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    <title>Berliner Arbeitskreis Film e.V.</title>
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    <description>News, Infos, Berichte aus der Film- und Fernsehbranche vom Berliner Arbeitskreis Film e.V.</description>
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    <pubDate>Mon, 18 May 2026 17:24:05 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Berliner Arbeitskreis Film e.V. - News, Infos, Berichte aus der Film- und Fernsehbranche vom Berliner Arbeitskreis Film e.V.</title>
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    <title>Rencontres Internationales Paris/Berlin - new cinema and contemporary art</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6937-Rencontres-Internationales-ParisBerlin-new-cinema-and-contemporary-art.html</link>
            <category>Ausstellungen</category>
            <category>Filmfestivals</category>
            <category>Veranstaltungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Rencontres&lt;br /&gt;
Internationales&lt;br /&gt;
Paris/Berlin&lt;br /&gt;
new cinema and contemporary art&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:6464 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;282&quot; height=&quot;138&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Rencontres_international_Paris-Berlin.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Paris im November 2025 gibt es auch 2026 in Berlin das Programm der Rencontres Internationales Paris/Berlin zu entdecken, das diesmal aber nicht im HKW, sondern vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;5. bis 7. Juni 2026&lt;/font&gt; erstmals im &lt;a href=&quot;https://www.silent-green.net/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;silent green Kulturquartier&lt;/a&gt; in Berlin stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;font color=&quot;#00A4A4&quot;&gt;Anträge auf Akkreditierung im stillen grünen Kulturquartier, mit freiem Eintritt für alle und einem außergewöhnlichen Programm in Anwesenheit von Künstlern und Gästen aus aller Welt, sind &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://www.art-action.org/site/en/upper/accreditation/index.php&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; noch bis zum &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;2. Juni 2026&lt;/font&gt; möglich.&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rencontres Internationales Paris/Berlin werden ein dreitägiges Labor der Entdeckung und Reflexion sein, das sich zeitgenössischen Praktiken des bewegten Bildes widmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Eröffnung&lt;/font&gt; am Freitag, den &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;5. Juni, ab 18 Uhr&lt;/font&gt; mit Vorführungen, Aufführungen und vielem mehr, ist der &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;Eintritt frei&lt;/font&gt;, was sicherlich auch eine gute Gelegenheit sein kann, das neue &lt;a href=&quot;https://www.arsenal-berlin.de/kino/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Kino Arsenal&lt;/a&gt; im Silent Green Kulturquartier zu entdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
90 % des Programms werden deutsche Erstaufführungen sein: thematische Filmvorführungen, Ausstellung, Forum, Podiumsdiskussionen und vieles mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei außergewöhnliche Carte-blanche-Projekte, die bedeutenden Persönlichkeiten der zeitgenössischen Kunst und des Kinos anvertraut sind: Antoni Muntadas – dessen kritische Auseinandersetzung mit Medien und Kommunikation unsere zeitgenössische Gesellschaft befragt –, und Albert Serra – dessen radikales Kino die Grenzen der Fiktion auslotet und Zeit wie Schwindel zur Frage macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;big&gt;&lt;strong&gt;Antoni Muntadas&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;­&lt;br /&gt;
Seine facettenreichen Arbeiten – Videos, Installationen, öffentliche Interventionen – behandeln soziale und politische Themen und stellen Informationswahrnehmungen infrage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antoni Muntadas vertrat Spanien auf der Biennale Venedig und erhielt den Velázquez-Preis für sein Lebenswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;big&gt;&lt;strong&gt;Albert Serra&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;&lt;br /&gt;
­Zwischen Geschichte, Mythos und Kontemplation hinterfragen seine Filme Narrative durch hypnotische Formen und visuelle Experimente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert Serra erhielt den Goldenen Leoparden beim Filmfestival von Locarno und gewann den Spezialpreis der Jury in der Kategorie Un Certain Regard bei den Filmfestivals von Cannes.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gibt es ein Spezial-Screnning von Maryam Tafakory, mit der Deutschlandpremiere ihres Films &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Razeh-Del“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; sowie einen Sonderschwerpunkt zu den Niederlanden und neue, unter anderem jüngere Arbeiten von Salomé Lamas, Leopold Emmen, Melanie Manchot, Randa Maroufi, Uriel Orlow, Pink Twins und Léonard Pongo.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;big&gt;&lt;strong&gt;Maryam Tafakory&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;­&lt;br /&gt;
Ihr eigenständiges Werk entfaltet neue Erzählweisen, in denen Bilder, Texte und die Materialität von Archiven einander in einer zugleich poetischen und politischen Erfahrung antworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maryam Tafakory erhielt den Tiger Short Award beim 51. IFFR sowie den Moving Image Art Prize 2025.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese neue Ausgabe der Rencontres Internationales wurde das Programm als Rahmen gleichzeitiger Themen und Korrespondenz konzipiert. Durch ihre Bewegungen zwischen den vier Vorführräumen und dem Ausstellungsraum stellen die Zuschauer Passagen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine thematische Kartografie ermöglicht es dem Publikum, den Korrespondenzlinien zwischen den Werken zu verfolgen, die über unterschiedliche Räume oder Vorführungen hinweg präsentiert werden. So entsteht ein immersives Erlebnis, bei dem jeder Film, jedes Werk, nur vollständig zu anderen verstanden werden kann, sei es innerhalb einer bestimmten Vorführung oder quer: Mehr als ein lineares Programm bietet diese Ausgabe einen Raum koexistierender Welten, deren Erkundung eine aktive Praxis des Betrachtens erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens kann &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://www.art-action.org/site/en/cat/index.php&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; der Katalog der Rencontres Internationales (International Encounters / Internationale Begegnungen) 2025-2026 durchstöbert werden. Details zum finalen Programm werden aber erst in den nächsten Tagen veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.art-action.org/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.art-action.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 May 2026 17:07:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Hauptpreise beim 41. DOK.fest München verliehen</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6938-Hauptpreise-beim-41.-DOK.fest-Muenchen-verliehen.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Am Samstagabend, den 16. Mai 2026 wurden in München die Preise des 41. DOK.fest vergeben.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1135 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;312&quot; height=&quot;82&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/DOKFest_Muenchen.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntag gibt es noch einmal die Gelegenheit, die Gewinnerfilme des &lt;strong&gt;41.&lt;/strong&gt; DOK.fest München auf der Leinwand zu sehen. Alternativ können ca. 90% aller beteiligten Werke auch von zu Hause im Stream bis zum &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;25. Mai 2026&lt;/font&gt; online gesehen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens hat auch das Publikum abgestimmt und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;WHEN PIGS FLY&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Denise Riedmayr zum Favoriten erkoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film ist ein kluges Doppelporträt zweier Frauen, die ihren Ort gefunden haben, die sich entschieden haben, den eigenen Weg zu gehen - zwischen Uni-Labor und Öko-Stall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/NZcGAoc1tkk&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/NZcGAoc1tkk&quot; title=&quot;WHEN PIGS FLY | Dokumentarfilm Trailer | DOK.fest 2026&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Schweine als Nutztiere? Oder vielleicht etwas zum Kuscheln? Und wenn Schweineherzen bald in Menschen transplantiert werden können, wirft das dann nicht völlig neue Probleme auf? Verschwimmen die Grenzen zwischen den Arten? Ein Film, der zwischen einem Universitätslabor und einem Tierschutzgebiet spielt, der nie versucht zu lehren, sondern stattdessen aufschlussreiche Fragen stellt und einige erstaunliche Entdeckungen aufdeckt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptpreis des Festivals, der VIKTORIA DOK.international ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;THE NARRATIVE&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Bernard Weber und Martin Schilt aus der Schweiz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin wird ein UBS-Trader für den Verlust von 2,3 Milliarden Dollar verurteilt. Doch ist er wirklich der Schuldige? Der Film rekonstruiert den Prozess anhand originaler Gerichtsprotokolle und stellt die vorherrschende Erzählung in Frage. Ein facettenreiches Porträt von Kapitalismus, systemischem Versagen und der Kraft von Erzählungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Aus der Jurybegründung:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Unser Gewinnerfilm ist eine Meisterleistung darin, mit der überwältigenden Komplexität der Wahrheit umzugehen. Mit einem Protagonisten, der ebenso sympathisch wie resilient ist, führen uns die Filmemacher in eine Geschichte, die „emotional intensiv“ ist, dabei aber durch einen scharfsinnigen, unverzichtbaren Sinn für Humor bemerkenswert ausgeglichen wird. Der Film deckt eine tiefgreifende systemische Ungerechtigkeit auf und enthüllt die kaltherzige Verantwortungslosigkeit sowie die vielschichtigen Täuschungsmanöver mächtiger Bankinstitute. Im Kern ist der Film eine schonungslose Anklage darüber, wie leicht ein Mensch zum Sündenbock gemacht werden kann, und beleuchtet eine Geschichte des Widerstands angesichts allgegenwärtigen, alltäglichen Rassismus.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptpreis im deutschen Wettbewerb, der VIKTORIA DOK.deutsch, ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;MEANWHILE IN NAMIBIA&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Jonas Spriestersbach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unrecht der Deutschen Kolonialzeit in Deutsch-Südwestafrika wirkt bis heute in Namibia nach. Dieser Film ist nicht jugendfrei und steht leider auch nicht im Stream zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Aus der Jurybegründung: &lt;em&gt;„Wir sind tief beeindruckt von der einfühlsamen Kameraführung des Regisseurs, die Tourist*innen einfängt, die die Darbietung der schwarzen Bevölkerung in vorkolonialen Kostümen mit unverhohlen rassistischen und sexistischen Blicken betrachten. Wir sind verblüfft von den Bildern, den Handlungen und Ansichten, die sie widerspiegeln. Die Kamera wirkt nicht neutral, doch die Protagonist*innen werden so dargestellt, wie sie sich selbst präsentieren. Sie äußern sich offen vor der Kamera. Der Regisseur unterstreicht gekonnt das Unbehagen, das der Film zu Recht hinterlässt, wenn die Kamera gelegentlich einen Perspektivwechsel zulässt, bei dem Namibier*innen das Verhalten und Auftreten der Deutschen kommentieren. Ein intensiver und visuell atemberaubender Film, der noch lange nachwirkt.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die VIKTORIA DOK.horizonte Competition – Cinema of Urgency ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;UNWELCOMED&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Sebastián González und Amílcar Infante. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film über Tausende Venezolaner*innen an Chiles unwirtlicher Grenze behandelt das Problem der venezolanischen Migrationswelle nach Chile, die aufgrund fehlender Siedlungsbedingungen, Ablehnung und Diskriminierung hervorrief. Die Auswanderer sagen: &lt;em&gt;„Wir haben dort kein Leben mehr“&lt;/em&gt;. Zwischen Altiplano, Atacamawüste und einigen wenigen Städten versuchen sie sprichwörtlich, in Chiles Inneres vorzudringen. Aber leider brennen auch hier Habseligkeiten, auch hier zieht ein aufgebrachter Mob durch die Straßen und schlägt auf diese Migrant*innen ein, auch hier bezeugen Fotos das Entsetzen auf den Gesichtern jener, die nach einem tausende Kilometer langen Marsch ohne nichts dastehen und eigentlich nur eines wollen: ein anständiges Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Aus der Jurybegründung:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Was diesen Film für uns auszeichnet, ist die Klarheit der formalen Entscheidungen der Co-Regisseure Sebastián Gonzaléz und Amílcar Infante. Anstatt einem einzelnen Erzählstrang zu folgen, vereinen sie eine Vielzahl von individuellen Erfahrungen, ohne in ein vereinfachtes Narrativ zu verfallen. Dadurch bleibt der Überblick gewahrt, während eine Spannung zwischen Distanz und Nähe das Zuschauer*innenerlebnis prägt. Weitläufige Luftaufnahmen halten uns auf Distanz, während Nahaufnahmen eine Unmittelbarkeit vermitteln, die bewusst unvollständig bleibt. Auf dieser Weise schildert der Film Migration nicht nur, sondern macht ihre Umstände greifbar. Dies wird besonders deutlich in Sequenzen, die von kollektiver Gewalt geprägt sind. Der Film zwingt die Zuschauenden, sich mit dem auseinanderzusetzen, was sonst schwer zu ertragen ist.&quot;&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der megaherz Student Award ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;WAS AN EMPFINDSAMKEIT BLEIBT&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Daniela Magnani Hüller. Der Film wurde zuerst im Februar auf der Berlinale in der Sektion Forum gezeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bleibt? Eine Frage, die Erinnerungen an einen überlebten Femizid-Versuch wachruft. Die Regisseurin hatte mit 16 Jahren eine schreckliche Gewalttat überlebt und war auch eines: Dankbar für die Menschen, die manchmal durch eine kleine Geste, eine besondere Achtsamkeit oder auch nur durch ihr Da-Sein, dafür gesorgt haben, dass sie, wie sie weiter schreibt, &lt;em&gt;„die Hoffnung in die Menschen und das Gute schöpfen”&lt;/em&gt; konnte. Unfassbar klar und mit kinematografischer Verve erzählt, mal spielerisch detailverliebt, mal sachlich, nüchtern und brutal, geht die Filmemacherin all den Fragen nach, die in ihr aufkommen. Sie rekonstruiert eine Odyssee, die sie damals bis nach Rio führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Aus der Jurybegründung:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„In WAS AN EMPFINDSAMKEIT BLEIBT gelingt es Daniela Magnani Hüller, eine persönliche traumatische Erfahrung männlicher Gewalt in eine Erzählung zu verwandeln, die weit über das Individuelle hinausweist und eine gesellschaftliche Dimension eröffnet. Aus unterschiedlichsten Bildquellen erschafft Daniela ein beeindruckendes Mosaik, das uns durch die Höhen und Tiefen der Verarbeitung eines traumatischen Erlebnisses führt. Mit einer einzigartigen filmischen Vision überzeugt Daniela auf eindrucksvolle Weise und brilliert darin, die vielschichtigen emotionalen Prozesse von Heilung miteinander zu verweben.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier weitere Preisträgerfilme wurden bereits vor dem Festival verkündet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;INNERE EMIGRANTEN&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Lena Karbe über ein tiefgründiges wie wahrhaftiges Bild der russischen Gesellschaft, das nur unter strengster Geheimhaltung verwirklicht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) VFF Nachwuchs-Dokumentarfilm-Produktionspreis ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;DRIVING EUROPE&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Felix Länge über einen Kampf gegen Ausbeutung und Entwürdigung bei ausländischen LKW-Fahrern der europäischen Logistikbranche, die gegen ausstehende Löhne in den Streik gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Deutscher Dokumentarfilm-Musikpreis ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;MATERIA PRIMA&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Jens Schanze und Atena Eshtiaghi für die Komposition über den Widerstand indigener Gemeinschaften, die um Wasser, Umwelt und ihren Quinoa Anbau fürchten, wenn in der größten Salzwüste Boliviens europäische und chinesische Firmen Lithium abbauen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) Der all inclusive Award – Preis für inklusive Dokumentarfilmproduktionen ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;HELLO NEW BODY, HOW ARE YOU TODAY?&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Laura Kansy über eine Diagnose von ME/CFS bei der unklar ist, ob man je genesen wird? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.dokfest-muenchen.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.dokfest-muenchen.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 17 May 2026 01:11:00 +0200</pubDate>
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    <title>Die Bewahrung des deutschen Filmerbes braucht dringend einen Neuanfang</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6936-Die-Bewahrung-des-deutschen-Filmerbes-braucht-dringend-einen-Neuanfang.html</link>
            <category>Empfehlungen</category>
            <category>Neuigkeiten</category>
