21. Ökofilmtour wird am 16. Januar 2026 in Potsdam eröffnet
Der feierliche Auftakt der 21. Ökofilmtour findet am 16. Januar 2026 um 18:00 Uhr im Filmmuseum Potsdam statt.
Noch vor den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen von Berlin, der 76. BERLINALE, findet am 16. Januar 2026 im brandenburgischen Potsdam der Auftakt der 21. ÖKOFILMTOUR statt.
Eröffnungsfilm ist um 18:00 Uhr im Filmmuseum Potsdam der preisgekrönte norwegische Dokumentarfilm „Woolly“ - „Schaf dir das Glück“ von Rebekka Nystabakk als Deutschlandpremiere.
Hier der Trailer:
Als Gäste werden neben Filmschaffenden der Ökofilmtour 2026 sowie Mitgliedern der Preisjury und Vorauswahljury weitere Persönlichkeiten aus Kultur, Umwelt und Politik erwartet. Die Begrüßung erfolgt durch Michael Fürst, Direktor des Filmmuseums Potsdam. Durch den Abend führt die Journalistin Julia Vismann (u.a. rbb radioeins).
Die Schirmherrschaft der Ökofilmtour 2026 übernimmt Hanka Mittelstädt, Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg. Die 1987 in Prenzlau geborene Uckermärkerin stammt aus einer Familie, die in der Region schon seit mehreren Generationen mit der Landwirtschaft verbunden ist. Hanka Mittelstädt studierte in Neubrandenburg und Kiel Agrarwirtschaft, ist Mitglied der SPD und seit Dezember 2024 Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.
Die 21. Ökofilmtour 2026 tourt nach ihrem Start am 16. Januar bis April 2026 durch ganz Brandenburg. Vom 24. bis 27. März 2026 ist das Festival mit einem mehrteiligen Filmprogramm zu Gast an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Das Festival vergibt in diesem Jahr neun Preise. Diese werden von einer Preisjury, einer Kinder- und Jugendjury sowie dem Publikum vergeben und im Rahmen der Preisverleihung am 7. Mai 2026 in der Reithalle des Potsdamer Hans Otto Theaters bekanntgegeben.
Insgesamt präsentiert die diesjährige Ökofilmtour 58 Filme, darunter zehn Langfilme, 36 mittellange Filme und 12 Kurzfilme, die von einer Vorauswahljury für die Festivaltour ausgewählt wurden. Das Programm besteht aus Dokumentarfilmen, Dokumentationen und einem Animationsfilm.
Die Filme widmen sich thematisch u.a. dem Wetter – von Wolken bis Hitzewellen über Extremwetter bis zum Eingriff in die Atmosphäre –, dem Erhalt der Biodiversität oder den Auswirkungen der Produktion von Massenmode. Außerdem geht es um ein Umdenken in der Beschaffung von nötigen Rohstoffen, Energiegewinnung mit fossilen Brennstoffen, Windkraft, Atomkraft oder Wasserstoff, aber auch um den Konflikt zwischen Kohleabbau und Strukturwandel und darum, wie die Menschen damit leben. Weitere Themen: die Unterstützung durch die Natur im Kampf gegen die Erderwärmung, wirkungsvolles Bürgerengagement und das Leben der Tiere in einem zunehmend herausfordernden Umfeld. Davon erzählen viele Dokumentationen, ob über den in Brandenburg wieder heimisch gewordenen Wolf, die Kraniche, Feldhamster und Spinnen oder über Orang-Utans, Schildkröten und Orcas.
Das Programm würdigt zudem bedeutende Persönlichkeiten, die sich dem Schutz der Umwelt, Tiere und Mitmenschen verschrieben haben, darunter den Wissenschaftler und Moorexperten Prof. Dr. Michael Succow oder die jüngst verstorbene britische Wissenschaftlerin und Naturschützerin Jane Goodall. Vor der Kamera erleben die Zuschauer*innen den Meteorologen Sven Plöger, den Schauspieler und Umweltaktivisten Hannes Jaenicke, die Brandenburger Landwirtin Maria Giménez, den Naturfilmer Jan Haft, die Schauspielerin und NABU-Insektenbotschafterin Maria Furtwängler sowie die Sängerin und Tierschützerin Sarah Connor, die sich für den Schutz von Orcas einsetzt. Ein weiterer Hauptdarsteller: Whanganui River, der weltweit erste Fluss, der als juristische Person anerkannt wurde.
Das komplette Programm ist auf der Website der Ökofilmtour zu finden.
