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"Europa im Film" online und zahlreiche digitale Preisverleihungen

Aufgrund der nicht sinkenden Corona-Infektionen wird der aktuelle Lockdown wohl nicht zum Ende des Monats aufgehoben, sondern bis mindestens 20. Dezember 2020 verlängert und potenziell punktuell verschärft.



Die im September 2003 in Berlin gegründete Deutsche Filmakademie e.V. hat sich Gedanken gemacht, die auslaufende deutsche EU-Ratspräsidentschaft auf künstlerischer Ebene zu begleiten. Aufgrund der nicht abebbenden Corona-Pandemie kann das filmische Ergebnis leider nur online vermittelt werden.

Auch wir hatten gestern in unserer Liste mit Nachrufen zum Totensonntag zahlreiche Prominente aus der Filmbranche, die am COVID-19 Virus verstorben waren.

Die COVID-19-Situation hat natürlich auch die Planung des Projektes "Europa im Film" mächtig durcheinander gewirbelt. Dennoch haben sich 30 Filmstudent*innen und junge Filmemacher*innen auf Spurensuche durch Europa begeben und zwölf spannende, politische und aktuelle Kurzfilme zu Themen wie Flucht, Freiheit, Grenzen, Menschenrechte und Gleichberechtigung oder auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie mit der Kamera umgesetzt.

Die 12 ausgewählten Filme von unglaublichen 55 Einreichungen von 11 Hochschulen und vier freien Einreicher*innen werden ab 2. Dezember 2020 bis in den Januar 2021 hinein digital auf den Social Media Kanälen und online bei der Deutschen Filmakademie zu sehen sein.

Links: www.deutsche-filmakademie.de | www.europa-im-film.de

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Wie von uns am Samstag bei der Auflistung der Nominierten angekündigt, hat die DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN im zehnten Jahr ihres Bestehens die Gewinner der diesjährigen Auszeichnungen geehrt.

Dabei haben de Netflix-Miniserie "Unorthodox" und der TV-Film "Play" die meisten Auszeichnungen auf sich vereinen können.

Hier der Netflix-Trailer:



Der Regisseur und Produzent Gerhard Schmidt erhielt als DAfF-Gründungsmitglied von der Akademie den Ehrenpreis.

Als Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde Franziska Hartmann für ihre Rolle im Film "Sterne über uns", als Hauptdarsteller gab es einen Preis für Felix Klare in "Unschuldig".

Als Produzenten geehrt wurden Alexander van Dülmen und Stephan Wagner für "Die Getriebenen".

Die Verleihung fand im Berliner Kino Babylon virtuell statt. Nur per Livestream konnten die Nominierten von Zuhause die Verleihung verfolgen und so mitbekommen, wer die Auszeichnung im jeweiligen Gewerk gewann. Ein Großteil der Nominierten war allerdings auch per Video-Konferenz zugeschaltet.

Link: daff.tv/die-gewinner-der-auszeichnungen-2020

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Preis für "My Mexican Bretzel".

Der Film "My Mexican Bretzel" ist am Sonntagvormittag mit dem Hauptpreis des 69. Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg ausgezeichnet worden. Der Debütfilm der spanischen Regisseurin Nuria Giménez Lorang sei ungemein exzentrisch und unterhaltsam gewesen und habe zugleich hinterfragt, was ein Film sei und was er dürfe, begründete die Jury die Entscheidung.

Hier der Trailer:



Auch die FIPRESCI-Jury der Filmkritiker vergab ihren Preis an dieses Werk, das alte Amateurfilmaufnahmen mit Tagebuchaufzeichnungen kombiniert und in eine eigentümliche Spannung bringt.

Der International Newcomer Award wird für die beste Regiearbeit vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert.

Der Film "Single Cycle" erhielt den Rainer Werner Fassbinder Award für das beste Drehbuch. Die Preis ist mit 10 000 Euro dotiert.

