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DFFB mit neuer Website

Die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin mit neuer innovativer Website.



Anfang Dezember ging die neue dffb-Website online. Wochen- und Monatelang haben Programmierer und Designern an der neuen Website gearbeitet. Von der Idee, die an der dffb produzierten Filme mit in das Layout der Website zu integrieren, bis hin zur Technik, die hinter der Website steht, war es ein langer Weg. Neben einem völlig neuen Design wartet die Website mit einigen Besonderheiten auf. Die Filmdatenbank ermöglicht nun endlich eine Suche im Archiv der Filme, auch wenn noch nicht alles ausgewertet werden konnte.

Das Schwarze Brett steht all denen zur Verfügung, die sich / ihre Arbeit rund um den Film anbieten wollen oder etwas oder jemanden für ein Projekt oder andere Aktivitäten suchen. Natürlich gibt es Infos zum Studium, zur Bewerbung, zu den Partnern der dffb, Veranstaltungen und vielem mehr. Endlich werden auch Meldungen rund um die dffb veröffentlicht und natürlich Festivalteilnahmen und gewonnene Preise bekanntgegeben.

Mit dem Newsletter kann man sich die wichtigsten Informationen auch regelmäßig zuschicken lassen.

Erste Filmakademie der Bundesrepublik Deutschland
Die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) wurde am 17. September 1966 durch den damaligen Regierende Bürgermeister Willy Brandt eröffnet. Am Theodor-Heuss-Platz, im Deutschlandhaus des SFB, nahmen 35 von über 800 Bewerbern das Studium ersten Filmakademie der Bundesrepublik Deutschland auf. In der Existenzkrise des bundesdeutschen Nachkriegskinos richteten sich die Hoffnungen auf künstlerische Impulse durch eine verstärkte Nachwuchsförderung. Doch kaum gegründet, steckte die dffb bald selbst in der Krise. Bereits im Frühjahr 1967 kam es zu Zerwürfnissen zwischen Studierenden und Direktion, die sich bis Ende 1968 immer weiter zuspitzten. Mehr als das Filmhandwerk interessierte der Film als Werkzeug zur Agitation. Vietnam, Springer, Dutschke, Ohnesorg hießen die vorrangigen Themen.

Die 1970er-Jahre
Die Dokumentar- und “Arbeiter”filme der 1970er-Jahre brachten der dffb zunehmend Anerkennung. Sie begründeten den Ruf der politisch und sozial engagierten “Berliner Schule”. Zu dieser Zeit gab es an der dffb nur einen einzigen Studiengang. Man sollte und wollte sich nicht spezialisieren. Das Ideal war der „total filmmaker“, der alles kann und alles macht: das Drehbuch, die Regie, die Kamera, den Ton und den Schnitt. Das Curriculum wurde entsprechend erweitert, und die Position eines Studienleiters eingerichtet, damit die Ausbildung besser organisiert werden konnte. 1974 haben sich die ersten Absolventen der dffb und weitere Regisseure, Kameraleute, Autoren und Produzenten im Berliner Arbeitskreis Film e.V. (BAF) zusammengeschlossen, um die begonnenen Veränderungen in der deutschen Filmlandschaft auch nach dem Studium fortzusetzen und die unterschiedlichen Aktivitäten im Bereich der Filmarbeit zusammenzufassen. Zugleich wurde die Forderung nach einem Filmhaus für alle Filmschaffenden immer lauter.

Das Filmhaus am Potsdamer Platz
Nach der Wende 1989 und mit dem Bau des Sony-Centers am Potsdamer Platz und dem dortigen Einzug des neuen Kino "Arsenal" mit dem befreundeten Verein der "Freunde der deutschen Kinemathek", ist auch der vom BAF lang gehegte Wunsch nach einem Filmhaus in Berlin vor 10 Jahren -im Juni 2000- endlich realisiert worden. In den oberen Stockwerken hat die Deutsche Film- und Fernsehakademie ein neues Domizil gefunden, sodass ein reger Informationsaustausch herrscht. Mit den "Internationalen Filmfestspielen" und den Veranstaltungen des Forum des Jungen Films am ehemaligen Hotel Esplanade ist dort ein lebendiger Ort der Begegnung aller Filmschaffender aus Ost und West entstanden.

Von 2006 bis 2009 war Prof. Hartmut Bitomsky Direktor der dffb. Die Ausbildung an der Drehbuchakademie wurde von zwei auf drei Jahre verlängert. Mit den Sponsoren RTL und SAT1 wurden die Masterclasses „Serie“ und „Komödie“ eingerichtet. Die Kooperation mit dem Sender ARTE kam dazu. Ein brandneues state-of-the-art Mischstudio konnte 2008 in Betrieb genommen werden und außerdem wird zurzeit die gesamte Produktion und Postproduktion Server gestützt auf digitale Technologien aufgerüstet, inklusive eines digitalen 2K Kinos. Das Projekt soll 2011 abgeschlossen werden. Mittlerweile entstehen jährlich mehr als 250 studentische Produktionen. Sie werden jedes Jahr Ende September der Öffentlichkeit in einer Werkschau vorgestellt.

Berlinale 2010
Die dffb Produktion THE BOY WHO WOULDN’T KILL wurde in die Perspektive Deutsches Kino der Berlinale 2010 eingeladen. Der Film von dffb-Student Linus de Paoli gehörte zu den ersten Filmen, die fest von der Sektion zugesagt wurden. "The Boy Who Wouldn t Kill" klingt nicht nur wie der Titel eines Westerns, der Film sieht auch so aus. Linus de Paoli (Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin) hat mit Pit Bukowski in der Hauptrolle eine auf allen Ebenen filmischer Effekte beeindruckend gespielte Variation über die Muster und Methoden des Genres, das immer wieder neu erfunden zu werden scheint, gedreht.

Deutschland / 2008
Spielfilm / 30 min / Farbe
Regie: Linus de Paoli

Link: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb)

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