Die Gewinnerinnen und Gewinner des 38. Internationalen Filmfests Dresden
Am Samstagabend, den 18. April 2026, wurden die Preise des 38. Dresdner Kurzfilmfestivals verkündet.

17 Preise im Wert von 72.500 Euro vergeben // Goldene Reiter für u.a. PARADAÏZ (Kanada), WATER SPORTS (Philippinen), PROCRASTINATION YOGA (Deutschland), ABORTION PARTY (Spanien).
Bericht von Katharina Dockhorn.
Gwendola Heck ist die große Gewinnerin des 38. Internationalen Kurzfilmfestivals in Dresden. Die einstige Studentin der Filmakademie Ludwigsburg, die jetzt in Leipzig lebt, wurde für ihren Animationsfilm „GAÏA“ mit dem Goldenen Reiter für den besten Kurzfilm im nationalen Wettbewerb ausgezeichnet, der mit 20.000 Euro dotiert ist. Außerdem ist sie einer der fünf „Short Tiger“-Preisträger.
Der Short Tiger wird von German Films und der FFA vergeben. Er ist mit 5000 Euro dotiert. Die jungen Preisträger erhalten von der Kurzfilmagentur Hamburg einen Verleihvertrag. Außerdem werden die fünf Filme im Rahmen des Programms „Short Tiger Next Generation“ auf einem Marktscreening auf dem Filmfestival von Cannes gezeigt und Teil des Programms der von German Films weltweit organisierten Filmwochen. Die Filmemacher der zehn Titel werden in Cannes bei der internationalen Premiere dabei sein.
Folgen der KI-Anwendung bei der Verfremdung von Erinnerungen
Zu den Highlights des Programms zählen Eric Schmitts „Brave New Past“, in dem der renommierte Regisseur (Cleo), der bereits einmal den Short Tiger gewinnen konnte, drastisch die Möglichkeiten der Verfremdung von Erinnerungen durch die KI vor Augen führt. Er ließ die KI mehr als 20 Fotos aus seiner Kindheit zu Schmalfilmstreifen hochrechnen, die täuschend echt wirken. Bis sich ein Schneemann bewegt, oder Pinguine durch die Winterlandschaft laufen. Noch nie wurde dem Zuschauer so drastisch vor Augen geführt, welche Konsequenzen der Einsatz der KI haben kann.
Die Lachmuskeln strapazierte Olaf Helds und Jens Rosemanns „Immerhin“, ein typisches Independent-Projekt aus Chemnitz, an dem die Filmemacher mehr als zehn Jahre arbeiteten, wenn sie Zeit hatten. Heraus kam ein witziger Animationsfilm über das tödliche Zusammenspiel von menschlicher Schluderei und Ignoranz.
Budgetkürzungen durch die Stadt von zehn Prozent
Die Weltpremiere des Programms war zum sechsten Mal in Dresden zu Gast. Auf Grund der Kürzungen der Förderung durch die Stadt Dresden, musste es Abstriche machen. Sie trafen nicht das Programm, das in gewohntem Umfang angeboten wurde und erneut um die 20.000 Zuschauer ins Kino zog. Die inklusiven Angebote wurden zurückgefahren, sogar die „Tagessschau“ berichtete. Bei der Eröffnung und Abschluss-Gala, die wie immer gewohnt locker und witzig durch Jenni Zylka moderiert wurden, war kein Gebärdendolmetscher anwesend. Wenn dazu noch die Aufzüge in einem Kino außer Betrieb sind, trifft es eine Bevölkerungsgruppe komplett.
Die Kürzungen im Kulturellen Bereich durch die Landesregierung schlichen sich erneut in die Diskussion des Filmverbands Sachsen im Goethe-Institut. Ursprünglich wollte sie den Erhalt und den Aufbau der Filmkultur im ländlichen Raum als Teil des demokratischen Meinungsbildungsprozesses und des Zusammenhalts diskutieren. Zwei engagierte Kinomacher gaben Einblick in ihren Alltag, und das Publikum beteiligte sich rege. Das Fazit ist erschreckend. Alle sind sich einig, dass das Kino als Diskursort in einer Demokratie gebraucht wird. Doch wenn es um das Geld geht, rutscht es ins Ehrenamt.