Katrin Springer, Leiterin der Ökofilmtour:
Über die Ökofilmtour:
Die Ökofilmtour präsentiert seit 2006 als Brandenburgisches Festival des Umwelt- und Naturfilms ihr kuratiertes Programm von Januar bis April in ganz Brandenburg. Die langen, mittellangen und kurzen Filme aller Genres beschäftigen sich mit globalem Umwelt- und Naturschutz sowie verwandten, gesellschaftlich und regional hochaktuellen Themen. Die Hälfte der Filme richtet sich an Kinder und Jugendliche. Die teilnehmenden Orte stellen ihre Filmauswahl selbst zusammen. Im Rahmen des Wettbewerbs vergibt die Preisjury und eine Kinder- und Jugendjury zahlreiche Auszeichnungen. Außerdem stimmen die Zuschauer:innen über den Publikumspreis ab. Die Ökofilmtour ist eine Veranstaltung des Fördervereins für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz FÖN e.V.
Link: oekofilmtour.de
Noch vor den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen von Berlin, der 76. BERLINALE, findet am 16. Januar 2026 im brandenburgischen Potsdam der Auftakt der 21. ÖKOFILMTOUR statt.
Eröffnungsfilm ist um 18:00 Uhr im Filmmuseum Potsdam der preisgekrönte norwegische Dokumentarfilm „Woolly“ - „Schaf dir das Glück“ von Rebekka Nystabakk als Deutschlandpremiere.
Hier der Trailer:
Synopsis:
Die Regisseurin begleitet ihre Schwester Rakel, die in vierter Generation den Familienhof übernimmt. Gemeinsam mit ihrer Ehefrau Ida ist Rakel voller Enthusiasmus, doch sie weiß, dass noch viel zu lernen ist. Rakels Vater, der seit 40 Jahren Landwirt ist, kennt die Herausforderungen, die auf sie zukommen: Jahre, in denen der Frühling nie beginnt, oder Sommer mit erheblichen Verlusten durch Raubtiere, schlechte Ernten und ausgebüxte Schafe. Während sie sich voller Respekt und Freude in dieses herausfordernde Leben hineintasten, bringt jeder Tag neue Überraschungen. Ein berührender Film über Traditionen, Generationswechsel und naturnahe Landwirtschaft.
Als Gäste werden neben Filmschaffenden der Ökofilmtour 2026 sowie Mitgliedern der Preisjury und Vorauswahljury weitere Persönlichkeiten aus Kultur, Umwelt und Politik erwartet. Die Begrüßung erfolgt durch Michael Fürst, Direktor des Filmmuseums Potsdam. Durch den Abend führt die Journalistin Julia Vismann (u.a. rbb radioeins).
Die Schirmherrschaft der Ökofilmtour 2026 übernimmt Hanka Mittelstädt, Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg. Die 1987 in Prenzlau geborene Uckermärkerin stammt aus einer Familie, die in der Region schon seit mehreren Generationen mit der Landwirtschaft verbunden ist. Hanka Mittelstädt studierte in Neubrandenburg und Kiel Agrarwirtschaft, ist Mitglied der SPD und seit Dezember 2024 Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.
„Die 21. Ökofilmtour widmet sich mit ihrem Programm einer beeindruckenden Themenvielfalt, die von Filmen zu Umwelt- und Naturschutz, Klimaschutz, bis hin zu Fragen der sozialen Gerechtigkeit reicht. Allein das zeigt, dass sich die Ökofilmtour verpflichtet fühlt, Nachhaltigkeit als ganzheitliche Themenstellung aufzugreifen. So widmet sie sich existenzrelevanten Fragen unserer Zeit. Die Filmbeiträge berühren viele der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, die wir als Agrar- und Umweltverwaltung des Landes Brandenburg ernst nehmen. Sie hilft, diese Ziele ins Bewusstsein der Brandenburgerinnen und Brandenburger zu rücken. Und leistet somit einen bedeutenden Beitrag für die Umweltbildung in Brandenburg“, so Ministerin Hanka Mittelstädt.
Die 21. Ökofilmtour 2026 tourt nach ihrem Start am 16. Januar bis April 2026 durch ganz Brandenburg. Vom 24. bis 27. März 2026 ist das Festival mit einem mehrteiligen Filmprogramm zu Gast an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Das Festival vergibt in diesem Jahr neun Preise. Diese werden von einer Preisjury, einer Kinder- und Jugendjury sowie dem Publikum vergeben und im Rahmen der Preisverleihung am 7. Mai 2026 in der Reithalle des Potsdamer Hans Otto Theaters bekanntgegeben.
