMZI&quot; title=&quot;Church of Film: BIRDS, ORPHANS &amp;amp; FOOLS (trailer)&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Diese mosaikartige, fantastische Allegorie unerfüllter Träume und der Absurdität der Welt galt bis dahin als „unsowjetisch“, sodass der Film um drei jugendliche Kriegswaisen, die sich in eine anarchische und spielerische Existenz voller Verleugnung und juveniler Freude zurückziehen, erst 1990 auf dem Karlsbader Filmfestival gezeigt werden konnte und sogleich den FIPRESCI-Preis gewann.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vielzahl von Festivalstars zierte am Abend den neuen roten Teppich und die Zeremonie begann mit einer spektakulären musikalischen Feier der Festivalgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauspielerin Maggie Gyllenhaal erhielt den Festival President&#039;s Award und nutzte ihre Rede, um auf ihr Studium in Prag und den Moment zurückzublicken, in dem das tschechische Kino ihren Wunsch weckte, Regisseurin zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauspieler Dustin Hoffman erhielt die Kristallkugel für herausragenden Beitrag zum Weltkino und wurde mit einer langen Standing Ovation aus der Grand Hall geehrt. Gemeinsam mit den beiden Darstellen wurde das Jubiläum vor dem Hotel Thermal gefeiert – mit einem eigens komponierten Konzert unter der Leitung des tschechischen Pop, Rap und Technokünstlers  NobodyListen, begleitet von einer Drohnenshow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Abschluss-Zeremonie am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;11. Juli 2026&lt;/font&gt; wird auch Juliette Binoche mit einer Kristallkugel für ihren Beitrag zum Weltkino geehrt. Darüber hinaus bekommt der US-Kameramann Robert Richardson, der für Oliver Stone, Martin Scorsese und Quentin Tarantino gearbeitet hat, einen Preis beim &lt;strong&gt;60.&lt;/strong&gt; Festival.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Filme im Hauptwettbewerb um die Kristallkugel:&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hijamat&lt;br /&gt;
(Hijamat / Hijamate)&lt;br /&gt;
Regie: Nader Saeivar | Produzent: Jafar Panahi / &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;Deutschland&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;, 2026, 104 Min. | Verleih: Neue Visionen / Hier ein erster &lt;a href=&quot;https://youtu.be/ZgD2SXeHsKU&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/ZgD2SXeHsKU&quot; title=&quot;‘Hijamat’: first trailer for Nader Saeivar’s Karlovy Vary title produced by Jafar Panahi,&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;
&lt;br /&gt;
Eine glückliche Familie&lt;br /&gt;
(A Happy Family)&lt;br /&gt;
Regie: Jan-Eric Mack / Schweiz, 2026, 121 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Regen&lt;br /&gt;
(Behind the Rain / Detrás de la lluvia)&lt;br /&gt;
Regie: Valeria Sarmiento / Chile, 2026, 98 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzes Geld für weiße Nächte&lt;br /&gt;
(Black Money for White Nights / Cherni pari za beli noshti)&lt;br /&gt;
Regie: Kristina Grozeva, Petar Valchanov / Bulgarien, Griechenland, 2026, 95 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Jahre, vier Monate&lt;br /&gt;
(Five Years, Four Months / Cinco años, cuatro meses)&lt;br /&gt;
Regie: Esteban Hoyos García, Juan Miguel Gelacio / Kolumbien, USA, 2025, 84 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obst sammeln&lt;br /&gt;
(Fruit Gathering / Thit-thee Khu)&lt;br /&gt;
Regie: Aung Phyoe / Myanmar, Tschechische Republik, Frankreich, 2026, 97 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chica Checa&lt;br /&gt;
(Chica Checa / Chica Checa)&lt;br /&gt;
Regie: Šimon Holý / Tschechische Republik, Frankreich, Slowakische Republik, 2026, 97 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur schöne Dinge zum Anschauen&lt;br /&gt;
(Only Beautiful Things to Look At / Frühling)&lt;br /&gt;
Regie: Ivan Ostrochovský / Slowakische Republik, Tschechische Republik, Ungarn, 2026, 90 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfeifen&lt;br /&gt;
(Pipes)&lt;br /&gt;
Regie: Karim Kassem / Libanon, Katar, Saudi-Arabien, 2025, 114 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gast&lt;br /&gt;
(The Guest / Gæsten)&lt;br /&gt;
Regie: Mads Mengel / Dänemark, 2026, 100 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Löwe an meinem Rücken&lt;br /&gt;
(The Lion at My Back)&lt;br /&gt;
Regie: Tonia Mishiali / Zypern, Luxemburg, Griechenland, 2026, 106 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 Wochen danach&lt;br /&gt;
(3 Weeks After)&lt;br /&gt;
Regie: Miroslav Terzić / Serbien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Luxemburg, 2026, 96 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.kviff.com/en/homepage&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.kviff.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 23:50:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Auszeichnung für „Olivia“ in Monte Carlo</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6949-Auszeichnung-fuer-Olivia-in-Monte-Carlo.html</link>
            <category>Film &amp; TV-Kritik</category>
            <category>Filmfestivals</category>
    
    <comments>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6949-Auszeichnung-fuer-Olivia-in-Monte-Carlo.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Johannes Hegemann freut sich über die Nymphe für den besten Schauspieler beim 65. Festival de Television, das vom 12. - 16. Juni 2026 in Monte Carlo stattfand.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:7390 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;450&quot; height=&quot;83&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Festival_de_Televison_Monte_Carlo.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 560px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:7391 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;471&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Festival_de_Televoision_Monte_Carlo_2026.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bericht von Katharina Dockhorn (rechts im Bild)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;br /&gt;
Monte Carlo ist ein gutes Pflaster für das deutsche Fernsehen. Beim &lt;strong&gt;65.&lt;/strong&gt; Jahrgang des renommierten Fernsehfilmfestivals im Fürstentum an der Cote d&#039;Àzur wurde Johannes Hegemann für seine grandiose Performance im ZDF-Fernsehfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Olivia“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; als bester Schauspieler von der Jury unter Präsidentin Leslie Manville geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/BVJFJvgMTIw&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt; des ZDF Spielfilms unter der Regie von Till Endemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/BVJFJvgMTIw&quot; title=&quot;OLIVIA – Der mutige Weg zur Travestieikone | ZDF #oliviajones #film&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell eröffnet das Regierungsoberhaupt im Grimaldi Forum das Wettrennen um die Goldene Nymphe. Prince Alber ließ es sich nicht nehmen, mit einer der ersten Trophäen die britisch-französische Schauspielerin Kristin Scott Thomas für ihre Karriere zu ehren. Nach dem Willen ihrer Eltern sollte sie zunächst Theaterpädagogin werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Doch meine Dozenten fragten, ob ich im richtigen Kurs sei. Sie empfahlen mir, mich für das Schauspiel einzuschreiben. Also ging sie nach Paris, Anfang der 1980-er der aufregendste Platz der Welt für sie, um Schauspielerin zu werden.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Erste Regiearbeit von Kristin Scott Thomas&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihrem Treffen mit der Presse erinnerte sie sich auch an ihre ersten Schritte vor der Kamera, die sie beim Fernsehen unter anderem an der Seite von Anthony Hopkins machte. Und an ihren Dreh mit Prince 1983. Sie sei sehr aufgeregt gewesen, als eine Casting-Agentin anrief, der Sänger suche nach jungen Schauspielern und Schauspielerinnen für einen Auftritt. Da sie ein großer Fan von ihm war, habe sie dem Termin mit ihm entgegengefiebert. Es sei dann sehr viel einfacher gewesen als gedacht, denn Prince erwies sich als nahbar und als Mensch wie jeder andere auch. Daher sei sie dann gerne ans Set nach Leeds gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 250px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:7392 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;324&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Kristin_Scott_Thomas_Monte_Carlo_2026.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Kristin Scott Thomas / © Monte Carlo 2026&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Kristin Scott Thomas sprach auch über ihre erste Regiearbeit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„My Mother&#039;s Wedding&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, in der sie selbst neben Scarlett Johansson und Sienna Miller zu sehen ist. Die Geschichte sei inspiriert vom Schicksal ihren Eltern. Ihr Vater arbeitete als Pilot und kam bei einem Unfall ums Leben. Ihre Mutter heiratete erneut einen Piloten, der wieder ums Leben kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Ich wollte meine tragische Kindheit endlich hinter mir lassen, aber die Geschichte anders erzählen. Ich porträtiere drei Frauen, die alle dasselbe Ereignis erlebt haben, aber auf unterschiedliche Weise damit umgegangen sind.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bester Film aus Israel/Palästina&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas beklagte, dass Frauen ab einem gewissen Alter in der Öffentlichkeit quasi unsichtbar werden. Eine Erfahrung, die Leslie Manville, dem Kinopublikum bestens bekannt aus ihrer Zusammenarbeit mit Mike Leigh, nicht teilt. Sie hätte nie Probleme gehabt, attraktive Rollen zu erhalten. Für die Serien und Filme des Wettbewerbs war sie voll des Lobs. Als besten Film zeichnete die Jury die aufrüttelnde israelisch-palästinensische Produktion &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Fadia“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Shady Srour aus, die ein schreckliches Schicksal nachzeichnet. Im Namen der Familienehre beerdigt die konservativ-muslimische Familie al-Hawi ihre Tochter Fadia lebendig. Aus dem Grab wird sie von liberalen Nachbarn gerettet, die sie fortan in ihrem Haus verstecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Dänische Serie sucht deutschen Sender&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als beste Serie wurde der dänische Sechsteiler &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„The Uniform“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; ausgewählt, die bei der Ausstrahlung im Nachbarland Rekordzahlen erzielte. Die in bester Tradition skandinavischer Krimis und Thriller entstandene Serie rankt sich um einen Polizeischüler, der bei einem Einsatz einen aggressiven jungen Mann schwer verletzt. Die Ausbilder tun alles, um ihm in dieser belastenden Situation zu helfen. Die Produzenten von Miso Film und Regisseur Jonas Alexander Arnby hoffen, dass bald ein deutscher Sender die Hochglanzproduktion kauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Gomorrah – wie alles begann bereits in der Auswertung&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Auswertung ist dagegen schon &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Gomorrah – wie alles begann“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; bei HBO, in Monte Carlo für ihre Kreativität geehrt. Die Serie führt ins Jahr 1977, als der skrupellose Gangsterboss Pietro noch einer von vielen Kids auf den Straßen von Neapel war, die der Armut entkommen wollen. Eine Chance sieht er im Einstieg in kriminelle Geschäfte des kleinen Unterweltprinzen Angelo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/U7J2Zgldj9g&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/U7J2Zgldj9g&quot; title=&quot;Gomorrah: The Origins | Official Trailer&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Es ist ein -Drama in der Tradition von Shakespeare über Macht, Familie und Macht,“&lt;/em&gt; räumt Riccardo Tozzi, Produzent und Chef der Produktionsfirma Cattleya ein, der beim Erstellen des Drehbuchs erneut Bestsellerautor Roberto Saviano und dessen Recherchen vertraute. &lt;em&gt;„Wir wollten verstehen, wie Pietro zu diesem gnadenlosen, gefürchteten Boss der Unterwelt wurde, und entdeckten Aspekte, die wir uns nicht vorstellen konnten. Seine Umgebung war von Armut und Gewalt geprägt, trotzdem war es noch eine unschuldige, fast poetische Welt. Aber das Geschäft hat sich damals grundlegend verändert. Der lohnendere Schmuggel mit Drogen, insbesondere Heroin, trat an die Stelle des illegalen Verkaufs von Zigaretten. Die Kämpfe zwischen den Kriminellen wurden gewalttätiger. Diese zunächst schleichende Verschiebung beeinflusste auch die Stadt und ihre Bewohner.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst die Sprache, der für Norditaliener oft unverständliche Neapolitanische Dialekt, habe sich grundlegend verändert, verrät Angelo-Darsteller Francesco Pellegrino bei unserem Treffen in Monte Carlo. Die sechs Teile beginnen wesentlich farbenfroher, atmosphärisch leichter als die bisherigen fünf von Düsternis geprägten Staffeln. Das Leben scheint für die Fünf offen. Doch peu a peu verändert sich Pietro. Der Ton wird rauer, die Stimmung aufgeladen. „Ich will sein Abrutschen in die Kriminalität nicht verteidigen. Ich glaube daran, dass jeder Mensch eine Wahl hat. Aber es ist schwer, seiner Umgebung zu entkommen, wenn du so wie Pietro von falschem Ehrgeiz zerfressen bist, dass du die Gefahren ausblendest. Jede seiner Entscheidung hat enormes Gewicht,“ so Riccardo Tozzi. Er sei eine tickende Zeitbombe, ergänzt Darsteller Luca Sabrano.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Weitere Runde von Gomorrah&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Staffel des Prequels gilt bereits als ausgemacht. Tozzi blickt indes auch in die Zukunft der Saga. Die Kinder aus den großen Mafia-Familien Italiens hätten oft in den USA studiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Der Konflikt hat großes erzählerisches Potential. Die Väter- Generation lebt noch auf der Straße und praktiziert Gewalt. Ihre Nachkommen sind kultiviert, arbeiten im Finanzwesen und legen das Geld an. Sie sind anscheinend sauber, global orientiert. Kurz, zwei verschiedene anthropologische Typen von Menschen treffen aufeinander, und das Geschäft ändert sich erneut grundlegend.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ähnlicher Dauerbrenner ist &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Walking Dead“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, nach fünf Staffeln Kampf mit den Untoten geht es ab Ende Juli in den dritten Auflauf von &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Walking Dead: Dead City“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. Die ersten beiden Episoden der Fortsetzung des Franchise wurden in Anwesenheit der Stars Lauren Cohan und Jeffrey Dean Morgan zur Eröffnung des Festivals gezeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/OYubP24sq3E&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/OYubP24sq3E&quot; title=&quot;THE WALKING DEAD: Dead City Season 3 Trailer (2026)&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überlebenden von Manhattan haben sich mit den Zombies arrangiert, Hauptfigur Megan will aber mehr als überleben. Mit Gleichgesinnten will sie die Stadt wieder aufbauen. Dafür muss sie nicht nur die versprengten Menschen finden und einen. Als viel schwieriger erweist sich, das Vertrauen untereinander wieder herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Kurt Russell – ein Star für alle Altersklassen&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Abschluss verlieh dann Hollywood-Star Kurt Russell den notwenigen Glanz, ebenso mit einer Nymphe für sein Lebenswerk geehrt. Beim Treffen mit der Presse im Vorfeld verriet er, dass er sich besonders auf das Wiedersehen mit Prinz Albert freue. Momentan ist der beliebte Schauspieler, der seine Karriere als Kinderstar neben Elvis Presley begann, und stets das Risiko liebte. in zwei Serien zu sehen, die wie er selbst freue, ganz unterschiedliche Altersgruppen von Zuschauern ansprechen. &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„The Madison“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, wo er neben Michaelle Pfeiffer spielt, werde eher von Menschen über 40 gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Serie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Monarch“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; spreche eher die Jüngeren an. Hier spielt Russell neben seinem Sohn Wyatt, beide verkörpern die gleiche Figur in unterschiedlichen Lebensabschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Ähnlich wie meine Tochter Kate Hudson und meine Frau Goldie Hwan haben wir einen ähnlichen Lebensweg hinter uns,“&lt;/em&gt; verriet Russel mit sichtbarem Stolz. &lt;em&gt;„Ich war Profi-Baseballspieler, er war Profi-Eishockeyspieler. Ich hatte schon mit zehn Jahren als Schauspieler angefangen, etwa 18 Jahre, bevor ich Football spielte. Bei ihm lief es andersherum. Er konzentrierte sich nur auf Eishockey. Wir haben ihn machen lassen. Ich habe ihn aber immer ermuntert, nach dieser Karriere über das Schauspiel nachzudenken.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar hat es geklappt.&lt;br /&gt;