            <category>Veranstaltungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Nur Lippenbekenntnisse der Politik zum DEFA-Geburtstag am 17. Mai 2026 mit diversen Filmen im TV, denn der Etat des Filmerbedigitalisierungsprogramms wurde halbiert.&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:2942 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;210&quot; height=&quot;138&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/defa_stiftung_logo_gr.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bericht von Katharina Dockhorn zum 80. Geburtstag der DEFA &lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Premiere am &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;24. März 1926&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt; sorgte der Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Geheimnisse einer Seele“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Georg Wilhelm Pabst für Aufsehen. Erstmals beschäftigte sich die siebte Kunst mit der Psychoanalyse, deren Wirkung unter dem Einfluss des Expressionismus und Surrealismus durch zahlreiche eindrucksvolle Tricks und Traumsequenzen vermittelt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Arte zeigt jetzt die digitalisierte Fassung. Bei MDR und rbb wird zugleich der &lt;strong&gt;80.&lt;/strong&gt; Geburtstag der &lt;strong&gt;DEFA&lt;/strong&gt; am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;17. Mai 2026&lt;/font&gt; mit zahlreichen Filmen gefeiert. Außerdem zeigt der &lt;strong&gt;rbb&lt;/strong&gt; mehrere Dokumentationen zu Geschichte der &lt;strong&gt;DEFA&lt;/strong&gt;. &lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Neben zahlreichen Märchenfilmen zeigt der rbb Klassiker wie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Wie füttert man einen Esel“, „Karbid und Sauerampfer“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; sowie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Die Mörder sind unter uns“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. Der MDR setzt über das ganze Jahr auf eine Reihe mit beliebten Titeln wie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Dein unbekannter Bruder“, „Glück im Hinterhaus“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Für die Liebe noch zu mager?“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher noch nicht darunter ist der in Babelsberg 1973 gedrehte sehr bekannte DEFA-Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Die Legende von Paul und Paula”&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; mit Angelica Domröse, die heute im Alter von 85 Jahren verstorben ist. Wie immer werden wir zum Totensonntag im November wieder Nachrufe zu allen wichtigen Verstorbenen der Medienbranche veröffentlichen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Nur noch die Feuerzangenbowle&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ausstrahlung müssen die Filme digitalisiert werden, die Sender beteiligen sich aber nicht an den Kosten. Oft ist es bestenfalls ein Nullsummenspiel für die Rechteinhaber, sie investieren so viel in die Digitalisierung der Filme wie sie an Lizenzgebühren einnehmen. Früher schlossen sie lukrative Rahmenverträge, wie sie die DEFA-Stiftung für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Drei Haselnüsse für Aschenbrötel“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und die meisten Märchenfilme hat. Mit Ausnahme von Arte schließen sie heute eher Kurzzeitlizenzen für wenige Ausstrahlungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem werden die Schätze der deutschen Filmgeschichte heute seltener ausgestrahlt. In der ARD läuft seit Jahren einzig die &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Feuerzangenbowle“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, ansonsten sind schwarz-weiß-Filme sogar tabu. Dazu soll es sogar einen Beschluss der Programmdirektion geben, den offiziell niemand bestätigt. Allerdings auch nicht mehr lange, denn Heinz Rühmann ist ja auch ins Visier der Aufarbeitungsfanatiker in Deutschland geraten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Einnahmen brechen den Stiftungen, Museen und Kinematheken und auch den Filmemachern auch an anderer Stelle weg. DVD-Verkäufe spülten mehr Geld in die Kasse als Abrufe im digitalen Raum, etwa in den Mediatheken der Sender. Auch die Kinos können bis auf wenige Ausnahmen nur noch digitale Fassungen zeigen. Die Nachfragen werden seltener. Diese Situation bringt alle in eine finanzielle Schieflage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DEFA-Stiftung und die Friedrich-Wilhelm Murnau Stiftung, der die Rechte am deutschen Filmerebe bis 1945 gehören, können nur das Geld ausgeben, das sie durch die Auswertung einnehmen. Anderen Institutionen wie die das DFF in Frankfurt, die Kinemathek oder das Arsenal werden vom Steuerzahler getragen. Ihre Etats wurden im Bundeshaushalt seit Jahren nicht erhöht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hoher Aufwand bei Restaurierung und Digitalisierung&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind alle auf Steuergelder angewiesen, um für alle Filme, die bis 2008 entstanden sind, die Digitalisierung zu bezahlen. Die Murnau-Stiftung investierte 80.000 Euro in die Bearbeitung von „Geheimnisse einer Seele“, von denen sie selbst 20.000 aufbrachte.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Das Beispiel zeigt, wie aufwändig Restaurierung und Digitalisierung sind. Die Original-Negative des Films gelten als verschollen. Eine Kopie wurde aus Anlass des Todes von Georg Wilhelm Pabst 1967 auf Grundlage der Verleihkopie der Uraufführungsfassung vom Staatlichen Filmarchiv der DDR (SFA) und der Cinematheque Royale in Brüssel erstellt. Sie unterscheidet sich ebenso wie die heutige Fassung von der von Enno Patalas, die wahrscheinlich 1984 vom NDR ausgestrahlt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die jetzige Digitalisierung stützte sich die Luciano Palumbo von der Murnau Stiftung auf die Fassung aus den 1960er-Jahren sowie eine Uraufführungsfassung aus dem Bestand der Library of Congress, die 1979 im Bundesarchiv ist. Diese Kopie und die SFA-Version stimmen mit Ausnahme einer Rolle in der Schnittreihenfolge überein. In Harvard tauchte eine weitere zeitgenössische Verleihkopie auf, die in den 1950er Jahren überarbeitet und auf 16mm umformatiert worden war. Die Zwischentitel wurden durch Untertitel ersetzt, die jetzt durch ein KI-Programm entfernt wurden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Laufe des Bearbeitungsprozesses wurde jedes Bild auf Schäden untersucht, das Licht neu bestimmt, die Dichte korrigiert und Einstellung für Einstellung neu gegradet, so dass die Qualität der Bilder der verschiedenen Quellen angeglichen wurde. Alle Zwischentitel wurden digital rekonstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Originalpartitur der Musik ist nicht überliefert. Für die Premiere während der Berlinale und die Ausstrahlung bezahlte Arte die Komposition des Südkoreaners Yongbom Lee. Der Kultursender strahlt solche Highlights und andere Klassiker regelmäßig aus, außerdem stehen sie in der Mediathek.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Etat des Filmerbedigitalisierungsprogramms halbiert&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch solche Projekte könnten bald der Vergangenheit angehören. Auf Grundlage eines Gutachtens von PWC schlossen Bundesregierung, Länder und Filmwirtschaft zum 1. Januar 2019 einen Pakt zur Digitalisierung des Filmerbes, das auf der Kippe steht. Über zehn Jahre wollten sie paritätisch je 3,3 Millionen jährlich in einen Topf einzahlen, um Digitalisierungsprojekte wie Dominik Grafs &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Die Katze“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, Hannes Stöhrs &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„One Day in Europe“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;„&lt;em&gt;Geheimnisse einer Seele“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Bundesländer haben das Agreement mittlerweile gekündigt. Von den Ländern fließen noch rund 2,1 Millionen Euro. Kulturstaatsminister Wolfram Weimar senkte seinen Anteil 2026 auf 2,2 Millionen. Er begründet dies mit Sparzwängen im Bundeshaushalt- während er der Filmwirtschaft für die Produktion in diesem Jahr 120 Millionen zusätzlich gibt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Filmwirtschaft hat ihr Engagement seit 2025 auf 1 Million Euro gesenkt. Außerdem steht in den Sternen, wie und ob es nach 2028 weitergeht – obwohl nicht mal 7% des deutschen Filmerbes digitalisiert sind. Bund, Länder und die Filmförderungsanstalt evaluieren das Programm gerade – ohne dass die betroffenen Rechteinhaber Gehör finden. Hier dürfte es auch um die Kosten gehen. Sie wurden einst mit 40.000 Euro je Titel kalkuliert, was natürlich nicht mehr ausreicht.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Lippenbekenntnisse der Politik&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer bekannte sich öffentlich mehrmals zur Bewahrung des Erbes. Sein Etat für das Bundesfilmarchiv spricht eine andere Sprache. Auch unter seinen Vorgängerinnen wurde er als Sparstrumpf missbraucht, angefangen 2004 bei der Umleitung von vier Millionen Euro für den Wiederaufbau der Herzogin Amalia Bibliothek. Unter Claudia Roth wurde der Etat für den Erhalt der Filmschätze auf rund 186.000 Euro halbiert, 2025 gar mit der lächerlichen Begründung, der Bundeshalt sei lange nicht beschlossen worden, auf 50.000 Euro gesenkt. Für das kommende Jahr stehen wohl erneut Kürzungen im Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nitrolager in Hoppegarten ist voll. Das Bundesarchiv musste eine Bitte der Murnau-Stiftung ablehnen, deren Schätze dort zu lagern. In weite Ferne gerückt ist zudem der Neubau eines fachgerechten Lagers für Farbfilme in Hoppegarten, für das die Pläne bereits ausgearbeitet sind. Stattdessen sind sie seit 2010 in einem Provisorium untergebracht, in dem die klimatischen Bedingungen für die Lagerung alles andere als optimal sind. Zudem gerät es auch an die Grenze seiner Kapazitäten. Gleichzeitig steigt die Anzahl der archivierten Filme kontinuierlich, da seit 2004 für alle geförderten Filme eine Kopie hinterlegt werden muss.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Besserung 2027?&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewahrung des deutschen Filmerbes braucht dringend einen Neuanfang. Ein guter Anlass für ein Zeichen in diese Richtung wäre der Kongress der Internationalen Vereinigung der Filmarchive im kommenden April in Berlin, wo die Filmarchivwelt bereits 1987 zu Gast war. Es wäre peinlich, wenn Deutschland dort mit Etatkürzungen und Schwierigkeiten bei der Digitalisierung auftritt. Es reicht ja schon, dass das Bundesarchiv im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Einrichtungen über kein eigenes Kino verfügt. Und auch die Kinemathek als Gastgeber nur einen Minisaal anzubieten hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina Dockhorn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 15 May 2026 18:15:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Filmförderung: Der große Wurf bleibt aus</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6935-Filmfoerderung-Der-grosse-Wurf-bleibt-aus.html</link>
            <category>Verbände - Infos</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Kulturstaatsminister Wolfram Weimer lässt die Branche in Cannes schmoren.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4761 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;345&quot; height=&quot;194&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/DFFF-Logo-BKM.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Katharina Dockhorns Kommentar zur Filmförderung&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rote Teppich im deutschen Pavillon in Cannes ist ausgerollt, der deutsche Film feiert sich auf diesem Jahrmarkt der Eitelkeiten einmal mehr selbst. Dabei sind die Aussichten für die deutsche Branche düster. Allgemein war erwartet worden, dass sich die Bundesregierung auf Vorschlag von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer im Vorfeld ein Signal setzt und das Investitionsverpflichtungsgesetz durchwinkt. Damit wären die 120 Millionen mehr für den DFFF frei, die im Bundeshaushalt für 2026 eingestellt sind. Zudem wäre der Irrweg German Motion Picture Fund passe, der von der EU nie genehmigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Seitenlinie meldet sich indes Altproduzent Martin Moszkowicz, jahrelang CEO der Constantin Film, im „Spiegel“ mit einer Wortmeldung, die klar macht, dass die gegenwärtige Novellierung der Filmgesetzgebung das Wort Reform nicht verdient. Es wird nur Geld umverteilt zu Gunsten der Produzenten und Produzentinnen. Wer deren Produkte sieht oder besser sehen kann, ist nebensächlich. Alte Strukturen aus dem 20. Jahrhundert werden zementiert statt sie insbesondere für den kommerziellen Film zu hinterfragen. Die Produktionsallianz denkt nur an das eigene Auskommen und nicht an den Zuschauer. Über Inhalte spricht niemand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Neues Betriebssystem fürs Kino&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moszkowicz spricht von einem neuen Betriebssystem des Kinos, mit dem die Branche die Aufmerksamkeit des Publikums finden müsse. Als Beispiel nennt er &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Minecraft“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Sqid Game“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, bei denen die Macher gleich ein ganzes Ökosystem um Film, Serie und Game geschaffen haben. Das Mainstream-Kino bleibt dabei das beste Monetarisierungsmittel, wenn es begreift, dass es heute einen Event-Charakter hat. Außerdem beklagt er erneut, was in der Branche seit Jahren ein offenes Geheimnis ist. Die FFA erhebt fleißig Zahlen über den Kinobesuch. Ihre Analyse geht aber nicht wirklich in die Tiefe, weil zu viele Player aus den Ergebnissen in ihrem Marktsegment ein Staatsgeheimnis machen. So melden Verleiher nur Gesamtzahlen, ebenso die Kinos, aber es ist nicht klar, wer, wann und warum ins Kino ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fehlt auch eine Analyse, ob die Digitalisierung der Kinos den gewünschten Effekt gebracht hat, dass das Programmangebot gerade an kleineren Standorten breiter geworden ist. Bei der Masse an Neustarts gehen viele Titel an den Zuschauern in der Fläche vorbei. Dazu kommt eine zunehmend zentralisierte Presse, die gar nicht mehr auf die Bedürfnisse vor Ort eingehen kann. Influencer sind da kein Ersatz, dort hat nur der Mainstream Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Veraltete Strukturen werden durch Reform zementiert&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbissen kämpft die Branche um ihr bewährtes Fördersystem, zu dem jeder sein Scherflein beitragen soll. Fernsehen und Streamer sollen zahlen, auch wenn sie mit den Produkten nichts anfangen können. Und machen sie das nicht freiwillig, müssen sie vom Gesetzgeber gezwungen werden. Das nennt sich dann Investitionsverpflichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar wurden die neuen Eckpunkte bekannt, mittlerweile machen in der Branche zwei weitere Entwürfe des Gesetzes die Runde. Letzterer enthält zwei Änderungen auf Wunsch des Finanzministeriums. Publik sind sie nicht, weshalb es schon merkwürdig anmutet, wenn sich Produktionsallianz und der Verband technischer Betriebe dazu mit Pressemitteilungen melden, die kein Beobachter einordnen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;1,5 Millionen Kosten bei Einführung der Investitionsverpflichtung&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Hand werden sie weitergereicht. Bleiben wir mal bei den Kosten für das Investitionsverpflichtungsgesetz. Sie schlagen erstmal mit rund 350.000 beim Bund für die Kontrolle und mit gut einer knappen Million Euro für die Bewältigung der Bürokratie in der Branche zu Buche. Der Staat zahlt drauf, und die Produktion wird nochmals teuer – ohne dass der steuerzahlende Zuschauer was davon sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus dem Februar bekannten Eckpunkte sind so geblieben. Streamer und Sender sollen 8% ihres Nettoumsatzes in Deutschland bzw. ihrer Programmkosten in audiovisuelle Werke investieren. Davon sollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;- mindestens 60 Prozent für Investitionen in die Herstellung neuer europäischer audiovisueller Werke aufgewendet werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mindestens 80 Prozent in europäische audiovisuelle Werke investiert werden, die eine deutsche kulturelle Prägung aufweisen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mindestens 70 Prozent in europäische audiovisuelle Werke investiert werden, die von unabhängigen Filmherstellern erstellt werden.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Unterquoten wie in Frankreich für Kinofilme, wie sie Claudia Roth einst auch vorgeschlagen hatte, sind nicht vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Lobby der Produzenten unzufrieden mit Entwurf&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktionsallianz fordert indes höhere Quoten, sie will den Rahmen ausschöpfen, den die EU gelassen hat. Danach können die Länder bis zu 25% gehen. Diesen Rahmen hat ein Land ausgeschöpft. Deutschland liegt im Mittelfeld. Höher sind die Quoten in Frankreich und Italien, in Dänemark ungefähr gleich, in Spanien und den anderen Ländern darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbissen kämpfen die Produktionsunternehmen um den Rechterückbehalt, am liebsten hätte sie bei Titeln, die Sender oder Streamer komplett bezahlt haben, die Rechte schnell zurück. Diesen Ansatz hatte Claudia Roth zunächst übernommen, war aber bereits zurückgerudert. Nun ist folgende Regel angedacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;- bei einem Eigenanteil des Herstellers von unter neun Prozent der Gesamtherstellungskosten sofern der Hersteller die wesentlichen Rechte einbringt, die dem Werk zugrunde liegen, maximal für sieben Jahre,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- bei einem Eigenanteil des Herstellers von neun Prozent bis zu 30 Prozent der Gesamtherstellungskosten maximal für sieben Jahre,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- bei einem Eigenanteil des Herstellers von über 30 Prozent bis zu 50 Prozent der Ge-samtproduktionskosten maximal für fünf Jahre und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- bei einem Eigenanteil des Herstellers von über 50 Prozent der Gesamtproduktionskosten maximal für drei Jahre.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eigenanteil zählen auch die steuerfinanzierten Bundesmitteln gewährte Förderung, was die Filmabgabe ausschließt, die „Spot“ dazurechnete. Alle Kinofilme, die mit 50% Steuergeldern aus verschiedenen Quellen plus dem im DFFF geforderten Eigenanteil der Unternehmen erstellt werden, dürften daher bei drei Jahren landen. Was zumindest bei einigen Titel auf wenig Gegenliebe der Verwerter treffen dürfte, die im Home-Entertainment-Bereich weiter auswerten wollen. Auf der anderen Seite sind diese Zeiträume für die Produktionsallianz zu lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Neue Geschäftsmodelle in Gefahr?&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist fraglich, ob es nicht auch neue Geschäftsmodelle killt. Seit „Babylon Berlin“ finanzieren Pay- TV und öffentlich-rechtliche Sender gemeinsam. Mehrmals wanderten Serien nach der Ausstrahlung bei ARD oder ZDF nicht in deren Mediatheken, sondern bei Streamern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweifel kann das Gesetz sogar kontraproduktiv für die Produktion in Deutschland sein, die mit der Förderung des DFFF im Land gehalten werden sollen. Mit seinen potentiell international attraktiven Titeln könnten alle Verwerter, die schon heute mehr als 8% ihres Umsatzes in Deutschland ausgeben, weiter einen großen Bogen um Deutschland machen und auf Tschechien und Ungarn setzen, die keine Investitionsverpflichtung kennen. Auch die neuen Richtlinien des DFFF mit einer Obergrenze von 25 Millionen pro Titel macht es ihnen ebenso wie Hollywoods Studioproduktionen leicht, Deutschland die kalte Schulter zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamten Reformen wirken, als seien sie nicht bis zum Ende gedacht. Es ist nicht zu erwarten, dass die 250 Millionen in den Etats von DFFF und GMPF in diesem Jahr ausgegeben werden, da auch die Budgets weiter sinken. Die einzigen, die sich freuen, sind die Kinos. Wenn zehn Millionen am Jahresende übrigbleiben, geht das Geld an sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wenigstens das Gesicht wahren&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Cannes muss die Branche beim Verhandeln und Champagnerschlürfen indes gute Miene zum bösen Spiel machen. Da Gesetzentwurf und Richtlinie noch nicht verabschiedet sind, ja offiziell nicht mal bekannt sind, kann sie nur mit der Hoffnung auf Besserung werben. Und hat immer im Hinterkopf, besser wird es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wenig hat sie sich diesen Stau auch selbst mit ihrer peinlichen Show auf dem Produzententag am Tag der Berlinale-Eröffnung zuzuschreiben. Niemand stellt einen Minister so bloß, wie es die Branche an diesem Donnerstag getan hat. Peinlich war auch der Empfang für Ole Püschel, dem wichtigsten Mann im BKM für die Gesetzgebung, auf einer Branchenveranstaltung in Berlin behandelt wurde. Denn das BKM sitzt letztlich am längeren Hebel. Das mag man für kleinlich und nicht sachorientiert halten. Aber jeder weiß doch unter der Hand, wer wirklich im Hintergrund an ihnen vorbei die Fäden bei dieser Gesetzgebung zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina Dockhorn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 14 May 2026 22:56:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Deutsche Kinemathek Berlin präsentiert »Inventing Queer Cinema«</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6934-Deutsche-Kinemathek-Berlin-praesentiert-Inventing-Queer-Cinema.html</link>
