Mittwoch, 10. März 2010Faszinierende Filmmotive und nützliche Bilder
Umfangreiche Fotoarchive und viele Filmplakate für Sammler.
![]() Nachfolgend möchten wir auf drei sehr unterschiedliche Sammlungen verweisen, auf die wir bei unseren Recherchen gestoßen sind. Europas größtes Filmantiquariat befindet sich nicht in London, wie einige vielleicht vermuten möchten, sondern in Berlin. Patricia Kaufmann hortet in der Pestalozzistraße, unweit vom Bahnhof Zoo, mehr als eine Million Filmplakate, fünf Millionen Fotos, Autogrammkarten, Stills, Postkarten und 250 000 Filmprogramme aus den Anfängen des Films bis heute. Wohlgemerkt es handelt sich nicht um eine Videothek oder einen Filmverleih, sondern um Originale und Nachdrucke, die sogar für Museen, Zeitgeschichtler, Produzenten oder einfach nur für den Filmliebhaber und Sammler von Interesse sein könnten. Filmliebhaber sammeln nämlich nicht nur Filme, sondern umgeben sich gern auch mit Accessoires aus der Welt des Films. Das können Kameras, Scheinwerfer oder Stative und Lampen sein oder eben berühmte Filmplakate, mit denen man Wände und tapezieren und schmücken kann. Auch Kinofoyers nutzen gerne schön gerahmte alte Plakate, um dem Kinoambiente eine besondere Note zu verleihen. Sie alle werden hier fündig. Darüber hinaus führt das Antiquariat seltene 8mm Filme, die woanders kaum noch erhältlich sind. Berliner Filmantiquariat 10625 Berlin-Charlottenburg Pestalozzistr. 93 Öffungszeiten: Montag - Freitag 12 - 19 Uhr Samstag 10 - 14 Uhr Tel.: 030 / 544 93 057 Mail: berlinerfilmantiquariat@web.de Web: www.berlinerfilmantiquariat.de -------------------------- Nützliche Bilder Einen ganz anderen Weg beging die in Berlin lebende Szenenbildnerin Naomi Schenck, um auf ihre Bildschätze aufmerksam zu machen. Ebenfalls von Filmmotiven begeistert, begann sie geheime Drehorte zu fotografieren und zu sammeln. Im Auftrag von Produktionsfirmen hat sie seit 1996 an über 30 Filmen mitgearbeitet, die vornehmlich in unserer Umgebung entstanden sind. Für die Regisseure von Krimiserien und auch großen Produktionen musste sie im Laufe der Jahre etliche mögliche Drehorte ausfindig machen und mit der Kamera die Außen- und Innenansichten festhalten. Oft sieht Naomi Schenck einem Gebäude schon von außen an, ob es für ihre Zwecke geeignet ist. Meist wurden für eine einzige Szene bis zu 20 Vorschläge unterbreitet. Letztendlich wurde nur jeweils ein Drehort benötigt und die anderen Motive landeten im Archiv. Im September letzten Jahres konnte sie die interessantesten Bilder verworfener Drehorte alter DDR Bauten in der Birthler-Behörde ausstellen. Das Archiv verworfener Möglichkeiten präsentierte eine Vielzahl von Orten. "Unschwer sind sie als gebaute Architekturen urbanen Lebens zu erkennen: Gleichzeitig aber scheinen sie neben dem Leben zu stehen. Sie sind leer, teilweise im Verfall begriffen, schwanken zwischen dem Eindruck unmittelbarer und individueller Belebtheit und der nüchternen und austauschbaren Kühle funktionaler Räume",schreibt Dr. Rolf F. Nohr, Professor für Medienästhetik/Medienkultur am Institut für Medienforschung der HBK Braunschweig über die nützlichen Bilder seiner wissenschaftliche Arbeit in der von ihm betreuten Schriftenreihe ›Medien´Welten‹ . Im Frühjahr 2010 erscheint ein Buch mit Texten von Autoren, die sich von dem „Archiv Verworfener Möglichkeiten“ inspirieren ließen. Einen kleinen Einblick gewährt ein Booklet von der vergangenen Ausstellung hier im PDF-Format. Link: www.naomischenck.de -------------------------- Location Scouts Als dritte Empfehlung möchten wir noch einmal die Location Scouts der Berlin Brandenburg Film Commission erwähnen. Die BBFC, eine Abteilung der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH unterstützt mit vielfältigen Service-Leistungen Produktionsfirmen und andere Filmschaffende aus aller Welt, die in Berlin-Brandenburg drehen wollen. Die BBFC hilft bei Anträgen auf Drehgenehmigungen, bei Fragen zu Locations und Equipment, und stellt den Kontakt zu den richtigen Ansprechpartnern her. Auf ihrer Website bietet sie eine umfangreiche, ständig aktualisierte Motivdatenbank mit mehr als 1.100 Locations und rund 22.000 Bildern sowie ein elektronisches Branchenbuch der Länder Berlin und Brandenburg an. Bis Frühjahr 2009 fanden noch regelmäßig Stammtische in Berlin Prenzlauer Berg statt. Diese gibt es jetzt leider seit geraumer Zeit nicht mehr, sodass man sich anderweitig über Neuigkeiten und Veränderungen informieren muss. Die sozialen Netzwerke wie Facebook oder unser Baf-Blog sollen dabei helfen immer auf dem Laufenden zu bleiben. Link: www.bbfc.de Dienstag, 9. März 2010Oscar Erfolg für Medienboard-geförderten Film
Glanzvolle Oscar-Verleihung 2010: Zehn Nominierte für "Bester Film"
And the nominees are ... Bester Film (Best Film): - Avatar - The Blind Side - District 9 - An Education - The Hurt Locker - Inglourious Basterds - Precious - A Serious Man - Up - Up in the Air Für die Verleihung der 82. Academy Awards im altehrwürdigen Kodak Theatre in der Nacht vom 7. auf den 8. März 2010 gab es nach fast 50 Jahren "Oscars" endlich wieder zehn nominierte Filme in der Kategorie "Best Picture". Das machte die Veranstaltung in Los Angeles besonders spannend. Zuletzt gab es im Jahr 1943, in dem "Casablanca" geehrt wurde, so viele nominierte Filme. Damit kehren die 1927 von Douglas Fairbanks bei M-G-M gegründeten Oscars zu einem ihrer Ursprünge zurück. Keinen Oscar für Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio Überraschend ist in diesem Zusammenhang die Verschiebung des Starttermins des neuen Films von Martin Scorsese mit dem Titel „Shutter Island“, der in den USA erst im Februar 2010 anlief und damit nicht mehr für die Verleihung 2010 berücksichtigt werden konnte. Aber auch auf der Berlinale lief der Film in der Sektion des Wettbewerbs "Außer Konkurenz". Das ist verwunderlich, wenn trotz Oscar Verleihung der Starttermin in den USA - aus Rücksicht auf die Berlinale - bereits verschoben wurde und der Film dennoch nicht am offiziellen Wettbewerb der Internationalen Berliner Filmfestspiele teilnahm. Damit dürften sich alle Hoffnungen von Leonardo DiCaprio auf aussichtsreiche Preise in diesem Jahr zerschlagen haben. Das Publikum ist dagegen offensichtlich anderer Meinung. Der Star wurde während der Berlinale regelrecht belagert und der Film hat kurz nach Kinostart James Camerons "Avatar" von der Liste der meistgesehen Filme des Monats Februar auf den zweiten Platz verdrängt. Als klarer Favorit ging dennoch das 3D Fantasy-Epos „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ von Regisseur James Cameron ins Rennen, nachdem der Film im Januar bereits den Golden-Globe-Spitzenpreis für das beste Drama geholt hatte und außerdem der erfolgreichste Film aller Zeiten bleibt. Zudem wurde der gebürtige Kanadier in Hollywood zum besten Regisseur gekürt. Insgesamt sind 274 Kinoproduktionen von der MOTION PICTURE ARTS AND SCIENCES in Beverly Hills für den Oscar-Wettbewerb zugelassen. Darunter waren vier von der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH geförderte Filme, die insgesamt 13 Mal die Chance hatten, Oscars für die Hauptstadtregion zu holen. Im Januar gewann Christian Berger bereits den wichtigsten US-amerikanischen Kamerapreis, den die American Society of Cinematographers (ASC) für seine Arbeit an "Das weiße Band" vergab. Der zu großen Teilen in Brandenburg gedrehte Film wurde vom Medienboard gefördert und ist mehrfach auch auf die Liste der Oscar-nominierten Filme gesetzt. Nachfolgend alle nominierten, Medienboard geförderten Filme: Bester Film "Inglourious Basterds": Produzent Lawrence Bender Bester nicht-englischsprachiger Film "Das weiße Band" (Deutschland) "Ajami" (Israel) Beste Regie "Inglourious Basterds": Quentin