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8. Human Rights Filmfestival vergab seine Film-Preise

Beim 8. Human Rights Film Festival in Berlin sind am Freitagabend, den 18. April 2026 die Preise vergeben worden.



Der mit 5000 Euro do­tierte Willy Brandt Dokumentarfilmpreis ging am 18. April 2026 an den nigerianischen Film "Mothers of Chibok" von Regisseur Joel Kachi Benson über vier Mütter, deren Töchter 2014 in Nigeria von Boko Haram entführt wurden. Der Film folgt vier mutigen nigerianischen Frauen, die für die Bildung ihrer Kinder, ihre Zukunft und die Hoffnung angesichts unvorstellbarer Tragödien kämpfen.

Hier der Trailer:



Den Preis der Jugendjury erhielt der armenische Film "There Was, There Was Not" der Regisseurin Emily Mkrtichian. Ihren Debüt-Dokumentarfilm inszenierte, produzierte und drehte die Filmemacherin selbst. Die Dokumentation zeigt Siranush Sargsyan, Svetlana Harutunyan, Gayane Hambardzumyan und Sosè Balasanyan als Hauptpersonen.

Hier der Trailer:



Synopsis:
Im Jahr 2018 hatte Emily Mkrtichian zunächst den Plan, einen Film über das tägliche Leben und die Hoffnungen von Frauen in Artsakh zu drehen – einem autonomen, umstrittenen ethnisch armenischen Gebiet zwischen Aserbaidschan und Armenien mit einem anhaltenden Erbe von Konflikten. Sie begleitete eine Minensucherin, eine angehende Politikerin, eine Frauenrechtsaktivistin und eine Judo-Championin, während sie einen prekären Frieden navigierten und dabei ihr Leben und ihre Gemeinschaften aufbauten. Im Jahr 2020, als Aserbaidschan einen Überraschungsangriff startete und der Krieg erneut ausbrach, setzte Mkrtichian die Dreharbeiten fort, während das Beschuss um sie herum begann, und erlebte, wie sich die Welten und Träume ihrer Untertanen sofort veränderten. Die Dokumentation entwickelte sich von einer beobachtenden Meditation über Stärke zu einer dringenden Darstellung des Überlebens, die die persönlichen und kulturellen Auswirkungen einer verlorenen Heimat einfängt und die Kraft der Geschichte, sie am Leben zu erhalten.

Der Publikumspreis ging an "Runa Simi" des peruanischen Filmemachers Augusto Zegarra. Die Preise sind undotiert.

Hier der Trailer:



Synopsis:
In "Runa Simi" von Augusto Zegarra In Cusco startet Radiomoderator Fernando mit seinem achtjährigen Sohn ein ehrgeiziges Projekt: Der König der Löwen ins Quechua zu dubben. Trotz vieler Hindernisse beharren sie darauf, ihre Sprache und Kultur lebendig zu halten.


Link: www.hrffb.de

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