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Preise: Achtung Berlin, Sehsüchte Potsdam, ITFS Stuttgart

Die Gewinner des Achtung Berlin -new Berlin Film Awards.



Unter dem Motto »mit Liebe gemacht« stand die 9. Ausgabe von Achtung Berlin! Das einzigartige Filmfestival, das vom 17.-24. April 2013 fast ausschließlich Filme aus der Region Berlin-Brandenburg zeigte, hat sich mit Leib und Seele dem Berliner Filmschaffen verschrieben. Dem entsprechend standen sowohl im Dokumentarfilmbereich wie auch unter den fiktionalen Filmen Themen um Heim und Seele sowie Glück und Familie im Vordergrund.

Bei fast sommerlichen Temperaturen lockte das Neue Deutsche Kino aus Berlin und Brandenburg auch in diesem Jahr wieder rund 12.000 filmbegeisterte Besucher in die Festivalkinos des achtung berlin - new berlin film awards.

Die Preise wurden in den einzelnen Kategorien wie folgt vergeben:

Bester Spielfilm und Preis des Verbands der deutschen Filmkritik (VdFK)
Dotiert mit 2.500 Euro in bar und einem Sachgutschein für Filmequipment im Wert von 2.500 Euro, gestiftet von 25p*cine support:
"SILVI" von Nico Sommer

Beste Regie
Dotiert mit einem Sachgutschein für Filmequipment im Wert von 2.000 Euro, gestiftet von „see you rent“:
Aron Lehmann für "KOHLHAAS ODER DIE VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT DER MITTEL"

Bester Dokumentarfilm
CINE PLUS stiftet eine ganze Schicht digitales Color Grading am Baselight, inklusive Artist im Wert von 3.000 Euro:
"ALLEINE TANZEN" von Biene Pilavci

Beste Kamera
Dotiert mit der Realisierung einer hochwertigen analogen Filmeinstellung ('One Good Shot'), gestiftet und einzulösen bei Arri Rental Berlin:
Michael Balagué, Christophe Bouckaert für "BERLIN TELEGRAM" (Regie: Leila Albayaty)

Bester mittellanger Film und Zitty-Leserjury-Preis
Dotiert mit 1.500 Euro in bar, gestiftet von fritz kola:
"JULIAUGUST" von Marco Štorman

Bester Kurzfilm
Dotiert mit 1.000 Euro in bar und einem Gutschein für eine Woche Kamera, Licht und Tonequipment für eine HDTV Produktion, gestiftet von ALEX TV:
"EIN KLEINER AUGENBLICK DES GLÜCKS" von Thomas Moritz Helm

Der Preis der Ökumenischen Jury
wird sektionsübergreifend vergeben und ist dotiert mit 1.000 Euro in bar, gestiftet von den Versicherern im Raum der Kirchen:
"STAUDAMM" von Thomas Sieben

Lobende Erwähnung
"NACH WRIEZEN" Dokumentarfilm von Daniel Abma

Link: achtungberlin.de
Quelle: LimeLight PR GmbH

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Das Studentenfilmfestival in Potsdam-Babelsberg vergab diesmal mehr Preise.
Beim 42. Internationalen Potsdamer Studentenfilmfestival SEHSÜCHTE der HFF Konrad Wolf, das vom 23.-28. April 2013 stattfand, wurden gestern Abend die Preise vergeben. Das Festival, das ausschließlich auf dem Campus von Studio Babelsberg und HFF-Potsdam organisiert wurde, zeigte und würdigte diesmal auch mehrere von Studenten eingereichte Langfilme. Dafür wurde eine extra Jury erkoren, denn in den Jahren zuvor waren zumeist nur kürzere Werke präsentiert worden. Rund 6.800 Besucher honorierten diese Entscheidung und das ehemalige 70mm Kino der heutigen Rotor-Film-Produktion GmbH auf dem Studiogelände Babelsberg gab das passende Ambiente.

Gleich zwei Preise gingen bei der Verleihung am Sonntag, den 28. April 2013 an Jan-Ole Gersters "Oh Boy", den Dokumentarfilm "Nach Wriezen" des HFF-Regiestudenten Daniel Abma sowie an Pola Becks Drama "Am Himmel der Tag".