Katharina Dockhorn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.tvfestival.com/fr&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.tvfestival.com/fr&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 20 Jun 2026 22:46:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6949-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>43. FILMFEST MÜNCHEN 2026</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6947-43.-FILMFEST-MUENCHEN-2026.html</link>
            <category>Filmfestivals</category>
    
    <comments>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6947-43.-FILMFEST-MUENCHEN-2026.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Das 43. FILMFEST MÜNCHEN präsentiert vom 26. Juni - 5. Juli 2026 insgesamt 130 Filmpremieren aus 56 Ländern und zahlreiche spannende retrospektive Blicke auf die Filmgeschichte.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:2493 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;134&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Filmfest_Muenchen_2013_neu.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den internationalen Wettbewerben des größten Sommerfilmfestivals Deutschlands komplettieren nun auch letzte Cannes-Titel das Line-Up, darunter Pedro Almodóvars &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Bitteres Fest&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, Ira Sachs mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Man I Love&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; sowie die zwei deutschen Gewinner-Filme &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Das geträumte Abenteuer&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Everytime&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. Das Filmfest beschließt &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;See You When I See You&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Jay Duplass in internationaler Premiere, bei der Schauspielikone David Duchovny mit einem CineMerit Award ausgezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;26. Juni - 5. Juli 2026&lt;/font&gt; stattfindende FILMFEST MÜNCHEN versteht sich als Entdeckerfestival, das dem Publikum neue Einblicke, unentdeckte Filmperlen und großes Kino bietet. Zudem sind Internationale Stars wie Pedro Almodóvar, Ira Sachs, Sandra Hüller, Haley Bennett, Toni Servillo und David Duchovny in ihrem Variantenreichtum auf der Leinwand und live vor Ort in München zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 130 abendfüllenden Spiel- und Dokumentarpremieren sowie Fernsehserien bilden thematisch wie ästhetisch die ganze Bandbreite des Kinos ab. Alle Filme werden erstmalig in Deutschland gezeigt. 45 Produktionen feiern in München ihre Weltpremiere, elf ihre internationale Premiere und acht ihre Europapremiere. 17 weitere Filme finden ihren direkten Weg von Cannes an die Isar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 12 Spielstätten sind die Werke zu sehen, die in den Wettbewerben CineCoPro, CineMasters, CineVision, CineRebels und CineKindl sowie in den deutschen Reihen Neues Deutsches Kino und Neues Deutsches Fernsehen konkurrieren. Zusätzlich werden in den Reihen Spotlight und International Independents 43 weitere Filme gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 130 abendfüllenden Spiel- und Dokumentarpremieren sowie Fernsehserien bilden thematisch wie ästhetisch die ganze Bandbreite des Kinos ab. Alle Filme werden erstmalig in Deutschland gezeigt. 45 Produktionen feiern in München ihre Weltpremiere, elf ihre internationale Premiere und acht ihre Europapremiere. 17 weitere Filme finden ihren direkten Weg von Cannes an die Isar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&quot;Wir lieben die Mischung aus ganz unabhängigem Kino und großem Unterhaltungskino für Kopf und Bauch. Hoffentlich begeistert diese Auswahl das Publikum genauso wie das Programmteam des Filmfest München - das Line-Up bietet Kino für jeden Geschmack, und das Filmfest Kino für alle&quot;&lt;/em&gt;, sagt das künstlerische Leitungsduo Christoph Gröner und Julia Weigl.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Als Plattform Nr. 1 des deutschen Filmschaffens präsentiert das FILMFEST MÜNCHEN neue Regiestimmen wie Pauline Roenneberg, Nicolas Ehret und das Regie-Duo Ella Cieslinski und Nina Wesemann. Außerdem nationale Stars vor der Kamera wie Katharina Thalbach, Charly Hübner, Lina Beckmann, Mala Emde, Louis Hofmann, Corinna Harfouch, Maren Kroymann, Sabrina Setlur, Lea Urzendowsky und August Diehl - um nur einige zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Gegenwartsdiskussionen im Spiegel der Vergangenheit&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Produktionen stellen Fragen nach den Spuren der Vergangenheit im Hier und Heute - allen voran &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Vaterland&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; vom polnischen Regisseur Paweł Pawlikowski, der diesjährige Eröffnungsfilm des Festivals, der in Cannes als beste Regieleistung ausgezeichnet wurde und sein Publikum mitnimmt auf eine Reise durch West- und Ostdeutschland nach dem 2. Weltkrieg, durch die Augen der Familie Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/AaNc45muW84&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/AaNc45muW84&quot; title=&quot;Fatherland - Official Clip&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Erika (Sandra Hüller) Erika reist mit ihrem Vater Thomas Mann (Hanns Zischler) ins Nachkriegsdeutschland, wo ihn Ost wie West als geistige Symbolfigur für sich beanspruchen wollen. Paweł Pawlikowski zeichnet ihn als Verkörperung eines bürgerlichen Geistes, in dem Größe und Disziplin bedeutsamer erscheinen als Nähe und Empathie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich hat sich die Geschichte so jedoch nie zugetragen, denn der Literaturnobelpreisträger unternahm die Reise aus dem amerikanischen Exil gemeinsam mit seiner Ehefrau Katia Mann. Erika hingegen blieb der Fahrt aus Skepsis fern, und ihr Bruder Klaus (August Diehl), der im Prolog des Films mit seiner Schwester telefoniert, einsam und voller Bitterkeit auf die Welt und die Zeiten blickt, war bereits tot, als der Vater in die einstige Heimat zurückkehrte, schreibt Kino-Zeit nach der Cannes Premiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regisseur Paweł Pawlikowski, der das Drehbuch gemeinsam mit Hendrik Handloegten geschrieben hat, interessiert sich auch aus dramaturgischen Gründen in seinem Spielfilm - im Gegensatz zur Wahrheitstreue einer Doku - weniger für historische Exaktheit als für seelische Zustände und die politischen Verwerfungen eines Landes, das nach dem Nationalsozialismus erst allmählich wieder Gestalt annimmt.&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Mad Dog of Europe&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie Rubika Shah) ist eine weitere besondere Entdeckung zur deutschen Geschichte zu erleben: Einst führten ökonomische Interessen und politischer Druck dazu, dass das 1932 verfasste Drehbuch über das tragische Schicksal einer deutsch-jüdischen Familie während Hitlers Aufstieg im Giftschrank verschwand. Der Dokumentarfilm über historische (Selbst-)Zensur und blauäugigen Opportunismus ist in internationaler Premiere zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele weitere Filme nehmen in den Fokus, wie Erinnerungen, Umbrüche und Erfahrungen die Gegenwart prägen. &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Bruno - der junge Kreisky&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie Harald Siecheritz) ergründet die biografischen Wurzeln des Mannes, der später die österreichische Politik nachhaltig prägen sollte. Ein charmantes Period Piece wie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Virginia Woolf&#039;s Night &amp;amp; Day&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie Tina Gharavi) mit Haley Bennett und Elyas M&#039;Barek nähert sich einer anderen Zeit - und stellt doch heute brennende Fragen nach Gleichberechtigung, gesellschaftlichen Erwartungen und individueller Freiheit. Und auch die Bestselleradaption &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;H wie Habicht&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie Philippa Lowthrope) mit Claire Foy in der Hauptrolle fragt nach biografischen Brüchen und langsamer Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Festival der Entdeckungen&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das FILMFEST MÜNCHEN eröffnet mit seinem Programm außergewöhnliche Einblicke in unterschiedliche Lebensrealitäten und Filmkulturen aus aller Welt. Produktionen aus Singapur, Angola, Kasachstan, Saudi-Arabien und Brasilien stehen exemplarisch für die internationale Ausrichtung des Festivals und unterstreichen seinen Anspruch als Plattform für künstlerische Entdeckungen und kulturellen Austausch. Die Filme erzählen lokale Geschichten mit universeller Relevanz und eröffnen Perspektiven, die im internationalen Festivalgeschehen noch immer zu selten sichtbar sind. Mit Werken wie &quot;Ah Girl&quot;, &quot;Meu semba&quot;, &quot;Sicko&quot;, &quot;Hijra&quot; und der brasilianischen Weltpremiere &quot;Pitico - Hermes Ayres Azevedo (1881-1959) - Historiador da Província&quot; lädt das FILMFEST MÜNCHEN dazu ein, filmische Handschriften jenseits etablierter Produktionszentren kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Amerikanisches Independent Kino im Fokus&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer ungewöhnlich starken Auswahl setzt das Festival seine lange Tradition als Heimat des US-amerikanischen Independent-Kinos fort und präsentiert sechs internationale Premieren, die eindrucksvoll zeigen, warum diese Produktionsform weiterhin zu den wichtigsten Impulsgebern des zeitgenössischen Films zählt. Dazu zählen der Horrorfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Ugly Cry&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Emily Robinson, die köstlich-schwarze Komödie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Chili Finger&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Edd Benda und Stephen Helstad, die Tragikomödie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Hot Water&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Ramzi Bashour, das energiegeladene Künstlerporträt &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Downbeat&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Danny Madden und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Their Town&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Katie Aselton, ein leiser und einfühlsamer Film über die Freundschaft zweier Jugendlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem präsentiert das FILMFEST MÜNCHEN den neuen mitreißenden Film von Indie-Ikone Jay Duplass: &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;See You When I See You&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; wird die diesjährige Festivalausgabe beschließen. Zum Hauptcast gehört kein Geringerer als Schauspieler David Duchovny, den das Festival mit einem CineMerit für seine Verdienste um die Filmkunst ehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;CineCoPro Wettbewerb komplett&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf Produktionen konkurrieren in der diesjährigen Ausgabe um den mit 100.000 Euro dotierten CineCoPro Award. Neben dem schonungslosen Drama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Hercules Falling&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Christian Bonke und dem intimen Dokumentarfilm über die Musiksensation &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Noga&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie Jono und Benji Bergmann) ist unter anderen mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Titanic Ocean&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Konstantina Kozamani ein mythisches Coming-of-Age-Drama zu erleben. Alle weiteren CineCoPro Titel finden Sie &lt;a href=&quot;https://www.filmfest-muenchen.de/de/programm/filme/?q=&amp;datum=&amp;zeit=&amp;ort=&amp;reihe=1802&amp;s=title&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;&lt;strong&gt;hier&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;17 Titel aus Cannes - Vom Experiment bis zum großen Autorenkino&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner &lt;strong&gt;43.&lt;/strong&gt; Ausgabe präsentiert das FILMFEST MÜNCHEN insgesamt 17 Produktionen frisch aus Cannes. Mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Everytime&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Sandra Wollner (Sieger der Sektion Un Certain Regard) und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Das geträumte Abenteuer&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Valeska Grisebach (Preis der Jury des Hauptwettbewerbs) zeigt das Festival erfolgreiche Beiträge deutscher Filmschaffender. Ebenfalls preisgekrönt sind die beiden Hauptdarstellerinnen von &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;All of a Sudden&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie Ryûsuke Hamaguchi), die die Geschichte um eine Freundschaft zwischen Krankheit und Kapitalismus erzählen. &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Teenage Sex and Death at Camp Miasma&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie Jane Schoenbrun) mit Gillian Anderson und Hannah Einbinder und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Gentle Monster&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Marie Kreutzer präsentieren sich dem Münchner Publikum ebenso wie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Man I Love&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Ira Sachs, der zu den prägenden Stimmen des unabhängigen Kinos gehört und die Deutschlandpremiere seines Films persönlich begleiten wird. Alle weiteren Cannes-Titel gibt es gesammelt &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://www.filmfest-muenchen.de/media/rxfnviqd/2026_ffm_filmliste_cannes.pdf&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;FILMFEST MÜNCHEN - Publikumsfestival und Branchentreff&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das FILMFEST MÜNCHEN lädt Filmfans dazu ein, im wunderbaren Münchner Sommer die Vielseitigkeit von Film zu feiern. Auch in diesem Jahr geben Größen der internationalen Filmwelt in Gesprächen Einblicke in ihr Schaffen und stellen ihre neuesten Projekte vor, die auf dem Festival zu sehen sind. Die 16 kostenlosen FilmTalks finden im Festivalzentrum im Kunstareal statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Branchenpublikum findet bei den Industry Days in mehr als 70 Veranstaltungen, im Industry Beergarden und bei zahlreichen Empfängen Gelegenheit zur Diskussion und Vernetzung. In diesem Jahr beginnt das Programm am Warm-Up Day mit der von der Produktionsallianz veranstalteten Creators Conference. Es folgen Formate u.a. mit der Deutschen Filmakademie und der Queer Media Society, die den QMS Award verleihen wird. Zum ersten Mal findet die Initiative First Cut+ 2026 in München statt, bei der am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;1. Juli 2026&lt;/font&gt; dank der Unterstützung von Walker+Worm Film eines der teilnehmenden Projekte mit dem mit 2.000 EUR dotierten Walker+Worm First Cut+ Award ausgezeichnet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herzen der Industry Days steht die CineCoPro Conference vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;30. Juni - 2. Juli 2026&lt;/font&gt;, bevor das Programm in der Verleihung der Förderpreise Neues Deutsches Kino am Freitag gipfelt. Jeder Tag setzt eigene Schwerpunkte: In Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern, Institutionen und Verbänden entsteht ein vielschichtiges Programm mit klaren und innovativen Impulsen für die Branche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;FILMFEST MÜNCHEN und seine Kooperationen&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein fester Bestandteil des FILMFEST MÜNCHEN sind die teils langjährigen Kooperationen mit unzähligen Institutionen lokal und in ganz Deutschland. Detaillierte Informationen zu den Kooperationen und kuratierten filmischen Programmen finden Sie &lt;a href=&quot;https://www.filmfest-muenchen.de/de/programm/kooperationen/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;&lt;strong&gt;hier&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Drei Filme für den FRITZ GERLICH PREIS 2026 nominiert&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des FILMFEST MÜNCHEN wird am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;1. Juli 2026&lt;/font&gt; der FRITZ GERLICH PREIS verliehen. Die Auszeichnung würdigt Filme, die sich in herausragender Weise mit Missständen, Unterdrückung und Machtmissbrauch auseinandersetzen – im Geiste des Publizisten Fritz Gerlich, der 1934 im Widerstand gegen die Nationalsozialisten ermordet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;DREI KAMERADINNEN&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Deutschland | Weltpremiere)&lt;br /&gt;
Regie: Milena Aboyan&lt;br /&gt;