Ländlicher Ruam bleibt abgehängt
Die Bundesregierung richtet ihre Förderung auf die Produktion aus. Dort interessiert sich keiner, wie der Film ins Kino gebracht wird oder ob Festivals stattfinden. Die klammen Kommunen müssen zunehmend sehen, dass sie überhaupt noch ihre Pflichtaufgaben erfüllen
können. Und zu allem Überfluss gehen viele Förderprogramme der Länder gerade am ländlichen Raum vorbei. Die Programmmacher können zum Beispiel gar nicht die strengen Regeln der Kinoprogrammpreise erfüllen.
Die Finanzierungsmisere trifft seit Jahrzehnten auch den Kurzfilm. Trotzdem ist er nicht nur an den Ausbildungsstätten quicklebendig, wie erneut die Mitteldeutsche Mediennacht als Leistungsschau der Region zeigte. Der Goldene Reiter im Mitteldeutschen Wettbewerb ging an „Unbemerkt verstorben“ von Alina Cyranek. Das Publikum kürte Stefanie Schroeder „Cold Call“ zum Gewinner.
DIAF - Ausstellung in Technischen Sammlungen vor Schließung
Traditionell widmet der Filmverband Sachsen seinen Empfang dem Sorbischen Filmschaffen. Waren es früher eher Fernsehbeiträge, hat sich inzwischen auch eine eigene Filmszene entwickelt, die vom Musikfilm bis zum kurzen Spielfilm viele Genre abdeckt. Auf der Bühne wurde diskutiert, was einen sorbischen Film ausmacht.
Last but not least gewährt das DIAFi m Rahmenprogramm stets einen Blick auf die Sonderausstellung, die in dieser Woche eröffnet wird. Sie ist dem Schaffen von Jörg Herrmann gewidmet, der den Scherenschnittfilm im DEFA-Studio für Trickfilme hochhielt. Die Schau läuft bis zum Oktober. Dann werden die Technischen Sammlungen für drei Jahre saniert. Das DIAF muss nicht ausziehen, aber auch die Dauerausstellung kann nicht gezeigt werden. Noch gibt es keinen Ausweichort.
Katharina Dockhorn
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Das Filmfest Dresden fand vom 14. - 19. April 2026 statt.
Nachfolgend eine Auswahl der vergebenen Preise:
Der mit 20.000 Euro dotierte Sächsische Filmförderpreis, gestiftet vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, ging an den Animationsfilm GAÏA von Gwenola Heck (Deutschland, 2025 / Filmakademie Baden-Württemberg) aus dem Nationalen Wettbewerb.
Mit dem Goldenen Reiter für den besten Kurzfilm wurden BLEIFREI 95 von Emma Hütt und Tina Muffler (Deutschland/Österreich, 2025) im Nationalen Wettbewerb sowie WATER SPORTS von Whammy Alcazaren (Philippinen, 2024) im Internationalen Wettbewerb ausgezeichnet. Die Goldenen Reiter für den besten Animationsfilm erhielten PROCRASTINATION YOGA von Paulina Martyna Ziolkowska (Weltpremiere, Nationaler Wettbewerb) und PARADAÏZ von Matea Radic (Kanada, 2025) im Internationalen Wettbewerb. PARADAÏZ wurde zudem mit einer Lobenden Erwähnung der Jury für den „voll politisch“ – Kurzfilmpreis für demokratische Kultur gewürdigt.
Im Mitteldeutschen Wettbewerb ging der Goldene Reiter an UNBEMERKT VERSTORBEN von Alina Cyranek (Deutschland, 2026). Der Film feierte seine Weltpremiere beim Filmfest Dresden.
