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7. Lange Nacht der Berliner Filmfestivals 2019

Das Netzwerk der Berliner Filmfestivals präsentiert am 24. August 2019 die siebte Ausgabe der Langen Nacht der Filmfestivals.

Am 24. August 2019 bebt wieder die Erde im Freilichtkino Pompeji wenn zur Langen Nacht der Berliner Filmfestivals die Bässe an den Subwoofern ein bisschen lauter gestellt werden. Doch im Gegensatz zum historischen Pompeji, der einst blühenden Stadt am Golf von Neapel, die durch eine Vulkankatastrophe des naheliegenden Vesuv unterging, dürfte in den alten Gemäuern der Eventlocation Zukunft am Berliner Ostkreuz, nichts dramatisches zu befürchten sein.

Ganz im Gegenteil! - Bei der siebten Ausgabe der Langen Nacht der Filmfestivals kann ganz ohne Angst vor einstürzenden Mauern schon ab 15 Uhr laut und kräftig gefeiert werden. Über 20 Berliner Filmfestivals zeigen parallel in fünf Kinos rund 100 Kurz- und Langfilme aus der ganzen Welt. Im Biergarten und im Lokal wird es unter anderem hausgebrautes Bier sowie leckeres, veganes und nicht veganes Street Food geben, um die Filmliebhaber*innen, die einen Tag und eine Nacht lang mit Vorführungen, Konzerten und weiteren Events eine spannende und unterhaltsame Plattform geboten bekommen, auch nicht dursten und hungrig dastehen zu lassen.

Das Filmprogramm:

Das Uranium Film Festival Berlin zeigt den Dokumentarfilm "URANIUM DERBY" von Brittany Prater, in dem die Recherchen einer jungen Frau über die heimliche Beteiligung ihrer Heimatstadt am Manhattan-Projekt enthüllen, dass das Thema „Atommüll“ erfolgreicher begraben ist als der Abfall selbst.

Der Trailer zum Film kann leider nur direkt auf Vimeo angesehen werden.

In dem spannenden Kurzfilmprogramm von Russisch Dok werden sowohl die russische Geschichte als auch deren Gegenwart kritisch hinterfragt. Zudem bilden gleich drei Veranstalter das Spektrum des russischen Filmschaffens bei der renommierten Langen Nacht der Filmfestivals ab. Neben der Distribution Russisch Dok sowie der Russischen Filmwoche, die Aleksandr Khants herausragenden Debütfilm „Auf Umwegen ins Pflegeheim“ zur Primetime um 20:45 Uhr im Freilichtkino Pompeji zeigt, gesellt sich auch das FilmFestival Cottbus mit einem Beitrag hinzu und präsentiert „Jumpman“ von Ivan Tverdovskij jr., der beim 28. FilmFestival Cottbus zum besten Regisseur ernannt worden war.

Hier der Trailer:

Synopsis

In "Jumpman" geht es um einen jungen Stuntman aus einem Waisenhaus, der sich illegal vor fahrende Autos stürzt, um die meist betrunkenen Fahrer wegen vermeintlicher Missachtung der Verkehrsregeln in einem abgekarteten Spiel vor Gericht zu erpressen.

Auch in dem anderen russischen Film geht es um eine jungen Mann, der in einem Kinderheim aufwuchs. Die Russische Filmwoche Berlin präsentiert einen Spielfilm von Alexander Hant mit dem etwas sperrigen Original Titel "HOW VIKTOR 'THE GARLIC' TOOK ALEXEY 'THE STUD' TO THE NURSING HOME". Das russische Roadmovie – mit dem aus "LEVIATHAN" bekannten Darsteller Aleksei Serebryakov – über einen Sohn und einen Vater stellt ein Ensemble von wilden Charakteren aus den untersten sozialen Schichten vor und liefert einen Kommentar zur zeitgenössischen Gesellschaft.