Sektion: Neues Deutsches Kino&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;Synopsis:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Die besten Freundinnen Hani, Kasih und Saya treffen sich in ihrer alten Heimatstadt, als ein Brandanschlag auf ein Wohnhaus verübt und Saya verdächtigt wird. Ist sie eine Linksradikale? Eine Islamistin? Kasih berichtet daraufhin einer Reporterin, wie die drei werden konnten, wer sie heute sind. Ein Gewirr aus Erinnerungen und Widersprüchen entspinnt sich. Weitere Infos &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://www.filmfest-muenchen.de/de/programm/filme/film/?id=8489&amp;f=122&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;HIJRA&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Saudi-Arabien, Irak, Ägypten, Großbritannien)&lt;br /&gt;
Regie: Shahad Ameen&lt;br /&gt;
Sektion: International Independents&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/a_MQNKHWXw4&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/a_MQNKHWXw4&quot; title=&quot;Hijra | Official Trailer | هجرة | الإعلان الرسمي&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der Film folgt einer Großmutter und ihrer jungen Enkelin. Auf dem Weg nach Mekka verschwindet die älteste Schwester. Daraufhin begeben sich die beiden Frauen auf eine dringliche Suche in den Norden Saudi-Arabiens. Dabei bewältigen sie nicht nur eine physische Reise durch die Wüste, sondern setzen sich auch mit tiefen kulturellen Bindungen und Familiengeheimnissen auseinander. Weitere Infos &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://www.filmfest-muenchen.de/de/programm/filme/film/?id=8406&amp;f=122&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;LOST LAND&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Japan, Frankreich, Malaysien, Deutschland)&lt;br /&gt;
Regie: Akio Fujimoto&lt;br /&gt;
Reihe: Spotlight&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/XgJyrtK1DZA&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/XgJyrtK1DZA&quot; title=&quot;LOST LAND | Trailer | Spotlight | FILMFEST MÜNCHEN 2026&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Nachdem der vierjährige Shafi und seine neunjährige Schwester Somira in einem Rohingya-Flüchtlingslager in Bangladesch gelebt haben, begeben sie sich auf eine gefährliche Reise nach Malaysia, in der Hoffnung, ihre zerstreute Familie wiederzusehen. Sie verbringen scheinbar endlose Tage auf einem überfüllten Schmugglerboot, bis sie aufgrund eines Zwischenfalls auf See allein — und verloren — in Thailand zurückbleiben. Aber die Freundlichkeit der Menschen, denen sie unterwegs begegnen, und ihr eigener unbeugsamer Geist zeigen ihnen, dass sie niemals allein auf der Welt sind, egal wie weit sie von zu Hause entfernt sind. Weitere Infos zum Film &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://www.filmfest-muenchen.de/de/programm/filme/film/?id=8399&amp;f=122&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Alle aktuellen Informationen zum FILMFEST MÜNCHEN mit dem kompletten Program sind seit dem &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;17. Mai 2026&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt; online. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.filmfest-muenchen.de/de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.filmfest-muenchen.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 23:44:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Vom 34. Medienfestival »Goldener Spatz« zum »Vogel, der nicht landen kann« in den KW Berlin</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6945-Vom-34.-Medienfestival-Goldener-Spatz-zum-Vogel,-der-nicht-landen-kann-in-den-KW-Berlin.html</link>
            <category>Ausstellungen</category>
            <category>Filmfestivals</category>
    
    <comments>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6945-Vom-34.-Medienfestival-Goldener-Spatz-zum-Vogel,-der-nicht-landen-kann-in-den-KW-Berlin.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Während in Berlin das KW Institute for Contemporary Art noch bei den Vorbereitungen zur Eröffnung der Kyiv Biennale am Mittwoch, 10.06.2026 mit dem Titel &lt;em&gt;&quot;A Bird That Cannot Land&quot;&lt;/em&gt; ist - startete am letzten Sonntag in Gera das  Kindermedienfestival &lt;em&gt;&quot;Goldener Spatz&quot;&lt;/em&gt; mit einer Deutschlandpremiere.&lt;/strong&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:979 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;236&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Goldener_Spatz.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntag, den &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;07. Juni 2026&lt;/font&gt;, ist in Gera das Kindermedienfestival »&lt;strong&gt;Goldener Spatz&lt;/strong&gt;« mit einer Deutschlandpre­miere gestartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schweizer Familienfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Plitsch Platsch Forever!&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Regisseurin Natascha Beller eröff­nete den Marathon mit rund 100 Veran­staltungen in den Tagen bis zum &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;13. Juni 2026&lt;/font&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/3fBw47khcUg&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/3fBw47khcUg&quot; title=&quot;PLITSCH PLATSCH FOREVER! | Trailer CH&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
PLITSCH PLATSCH FOREVER! erzählt von POLA (11), deren beste und einzige Freundin POLLY (11) mit ihrer Familie ausgewandert ist, nachdem die örtliche Badi Plitsch Platsch geschlossen wurde. Um Polly zurückzuholen, will Pola die Badi retten – doch je länger sie kämpft, desto mehr merkt sie, dass Polly nicht zurückkommen wird. Erst als sie erkennt, dass ihre Kraft auch anderen helfen kann, gelingt Pola ein mutiger Neuanfang. Der Film erzählt auf warmherzige Weise von Freundschaft, Loslassen und dem Mut, für eine größere Sache einzustehen – mit einem liebevollen Blick auf Schweizer Badi-Kultur.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Alljährlich werden beim Kindermedienfestival in &lt;strong&gt;Gera&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Erfurt&lt;/strong&gt; Filme und Serien sowie verschiedene digitale Angebote, darun­ter Apps und Games angeboten, wie die Kinderme­dienstiftung mitteilte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der »&lt;strong&gt;Goldene Spatz&lt;/strong&gt;« gehört zu den wichtigsten Platt­formen für Kindermedien im deutsch­sprachigen Raum und rückt dabei Geschichten in den Mittelpunkt, die Kinder stärken, ihnen Orientierung geben und ihre Perspektiven sichtbar machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;9. Juni in Gera&lt;/font&gt; und vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;10. bis 13. Juni 2026 in Erfurt&lt;/font&gt; bietet der GOLDENE SPATZ rund 100 Veranstaltungen – von Filmvorführungen und Premieren über interaktive Medienangebote bis hin zu Fachpanels und Netzwerktreffen. Im Fokus stehen Themen wie Erwachsenwerden, Freundschaft, Mut, Teilhabe und die Frage, wie Kinder ihre Welt verstehen, hinterfragen und aktiv mitgestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 47 Jahren regional verwurzelt, national etabliert und international ausstrahlend, ist das Festival zugleich Publikumsevent und zudem der größte Treffpunkt für audiovisuelle Kindermedien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wettbewerb, deren Hauptpreise von einer Kinderjury vergeben werden, treten 37 Filme und Serien in sechs Kategorien an – von Lang- und Kurzfilm über Serien bis hin zu dokumentarischen Formaten. 28 Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren aus dem deutschsprachigen Raum sichten eine Woche lang die Beiträge und entscheiden selbst über die Vergabe der begehrten gläsernen GOLDENEN SPATZEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzt wird das Programm durch den Wettbewerb Interaktives &amp;amp; Digitales Storytelling, in dem sechs innovative Projekte wie Games, Apps und immersive Anwendungen präsentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://goldenerspatz.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;goldenerspatz.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1687 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;224&quot; height=&quot;108&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/KW_Kunstwerke_Berlin.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Titel: &lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;big&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;A Bird That Cannot Land - Ein Vogel, der nicht landen kann&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
eröffnen die KW - Kunstwerke in der Auguststraße in Berlin Mitte am Mittwoch, den &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;10.06.2026&lt;/font&gt; um &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;19:00 Uhr&lt;/font&gt; mit der Kyiv Biennale ein nomadisches, internationales Projekt, das künstlerische, politische und soziale Themen miteinander verwebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kapitel bei dem Institute for Contemporary Art, entsteht als umfangreiches Live- und Diskursprogramm sowie als groß angelegte Ausstellung, die das gesamte Gebäude umfasst und zu den Reflexionen der Biennale durch zeitgenössische Kunst, Klang und Austausch beiträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wechselnden politischen Realitäten angesiedelt, konzentriert sich &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Ein Vogel, der nicht landen kann&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, auf die Vorstellung eines &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Naher Osten-Europas&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und dessen Geschichte von Streitigkeiten, Kolonialität und Imperialismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederkehrende Konflikte öffnen die Wunden derjenigen, die ihnen vorausgingen, und fordern unser Gefühl gemeinsamer Erfahrung, Sprache und Vorstellungskraft heraus. Indem die Ausstellung das postsowjetische Osteuropa mit Mittel- und Südwestasien sowie dem Mittelmeerraum verknüpft, wenden sich die Ausstellung und ihre Live- und Diskursionsveranstaltungen Fragen zu, wie wir Bedeutung und Erfahrung von Zugehörigkeit in Zeiten schaffen, die von Krieg, Unsicherheit und Entfremdung geprägt sind. Indem sie sich durch Realitäten bewegt, in denen die Kontinuität der Bedeutung unterbrochen ist, versteht die Biennale Exil in und von der Welt als zentrale Bedingung des zeitgenössischen Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor diesem Hintergrund will &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;A Bird That Cannot Land&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; Räume für das Hören miteinander verbundener Vergangenheiten und Gegenwart öffnen und neu darüber nachdenken, wie Geografien, Geschichten und Realitäten erzählt und wahrgenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Biennale präsentiert über 40 generationenübergreifende und internationale Stimmen aus Berlin und darüber hinaus. Die gezeigten Werke sind geprägt von gelebten Erfahrungen, die Bruch widerspiegeln, migrantischen Erinnerungen, ihren affektiven Architekturen und den historischen Spuren, die sowohl in Körpern als auch in den Räumen, die wir bewohnen, fortbestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Live-Programm der Kiewer Biennale entfaltet sich durch verschiedene Formate und stellt die diasporischen Gemeinschaften Berlins im Dialog mit translokalen künstlerischen Praktiken in den Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum des KW bietet die Haupthalle eine Woche mit Konzerten und Aufführungen, die die affektive Kraft der Musik über verschiedene klangliche Praktiken und Gesangstraditionen hinweg erforschen. Dies wird durch eine Reihe von Hörsessions erweitert, die verschiedene geopolitische Klangdimensionen erforschen. Im gesamten Programm nähern sich prozessbasierte Praktiken Polyphonie sowohl als ästhetische als auch als soziale Praxis der Resilienz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.kw-berlin.de/de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.kw-berlin.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 22:34:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6945-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>3. Ausgabe von Dieter Kosslicks GREEN VISIONS Potsdam</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6914-3.-Ausgabe-von-Dieter-Kosslicks-GREEN-VISIONS-Potsdam.html</link>
            <category>Filmfestivals</category>
    
    <comments>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6914-3.-Ausgabe-von-Dieter-Kosslicks-GREEN-VISIONS-Potsdam.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Ab 28. Mai 2026 findet im Filmmuseum Potsdam zum dritten Mal mit GREEN VISIONS ein Filmfestival für nachhaltiges Leben statt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:7388 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;200&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Green-Visons_2026.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GREEN VISIONS POTSDAM erwartet vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;28. bis 31. Mai 2026&lt;/font&gt; zur dritten Ausgabe renommierte Wissenschaftler*innen und Filmschaffende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstler*innen aus Großbritannien, Irland, Polen, Dänemark, Deutschland und der Schweiz werden die Filme begleiten. Unter anderem wird der Präsident des Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Dirk Messner, im Filmmuseum einen Ausblick zur Klimazukunft geben. Auch beim Kiez-Kino-Programm stehen hochkarätige Expert*innen wie der Klimaforscher Prof. Dr. Stefan Rahmstorf für Gespräche zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr 026 präsentiert das Festival 24 nationale und internationale Dokumentar-, Spiel- und Animationsfilme, darunter einige Deutschlandpremieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Filmen geht es u.a. um die Rechte der Natur, ziviles Engagement, zirkuläres Bauen, Landwirtschaft und die mehr und mehr spür- und sichtbaren Folgen der Erderwärmung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Eröffnung wird am Abend der Schweizer Dokumentarfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;TROP CHAUD&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (zu heiß) von Benjamin Weiss als deutsche Festivalpremiere gezeigt. Die Vorstellung ist wegen begrenztem Kartenkontingent bereits ausverkauft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier dennoch ein kurzer Einblick in den &lt;a href=&quot;https://youtu.be/H8mKFutzU0k&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/H8mKFutzU0k&quot; title=&quot;TROP CHAUD | Trailer (EN) of documentary film about the Swiss KlimaSeniorinnen&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In guter Tradition werden bei GREEN VISIONS POTSDAM die Filme wieder von Expert*innen und Wissenschaftler*innen begleitet, die in Zusammenarbeit mit proWissen Potsdam e.V. ausgewählt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussionen im Anschluss an die Vorführungen werden moderiert von der Journalistin Julia Vismann (u.a. rbb radioeins), Dr. Monika Griefahn (Cradle to Cradle NGO), Barbara Unmüßig (Rechte der Natur e. V.), Dr. Simone Leinkauf und Annette Weiß (proWissen Potsdam e.V.), Birgit Heidsiek (Green Consultant), Korina Isabella Gutsche (Speakerin, Dozentin und Beraterin für Nachhaltigkeit und Wertewandel), Helena Sattler (Schauspielerin, Moderatorin), Lisa J. Nawrocki (Focal Point UNESCO Creative City of Film) sowie Prof. Dieter Kosslick, Festivalleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Kiez-Kino-Reihe konnten prominente Wissenschaftler gewonnen werden. So wird u.a. der Klimaforscher Prof. Dr. Stefan Rahmstorf (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung) am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;29. Mai 2026&lt;/font&gt; im Haus der Begegnung Waldstadt sein (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Natur – Die Geschichte unseres Planeten&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;) oder Prof. Dr. Manfred Rolfes (Angewandte Humangeographie / Regionalwissenschaften, Universität Potsdam) am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;31. Mai 2026&lt;/font&gt; im Stadtteilladen Bornstedt (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Milagro – Der Krieg im Bohnenfeld&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;) mit dem Potsdamer Publikum sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Kiez-Kino bei freiem Eintritt gibt es auch in der Dorfkirche Groß Glienicke, im oskar. DAS BEGEGNUNGSZENTRUM IN DER GARTENSTADT und dem Bürgerhaus am Schlaatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Film der Gegensätze ist &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;MELT&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; des österreichischen Regisseurs Nikolaus Geyrhalter. Er zeigt ein Kunstschnee-Wunderland für junge Party-Tourist*innen in Val d’Isère, aber auch die Einsamkeit von Forscher*innen in der eiskalten Antarktis. Nirgendwo lässt sich die dramatische Wirkung der menschengemachten Klimaerwärmung so deutlich beobachten wie hier. Mit dem Dokumentarfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„MELT“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; bringt GREEN VISIONS POTSDAM am Samstag den &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;30. Mai 2026&lt;/font&gt; um &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;14:00 Uhr&lt;/font&gt; im Filmmuseum Potsdam ein eindrucksvolles filmisches Panorama dieser Entwicklung auf die Leinwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://vimeo.com/1130174113?fl=pl&amp;fe=sh&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe src=&quot;https://player.vimeo.com/video/1130174113?badge=0&amp;amp;autopause=0&amp;amp;player_id=0&amp;amp;app_id=58479&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; title=&quot;MELT Trailer zum ö. Kinostart&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der international ausgezeichnete Dokumentarfilmer Nikolaus Geyrhalter nimmt uns mit zum größten Alpengletscher in der Schweiz und reist über Japan, Kanada, Österreich und Island bis hin zu einer Forschungsstation in der Antarktis. In weiten Einstellungen beobachtet er Landschaften und Menschen, die mit der Wucht und der Schönheit des Schnees arbeiten. Überall berichten Menschen von Schneeschwund, schmelzenden Gletschern und Extremwetter. In atemberaubenden Bildern hält Geyrhalter Momentaufnahmen von schmelzenden Gletschern fest, die in Zukunft nicht mehr zu sehen sein werden.