Die beiden Jugendjurys zeichneten QUI PART À LA CHASSE von Lea Favre (Schweiz, Internationaler Wettbewerb) sowie BAD LUCK von Jan Eilhardt (Deutschland, 2025, Nationaler Wettbewerb) aus. Für BAD LUCK erhielt Jan Eilhardt zudem eine Lobende Erwähnung der Jury für den LUCA-Filmpreis für GeschlechterGerechtigkeit.
Auch das Publikum vergab Preise in allen drei Wettbewerben: Im Nationalen Wettbewerb setzte sich BLOB UND DER WOLF von Georg Kästle und Valentin Bolte (Deutschland, 2025) durch, der außerdem mit einer Lobenden Erwähnung der Jugendjury im Nationalen Wettbewerb gewürdigt wurde. Im Internationalen Wettbewerb wurde die französische Produktion S THE WOLF von Sameh Alaa ausgezeichnet. Im Mitteldeutschen Wettbewerb erhielt COLD CALL von Stefanie Schroeder (Deutschland, 2025) die meisten Stimmen.
Im Rahmen der Sonderpreise wurden unter anderem folgende Filme prämiert:
Der „voll politisch“ – Kurzfilmpreis für demokratische Kultur (3.000 Euro), gestiftet vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt, ging an ABORTION PARTY von Julia Mellen (Spanien, 2025), der zusätzlich eine Lobende Erwähnung der Jugendjury im Internationalen Wettbewerb erhielt.
Der DEFA-Förderpreis Animation (3.000 Euro) wurde an Mikael Lindskov Jacobsen für CITY IN THE FOX (Deutschland, 2026) verliehen, der in Dresden seine Weltpremiere feierte.
Mit dem LUCA-Filmpreis für GeschlechterGerechtigkeit (2.000 Euro), gestiftet von der LAG Jungen- und Männerarbeit Sachsen, dem Genderkompetenzzentrum Sachsen und der LAG Queeres Netzwerk Sachsen, wurde EL REGALO von Lara Izagirre Garizurieta (Spanien, 2025) ausgezeichnet.
Link: www.filmfest-dresden.de

17 Preise im Wert von 72.500 Euro vergeben // Goldene Reiter für u.a. PARADAÏZ (Kanada), WATER SPORTS (Philippinen), PROCRASTINATION YOGA (Deutschland), ABORTION PARTY (Spanien).
Bericht von Katharina Dockhorn.
Gwendola Heck ist die große Gewinnerin des 38. Internationalen Kurzfilmfestivals in Dresden. Die einstige Studentin der Filmakademie Ludwigsburg, die jetzt in Leipzig lebt, wurde für ihren Animationsfilm „GAÏA“ mit dem Goldenen Reiter für den besten Kurzfilm im nationalen Wettbewerb ausgezeichnet, der mit 20.000 Euro dotiert ist. Außerdem ist sie einer der fünf „Short Tiger“-Preisträger.
Der Short Tiger wird von German Films und der FFA vergeben. Er ist mit 5000 Euro dotiert. Die jungen Preisträger erhalten von der Kurzfilmagentur Hamburg einen Verleihvertrag. Außerdem werden die fünf Filme im Rahmen des Programms „Short Tiger Next Generation“ auf einem Marktscreening auf dem Filmfestival von Cannes gezeigt und Teil des Programms der von German Films weltweit organisierten Filmwochen. Die Filmemacher der zehn Titel werden in Cannes bei der internationalen Premiere dabei sein.
Folgen der KI-Anwendung bei der Verfremdung von Erinnerungen
Zu den Highlights des Programms zählen Eric Schmitts „Brave New Past“, in dem der renommierte Regisseur (Cleo), der bereits einmal den Short Tiger gewinnen konnte, drastisch die Möglichkeiten der Verfremdung von Erinnerungen durch die KI vor Augen führt. Er ließ die KI mehr als 20 Fotos aus seiner Kindheit zu Schmalfilmstreifen hochrechnen, die täuschend echt wirken. Bis sich ein Schneemann bewegt, oder Pinguine durch die Winterlandschaft laufen. Noch nie wurde dem Zuschauer so drastisch vor Augen geführt, welche Konsequenzen der Einsatz der KI haben kann.