Der Film "Lorelei" von der US-amerikanischen Regisseurin Sabrina Doyle wurde mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg hatte in diesem Jahr coronabedingt gänzlich digital stattgefunden. An den elf Tagen wurden auf einer Online-Plattform etwa 40 Filme gezeigt. Viele der Filme, die auf den großen internationalen Filmfestivals in Cannes, Venedig und Toronto ausgewählt wurden, zeigte das Filmfest unter dem neuen Leiter Sascha Keilholz erstmals in Deutschland.

Das größte Filmfestival Baden-Württembergs wird seit dem Jahr 1952 veranstaltet und fördert junge Filmkünstler aus der ganzen Welt. Es ist spezialisiert darauf, jährlich neue Regietalente zu entdecken.

Link: www.iffmh.de

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Beim exground filmfest 33 wurden gestern Abend in der Wiesbadener Caligari FilmBühne die Jury- und Publikumspreise der diesjährigen Online-Ausgabe vergeben, die coronabedingt vom 13. – 22. November 2020 nur digital stattfinden konnte.

Insgesamt vergab exground filmfest Geld- und Sachpreise von 17.500 EUR. Darüber hinaus wurde in der Reihe „goEast@exground“ der mit 1.500 Euro dotierte Publikumspreis an "ZANA" von Antoneta Kastrati durch die Leiterin des goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films verkündet.

Die Festivalfilme der letzten beiden Tage sind ab dem jeweiligen Vorführstart noch für 48 Stunden auf ondemand.exground.com kaufbar und können ab dem Kauf innerhalb von 48 Stunden angeschaut werden.

Im Internationalen Kurzfilm-Wettbewerb kürte die internationale Jury den mexikanischen Beitrag "NIGHTCRAWLERS" [NOCTÁMBULOS] von Arturo Baltazar zum Gewinner.

Hier der Trailer:



„Arturo Baltazar zeigt uns Lebensfragmente von Menschen in der Großstadt. Ausschließlich bei Nacht gedreht, streift der Film die Vorstellung von Verlust und Sehnsucht. Wir erfahren wenig über die Geschichten dieser Nachtschwärmer. Stattdessen setzt der geschickte Schnitt starke Szenen zu einem Puzzle zusammen, das längst nicht vollständig ist, aber uns ermöglicht, die Leerstellen mit eigenen Gefühlen und Gedanken zu füllen. Präzise Bildkompositionen, die Gemälden ähneln, sowie eine subtile Sound- und Musikebene verstärken die emotionale Tiefe dieses wunderschönen und melancholischen Kurzfilms. Wir gratulieren dem Filmemacher, der trotz seiner jungen Jahre offensichtlich sehr lebenserfahren ist!“


Eine lobende Erwähnung erhielt "JUST A GUY" von Shoko Hara aus Deutschland und "SCHICHTELN" von Verena Wagner gewann Deutschen Kurzfilm-Wettbewerb.

"ALBTRÄUMER" gewinnt Jury- und Publikumspreis bei den youth days und der Publikumspreis »DAS BRETT« geht an den langen Dokumentarfilm "WALCHENSEE FOREVER" von Janna Ji Wonders.

Hier der Trailer:



Der Debütfilm der Regisseurin erhielt im Januar 2020 den Bayerischen Filmpreis in der Kategorie Bester Dokumentarfilm und wurde bei der Berlinale 2020 in der Sektion Perspektive Deutsches Kino uraufgeführt.

Link: exground.com

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ZEBRA Poetry Film Festival zeichnet PreisträgerInnen aus.

Aufgrund des erneuten Lockdowns im November findet das ZEBRA Poetry Film Festival in diesem Jahr online statt. Die Jury – kürte am Sonntagabend in einer Video-Preisverleihung feierlich die Preisträger*Innen.

Der ZEBRA-Preis für den besten Poesiefilm, gestiftet vom Haus für Poesie, ging an "Évian" (DEU 2020) von Ghayath Almadhoun, basierend auf dem gleichnamigen Gedicht von Ghayath Almadhoun.

