26. goEast Filmfestival in Wiesbaden
Festivalleiterin Rebecca Heiler und Programmkoordinatorin Sophie Brakemeier freuen sich, die 26. Edition des goEast Filmfestivals mit cineastischen Neuentdeckungen aus Mittel- und Osteuropa anzukündigen.

Am Dienstag, 21. April 2026, startet die 26. Ausgabe von goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films in der historischern Caligari FilmBühne Wiesbaden, die Regisseur Volker Schlöndorff als ein Juwel unter den deutschen Lichtspielhäusern bezeichnet.
In der einmaligen Atmosphäre des wunderschön renovierten Ufa Filmpalastes wird neben dem Murnau und Apollo ein anspruchsvolles Programm mit zahlreichen Deutschlandpremieren geboten. Aber auch im DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt/Main sowie im CinéMayence Mainz oder im Rex, Darmstadt und im Kinocenter Gießen gastiert das Festival.
Und die Eventräume im Heimathafen des denkmalgeschützten Alten Gerichts werden bis zum 29. April 2026, dem Ende des Filmfestivals für Werkstattgespräche, Filmtalks und Video-Sonderveranstaltungen genutzt.
Die frühere Sektion »Specials« läuft ab 2026 unter dem neuem Namen »Kaleidoskop« und ist eine der sechs diesjährigen Sektionen des Festivals. Filmvorführungen, Lesungen, Panels und weitere Veranstaltungen fügen sich darin zu einem vielschichtigen Programm zusammen – vergleichbar mit einem Kaleidoskop.
Hauptschauplatz ist selbstverständlich der Wettbewerb mit insgesamt 16 Langfilmen, die einen Bogen vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart spannen. Sie führen in abgelegene Bergdörfer und ehemalige Sanatorien, an die polnische Ostsee und an die Pazifikküste Mexikos, zu historischen Umbrüchen, Kriegs- und Migrationserzählungen. Es geht um Schmerz und Glück, um Glauben und Selbsterkenntnis, ums Lieben und Erwachsenwerden. Zwischen Teppichweberei und Theaterprobe im Seniorenheim, Gruppentherapie und Boxring lassen sie in ganz verschiedene Lebensräume tief blicken.
Alle Filme des Wettbewerbs konkurrieren als Deutschlandpremieren um Preise im Wert von 19.500 Euro und werden in Anwesenheit der Filmschaffenden gezeigt. Bis zum 27. April 2026 werden insgesamt 76 Filme aus 40 Ländern präsentiert.
Daneben präsentiert das goEast-Filmfestival auch 2026 in verschiedenen Sektionen wieder eine Reihe großartiger Kurzfilmprogramme, die auf ihre ganz eigene Art und Weise Perspektiven eröffnen und zum Nachdenken anregen. Die Filme des diesjährigen Kurzfilmwettbewerbs mit dem neuen Titel „goShorts“ sind Teil des Fokus auf Revolution und behandeln mannigfaltige Formen revolutionären Handelns.
In der Sektion goEast-Porträt stehen diesmal starke Frauen im Zentrum, werden Geschichten noch einmal aufgerollt und Kunst in allen Dimensionen zelebriert. Eine davon ist Ada Solomon, eine der umtriebigsten Produzent*innen nicht nur des mittleren und östlichen, sondern des gesamten Europas.
Ada Solomons Filmografie umfasst mittlerweile über 80 Filme, die sie (ko-)produziert hat. Mit ihrem Credo, sich nicht in die künstlerische Vision der Regisseur*innen, mit denen sie arbeitet, einzumischen, hat sie Erfolg und förderte internationale Karrieren, wie die von Radu Jude oder Ivana Mladenović. Das Spektrum, das sie dabei abdeckt, ist breit – Kurz- und Langfilme, Spiel- und Dokumentarfilme, Nachwuchstalente und etablierte Regiegrößen.
Das diesjährige viertägige goEast-Symposium (23. bis 26. April 2026) steht unter dem Titel „Filmische Strategien des Widerstands“ und fragt nach politischen, ästhetischen und historischen Formen widerständiger Filmpraxis im Kontext von Ost-West-Beziehungen und ihren globalen Auswirkungen. In Vorträgen und Filmvorführungen verbindet es historische Perspektiven mit gegenwärtigen Positionen.
goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films wird vom DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum Frankfurt/Main in der Landeshauptstadt Wiesbaden erstmals unter der Leitung von Rebecca Heiler veranstaltet und von zahlreichen Partnern unterstützt.
Das stets im Frühjahr stattfindende Festival hat neben dem im Herbst in Cottbus laufenden FilmFestival des osteuropäischen Films ebenfalls seinen Schwerpunkt auf Filme aus Osteuropa gelegt. Dennoch gibt es nicht nur zeitliche, sondern auch inhaltlich und örtlich leicht unterschiedliche Abgrenzungen zwischen diesen beiden Festivals.
