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Verleihung des Deutschen Kamerapreises in Köln (UPDATE)

22. DEUTSCHER KAMERAPREIS: 35 Nominierungen für Kameraleute, Cutterinnen und Cutter.



In diesem Jahr feiert der Deutsche Kamerapreis, die renommierteste Auszeichnung für Bildgestaltung in Film und Fernsehen des deutschsprachigen Raumes, sein 30-jähriges Bestehen. Für uns Grund genug, den Blick einmal nach Köln zu wenden, denn insgesamt 35 Kameraleute, Cutterinnen und Cutter wurden aus rund 450 Einreichungen für den begehrten Preis nominiert. Für einige von ihnen kam eine neue Technik zum Einsatz: die HD-Videofunktion von Spiegelreflexkameras.

Die festliche Verleihung des 22. Deutschen Kamerapreises findet am 16. Juni 2012 in der Kölner Vulkanhalle statt.

Der DEUTSCHE KAMERAPREIS wird in den Kategorien Kinospielfilm, Fernsehfilm/Dokudrama, Fernsehserie, Kurzfilm, Bericht/Reportage und Dokumentarfilm/Dokumentation vergeben. Mehrere unabhängige Jurys entscheiden über die Gewinner sowie die zwei mit 5.000 Euro dotierten Förderpreise, die von der Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen und von Panasonic gestellt werden. Zudem wird ein Ehrenpreis für herausragende Leistungen in der Bildgestaltung verliehen. Anlässlich seines 30jährigen Bestehens veranstaltet der DEUTSCHE KAMERAPREIS in diesem Jahr außerdem den Internet-Wettbewerb kamera3030, um junge Talente zu entdecken und auf ihrem kreativen Weg zu unterstützen. Dieser Förderpreis für Videoclips und Kurzfilme prämiert innovative Kameraarbeit. Hier der Trailer auf YouTube:



Nominierungen Kamera: Die Gewinner wurden nachträglich ROT markiert.

Kategorie Kinospielfilm
Frank Lamm für “Die Unsichtbare”
Peter Przybylski für “Fenster zum Sommer”
Markus Förderer für “Hell
Fred Kelemen für “The Turin Horse”

Kategorie Fernsehfilm/Dokudrama
Alexander Fischerkoesen für “Der Chinese”
Ralf Noack für “Kasimir und Karoline”
Carl-F. Koschnick für “Tatort: Das Dorf”
Peter Zeitlinger für “Verfolgt – Der kleine Zeuge

Kategorie Fernsehserie
Wolf Siegelmann u. Simon Schmejkal für “Allein gegen die Zeit: Elf Uhr
Stefan Unterberger für “Die Draufgänger: Uneasy Rider”
Michael Tötter für “Großstadtrevier: Neues Ich”

Kategorie Kurzfilm
Carlo Jelavic für “A long and lonesome road”
Christian Stangassinger für “Apele Tac (Silent River)”
Peter Matjasko für “Von Hunden und Pferden”
Lotta Kilian für “Wir sterben

Kategorie Bericht/Reportage
Philip Flämig für “37°: Neustart. Befreit von aller Schuld”
Andreas Köhler für “hier und heute: Der Kohlenmann
Mirko Schernickau für “Ulrich protestiert”

Kategorie Dokumentarfilm/Dokumentation
Victor Kossakovsky für “¡Vivan las Antipodas!
Tanja Häring für “Kauf mich! – Buy me!”
Stefan Neuberger für “Meanwhile in Mamelodi”
Markus Winterbauer und Börres Weiffenbach für
“Raising Resistance”

Nominierungen Schnitt:

Kategorie Kinospielfilm
Jens Klüber für “Die Unsichtbare”
Andreas Menn für “Hell

Kategorie Fernsehfilm/Dokudrama
Moune Barius für “Der Chinese”
Ulla Möllinger für “Polizeiruf 110: Cassandras Warnung”

Kategorie Fernsehserie
Mathias Paduch für “Allein gegen die Zeit: Vierzehn Uhr”
Darius Simaifar für “SOKO Köln: Der letzte Einsatz”

Kategorie Kurzfilm
Daniel Scheuch für “Ausreichend”
Jonas Brandau für “Heartwork”

Kategorie Bericht/Reportage
Norajr Stepanjan für
“Druckfrisch – Neue Bücher mit Denis Scheck
(Folge 2/2011)”

Kategorie Dokumentarfilm/Dokumentation
Grete Jentzen für “Abschied von den Fröschen”
Saskia Metten für “Cinema Jenin – Geschichte eines Traums

Förderpreise der Film- und Medienstiftung NRW
Jan Mettler aus der Schweiz für seine Bildgestaltung bei dem Stummfilm „Eddy“ sowie
an den Kameramann Christian Stangassinger für den Kurzfilm „Silent River“.

Der Ehrenpreis geht an Judith Kaufmann
Judith Kaufmann erhält für ihre herausragenden Leistungen den Ehrenpreis des Deutschen Kamerapreises 2012. Damit zeichnet das Kuratorium erstmalig eine Kamerafrau aus, die noch nicht auf ein langes Berufsleben zurückblickt, sondern mitten im Schaffensprozess steht. Die mehrfach preisgekrönte gebürtige Stuttgarterin arbeitete mit Gernot Roll, Heinz Pehlke und Raoul Coutard und wirkte seit 1991 als Chefkamerafrau an Filmen wie dem Dokumentarfilm „Nico Icon“ mit sowie an den Spielfilmen „Vergiss Amerika (Vanessa Jopp)“, "Erbsen auf halb sechs" (Lars Büchel), „Vier Minuten (Chris Kraus)“ oder „Fremde Haut“ (Angelica Maccarone), bei dem Judith Kaufmann auch am Drehbuch mitgearbeitet hat. Für "Scherbentanz" und "Die Fremde" wurde sie schon einmal mit dem Deutschen Kamerapreis ausgezeichnet.

Die Entscheidung des Kuratoriums für Judith Kaufmann wird wie folgt begründet:
Wir ehren mit Judith Kaufmann eine in jeder Hinsicht außergewöhnliche und herausragende Kamerafrau. Nur wenigen Bildgestaltern gelingt es, eine solche Seelenverwandtschaft mit den Protagonisten vor der Kamera aufzubauen. Mit ihrem Kamerablick verlängert Judith Kaufmann die Innenwelten der Figuren in den äußeren Bildraum".

"Mit dieser Entscheidung wollen wir das Spektrum des renommierten Ehrenpreises bewusst erweitern. Wenn Bildgestalter kontinuierlich außerordentliche und über das Einzelwerk hinaus richtungweisende Leistungen zeigen, sollen sie auch entsprechend gewürdigt werden“, so Christoph Augenstein (Geschäftsführer des Deutschen Kamerapreises). „Deshalb hat das Kuratorium beschlossen, bei der Vergabe des Ehrenpreises künftig nicht mehr primär den Rückblick auf ein herausragendes Lebenswerk in den Mittelpunkt der Auszeichnung zu stellen. Im Jahr des 30jährigen Bestehens des Deutschen Kamerapreises möchten wir damit einen weiteren Akzent zur Förderung herausragender Bildgestaltung setzen.“

Weitere Infos unter: www.deutscher-kamerapreis.de | www.kamera3030.de
Quellen: Deutscher Kamerapreis | filmecho | planpunkt Public Relations GmbH


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