Tarantino Beste Schauspielerin in einer Hauptrolle Helen Mirren in "Ein russischer Sommer" Bester Schauspieler in einer Nebenrolle Christoph Waltz in "Inglourious Basterds" Christopher Plummer in "Ein russischer Sommer" Bestes Originaldrehbuch "Inglourious Basterds": Quentin Tarantino Beste Kamera "Inglourious Basterds": Robert Richardson "Das weiße Band": Christian Berger Bester Schnitt "Inglourious Basterds": Sally Menke Bester Tonschnitt "Inglourious Basterds": Wylie Stateman Beste Tonmischung "Inglourious Basterds": Michael Minkler, Tony Lamberti and Mark Ulano Ob der Abend auf ein Duell hinauslaufen würde, war ungewiss. Immerhin hatte das Kriegsdrama "The Hurt Locker - Tödliches Kommando" von James Camerons Ex-Frau Kathryn Bigelow um Bombenentschärfer im Irak die meisten Kritikerpreise gewonnen. Und in der Kategorie bestes ausländisches Werk wurde das Drama "Ein Prophet" von Jacques Audiard, das gegen Michael Hanekes "Das Weiße Band" antrat, bei der Verleihung des französischen Filmpreises César der „l'Académie des Arts et Techniques du Cinéma" letzte Woche gleich neunmal ausgezeichnet. Disneys 3D Zeichentrickfilm "Up" spielte eine Sonderrolle und und startete in der Hoffnung auf eine neue, eigene Kategorie »Bester Animationsfilm«. Alle weiteren 47 nominierten Filme sind auf der offiziellen Website www.oscar.com zu finden. Einen Tag vor der Verleihung holte sich Sandra Bullock die"Goldene Himbeere" persönlich ab. Der zum 30. Mal verliehene Anti-Oscar Schmähpreises wurde Bullock für ihre Darstellung als aufdringliche Verliebte in der Komödie "Verrückt nach Steve" zuteil. Normalerweise meiden Schauspieler den Empfang dieser zweifelhaften Ehre, doch mit ihrem Auftritt hat sie Hollywood-Geschichte geschrieben, denn bei der Oscar-Gala am Sonntag gewann sie gleichzeitig den Preis als beste Darstellerin im Sportdrama "Blind Side - Die große Chance". Der Preis für den besten Nebendarsteller ging erwartungsgemäß an Christopher Waltz und somit für einige dennoch überraschend an die Babelsberger Produktion „Inglourious Basterds“ von Quentin Tarantino. Die zweite Babelsberger Produktion "Das Weiße Band" von Regisseur Michael Haneke ging dagegen leer aus. And the winner is... Bester Film, Bestes Drehbuch, Beste Regie, Bester Schnitt und Ton: "The Hurt Locker", Regie: Kathryn Bigelow Bester Hauptdarsteller: Jeff Bridges - "Crazy Heart" Beste Hauptdarstellerin: Sandra Bullock - "The Blind Side" Bester Nebendarsteller: Christopher Waltz - "Inglourious Basterds" Beste Nebendarstellerin: Mo’Nique - "Precious" Bester fremdsprachiger Film: "El Secreto de Sus Ojos", Argentinien Beste Kamera, Bestes Szenenbild, Beste Spezialeffekte: "Avatar" Bester Animationsfilm, Beste Filmmusik: "UP" (Disney- Pixar) Bester Dokumentarfilm: Louis Psihoyos und Fisher Stevens, "Die Bucht" Link: www.oscar.com Montag, 8. März 2010Berliner Region weiterhin Magnet für Filmproduktionen
Medienboard Berlin-Brandenburg unterstützt Projekte von Emmerich, Dietl, Veiel und Wessel.
Insgesamt 84 Projekte mit einer Antragssumme von knapp 22,3 Mio. Euro waren für die erste Film Förderrunde 2010 in unserer Region Berlin-Brandenburg eingereicht worden. Die Medienboard GmbH wird davon zunächst 55 Projekte mit Fördermitteln in Höhe von rund 7,8 Mio. Euro unterstützen. In der Kategorie Produktionsförderung gehen insgesamt 6,9 Mio. Euro an 28 Projekte. Darunter befindet sich eine Produktion von Hollywood-Regisseur Roland Emmerich, der für die Dreharbeiten zu „Anonymous“ (Vierzehnte Babelsberg Film, 900.000 Euro) extra nach Deutschland zurückkehrt. Der historische Thriller, der in den Babelsberger Studios entstehen soll, spielt im England der Renaissance und lüftet das Geheimnis um die Autorschaft der Werke William Shakespeares. Für das nach Hollywood-Maßstäben recht kleine Budget konnte Emmerich den britischen Shooting Star Edward Hogg verpflichten. Überraschenderweise stockt auch der Bayerische FilmFörderFonds noch einmal auf und schießt 200.000 Euro zu. Für Helmut Dietls Projekt Berlin Mitte stellt der FFF Bayern sogar 1,1 Millionen zur Verfügung. Wie viel Szenen nun davon in Bayern gedreht werden müssen, um die Förderbedingungen zu erfüllen, ist nicht bekannt. Dietls Satire, die mit Co-Autor Benjamin von Stuckrad-Barre den Stoff aus der Kultserie Kir Royal wieder aufgreift verlegt das Berliner Milieu in die Gegenwart: Michael Bully Herbig spielt einen Chauffeur, der durch Zufall zum Chefredakteur einer neu zu gründenden Online-Zeitschrift und dadurch in politische Machenschaften verwickelt wird (Produktion: Diana Film). Mit dabei aus Kir Royal sind Senta Berger als Mona und Dieter Hildebrandt als Fotograf Herbie. Das erste Spielfilm-Projekt von Andres Veiel „Wer wenn nicht wir“ (zero one film, 500.000 Euro) widmet sich schon wieder der RAF und kreist um die Biografien von Bernward Vesper, Gudrun Ensslin und Andreas Baader – gespielt von August Diehl, Lena Lauzemis und Alexander Fehling. Außerdem werden die Abenteuer von „Tom Sawyer“ (Neue Schönhauser Filmproduktion, 600.000 Euro) unter der Regie von Kai Wessel neu verfilmt. Mitte Februar gab es am Berliner Hauptbahnhof wieder einmal ein paar Absperrungen. Diesmal war aber weder das Wetter noch die Deutsche Bahn schuld an den Unannehmlichkeiten, die einige Fahrgäste durch kleine Umwege zu ertragen hatten. Diesmal stand die Hollywood-Produktion "Unknown White Male" mit den Stars Liam Neeson und Diane Kruger dem ordentlichen Fahrplan im Wege. Im Mittelpunkt des Thrillers des Regisseurs Jaume Collet-Serra steht ein amerikanischer Arzt (Neeson), der während seines Berlin-Aufenthaltes einen Unfall hat und ins Koma fällt. Als er wieder erwacht hat inzwischen ein anderer Mann seine Identität angenommen. Am Pariser Platz lagen vor wenigen Tagen große Betonbrocken neben einem demolierten Taxi, die den Eindruck starker Zerstörung an den umliegenden Gebäuden erwecken sollten. Unlängst zogen auch künstliche Rauchschwaden durch den naheligenden Bahnhof Friedrichstraße, der ebenfalls von der Filmcrew belegt worden war. Heute werden die Filmarbeiten in der Jägerstraße fortgesetzt. Höhepunkt ist in den nächsten Tagen ein Stunt bei einer Verfolgungsfahrt vor und in den Kolonnaden des Kulturkaufhauses Dussmann. Viele Szenen des Films, der erst 2011 ins Kino kommen soll, spielen sich außerdem im Hotel Adlon am Brandenburger Tor ab. Auch Matt Damon und Regisseur Paul Greengrass übernachteten kürzlich im Hotel Adlon. Anschließend beantworteten sie einer kleinen Journalistengruppe in knappen 20 Minuten einige Fragen zum neuen, dritten Teil der Bourne-Trilogie "Green-Zone". Greene Zone war eine kleine internationale Sicherheitsone, die gleich nach dem Sturz von Saddam Hussein 2003 in Bagdad errichtet worden war. Einige Szenen des Films mit Matt Damon wurden auch wieder in Berlin gedreht. Der Film startet am 18. März 2010 in Berlin. Zwei weitere Fernsehfilme befassen sich mit dem Mauerfall 20 Jahre nach der Wende. teamWorx drehte im Auftrag von Pro Sieben das Fluchtdrama "Go West - Freiheit um jeden Preis". Für die am Prager Bahnhof spielenden Szenen hatte man sich ausgerechnet die unterirdische Vorfahrt am Berliner ICC ausgesucht. Einige Passanten guckten etwas ungläubig, als an den Rolltreppen plötzlich eine wilde Schießerei zu hören war. Sendetermin für den Fünf-Millionen-Euro-Zweiteiler von Regisseur Andreas Linke wird wahrscheinlich Herbst 2010 sein. Bereits am 16./17. März ist ein weiterer Zweiteiler von teamWorx auf Sat1 zu sehen. Unter dem Titel "Die Grenze" standen Benno Fürmann, Thomas Kretschmann, Marie Bäumer und Katja Riemann (als Bundeskanzklerin!) am Potsdamer Platz vor der Kamera. Sonntag, 7. März 2010Startschuss zum 14. animago AWARD
Die Kategorie "Bester Kurzfilm" ist eine der beeindruckensten Sparten des animago.