            <category>Ausstellungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Die erste große Ausstellung der Deutschen Kinemathek Berlin am neuen Ort im E-Werk wurde am 7. Mai 2026 unter neuer Leitung eröffnet.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:340 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;171&quot; height=&quot;156&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Deutsche_Kinemathek.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutsche Kinemathek Berlin musste leider schon im letzten Jahr von ihren angestammten Sitz im Sony Center gegenüber der Berlinale Abschied nehmen. Eine Verlängerung des Mietvertrages wurde wegen enormer Preissteigerung von der damaligen grünen Kulturstaatsministerin Claudia Roth nicht akzeptiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Deutsche Film und Fernsehakademie und das Kino Arsenal verließen wegen Umbaumaßnahmen des neuen Eigentümers den Ort an der Potsdamer Straße in Berlin Mitte, wie wir bereits am &lt;a href=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6929-Neues-Arsenal-als-Berliner-Kiezkino-eroeffnet.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;3. Mai 2026&lt;/a&gt; zur Eröffnung des neuen Kinos Arsenal im &lt;a href=&quot;https://www.silent-green.net/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Silent Green Kulturquartier&lt;/a&gt; berichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Kinos des CineStar im ehemaligen Sony-Center samt IMAX waren bereits seit der Corona-Pandemie durch die Zwangsschließung von Theatern und Kinos ab 2020 für immer verwaist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur diesjährigen &lt;strong&gt;76.&lt;/strong&gt; Berlinale im Februar 2026 konnte die &lt;a href=&quot;https://www.deutsche-kinemathek.de/de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Deutsche Kinemathek | Museum für Film und Fernsehen&lt;/a&gt; glücklicherweise im naheliegenden E-Werk, einem Techno-Tempel der 1990er Jahre, (ursprüngliche Bezeichnung: Umspannwerk Buchhändlerhof, Wilhelmstraße 43) für die nächsten 10 Jahre Unterschlupf finden.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gut ausgeschilderte Eingang befindet sich jetzt allerdings im Hinterhof der Mauerstraße 79, in 10117 Berlin, gleich um die Ecke vom &lt;a href=&quot;https://www.mfk-berlin.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Museum für Kommunikation&lt;/a&gt; (MfK) der Telekom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:7385 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;562&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Deutsche_Kinemathek_im_E-Werk.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nun dem Museum zur Verfügung stehende Platz besteht nur aus einem einzigen Raum, der sogenannten E-Werk Halle. Für hereinkommende Besucher wirkt der große und sehr hohe Raum bombastisch. Doch wegen fehlender Trennwende kann er vom Museum offensichtlich nur noch mit einem Thema bespielt werden und nicht gleichzeitig mehrere Aspekte einer hundertjährigen Filmgeschichte abdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies war im Sony-Center besser gelöst, weil sich das Museum über mehrere Stockwerke ausbreiten konnte. Das Manko eines einzigen zur Verfügung stehen den Raumes hatte auch das Filmmuseum in Potsdam. Doch mittlerweile wurden in Potsdam-Babelsberg auch neue und für die Öffentlichkeit zugängliche Archivräume direkt gegenüber der Filmuniversität errichtet. Diese fehlen leider der Deutschen Kinemathek, sodass das Archiv gänzlich woanders lagert und nicht öffentlich zugänglich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar sind zwei filmhistorisch gekleidete Schaufensterpuppen auf einer kleinen Galerie im E-Werk stehen geblieben und erinnern somit als Reminiszenz nicht nur an alte Ausstellungen, sondern auch an die provisorische Eröffnung Anfang des Jahres zur Berlinale. Doch zur neuen Ausstellung mit dem Thema »&lt;strong&gt;Inventing Queer Cinema&lt;/strong&gt;« besteht kein direkter Bezug.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Traum von einem eigenen Filmhaus auf dem Parkplatz vor dem Matin-Gropius-Bau in das ein großzügiges Filmmuseum für alle Aspekte der Filmgeschichte integriert werden könnte, bleibt wohl bei den derzeitigen fortgesetzten Einsparungen unter Kulturstaatsminister Wolfram Weimer für viele weitere Jahre Utopie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings lassen sich vorübergehend in einem kleinem Nebenraum des E-Werks mit 28 Kinostühlen einige wichtige filmgeschichtliche Werke auf einer Leinwand ansehen, doch ist die Programmierung fest vorgegeben und kann nicht von den Besuchern individuell geändert werden. Die ehemalige umfängliche Ausstellung, die über drei Etagen im Sony-Center eingerichtet war, lässt sich nur noch digital als virtueller Rundgang am PC mit PC-Maus oder VR-Brille erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es zum Streamen von zu Hause noch bis zum &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;14. Mai 2026&lt;/font&gt; das Filmprogramm der diesjährigen Retrospektive der Berlinale, mit dem Thema »&lt;strong&gt;Lost in the 90s&lt;/strong&gt;«, das sich dem Lebensgefühl der 1990er-Jahre widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation mit der Stiftung Salzgeber, die Jahrelang auf der Berlinale sowohl mit der Sektion Forum als auch mit dem Teddy Award und der Sektion Panorama engverbunden war, ist nun für ein knappes halbes Jahr die Ausstellung »&lt;strong&gt;Inventing Queer Cinema&lt;/strong&gt;« seit dem &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;7. Mai bis zum 13. September 2026&lt;/font&gt; im E-Werk zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Ausstellung stehen Filme und Filmarbeitende: Filmemacher*innen, Festivalmacher*innen, Kinobetreiber*innen, Filmverleiher*innen, die seit den 1970er-Jahren das queere Kino in Deutschland geprägt und immer wieder neu erfunden haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend ein kurzer Einblick mit einem Trailer:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;center&gt;&lt;iframe src=&quot;https://www.linkedin.com/embed/feed/update/urn:li:ugcPost:7455644468747337729?collapsed=1&quot; height=&quot;876&quot; width=&quot;504&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; title=&quot;Eingebetteter Beitrag&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»&lt;strong&gt;Inventing Queer Cinema&lt;/strong&gt;« erzählt eine Geschichte von Widerstand, Solidarität und Innovation, die bis in die Gegenwart reicht. Die Ausstellung lädt dazu ein, diese Geschichte weiterzudenken und queeres Kino immer wieder neu zu entdecken. Dabei hinterfragt es oft auch filmische Konventionen und entwickelt eigene, widerständige Formsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzipiert und kuratiert wurde die Ausstellung von Björn Koll, der sich mit ihr einen Traum erfüllte. Seit 1989 arbeitet er in verschiedenen Funktionen bei Salzgeber. 1994 wurde er Eigentümer und schließlich 2007 alleiniger Geschäftsführer der Salzgeber &amp;amp; Co. Medien GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ausstellung laden frei schwebenden Plakate und Bilder zum Assoziieren und Erinnern ein. Mehrere lichtdurchflutete Kettenvorhänge versuchen Unterteilungen zu schaffen in denen z.B. der kürzlich verstorbene Filmemacher Rosa von Praunheim und auch der schon 1994 an Aids verstorbene Manfred Salzgeber stärker als andere Wegbegleiter der damaligen schwul-lesbischen Bewegung zur Geltung kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Halle werden in einer Dauerschleife - auf drei im Triptychon angeordnete großformatige Screens - Ausschnitte aus Filme des schwulen Lebens sowie Videoclips des britischen Popsängers Jimmy Summerville mit Bronski Beat abgespielt. Mobil angeordnete weiche Polsterhocker laden hier zum Verweilen ein, um die Installation &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Celebrating Queer Cinema“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; einen Moment länger genießen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rundgang durch die Halle mit Filmausschnitten, Interviews, Archivmaterialien und ikonischen Bildern erzählt – ausgehend vom Berlin der 1970er-Jahre und abseits des Mainstreams – ein Stück queerer Filmgeschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem werden im zweiten Stock des ehemaligen kleinen Schaltraumes Dokumente und Gegenstände aus dem Archiv des Filmverleih Salzgeber präsentiert. All dieses gesammelte Material mit zahlreichen Original-Dokumenten gehört jetzt zum Bestand der Stiftung Deutsche Kinemathek. Der Raum kann jedoch nur umständlich per Fahrstuhl über den Pförtner erreicht werden. Die dort in einem Wäschekorb gesammelten alten VHS-Videocassetten sollen allerdings erst noch digitalisiert werden, bevor sie gänzlich zerfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Kollege Axel Bussmer hat zudem einige Fotos der Ausstellung sowie vom Schaltraum gemacht und neben einigen zusätzlichen Hinweisen &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://kriminalakte.org/2026/05/11/ueber-die-ausstellung-inventing-queer-cinema-in-der-deutschen-kinemathek/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; auf seinen eigenen Blog hochgeladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.deutsche-kinemathek.de/de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.deutsche-kinemathek.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 13 May 2026 15:12:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>79. Festival de Cannes mit deutscher Beteiligung in beiden Hauptwettbewerben</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6922-79.-Festival-de-Cannes-mit-deutscher-Beteiligung-in-beiden-Hauptwettbewerben.html</link>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Die 79. Internationalen Filmfestspiele von Cannes finden vom 12. bis 23. Mai 2026 statt und stehen diesmal unter der Leitung von Iris Knobloch, während Thierry Frémaux wie immer als Generaldelegierter für die künstlerische Leitung verantwortlich ist. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4514 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;219&quot; height=&quot;117&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/logo_festival_cannes_gr.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Start der Filmfestspiele von Cannes am Dienstagabend.&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eröffnungsfilm am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;12. Mai 2026&lt;/font&gt; wird die französisch-belgische Tragikomödie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;La Vénus électrique&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Pierre Salvadori gezeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr ist die deutsche Präsenz auf dem Roten Teppich deutlich präsenter. So ist beispielsweise Sandra Hüller im Wettbewerb in einer Thomas Mann Verfilmung zu sehen. Die Schauspielerin spielt im Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Vaterland&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; des polnischen Regisseurs und Oscar-Preisträgers Pawel Pawlikowski eine Tochter des Schriftstellers in der Nachkriegszeit. In der Rol­le von Thomas Mann tritt Hanns Zischler auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren stellt Valeska Grisebach im Wettbewerb ihren Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Das geträumte Abenteuer&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; vor, der ebenso wie ihr früherer Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Western&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; in Bulgarien spielt. Ihr neuer Film spielt in der Grenzregion zwischen Bulgarien, Griechenland und der Türkei und folgt einer Frau, die sich auf einen fragwürdigen Deal einlässt, um einem alten Freund zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film von Valeska Grisebach konkurriert mit internationalen Schwergewichten wie Asghar Farhadi, Hirokazu Kore-eda und Pedro Almodóvar um die Goldene Palme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volker Schlöndorff zeigt nach Alexander Eisenachs Theaterpremiere im Januar 2026 jetzt in Cannes sei­ne eigene Filmfassung von &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Heimsuchung: Eine Jahrhundertgeschichte&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, die auf dem Buch von Jenny Erpenbeck basiert, außerhalb des Wettbewerbs. Der 87-jährige Oskar-Preisträger von &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Die Blechtrommel&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; freut sich riesig, das sein vermutlich letzter Film erneut auf dem Festival an der Côte d’Azur als Prermiere gezeigt wird, wo seine Karriere begann. Im Mittelpunkt des Films steht ein Haus am brandenburgischen Scharmützelsee See, das über verschiedene Epochen hinweg – von der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus und die DDR bis in die Gegenwart – zum Schauplatz wechselnder Bewohner und ihrer politischen wie persönlichen Umbrüche wird. Zum seinem hochkarätigem Cast gehören Lars Eidinger, Martina Gedeck, Susanne Wolff, Michael Maertens und Ulrich Matthes. Kinostart des Regina Ziegler Films erfolgt im Oktober 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eröffnungsfilm in der Arthouse-Nebenreihe »Un Certain Regard« präsentiert die Amerikanerin Jane Schoenbrun mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;“Teenage Sex and Death at Camp Miasma”&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; eine knallbunte, campy Horror-Fantasie mit Gillian Anderson und Hannah Einbinder in den Hauptrollen. Der Film handelt von einer queeren Filmemacherin, die beauftragt wird, eine im Niedergang begriffene Slasher-Filmreihe wiederzubeleben. Schoenbrun selbst bezeichnet ihren Film als Mitternachtsodyssee eines Pyjama-Party-Klassikers, der die nächtlichen Besucher ein wenig schocken soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/MA5NqUMEdbI&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/MA5NqUMEdbI&quot; title=&quot;TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA | Official Teaser | In Theaters August 7&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Kategorie ist in diesem Jahr auch die deutsche Schauspielerin und Regisseurin Katharina Rivilis mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„I’ll Be Gone in June“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; vertreten – ein Roadmovie über eine 16-Jährige auf der Suche nach dem amerikanischen Traum. Die Koproduktion aus Deutschland, Schweiz und Belgien dürfte schon eher unseren Geschmack treffen, als der oben genannte amerikanische Slasher-Film, der ganz bewusst im Stil des Horrorklassikers &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Freitag der 13.&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; inszeniert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von zwei bekannten spanischen Filmemachern, deren Werke im Hauptwettbewerb laufen werden, können wir hier bereits Filmausschnitte als Teaser zeigen, obwohl es eigentlich bisher ungewöhnlich war, dass Trailer von Weltpremieren schon vorab zu sehen sind, aber die Zeiten ändern sich offensichtlich gerade, denn Festivalleiter Thierry Frémaux zeigt den Film des großen . Regiemeisters Pedro Almodóvar nur als Internationale Premiere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Almodóvar kehrt nach seinem ersten englischsprachigen Spielfilm mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Bitter Christmas&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; ins spanischsprachige Kino zurück und präsentiert ein opernhaftes Melodram über die Geschichte einer äußerst erfolgreichen Werberegisseurin (Bárbara Lennie), die sich in die Arbeit stürzt, um den Tod ihrer Mutter zu verarbeiten. Wie man sehen kann sind wieder makellose Bilder, herrlich satte Farben und kunstvolle Kameraführung ein Augenschmaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/RrJq0ZNW_d8&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/RrJq0ZNW_d8&quot; title=&quot;BITTER CHRISTMAS | Official Teaser | The new film from Pedro Almodóvar | Curzon Film&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Almodóvars häufige Hauptdarstellerin Penélope Cruz diesmal in der französisch-spanischen Koproduktion &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;La bola negra&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; über drei schwule Männer des Regie-Duos Javier Ambrossi und Javier Calvo laut Festivalleiter Thierry Frémaux einen unvergesslichen Gastauftritt haben soll, hat ihr Eheman, Oscar-Preisträger Javier Bardem, die Hauptrolle in dem spannungsgeladenen Familiendrama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Beloved&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; unter der Regie von Rodrigo Sorogoyen übernommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spielt in &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;El ser querido&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, so der spanische Original-Titel, einen gefeierten und berüchtigten Filmemacher, der sich mit seiner Tochter (Victoria Luengo), einer Schauspielerin, wieder versöhnt. Eine ähnliche Konstellation war im letzten Jahr in Joachim Triers preisgekrönten Werk &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Sentimental Value&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; zu sehen. Auch hier bietet der Vater nach einer langen Zeit der Entfremdung seiner Tochter erneut eine Rolle in seinem neuesten Projekt an, scheinbar um ihr dabei zu helfen, ihre ins Stocken geratene Karriere wieder anzukurbeln. Doch während die Kameras in der Wüste bereits laufen, stellen sie gemeinsam fest, dass ihre wiedergewonnene Nähe auch alte Wunden wieder aufreißt, die nie ganz verheilt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/96NfgPrRG1g&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/96NfgPrRG1g&quot; title=&quot;The Beloved | Official Trailer | FR/NL | Cherry Pickers Film&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein französische Filmfestival ohne Isabelle Huppert oder Catherine Deneuve sollte es auch diesmal nicht geben. Beide spielen mit in dem Wettbewerbsfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Histoires parallèles&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Parallel Tales) des iranischen Regisseurs Asghar Farhadi, einer Koproduktion der Länder Frankreich, Vereinigte Staaten, Italien und Belgien. Da er nicht mehr im eigenen Land drehen kann, wo weiterhin der Krieg tobt, richtet