&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Filmmuseum Potsdam beschäftigt man sich darüber hinaus in einem dänischen Film am Samstagabend, den &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;30. Mai 2026&lt;/font&gt;  auch mit dem zirkulären Bauen (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Make Materials Matter&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;), ein Verfahren, das gerade auch der Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung in einer Stellungnahme empfahl, weil die Materialien wiederverwendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Fokus liegt auf dem Schutz der Rechte von Natur, Tier und Mensch. Mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;How Deep Is Your Love&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;A Life Illuminated&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; tauchen die Zuschauer*innen mit Wissenschaftler*innen ab in die Tiefsee, um fragile und uralte Ökosysteme in einem der letzten unbekannten Gebiete der Erde zu erforschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Fans von Landwirtschaft und britischem Humor bietet &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Derek vs Derek&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; kluge Unterhaltung. Der Film entstand mit der Unterstützung des Redford Centers, gegründet vom jüngst verstorbenen Schauspieler und Klimaaktivist Robert Redford.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNESCO Creative City of Film präsentiert wieder internationale Kurzfilme, die sich künstlerisch mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Und ein wahrer Liebesbrief an die Natur ist der Abschlussfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Super Nature&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, eine Erkundung unserer heutigen Welt, gedreht von 40 Hobbyfilmer*innen aus 25 Ländern im Format Super 8. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderes Augenmerk gilt Familien mit dem brasilianischen Animationsfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Papayas große Reise&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (empfohlen ab 5 Jahren) und Schulklassen (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Time to Act&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Ein Haus aus Müll&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Filme feiern in Potsdam ihre Deutschlandpremiere: &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;A Life Illuminated&quot;, &quot;Derek vs Derek&quot;, &quot;Super Nature&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Nature’s Guardians&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. Zu den deutschen Festivalpremieren zählen &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Trop Chaud. KlimaSeniorinnen vs. Switzerland&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Make Materials Matter&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://greenvisions-potsdam.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;greenvisions-potsdam.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 26 May 2026 23:37:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6914-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Goldene Palme von Cannes für &quot;Fjord&quot; von Cristian Mungiu</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6941-Goldene-Palme-von-Cannes-fuer-Fjord-von-Cristian-Mungiu.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
            <category>Filmfestivals</category>
    
    <comments>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6941-Goldene-Palme-von-Cannes-fuer-Fjord-von-Cristian-Mungiu.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Der rumänische Regisseur Cristian Mungiu wurde am gestrigen Samstagabend mit der Golden Palme für seinen Film &quot;Fjord&quot; geehrt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:3276 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;146&quot; height=&quot;78&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/logo_festival_cannes.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmfestspiele von Cannes endeten am Samstagabend, den &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;23. Mai 2025&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt; mit der Verleihung der Goldenen Palme und weiterer Preise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Fjord&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; des rumäni­sche Regisseurs Cristian Mungiu setzte sich gegen 21 andere Wettbewerbsfilme durch und gewann die Gol­dene Palme der Filmfestspiele von Can­nes. Cristian Mungiu gewinnt die Goldene Palme bereits zum zweiten Mal. Im Jahr 2007 hatte sein Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; ebenfalls den Hauptpreis erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Vorsitz des südkoreanischen Regisseurs Park Chan-wook zeichnete die Jury erneut Cristian Mungiu mit dem Hauptpreis für sein norwegisch-rumänisches Drama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Fjord“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; aus. Darin ziehen Renate Reinsve und Marvel-Star Sebastian Stan als Mitglieder einer strengen christlichen Sekte in eine abgelegene norwegische Gemeinde und geraten mit ihren Methoden der Kindererziehung - wegen Verdacht auf Gewalttätigkeit - ins Visier der Behörden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/uEJqpYmyDjo&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/uEJqpYmyDjo&quot; title=&quot;Fjord | Clip original | Cannes 2026 | StyleFeelFree. SFF magazine&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Mungiu lässt lange offen, wessen Aussage man trauen kann, zeichnet jede Partei in diesem Konflikt mit helleren und dunkleren Seiten und wirft so Fragen nach den Grenzen von Religionsfreiheit und rechtsstaatlichen Grundsätzen auf. Wo hört Toleranz auf? Wo fängt Erziehung an? Und wer ist für das körperliche Wohl von Kindern verantwortlich? Ein kontroverser Film, den man bis zum letzten Bild sehen muss, um zu wissen, wessen Seite die Sympathien des Filmemachers gelten, schreibt die FAZ.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Der Große Preis der Jury ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Minotaur&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; des in Russland geborenen und mittlerweile in Frankreich lebenden Regisseur Andrei Swjaginzew. Der Film erzählt den Zerfall einer Familie vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Preis der Jury ging an die deutsche Regisseurin Valeska Grisebach für ihren Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Das geträumte Abenteuer&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, der in ruhigen Bildern einer sich zuspitzenden Kriminalhandlung die Geschichte einer selbstbewussten Archäologin erzählt, die in ihre Heimat im Grenzgebiet zwischen Bulgarien und der Türkei zurückkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Preis für die beste Regie konnten Javier Ambrossi und Javier Calvo für den Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Black Ball&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (ein Drama über den Geliebten des Dichters Federico Garcia Lorca im spanischen Bürgerkrieg) zu gleichen Teilen mit dem polnischen Regisseur Pawel Pawlikowski für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Vaterland&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; gewinnen (in dem Sandra Hüller und Hanns Zischler als Erika und Thomas Mann ins Nachkriegsdeutschland zurückkehren). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste Drehbuch stammt in diesem Jahr von dem Franzosen Emmanuel Marre für sein historisches Kriegsthema &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;A Man of His Time&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, das Bezüge zur Gegenwart aufwirft. Aus dem Briefwechsel seiner Großeltern erarbeitete er das Porträt eines Opportunisten im Vichy-Regime, der mit den Nazis kollaboriert und – ganz im Sinne Hannah Arendts – keine Verantwortung für seine Taten bei der Verfolgung seiner Mitbürger übernehmen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als beste weibliche Darstellerinnen wurden Tao Okamoto und Virginie Efira für den Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;All of a Sudden&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; mit Preisen bedacht. In dem lose vom Briefwechsel zwischen einer Philosophin und einer Anthropologin inspirierten Film, spielen die beiden zwei Frauen, die sich unverhofft treffen und sofort in einen tiefen intellektuellen Austausch treten über den Zustand der Welt, den Niedergang des Kapitalismus und was sich daraus fürs eigene Handeln ableiten lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als beste männliche Schauspieler wurden der Belgier Emmanuel Macchia und der Franzose Valentin Campagne für ihre Darstellung in &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Coward&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Lukas Dhont ausgezeichnet, in dem sie ein Liebespaar in den Gräben des Ersten Weltkriegs spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Überraschungsehrenpalme gab es für John Travolta während &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Der Herr der Ringe&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;-Regisseur Peter Jackson sowie die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin Barbra Streisand jeweils mit einer Ehrenpalme ausgezeichnet wurden. Wegen Knieproblemen konnte letztere den Preis leider nicht persönlich entgegen nehmen. Die 84-Jährige veröffentlichte 37 Alben, spielte in 19 Kinofilmen mit, führte dreimal selbst Regie und gewann zwei Oscars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Die wichtigsten Auszeichnungen des 79. Festivals im Überblick:&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;- Goldene Palme: Cristian Mungiu für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Fjord&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Großer Preis der Jury: Andrej Swjaginzew für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Minotaur&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Preis der Jury: Valeska Grisebach für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Das geträumte Abenteuer&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Beste Regie (ex aequo): Javier Calvo und Javier Ambrossi für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Black Ball&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (&quot;La bola negra&quot;) sowie Pawel Pawlikowski für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Vaterland&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Beste Schauspielerinnen: Virginie Efira und Tao Okamoto für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;All of a Sudden&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (&quot;Soudain&quot;) von Ryūsuke Hamaguchi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Beste Schauspieler: Emmanuel Macchia und Valentin Campagne für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Coward&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Lukas Dhont &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Bestes Drehbuch: Emmanuel Marre für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;A Man of His Time&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (&quot;Notre Salut&quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Goldene Kamera (Bester Debüt-Film): &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Ben&#039;Imana&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Marie-Clémentine Dusabejambound &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ehrenpalmen für Barbra Streisand und Peter Jackson&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Festival de Cannes: &lt;a href=&quot;https://www.festival-cannes.com/en/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.festival-cannes.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 24 May 2026 03:15:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6941-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>3. Doxumentale ab 27. Mai 2026 am Potsdamer Platz</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6939-3.-Doxumentale-ab-27.-Mai-2026-am-Potsdamer-Platz.html</link>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Aus der Dokumentale, einem international Documentary and Media Festival, das zuletzt in den Atelier Gardens der ehemaligen UFA Ateliers in der Tempelhofer Oberlandstraße stattfand, wird in diesem Jahr die Doxumentale am Potsdamer Platz.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:7386 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;433&quot; height=&quot;91&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/doxumentale.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;27. Mai bis 7. Juni 2026&lt;/font&gt; wird das Atrium Haus mit dem Atrium Tower am Potsdamerplatz zur dritten Heimat der Dokumentale, die zuerst im Living Berlin, dem ehemaligen Stilwerk Möbelhaus in der Kantstraße veranstaltet wurde und dann in die Atelier Gardens der ehemaligen UFA Ateliers in der Tempelhofer Oberlandstraße umzog und nun mit der dritten Ausgabe sich in Do&lt;font color=&quot;#FF0080&quot;&gt;&lt;strong&gt;x&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;umentale umbenannt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;strong&gt;3.&lt;/strong&gt; Doxumentale, abgekürzt &lt;font color=&quot;#FF0080&quot;&gt;DX&#039; 26&lt;/font&gt;, wird am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;27. Mai 2026&lt;/font&gt; am Potsdamer Platz mit einer &lt;em&gt;„Hommage an Berlin“&lt;/em&gt; eröffnet. In einem 60-minütigen Programm aus Lesungen, Film und Musik nähert sich der Abend dem Ort des Geschehens, an dem sie stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin und Schauspielerin Barbara Sotelsek nimmt das Publikum mit auf eine audiovisuelle Reise durch die verschiedenen Facetten und Epochen eines Ortes, der sich immer wieder selbst erfunden hat. Texte von Paul Boldt, Franz Kafka undErich Kästner treffen auf Filmsequenzen aus Kurt Krigars &quot;DIE AUSSICHT&quot; und Walter Ruttmanns &quot;DIE SINFONIE DER GROSSSTADT&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt werden 53 Dokumentarfilme gezeigt, darunter die drei Weltpremieren &quot;SORRY FOR THE GENOCIDE&quot;, &quot;DAY TRIP: ESCAPING THE TALIBAN&quot; und &quot;WOMEN OF SIN&quot; sowie eine Europapremiere und 21 Deutschlandpremieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem stehen zehn internationale Dokumentarfilme im Wettbewerb: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;1.) CINEMA KAWAKEB | Mahmoud al Massad | JO, QA, NL, PS / 2025 / 78 Min. | Deutschlandpremiere&lt;br /&gt;
2.) MAINTENANCE ARTIST | Toby Perl Freilich | US / 2025 / 95 Min. | Deutschlandpremiere&lt;br /&gt;
3.) MISS JOBSON | Amanda Sans Pantling | JM, ES / 2025 / 80 Min. | Deutschlandpremiere&lt;br /&gt;
4.) OMEGA WANTS TO DANCE | Ramon Tort | ES / 2025 / 92 Min. | Deutschlandpremiere&lt;br /&gt;
5.) PUNK UNDER COMMUNIST REGIME | Andrej Košak | SI, BG, RS / 2025 / 100 Min. | Deutschlandpremiere&lt;br /&gt;
6.) REDLIGHT TO LIMELIGHT | Bipuljit Basu | IN, FI, LV / 2025 / 100 Min. | Deutschlandpremiere&lt;br /&gt;
7.) THE STOLEN CHILDREN OF AOTEAROA | Julian Arahanga | NZ / 2025 / 104 Min. | Europapremiere&lt;br /&gt;
8.) TRADE SECRET | Abraham Joffe | AU, UK / 2025 / 98 Min. | Deutschlandpremiere&lt;br /&gt;
9.) TRUCK MAMA | Zipporah Nyaruri | KE, ZA, SA, NL / 2025 / 85 Min. | Deutschlandpremiere&lt;br /&gt;