![]() Ab sofort können Kreative der Animationsbranche aus der ganzen Welt ihre Arbeiten beim bedeutendsten europäischen 2D/3D-Wettbewerb einreichen. Ausgezeichnet werden herausragende Beiträge in insgesamt elf Kategorien, darunter Beste Werbeproduktion, Beste Mobil-Produktion, Beste interaktive Produktion, Bestes Spiele-Design, Bester Kurzfilm, Beste Filmproduktion, Beste Visualisierung und Bestes virtuelles Foto. Der animago AWARD prämiert seit 1997 jährlich die besten Produktionen im Bereich Digital Content Creation. Die Verleihung findet mit Medienboard-Unterstützung bereits zum zweiten Mal in Folge in Babelsberg statt und wird von der zweitägigen animago CONFERENCE begleitet. Wettbewerb und Konferenz sind Medienboard-gefördert und werden von DIGITAL PRODUCTION, der führenden Fachzeitschrift für Postproduktion und Visualisierung, veranstaltet. Der Termin: 28. und 29. Oktober 2010. Mit der Verleihung des AWARDS in Babelsberg findet der wichtigste europäische Animationspreis in der wechselvollen Geschichte der Filmstadt eine neue Heimat. Seit fast 100 Jahren steht Babelsberg als Synonym für deutsche Filmgeschichte. Das erste Stummfilmatelier wurde bereits 1911 auf dem Gelände errichtet. 1926 folgte Fritz Langs erste Großfilmproduktion "Metropolis" und im Jahre 1929 errichtete die UFA mit dem Tonkreuz das erste deutsche Tonfilmatelier. Die lange Liste der Innovationen ließe sich kontinuierlich bis heute fortsetzen. Anfang 2009 bekam nämlich die benachbarte Filmhochschule HFF "Konrad Wolf" als erste Hochschule überhaupt ein eigenes 3D-Projektionssystem und bietet damit die besten Voraussetzungen für ein gutes Gelingen von neuen Studiengängen im CGI-Bereich. Einsendung der Arbeiten an: DIGITAL PRODUCTION Günter Hagedorn »animago 2010« Langenharmer Weg 88 22844 Norderstedt Deutschland Die Teilnahme am animago AWARD ist kostenlos und steht jedem offen. Es wird keine Startgebühr erhoben. Durchgeführt wird der Wettbewerb von der DIGITAL PRODUCTION, der führenden Fachzeitschrift für Postproduktion & Visualisierung. Wettbewerbsbeiträge werden bis zum 30. Juni 2010 entgegengenommen und vorbehaltlich der Ablehnung durch den Veranstalter berücksichtigt, sofern sie den Anforderungen der jeweiligen Kategorie entsprechen. Eine renommierte Fachjury wird in elf Kategorien alle Beiträge sichten und die Sieger der begehrten animago-Trophäe festlegen. Die Kategorien: Beste Werbeproduktion Gewertet werden alle Beiträge rund um das Thema Werbung. Beste Mobil-Produktion Usability, Design sowie die Idee von mobilen Anwendungen stehen im Vordergrund. Beste interaktive Produktion Die Kriterien Front-End, Usability sowie Idee und Design bilden die Bewertungsgrundlage von interaktiven Produktionen. Bestes Spiele-Design Alle Einreichungen rund um das Thema Games. Bester Kurzfilm Kategorie für Filmbeiträge bis 25 Minuten Länge. Beste Filmproduktion Es können Beiträge aus allen Film- und Fernsehproduktionen gewertet werden. Beste Visualisierung Im Vordergrund steht die technische Realisierung, Idee und Didaktik von Visualisierungen. Bestes virtuelles Foto (Still) Mögliche Einreichungen: Stills in jedem Ausgabeformat Beste Nachwuchsproduktion Gewertet werden können Einreichungen von privaten und öffentlichen Hochschulen sowie von Nachwuchskünstlern. Beste Postproduktion Verleihung für herausragende Anwendungen in der DCC-Branche Sonderpreis der Jury Einreichungen, die der Jury aufgrund der gelungenen Idee sowie einer besonders herausragender Kombination aus Bildsprache und technische Realisierungen aufgefallen sind. Weitere Informationen unter www.animago.com. Samstag, 6. März 2010Insight Out - 6. HFF Academy for digital Production
Das dreidimensionale Handwerk der Zukunft in Film & TV
![]() Bereits das letztjährige internationalen Symposium INSIGHT OUT der HFF Academy zog 50 Filmemacher, Regisseure, Produzenten und Post-Produktionsexperten aus 20 Ländern, von Hong Kong über Ägypten, Rumänien und Großbritannien, nach Potsdam-Babelsberg. Auch dieses Jahr ist die digitale Filmproduktion und Stereo 3D auf dem internationalen Symposium INSIGHT OUT, das vom 22. bis 26. März 2010 wieder an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) „Konrad Wolf“ in Potsdam stattfindet, Schwerpunkt der Veranstaltung. Das letzte Jahr hat gezeigt, dass digitales 3D-Kino nicht mehr aufzuhalten ist. 3D-Filme begeistern Kinobesucher jeder Altersklasse. Atemberaubende Effekte ziehen Menschen in die Kinos und ließen 2009 Umsätze und Zuschauerzahlen rasant steigen. Mehr als 260 Kinos in Deutschland sind aktuell in der Lage 3D-Filme vorzuführen. 2010 kommen mit etwa 30 Filmen doppelt so viele 3D Filme wie im vergangenen Jahr in die Kinos, darunter erfolgversprechende Blockbuster wie „Die Konferenz der Tiere“ und „Alice im Wunderland“. Der Erfolg der 3D-Filme bewegt die Branche und regt an, sich mit 3D-Techniken, Produktionsabläufen, Budgets und ästhetischen Gesichtspunkten auseinanderzusetzen. Phil Streather, CEO von Principal Large Format und Produzent des 3D-Films “Bugs!”, wird über seine Erfahrungen mit 3D-Produktionen und seinem neuesten 4D-Kurzfilm für das Merlin Entertainments London Eye berichten. Als eine der ersten Filmhochschulen produzierte die HFF „Konrad Wolf“ einen 3D-Realfilm, „Topper gibt nicht auf!“, der im Rahmen von INSIGHT OUT erstmals vorgeführt wird. Für den 18-minütigen Kurzspielfilm mit Claude-Oliver Rudolph, Maximilian Vollmer und Anna-Maria Sturm wurde ein spezielles 3D Konzept entwickelt, um die Film-im-Film-Geschichte umzusetzen. Die Medienwissenschaftler der HFF führen u.a. mit Hilfe dieses Films Studien zur Akzeptanz von stereo 3D, der unterschiedlichen Wahrnehmung von 2D und 3D sowie der Wirkung von 3D Filmen auf Kinder durch. Die bisherigen Ergebnisse dieses Forschungsaktivitäten werden am 26. März dem INSIGHT OUT Publikum vorgestellt. In einem Workshop zu „Stereo 3D und Stop Motion Animation“ werden Joe Lewis (Motion Control für “King Kong”, “Herr der Ringe”), und Oscarpreisträger Brian Van’t Hul (VFX für “Coraline”) demonstrieren, wie mit einer Fotokamera erfolgreiche Kinofilme in 3D produziert werden. INSIGHT OUT bietet anhand aktueller Produktionsberichte Einblicke in alle Aspekte digitaler Filmproduktion. Stefan Cuipek (Digital Camera Supervisor, Digital Colorist) und Peter Hjorth (2nd Unit Director, VFX Supervisor) werden über die künstlerischen Anforderungen und den Workflow von „Antichrist“ referieren. Manfred Büttner (Pixomondo), der seit 1985 für mehr als 60 Filme im Bereich visuelle Effekte gearbeitet hat - unter anderem für „Lola rennt“ und „Der Baader-Meinhof Komplex“ - wird einen Einblick in seine Arbeit für Roland Emmerichs Blockbuster „2012“ geben. Pegasus Productions aus Island wird anhand der Mini-Serie „The Cliff“ Vor- und Nachteile eines vollständigen Workflows in 4K aufzeigen. Jerrica Cleland (Layout/Visual Development „Findet Nemo“, „Toy Story 2“) wird über die Vorzüge von Previsualisierung und die daraus resultierenden Optimierungsmöglichkeiten für den gesamten Workflow und die Kommunikationsprozesse sprechen. Am 24. und 25. März 2010 werden in praktischen Workshops komplette digitale Workflows für die Teilnehmer erfahrbar gemacht. Die ganze Bandbreite der digitalen Technik wird gezeigt, von der Canon EOS 7D bis zur Sony F35. Fünf verschiedene Workshops befassen sich mit Workflows zu High-End Digital Cinema, Independent Digital Cinema, serieller HDTV-Produktion, stereo 3D Produktion und 3D Stop Motion Animation. Zusätzlich gibt Christian Conrad Einblicke in seine Arbeit an „Jerry Cotton“ und erklärt die Abläufe im Bereich Ton für digitale Kinoproduktionen. Die Teilnehmer hatten bis Ende Februar die Möglichkeit, sich mit eigenen Projekten um eine hochwertige Workflow-Beratung zu bewerben. Erfahrene Experten wie Miguel Ferros (digilab), Markus Bäuerle und Matthias Saulich (beide CinePostproduction), Prof. Martin Hagemann (zero fiction film / HFF), Steffen Scheid (Camelot Broadcast Services) und Phil Streather (Principal Large Formats) werden Fragen zu Workflow Optionen, 2D oder 3D und den daraus resultierenden Folgen für das Budget beantworten. Ziel von INSIGHT OUT ist es, seine Teilnehmer mit einem fundierten Wissen über digitale Produktionsmethoden auszurüsten und ihnen so Entscheidungshilfen für die am besten geeignete digitale Technik für ihre nächsten Filmprojekte zu geben. INSIGHT OUT stellt ihnen die neuesten technischen Entwicklungen vor und macht diese in Workshops mit erfahrbar. Das Trainingsprogramm INSIGHT OUT richtet sich an Entscheidungsträger der Film-, TV- und Medienindustrie wie Produzenten, Herstellungs- und Aufnahmeleiter, Kameraleute, Postproduktions-Experten, Medienwissenschaftler sowie Journalisten und Filmhochschullehrer. INSIGHT OUT findet an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) „Konrad Wolf“ statt; die Programmdirektion hält Prof. Martin Steyer. Die Veranstaltung wird durch das MEDIA Programm der EU sowie das Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert. Weitere Partner des internationalen Weiterbildungsprogrammes sind die European Broadcasting Union und Camelot Broadcast Services Berlin. Als Sponsoren konnten renommierte Firmen gewonnen werden. Die Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) „Konrad Wolf“ ist mit rund 550 Studierenden in 11 Studiengängen die älteste und größte Ausbildungseinrichtung dieser Art in Deutschland. Link: www.hff-potsdam.de und www.insightout-training.net Morgen berichten wir im BAF-Blog über den 2D/3D animago AWARD, für den Wettbewerbsbeiträge ab sofort eingesandt werden können. Freitag, 5. März 2010Vision 2010 - Videowettbewerb für Hobbyfilmer