er stattdessen seine stets nachdenkliche, scharfsinnige Kamera auf Paris, wo er sich mit den Folgen der Terroranschläge vom November 2015 in der französischen Hauptstadt (u. a. in dem Club &lt;em&gt;“Bataclan”&lt;/em&gt;) auseinandersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/y3BV9KeJzGM&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/y3BV9KeJzGM&quot; title=&quot;PARALLEL TALES - Official HD Trailer - a film by Asghar Farhadi&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den 21 im Haupt-Wettbewerb vorgesehenen Filme ist auch die Österreicherin Marie Kreutzer mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Gentle Monster&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; vertreten. Darin spielen die bezaubernde Léa Seydoux sowie Jella Haase, Laurence Rupp und nochmals Catherine Deneuve mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltstadt Paris spielt auch eine zentrale Rolle in der zarten Geschichte über eine sich still entfaltende Freundschaft, des japanischen Oscar-Preisträger Ryūsuke Hamaguchi (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Drive My Car“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;). In seinem neuen Werk &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Soudain&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (All of a Sudden) versucht Efira, Leiterin eines Pflegeheims, tiefgreifende Veränderungen im Pflegesystem herbeizuführen. Doch ihr Leben verändert sich grundlegend, als sie eine todkranke japanische Dramatikerin (Tao Okamoto) kennenlernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein kurzer &lt;a href=&quot;https://youtu.be/jGHKAmj5US4&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Teaser&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/jGHKAmj5US4&quot; title=&quot;ALL OF A SUDDEN Trailer 2026 | A Chance Meeting That Changes Everything&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamaguchis japanischer Kollege Hirokazu Kore-eda, der 2018 für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Shoplifters“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; die Goldene Palme gewann, siedelt sein neuestes Werk dagegen wieder in seiner Heimat an und stellt &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Sheep in the Box“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; vor – über ein Paar, das nach dem Verlust ihres eigenen Sohnes, einen humanoiden Roboter wie ein Kind großzieht. Seine moralisch zweideutige Fabel befasst sich mit dem stets drängenden Thema der künstlichen Intelligenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/g9B_DOrir-s&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/g9B_DOrir-s&quot; title=&quot;SHEEP IN THE BOX Trailer - English subtitled&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Park Chan-wook ist Jurypräsident&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als zweiter asiatischer Jurypräsident in der Geschichte des Festivals von Cannes wurde Regisseur Park Chan-wook in den Vorstiz berufen. Der Südkoreaner hat in Cannes bereits dreimal eine Auszeichnung erhalten. Allerdings konkurrierte er auch viermal vergeblich um den Hauptpreis, der Goldenen Palme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abseits des Wettbewerbs sorgen auch große Namen für Glanz an der Croisette. Hollywoodstar John Travolta gibt mit 72 Jahren sein Regiedebüt und stellt seinen Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Propeller One-Way Night Coach“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; als Weltpremiere vor. Das von seiner Flugleidenschaft inspirierte Projekt soll Ende Mai bei Apple TV+ erscheinen. Travolta war bereits mehrfach in Cannes vertreten – Pulp Fiction gewann dort 1994 die Goldene Palme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cannes ehrt in diesem Jahr zwei Ikonen der Film- und Musikwelt: Barbra Streisand und Peter Jackson erhalten die Ehrenpalme. Streisand zählt zu den prägendsten Künstlerinnen ihrer Generation, wurde mit zwei Oscars, zehn Grammys und elf Golden Globes ausgezeichnet und prägte das Kino mit Filmen wie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Funny Girl“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Yentl“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. Auch &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Herr der Ringe“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;-Regisseur Peter Jackson wird geehrt. Sein Werk hat mit seinem Blockbusterkino neue Maßstäbe gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Cannes Nebensektion »L&#039;ACID« mit insgesamt sechs Experimental- und Debüt-Filmen läuft u.a. der MBB geförderte Dokumentarfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;PROMISED SPACES&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Ivan Marković. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wird in der Sektion »Semaine de la Critique« unter den jungen cineastischen Talenten Sara Ishaqs Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;THE STATION&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; gezeigt. Der Film zählt zu den insgesamt acht geförderten Werken des Medienboards Berlin-Brandenburg (MBB), die auf dem Festival von Cannes exklusiv präsentiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;big&gt;&lt;strong&gt;Übersicht über die Filme beim 79. Cannes-Festival&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;WETTBEWERB:&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eröffnungsfilm&lt;br /&gt;
The Electric Kiss&lt;br /&gt;
Frankreich/Belgien 2026 | R: Pierre Salvadori&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bitteres Fest&lt;br /&gt;
Spanien 2026  |  R:  Pedro Almodóvar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A Woman&#039;s Life&lt;br /&gt;
Frankreich 2026 | R: Charline Bourgeois-Tacquet	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
The Black Ball&lt;br /&gt;
Spanien/Frankreich 2026  |  R:  Javier Ambrossi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Coward&lt;br /&gt;
Belgien/Frankreich/Niederlande 2026  |  R: Lukas Dhont&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel Tales&lt;br /&gt;
Frankreich/Italien/Belgien 2026  |  R: Asghar Farhadi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paper Tiger&lt;br /&gt;
USA/Italien/Brasilien 2026  |  R: James Gray&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geträumte Abenteuer&lt;br /&gt;
Deutschland/Frankreich/Bulgarien/Österreich 2026  |  R: Valeska Grisebach | MBB gefördert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All of a Sudden&lt;br /&gt;
Frankreich/Japan/Deutschland/Belgien | R: Ryūsuke Hamaguchi&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
The Unknown&lt;br /&gt;
Frankreich/Italien 2026  |  R: Arthur Harari&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Another Day&lt;br /&gt;
Frankreich/Belgien 2026 | R: Jeanne Herry	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sheep in the Box&lt;br /&gt;
Japan 2026  |  R: Hirokazu Koreeda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hope&lt;br /&gt;
Südkorea 2026  |  R: Na Hong-jin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nagi Notes&lt;br /&gt;
Japan/Singapur/Frankreich 2026  |  R: Kôji Fukada&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gentle Monster&lt;br /&gt;
Österreich/Deutschland/Frankreich/Finnland 2026  |  R: Marie Kreutzer | MBB gefördert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A Man of his Time (Notre Salut)&lt;br /&gt;
Belgien/Frankreich | R: Emmanuel Marre	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Fjord&lt;br /&gt;
Norwegen/Rumänien/Schweden/Finnland/Dänemark/Frankreich 2026  |  R: Cristian Mungiu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Birthday Party&lt;br /&gt;
Frankreich 2026 | R: Léa Mysius	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Moulin&lt;br /&gt;
Frankreich 2026  |  R: László Nemes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fatherland&lt;br /&gt;
Polen, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Frankreich, Italien | R: Paweł Pawlikowski | MBB gefördert&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
The Man I Love&lt;br /&gt;
USA 2026  |  R: Ira Sachs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Beloved&lt;br /&gt;
Spanien 2026  |  R: Rodrigo Sorogoyen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minotaur&lt;br /&gt;
Frankreich/Lettland/Deutschland 2026  |  R: Andrey Zvyagintsev&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;UN CERTAIN REGARD&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teenage Sex and Death at Camp Miasma&lt;br /&gt;
USA 2026  |  R: Jane Schoenbrun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elephants in the Fog&lt;br /&gt;
Nepal/Frankreich/Deutschland 2026  |  R: Abinash Bikram Shah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iron Boy&lt;br /&gt;
Frankreich/Belgien 2026  |  R: Louis Clichy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ben&#039;Imana&lt;br /&gt;
Ruanda/Gabun/Norwegen/Frankreich/Elfenbeinküste 2026  |  R: Marie-Clementine Dusabejambo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Congo Boy&lt;br /&gt;
Zentralafrikanische Republik/Demokratische Republik Kongo/Frankreich 2026  |  R: Rafiki Fariala&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Club Kid&lt;br /&gt;
USA 2026  |  R: Jordan Firstman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A Girl&#039;s Story&lt;br /&gt;
Frankreich/Belgien 2026  |  R: Judith Godrèche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulya&lt;br /&gt;
Lettland/Estland/Polen 2026  |  R: Viesturs Kairiss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titanic Ocean&lt;br /&gt;
Griechenland/Spanien/Frankreich/Rumänien/Japan 2026  |  R: Konstantina Kotzamani&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strawberries&lt;br /&gt;
Frankreich/Spanien/Marokko/Belgien 2026  |  R: Laila Marrakchi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Meltdown&lt;br /&gt;
USA/Mexiko/Spanien/Chile 2026  |  R: Manuela Martelli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forever Your Maternal Animal &lt;br /&gt;
Costa Rica/Frankreich/Belgien 2026  |  R: Valentina Maurel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yesterday the eye didn&#039;t sleep&lt;br /&gt;
Palästina/Libanon/Belgien 2026  |  R: Rakan Mayasi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I&#039;ll Be Gone in June&lt;br /&gt;
Deutschland/Schweiz/Belgien 2026  |  R: Katharina Rivilis | MBB gefördert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Words of Love&lt;br /&gt;
Frankreich 2026  |  R: Rudi Rosenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Everytime&lt;br /&gt;
Deutschland/Österreich 2026  |  R: Sandra Wollner | MBB gefördert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Victorian Psycho&lt;br /&gt;
USA/Großbritannien 2026  |  R: Zachary Wigon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All the Lovers in the Night&lt;br /&gt;
Japan 2026  |  R: Yukiko Sode&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulysee&lt;br /&gt;
Frankreich 2026 | R: Laetitia Masson	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;MIDNIGHT SCREENINGS&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colony (Gun-Che)&lt;br /&gt;
Südkorea 2026 | R: Yeon Sang-ho&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Full Phil&lt;br /&gt;
Frankreich/Belgien/Luxemburg 2026  |  R: Quentin Dupieux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jim Queen&lt;br /&gt;
Frankreich/Belgien 2026  |  R: Nicolas Athane&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roma elastica&lt;br /&gt;
Frankreich/Italien 2026  |  R: Bertrand Mandico&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanguine		 &lt;br /&gt;
Frankreich 2026 | R: Marion Le Coroller&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.festival-cannes.com/en/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.festival-cannes.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 12 May 2026 13:56:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Siegerin des 33. ITFS Stuttgart </title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6933-Siegerin-des-33.-ITFS-Stuttgart.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Vom 5. bis zum 10. Mai 2026 fand das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS) zum 33. Mal statt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:707 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;159&quot; height=&quot;149&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Trixi_Logo_Stuttgart.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur beim Jüdischen Filmfest, über das wir gestern berichteten, sondern auch in Stuttgart beim Internationalen Trickfilmfestival standen neben Langfilmen viele Kurzfilme im Mittelpunkt. Immerhin qualifiziert sich in Stuttgart der Gewinner oder die Gewinnerin des Grand Prix automatisch für die Kurzfilm-OSCARS der Academy Awards in Los Angeles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kurzfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;WITH TAPES AND TOASTS IN THE CAR&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Kiana Naghshineh wurde am Samstagabend bei der mit 10.000 € dotierten großen Preisverleihung sogar gleich zweifach ausgezeichnet. Die französisch-deutsche Koproduktion konnte nicht nur die Jury der ITFS International Competition, sondern auch das Publikum überzeugen und wurde zusätzlich mit dem Audience Award ausgezeichnet, gestiftet vom SWR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die in Mannheim aufgewachsene Frau mit iranischen Wurzeln, die an der Filmakademie Ludwigsburg und in Frankreich Animation studiert hat, erzählt in ihrem Scherenschnitt mit dem deutschen Titel &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Im Auto Tapes und Butterbrot&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von einer älteren, kranken Frau, die im Endstadium Krebs hat und bald sterben wird. Weil sie nach der Chemotherapie ihre Haare und Wimpern verlor, trägt sie schamhaft eine Baseballmütze mit langer Kappe, um sich darunter zu verstecken. In der Realität ist der Film recht statisch, aber in den Träumen der Frau entschwebt sie geschwind in den Weltraum wo sie auf bunte Wesen trifft. Das gerade in Japan gestartete Werk hat dort schon große Begeisterung ausgelöst.&lt;/blockquote&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Special Mention ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;AMARELO BANANA&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Portugal, Ungarn 2025&lt;br /&gt;
Regie: Alexandre Sousa&lt;br /&gt;
Produktion: AIM Creative Studios&lt;br /&gt;
Co- Produktion: CUB Animation&lt;br /&gt;
Producer: Jonas César, Tiago Ribeiro&lt;br /&gt;
Weltvertrieb: AGÊNCIA - Portuguese Short Film Agency&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Special Mention erhielt &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;ZWERMEN&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Niederlande, Belgien 2025&lt;br /&gt;
Regie: Janneke Swinkels, Tim Frijsinger&lt;br /&gt;
Produktion: Murmur Animation&lt;br /&gt;
Producer: Janneke Swinkels, Tim Frijsinger&lt;br /&gt;
Weltvertrieb: Miyu Distribution&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis für den besten animierten Studierendenölm in Höhe von 4.000 €, ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;OUR WALLS&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (NAŠE ZDI)&lt;br /&gt;
Tschechien 2025 &lt;br /&gt;
Regie: Živa Divjak&lt;br /&gt;
Produktion: FAMU - Film and TV School of Academy of Performing Arts&lt;br /&gt;
Producer: David Horák&lt;br /&gt;
Weltvertrieb: FAMU - Film and TV School of Academy of Performing Arts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Special Mention an Studierende erhielt &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;GENTLY&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (KŘEHCE)&lt;br /&gt;
Tschechien 2026 &lt;br /&gt;
Regie: Jamaica Kindlová&lt;br /&gt;
Produktion: BATCH Film s.r.o., FAMU - Film and TV School of Academy of Performing Arts&lt;br /&gt;
Producer: Tereza Havlová&lt;br /&gt;
Weltvertrieb: Cineöla s.r.o.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Festivalleitung zieht ein positives Fazit: Ein weiteres Mal schuf das Trickfilm-Festival in Stuttgart erfolgreich einen Ort für neue Entdeckungen, internationale Begegnungen und kulturelle Teilhabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Woche lang lud das ITFS die nationale und internationale Branche und ein breites Publikum aus der Region ein, in rund 150 Veranstaltungen das Beste aus dem Bereich der Animation auf der Leinwand zu sehen und zu entdecken. Die zahlreichen Angebote zur Begegnung mit den Filmschaffenden und den Filmen wurden gut angenommen: In den Innenstadtkinos, im Festival Centre (Haus der Katholischen Kirche) und in der GameZone (Staatsgalerie) zählte das Festival rund 30.000 Gäste; zusätzlich genossen ca. 40.000 Besucher*innen das kostenlose Open-Air-Programm auf dem Schlossplatz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am Donnerstagabend wurden im Festival Centre im Rahmen der AniX-Awards-Preisverleihung die Deutschen Animationsdrehbuchpreise und der Trickstar Business Award verliehen. Der letzte Preis des Festivals wurde am Sonntagnachmittag auf der Open-Air-Bühne an den besten Film der ITFS Tricks for Kids Competition in Anwesenheit des gespannten Publikums von der Kinderjury vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die besten Wettbewerbsfilme inklusive den Gewinner*innen auch außerhalb des Festivals einem interessierten Publikum zugänglich zu machen, gehen drei kuratierte, kinotaugliche Programme ab Herbst auf Tour. Die Filme aus der ITFS International Competition, ein Kinderprogramm mit dem Best of ITFS Tricks for Kids Competition und ein Programm mit den Filmen des ITFS Trickstar Nature Award können dann von Veranstalter*innen weltweit kostenlos gebucht und gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Starke Resonanz in Kino, Branche und Open Air&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Publikumsmagnet war die Kinovorführung von Lotte Reinigers &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;DIE ABENTEUER DES PRINZEN ACHMED&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; am Freitagabend, der von Mitgliedern des SWR Symphonieorchesters live musikalisch begleitet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufführung war der bewegende Höhepunkt zum diesjährigen Fokus Silhouettenölm und bewies, dass der Film auch nach 100 Jahren nichts von seiner Magie und Anziehungskraft eingebüßt hat. Das besondere Ereignis hat eine breite Anzahl an &lt;br /&gt;
