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„Europa fördert Kultur – aber wie?“ / Fitness Training

Ganztägige Seminare im Podewil



Über diverse Kulturprojekte der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten haben wir schon mehrmals berichtet. Oftmals waren diese Veranstaltungen kostenlos zu besuchen. Nachfolgend werden wieder zwei sehr unterschiedliche Veranstaltungen durchgeführt, von denen das zweite CCP-Seminar am 05.06.2012 im Podewil sich allerdings an Insider wendet und deshalb als kostenpflichtiger Intensivworkshop zu verstehen ist.


„Kooperations-Fitness“ – Bausteine, Beispiele, Methoden, Praxis

Am 31. Mai 2012 findet im Podewil aus der Reihe „Kooperations-Fitness“ ein neuer Workshop statt.

KOOPERATIONS-FITNESS ist eine Workshopreihe für Akteure aus Kunst und Bildung, eine Plattform für Impulse, Diskussionen und Erfahrungsaustausch, die verschiedene Stationen im Arbeitsprozess vor- , während und nach Abschluss eines künstlerisch-edukativen Projektes beleuchtet. Anhand von Ideen und Arbeitserfahrungen der TeilnehmerInnen vollziehen wir konkret nach, welche Bedingungen zum Gelingen künstlerischer Projekte im Bildungskontext beitragen und erarbeiten, welche alternativen Handlungsmöglichkeiten es in schwierigen Situationen im Prozess gibt.

Die TeilnehmerInnen bekommen Bausteine und Methoden für ihre Praxis sowie Anregung und Feedback der anderen TeilnehmerInnen und der Workshopleitung. Nicht zuletzt sind die Workshops ein Forum für Austausch und Vernetzung.

Gerade im Kultur- und Bildungsbereich gibt es ein großes Konfliktpotenzial, hervorgerufen u.a. durch ein hohes Maß an Idealismus der Akteure, chronische Arbeitsüberlastung wegen knapper Ressourcen an Zeit, Geld und Rollenunklarheit. In einem Kooperationsprojekt arbeiten Menschen aus unterschiedlichen Kontexten zusammen, die verschiedene Herangehensweisen an – und Perspektiven auf ein Projekt haben und unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Das kann sehr bereichernd sein, aber auch zu Reibungen führen.

Häufig haben Konflikte, die im Projektverlauf auftreten, eine besondere Eilbedürftigkeit, da künstlerische Prozesse in Projektzusammenhängen meist zeitlich begrenzt und durch auftretende Unstimmigkeiten vom Scheitern bedroht sind.

In diesem eintägigen Workshop lernen sie, Konflikte zu verstehen und entsprechende Interventionsmöglichkeiten zu entwickeln, wie etwa Gesprächstechniken, konstruktive Ansätze der Gesprächsführung und Grundsätze der Deeskalation.

Vermittelt werden ein lösungsorientierter Umgang mit Konfliktsituationen, der es Ihnen ermöglicht, mit diesen flexibler umgehen zu können. Die Inhalte werden durch theoretischen Input, praktische Übungen und Rollenspiele vermittelt.

Donnerstag, 31. Mai 2012
9.00-18.00 Uhr (inkl. 1h Mittagspause)
Podewil, Klosterstrasse 68, 10179 Berlin, EG

Workshopleitung:
Anna Malunat, Regisseurin und Mediatorin, produziert und inszeniert seit 2004 Theaterprojekte vorwiegend in der freien Szene und arbeitet freiberuflich als Mediatorin und Trainerin u.a. für Kommunikation, und Konfliktbewältigung. Seit 2011 ist sie als Prozessberaterin für die Kulturprojekte Berlin im Programm KÜNSTE & SCHULE tätig.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldung bitte per Email an: a.malunat@kulturprojekte-berlin.de
Sie erhalten eine Bestätigung per Email. Erst dann sind Sie verbindlich angemeldet


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Ganztägiges Seminar mit Workshop zur Kulturförderung der EU

Struktur und Förderkriterien des EU‐Förderprogramms KULTUR (2007‐2013) zu kennen, ist für überregional agierende Kulturakteure wichtig – fast noch wichtiger ist es jedoch, die zugrundeliegende Philosophie zu verstehen, um aussichtsreiche Anträge stellen zu können.

Interessierte Kulturschaffende, kulturelle Organisationen und Institutionen sowie Multiplikatoren von Verbänden und Verwaltung sind eingeladen zu einem Informations‐ und Trainingsseminar, das unter Mitwirkung der Kulturprojekte Berlin GmbH und der Senatskanzlei, Kulturelle Angelegenheiten im Podewil zum Thema EU‐Kulturförderung stattfindet.

Nach welchen Kriterien muss ein Kooperationsprojekt geplant werden, was steigert die Aussicht auf Bewilligung? Wer kann sich bewerben und wo findet man die erforderlichen Kooperationspartner? Was sind die rechtlichen Grundlagen und der kulturpolitische Hintergrund? Was ist bei der Antragstellung zu beachten? Welchen Service bietet der Cultural Contact Point? Projektbeispiele, Tipps und Fragen aus der Praxis sowie Hinweise auf alternative Fördermöglichkeiten runden den Informationsteil des Seminars ab. Zusätzlich wird der derzeitige Diskussionsstand über den Entwurf des zukünftigen Förderprogramms „Kreatives Europa“ vorgestellt.

Im anschließenden Trainingsteil erarbeiten die Teilnehmenden in Gruppen ein Projektkonzept (ggf. auf Grundlage geplanter Initiativen) und versuchen, unter Berücksichtigung der zuvor gelernten Kriterien einen möglichst „EU‐tauglichen“ Vorschlag zu präsentieren. Dieser wird anschließend aus Sicht des EU‐Programms gemeinsam im Plenum diskutiert. Diese Übung schärft den Blick dafür, welche Art von Projekten mit größerer Aussicht auf Förderung bei der EU beantragt werden kann.

Seminar und Workshop des Cultural Contact Point (CCP) finden am 05.06.2012 von
10 bis 17 Uhr im Podewil, Klosterstraße 68‐70, 10179 Berlin statt.

Sollten sich mehr als 25 Teilnehmende anmelden, kann ein zusätzlicher Termin am 06.06.2012 angeboten werden. Teilen Sie uns daher bitte bei Ihrer Anmeldung vorsorglich mit, ob dieser zweite Termin ggf. ebenfalls für Sie in Betracht kommt.

Dienstag, 05. Juni 2012 Ausweichtermin: Mittwoch, 06. Juni 2012
Podewil, Klosterstrasse 68, 10179 Berlin, EG

Teilnahmegebühr: 65.- Euro inkl. Pausensnack und Unterlagen, darunter die aktuelle Projektbroschüre mit Beschreibung aller EU‐geförderten deutschen KULTUR‐Projekte aus 2007 und 2008.

Kontakt für weitere Fragen und Anmeldung: info@ccp-deutschland.de

Programmleitung KÜNSTE & SCHULE
Jovana Foik
Kulturprojekte Berlin GmbH
Tel: 030 - 247 49 802 / Fax: 030 - 247 49 803
Klosterstraße 68, 10179 Berlin
Link: www.kulturprojekte-berlin.de


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