Nur 6 Tage nach dem am 2. September 2026 startenden 83. Filmfestspiele von Venedig, eröffnet Fatih Akins "GEISTER" den Wettbewerb des 74. Zinemaldia – San Sebastián International Film Festival am 18. September 2026.
Der Hamburger Filmemacher Fatih Akin, der im letzten Jahr zusammen mit dem kurz danach verstorbenen Filmautor Hark Bohm dessen autobiografisches Werk "AMRUM" gedreht hatte, geht mit seinem neuen, schaurig schönen Drama, um den Verlust einer geliebten Person, am 18. September 2026 erstmals ins Rennen um die Goldene Muschel, den Hauptpreis des spanisch-baskischen A-Film Festivals am Atlantik.
Synopsis:
Der Film eröffnet den Hauptwettbewerb des Festivals und handelt von den türkischen jungen Leuten Farasha und Faris, die sich auf einer Abschlussparty kennenlernen und auf den ersten Blick ineinander verlieben. Als Farasha plötzlich durch einen Unfall stirbt, entfaltet sich eine außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen zwei Welten, die ihn in seinen Träumen nicht mehr loslässt.
Der Film wurde von der MOIN Filmförderung Hamburg mit 900.000 Euro in der Produktion unterstützt und ist ein poetisches Drama über Verlust und Sehnsucht, das die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen lässt.
Die komplette Liste der teilnehmenden Filme soll erst am 7. September 2026 veröffentlicht werden. Das spanische Film Festival findet 2026 vom 18. bis 26. September 2026 in San Sebastián statt. Über die 83. Internationalen Filmfestspiele von Venedig die in zwei Tagen beginnen, hatten wir am 19. August 2026 eine Einführung veröffentlicht.
Das Festival Internacional de Cine de San Sebastián; (Baskisch: Donostia Zinemaldia) erhielt den A-Status erstmals 1957. Der wichtigste Wettbewerbspreis des Festivals ist die Goldene Muschel, die an den besten Film der offiziellen Auswahl vergeben wird und an die Bucht im Golf von Biskaya des am Atlantik gelegenen Festivals erinnert. Seit 1953 kommen Regisseure, Schauspieler und Cineasten aus aller Welt an die Bucht La Concha.
Panorama der muschelartigen Bucht La Concha.
José Luis Rebordinos führt nach 25 Jahren zum letzten Mal in diesem Jahr das Festival. Im April 2026 wurde seine stellvertretende Direktorin Maialen Beloki als seine Nachfolgerin bestätigt, die ihre Amtszeit am 1. Januar 2027 antritt.
Die Hauptvorführungen finden im Kursaal-Palast, den beiden durchscheinenden Glaswürfeln am Strand von Zurriola und im Teatro Victoria Eugenia im Centro statt. Die Parte Vieja (Altstadt) wird in einen Festivalbereich umgewandelt, wobei ihre Pintxos-Bars nach jeder Vorführung informelle Gespräche zwischen Filmemachern und Zuschauern ermöglichen.
Rund fünfzehn Spielfilme treten um die Goldene Muschel (Bester Film), die Silberne Muschel (Beste Regie) und mehrere Schauspielpreise an. Die ausgewählten Filme decken alle Genres und Kameraführungen ab, mit besonderem Fokus auf spanischsprachige und iberoamerikanische Produktionen. Darüber hinaus ist es eines der wenigen Festivals, bei denen insbesondere französische Arthouse-Produktionen so herzlich aufgenommen werden wie in Cannes.
Für das allgemeine Publikum beginnt der Verkauf am Sonntag, 13. September, um 9:00 Uhr – zunächst für die Vorstellungen vom 18. bis 20. September, die weiteren Tage folgen gestaffelt. Ab 16. September sind alle Festivaltage online buchbar, ab 17. September öffnet die Zinemaldi Plaza im Erdgeschoss des Kursaal.
Die Schauspielerin Naomí Watts wird die Auszeichnung des Donostia-Ehrenpreises am Samstag, den 19. September 2026, bei einer Gala im Kursaal entgegennehmen und dort den Spielfilm „La esposa perfecta - The Housewife“ von Ben Shirinian präsentieren, in dem Watts eine Hauptrolle spielt. Das Drama erzählt von einem jungen Reporter der New York Times, der einen Polizeibeamten aus Queens verdächtigt, ein Nazi zu sein und gleichzeitig mit der Ehefrau des mutmaßlichen ehemaligen NS-Offiziers Freundschaft schließt.
Auch der erfahrene deutsche Regisseur, Drehbuchautor, Produzenten und Schauspieler Werner Herzog wird einen Ehrenpreis erhalten und seinen neuesten Film "Bucking Fastard" zeigen.
In dem Film, der in diesem Jahr in Toronto seine Premiere feierte, und vor der Preisverleihung im Kursaal im Victoria Eugenia Theatre präsentiert wird, spielen in den Hauptrollen mit: Rooney Mara, Kate Mara, Orlando Bloom und Domhnall Gleeson. Der Film von Werner Herzog erzählt die ungewöhnliche Geschichte zweier Schwestern, deren außergewöhnliche Bindung sie dazu bringt, im Einklang miteinander zu sprechen, denselben Mann zu lieben und dieselben Träume zu teilen.
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