CNET und AMD suchen den kreativsten Videofilm zum Thema "Eure Vision 2010"
![]() Filmen wird immer einfacher und besser. Mit kleinen Camcordern besteht sogar die Möglichkeit HD-Filme selbst zu erstellen. Auch die Nachbearbeitung ist oft relativ einfach. Schnittbearbeitungsprogramme gibt es bereits unter 100.- Euro. Bei einigen preiswerteren Programmen hapert es allerdings ein wenig mit der AVCHD Implementierung, wie die angesehene Computerzeitschrift c't Magazin aus dem Heise Verlag kürzlich in einem Testbericht feststellte. Eine einfache Ausgabe auf DVD ist aber mit jedem Programm möglich. Je besser der Rechner oder das Laptop ausgestatttet ist, desto schneller funktionert allerdings das Rendering des fertig geschnittenen Films. Trotz leistungsfähiger Prozessoren können moderne Grafikkarten die Arbeit dabei unterstützen und aufwendige Berechnungen noch schneller ausgeben. Für viele sind jedoch die sich ständig verändernden Leistungsdaten und die dahinter steckende Hardware-Technik nicht mehr zu überblicken. Statt reine CPU-Leistungen anzugeben oder nur die technischen Spezifikationen von individuellen Hardware-Komponenten hervorzuheben, beschreibt AMD-VISION deshalb die Leistungsfähigkeit der gesamten Rechner-Plattform. Unterschieden wird in drei verschiedene Leistungsklassen, angelehnt an die neuen Windows Betriessysteme Vista und Windows 7, die beim Kauf und Auswahl des PCs eine leichtere Orientierung geben sollen: Vision Basic, Vision Premium und Vision Ultimate. Um die neue AMD-Plattform noch bekannter zu machen wurde in Zusammenarbeit mit der Online-Computer-Site CNET ein Videowettbewerb initiiert, bei dem nicht einmal die Erstellung einer DVD nötig ist. In kurzen drei Minuten sollen die Teilnehmer des Videowettbewerbs "Ihre Vison" von modernen Kommunikationsmitteln auf die Website hochladen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Alle eingesendeten Videos werden auf CNET.de bis Mitte März präsentiert, und alle Leser haben in dieser Zeit die Möglichkeit, abzustimmen, welches Video ihnen am allerbesten gefällt. Wir haben den Trailer zum Wettbewerb in unsrere Website eingebunden. Leser von rss-Feeds, bei denen das Video nicht angezeigt wird, können diesen auch auf YouTube hier ansehen. Einsendeschluß des Videowettbewerbs ist der 14. März 2010.Die Sprache der Videos sollte Deutsch sein. Alle gängigen Formate sind erlaubt. Die Videos sollten eine Länge von 3 Minuten und eine Größe von 100 MByte nicht überschreiten. Für das Hochladen des Videos steht hier ein eigenes Formular zur Verfügung. Link: CNET Video-Contest 2010 Donnerstag, 4. März 2010Alice in Wonderland in den Berliner 3D Kinos (update)
Alice im Wunderland - Filmstart am: 04.03.2010
![]() Tim Burtons großartige Inszenierung von Alice im Wunderland setzt neue Maßstäbe! Mit einer noch nie da gewesenen Kombination aus Live-Action, CGI und 3D Performance Capture entführt der Kultregisseur die Besucher in eine märchenhafte Traumwelt. So haben Sie die Geschichte von dem kleinen Mädchen, das einem weißen Kaninchen in eine abenteuerliche Traumwelt folgt, noch nie gesehen! Schauspielgrößen wie Johnny Depp und Anne Hathaway machen dieses Kinoabenteuer zu einem ganz besonderen Erlebnis, heißt es im Werbetext. Die Geschichte von Alice basiert auf einer Buchvorlage von Lewis Caroll aus dem Jahr 1865: Auf einer Gartenfeier erhält die 19-jährige Alice (Mia Wasikowska) einen Heiratsantrag von einem langweiligen Lord. Ihr ist das unangenehm, sie flieht von der Feier und folgt einem sonderbaren weißen Kaninchen. Das verschwindet plötzlich in einem Loch auf einer Wiese, und auch Alice wird mit hinabgezogen: Hinein ins Wunderland, wo sie viele Abenteuer erlebt und zauberhaften Gestalten begegnet – auch dem irren Hutmacher, gespielt von Johnny Depp. (update) Allein die Szene des offiziellen Trailers, in der Alice in das Loch hinabgerissen wird, ist schon atemberaubend. In der exklusiven 3D-Version, die eigentlich auf der Großbildleinwand im IMAX-Kino am Potsdamer Platz anlaufen sollte, wird Kino allerdings erst zum ultimativen Erlebnis. Wegen des weiterhin anhaltenden Erfolges des zurzeit laufenden Films "Avatar - Aufbruch nach Pandora" startet die 3D-Version nun u.a. in den kleineren Sälen der UCI-Kinowelt. Im Gegensatz zum "Avatar-Film" sind bei "Alice in Wonderland" allerdings nicht alle Szenen in 3D gedreht worden, sondern insbesondere die Special Effects und alle anderen Szenen wurden nachträglich mit dem 3D Eindruck versehen, um den bunt-schillernden Film noch aufregender zu machen. Wie das funktioniert, dazugibt es in dem aktuellen c't Computermagazin Nr. 6 vom 01.03.2010 aus dem Heise Verlag eine ausführliche Beschreibung. Wie weit sich der nicht ganz perfekte 3D-Eindruck negativ auf die Zuschauerzahlen auswirkt, ist noch nicht absehbar. Wir haben nachfolgend zumindest einen besonders farbenprächtigen Ausschnitt hier im BAF-Blog eingefügt. Leser von RSS-Feeds, die den Filmausschnitt nicht angezeigt bekommen, können den offiziellen Trailer hier auf YouTube sehen. Verleih: Walt Disney ------------------------------ In England und Italien drohten Kinobetreiber mit Boykott. Während die Zuschauer nach dem überwältigenden Erfolg des 3D-Films „AVATAR“ von James Cameron einem weiteren real-live gedrehten 3D-Film entgegenfiebern, drohen die Kinobetreiber teilweise mit Boykott. Hintergrund ist der frühzeitige DVD- und Blu-Ray Start des Films, wodurch die Kinobetreiber Einbußen befürchten. Statt 17 Wochen sollen schon 13 Wochen nach der Kinopremiere die Disc-Versionen für das Heimkino erscheinen, die zudem in Kinos beworben werden sollen. Für Disney ist Alice im Wunderland dagegen ein wichtiger Testlauf. Der Konzern plant, künftig einige Titel schon 90 Tage nach dem Kinostart als DVD- und Blu-ray-Version zu vermarkten, wie Variety, das Branchenmagazin der Unterhaltungsindustrie berichtet. In den USA ist das Zeitfenster zwischen Filmtheaterstart und DVD-Vermarktungsbeginn bereits jetzt schon oft auf 90 Tage verkürzt. Die Filmstudios wollen so ein weiteres Absinken der Einnahmen mit DVDs verhindern und zugleich den illegalen Mitschnitt der Filme mit den kleinen Camcordern vorbeugen. Die Qualität der im Kino illegal abgefilmten Sequenzen ist zwar meist miserabel, doch für einige Filmfreaks, die immer alles als Erste auch zu Hause sehen möchten, sind illegale Downloads leider immer wieder im Netz zu finden. Sowie jedoch, parallel zur Kinoverwertung, Filme auch auf den mobilen Datenträgern angeboten werden, sinkt weltweit das Interesse an Filmpiraterie. Bestes Beispiel ist der Michael Jackson Film "This Is It" der nur 14 Tage im Kino gezeigt werden durfte und jetzt auf DVD und Blu-ray vorliegt. Tatsächlich laufen heutzutage viele Filme nur noch wenige Wochen in den Premierenkinos, bevor sie wieder abgesetzt werden. Die Zeiten, in denen ein "Dr. Schiwago" oder Filme wie "Vom Winde verweht" monatelang für volles Haus sorgten, sind längst vorbei. Bei den 3D-Filmen, für die es noch nicht genügend Kinos gibt, scheint sich der Ansturm allerdings noch nicht zu legen. Disney plant deshalb auch einige ältere Animationsfilme, wie "Cars" oder "Ratatouille", die beide von Pixar Studios mit Computer-Generated Imagery (CGI)-Technik erstellt worden waren, ins 3D-Format zu portieren und neu herauszubringen. Verwiesen sei auch auf den fundierten Kommentar zu unserem Bericht von www.digitaleleinwand.de. Mittwoch, 3. März 2010Förderverein Deutsch-Russische Filmakademie gegründet
Vorbild der Gründung waren die guten Erfahrungen Deutsch-Französischen Filmakademie.
