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"Aus dem Nichts" gewann 23. Critics' Choice Award in Santa Monica

US Kritiker lieben Diane Kruger in Fatih Akins "Aus dem Nichts".

Nach der Auszeichnung mit dem Golden Globe hat der Film der Film "Aus dem Nichts" des Hamburger Regisseurs Fatih Akin in Hollywood einen weiteren Preis gewonnen. Bei der 23. Verleihung der Critics' Choice Awards in Santa Monica wurde das NSU-Drama am 11. Januar 2018 zum besten nicht englischsprachigen Film gekürt. Es setzte sich in dieser Sparte unter anderem gegen die schwedische Satire "The Square" durch.

Die Critics' Choice Awards gelten als wichtiger Kritiker-Preis für Filme und Fernsehserien. Über die Vergabe entscheiden mehr als 300 Mitglieder des Kritikerverbands Broadcast Film Critics Association aus den USA und Kanada. Akins Hauptdarstellerin Diane Kruger nahm die Trophäe im kalifornischen Santa Monica entgegen. "Aus dem Nichts" ist auch Oscar-Kandidat. Die Nominierungen der 90. Academy Awards werden 23. Januar 2018 bekannt gegeben.

Der große Favorit der 23. Critics' Choice Awards war "Shape of Water", der mit 14 Nominierungen das Feld anführte. Das Fantasy-Märchen wurde schließlich nicht nur als bester Film ausgezeichnet, sondern auch mit drei weiteren Preisen geehrt. Guillermo del Toro wurde für die beste Regie gewürdigt, Filmmusik und Szenenbild folgten.

In Deutschland startet der Film unter dem Titel "Das Flüstern des Wassers" am 15. Februar 2018, dem Beginn der Berlinale, in den Kinos. Bei den 68. Internationalen Filmfestspielen wird der Film aber nicht gezeigt, denn seine Weltpremiere feierte er auf dem A-Filmfestival in Venedig, womit er für die Berlinale nicht mehr in Betracht kommt, zumal er auf der Mostra den "Goldenen Löwen" gewonnen hatte. In den Berliner City-Kinos wird jedoch zum Kinostart kein Platz sein, denn die Leinwände werden alle von der Berlinale in Beschlag genommen. Nur in einigen Außenbezirken dürfte der Film in dieser Zeit zu finden sein. Hier nochmals der Trailer:

Als beste Schauspieler wurden Frances McDormand für "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" und Gary Oldman für seine Darstellung als Winston Churchill in "Die dunkelste Stunde" ausgezeichnet.

Die Nebendarstellerpreise gingen an Frances McDormands Filmkollegen Sam Rockwell und Allison Janney für "I, Tonya".

Über den Drehbuchpreis für das beste Original- bzw. adaptierte Drehbuch durften sich Jordan Peele für "Get Out" bzw. James Ivory für "Call Me By Your Name" freuen.

Kamera und Schnitt gingen an Roger Deakins für "Blade Runner 2049" bzw. Lee Smith für "Dunkirk".

Als bester Animationsfilm machte "Coco" das Rennen, bester Actionfilm wurde "Wonder Woman". "Get Out" erhielt die Ehre immerhin als bester SciFi-/Horror-Film.

In der Komödienkategorie stach "The Big Sick" Konkurrenten wie "Lady Bird" oder "I, Tonya" als beste Komödie aus. Als este Schauspieler in dieser Kategorie wurden James Franco für "The Disaster Artist" und Margot Robbie für "I, Tonya" ausgezeichnet.

Im Fernsehbereich war "Big Little Lies" nach dem Emmy- und Golden-Globe-Triumph auch bei den Critics' Choice Awards der große Gewinner mit insgesamt vier Auszeichnungen, unter anderem als beste Miniserie. Beste Serie (Drama) wurde "The Handmaid's Tale", beste Comedy Serie "The Marvelous Mrs. Maisel".

Alle Preise sind hier zu finden.

Quellen: 3sat | Critic's Choice | Filmecho | Blickpunkt:Film

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