Kulturinteressierten angelockt und konnte damit auch Publikum für den Animationsölm begeistern, das bisher wenig Berührungspunkte damit hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Kinovorstellungen, insbesondere die Wettbewerbsprogramme, waren nahezu ausgebucht und überzeugten mit berührenden, aufwühlenden oder unterhaltsamen Geschichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das umfangreiche Branchen-Programm, darunter die Master Class mit Michel Ocelot, wurde sehr gut angenommen und bot den internationalen Gästen bereichernden und wertvollen Input für ihre eigene Arbeit. Gelegenheit zur internationalen Vernetzung gab es u.a. in einem Get together der niederländischen Branche und der Botschaft des Königreichs der Niederlande sowie in rund 50 weiteren Veranstaltungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die interaktive GameZone in der Staatsgalerie war ein Highlight vor allem für jüngere Besucher*innen, aber auch für andere Interessierte, die kostenlos in animierte Spielewelten eintauchen konnten. Ab Freitagnachmittag genossen die Stuttgarter*innen auch das Frühlingswetter auf dem Open Air am Schlossplatz beim Programm des ITFS, das dem Festival seine unverwechselbare Atmosphäre verleiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://itfs.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;itfs.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 11 May 2026 21:14:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>32. Jüdisches Filmfestival kürte Siegerinnen und Sieger</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6932-32.-Juedisches-Filmfestival-kuerte-Siegerinnen-und-Sieger.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Das 32. Jüdische Filmfest Berlin Brandenburg, das wir am 1. Mai auf unserem Blog angekündigt hatten, fand parallel zum 33. Stuttgarter ITFS vom 5. bis 10. Mai 2026 in unserer Region statt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:7080 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;450&quot; height=&quot;231&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/JFBB_juedisches_Filmfest_neu.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim &lt;strong&gt;32.&lt;/strong&gt; Jüdischen Filmfestival Berlin Brandenburg ist am Freitagabend, den &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;8. Mai 2026&lt;/font&gt;, die israelische Produktion &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Book of Ruth&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Esty Shushan als bester Spielfilm ausgezeichnet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spielfilmjury, bestand aus der Regisseurin Mahnaz Mohammadi (ihr auf der Berlinale im Panorama vorgestellter Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Roya&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; über eine iranische Lehrerin, die wegen ihrer politischen Überzeugungen inhaftiert ist und ein erzwungenes Geständnis im Fernsehen ablegen soll - startete am &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;7. Mai 2026&lt;/font&gt; in den deutschen Kinos). Mit in der Jury war auch die Produzentin und ehemaligen Berlinale-Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek sowie der Kameramann Matan Radin, die gemeinsam &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Book of Ruth&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; als eindringliche, bewusst ungeschönte Auseinandersetzung mit Glauben, Intimität und Verlust würdigten, die nicht erklärt oder mildert, sondern gerade aus ihrer radikalen Innenperspektive heraus ihre emotionale Wirkung entfaltet. &lt;em&gt;„Er ist kein leichter Film und will es auch nicht sein“&lt;/em&gt;, so die Jury.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://vimeo.com/1149345089?fl=pl&amp;fe=sh&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe src=&quot;https://player.vimeo.com/video/1149345089?badge=0&amp;amp;autopause=0&amp;amp;player_id=0&amp;amp;app_id=58479&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;235&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; title=&quot;Book of Ruth - Trailer&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Book of Ruth&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; erzählt von Ruth und ihrem Mann Shmuel, die nach dem Tod ihres kleinen Sohnes in ihrer ultraorthodoxen Gemeinde nach einem Weg suchen, mit dem Unfassbaren weiterzuleben. Während Shmuel sich zunehmend in eine gottesfürchtige, patriarchale Ordnung flüchtet, beginnt Ruth zu zweifeln und sucht nach eigenen Antworten auf Schmerz und Trauer.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Der Preis für den besten Dokumentarfilm ging an die un­garische Produktion &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Reward for the Rain&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Barbara Bernath, wie die Festivalleitung mitteilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach der Berliner Kinolegende Gershon Klein (1920-1999) benannten Auszeichnungen sind mit jeweils 3000 Euro dotiert. Im Spielfilmwettbewerb traten elf Produktionen gegeneinander an, im Dokumentarfilmwettbewerb neun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Dokumentarfilmpreis entschied eine Jury um die Psychologin und Verhaltenswissenschaftlerin Marina Chernivsky, den Filmemacher Eytan Ipeker sowie die Regisseurin und Drehbuchautorin Rana Abu Fraiha-Asyag. Sie würdigte &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Reward for the Rain&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; als sensibles und zugleich kraftvolles Porträt, das sich einer „tiefen historischen Wunde“ nähert und dabei Humor, Hoffnung und Lebensfreude bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/XB03oDQDPz0&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/XB03oDQDPz0&quot; title=&quot;Jutalom az Esőért I Reward for the Rain (trailer) - BIDF2026&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Der Film begleitet die Holocaust-Überlebende Eva Fáhidi, die sich im hohen Alter noch einmal ihrer Vergangenheit stellt und für einen VR-Film die Geschichte der ungarischen Juden und Jüdinnen für jüngere Generationen festhält. Zugleich erzählt der Film von ihrer späten Liebe und ihrem Alltag mit ihrem Partner Bandi. Regisseurin Barbara Bernáth nahm den Preis persönlich entgegen.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Die Special Mention ging an &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Where to?&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Assaf Machnes, dessen Weltpremiere in der Debütfilmsektion »Perspektives« der Berlinale gefeiert wurde und obendrein den Teddy Award gewann. Darüber hinaus erhielt zur Eröffnung des 32. JFBB die Kamerafrau für ihre Arbeit an dem Film den Preis zur Förderung des filmischen Nachwuchses, der mit 2.000 Euro von Stephan Goericke dotiert ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/NBv0Eq-v68k&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/NBv0Eq-v68k&quot; title=&quot;WHERE TO? | Trailer |  | English Subs | 2026&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Jury hob den Film über einen Taxifahrer als leises, aber eindringliches Werk hervor, das zeigt, &lt;em&gt;„wie Empathie die Welt, in der wir leben, verändern kann“&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film schildert die wiederkehrenden Begegnungen zwischen dem palästinensischen Familienvater Hassan und dem jungen homosexuellen Israeli Amir auf nächtlichen Fahrten durch Berlin.&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eröffnung der &lt;strong&gt;32.&lt;/strong&gt; Ausgabe des Jüdischen Filmfestivals fand wieder im Hans-Otto-Theater in Potsdam statt. Zum ersten Mal wurde dort keine exklusive Spielfilmpremiere gezeigt, sondern das Publikum mit vier hervorragenden Kurzfilmen von jeweils ca. 20 Min. Dauer unterhalten. Eine Fortsetzung der Kurzfilme konnte am nächsten Tag im Fellushus der Nordischen Botschaften in Berlin Tiergarten kostenlos gesehen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgte in der Nordischen Botschaft am Abend der Spielfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Never Alone&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, dessen deutsche Premiere zwei Tage später zur Prime Time auf ARTE zu sehen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Das finnische Historien-Drama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Nie Allein&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Klaus Härö berichtet nach einer wahren Begebenheit über den jüdischen Unternehmer Abraham Stiller, der sich mit seiner Autorität als erfolgreicher Geschäftsmann gegen die Willkür von Nazis in Finnland stellte und somit die Deportation von zahlreichen Juden verhinderte. Der Film ist noch bis zum &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;05. August 2026&lt;/font&gt; in der ARTE TV-Mediathek verfügbar.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festival selbst kann noch bis Sonntagabend in zahlreichen Location und Filmtheatern besucht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer gab es zum Auftakt des Festivals Sekt, Wein &amp;amp; Wasser oder Saft sowie leckere Häppchen, die nach der Vorstellung im  Foyer herumgereicht wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://jfbb.info/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;jfbb.info&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 10 May 2026 00:03:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6932-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>36. Deutscher Kamerapreis - Preisverleihung 2026</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6906-36.-Deutscher-Kamerapreis-Preisverleihung-2026.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;35 Kameraleute, Editorinnen und Editoren waren für Preisverleihung des Deutschen Kamerapreis am 8. Mai 2026 beim WDR in Köln nominiert.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1571 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;311&quot; height=&quot;140&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Deutscher_Kamerapreis.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr hat die unabhängige Fachjury insgesamt 414 hochkarätige Produktionen gesichtet und nach einer intensiven Jurywoche zahlreiche Kreative für den Deutschen Kamerapreis nominiert: Insgesamt 35 Kameraleute, Filmeditorinnen und -editoren gingen ins Rennen um die renommierteste Auszeichnung für Bildgestaltung in Film und Fernsehen im deutschsprachigen Raum. Am &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;8. Mai 2026&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt; wurden die Preisträgerinnen und Preisträger geehrt und nehmen ihre Deutschen Kamerapreise im WDR Funkhaus in Köln entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kategorie Fiktion Kino bekam Kameramann Fabian Gamper – bereits 2018 Gewinner des Deutschen Kamerapreises – erneut auf eine Auszeichnung, für seine Bildgestaltung in der ZDF-Koproduktion &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„In die Sonne schauen“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. Das bemerkenswerte Drama über vier Mädchen, die zu unterschiedlichen Zeiten am selben Ort gelebt haben, war die deutsche Hoffnung im Oscar-Rennen und hatte in Cannes den Preis der Jury gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Schnitt des Thrillers &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Die Nichte des Polizisten“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; konnte sich Editorin Anna Nekarda auf einen Preis freuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Aufsehen und hitzige Debatten über Rap, Armut und Verantwortung sorgte im vergangenen Jahr die Doku &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Babo – Die Haftbefehl-Story“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, für die der deutsch-türkische Rapper Aykut Anhan über zwei Jahre mit der Kamera begleitet wurde. Die Filmemacher erhielten bereits den Sonderpreis der 1LIVE-Krone für ein Werk, das zu einem der prägendsten Popkultur-Momente des Jahres wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wurden auch die drei Editoren Marco Rottig, Philipp Schnabel sowie David Gesslbauer mit dem Deutschen Kamera­preis ausgezeichnet. Das Trio habe für die Bilder des Films einen &lt;em&gt;&quot;derart ex­zellenten Schnittrhythmus&quot;&lt;/em&gt; gefunden, dass die Jury von einem &lt;em&gt;&quot;Gesamtkunst­werk&quot;&lt;/em&gt; spreche, hieß es zur Begründung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film über den Rapper spannt einen Bogen vom kometenhaften Aufstieg Haft­befehls, bürgerlich Aykut Anhan, bis hin zu psychischen Problemen und Dro­genkonsum, die fast in den Tod führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kategorie Doku Screen durfte sich Kameramann Sven Wettengel für seine Bildgestaltung in der Dokumentation &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Goodbye Germany – Warum Deutschlands Top-Leichtathleten in die USA auswandern“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; freuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Kategorie Kurzfilm wurde der Deutsche Kamerapreis 2026 vergeben. Diesen gewann Kamerafrau Birgit Bebe Dierken für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„The Secret Assistants“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, während Kamerafrau Simone Friedel für die Bildgestaltung der Produktion &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Money Maker: Walter Temmer – Vom schlechten Schüler zum Selfmade-Millionär“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; in der Kategorie Information und Kultur ausgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit zwei Nachwuchspreisen fördert der Deutschen Kamerapreis e.V. junge Filmschaffende in der Ausbildung und am Anfang ihrer Karriere. Nominiert waren die Kameraleute Sophia Fenn (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Tabir“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;), Luca Hain (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Inkubus“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;) und Yunus Çağ Köylü (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Lonig und Havendel“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;), der ausgezeichnet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachwuchspreis im Schnitt ging an die Editorin Catharina Lott und den Editor Jonas Riedinger für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Run Me Wild“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. Die Mitbewerber Lukas Schönenberg (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Phönix“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;) und Wolfgang Purkhauser sowie Emma Holzapfel (&lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Babystar“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;) hatten leider das Nachsehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kuratorium des Deutschen Kamerapreis vergab auch in diesem Jahr einen Ehrenpreis. Diesen erhielt der 1954 auf Norderney geborene Kameramann Torsten Breuer, der über Jahrzehnte hinweg die deutsche Film- und Fernsehlandschaft mit einer außergewöhnlichen visuellen Handschrift geprägt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Elternhaus wurde er an Musik und Malerei herangeführt. Während des Studiums an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München lernte er Katja von Garnier kennen, mit der er &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Abgeschminkt“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (1992), &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Bandits“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (1997), &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Ostwind“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (2013) und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Ostwind 2“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; drehte sowie mit mit Caroline Link &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Pünktchen und Anton“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (1998), um die wichtigsten Werke seiner Anfangsjahre aufzuzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem war er zu Beginn seiner Karriere auch als Komponist aktiv. So schrieb er den Soundtrack für Sönke Wortmanns Komödienhits &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Allein unter Frauen“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (1991), &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Kleine Haie“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (1992) und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Der bewegte Mann“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (1994).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später schuf Torsten Breuer gemeinsam mit Dennis Gansel moderne Kinoklassiker wie die Jugenddramen &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Napola – Elite für den Führer“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (2004) und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Die Welle“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (2007), den Vampirfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Wir sind die Nacht“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (2010) und die Michael-Ende-Romanverfilmung &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (2018). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Michael Bully Herbig arbeitete er an den Komödien &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Buddy“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (2013) und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Bullyparade – Der Film“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (2017), am Fluchtdrama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Ballon“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (2018) und an der Mediensatire &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Tausend Zeilen“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (2022).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Krimikomödie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Jerry Cotton“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie: Cyrill Boss und Philipp Stennert) wurde Torsten Breuer im Jahr 2011 mit dem DEUTSCHEN KAMERAPREIS ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;big&gt;&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;DEUTSCHER KAMERAPREIS 2026&lt;/font&gt;&lt;/big&gt;&lt;br /&gt;
Nominierungen &amp;amp; Gewinner*innen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;big&gt;&lt;strong&gt;Kamera&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fiktion Kino&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
Juan Sarmiento G. für „The Voice of Hind Rajab“  &lt;br /&gt;
Fabian Gamper für „In die Sonne schauen“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;*Winner&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Vladislav Opelyants für „Das Verschwinden des Josef Mengele“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fiktion Screen&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
Andreas Köhler für „Schwarzes Gold (Folge 3)“  &lt;br /&gt;
Tim Kuhn/Jieun Yi für „KRANK Berlin (Folge 1)“  &lt;br /&gt;
Frank Griebe für „Delicious“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;*Winner&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kurzfilm&lt;/strong&gt;  &lt;br /&gt;
Birgit Bebe Dierken für „The Secret Assistants“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;*Winner&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
Antonia Schäfer für „They Made You Into A Weapon And Told You To Find Peace“ &lt;br /&gt;
Fizzy für „Out of the Blue“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Doku Kino&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
Sophia Fenn für „Where The Waves Took Her“ &lt;br /&gt;
Stefan Neuberger für „Mit Ästen bis zum Himmel“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;*Winner&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
Julian Vogel für „Soldaten des Lichts“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Doku Screen&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
Sven Wettengel für „Goodbye Germany – Warum Deutschlands Top-Leichtathleten in die &lt;br /&gt;
USA auswandern“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;*Winner&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
Marcel Mettelsiefen für „Drogenkrieg in Ecuador“ &lt;br /&gt;