10. WOMEN OF SIN | Noufissa Charaï | FR, MA / 2026 / 73 Min. | Weltpremiere &lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filme widmen sich drängenden gesellschaftlichen Fragen: von kolonialen Traumata und weiblicher Selbstbestimmung bis hin zu Punk, Tanz und politischem Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingang und Anlaufstelle des Festivals ist der Atrium Tower am anderen Ende des Potsdamer Platzes an der Link Straße mit Blick auf den Piano See am Theaterufer des Marlene-Dietrich-Platzes, indem sich nicht nur unten das Weiland Café befindet, sondern Berlinale Besucher auch ihre Akkreditierung entgegennehmen konnten. Dort soll diesmal ein Kino eingerichtet werden und das DX&#039;Kids-Programm laufen, mit einem Konzert von Ich &amp;amp; Herr Meyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben im 19. Stock gibt es nicht nur eine Bar mit Aussicht mit dem besten Blick über Berlin, sondern mit dem DX&#039;Hub ein Raum für Workshops und Diskussionen über die Kunst des Sachbucherzählens, wo Autoren und Podcaster ins Gespräch kommen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Filmen gibt es international ausgezeichnete Medienprojekte, VR-Erlebnisse und Lesungen. Das Festivalprogramm der Doxumentale spannt den Bogen von Zeitfragen bis hin zu persönlichen Erzählungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit weiteren Dokumentarfilmfestivals wie den dokKa Karlsruhe, Kasseler Dokfest, Lichter Filmfest Frankfurt International und DOK.fest München gründete die Doxumentale Berlin bereits im letzten Jahr auch die gemeinsame Streamingplattform &lt;font color=&quot;#00A4A4&quot;&gt;dok@home&lt;/font&gt; für Dokumentarfilme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sommerfestival konzentriert sich die Doxumentale 2026 auf das, was Berlin im Juni so besonders macht: Open-Air-Vorführungen als Herzstück. In Parks und städtischen Freiflächen – wie dem Rosengarten – sowie in legendären Open-Air-Kinos wie dem Freiluftkino Kreuzberg in Bethanien lebendige Treffpunkte für Kultur, Austausch und gemeinsame Erlebnisse. Insgesamt beteiligen sich über 20 Locations und Kinos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Format der DX’Lounge ist ein Publikumsmagnet und verbindet Dokumentarfilme mit der Berliner Clubkultur und kuratierten, ortsspezifischen Programmen, wodurch es neue Zielgruppen außerhalb der traditionellen Festivalorte hinaus neue Zielgruppen erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem DX&#039;Salon bietet die 3. Doxumentale einen Raum für den interdisziplinären Austausch zwischen Filmemachern, Autoren und Publikum. Jeder Salon verbindet Diskussionen mit einer Filmpremiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Doxumentale wird von The Good Media Network organisiert und maßgeblich durch eine Förderung des Medienboard Berlin-Brandenburg ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.doxumentale.de/de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.doxumentale.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 22 May 2026 00:17:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6939-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>23. NFF Neiße Film Festival im Dreiländereck</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6916-23.-NFF-Neisse-Film-Festival-im-Dreilaendereck.html</link>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Ab dem 26. Mai starten im Abstand von nur einem Tag insgesamt drei Filmfestivals in und am Rande unserer Region Berlin-Brandenburg.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:5952 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;254&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Neisse_FilmFestival_2017.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Anfang machen die Neiße Fische vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;26. - 31. Mai 2026&lt;/font&gt; mit dem Neissefilmfestival im Dreiländereck zwischen Deutschland, Polen und Tschechien. Danach folgen die &lt;strong&gt;3.&lt;/strong&gt; Doxumentale am Potsdamer Platz in Berlin sowie das Green Visions Filmfestival von ex Berlinale Chef Dieter Kosslick direkt im Filmmuseum Potsdam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/_hQtG1Kk2Ew&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt; des diesjährigen NFF-Festivals:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/_hQtG1Kk2Ew&quot; title=&quot;Wet Dreams –  23rd NEISSE NYSA NISA FILM FESTIVAL 2026 – Trailer&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderes Highlight sind zwei aktuelle Oscar-Preisträger sowie legendäre Filmklassiker zum „Panorama Weekend“ im tschechischen &lt;strong&gt;Varnsdorf&lt;/strong&gt;, wo wieder Filme in opulenter 70mm-Technik bzw. im speziellen 35mm-Format mit anamorphotischer Breitbildtechnik zu sehen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der besondere Detailreichtum, die starken Vergrößerungssequenzen sowie ein Auditorium mit einer der größten Kinoleinwände Europas machen die besondere Faszination dieser speziellen Filmreihe aus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Programm des „Panorama Weekend“ stehen 2026 auch zwei aktuelle Oscar-Gewinner: Das Thriller-Drama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„One Battle After Another“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Paul Thomas Anderson, prämiert u.a. als Bester Film, für Beste Regie und Bestes adaptiertes Drehbuch, ist ein bildgewaltiger Mix aus Actionthriller und absurder Komödie, in dem ein ehemaliger Angehöriger einer linksradikalen Gruppe (Leonardo DiCaprio) gemeinsam mit seiner Tochter (Chase Infiniti) vor einem rassistischen Soldaten (Sean Penn – ausgezeichnet als Bester Nebendarsteller) flieht. Aus persönlicher Bedrohung, politischer Gewalt und bitterem Humor entsteht ein wilder, hochaktueller Film über persönliche Verfolgung, Radikalisierung und Widerstand und ein perfektes Spektakel für die große Leinwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ebenfalls mit vier Oscars (u.a. Bestes Originaldrehbuch, Beste Kamera und Beste Filmmusik) geehrte &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Blood &amp;amp; Sinners“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Ryan Coogler verbindet Southern Gothic, historisches Drama, Gangsterfilm und Horror zu einem düsteren, sinnlichen Kinoerlebnis über Schuld, Gewalt und Vergangenheit. Musik, Religion und Rassismus prägen eine Geschichte, die Genrekonventionen sprengt. Michael B. Jorden wurde für seine Doppelrolle als Zwillingsbrüder, die in den 1930er-Jahre in ihre Heimat im Mississippi-Delta zurückkehren, bei den Oscars 2026 als Bester Hauptdarsteller geehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben werden zum „Panorama Weekend“ legendäre Filmklassiker wie Quentin Tarantinos furiose Gangster-Satire &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Pulp Fiction“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, das Science-Fiction-Märchen &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„E.T. – Der Außerirdische“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Steven Spielberg, Tim Burtons &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Batman“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; mit Michael Keaton als Dunkler Ritter oder die Musical-Komödie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Singin‘ in the Rain“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; mit Gene Kelly sowie die Konzert-Dokumentation &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Let&#039;s Spend the Night Together“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; über einen Auftritt der Rolling Stones auf ihrer US-Tour 1981 gezeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eröffnet wird das &lt;strong&gt;23. NFF&lt;/strong&gt; am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;26. Mai 2026&lt;/font&gt; im Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau - im äußersten Südosten Sachsens des Landkreises Görlitz in der Oberlausitz - mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Etwas ganz Besonderes&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Eva Trobisch, der auf der &lt;strong&gt;76.&lt;/strong&gt; Berlinale im Wettbewerb seine Premiere feierte und ein feinfühliges Familiendrama über Identität, Herkunft und Selbstfindung darstellt. Im Zentrum steht die 16-jährige Lea, die auf der Suche nach Antworten auf die Frage &lt;em&gt;„Wer bin ich?“&lt;/em&gt; zwischen familiären Erwartungen und eigenen Sehnsüchten ihren Platz im Leben finden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Eröffnungsfilms in der ehemals schlesischen Oberlausitz - einer ursprünglich politisch eigenständigen Region, die heute zu etwa 67 % zu Sachsen sowie 30 % zu Polen und 3 % zu Brandenburg gehört, unterstreicht den Anspruch des &lt;strong&gt;NFF&lt;/strong&gt;, aktuelle gesellschaftliche Themen im Kino sichtbar zu machen und zugleich herausragende filmische Handschriften zu präsentieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend sind bis zum &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;31. Mai 2026&lt;/font&gt; in 19 Kinos und Kulturstätten in Deutschland, Polen und Tschechien rund 100 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus den drei Nachbarländern sowie aus Mittel- und Osteuropa zu sehen. Neben drei Wettbewerben und verschiedenen Filmreihen gibt es ein Rahmenprogramm mit einer Lesung, Konzerten, einer Ausstellung und mehr. Unter dem Titel &lt;em&gt;„Transformations“&lt;/em&gt; wirft die Fokus-Reihe des NFF einen nüchternen, vielstimmigen Blick auf die Systemtransformationen der 1990er Jahre im ehemaligen Ostblock und auf dessen Gewinner und Verlierer bis heute – im Spiegel der Filme jener Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2004 präsentiert das Filmfest jährlich im Mai in der Dreiländerregion an der Neiße aktuelle Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus Deutschland, Polen und Tschechien sowie Ost- und Mitteleuropa. Was mit der Idee begann, Filme in drei Nachbarländern zu zeigen, hat sich zu einer kulturellen Brücke für Cineasten entwickelt und ist inzwischen ein wichtiger Treffpunkt für Filmschaffende. Als eines der wenigen trinationalen Filmfestivals Europas schafft das &lt;strong&gt;NFF&lt;/strong&gt; immer aufs Neue eine Plattform für Begegnung, Austausch und neue Perspektiven – und eröffnet auch 2026 wieder einen einzigartigen Blick auf das aktuelle Filmschaffen der Region und darüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzigartig am &lt;strong&gt;NFF&lt;/strong&gt; ist sein grenzüberschreitender Charakter mit Filmvorführungen und Veranstaltungen in rund 20 Kinos und Spielorten entlang der Neiße, u.a. im Festivalzentrum des Kunstbauerkinos in Großhennersdorf sowie in Görlitz, Zittau, Bautzen, Löbau, Weißwasser, Ebersbach, Zgorzelec, Liberec oder Varnsdorf. Das Festivalprogramm bietet auch in diesem Jahr drei Wettbewerbe und verschiedene Filmreihen sowie begleitende Veranstaltungen und Workshops.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spielfilm-Wettbewerb treten wieder je drei Produktionen aus Deutschland, Polen und Tschechien an. Die neun Filme erzählen von Menschen in Übergängen und Extremsituationen: von Ausbeutung und Heimkehr, von Familie, Abhängigkeit und prekären Verhältnissen, von Trauer, Gewalt, Missbrauch und dem Erwachsenwerden. Zwischen Nordseeinsel, tschechischer Grenzstadt, Großstadt, Restaurant, italienischer Reise und familiären Ausnahmezuständen verdichten sich persönliche Krisen zu starken Bildern der jüngeren Vergangenheit und der Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neun Filme, die im Dokumentarfilm-Wettbewerb konkurrieren, kreisen um das Thema Verbundenheit – in der Familie, mit der Heimat, mit Leidenschaften. Und um den Verlust dieser Bindungen. Wälder und Städte weichen dem Fortschritt, Schicksale werden von Ausbeutung geprägt, Familien ringen um Nähe und Halt. Und sie gehen der Frage nach, was von einer Welt bleibt, in der Fortschritt das Wesentliche vergisst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus besticht der Kurzfilm-Wettbewerb des &lt;strong&gt;NFF&lt;/strong&gt; durch Vielfalt und Originalität und präsentiert in diesem Jahr insgesamt 31 kurze und kurzweilige Beiträge und ein breites Spektrum unterschiedlichster Themen und Stilmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt werden rund 100 aktuelle Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme in drei Wettbewerben und verschiedenen Filmreihen inklusive DEFA-Trickfilmen und einem Open-Air-Kino gezeigt. Die diesjährige Fokus-Reihe &lt;em&gt;„Transformations“&lt;/em&gt; widmet sich den Systemumbrüchen im ehemaligen Ostblock und ihren Auswirkungen bis in die Gegenwart. Ergänzt wird sie durch Filmgespräche, eine Lesung und die Ausstellung &lt;em&gt;„35 Jahre Deutsche Einheit – Junge Perspektiven aus Lausitzer und Rheinischem Revier“&lt;/em&gt; in Großhennersdorf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Preisverleihung findet am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;30. Mai 2026&lt;/font&gt; um &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;18:00 Uhr&lt;/font&gt; im tschechischen Varnsdorf statt. Ein Shuttle-Bus bringt jedoch alle interessierten Zuschauerinnen und Besucher aus Deutschland bequem von Görlitz über Löbau und Großhennersdorf nach Varnsdorf im böhmischen Niederland und im Anschluss an die Preisverleihung zurück, u.a. zur Festivalparty im Kunstbauerkino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die einmalige Art eines trinationalen Filmfestivals hat sich das &lt;strong&gt;NFF&lt;/strong&gt; inzwischen zu einer kulturellen Brücke für Filmfans aus den drei Nachbarländern entwickelt und ist wichtiger Treffpunkt für nationale und internationale Filmschaffende und Vertreter*innen der Filmwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.neissefilmfestival.net/de/start&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.neissefilmfestival.net&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 20 May 2026 18:44:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Rencontres Internationales Paris/Berlin - new cinema and contemporary art</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6937-Rencontres-Internationales-ParisBerlin-new-cinema-and-contemporary-art.html</link>
            <category>Ausstellungen</category>
            <category>Filmfestivals</category>
            <category>Veranstaltungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Rencontres&lt;br /&gt;
Internationales&lt;br /&gt;
Paris/Berlin&lt;br /&gt;
new cinema and contemporary art&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6464 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;282&quot; height=&quot;138&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Rencontres_international_Paris-Berlin.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Paris im November 2025 gibt es auch 2026 in Berlin das Programm der Rencontres Internationales Paris/Berlin zu entdecken, das diesmal aber nicht im HKW, sondern vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;5. bis 7. Juni 2026&lt;/font&gt; erstmals im &lt;a href=&quot;https://www.silent-green.net/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;silent green Kulturquartier&lt;/a&gt; in Berlin stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;font color=&quot;#00A4A4&quot;&gt;Anträge auf Akkreditierung im stillen grünen Kulturquartier, mit freiem Eintritt für alle und einem außergewöhnlichen Programm in Anwesenheit von Künstlern und Gästen aus aller Welt, sind &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://www.art-action.org/site/en/upper/accreditation/index.php&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; noch bis zum &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;2. Juni 2026&lt;/font&gt; möglich.&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rencontres Internationales Paris/Berlin werden ein dreitägiges Labor der Entdeckung und Reflexion sein, das sich zeitgenössischen Praktiken des bewegten Bildes widmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Eröffnung&lt;/font&gt; am Freitag, den &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;5. Juni, ab 18 Uhr&lt;/font&gt; mit Vorführungen, Aufführungen und vielem mehr, ist der &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Eintritt frei&lt;/font&gt;, was sicherlich auch eine gute Gelegenheit sein kann, das neue &lt;a href=&quot;https://www.arsenal-berlin.de/kino/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Kino Arsenal&lt;/a&gt; im Silent Green Kulturquartier zu entdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
90 % des Programms werden deutsche Erstaufführungen sein: thematische Filmvorführungen, Ausstellung, Forum, Podiumsdiskussionen und vieles mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei außergewöhnliche Carte-blanche-Projekte, die bedeutenden Persönlichkeiten der zeitgenössischen Kunst und des Kinos anvertraut sind: Antoni Muntadas – dessen kritische Auseinandersetzung mit Medien und Kommunikation unsere zeitgenössische Gesellschaft befragt –, und Albert Serra – dessen radikales Kino die Grenzen der Fiktion auslotet und Zeit wie Schwindel zur Frage macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;big&gt;&lt;strong&gt;Antoni Muntadas&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;­&lt;br /&gt;
Seine facettenreichen Arbeiten – Videos, Installationen, öffentliche Interventionen – behandeln soziale und politische Themen und stellen Informationswahrnehmungen infrage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antoni Muntadas vertrat Spanien auf der Biennale Venedig und erhielt den Velázquez-Preis für sein Lebenswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;big&gt;&lt;strong&gt;Albert Serra&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;&lt;br /&gt;
