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Rencontres Internationales Paris/Berlin - new cinema and contemporary art

Rencontres
Internationales
Paris/Berlin
new cinema and contemporary art




Nach Paris im November 2025 gibt es auch 2026 in Berlin das Programm der Rencontres Internationales Paris/Berlin zu entdecken, das diesmal aber nicht im HKW, sondern vom 5. bis 7. Juni 2026 erstmals im silent green Kulturquartier in Berlin stattfindet.

Anträge auf Akkreditierung im stillen grünen Kulturquartier, mit freiem Eintritt für alle und einem außergewöhnlichen Programm in Anwesenheit von Künstlern und Gästen aus aller Welt, sind hier noch bis zum 2. Juni 2026 möglich.


Die Rencontres Internationales Paris/Berlin werden ein dreitägiges Labor der Entdeckung und Reflexion sein, das sich zeitgenössischen Praktiken des bewegten Bildes widmet.

Zur Eröffnung am Freitag, den 5. Juni, ab 18 Uhr mit Vorführungen, Aufführungen und vielem mehr, ist der Eintritt frei, was sicherlich auch eine gute Gelegenheit sein kann, das neue Kino Arsenal im Silent Green Kulturquartier zu entdecken.

90 % des Programms werden deutsche Erstaufführungen sein: thematische Filmvorführungen, Ausstellung, Forum, Podiumsdiskussionen und vieles mehr.

Zwei außergewöhnliche Carte-blanche-Projekte, die bedeutenden Persönlichkeiten der zeitgenössischen Kunst und des Kinos anvertraut sind: Antoni Muntadas – dessen kritische Auseinandersetzung mit Medien und Kommunikation unsere zeitgenössische Gesellschaft befragt –, und Albert Serra – dessen radikales Kino die Grenzen der Fiktion auslotet und Zeit wie Schwindel zur Frage macht.

Antoni Muntadas­
Seine facettenreichen Arbeiten – Videos, Installationen, öffentliche Interventionen – behandeln soziale und politische Themen und stellen Informationswahrnehmungen infrage.

Antoni Muntadas vertrat Spanien auf der Biennale Venedig und erhielt den Velázquez-Preis für sein Lebenswerk.

Albert Serra
­Zwischen Geschichte, Mythos und Kontemplation hinterfragen seine Filme Narrative durch hypnotische Formen und visuelle Experimente.

Albert Serra erhielt den Goldenen Leoparden beim Filmfestival von Locarno und gewann den Spezialpreis der Jury in der Kategorie Un Certain Regard bei den Filmfestivals von Cannes.


Zudem gibt es ein Spezial-Screnning von Maryam Tafakory, mit der Deutschlandpremiere ihres Films „Razeh-Del“ sowie einen Sonderschwerpunkt zu den Niederlanden und neue, unter anderem jüngere Arbeiten von Salomé Lamas, Leopold Emmen, Melanie Manchot, Randa Maroufi, Uriel Orlow, Pink Twins und Léonard Pongo.

Maryam Tafakory­
Ihr eigenständiges Werk entfaltet neue Erzählweisen, in denen Bilder, Texte und die Materialität von Archiven einander in einer zugleich poetischen und politischen Erfahrung antworten.

Maryam Tafakory erhielt den Tiger Short Award beim 51. IFFR sowie den Moving Image Art Prize 2025.


Für diese neue Ausgabe der Rencontres Internationales wurde das Programm als Rahmen gleichzeitiger Themen und Korrespondenz konzipiert. Durch ihre Bewegungen zwischen den vier Vorführräumen und dem Ausstellungsraum stellen die Zuschauer Passagen dar.

Eine thematische Kartografie ermöglicht es dem Publikum, den Korrespondenzlinien zwischen den Werken zu verfolgen, die über unterschiedliche Räume oder Vorführungen hinweg präsentiert werden. So entsteht ein immersives Erlebnis, bei dem jeder Film, jedes Werk, nur vollständig zu anderen verstanden werden kann, sei es innerhalb einer bestimmten Vorführung oder quer: Mehr als ein lineares Programm bietet diese Ausgabe einen Raum koexistierender Welten, deren Erkundung eine aktive Praxis des Betrachtens erfordert.

Übrigens kann hier der Katalog der Rencontres Internationales (International Encounters / Internationale Begegnungen) 2025-2026 durchstöbert werden. Details zum finalen Programm werden aber erst in den nächsten Tagen veröffentlicht.

Link: www.art-action.org