Wesley William Salamone für „BABO – Die Haftbefehl-Story“  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Information und Kultur&lt;/strong&gt;  &lt;br /&gt;
Simone Friedel für „Money Maker: Walter Temmer – Vom schlechten Schüler zum &lt;br /&gt;
Selfmade-Millionär“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;*Winner&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
Jan Mammey für „ARTE Re: Wenn Alkohol am Steuer das Auto kostet“  &lt;br /&gt;
Johannes Pfau für „Bolivien – Ada und die Reise ihres Lebens“  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;big&gt;&lt;strong&gt;Schnitt&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fiktion Kino&lt;/strong&gt;  &lt;br /&gt;
Hansjörg Weißbrich für „Das Verschwinden des Josef Mengele“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fiktion Screen&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
Anna Nekarda für „Die Nichte des Polizisten“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;*Winner&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kurzfilm&lt;/strong&gt;  &lt;br /&gt;
Lukas Schoenenberg für „Anaïs“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Doku Kino&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
Jonas-Danilo Fehr für „Wohin mit mir?“   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Doku Screen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
David Gesslbauer, Marco Rottig und Philipp Schnabel für „BABO – Die Haftbefehl&lt;br /&gt;
Story“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;*Winner&lt;/font&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Information und Kultur &lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
Michael Wolf für „Money Maker: Walter Temmer – Vom schlechten Schüler zum &lt;br /&gt;
Selfmade-Millionär“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;*Winner&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachwuchspreise &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Lukas Schoenenberg für „Phönix“  &lt;br /&gt;
Sophia Fenn für „Tabir“ &lt;br /&gt;
Luca Hain, „Inkubus“ &lt;br /&gt;
Catharina Lott und Jonas Riedinger für den Schnitt von „Run Me Wild“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;*Winner&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
Yunus Çağ Köylü für seine Kamera in „Lonig und Havendel“ &lt;font color=&quot;red&quot;&gt;*Winner&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Emma Holzapfel und Wolfgang Purkhauser für „Babystar“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.deutscher-kamerapreis.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.deutscher-kamerapreis.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 09 May 2026 17:47:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>41. Internationales Dokfest München 2025</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6880-41.-Internationales-Dokfest-Muenchen-2025.html</link>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Das 41. Dokfest München startet am 6. Mai 2026 mit 105 Dokumentarfilmen aus 58 Ländern in Münchner und Augsburger Kinos und Event-Locations — sowie etwas später auch per Streaming.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1135 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;312&quot; height=&quot;82&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/DOKFest_Muenchen.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;6. bis 18. Mai 2026&lt;/font&gt; wird die &lt;strong&gt;41.&lt;/strong&gt; Ausgabe des Internationalen Dokumentarfilmfestivals München mit 105 Dokumentarfilmen aus 58 Ländern unter der neuen Festivalleiterin Adele Kohout wieder als duales Festival in Münchner und Augsburger Kinos und vom dem &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;12. Mai bis 25. Mai 2026&lt;/font&gt; auch &lt;font color=&quot;#648DD4&quot;&gt;&lt;strong&gt;@home&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt; per Streaming auf der heimischen Leinwand mit 90% der Filme gefeiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ticketpreise sind leider wieder gestiegen  und kosten dieses Jahr fürs Kino 12 € (ermäßigt 10 €).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eröffnungsveranstaltung findet am heutigen Mittwoch, den &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;6. Mai 2026&lt;/font&gt;, um &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;19.30 Uhr&lt;/font&gt; im Deutschen Theater in München statt. Als Eröffnungsfilm wird &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;INGEBORG BACHMANN - Jemand, der einmal ich war&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Deutschland, Österreich 2026, Regina Schilling, HerStory) als Weltpremiere gezeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/sdNx8uI3TMc&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/sdNx8uI3TMc&quot; title=&quot;Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war | Offizieller Trailer | Ab 25. Juni im Kino&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandra Hüller verkörpert Ingeborg Bachmann – ein Porträt der Autorin in ihren eigenen Worten. – anschließendes Q&amp;A mit Regina Schilling (Regie) &amp;amp; Filmteam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Vater, Sohn und der Preis des Widerstands&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Götz Schauder präsentiert Piffl Medien ein intimes Porträt über eine Familie dreier Generationen, die zwei Diktaturen erlebt haben, als weitere Weltpremiere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Gert Neumann ist Schriftsteller. Sein Sohn Aram Radomski ist Fotograf. Als Zwanzigjähriger fotografierte Aram die Massenproteste von 1989 – Bilder, die um die Welt gingen. Sein Vater kämpfte in der DDR jahrzehntelang für die Freiheit der Sprache, mit bitterer Konsequenz für sich und seine Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Arams Großmutter? War in ihrer Jugend treue Anhängerin des Dritten Reichs – und avancierte später in der neu gegründeten DDR zur gefeierten Nachwuchsautorin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Menschen. Drei Haltungen gegenüber dem System. Eine Familie, die bis heute mit den Rissen lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regisseur Götz Schauder filmt Vater und Sohn – und zeigt ihnen dann gegenseitig, was der andere gesagt hat. In einer Film-im-Film-Montage werden die Protagonisten zu Zuschauern ihrer eigenen Geschichte. Eine Wiederbegegnung, zunächst aus der Distanz. Die Frage, die dabei entsteht, ist keine historische: Welche Gespräche sind zwischen Eltern und Kindern noch möglich, wenn staatliche Gewalt sich bis ins Innerste einer Familie eingegraben hat?&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Auszeichnung steht auch bereits fest. Die Komponistin Atena Eshtiaghi wird für ihre Musik zur Premiere von &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;MATERIA PRIMA – New Energy. Old Powers?&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; im Rahmen des DOK.fest München mit dem Deutschen Dokumentarfilm-Musikpreis 2026 ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Synopsis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Rohstoff ist der Beginn einer Geschichte. Lithium ist unverzichtbar für die Energiewende. An keinem Ort der Welt gibt es mehr von dem begehrten Metall als im Hochland Boliviens. Ohne Lithium würde kein Stromspeicher, kein Rechenzentrum, kein Elektroauto und kein Smartphone funktionieren. Die Europäer wollen den Rohstoff, um ihre Automobilindustrie zu retten. Die Bolivianer wollen ihn, um die Armut zu bekämpfen. Während die bolivianische Regierung mit Unternehmen aus aller Welt verhandelt, mobilisieren sich in ländlichen Gebieten zivilgesellschaftliche Gruppen, die hauptsächlich von Frauen organisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film bietet einen seltenen Einblick in die Strategie der Europäer, sich das dringend benötigte Material zu sichern. Er macht die gegensätzlichen Interessen bezüglich des Rohstoffabbaus und der Industrialisierung in einem Land des sogenannten globalen Südens sichtbar. Die Gegenwart wird von fünfhundert Jahren Kolonialgeschichte überschattet. Die Chronik eines indigenen Zeitzeugen aus dem 16. Jahrhundert verändert den Blick auf die heutige Welt und wirft die Frage auf: Sind wir bereit zur Dekolonialisierung?&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;MATERIA PRIMA – New Energy. Old Powers?&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; ist eine Produktion der Mascha Film GbR in Koproduktion mit Filmtank GmbH und wurde von BKM, DFFF, FFA, MOIN, FFF Bayern, ZDF/3sat, Deutsche Welle sowie EZEF und Misereor gefördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verleihung findet am Sonntag, 10. Mai 2026, um 20:00 Uhr im Audimax der HFF statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wurde inzwischen auch der VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis bekannt gegeben, der der die Rolle der Produktion bei der Entstehung aktueller Dokumentarfilmprojekte anerkennt. Der Preis geht an Regisseurin und Produzentin Lena Karbe für die Weltpremiere von &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;INNERE EMIGRANTEN&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/ilyNO_eoOvw&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt; der als Weltpremiere in München gezeigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/ilyNO_eoOvw&quot; title=&quot;Innere Emigranten | Trailer | OmU&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Film erzählt die Regisseurin vom Alltag einer Krisenhotline in Moskau und den freiwilligen Mitarbeiter*innen, die seit Beginn des Ukrainekrieges mit der wachsenden Verzweiflung der Bevölkerung konfrontiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Begründung sagt die Jury dazu: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&quot;Vieles spricht dafür, den Herstellungsprozess eines Films arbeitsteilig zu organisieren. Eine versierte Produktionsfirma hält die finanziellen, administrativen und organisatorischen Fäden in der Hand und verschafft der Regie damit die dringend benötigten kreativen Freiräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch sehen wir gerade im Dokumentarfilmbereich immer wieder Konstellationen, die nur in Personalunion von Produktion und Regie gelingen können. INNERE EMIGRANTEN von Lena Karbe liefert dafür ein herausragendes Beispiel: die Produzentin, in St. Petersburg geboren und seit ihrer Studienzeit an der Münchner Filmhochschule in Deutschland lebend, kehrt für den Film in ihre alte Heimat zurück, um über einen Produktionszeitraum von zwei Jahren hinweg ein ebenso tiefgründiges wie wahrhaftiges Bild der russischen Gesellschaft festzuhalten. Nicht durch den Einsatz gängiger journalistischer Methoden -was unter den obwaltenden politischen Rahmenbedingungen kaum möglich gewesen wäre- sondern durch einen ebenso einfachen wie genialen Einfall: sie porträtiert Psychologinnen und Psychologen einer Moskauer Krisenhotline bei ihren Beratungsgesprächen. Die Anrufer selbst sehen wir nicht, aber die Reaktionen des Beratungsteams werfen trotz der ruhigen und reflektierten Erzählweise ein Schlaglicht auf den Zustand einer zutiefst verwundeten Gesellschaft.&quot;&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.dokfest-muenchen.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.dokfest-muenchen.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 06 May 2026 17:26:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>DFFF-Richtlinien-Entwurf mit gravierendem Geburtsfehler</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6931-DFFF-Richtlinien-Entwurf-mit-gravierendem-Geburtsfehler.html</link>
            <category>Verbände - Infos</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Kulturstaatsminister Wolfram Weimer steht erneut in der Kritik. Sogar der Deutsche Kulturrat schreibt heute, dass man nach einem Jahr seiner Amtszeit noch nicht erkennen kann, was sein kulturpolitisches Projekt ist.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:4761 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;345&quot; height=&quot;194&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/DFFF-Logo-BKM.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Aktueller Bericht von Katharina Dockhorn zur Filmförderung.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;Stell dir vor, in Staat will 120 Millionen in die Produktion investieren und damit Arbeitsplätze sichern, aber keiner greift richtig zu. Weil das gleiche Land Richtlinien aufstellt, die den Standort im internationalen Wettbewerb nicht grundlegend attraktiver machen. Auf diesen Nenner lässt sich der Entwurf für die Richtlinienänderung von DFFF1, DFFF2 und GMPF bringen, der jetzt an die betroffenen Verbände verschickt wurde.&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Die Höchstförderung pro Projekt bleibt bei 25 Millionen Euro.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei bekannten Säulen der wirtschaftlichen Filmförderung werden neu gegliedert. Künftig werden sie unter einem Dach zusammengefasst, wobei im &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://kulturstaatsminister.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BKM&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; drei Richtlinien für die automatische Förderung für Kinofilme, die VFX-Produktion sowie alle Produkte für TV und VoD entworfen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Säulen bleibt es dabei, dass die Förderung in der Höhe von 30% der anrechnungsfähigen Produktionskosten gewährt wird, bei 25 Millionen Euro je Projekt ist Schluss. Diese Summe gilt seit mehr als 20 Jahren, als würde es keine Inflation geben. Diese geringe Summe lockt, und dies ist mittlerweile eine Binsenweisheit, Hollywoods Produzenten mit ihren hochbudgetierten Filmen weder hinter dem Ofen noch aus Ungarn oder Tschechien weg – zum Nachteil von Studio Babelsberg und anderen Playern. Sie werden weiter nur preiswertere Produktionen oder Teile des Drehs nach Germany locken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Erhöhte Eingangsschwellen könnten zu Budgeterhöhungen führen&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Budgets ist eine Tendenz nach oben im unteren Bereich zu erwarten. Niemand wird mit 1,8 Millionen für ein Spielfilmprojekt kalkulieren, wenn die Förderung erst bei zwei Millionen einsetzt. Abzuwarten bleibt, ob dieser Effekt auch auf dem Gesamtmarkt eintreten wird. Nach Anhebung der Förderquote von 24 auf 30% im Januar 2025 waren die Budgets zunächst gesunken. Die Nachfrage, ob sich dieser Trend, wie von der FFA erwartet, umgekehrt hat, blieb von ihr auf Nachfrage unbeantwortet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Blick gilt nun den neuen Regeln für den Kinofilm. Hier werden die Eingangsschwellen verdoppelt, ab der es überhaupt Förderung gibt. Die Gesamtherstellungskosten eines Spielfilms müssen künftig mindestens 2 Millionen Euro betragen, wovon die deutschen Herstellungskostenbei mindestens 40 Prozent oder acht Millionen Euro liegen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Animationsfilmen steigt die Schwelle auf mindestens 3 Millionen Euro, wovon die deutschen Herstellungskosten mindestens 25 Prozent oder 5 Millionen Euro betragen müssen. Verdoppelt wird auch bei den Dokumentarfilmen, der Einstieg soll bei mindestens 400.000 Euro liegen, wovon die deutschen Herstellungskosten mindestens 25 Prozent oder 2 Millionen Euro betragen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Animationsfilm im Nachwuchs außen vor&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahmen gelten für den Talentfilm getauften Nachwuchs, der im Denken des BKM keinen Animationsfilm realisiert – obwohl an den Ausbildungsstätten jährlich viele gute animierte Kurzfilme entstehen, bei denen sich der Betrachter wünscht, dass die Regisseure und Regisseurinnen zum Langfilm wechseln können. In dieser Kategorie liegen die Schwellen für Spielfilme bei mindestens 1 Million Euro und für Dokumentarfilme bei mindestens 200.000 Euro. Last but not least, für einen Film, der in den Genuss der jurybasierten kulturellen Filmförderung des Bundes gekommen ist, müssen die Kosten für die DFFF-Förderung für Spielfilme mindestens 1,5 Millionen Euro, für Animationsfilmen mindestens 2,5 Millionen Euro und für Dokumentarfilme mindestens 300.000 Euro betragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Finanzierungsanteil muss mindestens 20 Prozent der Gesamtherstellungskosten oder mindestens 5 Millionen Euro betragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angepasst werden dann auch die Regeln für die Kinoauswertung, wobei es bei der geforderten Mindestanzahl von 20 Kopien bzw. 10 Kopien bliebt. Letzteres gilt, wenn die Förderhöhe 480.000 Euro nicht übersteigt, zuvor war es gut ein Drittel weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Länder ziehen bei Budgeterhöhungen der Filmförderung nicht mit&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spannende Frage folgt nun, wie schon mehrfach in diesem Blog erwähnt. Wie bekommen die Produzenten ihr Budget zusammen – denn in jedem deutschen Kinofilm stecken 50% Förderquote. Die Länder müssten ihre Förderungen adäquat zum Bund erhöhen. Aber nur Hamburg hat die Moin Filmförderung 2025 mit fünf Millionen Euro mehr ausgestattet. Ansonsten blieben die Beträge gleich, in einigen Ländern wurde sogar gekürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Dienstleister mit erweiterten Regelungen&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Dienstleistern ändert sich weniger. Die Gesamtherstellungskosten eines Films müssen weiterhin mindestens 20 Mio. Euro betragen, auf den deutschen Antragsteller müssen mindestens 8 Mio. Euro entfallen. Bei den Animationsfilmen wird präzisiert, hier werden künftig mindestens 15 Millionen Euro Herstellungskosten gefordert. Der deutsche Anteil bleibt bei mindestens 2 Millionen Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Serien wurden die Regelungen präzisiert. Um von der Förderung zu profitieren, müssen die Kosten bei einer fiktionalen Serie mindestens 50.000 Euro pro Minute und insgesamt mindestens 12 Millionen Euro pro Staffel betragen. Hiervon müssen die deutschen Hersteller des Projekts mindestens 8 Millionen Euro tragen. Die Gesamtherstellungskosten einer Animationsserie oder animierten Serie müssen mindestens 14.000 Euro pro Minute und dabei insgesamt mindestens 8 Millionen Euro pro Staffel betragen, wobei die deutschen Unternehmen mindestens 2 Millionen Euro ausgeben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Teil der Richtlinien fehlt ein Passus, wie hoch der deutsche Finanzierungsanteil sein muss, um in den Genuss der Förderung zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Hohe Hürden für Spielfilme im TV und bei Streamern&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Last but not least wurde die Förderung für Fernseh- und VoD-Filme und Serien in die DFFF-Systematik eingepasst und präzisiert, was vor allem im Kontext mit der geplanten Investitionsverpflichtung wichtig ist. Die Gesamtherstellungskosten eines Spielfilms müssen mindestens 12 Millionen Euro betragen, wovon die deutschen Herstellungskosten mindestens 40 Prozent oder acht Millionen Euro betragen müssen. Bei Animationsfilmen sind es mindestens 12 Millionen Euro, wovon die deutschen Kosten mindestens 25 Prozent oder 5 Millionen Euro hoch sein müssen. Für Dokumentarfilme wird die Schwelle bei mindestens 5 Millionen Euro gesetzt, wovon die deutschen Herstellungskosten mindestens 25 Prozent oder 2 Millionen Euro betragen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei fiktionalen Serien sollen es analog mindestens 30.000 Euro pro Minute bei mindestens 7 Millionen Euro sein, wovon das deutsche Unternehmen Kosten von 40 Prozent oder 10 Millionen Euro als deutsche Herstellungskosten stemmen müsste. Im Animationsbereich sind es mindestens 10.000 Euro pro Minute und mindestens 6 Millionen Euro betragen, es sind wieder 40 Prozent und diesmal zehn Millionen Euro deutsche Herstellungskosten. Im dokumentarischen Bereich werden mindestens 9.000 Euro pro Minute gefordert, wobei in Deutschland mindestens 40 Prozent oder 3 Millionen Euro anfallen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Klare Grenzen für reine Fernsehproduktionen&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Finanzierungsanteil muss für TV-oder/und VoD-Projekte mindestens 20 Prozent der Gesamtherstellungskosten oder mindestens 7 Millionen Euro betragen. Wobei eingeschränkt wird, dass der Finanzierungsanteil eines oder mehrerer öffentlich-rechtlicher Fernsehveranstalter oder eines Tochterunternehmens nicht mehr als 50 Prozent betragen darf, was den Mitnahmeeffekt reiner TV-Produktionen ausschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwurf ging jetzt an die Verbände zur Stellungnahme. An kleinen Stellschrauben wird vielleicht noch gedreht. Die Gretchenfrage aber bleibt. In jeder der drei Säulen gilt eine Höchstfördersumme von 25 Millionen je Projekt. Somit ist zu befürchten, dass ein Teil der 120 Millionen mehr stehen bleibt, die Wolfram Weimer den Filmschaffenden versprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina Dockhorn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://kulturstaatsminister.