![]() Mit der Verleihung von vier Preisen auf der Berlinale starteten das FilmFestival Cottbus und Connecting Cottbus in den 20. Jubiläumsjahrgang. Das 20. FilmFestival Cottbus wird vom 2.-7. November 2010 stattfinden. Der Preis zur Förderung eines Festivalfilms "Cottbus ins Kino" geht in diesem Jahr an Alpha Medienkontor. Der in Weimar beheimatete Verleih empfing diese Auszeichnung auf dem traditionellen East European Brunch anlässlich der 60. Berlinale in der brandenburgischen Landesvertretung beim Bund in Berlin. Mit diesem von Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH sowie Film und Video Untertitelung Gerhard Lehmann AG Potsdam-Babelsberg mit 13.500 Euro dotierten Preis wurde der am 25. Februar 2010 erfolgende Kinostart von THE RAINBOWMAKER (Deutschland, Russland, Niederlande, Finnland 2008) unterstützt. Die märchenhafte, von der georgischen Regisseurin Nana Djordjadze verfilmte Geschichte eines mit übernatürlichen Kräften ausgestatteten Meteorologen, lief erfolgreich zum Abschluss des vorjährigen Cottbuser Festivals. Bernhard Sallmann´s Science-Fiction-Heimatfilm TRÄUME DER LAUSITZ (Deutschland 2009) erhielt den Förderpreis der DEFA-Stiftung. In ihrer Laudatio begründet die DEFA-Stiftung die Vergabe der mit 4.000 Euro dotierten Auszeichnung: "Der Film nimmt auch Bezug auf den DEFA-Film Die Schmerzen der Lausitz von Peter Rocha und stellt ein aktuelles Portrait der Landschaft, ihrer Bewohner und der Veränderungen, denen sie unterworfen ist, dar. Vor allem in Form seiner kraftvollen Bildsprache vermag er einen Eindruck von der vorherrschenden Stimmung in der Region zu vermitteln. Seine Vision von der Verwandlung einer traditionellen Industrielandschaft kann Mut machen, auch wenn es noch ein weiter Weg ist." Der Dokumentarfilm erwies sich auf dem 19. FilmFestival Cottbus vor Publikum aus der betroffenen Region als Besuchermagnet. Bereits als erste Preisträgerin des 20. Cottbuser Festivaljahrgangs erhielt die Moskauer Filmstudentin Anastasia Posnova den mit 4.500 Euro dotierten Förderpreis der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film-und Fernsehrechten (GWFF). Der Ost-West-Koproduktionsmarkt Connecting Cottbus vergab den CoCo Special Pitch Award an den serbischen Regisseur Vladimir Perisic. Dessen erschütterndes Kriegsdrama ORDINARY PEOPLE erlebte 2009 im Wettbewerb Spielfilm seine deutsche Erstauführung in Cottbus. Als Hauptpreisträger des Festivals wird ihm ermöglicht, sein neues Projekt im Folgejahr bei Connecting Cottbus zu pitchen. Bereits am Vormittag des 17. Februar 2010 traf sich der Förderverein Deutsch-Russische Filmakademie. Der Verein mit Sitz in Cottbus wurde im Sommer 2009 von deutschen Produzenten und Vertretern der Filmwirtschaft gegründet, um die deutsch-russischen Filmbeziehungen zu fördern und die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen deutschen und russischen Filmschaffenden auf dem Gebiet der Ausbildung sowie der Herstellung und Finanzierung von Filmen zu stärken. Als prominenter Gast der Veranstaltung versicherte Sergej Sernov, Abteilungsleiter im russischen Kulturministerium und zuständig für die Filmförderung, dass von russischer Seite alles getan werde, um das seit Jahren angestrebte Koproduktionsabkommen zwischen Deutschland und Russland in 2010 endlich zu unterschreiben. Weiterhin wies er auf die Ende 2009 verabschiedeten Änderungen im russischen Filmfördergesetz hin, die zukünftig Koproduktionen mit russischen Partnern erleichtern werden (ausländische Autoren, Regisseure oder Komponisten werden anerkannt, russischer Anteil an der Produktion muss nicht mehr als 50 % betragen etc.). Der Verein hat momentan fast 40 deutsche und russische Mitglieder, die sich jährlich jeweils einmal in Russland und Deutschland treffen werden. Das nächste Treffen des Vereins wird im Juni 2010 während des Moscow International Filmfestival stattfinden. Link: www.filmfestivalcottbus.de Dienstag, 2. März 2010Festivalfilme schon jetzt im Kino
Einige Berlinale Filme sind schon jetzt im Kino zu sehen.
![]() Filme wie "Shutter Island" liefen auf der Berlinale im Wettbewerb außer Konkurrenz. Sie nutzen das Festival als gigantischen Werbeträger, um sofort nach dem Ende des Festivals den lange geplanten Kinostart einzuläuten. Andere Wettbewerbstitel kommen dagegen wahrscheinlich nie ins Kino oder erst Monate später. Das trifft nicht nur für die Berlinale zu, sondern für fast alle Internationalen Filmfestivals, denn die erfolgreichen und ausgezeichneten Filme müssen oft noch nachträglich synchronisiert werden bevor der Verleih sie für das Kino frei gibt. Vor allem die Berlinale ist Testlauf für Produzenten. Kein anderes internationales Festival zeigt mehr Filme als die Internationalen Berliner Filmfestspiele in den verschiedenen Sektionen. Auf dem größten Publikumsfest der Welt kann der Einkäufer und Verleiher zuerst, wie ein Film ankommt und welche Reaktionen er beim Publikum hervorruft. Unabhängig vom Erfolg starteten bereits Roman Polanskis Politthriller "The Ghost Writer", Rob Marshalls Musical "Nine" und die Panorama Dokumetation "Wiegenlieder" von Johann Feindt. Außerdem läuft zurzeit noch "A Serious Man" der Coen-Brüder, der in Cannes gezeigt worden war und für zwei Oscars nominiert ist. Andere Filme, wie beispielsweise Werner Herzogs Abel-Ferrara-Remake "Bad Lieutenant" wurden allerdings bewußt zurückgehalten, um eine Beeinflussung seiner Reputation als Jurypräsident nicht aufs Spiel zu setzen. Nun also hat der Film, der in Cannes im Mai 2009 seine beachtenswerte Premiere erlebte, endlich letzte Woche in Deutschland Premiere. Es ist Herzogs Verdienst, dass Nicolas Cage als drogensüchtiger, korrupter Polizist, eine seiner Glanzrollen in seiner umfangreichen Laufbahn spielt. Für den Filmfreund, der gerne noch einmal das Original sehen möchte, sei das Kino Filmkunst 66 in der Bleibtreustraße empfohlen, wo der rührige Franz Stadler die erste Fassung zeitgleich noch einmal ins Programm genommen hat. Weitere Starttermine von Berlinale-Filmen sind am 4. März Benjamin Heisenbergs "Der Räuber" und Matti Geschonnecks Berlinkomödie Boxhagener Platz, die im Berlinale Special zu sehen war. Ebenfalls im Berlinale Special lief Jo Baiers Kostümfilm Henry 4, der den Kampf um die Vorherrschaft zwischen den Hugenotten und den Katholiken im Frankreich des 16. Jahrhunderts beschreibt und ebenfalls am 4. März bei uns startet. Ab dem 25. März ist der Max-Ophüls-Gewinnerfilm "Schwerkraft" von Maximilian Erlenwein zu sehen, der bereits auf dem Saarbrücker Filmfest seine Premiere erlebte und deshalb auf der Berlinale nur in der Reihe »Perspektive Deutsches Kino« gezeigt wurde. Am 1. April kommt Ben Stillers "Greenberg" in die Kinos. Eine Woche später, am 8. April folgen der sehenswerte iranische Film "Zeit des Zorns" von Rafi Pitt und der Gewinner der Jugendfilm Sektion Generation 14plus "Neukölln Unlimited", eine Dokumentation von Agostino Imondi und Dietmar Ratsch. Auch noch im April ist Gerardo Milszteins Dokumentation "Friedensschlag" aus dem Panorama ab dem 15. April zu sehen und am 22. April folgt Philip Scheffners essayistisches Werk "Der Tag des Spatzen" aus dem Forum. Bevor am 6. Mai der indische Shah-Rukh-Khan Bollywoodfilm "My Name ist Khan" anläuft, möchten wir an dieser Stelle aber zuerst auf das »Achtung Berlin - New Berlin Film Award« Festival aufmerksam machen, das vom 14. bis 21. April im Kino Babylon stattfindet und weitere überraschende Premieren aus unserer Region präsentieren wird. Montag, 1. März 2010CeBIT Sounds bietet der Berliner POPKOMM paroli
Die CeBit wird selbstbewusst und tritt mutig der Berliner IFA und der POPKomm entgegentreten.