Während "Oh Boy" als bester Spielfilm über 60 Minuten sowie den Publikumspreis gewann, wurde "Nach Wriezen" als bester Dokumentarfilm über 60 Minuten und für den besten Schnitt (Jana Dugnus) ausgezeichnet. Den Preis für das beste Schauspiel erhielt Aylin Tezel für ihre Rolle in "Am Himmel der Tag". Eine weitere Auszeichnung ging an Juan Samiento G. für die beste Kameraarbeit sowie an den russischen Regisseur Timofey Zhalnin für "F5" als bester Spielfilm unter 60 Minuten.

Den Preis für den besten Dokumentarfilm unter 60 Minuten erhielt die Finnin Katja Lautamatti für "Lintu toiselta taivaalta" (Migratory Birds). Aus Israel kommt in diesem Jahr der beste Animationsfilm, "Fluorescent" von Tim Razumovsky und Eyla Oren, und aus England die beste Einreichung zum Fokuspreis, "The Mass of Men" von Gabriel Gauchet, ein Film unter dem Motto »Excess«, der die Aufzeichnung einer Überwachungskamera in einem Arbeitsamt minutiös noch einmal nachstellt. Das beste Musikvideo stammt von Aron Krause zum Song "Wings" der Elektropunk-Band »Frittenbude«.

Der Produzentenpreis I ging an Rafael Parente, Korbinian Dufter und Simon Amberger für die deutsch-serbisch-ukrainische Produktion "Eastalgia", der Produzentenpreis II ging an Amelie Küster, Cosima Maria Degler und Igor Dovgal für "Geister, die ich rief". Den Preis für das beste Drehbuch erhielt Carola M. Lowitz für "Sirdal". Den Pitch! gewannen die drei HFFlerinnen Rebecca Rahn, Nadine Gottmann und Elisabeth Albrecht für "Ponyhof". Als bester Kinderfilm wurde "Rising Hope" von Milen Vitanov und als bester Jugendfilm "Stürzende Tauben" von Esther Bialas ausgezeichnet.

Link: www.sehsuechte.de
Quelle: Sehsüchte

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Trickfilm-Festival Stuttgart ehrte "Molly Monster".

Die 20. Ausgabe des Internationalen Trickfilm-Festivals Stuttgart (23.-28. April 2013) vergab schon während des laufenden Festivals bereits zum siebten Mal den Deutschen Animationsdrehbuchpreis. Gewonnen hat „Molly Monster – Der Film“ von John Chambers. Der Autor nahm die Auszeichnung für sein Drehbuch im Rahmen der Preisverleihung im Haus der Katholischen Kirche entgegen.

Die Jurymitglieder Julia Müntefering, Leiterin Programme Acquisition & Sales bei der Telepool GmbH, Drehbuchautor und Produzent Oliver Huzly und Drehbuchautorin Beate Völcker würdigen es, wie das Drehbuch „aus einer einfachen Ausgangssituation – ein Kind wird geboren – eine ebenso einfache wie tiefgründige Geschichte entfaltet, die phantasievoll wie emotional wahrhaftig erforscht, was eine solche Veränderung für ein Kind bedeutet“.

Der mit 2.500 € dotierte Preis wird von der Telepool GmbH gestiftet und beabsichtigt, erfolgversprechende Animationslangfilme in der Entwicklungsphase zu fördern.

Drei weitere der insgesamt 22 eingereichten Drehbücher waren nominiert: „Keinohrhase & Zweiohrküken“ von Klaus Baumgart, Thilo Graf Rothkirch und Til Schweiger, eine Geschichte über die Eigenarten und Träume eines Keinohrhasens und eines Zweiohrkükens, „Die Ostermission“ von Benedikt Niemann und das auf dem Bilderbuch von Tomi Ungerer basierende Drehbuch „Flix“ von Stephan Schesch, Ralph Martin und Tomi Ungerer.

Im Rahmen der Preisverleihung präsentierte die Schauspielerin und Synchronsprecherin Katharina Spiering Auszüge der Drehbücher.