Hier der Trailer:

Synopsis:

„Auf Umwegen ins Pflegeheim“ handelt von dem 27-jährigen Vitka Chesnok (Knoblauch), der davon träumt, seiner Frau und seinem Sohn zu entkommen, die ihn beim leben «stören». Als Kind ungeliebt und daher versteinerten Herzens, trifft Vitka Chesnok auf seinen kriminellen Vater, der nun verkrüppelt ist. Vitka beschließt, ihn in ein Behindertenheim zu bringen, nicht ahnend, welche Abenteuer und Gefahren sie unterwegs erwarten.

Gruselig und abgedreht geht es im Programm des Obscura Filmfestival Berlin zu. Die Zuschauer begleiten eine Frau auf ihrem blutigen Rachefeldzug durch eine heruntergekommene Neon-Welt oder tauchen in eine Welt voller Perversion ein.

Die Film:Schweiz präsentiert den Dokumentarfilm "RUE DE BLAMAGE" von Aldo Gugolz, in dem in einer Straße Tag für Tag ein neues absurdes Theaterstück inszeniert wird.

Hier der Trailer:

Im Programm „Animation Attack“ greifen die Kurzfilme von interfilm Berlin an. Katzen, Fruchtfliegen und Fische, Schönheits-OP, Liebesreflektion, Fahrerflucht und Polit-Satire: 13 Animationen in unterschiedlichen Stilen zeugen von der Ausdrucksstärke der Animationskunst.

Aber auch Serien wird es bei der Langen Nacht der Filmfestivals geben. Prachtige Films! zeigt die erste Episode von "CALLBOYS" von Jan Eelen und Youri Boone, die die Abenteuer von drei männlichen Prostituierten und ihrem Sekretär erzählt.

Weitere filmische Höhepunkte werden von den achtung berlin – new berlin film award, der Französischen Filmwoche Berlin, 11-mm Fußballfilmfestival u. a. während der Langen Nacht der Filmfestivals in den Kinos des ZUKUNFT am Ostkreuz präsentiert.

Das Musikprogramm:

Natürlich wird diesmal musikalisch wieder richtig aufgedreht. Den Anfang bilden im Waldgarten des ZUKUNFT die Berliner Bands Honolulu Transport mit echten Südseeklängen. Weiter geht es im Waldgarten mit der Band Ostberlin Androgyn, die Knusperflocken des Rap machen Hip Hop shiggy, prollig und sweet. Am Abend rockt Candice Gordon die Garage des ZUKUNFT. Ihre mehrdimensionale Musik bewegt sich zwischen Rock and Roll, Gothic, Garage, Psych und Post-Punk. Den Dancefloor der Garage werden die DJs von What Difference Does it Make zum Kochen bringen.

Die Location:

Das Programmkino mit dem wegweisenden Namen „Zukunft“ eröffnete Anfang 2012 im ZUKUNFT am Ostkreuz und gehört zur Kino-Troika Friedrichshain: Tilsiter Lichtspiele, Freiluftkino Pompeji, Kino Zukunft. Fünf Fußminuten vom Ostkreuz entfernt befindet sich die Kulturlocation ZUKUNFT am Ostkreuz, wo drei Kinos, ein Open Air, ein Musikclub, eine Kneipe, eine Galerie und zwei Biergärten Platz haben.

LANGE NACHT DER FILMFESTIVALS

Samstag, 24. August 2019

Zukunft am Ostkreuz

Laskerstraße 5 / Markgrafendamm, 10245 Berlin

Eintritt: 12/8 Euro

Web: zukunft-ostkreuz.de

Für Rückfragen und Informationen:

Thomas Zandegiacomo Del Bel - Presse/ÖA

Festiwelt e.V. – Netzwerk der Berliner Filmfestivals

Erich-Steinfurth-Straße 6 10243 Berlin

Tel.: 030 / 311 65 793

Mail: presse@festiwelt-berlin.de

Web: www.festiwelt-berlin.de

Quelle: Anna Leonenko, (Mediaost Events und Kommunikation GmbH)

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