![]() Die Hannover Computermesse CeBIT beginnt morgen lautstark. Vom 2. bis 6. März hat dieses Jahr auf der CeBIT in Halle 22 die "CeBIT Sounds" Premiere. Mit ihr engagiert sich die Deutsche Messe AG nun auch im Musikbereich. Begründung: Die Berliner Messe Popkomm fiel 2009 aus und ist in diesem Jahr erst für den Herbst geplant. Außerdem sei die Musikindustrie verunsichert und suche nach einer "innovativen, interdisziplinären Plattform mit Schwerpunkt auf Business-Aspekten". Auf der CeBIT werden viele Geräte mit neuster Technik zu sehen sein. Bisher war die IT-Branche für multimediale Anwendungen nicht immer aufgeschlossen, auch wenn immer wieder -durch stetig leistungsstärkere Rechner- die Möglichkeit Film, Video, und Sound in Webseiten einzubinden propagiert wurde. Doch viele Firmennetzwerke halten mit der Entwicklung nicht Schritt und unterbinden das Abspielen von multimedialen Anwendungen. In den Büros stehen häufig noch veraltete Rechner und die Systemadministratoren spielen nicht regelmäßig alle Updates ein. Die Folge ist, dass sich immer noch veraltete Browser auf den Bürorechnern befinden. Zukünftig soll eine Fehlermeldung die Nutzer zu einem Upgrade bewegen. YouTube empfiehlt Chrome 4, Firefox 3.6, IE 8, Opera 10 oder Safari 4. Nur neuere Browser unterstützen alle künftigen Funktionen des Videodiensts. Am 13. März stellt YouTube deshalb den Support für ältere Browser ein. Unter einem "älteren Browser" versteht Google Releases vor Internet Explorer 7, Firefox 3.0, Chrome 4 oder Safari 3. Wer sie nutzt, bekommt eine Fehlermeldung angezeigt, die Links zu aktuellen Browserversionen enthält. Mit dem Namenszusatz "Music, Business, Festival" unterstreiche die "CeBIT Sounds", dass sie den multimedialen Ansprüchen gerecht werden wolle. Die Veranstaltung soll die gesamte digitale Wertschöpfungskette im Musikgeschäft abbilden und als Ausstellung für große Plattenfirmen, kleine Labels sowie Medien und Anbieter von Hard- und Software zur Musikproduktion und -bearbeitung dienen. Da zunehmend Musikveröffentlicheungen auch auf DVD als Videoclips erscheinen, wollen wir an dieser Stelle als Film und Fernsehverband auf diesen Bewegtbildaspekt aufmerksam machen. Bereits auf der Transmediale hat sich gezeigt, dass multimediale und visuelle Darbietungen heute zu jedem Konzert gehören. Die jungen Leute waren daran sogar vielmehr interessiert, als an den reinen Film- und Videovorführungen. Bewegtbild über das Internet zu streamen ist mit den heutigen DSL Verbindungen zwar möglich aber oft immer noch mit Stockungen und Unterbrechungen verbunden. Während sich im DSL-Markt jenseits der 50 MBit/s wenig tut, rüsten die Kabelnetze dieses Jahr auf 100 MBit/s und mehr auf. Im Mobilfunk schafft der UMTS-Nachfolger LTE ebenfalls dreistellige Megabitraten. In der Theorie erreicht man damit 300 MBit/s im Downstream und 75 MBit/s im Upstream. Da das Netz im Web-2.0-Zeitalter immer interaktiver wird, gewinnt vor allem die Upstreamgeschwindigkeit an Bedeutung. Es zählt nicht nur, wie lange es dauert, die neueste Software herunterzuladen, sondern auch der Zeitbedarf für den Upload eines YouTube-Videos in HDTV-Qualität. Den Kabelnetzbetreibern bleibt für einen schnelleren Upstream nur, die Cluster deutlich zu verkleinern, was jedoch mit weiteren Investitionen verbunden ist. Kabel Deutschland hat Anfang des Monats Hamburg mit 100-MBit/s-Zugängen versorgt. Danach folgen Berlin, Hannover und München. In den nächsten 12 bis 18 Monaten soll das gesamte Netz umgerüstet werden. Weitere Informationen sind auf der CeBit zu bekommen. Ein Vergleich zwischen CeBIT, IFA und POPKomm dürfte dennoch spannend werden, da die POPKomm, die gleich im Anschluss an die IFA vom 8. bis 10. September erstmals auf dem Flughafen Tempelhof stattfinden wird, sicherlich noch für einige Überraschungen sorgen wird. Die Internationale Berliner Funkausstellung (IFA) findet vom 3. bis 8. September 2010 wieder auf dem Messegelände am Berliner Funkturm statt und widmet sich vor allem dem HDTV, das die Fernsehanstalten in den Mittelpunkt des Interesses rücken wollen. ARD und ZDF haben mit der Winterolympiade das HD-Fernsehen eingeläutet. Link: www.cebit.de Sonntag, 28. Februar 2010Komparsen gesucht für „Zimmer 205“
Kleindarsteller für Disco-Szene gesucht.
![]() Für Rainer Matsutanis neuen Geniestreich, den Horrorthriller „Zimmer 205“, fehlen noch ein paar Gesichter: Ihr habt bis zum 2. März die Chance, Euch als Komparsen für eine Clubszene in einer Berliner Diskothek zu bewerben! Gedreht wird am 3. März tagsüber in Berlin Kreuzberg. Sorgt hier als Party-Crowd im entsprechenden Outfit für die richtige Club-Atmosphäre und werdet Teil des Films mit Jennifer Ulrich, Julia Dietze („1 ½ Ritter“), Florian Jahr ("Einer bleibt sitzen"), Daniel Rösner („Die Wolke“) und Charakterdarsteller André Hennicke („Antikörper“)! Und so funktioniert´s: Wenn Ihr zwischen 18 und 30 Jahren seid, schickt Eure Bewerbung bis zum 2. März mit Angabe Eures Vor- und Nachnamens inklusive Foto und (ganz wichtig!!) Handy-Nummer ausschließlich an folgende E-Mail-Adresse: Mail: daserstesemester@gmx.de Bewerbungsschluss: 2. März 2010 Wichtig für die Kleidungswahl: Es gibt Farbtabus, die für den Inhalt des Films essentiell sind. Bitte tragt weder Rot, Pink oder Grün. Kurz vor Drehbeginn erhaltet Ihr telefonisch die konkreten Infos zu Treffpunkt und genauer Uhrzeit. Inhalt: "Zimmer 205" Ein faszinierend realistisch inszenierter Psychothriller von Rainer Matsutani: Als Katrin das Zimmer 205 des Studentenwohnheims bezieht, ahnt sie nicht, welches düstere Geheimnis sich hier abgespielt hat – und welches Schicksal auf sie wartet… Endlich Studieren, endlich einen neuen Lebensabschnitt beginnen: Katrin (Jennifer Ulrich) fühlt sich absolut befreit, als sie ins Studentenwohnheim ziehen und ihre behütete Vergangenheit hinter sich lassen kann. Zimmer 205 stand lange Zeit leer und scheint regelrecht auf sie zu warten. Vorlesungen, wilde Parties und hübsche Jungs – das Studentenleben läuft noch besser, als Katrin es sich erhofft hatte. Bis zu dem verhängnisvollen Tag, an dem sie die erschreckende Videobotschaft ihrer Vormieterin Annika (Julia Dietze) findet. Sie verschwand spurlos, ihr Geist scheint Katrin zu verfolgen und um Hilfe anzuflehen. Plötzlich fürchtet die „Neue“ ums nackte Überleben – ein Verhalten, das ihre Kommilitonen Sanne (Marleen Lohse), Christian (Daniel Rösner), Niko (Florian Jahr) und Carmen (Inez Björg David) als eher paranoid und verdächtig bezeichnen. Als mehrere Studenten auf grausame Weise den Tod finden, fällt der Verdacht ausgerechnet auf das verzweifelte Mädchen. Bei ihrer Suche nach dem wahren Mörder macht die Studentin fürchterliche Entdeckungen über ihre vermeintlichen Freunde und auch über Annika selbst… Cast & Crew Mit seinem Jugendfilm „Gangs“ feierte Rainer Matsutani im letzten Jahr riesige Erfolge, doch seine Wurzeln hat der Regisseur im Genre des Psychothrillers. Der Spezialist für anspruchsvolle Spannung und gekonnt inszenierte Dramatik realisierte bereits die (Horror-)Thriller und Krimis wie dem Tatort „Das ewig Böse“ (2005) und dem Film „666 – Traue keinem, mit dem du schläfst“ (2002). Sein Kurzfilm “Nur über meine Leiche“ (1995) wurde vielfach ausgezeichnet. Und auch sein Kameramann Jan Fehse zählt zu den Profis seines Fachs: Zu seinen wichtigsten Arbeiten zählen neben dem Tatort „Schwarzes Herz“ (2006) und der Kinokomödie „Es ist ein Elch entsprungen“ (2005) Esther Gronenborns preisgekröntes Drama „Alaska.de“ (2000) und der Thriller „Tattoo“, für den er 2001 für den Deutschen Kamerapreis nominiert wurde. Frisch, markant und überzeugend ist die treffsichere Besetzung des Thrillers, die mit jungen Schauspieltalenten punktet: Neben Jennifer Ulrich („Albert Schweitzer“) Marleen Lohse („Maria, ihm schmeckt’s nicht“, 2008), Julia Dietze („1 1/2 Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde“, 2008), Inez Björg David (“Männerherzen“, 2009), Florian Jahr („Einer bleibt sitzen“, 2009) und Tino Mewes (“Die Welle“, 2007) zu sehen. mit: Jennifer Ulrich, Julia Dietze, André Hennicke, Marleen Lohse, Inez Björg David, Florian Jahr, Tino Mewes Verleih: Kinowelt Samstag, 27. Februar 2010Heute! - 14. VIDEONALE des Kulturpfeiffer e.V.