Link: www.filmfestival-goeast.de

Am Dienstag, 21. April 2026, startet die 26. Ausgabe von goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films in der historischern Caligari FilmBühne Wiesbaden, die Regisseur Volker Schlöndorff als ein Juwel unter den deutschen Lichtspielhäusern bezeichnet.
In der einmaligen Atmosphäre des wunderschön renovierten Ufa Filmpalastes wird neben dem Murnau und Apollo ein anspruchsvolles Programm mit zahlreichen Deutschlandpremieren geboten. Aber auch im DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt/Main sowie im CinéMayence Mainz oder im Rex, Darmstadt und im Kinocenter Gießen gastiert das Festival.
Und die Eventräume im Heimathafen des denkmalgeschützten Alten Gerichts werden bis zum 29. April 2026, dem Ende des Filmfestivals für Werkstattgespräche, Filmtalks und Video-Sonderveranstaltungen genutzt.
Die frühere Sektion »Specials« läuft ab 2026 unter dem neuem Namen »Kaleidoskop« und ist eine der sechs diesjährigen Sektionen des Festivals. Filmvorführungen, Lesungen, Panels und weitere Veranstaltungen fügen sich darin zu einem vielschichtigen Programm zusammen – vergleichbar mit einem Kaleidoskop.
Hauptschauplatz ist selbstverständlich der Wettbewerb mit insgesamt 16 Langfilmen, die einen Bogen vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart spannen. Sie führen in abgelegene Bergdörfer und ehemalige Sanatorien, an die polnische Ostsee und an die Pazifikküste Mexikos, zu historischen Umbrüchen, Kriegs- und Migrationserzählungen. Es geht um Schmerz und Glück, um Glauben und Selbsterkenntnis, ums Lieben und Erwachsenwerden. Zwischen Teppichweberei und Theaterprobe im Seniorenheim, Gruppentherapie und Boxring lassen sie in ganz verschiedene Lebensräume tief blicken.
Alle Filme des Wettbewerbs konkurrieren als Deutschlandpremieren um Preise im Wert von 19.500 Euro und werden in Anwesenheit der Filmschaffenden gezeigt. Bis zum 27. April 2026 werden insgesamt 76 Filme aus 40 Ländern präsentiert.
Daneben präsentiert das goEast-Filmfestival auch 2026 in verschiedenen Sektionen wieder eine Reihe großartiger Kurzfilmprogramme, die auf ihre ganz eigene Art und Weise Perspektiven eröffnen und zum Nachdenken anregen. Die Filme des diesjährigen Kurzfilmwettbewerbs mit dem neuen Titel „goShorts“ sind Teil des Fokus auf Revolution und behandeln mannigfaltige Formen revolutionären Handelns.
In der Sektion goEast-Porträt stehen diesmal starke Frauen im Zentrum, werden Geschichten noch einmal aufgerollt und Kunst in allen Dimensionen zelebriert. Eine davon ist Ada Solomon, eine der umtriebigsten Produzent*innen nicht nur des mittleren und östlichen, sondern des gesamten Europas.
Ada Solomons Filmografie umfasst mittlerweile über 80 Filme, die sie (ko-)produziert hat. Mit ihrem Credo, sich nicht in die künstlerische Vision der Regisseur*innen, mit denen sie arbeitet, einzumischen, hat sie Erfolg und förderte internationale Karrieren, wie die von Radu Jude oder Ivana Mladenović. Das Spektrum, das sie dabei abdeckt, ist breit – Kurz- und Langfilme, Spiel- und Dokumentarfilme, Nachwuchstalente und etablierte Regiegrößen.
Das diesjährige viertägige goEast-Symposium (23. bis 26. April 2026) steht unter dem Titel „Filmische Strategien des Widerstands“ und fragt nach politischen, ästhetischen und historischen Formen widerständiger Filmpraxis im Kontext von Ost-West-Beziehungen und ihren globalen Auswirkungen. In Vorträgen und Filmvorführungen verbindet es historische Perspektiven mit gegenwärtigen Positionen.
goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films wird vom DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum Frankfurt/Main in der Landeshauptstadt Wiesbaden erstmals unter der Leitung von Rebecca Heiler veranstaltet und von zahlreichen Partnern unterstützt.
Das stets im Frühjahr stattfindende Festival hat neben dem im Herbst in Cottbus laufenden FilmFestival des osteuropäischen Films ebenfalls seinen Schwerpunkt auf Filme aus Osteuropa gelegt. Dennoch gibt es nicht nur zeitliche, sondern auch inhaltlich und örtlich leicht unterschiedliche Abgrenzungen zwischen diesen beiden Festivals.
Link: www.filmfestival-goeast.de
Trackbacks
Die Kommentarfunktion wurde vom Besitzer dieses Blogs in diesem Eintrag deaktiviert.
Kommentare
Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt