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Start der 74. Berlinale 2024 mit 16 MBB-geförderten Filmen und Serien

Am 15. Februar 2024 wird im Berlinale Palast der Auftakt zu den 74. Internationalen Filmfestspielen Berlin gefeiert. Bis zum 25. Februar sind 199 Filme aus 51 Ländern zu sehen.



Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Claudia Roth, der Regierende Bürgermeister von Berlin Kai Wegner, die diesjährige Jurypräsidentin Lupita Nyong‘o sowie die Berlinale-Leitung Mariëtte Rissenbeek und Carlo Chatrian werden am heutigen Donnerstagabend das Festival feierlich eröffnen.

Im Rahmen der Eröffnungsgala im Berlinale Palast wird auch die Internationale Jury vorgestellt. Als Moderator*innen führen Hadnet Tesfai und Jo Schück durch den Abend. Die Gala wird ab 19:20 Uhr von ZDF/3sat übertragen und auf berlinale.de live gestreamt.

Als Eröffnungsfilm wird im Anschluss an die Gala die Weltpremiere des irisch-belgischen Dramas "Small Things Like These" im Wettbewerb präsentiert. Der Regisseur Tim Mielants, die Produzenten Matt Damon und Alan Moloney und ihr Filmteam Cillian Murphy, Eileen Walsh, Emily Watson, Clare Dunne, Liadan Dunlea und Zara Devlin werden den Film im Berlinale Palast vorstellen.

Synopsis:
Eine Kleinstadt im irischen Wexford, 1985, kurz vor Weihnachten. Bill Furlong schuftet als Kohlenhändler, um den Lebensunterhalt für sich, seine Frau und seine fünf Töchter zu verdienen. Während er im örtlichen Kloster die Kohle ausliefert, macht er eines frühen Morgens eine Entdeckung, die ihn zwingt, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Er wird mit dem Schweigen einer Stadtgemeinschaft konfrontiert, die vollständig unter der Kontrolle der Kirche steht. Nach dem gleichnamigen Roman von Claire Keegan.


20 Produktionen mit 30 beteiligten Ländern laufen im Wettbewerb um den Goldenen und die Silbernen Bären. Im Rennen um die begehrten Auszeichnungen sind auch zwei deutsche Beiträge, nämlich die neuen Filme "In Liebe, Eure Hilde" von Andres Dresen und "Sterben" von Matthias Glasner.

Der Vorverkauf der Berlinale-Tickets ist bereits am Montagmorgen gestartet. Verbunden war der Vorverkauf in vielen Jahren mit langen Schlangen und Wartegemeinschaften der Kinofans am Potsdamer Platz - inzwischen unterscheiden sich die Routinen des Ticketerwerbs deutlich. Wie bereits 2023 findet der Vorverkauf auch in diesem Jahr fast ausschließlich online statt. Die Berlinale Tickets können - sofern nicht bereits ausverkauft - direkt Online über einen Vertragspartner in der Programmvorschau des Festivals gekauft werden.

Allerdings gibt es auch immer noch Möglichkeiten, analog Tickets an den Berliner Konzertkassen zu erwerben. Die meisten Tickets haben keine Sitzplatznummer. Wer zuerst kommt, hat freie Platzwahl - mit wenigen Ausnahmen wie z.B. im Berlinale-Palast.

Publikumstickets gibt es für alle Vorstellungen und Reihen. Dazu gehören der Wettbewerb, die Panorama-Reihe, das Forum, der kleinere Wettbewerb Encounters, die Kinder- und Jugend-Sektion Generation und das Berlinale Special. Pro Vorstellung kann man zwei Tickets kaufen, für die Sektion Generation fünf. Sie können dann als mobile Tickets mit QR-Code genutzt oder ausgedruckt werden.

Link: www.berlinale.de

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16 MBB-geförderte Filme und Serien bei der Berlinale, 5 im Wettbewerb!

Im Wettbewerb um den Goldenen Bären laufen 5 Medienboard-geförderte Filme! "In Liebe, Eure Hilde" von Andreas Dresen, "Sterben" von Matthias Glasner, "L’Empire" von Bruno Dumont, "My Favourite Cake" von Behtash Sanaeeha und Maryam Moghaddam sowie "Architecton" von Victor Kossakovsky.

Berlinale Special Gala präsentiert "Treasure" von Julia von Heinz als Weltpremiere.

4 MBB-geförderte Filme und Serien zeigt das Panorama: "Verbrannte Erde" von Thomas Arslan, "The Outrun" von Nora Fingscheidt, "Baldiga" von Ringo Rösener und Markus Stein sowie 4 Teile der Anthologie "Zeit Verbrechen".

In der Sektion Generation laufen als Weltpremieren "Sieger Sein" von Soleen Yusef (Generation Kplus) und "Ellbogen" von Asli Özarslan (Generation 14+).

Guillaume Cailleau präsentiert seinen Film Direct Action im Wettbewerb von Encounters.

"Der unsichtbare Zoo" von Romuald Karmakar wird im Forum präsentiert, und "I Don’t Want to Be Just a Memory" von Sarnt Utamachote feiert Uraufführung im Forum Expanded.

Darüber hinaus ist die neue Berlin-Serie "KRANK" von Fabian Möhrke und Alex Schaad zu einem Showcase "Up Next: Germany" in den Berlinale Series Market eingeladen.

"Abendland" von Omer Fast wird in der unabhängigen Veranstaltung »Woche der Kritik« im Hackeschen Höfe Kino gezeigt.

Link: www.medienboard.de

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Auch das Internationale »FrauenFilmFestival« Dortmund/Köln ist im Rahmen der 74. Berlinale mit einer Panel Diskussion zu Gast in der Hauptstadt Berlin.

Am 20. Februar 2024 findet die 12. Paneldiskussion zum Status von Frauen in der Filmindustrie unter dem Titel »Framing the Archive – A Past that Leads to Us« statt.

Filmarchive sind für Filmfestivals unerlässlich und sie beeinflussen die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Kinos von Regisseur*innen maßgeblich. Bei unserer Paneldiskussion stellen wir Fragen nach einem kritischen Umgang mit dem feministischen Filmarchiv. Wie gehen wir mit Abwesenheiten in Archiven um, wo Frauen, LGBTIQ+, People of Color nicht auftauchen? Wie ist die kuratorische Praxis bei historischen Filmen mit sexistischen und rassistischen Bildern, Drehbüchern und Ideologien?

Diese und weitere Fragen diskutieren wir mit internationalen Expert*innen:

Gaby Babić (Leitung Kinemathek Asta Nielsen)
Jihan El-Tahri (Filmemacherin, bildende Künstlerin, Produzentin)
Dr. Elisa Jochum (Leitung Abteilung Filmerbe Deutsche Kinemathek)
Elif Rongen-Kaynakçi (Kuratorin Stummfilm Eye Filmmuseum)

Moderation: Dr. Maxa Zoller (Künstlerische Leitung IFFF Dortmund+Köln)

Weitere Informationen zur Veranstaltung und den Expert*innen.

20. Februar 2024 | 16 – 19 Uhr | Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund, Hiroshimastraße 12-16, 10785 Berlin

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Anmeldung erforderlich unter: www.discussion.frauenfilmfest.com

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