­Zwischen Geschichte, Mythos und Kontemplation hinterfragen seine Filme Narrative durch hypnotische Formen und visuelle Experimente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert Serra erhielt den Goldenen Leoparden beim Filmfestival von Locarno und gewann den Spezialpreis der Jury in der Kategorie Un Certain Regard bei den Filmfestivals von Cannes.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gibt es ein Spezial-Screnning von Maryam Tafakory, mit der Deutschlandpremiere ihres Films &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Razeh-Del“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; sowie einen Sonderschwerpunkt zu den Niederlanden und neue, unter anderem jüngere Arbeiten von Salomé Lamas, Leopold Emmen, Melanie Manchot, Randa Maroufi, Uriel Orlow, Pink Twins und Léonard Pongo.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;big&gt;&lt;strong&gt;Maryam Tafakory&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;­&lt;br /&gt;
Ihr eigenständiges Werk entfaltet neue Erzählweisen, in denen Bilder, Texte und die Materialität von Archiven einander in einer zugleich poetischen und politischen Erfahrung antworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maryam Tafakory erhielt den Tiger Short Award beim 51. IFFR sowie den Moving Image Art Prize 2025.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese neue Ausgabe der Rencontres Internationales wurde das Programm als Rahmen gleichzeitiger Themen und Korrespondenz konzipiert. Durch ihre Bewegungen zwischen den vier Vorführräumen und dem Ausstellungsraum stellen die Zuschauer Passagen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine thematische Kartografie ermöglicht es dem Publikum, den Korrespondenzlinien zwischen den Werken zu verfolgen, die über unterschiedliche Räume oder Vorführungen hinweg präsentiert werden. So entsteht ein immersives Erlebnis, bei dem jeder Film, jedes Werk, nur vollständig zu anderen verstanden werden kann, sei es innerhalb einer bestimmten Vorführung oder quer: Mehr als ein lineares Programm bietet diese Ausgabe einen Raum koexistierender Welten, deren Erkundung eine aktive Praxis des Betrachtens erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens kann &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://www.art-action.org/site/en/cat/index.php&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; der Katalog der Rencontres Internationales (International Encounters / Internationale Begegnungen) 2025-2026 durchstöbert werden. Details zum finalen Programm werden aber erst in den nächsten Tagen veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.art-action.org/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.art-action.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 May 2026 17:07:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Hauptpreise beim 41. DOK.fest München verliehen</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6938-Hauptpreise-beim-41.-DOK.fest-Muenchen-verliehen.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Am Samstagabend, den 16. Mai 2026 wurden in München die Preise des 41. DOK.fest vergeben.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1135 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;312&quot; height=&quot;82&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/DOKFest_Muenchen.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntag gibt es noch einmal die Gelegenheit, die Gewinnerfilme des &lt;strong&gt;41.&lt;/strong&gt; DOK.fest München auf der Leinwand zu sehen. Alternativ können ca. 90% aller beteiligten Werke auch von zu Hause im Stream bis zum &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;25. Mai 2026&lt;/font&gt; online gesehen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens hat auch das Publikum abgestimmt und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;WHEN PIGS FLY&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Denise Riedmayr zum Favoriten erkoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film ist ein kluges Doppelporträt zweier Frauen, die ihren Ort gefunden haben, die sich entschieden haben, den eigenen Weg zu gehen - zwischen Uni-Labor und Öko-Stall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/NZcGAoc1tkk&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/NZcGAoc1tkk&quot; title=&quot;WHEN PIGS FLY | Dokumentarfilm Trailer | DOK.fest 2026&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Schweine als Nutztiere? Oder vielleicht etwas zum Kuscheln? Und wenn Schweineherzen bald in Menschen transplantiert werden können, wirft das dann nicht völlig neue Probleme auf? Verschwimmen die Grenzen zwischen den Arten? Ein Film, der zwischen einem Universitätslabor und einem Tierschutzgebiet spielt, der nie versucht zu lehren, sondern stattdessen aufschlussreiche Fragen stellt und einige erstaunliche Entdeckungen aufdeckt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptpreis des Festivals, der VIKTORIA DOK.international ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;THE NARRATIVE&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Bernard Weber und Martin Schilt aus der Schweiz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin wird ein UBS-Trader für den Verlust von 2,3 Milliarden Dollar verurteilt. Doch ist er wirklich der Schuldige? Der Film rekonstruiert den Prozess anhand originaler Gerichtsprotokolle und stellt die vorherrschende Erzählung in Frage. Ein facettenreiches Porträt von Kapitalismus, systemischem Versagen und der Kraft von Erzählungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Aus der Jurybegründung:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Unser Gewinnerfilm ist eine Meisterleistung darin, mit der überwältigenden Komplexität der Wahrheit umzugehen. Mit einem Protagonisten, der ebenso sympathisch wie resilient ist, führen uns die Filmemacher in eine Geschichte, die „emotional intensiv“ ist, dabei aber durch einen scharfsinnigen, unverzichtbaren Sinn für Humor bemerkenswert ausgeglichen wird. Der Film deckt eine tiefgreifende systemische Ungerechtigkeit auf und enthüllt die kaltherzige Verantwortungslosigkeit sowie die vielschichtigen Täuschungsmanöver mächtiger Bankinstitute. Im Kern ist der Film eine schonungslose Anklage darüber, wie leicht ein Mensch zum Sündenbock gemacht werden kann, und beleuchtet eine Geschichte des Widerstands angesichts allgegenwärtigen, alltäglichen Rassismus.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptpreis im deutschen Wettbewerb, der VIKTORIA DOK.deutsch, ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;MEANWHILE IN NAMIBIA&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Jonas Spriestersbach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unrecht der Deutschen Kolonialzeit in Deutsch-Südwestafrika wirkt bis heute in Namibia nach. Dieser Film ist nicht jugendfrei und steht leider auch nicht im Stream zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Aus der Jurybegründung: &lt;em&gt;„Wir sind tief beeindruckt von der einfühlsamen Kameraführung des Regisseurs, die Tourist*innen einfängt, die die Darbietung der schwarzen Bevölkerung in vorkolonialen Kostümen mit unverhohlen rassistischen und sexistischen Blicken betrachten. Wir sind verblüfft von den Bildern, den Handlungen und Ansichten, die sie widerspiegeln. Die Kamera wirkt nicht neutral, doch die Protagonist*innen werden so dargestellt, wie sie sich selbst präsentieren. Sie äußern sich offen vor der Kamera. Der Regisseur unterstreicht gekonnt das Unbehagen, das der Film zu Recht hinterlässt, wenn die Kamera gelegentlich einen Perspektivwechsel zulässt, bei dem Namibier*innen das Verhalten und Auftreten der Deutschen kommentieren. Ein intensiver und visuell atemberaubender Film, der noch lange nachwirkt.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die VIKTORIA DOK.horizonte Competition – Cinema of Urgency ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;UNWELCOMED&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Sebastián González und Amílcar Infante. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film über Tausende Venezolaner*innen an Chiles unwirtlicher Grenze behandelt das Problem der venezolanischen Migrationswelle nach Chile, die aufgrund fehlender Siedlungsbedingungen, Ablehnung und Diskriminierung hervorrief. Die Auswanderer sagen: &lt;em&gt;„Wir haben dort kein Leben mehr“&lt;/em&gt;. Zwischen Altiplano, Atacamawüste und einigen wenigen Städten versuchen sie sprichwörtlich, in Chiles Inneres vorzudringen. Aber leider brennen auch hier Habseligkeiten, auch hier zieht ein aufgebrachter Mob durch die Straßen und schlägt auf diese Migrant*innen ein, auch hier bezeugen Fotos das Entsetzen auf den Gesichtern jener, die nach einem tausende Kilometer langen Marsch ohne nichts dastehen und eigentlich nur eines wollen: ein anständiges Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Aus der Jurybegründung:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Was diesen Film für uns auszeichnet, ist die Klarheit der formalen Entscheidungen der Co-Regisseure Sebastián Gonzaléz und Amílcar Infante. Anstatt einem einzelnen Erzählstrang zu folgen, vereinen sie eine Vielzahl von individuellen Erfahrungen, ohne in ein vereinfachtes Narrativ zu verfallen. Dadurch bleibt der Überblick gewahrt, während eine Spannung zwischen Distanz und Nähe das Zuschauer*innenerlebnis prägt. Weitläufige Luftaufnahmen halten uns auf Distanz, während Nahaufnahmen eine Unmittelbarkeit vermitteln, die bewusst unvollständig bleibt. Auf dieser Weise schildert der Film Migration nicht nur, sondern macht ihre Umstände greifbar. Dies wird besonders deutlich in Sequenzen, die von kollektiver Gewalt geprägt sind. Der Film zwingt die Zuschauenden, sich mit dem auseinanderzusetzen, was sonst schwer zu ertragen ist.&quot;&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der megaherz Student Award ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;WAS AN EMPFINDSAMKEIT BLEIBT&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Daniela Magnani Hüller. Der Film wurde zuerst im Februar auf der Berlinale in der Sektion Forum gezeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bleibt? Eine Frage, die Erinnerungen an einen überlebten Femizid-Versuch wachruft. Die Regisseurin hatte mit 16 Jahren eine schreckliche Gewalttat überlebt und war auch eines: Dankbar für die Menschen, die manchmal durch eine kleine Geste, eine besondere Achtsamkeit oder auch nur durch ihr Da-Sein, dafür gesorgt haben, dass sie, wie sie weiter schreibt, &lt;em&gt;„die Hoffnung in die Menschen und das Gute schöpfen”&lt;/em&gt; konnte. Unfassbar klar und mit kinematografischer Verve erzählt, mal spielerisch detailverliebt, mal sachlich, nüchtern und brutal, geht die Filmemacherin all den Fragen nach, die in ihr aufkommen. Sie rekonstruiert eine Odyssee, die sie damals bis nach Rio führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Aus der Jurybegründung:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„In WAS AN EMPFINDSAMKEIT BLEIBT gelingt es Daniela Magnani Hüller, eine persönliche traumatische Erfahrung männlicher Gewalt in eine Erzählung zu verwandeln, die weit über das Individuelle hinausweist und eine gesellschaftliche Dimension eröffnet. Aus unterschiedlichsten Bildquellen erschafft Daniela ein beeindruckendes Mosaik, das uns durch die Höhen und Tiefen der Verarbeitung eines traumatischen Erlebnisses führt. Mit einer einzigartigen filmischen Vision überzeugt Daniela auf eindrucksvolle Weise und brilliert darin, die vielschichtigen emotionalen Prozesse von Heilung miteinander zu verweben.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier weitere Preisträgerfilme wurden bereits vor dem Festival verkündet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;INNERE EMIGRANTEN&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Lena Karbe über ein tiefgründiges wie wahrhaftiges Bild der russischen Gesellschaft, das nur unter strengster Geheimhaltung verwirklicht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) VFF Nachwuchs-Dokumentarfilm-Produktionspreis ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;DRIVING EUROPE&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Felix Länge über einen Kampf gegen Ausbeutung und Entwürdigung bei ausländischen LKW-Fahrern der europäischen Logistikbranche, die gegen ausstehende Löhne in den Streik gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Deutscher Dokumentarfilm-Musikpreis ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;MATERIA PRIMA&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Jens Schanze und Atena Eshtiaghi für die Komposition über den Widerstand indigener Gemeinschaften, die um Wasser, Umwelt und ihren Quinoa Anbau fürchten, wenn in der größten Salzwüste Boliviens europäische und chinesische Firmen Lithium abbauen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) Der all inclusive Award – Preis für inklusive Dokumentarfilmproduktionen ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;HELLO NEW BODY, HOW ARE YOU TODAY?&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Laura Kansy über eine Diagnose von ME/CFS bei der unklar ist, ob man je genesen wird? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.dokfest-muenchen.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.dokfest-muenchen.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 17 May 2026 01:11:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6938-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>79. Festival de Cannes mit deutscher Beteiligung in beiden Hauptwettbewerben</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6922-79.-Festival-de-Cannes-mit-deutscher-Beteiligung-in-beiden-Hauptwettbewerben.html</link>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Die 79. Internationalen Filmfestspiele von Cannes finden vom 12. bis 23. Mai 2026 statt und stehen diesmal unter der Leitung von Iris Knobloch, während Thierry Frémaux wie immer als Generaldelegierter für die künstlerische Leitung verantwortlich ist. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4514 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;219&quot; height=&quot;117&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/logo_festival_cannes_gr.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Start der Filmfestspiele von Cannes am Dienstagabend.&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eröffnungsfilm am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;12. Mai 2026&lt;/font&gt; wird die französisch-belgische Tragikomödie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;La Vénus électrique&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Pierre Salvadori gezeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr ist die deutsche Präsenz auf dem Roten Teppich deutlich präsenter. So ist beispielsweise Sandra Hüller im Wettbewerb in einer Thomas Mann Verfilmung zu sehen. Die Schauspielerin spielt im Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Vaterland&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; des polnischen Regisseurs und Oscar-Preisträgers Pawel Pawlikowski eine Tochter des Schriftstellers in der Nachkriegszeit. In der Rol­le von Thomas Mann tritt Hanns Zischler auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren stellt Valeska Grisebach im Wettbewerb ihren Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Das geträumte Abenteuer&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; vor, der ebenso wie ihr früherer Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Western&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; in Bulgarien spielt. Ihr neuer Film spielt in der Grenzregion zwischen Bulgarien, Griechenland und der Türkei und folgt einer Frau, die sich auf einen fragwürdigen Deal einlässt, um einem alten Freund zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film von Valeska Grisebach konkurriert mit internationalen Schwergewichten wie Asghar Farhadi, Hirokazu Kore-eda und Pedro Almodóvar um die Goldene Palme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volker Schlöndorff zeigt nach Alexander Eisenachs Theaterpremiere im Januar 2026 jetzt in Cannes sei­ne eigene Filmfassung von &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Heimsuchung: Eine Jahrhundertgeschichte&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, die auf dem Buch von Jenny Erpenbeck basiert, außerhalb des Wettbewerbs. Der 87-jährige Oskar-Preisträger von &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Die Blechtrommel&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; freut sich riesig, das sein vermutlich letzter Film erneut auf dem Festival an der Côte d’Azur als Prermiere gezeigt wird, wo seine Karriere begann. Im Mittelpunkt des Films steht ein Haus am brandenburgischen Scharmützelsee See, das über verschiedene Epochen hinweg – von der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus und die DDR bis in die Gegenwart – zum Schauplatz wechselnder Bewohner und ihrer politischen wie persönlichen Umbrüche wird. Zum seinem hochkarätigem Cast gehören Lars Eidinger, Martina Gedeck, Susanne Wolff, Michael Maertens und Ulrich Matthes. Kinostart des Regina Ziegler Films erfolgt im Oktober 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eröffnungsfilm in der Arthouse-Nebenreihe »Un Certain Regard« präsentiert die Amerikanerin Jane Schoenbrun mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;“Teenage Sex and Death at Camp Miasma”&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; eine knallbunte, campy Horror-Fantasie mit Gillian Anderson und Hannah Einbinder in den Hauptrollen. Der Film handelt von einer queeren Filmemacherin, die beauftragt wird, eine im Niedergang begriffene Slasher-Filmreihe wiederzubeleben. Schoenbrun selbst bezeichnet ihren Film als Mitternachtsodyssee eines Pyjama-Party-Klassikers, der die nächtlichen Besucher ein wenig schocken soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/MA5NqUMEdbI&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/MA5NqUMEdbI&quot; title=&quot;TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA | Official Teaser | In Theaters August 7&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Kategorie ist in diesem Jahr auch die deutsche Schauspielerin und Regisseurin Katharina Rivilis mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„I’ll Be Gone in June“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; vertreten – ein Roadmovie über eine 16-Jährige auf der Suche nach dem amerikanischen Traum. Die Koproduktion aus Deutschland, Schweiz und Belgien dürfte schon eher unseren Geschmack treffen, als der oben genannte amerikanische Slasher-Film, der ganz bewusst im Stil des Horrorklassikers &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Freitag der 13.