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Bundesweites Queer Film Festival in Berlin, München, Stuttgart

Edition Salzgeber präsentiert vom 28.08. - 01.09.2019 Queer Film Festival Berlin im Delphi Lux.



Am Wochenende zog zum vierten Mal der Zug der Liebe durch Berlin. Die Loveparade gibt es zwar nicht mehr, aber spaßig war es dennoch, wenn auch politischer. Dazu schrieb der Tagesspiegel: Die Altersspanne reichte von knapp volljährig bis pensioniert.

Ähnlich sah es auch vier Wochen zuvor bei der CSD Parade aus, nur viel größer. Nicht nur Zehntausende feierten die sexuelle und hedonistische Befreiung, sondern gleich mehrere Hunderttausende zogen am 27. Juli 2019 vom Ku'damm zum Brandenburger Tor.

Diese unbeschwerte Veränderung in der Gesellschaft gab wohl der Edition Salzgeber, die sich schon immer für schwules und lesbisches Leben einsetzte, den Mut ein bundesweites Queer Film Festival in Berlin, München und Stuttgart auf die Beine zustellen.

Queere Filme zu betreuen und herauszubringen ist seit über 30 Jahren Kern der Arbeit bei Salzgeber. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich das nicht-heterosexuelle Kino immer weiter aufgefächert, ist vielstimmiger und internationaler geworden. Um die vorhandene Vielfalt an starken queeren Filmen abzubilden und zu feiern, bedarf es neuer Räume, die Salzgeber mit dem queerfimfestival in Berlin, München und Stuttgart vom 28.08. - 01.09.2019 schaffen will.

Hier der Trailer:



In Berlin veranstaltet die YORCK Kinogruppe schon seit etlichen Jahren im Kino International den MONGAY Kinotag immer Montags. Und natürlich beteiligt sich das Kino International auch am Queerfilmfestival und wiederholt am Montag, den 2. September noch einmal einen außergewöhnlichen Film aus Mexiko, der am Sonntag im Delphi Lux im Rahmen des Queerfilmfestivals bereits am Nachmittag lief.

Hier der Trailer:



Synopsis:

"This Is Not Berlin" von Hari Sama - Sex, Drugs & Punkrock in Mexico City 1986.

Während alle der Fußball-WM entgegenfiebern, entdeckt der 17-jährige Carlos mit seinem besten Freund Gera den sagenumwobenen Underground-Punk-Club „Azteca“. Dort eröffnet sich den beiden Jungs eine unbekannte Welt aus wilden Partys, Drogenrausch und sexueller Freiheit.


Hari Samas mitreißender, musikdurchfluteter Coming-of-Age-Film, der beim Sundance Film Festival uraufgeführt wurde, erzählt vom Erwachsenwerden und von queerer Gemeinschaft in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs.

2019 ist ein großartiges Jahr für das queere Kino! Insgesamt 18 aktuelle, herausragende Spiel- und Dokumentarfilme präsentieren die YORCK Kinos in Berlin im Delphi Lux am Bahnhof Zoo.

Das thematische und formale Spektrum des Programms reicht vom französischen Komödien-Hit „Die glitzernden Garnelen“ über den mexikanischen Coming-of-Age-Film „This Is Not Berlin“ und das südafrikanische Musical „Kanarie“ bis zum deutschen Road-Movie „Bonnie & Bonnie“; von der lesbischen Literaturadaption „Der Honiggarten – Das Geheimnis der Bienen“ über das schwule Liebesdrama „Der Blonde“ bis zum Trans-Dokumentarfilm „Ich bin Anastasia“; vom Liebes- und Tanzdrama „Als wir tanzten - And Then We Danced“, der in Cannes gefeiert wurde, bis zum Coming-of-Age-Film „Giant Little Ones“, der schon in Toronto sein Publikum begeisterte; von einem Dokumentarfilm aus Israel – „Jonathan Agassi Saved My Life“ über den bekanntesten Pornodarsteller des Landes –, über einen aus der Schweiz – „Madame“ über einen Jungen und seine flamboyante Großmutter – bis zu einem aus Berlin – „Rettet das Feuer“ über den Künstler und Fotografen Jürgen Baldiga. Um nur einige Highlights zu nennen …

Alle Filme sind Lokale Premieren und wurden hier zuvor noch nicht gezeigt. Dazu gehört auch der bewegende Coming-of-Age-Film „Giant Little Ones“ von Keith Behrman, dessen Trailer wir hier zeigen können.



Der kanadische Regisseur Keith Behrman packt die Wirrungen des (queeren) Heranwachsens in einen mitreißenden Soundtrack und furios choreografierte, leuchtende Bilder. Neben den Newcomern Josh Wiggins und Darren Mann glänzen die Schauspielstars Kyle MacLachlan und Maria Bello in den Nebenrollen.

Weniger Hochglanz Bilder, stattdessen Armut und Slums, damit hat Alexandre Moratto seinen Debütfilm mit einem Mini-Budget von 20.000 Dollar am Stadtrand von São Paulo mit Teenagern aus einem Sozialprojekt gedreht. Für die authentische Kraft seines neorealistisch anmutenden Films "SÓCRATES" erhielt Moratto einen Independent Spirit Award.

Hier der Trailer des Sozialdramas über einen schwulen Teenager, der sich alleine durch São Paolo kämpft:



Weitere Infos zum Programm auf des Festival Website.

Link: www.queerfilmfestival.net



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