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Berliner Filmmuseum sucht private Filme

Die Deutsche Kinemathek sucht Familienfilme und andere cineastische Schätze aus Kellern, Dachböden und Schränken.



Martin Koerber, Leiter des Filmarchivs der Deutschen Kinemathek, studierte von 1977 bis 1984 an der Freien Universität Berlin Publizistik, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft. Damals hatte er noch Zeit, sich auch bei uns im BAF zu engagieren. Doch seitdem er 2003 zum Professor für Restaurierung von Foto/Film/Datenträgern an die Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin berufen wurde, stehen viel wichtigere Dinge in seinem Terminkalender.

Es geht um die Bewahrung des Filmerbes. Dieses Anliegen sollte nicht allein auf kommerziell produzierte Filme begrenzt sein. Oft können private Filme zu wichtigen historischen und kulturellen Dokumenten werden. So bietet beispielsweise der Tagesspiegel in seinem Shop an der Potsdamer Straße, neben der 12 teiligen rbb DVD-Dokumentation "Die Berliner Mauer", auch zwei DVDs mit zumeist privaten Super-8 Aufnahmen als "Zeitreise durch unbekannte Filmschätze Berlins" an. Auch das Museum für Film und Fernsehen der Deutschen Kinemathek beteiligt sich am Samstag, den 17. Oktober 09 zum dritten Mal am Home Movie Day, für den bereits Regisseur Martin Scorsese in den letzten Jahren in 50 Städten und auf vier Kontinenten erfolgreich geworben hat.

Zusammen mit der Bundeszentrale für politische Bildung sucht die Deutsche Kinemathek Familienfilme und andere cineastische Schätze aus Kellern, Dachböden und Schränken. Die Berliner werden wieder einmal aufgefordert ihre Filme des klassischen „Heimkinoformats“ in 8-mm-, Super-8-mm- oder 16-mm am Samstag ab 12 Uhr ins Filmhaus am Potsdamer Platz zu bringen. Dort wird das Material fachmännisch begutachtet, und es gibt Tipps für die Erhaltung der Originale. Von 15 bis 18 Uhr werden neben einer Auswahl aus den mitgebrachten Filmen auch private Filme aus dem Archiv der Kinemathek gezeigt. Solche Filme bieten einen „Blick in eine ,nichtoffizielle’ Vergangenheit, die oft mehr oder anderes über eine Epoche aussagen als die professionellen Medien uns über diese Zeit mitteilen können“, sagt Martin Körber und wirbt um rege Teilnahme, denn die Begutachtung und die Vorführungen am Home Movie Day sind gratis.

Ganz uneigennützig ist die Veranstaltung natürlich nicht. Für eine Ausstellung unter dem Titel „Wir waren so frei … Momentaufnahmen 1989/1990“, werden immer noch private Filme und Fotos aus der Zeit von Mai 1989 bis Dezember 1990 gesucht.

Schicken Sie Ihre Erinnerungen zusammen mit den dazu passenden Geschichten und Kommentaren an das Filmmuseum.

Kontakt: Ulrike Schmiegelt
Tel.: 030 / 300 903-24
Mail: info@wir-waren-so-frei.de
Web: www.wir-waren-so-frei.de

Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen:
Web: www.filmmuseum-berlin.de

Bundeszentrale für politische Bildung: www.bpb.de

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"Zeitreise durch unbekannte (8mm) Filmschätze Berlins"
Tagesspiegel Shop
Potsdamer Str. 81-83
10785 Berlin-Tiergarten
Bestellhotline: 030 / 29021-520
Web: www.tagesspiegel.de

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