Um 20:00 Uhr startet der Kulturverein Pfeiffer e.V. die 14. VIDEONALE im Kino UNION Berlin.
![]() Kaum ist die Berlinale beendet starten neue Festivals. Den Anfang machen heute gleich zwei Veranstaltungen am Rande von Berlin. Wie gestern berichtet lässt in Potsdam Festivaldirektor Sidney Martens ein brasilianisches Buffet zur Cinabrasil Nacht im Marstall des Filmmuseums Potsdam auffahren. Im Kino Union in Friedrichshagen am Müggelsee veranstaltet der Kulturverein Pfeiffer e.V. die 14. VIDEONALE. Insgesamt werden 43 Kurzfilme präsentiert. Im Rahmen dieser Videonale werden zwei Prämien vergeben: 1. der Publikumspreis Das Publikum ist die Jury. Die Zuschauer erhalten am Abend der Vorführung Stimmzettel, mit denen über die Publikumspreise abgestimmt werden kann. 2. der Förderpreis der Fachjury Eine unabhängige Jury ermittelt den Preisträger des Förderpreises. Dieser erhält ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro. Die schöne Landschaft rund um Friedrichshagen abseits der Großstadt Berlin am Mügellsee ist auch das Thema eines Wettbewerbsfilmes von Lino Liebmann. "Ein ganz normaler Tag auf dem Müggelsee" heißt ein spannendes Abenteuer für Lino und seinen Freund. Oskar Siebert präsentiert dagegen mit seinem fünf Minuten Kurzfilm "Mein kürzestes Film" Erinnerungen an die goldenen Zeiten der Kinematographie, ein film der ohne viele Worte auskommt. Ein Link zum kompletten Programm des Abends im PDF Format gibt es hier. Das Programm ist so umfangreich , dass die Abstimmung und Ausszählung erst kurz nach Mitternacht beginnen wird. Die Preisverleihung startet sogar erst gegen 0:40 am 28. Februar 2010, so dass Spätentschlossene gerne noch dazustoßen können. Kino UNION Pfeiffer e. V. 27. Februar 2010 um 20:00 Uhr Bölschestraße 69 12587 Berlin Weitere Infos unter: Tel.: 030 / 650 131 15 Mail: videonale@kulturpfeiffer.de Web: www.kulturpfeiffer.de Link: www.kino-union.de Freitag, 26. Februar 2010Nacht des brasilianischen Films in Potsdam
Cinebrasil im Filmmuseum Potsdam
![]() Der brasilianische Dokumentarfilm "Waste Land" schockierte und begeisterte zugleich das Berliner Publikum in der Panorama Sektion der Berlinale. Die britisch-brasilianische Koproduktion gewann letzten Sonntag den Publikumspreis, der vom Tip-Magazin und dem rbb Radio eins ausgeschrieben war. In "Waste Land" dokumentiert Lucy Walker eines der aufwendigsten Projekte des brasilianischen Künstlers Vik Muniz – die Entstehung einer Installation im «Jardim Gramacho», einer der grössten Mülldeponien der Welt. Sie liegt in einem Außenbezirk von Rio de Janeiro. Vik Muniz porträtiert die sogenannten »Picker«, die zu Hunderten auf der Mülldeponie Plastikpfandflaschen und andere verwertbare Utensilien sammeln und unter erbärmlichen Verhältnissen an der Deponie unter Plastikplanen oder in nicht weniger primitiven Wellblechbaracken hausen. Die Installation zeigt ein etwas zwiespältiges Kunstwerk, das ein paar arme Picker plötzlich quasi zu Popstars erhebt und bei einer Auktion im Museum für Modern Art Rekordsummen erzielt. Die Kinobesucher der Filmfestspiele waren aufgerufen, per Stimmkarte oder im Internet über die einzelnen Filme der Panorama-Sektion abzustimmen. Über 22'000 Stimmen wurden abgegeben und ausgewertet. Erstaunlich war, dass auf den vordersten fünf Plätzen sich nur Dokumentarfilme tummelten und erst auf dem abgeschlagenen sechsten Platz ein Spielfilm zu finden war. Die positive Zustimmung, die Dokumentarfilme zurzeit erlangen, ist zunehmend auf etlichen Filmfestivals zu beobachten. Auch das Filmmuseum Posdam eröffnet morgen, den 27. Februar um 18:30 mit einem brasilianischen Dokumentarfilm. Gezeigt wird "Erinnerungen für den täglichen Gebrauch" (Memoria para uso diário, 2007) Regie: Beth Formaggini. Ein vielfach ausgezeichneter Film über die Erinnerungsarbeit an einzelnen und kollektiven Traumata. Um 21:00 Uhr folgt der Spielfilm "Das Jahr, als meine Eltern in Urlaub waren (O ano em que meus pais saíram de férias, 2006) Regie: Cao Hamburger. Ein 12-jähriger wird in der Militärdiktatur gezwungen, sich während der Fußball-WM-Finale 1970 einem sonderlich älteren Herrn anzuschließen. Dazu gibt es noch einen kurzen Vorfilm. Zur Cinabrasil Nacht lässt Festivaldirektor Sidney Martens ein brasilianisches Buffet servieren und in der Pause gibt es brasilianische Live Musik. Eintritt 5€ pro Vorstellung; Kombiticket 8€ Filmmuseum Potsdam im Marstall 27.02.2010, 18:30 und 21:00 Uhr Breite Str. 1A 14467 potsdam Infos und Karten Tel: 0331 / 27181-12 Mail: info@filmmuseum-potsdam.de Web: www.filmmuseum-potsdam.de ------------------------- Ebenfalls morgen Abend um 20:00 Uhr findet im Kino Union in Friedrichshagen am Müggelsee die 14. Videonale statt. Details zur Veranstaltung bringen wir morgen ab Mitternacht im BAF-Blog. Donnerstag, 25. Februar 2010Filmwettbewerb - Going Underground 9
Berliner Fenster & interfilm Berlin präsentieren das 9. Internationale U-Bahn Film Festival Berlin
![]() Vom 8. bis 14. September 2010 veranstalten das Berliner Fenster und interfilm Berlin das neunte Internationale Kurzfilmfestival für 'Ultra Shorts in den Berliner U-Bahnen. Auf fast 4000 Monitoren in den U- Bahnen werden eine Woche lang 14 internationale Kurzfilme gezeigt. Die Fahrgäste - täglich 1,6 Millionen Menschen - haben als Jury die Möglichkeit ihren Lieblingsfilm zu wählen. Die drei Preisträger, der mit 1. Preis 3.000 EURdotierten Going Underground Awards, werden im Rahmen einer Preisverleihung bekannt gegeben. Einsendeschluß für Filmeinreichungen ist der 25. Juli 2010 Teilnahmebedingungen: Die Filme dürfen eine maximale Länge von 90 Sekunden nicht überschreiten, sie müssen ohne Ton vorführbar und für alle Altersklassen geeignet sein. Einreichungen senden an: interfilm Berlin Going Underground 9 Tempelhofer Ufer 1A 10961 Berlin / Germany Fon/Fax: 0049 - (0)30 - 693 29 59 oder - 25 29 13 22 e-mail: interfilm@interfilm.de Nähere Informationen entnehmt bitte dem Reglement und dem Anmeldungsformular unter: www.goingunderground.de und www.interfilm.de. Mittwoch, 24. Februar 2010Neuer Canon Projektor für 3D-Wiedergabe geeignet
Das HighEnd Profigerät XEED SX7 Mark II unterstützt passives 3D-Verfahren.