&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; inszeniert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von zwei bekannten spanischen Filmemachern, deren Werke im Hauptwettbewerb laufen werden, können wir hier bereits Filmausschnitte als Teaser zeigen, obwohl es eigentlich bisher ungewöhnlich war, dass Trailer von Weltpremieren schon vorab zu sehen sind, aber die Zeiten ändern sich offensichtlich gerade, denn Festivalleiter Thierry Frémaux zeigt den Film des großen . Regiemeisters Pedro Almodóvar nur als Internationale Premiere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Almodóvar kehrt nach seinem ersten englischsprachigen Spielfilm mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Bitter Christmas&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; ins spanischsprachige Kino zurück und präsentiert ein opernhaftes Melodram über die Geschichte einer äußerst erfolgreichen Werberegisseurin (Bárbara Lennie), die sich in die Arbeit stürzt, um den Tod ihrer Mutter zu verarbeiten. Wie man sehen kann sind wieder makellose Bilder, herrlich satte Farben und kunstvolle Kameraführung ein Augenschmaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/RrJq0ZNW_d8&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/RrJq0ZNW_d8&quot; title=&quot;BITTER CHRISTMAS | Official Teaser | The new film from Pedro Almodóvar | Curzon Film&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Almodóvars häufige Hauptdarstellerin Penélope Cruz diesmal in der französisch-spanischen Koproduktion &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;La bola negra&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; über drei schwule Männer des Regie-Duos Javier Ambrossi und Javier Calvo laut Festivalleiter Thierry Frémaux einen unvergesslichen Gastauftritt haben soll, hat ihr Eheman, Oscar-Preisträger Javier Bardem, die Hauptrolle in dem spannungsgeladenen Familiendrama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Beloved&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; unter der Regie von Rodrigo Sorogoyen übernommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spielt in &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;El ser querido&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, so der spanische Original-Titel, einen gefeierten und berüchtigten Filmemacher, der sich mit seiner Tochter (Victoria Luengo), einer Schauspielerin, wieder versöhnt. Eine ähnliche Konstellation war im letzten Jahr in Joachim Triers preisgekrönten Werk &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Sentimental Value&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; zu sehen. Auch hier bietet der Vater nach einer langen Zeit der Entfremdung seiner Tochter erneut eine Rolle in seinem neuesten Projekt an, scheinbar um ihr dabei zu helfen, ihre ins Stocken geratene Karriere wieder anzukurbeln. Doch während die Kameras in der Wüste bereits laufen, stellen sie gemeinsam fest, dass ihre wiedergewonnene Nähe auch alte Wunden wieder aufreißt, die nie ganz verheilt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/96NfgPrRG1g&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/96NfgPrRG1g&quot; title=&quot;The Beloved | Official Trailer | FR/NL | Cherry Pickers Film&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein französische Filmfestival ohne Isabelle Huppert oder Catherine Deneuve sollte es auch diesmal nicht geben. Beide spielen mit in dem Wettbewerbsfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Histoires parallèles&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Parallel Tales) des iranischen Regisseurs Asghar Farhadi, einer Koproduktion der Länder Frankreich, Vereinigte Staaten, Italien und Belgien. Da er nicht mehr im eigenen Land drehen kann, wo weiterhin der Krieg tobt, richtet er stattdessen seine stets nachdenkliche, scharfsinnige Kamera auf Paris, wo er sich mit den Folgen der Terroranschläge vom November 2015 in der französischen Hauptstadt (u. a. in dem Club &lt;em&gt;“Bataclan”&lt;/em&gt;) auseinandersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/y3BV9KeJzGM&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/y3BV9KeJzGM&quot; title=&quot;PARALLEL TALES - Official HD Trailer - a film by Asghar Farhadi&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den 21 im Haupt-Wettbewerb vorgesehenen Filme ist auch die Österreicherin Marie Kreutzer mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Gentle Monster&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; vertreten. Darin spielen die bezaubernde Léa Seydoux sowie Jella Haase, Laurence Rupp und nochmals Catherine Deneuve mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltstadt Paris spielt auch eine zentrale Rolle in der zarten Geschichte über eine sich still entfaltende Freundschaft, des japanischen Oscar-Preisträger Ryūsuke Hamaguchi (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Drive My Car“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;). In seinem neuen Werk &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Soudain&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (All of a Sudden) versucht Efira, Leiterin eines Pflegeheims, tiefgreifende Veränderungen im Pflegesystem herbeizuführen. Doch ihr Leben verändert sich grundlegend, als sie eine todkranke japanische Dramatikerin (Tao Okamoto) kennenlernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein kurzer &lt;a href=&quot;https://youtu.be/jGHKAmj5US4&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Teaser&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/jGHKAmj5US4&quot; title=&quot;ALL OF A SUDDEN Trailer 2026 | A Chance Meeting That Changes Everything&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamaguchis japanischer Kollege Hirokazu Kore-eda, der 2018 für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Shoplifters“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; die Goldene Palme gewann, siedelt sein neuestes Werk dagegen wieder in seiner Heimat an und stellt &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Sheep in the Box“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; vor – über ein Paar, das nach dem Verlust ihres eigenen Sohnes, einen humanoiden Roboter wie ein Kind großzieht. Seine moralisch zweideutige Fabel befasst sich mit dem stets drängenden Thema der künstlichen Intelligenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/g9B_DOrir-s&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/g9B_DOrir-s&quot; title=&quot;SHEEP IN THE BOX Trailer - English subtitled&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Park Chan-wook ist Jurypräsident&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als zweiter asiatischer Jurypräsident in der Geschichte des Festivals von Cannes wurde Regisseur Park Chan-wook in den Vorstiz berufen. Der Südkoreaner hat in Cannes bereits dreimal eine Auszeichnung erhalten. Allerdings konkurrierte er auch viermal vergeblich um den Hauptpreis, der Goldenen Palme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abseits des Wettbewerbs sorgen auch große Namen für Glanz an der Croisette. Hollywoodstar John Travolta gibt mit 72 Jahren sein Regiedebüt und stellt seinen Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Propeller One-Way Night Coach“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; als Weltpremiere vor. Das von seiner Flugleidenschaft inspirierte Projekt soll Ende Mai bei Apple TV+ erscheinen. Travolta war bereits mehrfach in Cannes vertreten – Pulp Fiction gewann dort 1994 die Goldene Palme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cannes ehrt in diesem Jahr zwei Ikonen der Film- und Musikwelt: Barbra Streisand und Peter Jackson erhalten die Ehrenpalme. Streisand zählt zu den prägendsten Künstlerinnen ihrer Generation, wurde mit zwei Oscars, zehn Grammys und elf Golden Globes ausgezeichnet und prägte das Kino mit Filmen wie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Funny Girl“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Yentl“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. Auch &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Herr der Ringe“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;-Regisseur Peter Jackson wird geehrt. Sein Werk hat mit seinem Blockbusterkino neue Maßstäbe gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Cannes Nebensektion »L&#039;ACID« mit insgesamt sechs Experimental- und Debüt-Filmen läuft u.a. der MBB geförderte Dokumentarfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;PROMISED SPACES&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Ivan Marković. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wird in der Sektion »Semaine de la Critique« unter den jungen cineastischen Talenten Sara Ishaqs Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;THE STATION&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; gezeigt. Der Film zählt zu den insgesamt acht geförderten Werken des Medienboards Berlin-Brandenburg (MBB), die auf dem Festival von Cannes exklusiv präsentiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;big&gt;&lt;strong&gt;Übersicht über die Filme beim 79. Cannes-Festival&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;WETTBEWERB:&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eröffnungsfilm&lt;br /&gt;
The Electric Kiss&lt;br /&gt;
Frankreich/Belgien 2026 | R: Pierre Salvadori&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bitteres Fest&lt;br /&gt;
Spanien 2026  |  R:  Pedro Almodóvar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A Woman&#039;s Life&lt;br /&gt;
Frankreich 2026 | R: Charline Bourgeois-Tacquet	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
The Black Ball&lt;br /&gt;
Spanien/Frankreich 2026  |  R:  Javier Ambrossi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Coward&lt;br /&gt;
Belgien/Frankreich/Niederlande 2026  |  R: Lukas Dhont&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel Tales&lt;br /&gt;
Frankreich/Italien/Belgien 2026  |  R: Asghar Farhadi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paper Tiger&lt;br /&gt;
USA/Italien/Brasilien 2026  |  R: James Gray&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geträumte Abenteuer&lt;br /&gt;
Deutschland/Frankreich/Bulgarien/Österreich 2026  |  R: Valeska Grisebach | MBB gefördert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All of a Sudden&lt;br /&gt;
Frankreich/Japan/Deutschland/Belgien | R: Ryūsuke Hamaguchi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
The Unknown&lt;br /&gt;
Frankreich/Italien 2026  |  R: Arthur Harari&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Another Day&lt;br /&gt;
Frankreich/Belgien 2026 | R: Jeanne Herry	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sheep in the Box&lt;br /&gt;
Japan 2026  |  R: Hirokazu Koreeda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hope&lt;br /&gt;
Südkorea 2026  |  R: Na Hong-jin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagi Notes&lt;br /&gt;
Japan/Singapur/Frankreich 2026  |  R: Kôji Fukada&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gentle Monster&lt;br /&gt;
Österreich/Deutschland/Frankreich/Finnland 2026  |  R: Marie Kreutzer | MBB gefördert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A Man of his Time (Notre Salut)&lt;br /&gt;
Belgien/Frankreich | R: Emmanuel Marre	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Fjord&lt;br /&gt;
Norwegen/Rumänien/Schweden/Finnland/Dänemark/Frankreich 2026  |  R: Cristian Mungiu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Birthday Party&lt;br /&gt;
Frankreich 2026 | R: Léa Mysius	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Moulin&lt;br /&gt;
Frankreich 2026  |  R: László Nemes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fatherland&lt;br /&gt;
Polen, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Frankreich, Italien | R: Paweł Pawlikowski | MBB gefördert&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
The Man I Love&lt;br /&gt;
USA 2026  |  R: Ira Sachs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Beloved&lt;br /&gt;
Spanien 2026  |  R: Rodrigo Sorogoyen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minotaur&lt;br /&gt;
Frankreich/Lettland/Deutschland 2026  |  R: Andrey Zvyagintsev&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;UN CERTAIN REGARD&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teenage Sex and Death at Camp Miasma&lt;br /&gt;
USA 2026  |  R: Jane Schoenbrun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elephants in the Fog&lt;br /&gt;
Nepal/Frankreich/Deutschland 2026  |  R: Abinash Bikram Shah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iron Boy&lt;br /&gt;
Frankreich/Belgien 2026  |  R: Louis Clichy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ben&#039;Imana&lt;br /&gt;
Ruanda/Gabun/Norwegen/Frankreich/Elfenbeinküste 2026  |  R: Marie-Clementine Dusabejambo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Congo Boy&lt;br /&gt;
Zentralafrikanische Republik/Demokratische Republik Kongo/Frankreich 2026  |  R: Rafiki Fariala&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Club Kid&lt;br /&gt;
USA 2026  |  R: Jordan Firstman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A Girl&#039;s Story&lt;br /&gt;
Frankreich/Belgien 2026  |  R: Judith Godrèche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulya&lt;br /&gt;
Lettland/Estland/Polen 2026  |  R: Viesturs Kairiss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titanic Ocean&lt;br /&gt;
Griechenland/Spanien/Frankreich/Rumänien/Japan 2026  |  R: Konstantina Kotzamani&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strawberries&lt;br /&gt;
Frankreich/Spanien/Marokko/Belgien 2026  |  R: Laila Marrakchi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Meltdown&lt;br /&gt;
USA/Mexiko/Spanien/Chile 2026  |  R: Manuela Martelli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forever Your Maternal Animal &lt;br /&gt;
Costa Rica/Frankreich/Belgien 2026  |  R: Valentina Maurel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yesterday the eye didn&#039;t sleep&lt;br /&gt;
Palästina/Libanon/Belgien 2026  |  R: Rakan Mayasi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I&#039;ll Be Gone in June&lt;br /&gt;
Deutschland/Schweiz/Belgien 2026  |  R: Katharina Rivilis | MBB gefördert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Words of Love&lt;br /&gt;
Frankreich 2026  |  R: Rudi Rosenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Everytime&lt;br /&gt;
Deutschland/Österreich 2026  |  R: Sandra Wollner | MBB gefördert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Victorian Psycho&lt;br /&gt;
USA/Großbritannien 2026  |  R: Zachary Wigon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All the Lovers in the Night&lt;br /&gt;
Japan 2026  |  R: Yukiko Sode&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulysee&lt;br /&gt;
Frankreich 2026 | R: Laetitia Masson	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;MIDNIGHT SCREENINGS&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colony (Gun-Che)&lt;br /&gt;
Südkorea 2026 | R: Yeon Sang-ho&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Full Phil&lt;br /&gt;
Frankreich/Belgien/Luxemburg 2026  |  R: Quentin Dupieux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jim Queen&lt;br /&gt;
Frankreich/Belgien 2026  |  R: Nicolas Athane&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roma elastica&lt;br /&gt;
Frankreich/Italien 2026  |  R: Bertrand Mandico&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanguine		 &lt;br /&gt;