Die Lachmuskeln strapazierte Olaf Helds und Jens Rosemanns „Immerhin“, ein typisches Independent-Projekt aus Chemnitz, an dem die Filmemacher mehr als zehn Jahre arbeiteten, wenn sie Zeit hatten. Heraus kam ein witziger Animationsfilm über das tödliche Zusammenspiel von menschlicher Schluderei und Ignoranz.
Budgetkürzungen durch die Stadt von zehn Prozent
Die Weltpremiere des Programms war zum sechsten Mal in Dresden zu Gast. Auf Grund der Kürzungen der Förderung durch die Stadt Dresden, musste es Abstriche machen. Sie trafen nicht das Programm, das in gewohntem Umfang angeboten wurde und erneut um die 20.000 Zuschauer ins Kino zog. Die inklusiven Angebote wurden zurückgefahren, sogar die „Tagessschau“ berichtete. Bei der Eröffnung und Abschluss-Gala, die wie immer gewohnt locker und witzig durch Jenni Zylka moderiert wurden, war kein Gebärdendolmetscher anwesend. Wenn dazu noch die Aufzüge in einem Kino außer Betrieb sind, trifft es eine Bevölkerungsgruppe komplett.
Die Kürzungen im Kulturellen Bereich durch die Landesregierung schlichen sich erneut in die Diskussion des Filmverbands Sachsen im Goethe-Institut. Ursprünglich wollte sie den Erhalt und den Aufbau der Filmkultur im ländlichen Raum als Teil des demokratischen Meinungsbildungsprozesses und des Zusammenhalts diskutieren. Zwei engagierte Kinomacher gaben Einblick in ihren Alltag, und das Publikum beteiligte sich rege. Das Fazit ist erschreckend. Alle sind sich einig, dass das Kino als Diskursort in einer Demokratie gebraucht wird. Doch wenn es um das Geld geht, rutscht es ins Ehrenamt.
Ländlicher Ruam bleibt abgehängt
Die Bundesregierung richtet ihre Förderung auf die Produktion aus. Dort interessiert sich keiner, wie der Film ins Kino gebracht wird oder ob Festivals stattfinden. Die klammen Kommunen müssen zunehmend sehen, dass sie überhaupt noch ihre Pflichtaufgaben erfüllen
können. Und zu allem Überfluss gehen viele Förderprogramme der Länder gerade am ländlichen Raum vorbei. Die Programmmacher können zum Beispiel gar nicht die strengen Regeln der Kinoprogrammpreise erfüllen.
Die Finanzierungsmisere trifft seit Jahrzehnten auch den Kurzfilm. Trotzdem ist er nicht nur an den Ausbildungsstätten quicklebendig, wie erneut die Mitteldeutsche Mediennacht als Leistungsschau der Region zeigte. Der Goldene Reiter im Mitteldeutschen Wettbewerb ging an „Unbemerkt verstorben“ von Alina Cyranek. Das Publikum kürte Stefanie Schroeder „Cold Call“ zum Gewinner.
DIAF - Ausstellung in Technischen Sammlungen vor Schließung
Traditionell widmet der Filmverband Sachsen seinen Empfang dem Sorbischen Filmschaffen. Waren es früher eher Fernsehbeiträge, hat sich inzwischen auch eine eigene Filmszene entwickelt, die vom Musikfilm bis zum kurzen Spielfilm viele Genre abdeckt. Auf der Bühne wurde diskutiert, was einen sorbischen Film ausmacht.
Last but not least gewährt das DIAFi m Rahmenprogramm stets einen Blick auf die Sonderausstellung, die in dieser Woche eröffnet wird. Sie ist dem Schaffen von Jörg Herrmann gewidmet, der den Scherenschnittfilm im DEFA-Studio für Trickfilme hochhielt. Die Schau läuft bis zum Oktober. Dann werden die Technischen Sammlungen für drei Jahre saniert. Das DIAF muss nicht ausziehen, aber auch die Dauerausstellung kann nicht gezeigt werden. Noch gibt es keinen Ausweichort.