Die Firma Canon, deren hochwertige Spiegelreflexkameras wegen ihrer Eignung für Filmaufnahmen so geschätzt sind (siehe BAF-Blog vom 17.01.2010), präsentiert im März bzw. April neue Projektoren, die aufgrund ihrer Kalibrierfähigkeit sich besonders für naturgetreue Farbdarstellung empfehlen. Darüber hinaus beschreibt die Fotoplattform digitalkamera.de in einer Meldung vom 28.01.2010 äußerst präzise, wie mit zwei übereinander platzierten Projektoren eine 3D Wiedergabe ermöglicht wird, einem Thema, das zunehmend Bedeutung und Interesse verdient. Wir wollen hier nicht allzu sehr auf die Details der beiden Geräte eingehen, deren Beschreibung am Ende erfolgt, sondern uns vielmehr mit der Wiedergabemöglichkeit von 3D- Bildern und -Filmen in den eigenen vier Wänden befassen, denn auch andere Hersteller bieten hervorragende Projektoren an, die sicherlich ebenso für die 3D-Wiedergabe geeignet sind und ohne spezielle Umrüstung dazu benutzt werden könnten. 3D im Kino hat mit dem Avatar-Film von James Cameron endgültig seinen Durchbruch erfahren. Der Film wurde in nur sieben Wochen der erfolgreichste Film aller Zeiten und hat bisher fast zwei Mrd. Dollar eingespielt, sodass zwei weitere Fortsetzungen geplant sind. Mit der Zweitverwertung auf Blu-ray Disc soll der Film auch zu Hause 3D-tauglich wiedergegeben werden können. Nur die DVD-Version wird zweidimensional bleiben, doch wirklich überzeugend wirkt der Film nur dreidimensional. Eine 3D-Wiedergabe über den Fernseher erscheint zurzeit noch recht schwierig, auch wenn Hersteller wie Sony und LG bereits Prototypen vorgestellt haben. Voraussetzung für die moderne dreidimensionale Bildwiedergabe sind elektronische Shutterbrillen, die vom TV-Gerät angesteuert werden. Für jedes Auge sind mindestens 60 Hz. notwendig, damit kein Flimmereffekt auftritt. Bereits mit den letzten Röhrenfernsehern war die 100 Hz. Technik eingeführt worden, um eine besonders hochwertige Wiedergabe mit sauberen, ruckelfreien Schwenks hinzubekommen. Auch Hersteller von Flachbildmonitoren mit Plasma oder LCD-Bauweise setzen gern die 100 Hz. Technik ein. Doch das reicht für eine 3D-Wiedergabe nicht aus. Mindestens 120 Hz sind notwendig, damit bei jedem Auge über die Polarisationsbrille flimmerfreie 60 Hz. ankommen. PC-Monitore lassen sich mit Hilfe einer hochwertiger Grafikkarte und spezieller Softwareeinstellung relativ einfach auf mindestens 120 Hz. trimmen, sodass das Avatar Computerspiel bereits auf Wunsch mit 3D-Brille ausgeliefert wird. Für die Blu-ray Version des Films hat die Blu-ray Kommission den zukünftigen Standard für alle 3D-Filme gerade festlegt. Nach dessen Verabschiedung können nun die Hersteller mit der Konzeption von Geräten und deren Vermarktung in den nächsten Monaten beginnen. Für die perfekte 3D-Wiedergabe ist eine Kinoleinwand aber besser geeignet als ein Monitor oder Flatscreen. Das können alle Hersteller bezeugen, die trotz modernster Flachbildschirme auch Projektoren im Angebot haben. Ein lebensgroßes Bild auf einer abgedunkelten Leinwand wirkt einfach opulenter und ist für Filmfreunde ein muss. Für die 3D-Wiedergabe wurden allerdings bisher zwei baugleiche Geräte benötigt, die exakt ausgerichtet werden müssen. Dann lässt sich bereits jetzt mit zwei perfekt aufeinander abgestimmten Canon-Projektoren die 3D-Darstellung nutzen. Das Verfahren ist passiv, d. h. die eingesetzten Projektoren benötigen jeweils einen Polarisationsfilter vor ihren Objektiven. Ein Gerät produziert dabei links-, das andere rechtsdrehende Lichtwellen. Mithilfe einer 3D-Brille, wie man sie aus dem Kino kennt, filtert jedes Auge nur ein Bild vom jeweils rechten oder linken Projektor heraus. Die unterschiedlichen Informationen werden dann im Gehirn zu einem räumlichen Bild zusammengesetzt. Die beiden eingesetzten XEED-Projektoren müssen so hintereinander höhenversetzt positioniert werden, dass sie ihre Bilder deckungsgleich auf eine spezielle Leinwand übertragen. Das erreicht man am besten über die digitale Lens-Shift-Funktion. Um die 3D-Darstellung auch wirklich umsetzen zu können, benötigt man außerdem einen leistungsstarken Rechner mit entsprechender Grafikkarte und zwei Ausgängen. Die beiden Projektoren erhalten die von einer 3D-Wiedergabe-Software erstellten Bildinformationen über die DVI-Schnittstelle. Mit Hilfe eines Tools soll es zu einem "späteren Zeitpunkt" (Zitat Canon) möglich sein, mehrere Projektoren farblich aufeinander abzustimmen. Dazu benötigt man eine Canon EOS- oder PowerShot-Kamera, die – auf einem Stativ montiert – mehrere Aufnahmen der verschiedenen Projektionsflächen an einen PC mit aktivierter Kalibrationssoftware schickt. Im Computer erfolgt die Kalibrierung, und die Werte werden an die Projektoren weitergegeben und dort gespeichert. Canon empfiehlt den 5.300 Euro teuren XEED SX7 Mark II gleichermaßen für Geschäftsanwendungen wie auch für Fotografen. Die native SXGA+ Auflösung (1.400 x 1.050 Pixel) im 4:3 Format ist ideal für eine exzellente Wiedergabe von Text, Grafiken und bewegten Bildern. 4.000 Lumen Lichtleistung, Adobe RGB-Modus und FOTO-Modus ermöglichen helle Darstellungen mit präziser Farbwiedergabe unter nahezu allen Lichtbedingungen. Für Kinofreunde ist allerdings der preiswertere Canon LV-8310 mit WXGA-Auflösung (1.280 x 800 Pixel) besser geeignet. Er empfiehlt sich besonders zur Wiedergabe der Bilddaten moderner Breitbild-PCs im 16:10-Format direkt von einem Laptop direkt auf die Leinwand. Dank heller 3.000 Lumen spielen Lichtverhältnisse im Raum kaum eine Rolle; die intuitive Bedienung ermöglicht ein komfortables Setup. Allerdings dürfte die gleichzeitige Wiedergabe zweier Projektoren über ein Laptop wahrscheinlich nicht möglich sein. Die integrierten Grafikkarten der kleinen Notebooks haben zu wenig Power und zu wenig Ausgänge. Dazu wird ein Heim-PC mit spezieller, hochwertiger Grafikkarte und mehreren Anschlußmöglichkeiten benötigt. Die Firma Scharp will diesem Manko dagegen bald begegnen. Im März sollen fünf neue Projektoren mit DLP-Technik auf den Markt kommen, die einen Projektionsmodus mit 120 Bildern pro Sekunde beherrschen, wobei die Brille für jedes Auge jedes zweite Bild verdeckt. Ein zweiter Projektor wird somit überflüssig. Die Geräte sind allerdings weniger zur Unterhaltung, sondern vielmehr zur 3D-Darstellung für Forschung und Lehre gedacht. Nur ein einziges Gerät wird über den für Blu-ray Disc notwendigen einen HDMI-Eingang verfügen, während alle anderen Geräte nur VGA-, Composite- und Component-Anschlüsse vorweisen. Darüber lassen sich die Laptops aber problemlos anschließen. Für Nvidias Profigrafikkarten der Quadro-Serie gibt es inzwischen sogar 3D-Shutterbrillen von PNY als komplett-Kit für Profianwendungen. Wer schon eine 3D-Vision-Brille für Gamer hat, kann auch ein günstiges Upgrade-Kit erwerben. Mit dem Angebot will man sich an Geologen, Designer oder Architekten wenden. Link: canon und sharp
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