Frankreich 2026 | R: Marion Le Coroller&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.festival-cannes.com/en/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.festival-cannes.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 12 May 2026 13:56:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6922-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Siegerin des 33. ITFS Stuttgart </title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6933-Siegerin-des-33.-ITFS-Stuttgart.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
            <category>Filmfestivals</category>
    
    <comments>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6933-Siegerin-des-33.-ITFS-Stuttgart.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Vom 5. bis zum 10. Mai 2026 fand das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS) zum 33. Mal statt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:707 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;159&quot; height=&quot;149&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Trixi_Logo_Stuttgart.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur beim Jüdischen Filmfest, über das wir gestern berichteten, sondern auch in Stuttgart beim Internationalen Trickfilmfestival standen neben Langfilmen viele Kurzfilme im Mittelpunkt. Immerhin qualifiziert sich in Stuttgart der Gewinner oder die Gewinnerin des Grand Prix automatisch für die Kurzfilm-OSCARS der Academy Awards in Los Angeles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kurzfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;WITH TAPES AND TOASTS IN THE CAR&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Kiana Naghshineh wurde am Samstagabend bei der mit 10.000 € dotierten großen Preisverleihung sogar gleich zweifach ausgezeichnet. Die französisch-deutsche Koproduktion konnte nicht nur die Jury der ITFS International Competition, sondern auch das Publikum überzeugen und wurde zusätzlich mit dem Audience Award ausgezeichnet, gestiftet vom SWR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die in Mannheim aufgewachsene Frau mit iranischen Wurzeln, die an der Filmakademie Ludwigsburg und in Frankreich Animation studiert hat, erzählt in ihrem Scherenschnitt mit dem deutschen Titel &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Im Auto Tapes und Butterbrot&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von einer älteren, kranken Frau, die im Endstadium Krebs hat und bald sterben wird. Weil sie nach der Chemotherapie ihre Haare und Wimpern verlor, trägt sie schamhaft eine Baseballmütze mit langer Kappe, um sich darunter zu verstecken. In der Realität ist der Film recht statisch, aber in den Träumen der Frau entschwebt sie geschwind in den Weltraum wo sie auf bunte Wesen trifft. Das gerade in Japan gestartete Werk hat dort schon große Begeisterung ausgelöst.&lt;/blockquote&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Special Mention ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;AMARELO BANANA&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Portugal, Ungarn 2025&lt;br /&gt;
Regie: Alexandre Sousa&lt;br /&gt;
Produktion: AIM Creative Studios&lt;br /&gt;
Co- Produktion: CUB Animation&lt;br /&gt;
Producer: Jonas César, Tiago Ribeiro&lt;br /&gt;
Weltvertrieb: AGÊNCIA - Portuguese Short Film Agency&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Special Mention erhielt &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;ZWERMEN&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Niederlande, Belgien 2025&lt;br /&gt;
Regie: Janneke Swinkels, Tim Frijsinger&lt;br /&gt;
Produktion: Murmur Animation&lt;br /&gt;
Producer: Janneke Swinkels, Tim Frijsinger&lt;br /&gt;
Weltvertrieb: Miyu Distribution&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis für den besten animierten Studierendenölm in Höhe von 4.000 €, ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;OUR WALLS&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (NAŠE ZDI)&lt;br /&gt;
Tschechien 2025 &lt;br /&gt;
Regie: Živa Divjak&lt;br /&gt;
Produktion: FAMU - Film and TV School of Academy of Performing Arts&lt;br /&gt;
Producer: David Horák&lt;br /&gt;
Weltvertrieb: FAMU - Film and TV School of Academy of Performing Arts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Special Mention an Studierende erhielt &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;GENTLY&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (KŘEHCE)&lt;br /&gt;
Tschechien 2026 &lt;br /&gt;
Regie: Jamaica Kindlová&lt;br /&gt;
Produktion: BATCH Film s.r.o., FAMU - Film and TV School of Academy of Performing Arts&lt;br /&gt;
Producer: Tereza Havlová&lt;br /&gt;
Weltvertrieb: Cineöla s.r.o.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Festivalleitung zieht ein positives Fazit: Ein weiteres Mal schuf das Trickfilm-Festival in Stuttgart erfolgreich einen Ort für neue Entdeckungen, internationale Begegnungen und kulturelle Teilhabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Woche lang lud das ITFS die nationale und internationale Branche und ein breites Publikum aus der Region ein, in rund 150 Veranstaltungen das Beste aus dem Bereich der Animation auf der Leinwand zu sehen und zu entdecken. Die zahlreichen Angebote zur Begegnung mit den Filmschaffenden und den Filmen wurden gut angenommen: In den Innenstadtkinos, im Festival Centre (Haus der Katholischen Kirche) und in der GameZone (Staatsgalerie) zählte das Festival rund 30.000 Gäste; zusätzlich genossen ca. 40.000 Besucher*innen das kostenlose Open-Air-Programm auf dem Schlossplatz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am Donnerstagabend wurden im Festival Centre im Rahmen der AniX-Awards-Preisverleihung die Deutschen Animationsdrehbuchpreise und der Trickstar Business Award verliehen. Der letzte Preis des Festivals wurde am Sonntagnachmittag auf der Open-Air-Bühne an den besten Film der ITFS Tricks for Kids Competition in Anwesenheit des gespannten Publikums von der Kinderjury vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die besten Wettbewerbsfilme inklusive den Gewinner*innen auch außerhalb des Festivals einem interessierten Publikum zugänglich zu machen, gehen drei kuratierte, kinotaugliche Programme ab Herbst auf Tour. Die Filme aus der ITFS International Competition, ein Kinderprogramm mit dem Best of ITFS Tricks for Kids Competition und ein Programm mit den Filmen des ITFS Trickstar Nature Award können dann von Veranstalter*innen weltweit kostenlos gebucht und gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Starke Resonanz in Kino, Branche und Open Air&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Publikumsmagnet war die Kinovorführung von Lotte Reinigers &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;DIE ABENTEUER DES PRINZEN ACHMED&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; am Freitagabend, der von Mitgliedern des SWR Symphonieorchesters live musikalisch begleitet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufführung war der bewegende Höhepunkt zum diesjährigen Fokus Silhouettenölm und bewies, dass der Film auch nach 100 Jahren nichts von seiner Magie und Anziehungskraft eingebüßt hat. Das besondere Ereignis hat eine breite Anzahl an &lt;br /&gt;
Kulturinteressierten angelockt und konnte damit auch Publikum für den Animationsölm begeistern, das bisher wenig Berührungspunkte damit hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Kinovorstellungen, insbesondere die Wettbewerbsprogramme, waren nahezu ausgebucht und überzeugten mit berührenden, aufwühlenden oder unterhaltsamen Geschichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das umfangreiche Branchen-Programm, darunter die Master Class mit Michel Ocelot, wurde sehr gut angenommen und bot den internationalen Gästen bereichernden und wertvollen Input für ihre eigene Arbeit. Gelegenheit zur internationalen Vernetzung gab es u.a. in einem Get together der niederländischen Branche und der Botschaft des Königreichs der Niederlande sowie in rund 50 weiteren Veranstaltungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die interaktive GameZone in der Staatsgalerie war ein Highlight vor allem für jüngere Besucher*innen, aber auch für andere Interessierte, die kostenlos in animierte Spielewelten eintauchen konnten. Ab Freitagnachmittag genossen die Stuttgarter*innen auch das Frühlingswetter auf dem Open Air am Schlossplatz beim Programm des ITFS, das dem Festival seine unverwechselbare Atmosphäre verleiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://itfs.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;itfs.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 11 May 2026 21:14:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6933-guid.html</guid>
    
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<item>
    <title>41. Internationales Dokfest München 2025</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6880-41.-Internationales-Dokfest-Muenchen-2025.html</link>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Das 41. Dokfest München startet am 6. Mai 2026 mit 105 Dokumentarfilmen aus 58 Ländern in Münchner und Augsburger Kinos und Event-Locations — sowie etwas später auch per Streaming.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1135 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;312&quot; height=&quot;82&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/DOKFest_Muenchen.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;6. bis 18. Mai 2026&lt;/font&gt; wird die &lt;strong&gt;41.&lt;/strong&gt; Ausgabe des Internationalen Dokumentarfilmfestivals München mit 105 Dokumentarfilmen aus 58 Ländern unter der neuen Festivalleiterin Adele Kohout wieder als duales Festival in Münchner und Augsburger Kinos und vom dem &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;12. Mai bis 25. Mai 2026&lt;/font&gt; auch &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;@home&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt; per Streaming auf der heimischen Leinwand mit 90% der Filme gefeiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ticketpreise sind leider wieder gestiegen  und kosten dieses Jahr fürs Kino 12 € (ermäßigt 10 €).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eröffnungsveranstaltung findet am heutigen Mittwoch, den &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;6. Mai 2026&lt;/font&gt;, um &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;19.30 Uhr&lt;/font&gt; im Deutschen Theater in München statt. Als Eröffnungsfilm wird &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;INGEBORG BACHMANN - Jemand, der einmal ich war&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Deutschland, Österreich 2026, Regina Schilling, HerStory) als Weltpremiere gezeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/sdNx8uI3TMc&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/sdNx8uI3TMc&quot; title=&quot;Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war | Offizieller Trailer | Ab 25. Juni im Kino&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandra Hüller verkörpert Ingeborg Bachmann – ein Porträt der Autorin in ihren eigenen Worten. – anschließendes Q&amp;A mit Regina Schilling (Regie) &amp;amp; Filmteam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Vater, Sohn und der Preis des Widerstands&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Götz Schauder präsentiert Piffl Medien ein intimes Porträt über eine Familie dreier Generationen, die zwei Diktaturen erlebt haben, als weitere Weltpremiere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Gert Neumann ist Schriftsteller. Sein Sohn Aram Radomski ist Fotograf. Als Zwanzigjähriger fotografierte Aram die Massenproteste von 1989 – Bilder, die um die Welt gingen. Sein Vater kämpfte in der DDR jahrzehntelang für die Freiheit der Sprache, mit bitterer Konsequenz für sich und seine Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Arams Großmutter? War in ihrer Jugend treue Anhängerin des Dritten Reichs – und avancierte später in der neu gegründeten DDR zur gefeierten Nachwuchsautorin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Menschen. Drei Haltungen gegenüber dem System. Eine Familie, die bis heute mit den Rissen lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regisseur Götz Schauder filmt Vater und Sohn – und zeigt ihnen dann gegenseitig, was der andere gesagt hat. In einer Film-im-Film-Montage werden die Protagonisten zu Zuschauern ihrer eigenen Geschichte. Eine Wiederbegegnung, zunächst aus der Distanz. Die Frage, die dabei entsteht, ist keine historische: Welche Gespräche sind zwischen Eltern und Kindern noch möglich, wenn staatliche Gewalt sich bis ins Innerste einer Familie eingegraben hat?&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Auszeichnung steht auch bereits fest. Die Komponistin Atena Eshtiaghi wird für ihre Musik zur Premiere von &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;MATERIA PRIMA – New Energy. Old Powers?&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; im Rahmen des DOK.fest München mit dem Deutschen Dokumentarfilm-Musikpreis 2026 ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Rohstoff ist der Beginn einer Geschichte. Lithium ist unverzichtbar für die Energiewende. An keinem Ort der Welt gibt es mehr von dem begehrten Metall als im Hochland Boliviens. Ohne Lithium würde kein Stromspeicher, kein Rechenzentrum, kein Elektroauto und kein Smartphone funktionieren. Die Europäer wollen den Rohstoff, um ihre Automobilindustrie zu retten. Die Bolivianer wollen ihn, um die Armut zu bekämpfen. Während die bolivianische Regierung mit Unternehmen aus aller Welt verhandelt, mobilisieren sich in ländlichen Gebieten zivilgesellschaftliche Gruppen, die hauptsächlich von Frauen organisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film bietet einen seltenen Einblick in die Strategie der Europäer, sich das dringend benötigte Material zu sichern. Er macht die gegensätzlichen Interessen bezüglich des Rohstoffabbaus und der Industrialisierung in einem Land des sogenannten globalen Südens sichtbar. Die Gegenwart wird von fünfhundert Jahren Kolonialgeschichte überschattet. Die Chronik eines indigenen Zeitzeugen aus dem 16. Jahrhundert verändert den Blick auf die heutige Welt und wirft die Frage auf: Sind wir bereit zur Dekolonialisierung?&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;MATERIA PRIMA – New Energy. Old Powers?&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; ist eine Produktion der Mascha Film GbR in Koproduktion mit Filmtank GmbH und wurde von BKM, DFFF, FFA, MOIN, FFF Bayern, ZDF/3sat, Deutsche Welle sowie EZEF und Misereor gefördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verleihung findet am Sonntag, 10. Mai 2026, um 20:00 Uhr im Audimax der HFF statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wurde inzwischen auch der VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis bekannt gegeben, der der die Rolle der Produktion bei der Entstehung aktueller Dokumentarfilmprojekte anerkennt. Der Preis geht an Regisseurin und Produzentin Lena Karbe für die Weltpremiere von &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;INNERE EMIGRANTEN&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/ilyNO_eoOvw&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt; der als Weltpremiere in München gezeigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/ilyNO_eoOvw&quot; title=&quot;Innere Emigranten | Trailer | OmU&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Film erzählt die Regisseurin vom Alltag einer Krisenhotline in Moskau und den freiwilligen Mitarbeiter*innen, die seit Beginn des Ukrainekrieges mit der wachsenden Verzweiflung der Bevölkerung konfrontiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Begründung sagt die Jury dazu: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&quot;Vieles spricht dafür, den Herstellungsprozess eines Films arbeitsteilig zu organisieren. Eine versierte Produktionsfirma hält die finanziellen, administrativen und organisatorischen Fäden in der Hand und verschafft der Regie damit die dringend benötigten kreativen Freiräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch sehen wir gerade im Dokumentarfilmbereich immer wieder Konstellationen, die nur in Personalunion von Produktion und Regie gelingen können. INNERE EMIGRANTEN von Lena Karbe liefert dafür ein herausragendes Beispiel: die Produzentin, in St. Petersburg geboren und seit ihrer Studienzeit an der Münchner Filmhochschule in Deutschland lebend, kehrt für den Film in ihre alte Heimat zurück, um über einen Produktionszeitraum von zwei Jahren hinweg ein ebenso tiefgründiges wie wahrhaftiges Bild der russischen Gesellschaft festzuhalten. Nicht durch den Einsatz gängiger journalistischer Methoden -was unter den obwaltenden politischen Rahmenbedingungen kaum möglich gewesen wäre- sondern durch einen ebenso einfachen wie genialen Einfall: sie porträtiert Psychologinnen und Psychologen einer Moskauer Krisenhotline bei ihren Beratungsgesprächen. Die Anrufer selbst sehen wir nicht, aber die Reaktionen des Beratungsteams werfen trotz der ruhigen und reflektierten Erzählweise ein Schlaglicht auf den Zustand einer zutiefst verwundeten Gesellschaft.&quot;&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.dokfest-muenchen.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.dokfest-muenchen.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 06 May 2026 17:26:00 +0200</pubDate>
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