Insgesamt präsentiert die diesjährige Ökofilmtour 58 Filme, darunter zehn Langfilme, 36 mittellange Filme und 12 Kurzfilme, die von einer Vorauswahljury für die Festivaltour ausgewählt wurden. Das Programm besteht aus Dokumentarfilmen, Dokumentationen und einem Animationsfilm.
Die Filme widmen sich thematisch u.a. dem Wetter – von Wolken bis Hitzewellen über Extremwetter bis zum Eingriff in die Atmosphäre –, dem Erhalt der Biodiversität oder den Auswirkungen der Produktion von Massenmode. Außerdem geht es um ein Umdenken in der Beschaffung von nötigen Rohstoffen, Energiegewinnung mit fossilen Brennstoffen, Windkraft, Atomkraft oder Wasserstoff, aber auch um den Konflikt zwischen Kohleabbau und Strukturwandel und darum, wie die Menschen damit leben. Weitere Themen: die Unterstützung durch die Natur im Kampf gegen die Erderwärmung, wirkungsvolles Bürgerengagement und das Leben der Tiere in einem zunehmend herausfordernden Umfeld. Davon erzählen viele Dokumentationen, ob über den in Brandenburg wieder heimisch gewordenen Wolf, die Kraniche, Feldhamster und Spinnen oder über Orang-Utans, Schildkröten und Orcas.
Das Programm würdigt zudem bedeutende Persönlichkeiten, die sich dem Schutz der Umwelt, Tiere und Mitmenschen verschrieben haben, darunter den Wissenschaftler und Moorexperten Prof. Dr. Michael Succow oder die jüngst verstorbene britische Wissenschaftlerin und Naturschützerin Jane Goodall. Vor der Kamera erleben die Zuschauer*innen den Meteorologen Sven Plöger, den Schauspieler und Umweltaktivisten Hannes Jaenicke, die Brandenburger Landwirtin Maria Giménez, den Naturfilmer Jan Haft, die Schauspielerin und NABU-Insektenbotschafterin Maria Furtwängler sowie die Sängerin und Tierschützerin Sarah Connor, die sich für den Schutz von Orcas einsetzt. Ein weiterer Hauptdarsteller: Whanganui River, der weltweit erste Fluss, der als juristische Person anerkannt wurde.
Das komplette Programm ist auf der Website der Ökofilmtour zu finden.
Katrin Springer, Leiterin der Ökofilmtour:
„Wie wollen wir künftig leben – und was können wir heute dafür tun? Diese drängenden Fragen stehen im Mittelpunkt der Ökofilmtour 2026. Mit großer künstlerischer Kraft zeigt die Programmauswahl, wie eng die Schönheit und die Verletzlichkeit unserer Welt miteinander verbunden sind. Die Filme beleuchten unsere neuen Realitäten – von extremen Wetterereignissen über bedrohte Gewässer bis hin zu einer schwindenden Artenvielfalt. Gleichzeitig eröffnen sie uns Räume des Staunens: über wilde Landschaften, die Faszination der Insektenwelt und über Menschen, die mutig und entschlossen handeln. Wir haben ein Programm zusammengestellt, das sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche anspricht, Wissen vermittelt und tief berührt. Viele der gezeigten Geschichten lassen sich direkt auf Brandenburg übertragen: Auf unsere Wälder, Felder und Seen sowie auf die Menschen, die hier Verantwortung übernehmen. Besonders bewegt hat mich der Film „Wie geht Natur!?“, der das unbeirrbare Engagement von Michael Succow beleuchtet. Sein beeindruckender Einsatz hat maßgeblich zur Entstehung der 15 Naturlandschaften in Brandenburg beigetragen. Ich blicke voller Vorfreude auf das kommende Festival und bin gespannt auf die Filme und die bereichernden Gespräche in den Städten, Gemeinden und Dörfern Brandenburgs.“
Über die Ökofilmtour:
Die Ökofilmtour präsentiert seit 2006 als Brandenburgisches Festival des Umwelt- und Naturfilms ihr kuratiertes Programm von Januar bis April in ganz Brandenburg. Die langen, mittellangen und kurzen Filme aller Genres beschäftigen sich mit globalem Umwelt- und Naturschutz sowie verwandten, gesellschaftlich und regional hochaktuellen Themen. Die Hälfte der Filme richtet sich an Kinder und Jugendliche. Die teilnehmenden Orte stellen ihre Filmauswahl selbst zusammen. Im Rahmen des Wettbewerbs vergibt die Preisjury und eine Kinder- und Jugendjury zahlreiche Auszeichnungen. Außerdem stimmen die Zuschauer:innen über den Publikumspreis ab. Die Ökofilmtour ist eine Veranstaltung des Fördervereins für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz FÖN e.V.
Link: oekofilmtour.de
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