Hier der komplette Clip:



Aus der Jury-Begründung: „Eine Geschichte, die nur dann erzählt werden kann, wenn das Bild der Tiefe die Worte des Gedichts stützt. Und das tut es. Wie eine visuelle Repräsentation des Unbewussten ist es ein großes Unbekanntes, das ohne Unterbrechung fließt, Welle um Welle, Gedanke um Gedanke, die Worte des Gedichts tragend.“


Der Goethe Filmpreis, gestiftet vom Goethe-Institut, wurde verliehen an "Cos Endins / Inside the body" (ITA 2019) von Eduard Escoffet und Gianluca Abbate, basierend auf dem gleichnamigen Gedicht von Eduard Escoffet.

Aus der Jury-Begründung: „Ein perfektes Zusammenspiel von Sounddesign, gesprochenem Wort und experimentellem Bild.“


Mit dem Preis für den besten Film für Toleranz, gestiftet vom Auswärtigen Amt, wurde der Film "A Barcode Scanner" (IRQ 2019) von David Shook, basierend auf dem gleichnamigen Gedicht von Zêdan Xelef, ausgezeichnet.

Aus der Jury-Begründung: „Die poetische Stimme und das cinematographische Auge werden zu einem Medium gegen Unterdrückung, Unmenschlichkeit und Verzweiflung, indem sie schlicht und klar abscannen, was da ist, gleichmäßig und unfehlbar, wie eine zu Strichcodes kondensierte Alltagslebenserfahrung.“


Der Ritter Sport Filmpreis, gestiftet von der Alfred Ritter GmbH & Co. KG, ging an "The Opposites Game" (USA 2019) von Anna Samo und Lisa LaBracio, basierend auf dem gleichnamigen Gedicht von Brendan Constantine.

Aus der Jury-Begründung: „Das 5-Minuten-Minidrama zeigt, wie ein Streit über Poesie zu Poesie wird. Im Streit aktiviert es einen wilden Strom von Bewegtbildern – im Film und in den Köpfen. Es ist wortwörtlich ein Poesiefilm.“


Link: www.haus-fuer-poesie.org

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FILMSCHOOLFEST MUNICH 39 ½ - Die Preisträger*innen.

• Der Hauptpreis des FILMSCHOOLFEST MUNICH 39 ½ geht an den 20minuten langen Kurzspielfilm „He Pulls His Truck“ von Kirill Proskurin (Moscow Film School, Russland).

Hier ein Teaser:



Der achtjähriger Junge Lyosha versteckt sich vor den älteren Kindern in einem verlassenen Gebäude, wo er einen hinter Gittern verschlossenen Spielzeuglaster findet, den er unbedingt haben will.


• Den Publikumspreis gewinnt „The Best Orchestra In The World“ von Henning Backhaus (Filmakademie Wien).
• Insgesamt wurden im internationalen Wettbewerb neun Preise verliehen im Wert von rund 35.000 Euro.
• Der 1. Platz des Climate Clips Award sowie der Publikumspreis in diesem Sonderwettbewerb gehen an „The Carfuckers“ von Josia Brezing (Filmakademie Baden-Württemberg).

Am Samstag, den 21. November 2020 wurden die Preise des FILMSCHOOLFEST MUNICH 39 ½ verliehen, das ebenfalls nur digital stattfand. Die Filme konnten bis einschließlich Sonntag noch kostenpflichtig online angesehen werden.

Die Festivaljury rund um Regisseurin Julia von Heinz und weitere Jurys der Preisstifter wählten ihre Preisträger*innen dieses Jahr aus 23 Spiel-, 18 Dokumentar-, sieben Animations- und zwei Experimentalfilmen. Neun Preise – im Wert von rund 35.000 Euro – wurden vergeben, zwei Lobende Erwähnungen ausgesprochen. Die Preisträgerfilme kommen 2020 von Filmhochschulen aus sieben verschiedenen Ländern.

Link: www.filmfest-muenchen.de
Quellen: ARD | dpa | Blickpunkt:Film | Noise Film PR | Haus für Poesie | Filmfest München

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