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Berlin Art Week - Eröffnung im Kino International

Das ART-Forum ist tot - es lebe die ART-Week!



Vom 13. – 18. September 2016 wird die fünfte Berlin Art Week wieder zum viel beachteten Anlaufpunkt des internationalen Kunstpublikums werden. Fünf Jahre nach dem Wegfall des Artforums hat sich die Artweek als neues Kunstevent etabliert. Tatsächlich dominieren Berliner Künstler weltweit bereits die Kunst, nicht jedoch den internationalen Kunstmarkt. Große Geschäfte mit der Kunst werden leider nicht in Berlin, sondern immer noch in Basel, London oder Paris gemacht.

Allerdings gibt sich Berlin Mühe, um mit klugen Raumprojekten Künstler an die Stadt zu binden und holt damit langsam auf. Insgesamt 20 Projekträume werden wieder ausgezeichnet. In den Projekträumen geht es natürlich auch um aktuelle Politik zum Thema Flüchtlinge. Sehr plakativ beteiligt sich dabei das Hebbel-Theater am Ufer mit dem HAU 2 unter dem Motto "Die Ästhetik des Widerstands". Die mehrtägige Projektlesung wurde gemeinsam mit dem Kino Arsenal entwickelt.

Auch das Kino International in der Karl-Marx-Allee widmet sich der Art Week. Am Eröffnungstag sowie am folgenden Tag werden jeweils einstündige Vorführungen von Artist Films geboten. Der Eintritt ist frei beim Filmkunstfestival zur Artweek. In Kooperation mit der haubrok foundation wird sich insgesamt 13 Stunden lang alles um Filme von Künstlern drehen. Kuratiert wird das Programm von Marc Glöde. Parallel dazu wird in der Bibliothek des Kinos eine Solo Show von Peter Welz zu sehen sein, der sich in seinen Werken mit historischen Filmpositionen beschäftigt sowie Filme von Bruce Nauman in den Vitrinen vor dem Kino International. Zusätzlich wird die Sammlung Haubrok in der FAHRBEREITSCHAFT in Berlin- Lichtenberg die Ausstellung „between frames“ zeigen, die sich mit dem Kino im Kopf auseinandersetzt.

Darüber hinaus ist es das erste Mal, dass die 9. Berlin Biennale, die bereits seit dem 4. Juni 2016 von den Kunstwerken, dem KW Institute for Contemporary Art in der Auguststraße organisiert wird, gemeinsam mit der Art Week eine Woche lang ihre Finissage in dieser Woche feiern wird. Direkt neben der abc – art berlin contemporary, die wieder in den Hallen der Station Berlin am Gleisdreieck stattfindet, beschließt die Berlin Biennale mit einer großen Party im Kühlhaus in der Luckenwalder Straße ihre diesjährige Ausgabe.

Auch die großen Kunstmuseen der Moderne wie die Berlinische Galerie und die Neue Nationalgalerie am Kulturforum, die wegen der Renovierung des Mies van der Rohe Gebäudes derzeit im Hamburger Bahnhof Unterschlupf gefunden hat, beteiligen sich wieder sehr engagiert an der Art Week Berlin 2016. In Kooperation mit der Nationalgalerie gibt es zudem erstmals Führungen im Depot des Kunstkellers.

Wenn der Kunstbetrachter mit der Kunst verschmilzt. (me Collectors Room) © BAF e.V.


Etwas versteckt zwischen den Baustellen an der Staatsoper in Berlin-Mitte liegt der Schinkelpavillon. Dort wird Goshka Macuga den zweiten, im Programm der Berlin Art Week präsentierten Teil, ihrer Arbeit »To the Son of Man Who Ate the Scroll« zeigen. Hier erwartet das Publikum ein humanoid anmutender Roboter, dessen Sprache aus Versatzstücken verschiedener, historisch bedeutsamer Reden zusammengesetzt wurde. Seine Worte offenbaren eine nervöse Unsicherheit über seine Bestimmung und die Natur seiner Existenz – Themen, denen eine tiefe Faszination der Künstlerin zugrunde liegt.

Goshka Macuga | Now this, is this the end … the end of the beginning or the beginning of the end?
Part Two zur Berlin Art Week bis 18. September 2016
Schinkel Pavillon | Oberwallstraße 1 | 10117 Berlin
Donnerstag–Sonntag 12–18 Uhr

Galerien sind Hauptpartner der ABC um den Galeriestandort Berlin zu stärken, denn das Vertrauen in den Kunststandort Berlin kehrt langsam nach dem Wegfall des Artforums wieder zurück. Auch bei der Positions wird eine Rückkehr ausländischer Galeristen beobachtet. Die Art Fair for Contemporary & Modern Art findet diesmal wieder parallel zur ABC vom 15.-18.09.2016 im Postbahnhof am Ostbahnhof in der Straße der Pariser Kommune statt. Dritte Messe im Bunde ist die Berliner Liste, die im Kraftwerk in der Köpenicker Straße schon seit Jahren einen idealen Standort gefunden hat. Von den Kulturprojekten Berlin, dem Veranstalter der Art Week, wird sie allerdings nicht weiter erwähnt, da angeblich nicht alle ausgestellten Kunstwerke den gestellten Qualitätsanforderungen an eine Internationale Messe genügen.

Link: www.berlinartweek.de/de/berlin-art-week.html

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