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;kulturstaatsminister.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 05 May 2026 15:43:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Die Preisträger der 72. Kurzfilmtage Oberhausen</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6930-Die-Preistraeger-der-72.-Kurzfilmtage-Oberhausen.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Am 3. Mai 2026 fand nach sechs Tagen voller großartiger Filme die große Preisverleihung der 72. Kurzfilmtage Oberhausen statt. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:838 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;371&quot; height=&quot;156&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Kurzfilmtage_Oberhausen.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt 24 Preise und zahlreiche Lobende Erwähnungen wurden bei den Kurzfilmtagen von den elf Jurys in fünf Wettbewerben vergeben. Sie gingen nach Kroatien, nach China, nach Kenia, Schweden oder Belgien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter befanden sich Experimente, Animationen, Kinder- und Jugendfilme, Musikvideos, Super 8 oder KI, Spielerisches und Autobiografisches, Schwarzweiß und Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wer jetzt neugierig ist oder Filme verpasst hat, kann sich noch bis zum 4. Mai 22 Uhr MESZ alle Gewinnerfilme auf der Website des Festivals kostenfrei anschauen, Anmeldung genügt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Gewinner ist die kroatische Produktion &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Opera&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Igor Zelić, die nicht nur den Hauptpreis des Festivals, den Großen Preis der Stadt Oberhausen, gewann, sondern auch den ersten Preis der Jury des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und den Fipresci-Preis der internationalen Filmkritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Igor Zelić arbeitet in dem knapp 20-minütiger Film&lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Opera“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; virtuos mit Überblendungen, eine experimentelle Studie über Licht, Raum und Wahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jury bezeichnete ihn als &lt;em&gt;&quot;Ode an das Kino und das Drama des Lebens&quot;&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Den Preis des Deutschen Wettbewerbs gewann Dagie Brundert für ihren Film &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Audry Lornacle or 14 Days in DJ’s House&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. In vier Wettbewerben wurden am 3. Mai 21 Preise vergeben. Die drei Auszeichnungen des MuVi-Preises wurden schon am Samstag, 2. Mai, verliehen. Insgesamt vergaben die Kurzfilmtage knapp 45.000 Euro an Preisgeldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mit 8.000 Euro dotierte Große Preis der Stadt Oberhausen, verliehen im Internationalen Wettbewerb, ging in diesem Jahr an den kroatischen Regisseur Igor Zelić für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Opera&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. Der Film gewann außerdem den ersten Preis des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein Westfalen und den Fipresci-Preis der internationalen Filmkritik. Eine &quot;Ode an das Kino und das Drama des Lebens&quot;, urteilte die Internationale Jury.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren mit 4.000 Euro dotierten Hauptpreis verlieh die Internationale Jury an den chinesischen Experimentalfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Hei Dong Dong&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (&quot;Dark Channel&quot;) von Yu Zhe &quot;für die Verwandlung eines alltäglichen Raums in ein Kunstwerk durch die Macht filmischer Beobachtung&quot;. Der Film erhielt außerdem eine Lobende Erwähnung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Deutschen Wettbewerb ging der mit 5.000 Euro dotierte Hauptpreis an Dagie Brundert für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Audry Lornacle or 14 Days in DJ’s House&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. Brundert, die seit vielen Jahren mit Super 8 arbeitet, dokumentiert hier einen zweiwöchigen Aufenthalt in Derek Jarmans Cottage an der englischen Küste. &quot;Eine vergnügte Traumnovelle, deren […]filmische Gestalt getragen wird von ihrer persönlichen Erzählung und von ihrem einmalig kreativen Umgang mit dem Filmmaterial&quot;, urteilte die Jury.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den 3satNachwuchspreis im Deutschen Wettbewerb, dotiert mit 2.500 Euro, gewann der in Syrien geborene Shehab Fatoum für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Catacombs&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, der die Geschichte einer Flucht mit Anspielungen auf die Odyssee verarbeitet: &quot;Ein Film, der Perspektiven verschiebt, weil sein Standpunkt wackelt. Er […] erzählt von der Unmöglichkeit einer Rückkehr in ein Davor – und erweitert damit nicht nur den Deutschen Wettbewerb, sondern auch den Blick auf Deutschland selbst&quot;, so die Begründung der Jury.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im NRW-Wettbewerb ging der mit 1.000 Euro dotierte erste Preis an Miri Klischat für &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Garden of Edie&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. Eine biografische Erzählung von Edie, die schon als Kind Schriftstellerin werden wollte und sich ihren Traum erfüllt – indem sie als Sexarbeiterin arbeitet. &quot;Der mutige Bruch mit Konventionen und normierten Lebensmodellen führt zur Entdeckung der eigenen Sexualität und der eigenen Stimme&quot;, so die Jury.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinderjury vergab im Kinder- und Jugendfilmwettbewerb ihren mit 1.000 Euro dotierten Preis, gestiftet von der WBO Oberhausen, an die britische Produktion &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Under The Wave off Little Dragon&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; von Luo Jian, die Geschichte eines chinesisch-stämmigen Mädchens, das in Wales lebt. Der evo-Preis der Kinderjury, vom Hauptsponsor des Kinder- und Jugendkinos ebenfalls dotiert mit 1.000 Euro, ging an die israelische Animation &quot;Ha Tzel Sheli Ve Ani&quot; (&quot;Mein Schatten und ich&quot;) von Yali Herbet über einen kleinen Jungen, der am Strand einen wunderbaren Freund findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ebenfalls mit 1.000 Euro dotierte Preis der Jugendjury, gestiftet von Rotary Club Oberhausen, ging an die US-Produktion &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;BEI KUN ZHU DE GOU&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (&quot;Ein Hund in der Falle&quot;) von Xinying Lao, die Geschichte eines chinesischen Jugendlichen, der dem unerbittlichen Druck des Systems auf ungewöhnliche Weise entkommt. Außerdem verlieh die Jugendjury ihren ebenfalls mit 1.000 Euro dotierten SURPRISE. Preis für den überraschendsten Film, gestiftet von Methode Film, an die indisch-deutsche Koproduktion &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Mappillai&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (&quot;Der Bräutigam&quot;), ein Spielfilm, der das Thema Kinderheirat auf wahrhaft überraschende Weise aufgreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.kurzfilmtage.de/de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.kurzfilmtage.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 04 May 2026 20:13:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Neues Arsenal als Berliner Kiezkino eröffnet</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6929-Neues-Arsenal-als-Berliner-Kiezkino-eroeffnet.html</link>
            <category>Neuigkeiten</category>
            <category>Verbände - Infos</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Das ehemalige Kino Arsenal am Potsdamer Platz, das sich einst die Freunde der Deutschen Kinemathek gewünscht hatten, gibt es nicht mehr.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:1398 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;337&quot; height=&quot;87&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Kino_Arsenal.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Kinos Arsenal ist noch geblieben, aber die Eröffnung der neuen Spielstätte im Wedding beim &lt;a href=&quot;https://www.silent-green.net/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Silent Green Kulturquartier&lt;/a&gt; fand erst am heutigen Sonntag, den &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;3. Mai 2026&lt;/font&gt; um &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;18:00 Uhr&lt;/font&gt;, fast anderthalb Jahre nach der Schließung am Potsdamer Platz, statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Längst haben die ursprünglichen Unterstützer des Instituts für Film und Videokunst e.V., besser bekannt unter dem Namen &lt;strong&gt;Kino Arsenal&lt;/strong&gt;, die auch das &lt;strong&gt;Forum&lt;/strong&gt; des Jungen Films als eigenständige Sektion der Berlinale seit 50 Jahren betreiben, das ehemalige Sony Center am Potsdamer Platz verlassen. Dazu gehörten die &lt;a href=&quot;https://www.dffb.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Deutsche Film und Fernsehakademie Berlin&lt;/a&gt; (Dffb), die nach Köpenick ausweichen musste sowie die &lt;a href=&quot;https://www.deutsche-kinemathek.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Deutsche Kinemathek | Museum für Film und Fernsehen&lt;/a&gt;, die als 10-jährige Interims-Lösung, in das E-Werk an der Leipziger Straße gezogen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue &lt;a href=&quot;https://www.arsenal-berlin.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Kino ARSENAL&lt;/a&gt; befindet sich in der Westhalle an der Rückseite des Silent Green Ensembles im einstiegen Trauersaals des ehemaligen Krematoriums mit einem eigenen Eingang in der Plantagenstraße 30, während der Vordereingang zu den anderen Silent Green Gebäuden mit dem Kuppelsaal und der unterirdischen Betonhalle in der Gerichtstraße 53 liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch sind erstmals Kino, Festivalarbeit, Distribution und Archiv sowie der Arsenal Campus an einem Ort vereint, denn auch Berlinale Forum und Forum Expanded werden vom Silent Green aus betreut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filmtechnik sowie die neu bezogenen Sitze sind ebenfalls mit umgezogen und wiederverwertet worden. Wie bisher können erneut alle analogen und digitalen Bildformate gezeigt werden. Kompliziert wurde der Umbau in ein modernes Kino dennoch, weil der Trauersaal mit seiner rundbogenartigen Decke einen komplizierten Hall erzeugte. Für Konzerte wäre der Hall sogar erwünscht. Im Kino dagegen, mit modernem Dolby Surround-Lautsprechersystem, darf der Ton keinen Nachhall haben. Die Lösung sind an der Decke montierte Mikrofone, die einen unerwünschten Hall erkennen und somit Signale zum Gegensteuern an die Lautsprecher weitergeben können. Ein ähnliches Verhalten kennt man - simpel ausgedrückt -  von modernen Hörgeräten mit künstlicher Intelligenz (AI-Technik). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die akustische Ausstattung macht es sogar möglich, dass ebenso alle Tonformate – bis hin zu Dolby Atmos – exzellent wiedergegeben werden können, aber auch Stummfilmbegleitung und Wortbeiträge von Gästen und aus dem Publikum gut zur Geltung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wehe wenn die Technik ausfällt und nur noch die Front-Lautsprecher funktionieren. Dann wird die Verständigung wegen des Nachhalls auf den hinteren Plätzen schwierig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit hat die Wiedereröffnung des Kinos ARSENAL am neuen Ort, trotz der 63 Jahre Kinoerfahrung im Rücken, etwas von (Neu-)Anfang inklusive Aufbruchstimmung mit Neulandbetretung. In der Nachbarschaft hat man sich mit kostenlosen Testvorführungen zwar bereits bekannt gemacht, doch ob das internationale Publikum den weiten Weg in den Wedding folgt, bleibt ungewiss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise muss man sich neu erfinden und das Programm um ein kommunales Nachbarschafts-Kiezcinema erweitern. Diesen Weg hat das nur 500 Meter entfernt in der Lindower Straße liegende &lt;a href=&quot;https://sinematranstopia.com/de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;SİNEMA TRANSTOPIA&lt;/a&gt;, das ursprünglich als Pop-Up Kino am Alexanderplatz gegründet worden war, bereits erfolgreich beschritten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Kino ein Ort des Erinnerns ist, passt vielleicht die alte Aussegnungshalle, in der sich noch bis 2001 die Hinterbliebenen von ihren Verstorbenen verabschieden konnten, ganz gut für ein Kino dieser besonderen Art, das nach knapp 25 Jahren am unwirtlichen Potsdamer Platz nun einen Neuanfang wagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2015 befindet sich im Silent Green bereits das Filmarchiv des Arsenals, das über 10.000 Filmkopien beherbergt. Zum neuen Kino ARSENAL, dem Herzstück des Filminstituts, sind zumindest die Wege der Filmrollen und digitalen Kopien kürzer geworden. Nur die direkte Partnerschaft mit der Kinemathek, der Filmhochschule Dffb und der Berlinale, haben sich erledigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin sind mit der Eröffnung am neuen Standort die Zukunftspläne des Arsenals erfüllt worden, sagt Milena Gregor, Leiterin des Kinos und Tochter von Erika &amp;amp; Ulrich Gregor, dem bekannten Filmhistoriker und ehemaligem Leiter des FORUMS der Berlinale. Doch die Signale der drastischen Kultur-Sparmaßnahmen des Senats, sind weiterhin besorgniserregend, zumal auch der Bundes-Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, der das Geld für das Arsenal verwaltet, in die gleiche Kerbe schlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die künstlerischen Leiterinnen Stefanie Schulte Strathaus und Birgit Kohler fanden den Umzug zum Silent Green Kulturquartier dennoch gut. Im Keller unter dem Kinosaal befindet sich jetzt  das Papierarchiv, das bis 1963 in die Gründerjahre des damaligen Vereins der Freunde der Deutschen Kinemathek zurückreicht. Ein Glücksfall war auch die Zustimmung zum Umbau des Galeristen Patrick Ebensperger, der dafür seine Ausstellungsräume hergab, die sich seit 2013 in der Westhalle befanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Neu-Eröffnung besann man sich auf eine Blick in das hauseigene Filmgeschichtsprogramm mit künstlerischen Anfängen einer Reihe von Filmemache­r*in­nen und ihrer fulminanten, überraschenden, risikofreudigen, Stil-suchenden oder -prägenden abendfüllenden Erstlingswerke. Die bewährt diverse Auswahl der Magical History Tour quer durch unterschiedliche Epochen, Stilrichtungen und Regionen stellte „kanonisierte“ neben (wieder) zu entdeckende Debüts, allesamt Frühwerke, die bis heute nachhallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://www.arsenal-berlin.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.arsenal-berlin.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 03 May 2026 22:01:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6929-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>33. Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6913-33.-Internationale-Trickfilm-Festival-Stuttgart.html</link>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS) findet zum 33. Mal vom 5. bis zum 10. Mai 2026 statt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:707 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;159&quot; height=&quot;149&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/Trixi_Logo_Stuttgart.