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Filmfestivals in Dortmund und Wiesbaden am Start

„Ginger & Rosa“ eröffnet Frauenfilmfestival Dortmund/Köln 2013



Das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund/Köln in Dortmund (NRW) wird in diesem Jahr am 9. April 2013 mit der Deutschlandpremiere von „Ginger & Rosa“ unter der Regie von Sally Potter eröffnet. Ihr Coming-of-Age-Film ist im London der 1960er Jahre angesiedelt, der Zeit des kalten Kriegs und der sexuellen Revolution. Ideologische Differenzen und ein Treuebruch stellen die Freundschaft der Teenager Ginger und Rosa auf die Probe.

Das IFFF Dortmund | Köln ist ein internationales Filmfestival mit Wettbewerben in den Bereichen Spielfilm und Bildgestaltung, das aus dem Zusammenschluss von femme totale und Feminale hervorgegangen ist und jährlich alternierend in Köln und Dortmund stattfindet. Ergänzt wird das Programm durch thematische Sektionen sowie Workshops und Masterclasses für Regisseurinnen.

Ein spezieller Programmschwerpunkt wendet sich an Kinder und Jugendliche. Neben dem Schulfilmprogramm wurde diesmal für das Kölner Publikum zusätzlich eine kleine aber feine Auswahl von Festivalfilmen zusammengestellt. Vier Filme aus dem internationalen Spielfilmwettbewerb und drei Filme aus dem thematischen Programm präsentiert das Festival im Filmforum NRW in der Kölner Bischofsgartenstraße 1. Einige der Filmemacherinnen werden auch in Köln für Filmgespräche erwartet. 2014 wird das Hauptprogramm wieder in Köln zu sehen sein.

Auch in diesem Jahr kann im Wettbewerb dank der Unterstützung durch die RWE Vertrieb AG eine Regisseurin für ihre kontinuierliche und inhaltlich wie formal wegweisende Arbeit ausgezeichnet werden. Das Preisgeld (insgesamt 25 000 Euro) wird zwischen der Regisseurin (15 000 Euro) und dem deutschen Verleih (10 000 Euro) geteilt, um die Kinoauswertung des Preisträgerfilms in Deutschland zu fördern.

Im Wettbewerb vertreten sind Genrefilme wie der koreanische Thriller „Pluto“ von Su-won Shin oder das Roadmovie „Jackie“ von Antoinette Beumer aus den Niederlanden/USA. Auseinandersetzungen mit der jüngeren Geschichte ihres Landes liefern der österreichisch-deutsche Beitrag „Die Lebenden“ von Barbara Albert und „Children of Sarajevo“ von Aida Begic aus Bosnien-Herzegowina. Berührende Porträts von Frauenleben im 21. Jahrhundert sind in dem vietnamesischen Beitrag „Mother’s Soul“ von Tâm Hôn Me und „Watchtower“ von Pelin Esmer aus der Türkei zu sehen.

Auch die gesellschaftliche und emotionale Situation von Männern beschäftigt viele Regisseurinnen in ihren aktuellen Arbeiten. Im Wettbewerb zeigen das die Filme „Snackbar“ von Meral Uslu, dem zweiten Beitrag aus den Niederlanden und der Teddy-Preisträger der Berlinale „Im Namen des …“ (W imie) von Małgośka Szumowska aus Polen.

Das Festival findet diesmal vom 9.-14. April 2013 in Dortmund statt.
Link: www.frauenfilmfestival.eu


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goEast-Festival in Wiesbaden unterstützt Nachwuchs

Das 13. goEast-Filmfestival für den mittel- und osteuropäischen Film (10. bis 16. April 2013 in Wiesbaden) hat sich von Anfang an die Nachwuchsförderung zum Ziel gesetzt und unterscheidet sich damit vom Internationalen Filmfestival des Osteuropäischen Films in Cottbus. 29 Filme konkurrieren im diesjährigen Hochschulwettbewerb des vom Deutschen Filminstitut Frankfurt veranstalteten Festivals um vier Preise.

Filmstudierende aus Budapest, Pristina, München, dem Rhein-Main-Gebiet und Kassel nehmen mit ihren Arbeiten teil, darunter jeweils sechs Welt- und internationale Premieren, eine Festivalpremiere und eine Deutschlandpremiere. Im Wettbewerb zeigt sich goEast am Puls der Zeit. Zehn Spiel- und sechs Dokumentarfilme spiegeln das Autorenkino Mittel- und Osteuropas wider.

Der Filmförderpreis der Robert Bosch Stiftung für Internationale Zusammenarbeit stattet zum siebten Mal drei ambitionierte Projektvorhaben zwischen Ost und West mit insgesamt bis zu 210.000 Euro aus. Das Young Professionals Programm und die Projektbörse bieten vom 10. bis 16. April in Wiesbaden vielfältige Fortbildungs- und Vernetzungsmöglichkeiten für den Filmnachwuchs.

Die goEast Hommage 2013 widmet sich einem Unangepassten des Weltkinos: Miklós Jancsó. Seine Filme sind das Ergebnis eines inzwischen 60 Jahre währenden Schaffens und trotz seines Renommee viel zu selten zu sehen. Jancsó entwickelte einen einzigartigen filmischen Stil und avancierte zum bedeutendsten Vertreter der Neuen Welle im Ungarischen Kino.

Wie beim oben genannten Frauenfilmfestival Dortmund/Köln gibt es auch in Wiesbaden spezielle Schulfilmtage im Rahmen des "goEast Festivals", die bereits zum zehnten Mal stattfinden. Zu diesem Anlass wird in Kooperation mit dem polnischen Kinder- und Jugendfilmfestival "Ale Kino!" zum ersten Mal auch ein Kurzfilmprogramm geboten, das bereits für die ganz Kleinen, nämlich ab dem Alter von fünf Jahren, geeignet ist.

Spielort des Festivals ist die Caligari Filmbühne in Wiesbaden. Das prachtvolle kommunale Lichtspieltheater ist bekannt für sein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm. Zahlreiche Filmfestivals und Veranstaltungen mit Gästen aus der Filmwelt sind die Highlights im Repertoire des Caligari. Unter anderem wird Frau Prof. Dr. Rita Süssmuth die Schirmherrschaft über das Festival übernehmen.

Link: www.filmfestival-goeast.de


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