Katharina Dockhorn
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Das Filmfest Dresden fand vom 14. - 19. April 2026 statt.
Nachfolgend eine Auswahl der vergebenen Preise:
Der mit 20.000 Euro dotierte Sächsische Filmförderpreis, gestiftet vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, ging an den Animationsfilm GAÏA von Gwenola Heck (Deutschland, 2025 / Filmakademie Baden-Württemberg) aus dem Nationalen Wettbewerb.
Synopsis:
"Gaïa" ist ein lebender Planet, dessen Körper von einer menschlichen Zivilisation bewohnt wird. Als ihre Ressourcen schwinden, versuchen die Bewohner, ihre Eizelle zu befruchten, um einen neuen Planeten und somit einen neuen Lebensraum zu erschaffen. Doch Gaïa greift ein und verhindert den Befruchtungsversuch.
Mit dem Goldenen Reiter für den besten Kurzfilm wurden BLEIFREI 95 von Emma Hütt und Tina Muffler (Deutschland/Österreich, 2025) im Nationalen Wettbewerb sowie WATER SPORTS von Whammy Alcazaren (Philippinen, 2024) im Internationalen Wettbewerb ausgezeichnet. Die Goldenen Reiter für den besten Animationsfilm erhielten PROCRASTINATION YOGA von Paulina Martyna Ziolkowska (Weltpremiere, Nationaler Wettbewerb) und PARADAÏZ von Matea Radic (Kanada, 2025) im Internationalen Wettbewerb. PARADAÏZ wurde zudem mit einer Lobenden Erwähnung der Jury für den „voll politisch“ – Kurzfilmpreis für demokratische Kultur gewürdigt.
Im Mitteldeutschen Wettbewerb ging der Goldene Reiter an UNBEMERKT VERSTORBEN von Alina Cyranek (Deutschland, 2026). Der Film feierte seine Weltpremiere beim Filmfest Dresden.
Die beiden Jugendjurys zeichneten QUI PART À LA CHASSE von Lea Favre (Schweiz, Internationaler Wettbewerb) sowie BAD LUCK von Jan Eilhardt (Deutschland, 2025, Nationaler Wettbewerb) aus. Für BAD LUCK erhielt Jan Eilhardt zudem eine Lobende Erwähnung der Jury für den LUCA-Filmpreis für GeschlechterGerechtigkeit.
Auch das Publikum vergab Preise in allen drei Wettbewerben: Im Nationalen Wettbewerb setzte sich BLOB UND DER WOLF von Georg Kästle und Valentin Bolte (Deutschland, 2025) durch, der außerdem mit einer Lobenden Erwähnung der Jugendjury im Nationalen Wettbewerb gewürdigt wurde. Im Internationalen Wettbewerb wurde die französische Produktion S THE WOLF von Sameh Alaa ausgezeichnet. Im Mitteldeutschen Wettbewerb erhielt COLD CALL von Stefanie Schroeder (Deutschland, 2025) die meisten Stimmen.
Im Rahmen der Sonderpreise wurden unter anderem folgende Filme prämiert:
Der „voll politisch“ – Kurzfilmpreis für demokratische Kultur (3.000 Euro), gestiftet vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt, ging an ABORTION PARTY von Julia Mellen (Spanien, 2025), der zusätzlich eine Lobende Erwähnung der Jugendjury im Internationalen Wettbewerb erhielt.
Der DEFA-Förderpreis Animation (3.000 Euro) wurde an Mikael Lindskov Jacobsen für CITY IN THE FOX (Deutschland, 2026) verliehen, der in Dresden seine Weltpremiere feierte.
Mit dem LUCA-Filmpreis für GeschlechterGerechtigkeit (2.000 Euro), gestiftet von der LAG Jungen- und Männerarbeit Sachsen, dem Genderkompetenzzentrum Sachsen und der LAG Queeres Netzwerk Sachsen, wurde EL REGALO von Lara Izagirre Garizurieta (Spanien, 2025) ausgezeichnet.
Link: www.filmfest-dresden.de
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