Begleitend zum Animationsdrehbuchpreis finden während des Internationalen Trickfilm-Festivals Stuttgart in Kooperation mit der MFG Filmförderung, dem DrehbuchCamp, der Heinrich Böll-Stiftung Baden-Württemberg und der Hochschule der Medien Drehbuchworkshops mit national und international renommierten Animationsfilmern und Autoren statt, welche großen Anklang finden.

Der TV-Kultursender 3sat wird im Rahmen eines Spezials voraussichtlich Filmausschnitte von Festivalbeiträgen zeigen. Von Di., 30.4. bis So., 5.5.2013 gibt die 3sat-Reihe »TrickReich« Einblick in die inhaltliche und ästhetische Vielfalt der internationalen Kino-Produktionen dieses Genres. Berichtet wird über Animadok, die geschickte Vermischung von dokumentarischen und animierten Elementen, japanische Animes, klassischer Zeichentrick und Knetfiguren.

Die übervollen oft ausverkauften Kinosäle des ITFS zeigen, dass die Mischung aus künstlerischem Kurzfilm, Arthaus-Animationsfilm und Mainstream-Trickfilm bei Publikum und Branche sehr gut ankommen“, freut sich der künstlerische Leiter Ulrich Wegenast. "Vor allem das Open-Air auf dem Schlossplatz sorgte für einen neuen Rekord von über 80.000 Besuchern."

Im Internationale Wettbewerb, dem Herz des Festivals, gab es künstlerisch herausragende Animationskurzfilme der letzten 12 Monate zu sehen und folgende Auszeichnungen:

Grand Prix
Großer Animationsfilmpreis des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Stuttgart in Höhe von 15.000 Euro ging an „OH WILLY…“ von Emma de Swaef und Marc James Roels (Belgien, Frankreich, Niederlande 2011) mit einer berührenden Geschichte, die mit filzigen Puppen erzählt wird.

Lotte Reiniger Förderpreis für Animationsfilm
Der Preis für den besten Abschlussfilm einer Filmschule in Höhe von 10.000 Euro, gestiftet von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg ging an „KARA NO TAMAGO” (A Wind Egg) von Ryo Okawara (Japan 2012).

SWR-Publikumspreis
Der Preis in Höhe von 6.000 Euro wird vom Festivalpublikum in den Vorführungen des Internationalen Wettbewerbs gewählt. Er ging an „JUNKYARD“ von Hisko Hulsing (Niederlande 2012).

Young Animation
Der Preis für den besten Studentenfilm in Höhe von 2.500 Euro ging an „EINE MURUL” (Breakfast on the Grass) von Erik Alunurm, Mari Pakkas, Mari Liis Rebane und Mihkel Reha (Estland 2011).

AniMovie
Als bester Langfilm (2.500 Euro) konnte sich der charmante französische César-Gewinner „Ernest & Célestine“ von Benjamin Renner, Stèphane Aubier und Vincent Patar gegen sieben Konkurrenten durchsetzen.

Außerdem gab es Preise für Tricks for Kids, Cartoons for Teens, Animated Com Award und Animated Fashion Award.

Zeitgleich mit dem Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS) und dem Animation Production Day fand in Stuttgart mit der FMX auch Europas einflussreichste Konferenz für digitales Entertainment statt. Gemeinsam repräsentierten die drei Veranstaltungen den Wandel im Medienmarkt. Mehr als 3.200 Konferenzteilnehmer strömten an allen vier Veranstaltungstagen ins Haus der Wirtschaft, das Gewerkschaftshaus und die Gloria-Kinos und genossen am Schlusstag die restlos ausverkaufte Preview des Comic-Action-Highlights „Iron Man 3“.

Die Konferenz lockte unter dem Motto "Lean, smart and agile" mit Branchenexperten, Produzenten, Kreativen und Studierenden aus 46 Ländern wieder ein sehr internationales Fachpublikum nach Stuttgart. Knapp zwei Drittel der Konferenzteilnehmer waren dabei Professionals, die 289 Referenten aus 23 Ländern gespannt insgesamt 292 Präsentationen zuhörten.

Links: www.itfs.de | www.fmx.de | www.animationproductionday.de
Quellen: 3sat | filmecho | ITFS

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