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30. FilmFestival Cottbus ONLINE & 18. Lausitzer FilmSchau im Live-Stream

Das diesjährige FilmFestival Cottbus sowie dessen Lausitzer FilmSchau finden 2020 nur digital statt.



Die Verschiebung des FilmFestivals Cottbus vom November in den Dezember hat leider nicht das erhoffte Glück gebracht. Die Kinos bleiben weiterhin geschlossen, denn die Corona-Infektionszahlen befinden sich immer noch auf zu hohem Niveau.

In England, wo die Pandemie noch größeren Schaden angerichtet hat, sind die Kinos sowie weitere Kultureinrichtungen ab sofort wieder geöffnet weil der Brexit vor der Tür steht und außerdem schon mit Impfungen begonnen wurde. Die reichen zwar nicht aus, denn der Nachschub stockt, aber die Frucht vor einer Rebellion im Volk ist bei Boris Johnson, dem Premierminister des Vereinigten Königreichs, größer als die Angst vor weiteren Toten.

In Deutschland setzt man dagegen als Ausweg auf Film-Streaming. Sogar Detlev Buck hat den Titel seines Erfolgsfilmes "Wir können auch anders ..." von 1993 in abgewandelter Form jetzt als weitere herrliche Provinz-Groteske unter dem Namen „Wir können nicht anders“ fertiggestellt. Da die Kinos jedoch weiterhin geschlossen sind, wird sein neues Werk nicht im Kino, sondern schon diese Woche beim Streaming-Anbieter NETFLIX erscheinen.

Hier der Trailer:



Detlev Buck hatte schon einige brillante Auftritte. Diesmal spielt er einen Bürgermeister mit dem unendlich müden Blick eines Mannes, der weiß, dass er die Kontrolle verloren hat. Alle Figuren sind natürlich Karikaturen, aber dafür stark besetzt. In dieser überdrehten Komödie geht es ordentlich zur Sache auch wenn das Ende des Plots nicht ganz gelungen scheint.


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Ebenfalls nicht im Kino, auch nicht hybrid, wird am Dienstag, 8. Dezember 2020, die Jubiläumsausgabe des 30. FilmFestival Cottbus nur digital online gehen.

Bereits am Montag, den 7. Dezember 2020, wird vorab die 18. Lausitzer FilmSchau – Łužyska filmowa pśeglědka – Łužiska filmowa přehladka kostenfrei im Live-Stream ab 19 Uhr übertragen. Das FilmFestival Cottbus präsentiert den Kurzfilmwettbewerb gemeinsam mit seinem Medienpartner Lausitzer Rundschau auf dessen Website.

Bei der 18. Lausitzer FilmSchau gehen zwölf Kurzfilme aus der Nieder- und Oberlausitz ins Rennen und konkurrieren um drei Preise: den Hauptpreis, dotiert mit 1.500 EUR, den Sonderpreis der Stiftung für das sorbische Volk im Wert von 1.000 EUR sowie den Publikumspreis, für den während des Live-Streams direkt online abgestimmt werden kann.

Mit der Lausitzer FilmSchau, die als inoffizieller Auftakt des FilmFestival Cottbus gilt, unterstützt das FFC den cineastischen Nachwuchs und ambitionierte Filmemacher aus der Nieder- und Oberlausitz.

Das FilmFestival Cottbus selbst ist mit seinen Wettbewerben nicht nur eine Leistungsschau des osteuropäischen Kinos, sondern beschäftigt sich traditionell auch tiefgehend mit Kultur, Geschichte und Politik in Osteuropa.

Das Streaming-Angebot des 30. FilmFestival Cottbus ist vom 8. bis 31. Dezember 2020 über die Festivalwebsite www.filmfestivalcottbus.de abrufbar.

Die Ticketbuchung ist über den jeweiligen Filmeintrag möglich. Die Filme sind in Originalsprache, wahlweise stehen deutsche oder englische Untertitel zur Verfügung. Da ein limitiertes Kontingent an Tickets für die online angebotenen Filme vorhanden ist, empfiehlt sich eine rechtzeitige Buchung.

Bereits gebuchte Tickets für das Streaming-Angebot behalten ihre Gültigkeit. Geliehene Filme können innerhalb der 24 Stunden nach erstem Start beliebig oft geschaut werden. Der Film-Start erfolgt durch die Eingabe der zuvor erworbenen Ticket-ID.

Bis zum 4. Dezember 2020 akkreditierte Presse- und Medien-Vertreter haben ebenfalls eine Ticket-ID erhalten, um umfassend über das Festival und rund 150 Filme aus 15 Sektionen berichten zu können.

Im Jubiläumsprogramm finden sich sektionsübergreifend zahlreiche geistreiche Komödien, womit ost- und mittelosteuropäische Filmschaffende aktuell ihr Publikum unterhalten.

Unterhaltsam ist auch der Trailer des Festivals für den diesmal erneut der Berliner Filmemacher Axel Ranisch verantwortlich zeichnete.



Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Lubina, gespielt von Monika Anna Wojtyllo, die auf 30 Jahre FilmFestival Cottbus zurückblickt. Zusammen mit den Kurzfilmen der Jahre 2018 und 2019 ist die Trailer-Trilogie hiermit feierlich abgeschlossen.


Mehr zum Programm auf der Webseite des Festivals:

Links: www.filmfestivalcottbus.de | www.lr-online.de

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