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César-Filmpreis verliehen - Erste Nominierungen für Razzies

César-Filmpreis für Komödie von Albert Dupontel -
Robert Downey Jr. und Anne Hathaway für Razzies nominiert.




Die Komödie "Adieu les cons" (Bye, Bye Morons - Auf Wiedersehen, ihr Idioten) von Regisseur Albert Dupontel ist mit dem französischen Cesar-Filmpreis als bester Film ausgezeichnet worden.

Der Film wurde in insgesamt sieben Kategorien ausgezeichnet, so gewann Dupontel auch den Preis als bester Regisseur.

Hier der Trailer: (OmeU)



Synopsis:
Im Film hilft der gescheiterte Beamte JB (gespielt von Dupontel selbst) einer todkranken 43-jährigen Frau, ihr verlorenes Kind zu finden, das sie im Teenager-Alter zur Welt brachte, aber als minderjährige im Alter von 15 Jahren unter dem Druck ihrer Eltern zur Adoption freigeben musste. Dem Duo schließt sich der blinde Archivar Monsieur Blin an, der mit seiner schrulligen Art für Komik sorgt.


Der Kinostart der Komödie war im vergangenen Herbst durch eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen in Frankreich ausgebremst worden, nachdem er binnen einer Woche bereits 700.000 Zuschauer erreicht hatte.

Bester Auslandsfilm: "Der Rausch"

Den Cesar als bester Auslandsfilm gewann der Film "Der Rausch" (Another Round) des dänischen Filmregisseurs Thomas Vinterberg. Vinterberg, der per Video nach Paris zugeschaltet wurde, bedankte sich mit den Worten: "C'est genial".

Hier der Trailer:



Synopsis:
Die Sozialsatire erzählt die Geschichte von vier befreundeten Lehrern, die gemeinsam ein Trinkexperiment starten. Der Film steht auch in der Oscar-Vorauswahl für den besten internationalen Film.


Der César ist Frankreichs nationaler Filmpreis, benannt nach dem Bildhauer César Baldaccini. Der "französische Oscar" wird seit 1976 verliehen.

Viele Schauspieler, darunter Isabelle Huppert, nahmen das Event am Freitagabend zum Anlass, um die Öffnung der Kinosäle zu fordern. Sie sei glücklich hier zu sein und vor rund 150 Menschen zu stehen, sagte die Schauspielerin. Das sei heutzutage schon ein beachtliches Publikum. Doch jetzt sei es an der Zeit, so schnell wie möglich die Kinos zu öffnen.

Nicht nur in Deutschland, auch in Frankreich sind die Kinosäle, Schauspielhäuer und Museen wegen der Corona-Krise seit Ende Oktober geschlossen. Der Druck der Kulturschaffenden auf die französische Regierung wird immer stärker. Seit Tagen werden in Paris, Straßburg und anderen Städten des Landes aus Protest Theaterhäuser besetzt.

Frankreich ist von der Pandemie stark betroffen. Am Freitag hat das Land mit rund 67 Millionen Einwohnern offiziell die Schwelle von 90.000 Corona-Toten überschritten. Landesweit gilt eine abendliche Ausgangssperre ab 18.00 Uhr.

Link: www.academie-cinema.org

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Giuliani für "Goldenen Himbeere" nominiert.

Robert Downey Jr. und Anne Hathaway könnten Ende April mit Hollywoods Spottpreisen ausgezeichnet werden. Die Verleiher der "Goldene Himbeeren" oder "Razzies" gaben die Nominierungen bekannt.

Downey Jr. landete mit seiner Tierarzt-Rolle in "Die fantastische Reise des Dr. Dolittle" in der Sparte "Schlechtester Hauptdarsteller".

Hier der Trailer:



Anne Hathaway ist für den Netflix-Film "The Last Thing He Wanted" (Das Letzte, was er wollte) im Rennen. Der Krimi unter der Regie von Dee Rees basiert auf Joan Didions gleichnamigen Roman.

Hier der Trailer des Thrillers:



Synopsis:
Im Jahr 1984 gibt die Journalistin Elena McMahon (Anne Hathaway) ihre Berichterstattung über den US-Präsidentschaftswahlkampf für die Washington Post auf, um nach dem Tod ihrer Mutter ihren Vater bei einem Auftrag in Zentralamerika zu unterstützen. Dabei hat sie mit US-Agenten und Armeeangehörigen zu tun und wird irgendwann misstrauisch: Ihr Vater Richard (Willem Dafoe) ist in obskure Waffendeals verstrickt, die rechtsgerichtete Guerillas in Nicaragua unterstützen sollen und eindeutig gegen die US-Gesetzgebung verstoßen. Während sie noch zögert, ob sie eher ihrem Vater oder ihrem journalistischen Gewissen folgen soll, stellen sich ihr bereits politische Kreise unter Diplomat Morrison (Ben Affleck) in den Weg. Rasch ist McMahon in eine internationale Verschwörung verwickelt, die später unter dem Namen „Iran-Contra-Affäre“ berühmt werden sollte.


Anne Hathaway wurde außerdem für den Warner Bros. Titel "Hexen hexen" mit einer Goldenen Himbeere nominiert.

Hier der Trailer:



Nominiert wurde auch Trumps Anwalt Rudy Giuliani - für seinen Auftritt in der Satire "BORAT 2: Borat Anschluss Moviefilm".

Hier der Trailer:



Synopsis:
Vor 14 Jahren hat BORAT (Sacha Baron Cohen) als unbekannter Journalist im Jahre 2006 die USA bereist – und mit seinen peinlichen Auftritten viel Schade über sein Heimatland Kasachstan gebracht. Dafür soll er nun Abbitte leisten und mit neuer Mission in das reiche Land reisen, zu dem jeder Kasache aufblickt. Doch in den USA wird Borat direkt erkannt. Jeder hat ihn noch in „bester“ Erinnerung. Keine guten Voraussetzungen für eine Geheimmission! Also muss Borat Verkleidungen finden, mit denen er sich unerkannt durchs Land bewegen kann. Dazu hat sich noch seine Tochter (Maria Bakalova) heimlich daran gemacht, ihn zu begleiten, und sorgt bald selbst für Chaos. Und dann bricht auch noch ein Virus aus, das die Menschen in Quarantäne zwingt…


Quellen: ARD | Yahoo | Saarbrücker Zeitung | Filmstarts

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