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Dienstag startet das Internationale Trickfilm-Festival (ITFS und heißt Filmschaffende aus der ganzen Welt vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;5. bis zum 10. Mai 2026&lt;/font&gt; in Stuttgart herzlich willkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;­https://youtu.be/7MDekxLf6a4&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;1789&quot; height=&quot;1148&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/7MDekxLf6a4&quot; title=&quot;ITFS 2026 | Teaser Competition Programme&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem kuratierten Programm aus internationalen und nationalen Wettbewerben, thematischen Filmreihen und interaktiven Formaten wird das ITFS die Stadt Stuttgart erneut zum zentralen Treffpunkt für Animationsfilm, Filmschaffende und Publikum machen. Ein besonderer inhaltlicher Schwerpunkt liegt 2026 auf Filmen mit Scherenschnitttechnik und wird ergänzt durch den gezielten Ausbau der Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien unter dem Dach von Young ITFS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm 2026 verspricht Animation für jede Altersgruppe und jeden Geschmack – von künstlerischen Kurzfilmen über Games und Workshops bis zu Langfilmen, die man nur im Rahmen von Festivals sieht. Beim ITFS trifft die Animationsbranche auf regionales Publikum: Rund 150 Filmschaffende aus aller Welt präsentieren ihre Filme beim Festival in den Innenstadtkinos. Eine einmalige Chance, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und Einblicke in die Animationsfilmproduktion zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kalender auf der Website des ITFS ist das gesamte Programm des diesjährigen Festivals zu finden. Der diesjährige E-Katalog liefert darüber hinaus weitere Informationen zu allen Filmen und Programmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Filterfunktion lassen sich Screenings, Talks und Branchenformate gezielt nach Interessen, Schwerpunkten und Formaten durchsuchen und individuell planen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem näher rückenden Animationsfilmfestival wächst die Vorfreude auf ein vielseitiges Programm mit experimentellen und poetischen Kurz- und Langfilmen in den diesjährigen Wettbewerben und mit spannenden Einblicken in aktuelle Animationsprojekte und Filme. Aus über 2.000 Einreichungen wurden die diesjährigen Wettbewerbsprogramme kuratiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gewinnerfilme werden von den Jurys am Samstagabend (9.5.) bei der feierlichen Award Ceremony gekürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Programm-Highlights sollte man nicht verpassen: In Master Classes mit Michel Ocelot, Jörg Herrmann und Vera Neubauer gibt es einen exklusiven Einblicke in ihre Arbeitsweisen. In Personas von Hisko Hulsing und Ülo Pikkov sowie Programme zur Erwachsenenanimation eröffnen neue Perspektiven auf künstlerische Handschriften und aktuelle Diskurse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exklusiv für Professionals: Der Donnerstag (7.5.) steht ganz im Zeichen der Animationsbranche. Besucht die Pitches für den Trickstar Business Award in Anwesenheit der Jury und erfahrt mehr über die nominierten Drehbücher für den Deutschen Animationsdrehbuchpreis im Workshop Talk am Nachmittag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Get Together Fokus Netherlands besteht ab ab 16 Uhr die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen und in entspannter Atmosphäre die Animationsszene des Nachbarlands besser kennenzulernen. Bei den AniX Awards am Abend erhalten dann die besten Drehbücher und das innovativste Geschäftsmodell die goldene Trixi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfahrt als erstes, welche Projekte aktuell in der Finanzierung und Umsetzung sind – die Work in Progress-Veranstaltungen bieten eine wertvolle Gelegenheit, frühzeitig neue Ideen und Talente kennenzulernen und gegebenenfalls mit einzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr zu diesen und weiteren Programmpunkten sind in den Newslettern und im Programmkalender zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das junge Publikum stehen Freundschaft, Zusammenhalt, Abschied und das Gefühl von Zuhause im Mittelpunkt. Gleichzeitig spiegeln die Programme die gesamte Bandbreite der Animationspraxis. Individuelle Handschriften treffen auf neue visuelle Sprachen, technische Präzision auf mutige stilistische Entscheidungen. Zusammen zeigen die Filme, wie Animation persönliche Geschichten, Emotionen und gesellschaftliche Diskurse verbindet – und dabei ästhetische Grenzen immer wieder neu auslotet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Filmen im AniMovie-Wettbewerb ist mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;LITTLE AMÉLIE OR THE CHARACTER OF RAIN&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie: Maïlys Vallade, Liane-Cho Han) auch eine Oscar-Nominierung vertreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der &lt;a href=&quot;https://youtu.be/R4UzR12bBBE&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Trailer&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/R4UzR12bBBE&quot; title=&quot;LITTLE AMÉLIE OR THE CHARACTER OF RAIN | Official Trailer&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Besondere in diesem Jahr: die Langfilme im Wettbewerb richten sich vorzugsweise an ein erwachsenes Publikum – und verdienen die große Bühne, die ihnen nur selten zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­Das ITFS ist Teil der Stuttgart Animated Week: Zusammen mit der Fachkonferenz FMX – Film und Media Exchange und den Animation Production Days (APDs) bilden die drei Veranstaltungen eine Woche voller Inspiration, Netzwerken und Animation. Eröffnet wird die Stuttgart Animated Week am 4. Mai mit einem feierlichen Landesempfang im Weißen Saal des Neuen Schlosses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Übrigens: Rund um das Open Air auf dem Schlossplatz gibt es an den Ständen des Gastro-Partners eine leckere Auswahl an Snacks und Getränken.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Die Keynote hält Reza Memari, dessen Produktion &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;DER LETZTE WALSÄNGER&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; exemplarisch für die Synergien steht, die sich aus der Kombination aus Filmfestival, Markt und Konferenz ergeben. Als Gewinner des Deutschen Animationsdrehbuchpreises 2020 präsentiert er den nun fertigen Film auf dem ITFS 2026 (8. Mai).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Animation Production Days (APDs) finden in diesem Jahr zum 20. Mal statt. Die Veranstaltung ist Deutschlands führender Koproduktions- und Finanzierungsmarkt im Animationsbereich und wird ebenfalls von der Film- und Medienfestival gGmbH organisiert. 178 Teilnehmende aus 27 Ländern werden zur Jubiläumsausgabe erwartet. Konferenzpanels, Roundtables und Networking-Veranstaltungen ergänzen das Programm und bieten Raum für weiteren Austausch zu aktuellen Branchenthemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://itfs.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;itfs.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 03 May 2026 01:36:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>32. Jüdischen Filmfestival Berlin Brandenburg und 33. ITFS Stuttgart</title>
    <link>https://www.baf-berlin.de/blog/archives/6908-32.-Juedischen-Filmfestival-Berlin-Brandenburg-und-33.-ITFS-Stuttgart.html</link>
            <category>Filmfestivals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
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    &lt;strong&gt;Parallel zum 33. Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS), findet in unserer Region vom 5. bis 10. Mai 2026 das 32. Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg statt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:7080 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;450&quot; height=&quot;231&quot;  src=&quot;https://www.baf-berlin.de/blog//uploads/JFBB_juedisches_Filmfest_neu.gif&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich wollten wir bei dem schönen Frühlingswetter einen Ausflug nach Stuttgart zum &lt;a href=&quot;https://itfs.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ITFS&lt;/a&gt; machen und die Berichterstattung vom &lt;strong&gt;32.&lt;/strong&gt; Jüdischen Filmfestival Berlin Brandenburg unserer Kollegin Angelika Kettelhack überlassen, die ganz in der Nähe der Berliner Bleibtreustraße wohnt, wo sich mit dem Kino Filmkunst 66 eine der zentralen Spielstätten des jüdischen Filmfestivals befindet. Daneben werden auch im Thalia Programmkino Potsdam und im Kino Krokodil Wettbewerbsfilme vorgeführt. Weitere Spielstätten sind das Moviemento, Bundesplatz-Kino, Filmmuseum Potsdam und im Felleshus der Nordischen Botschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine inzwischen bestätigte Einladung zur Eröffnung am Dienstag, den &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;5. Mai 2026&lt;/font&gt; im Hans-Otto-Theater in Potsdam werden wir uns allerdings nicht entgehen lassen, um ggf. Gespräche mit uns bekannten Gesichtern von Prominenten und Veranstaltern zu führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr richtet das &lt;strong&gt;32.&lt;/strong&gt; Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg (JFBB) mit der Filmreihe &lt;em&gt;„Nordic Jewish Focus“&lt;/em&gt; den Blick auf ein selten beleuchtetes Kapitel der Filmkultur: Jüdische Erfahrungen im Kino Skandinaviens und Finnlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Die Vielfalt von Filmen aus den nordischen Ländern, die sich mit jüdischer Erfahrung und Geschichte beschäftigen, hat uns überzeugt“&lt;/em&gt;, sagt Programmdirektor Bernd Buder. Zu sehen sind unter anderem der queere Genre-Mix Attachment (Gabriel Bier Gislason, 2022), der orthodoxe Mystik mit Horrorelementen verbindet sowie die Dokumentarfilm-Komödie Swedishkayt: YidLife Crisis in Stockholm (Eli Batalion, Jamie Elman, 2025), in der zwei kanadische Stand-up-Comedians Jüdischkeit in Schweden erkunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Rolle von Sprache wird thematisiert: die Filme &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Dockan Glick&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Mischmasch&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (beide Uta Arning) rücken Jiddisch in den Mittelpunkt, das in Schweden seit 2002 eine anerkannte Minderheitensprache ist. &lt;em&gt;„Ein lebendiges Programm über die Präsenz von Jüdischkeit in Nordeuropa“&lt;/em&gt;, betont Buder.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzt wird die Reihe durch weitere Produktionen wie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Bridgeplayers&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Alberto Herskovits, 2025), ein sensibles Porträt von vier Holocaust-Überlebenden, die seit ihrer Deportation nach Auschwitz befreundet sind, sowie &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;David – Stories of Honour and Shame&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Taru Mäkelä, 1997), der die widersprüchliche Rolle Finnlands im Zweiten Weltkrieg und die Geschichte der finnischen Jüdinnen und Juden auf 35 mm erzählt. Ein Kurzfilmprogramm und ein Panel im Felleshus der Nordischen Botschaften runden das Programm ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Reihe &lt;em&gt;„Nordic Jewish Focus“&lt;/em&gt;, deren Filmreihe in Zusammenarbeit mit den Nordischen Botschaften in Berlin entstanden ist, umfasst das diesjährige Programm zwei Wettbewerbe sowie weitere Sektionen. Insgesamt zeigt das Festival rund 60 Filme aus 22 Ländern vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;5. - 10. Mai 2026&lt;/font&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz aktuell hinterfragt die Spezialreihe &lt;em&gt;„The Other Israel“&lt;/em&gt; vereinfachte Narrative und stellt komplexe Realitäten israelischer und palästinensischer Gesellschaften jenseits politischen Lagerdenkens in den Mittelpunkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihe entstand in Zusammenarbeit mit dem 2007 in New York gegründeten Other Israel Film Festival, das sich mit den Beziehungen zwischen und innerhalb unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen Israels befasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Geschäftsführer Isaac Zablocki wird beim JFBB zu Gast sein und betont: &lt;em&gt;„In Zeiten von Polarisierung und Boykott ist es entscheidend, differenzierte Perspektiven sichtbar zu machen. ‘Other Israel’ schafft einen Raum für Dialog – der filmische Austausch ist dabei ein kraftvolles Werkzeug für kulturellen Wandel.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarisch für die Reihe ist der Dokumentarfilm &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Smugglers&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Tony Copti, Yaniv Berman, 2025), in dem zwei Buchhändler versuchen, arabisch-sprachige Bücher nach Israel zu bringen. Dabei stoßen sie auf Mechanismen, die den Zugang zu Sprache und kulturellem Gedächtnis zunehmend regulieren. Außerdem im Programm ist das Oscar-nominierte Kurzdrama &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Butcher’s Stain&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Meyer Levinson-Blount, 2025), in dem ein palästinensischer Supermarktangestellter nach einer falschen Verdächtigung ins Visier gerät. Die Dokumentation &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;On Thin Ice&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Udi Kalinsky, Irit Hod 2026) blickt auf die drusische Community Israels und zeigt eine junge Eishockeyspielerin zwischen sportlichen Ambitionen und familiären Erwartungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Wettbewerbe des JFBB 2026&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spannungsfeld von Erinnerung, Gegenwart und individueller Erfahrung entfalten die Wettbewerbe des 32. Jüdischen Filmfestivals Berlin Brandenburg ein vielschichtiges Bild des aktuellen internationalen Filmschaffens. Neunzehn Spiel- und Dokumentarfilme bündeln dabei prägnante erzählerische Positionen, die sich mit historischen Zäsuren ebenso auseinandersetzen wie mit politischen Realitäten und persönlichen Geschichten der Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Die Filme in unseren Wettbewerben setzen sich nicht nur mit einer Vielfalt von historischen und gegenwärtigen Themen auseinander, sondern zeigen auch, wie vielfältig gegenwärtiges jüdisches Kino künstlerisch auf die Herausforderungen unserer überbordenden Gegenwart reagiert: zwischen bildstarker Filmkunst und lakonischem Humor, punktgenauer Beobachtung und familiärem Sittenbild, Alltagsnähe und experimenteller Entfremdung. Starke Ansätze, um sich mit einer Geschichte und einer Gegenwart zu beschäftigen, die einem zu oft im Hals stecken bleiben. Politisch wie persönlich“&lt;/em&gt;, so die Programmdirektoren Bernd Buder und Lea Wohl von Haselberg.&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wettbewerb Spielfilm erzählt von gesellschaftlichen Bruchlinien, oft aus sehr intimen Situationen heraus. In &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Book of Ruth&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie: Esty Shushan, IL) beginnt sich eine Frau nach dem Tod ihres Kindes aus den engen Strukturen ihrer ultraorthodoxen Gemeinschaft zu lösen. Fantasy Life (Regie: Matthew Shear, US) begleitet einen Mann in einer Lebenskrise, der als Babysitter unerwartet Nähe und Orientierung findet, während in &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Negative Capability&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie: Jesse Zigelstein, CA) ein Literaturdozent in der Midlife-Crisis vor dem Scheitern seiner Ehe und beruflicher Unsicherheit steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Stoffe verdichten sich zu intensiven Erzählräumen: &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Mariana’s Room&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie: Emmanuel Finkiel, IL/FR/HU/BE) zeigt einen versteckten Jungen im besetzten Czernowitz, der die Shoah aus der Enge eines Bordellzimmers erlebt. &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Soundman&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie: Frank Van Passel, BE) folgt einem Klangtechniker, dessen Arbeit beim Radio im Belgien von 1940 durch Krieg und Liebe in Gefahr gerät. In &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Orphan&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie: László Nemes, HU/UK/DE/FR) zerbricht die Identität eines Jungen im Nachkriegsungarn, als ein Fremder die Rolle seines Vaters beansprucht, während &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Safe House&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie: Lionel Baier, CH/LU/FR) die politischen Umbrüche von 1968 aus der Perspektive eines Pariser Großfamilie zeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwartsfilme erzählen von Bewegung und Begegnung: &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Sea&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie: Shai Carmeli-Pollak, IL) folgt einem palästinensischen Jungen, der nach einem Checkpoint allein durch Israel reist, getrieben von der Sehnsucht nach dem Meer. In &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Where To?&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie: Assaf Machnes, IL/DE) begegnen sich ein palästinensischer Taxifahrer und ein junger Israeli immer wieder in Berlin und entwickeln vorsichtig eine Verbindung. Some Notes on the Current Situation (Regie: Eran Kolirin, IL) entwirft in episodischer Form ein fragmentiertes Bild Israels nach dem 7. Oktober. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wettbewerb Dokumentarfilm versammelt ebenso präzise Beobachtungen. &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;A Goodnight Kiss&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie: Giedrė Žickytė, LT/EE/BG) zeichnet das Leben der Shoah-Überlebenden Irena Veisaitė anhand von Erinnerungen und Archivmaterial nach. &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Reward for the Rain&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie: Barbara Bernáth, HU) zeigt Eva Fáhidi, die sich im hohen Alter ihrer Vergangenheit stellt und zugleich eine späte Liebe lebt. In &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Out of Order&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie: Rani Saar, IL) dokumentiert eine Frau ihren Alltag im ersten Jahr nach dem Verlust ihres Partners – ein radikal persönliches Trauertagebuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reflexive und essayistische Arbeiten erweitern den Blick: &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Holofiction&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie: Michal Kosakowski, DE/AT) untersucht anhand von Filmausschnitten die Bildgeschichte der Shoah, während die Weltpremiere &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Nur der Wald ist geblieben&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie: Hans Seebacher, Tobias Hochstöger, AT) in ruhigen Landschaften nach verborgenen Spuren von Gewalt sucht. &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Big Chief&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie: Tomasz Wolski, PL/NL/FR) porträtiert einen Widerstandskämpfer zwischen politischer Vereinnahmung und Isolation, und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;The Stamp Thief&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie: Dan Sturman, US) begleitet eine Gruppe von Autoren auf einer ebenso absurden wie erkenntnisreichen Schatzsuche in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuelle politische Spannungen spiegeln sich in &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Know Hope&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie: Omer Shamir, IL/US), das künstlerischen Widerstand im öffentlichen Raum verfolgt sowie in &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Shooting&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; (Regie: Netalie Braun, IL), das die Verflechtung von Film, Krieg und Macht untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Vergabe der Preise entscheiden zwei international besetzte Jurys. Die Spielfilmjury setzt sich aus der Produzentin und ehemaligen Geschäftsführerin der Berlinale, Mariette Rissenbeek, der Regisseurin Mahnaz Mohammadi und dem Kameramann Matan Radin zusammen. Die Dokumentarfilmjury vereint mit Marina Chernivsky, Eytan Ipeker und Rana Abu Fraiha-Asyag Perspektiven aus Wissenschaft, Montage und filmischer Praxis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In beiden Wettbewerben wird der Gershon-Klein-Preis vergeben. Sowohl der Gershon-Klein-Spielfilmpreis als auch der Gershon-Klein-Dokumentarfilmpreis sind mit 3.000 Euro dotiert und werden an die Regisseurinnen und Regisseure der ausgezeichneten Filme verliehen. Gestiftet werden die Preise von Madeleine Budde und Jacqueline Hopp, Kleins Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;https://jfbb.info/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;jfbb.info&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;PS&lt;/font&gt; (post scriptum):&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Auf das oben genannte &lt;strong&gt;33.&lt;/strong&gt; Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart (&lt;a href=&quot;https://itfs.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ITFS&lt;/a&gt;), das ebenfalls vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;5. bis 10. Mai 2026&lt;/font&gt; stattfindet, werden wir noch rechtzeitig, aber gesondert, eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 01 May 2026 16:36:00 +0200</pubDate>
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