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10. Cottbus Filmschau & 22. Filmfestival Cottbus

22. Internationale Filmfestival Cottbus: Religion im Fokus



Das diesjährige 22. Internationale Festival des osteuropäischen Films hat die Religionen im Fokus. Einen Tag zuvor findet die 10. Cottbuser FilmSchau statt.

Der mehr als 100 Jahre alte, frisch renovierte Filmpalast "Weltspiegel" Cottbus bietet am 5. November mit der Cottbuser Filmschau Hobbyfilmern aus der Region auch in diesem Jahr wieder eine offene Leinwand für kleine Versuche und große Experimente an. Gezeigt werden Filme aller Genres mit einer maximalen Länge von 15 Minuten und passend zu Motto „Preußens Glanz und Sachsen Gloria“. Als großes Finale vergibt die Jury einen Haupt-, Spezial- und Förderpreis und die Zuschauer küren ihren Lieblingsfilm.

05.11.2012 | 19.00 Uhr | Weltspiegel Cottbus

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Das Beste aus Osteuropa in Cottbus

Das 22. FilmFestival Cottbus bietet vom 6. bis zum 11. November 2012 in den beiden Wettbewerben für Spielfilm und Kurzspielfilm das Beste aus der aktuellen osteuropäischen Filmproduktion – und zahlreiche Premierenhighlights. Die drei Wettbewerbe und zehn Programmsektionen des weltweit führenden Forums für osteuropäischen Film zeigen über 130 Produktionen aus mehr als 30 Ländern. Das Publikum hat während der Festivalwoche die einzigartige Möglichkeit, Filmbeiträge aus Ost- und Mitteleuropa zu sehen, die in Cottbus oftmals ihre Welt-, internationale oder deutsche Premiere erleben.

In diesem Jahr stellt das Filmfestival Cottbus das Thema "Osteuropa und Religion" in den Fokus. In einer Mischung aus aktuellen Dokumentar- und Spielfilmen beleuchten die insgesamt 15 Beiträge sowohl die Geschichte als auch den heutigen Stellenwert von christlichem Glauben, Judentum und Islam in der Gesellschaft unserer östlichen Nachbarn. Die Beziehungen zwischen Staat und Kirche werden ebenso thematisiert wie das Verhältnis zwischen den einzelnen Religionen, Identitätsfragen werden aufgeworfen und Konflikte aufgezeigt.

Im Wettbewerb Spielfilm konkurrieren insgesamt zehn Beiträge, darunter eine Internationale und neun Deutsche Erstaufführungen, um den mit 20.000 Euro dotierten Hauptpreis und die gläserne LUBINA. Die Filmemacher widmen sich in den Wettbewerbsbeiträgen der Frage, wie man leben will, üben aber auch ganz konkrete Sozialkritik und setzen sich mit dem Krieg und seinen Folgen auseinander. Im Kurzfilmwettbewerb stellen sich elf Beiträge, darunter zwei Europäische Premieren und acht Deutsche Erstaufführungen, dem Urteil der Jury.

OSCAR-Glanz in Cottbus

Sechs Produktionen aus dem diesjährigen Festivalprogramm werden im nächsten Jahr ihr Land beim Rennen um den OSCAR für den besten fremdsprachigen Film vertreten. Wer mitreden will, sollte die Filme in Cottbus nicht verpassen! Zwischen Heimkehr, radikaler Gesellschaftskritik, verschiedenen Lebensentwürfen und etwas Landesgeschichte ist alles dabei. Für Armenien geht WENN DOCH NUR JEDERMANN ins Rennen, DJECA – KINDER VON SARAJEVO für Bosnien-Herzegowina, CANNIBAL VEGETARIAN für Kroatien, 80 MILLIONEN für Polen, Cristian Mungius' neuer Film JENSEITS DER HÜGEL für Rumänien und MADE IN AŠ für die Slowakei.

Im Bereich Jugendfilm werden sechs Beiträge von deutschen und polnischen Filmemachern vorgestellt. Viele Streifen werden als Deutschland-Premieren zu sehen sein. Insgesamt werden bei der 22. Auflage des Cottbuser Filmfestivals 20 Auszeichnungen von einer internationalen Jury vergeben. Den Siegern winken zum Abschluss Preisgelder in Höhe von 73.500 Euro.

¡Hola Cottbus! - »globalEAST« wirft einen Blick auf Iberoamerika

Die Programmsektion »globalEAST« begibt sich bei der 22. Ausgabe des FilmFestival Cottbus auf filmische Spurensuche in die iberoamerikanischen Länder. Weit weg und doch so nah, zeigen die von Kurator Bernd Buder ausgewählten sechs Produktionen die wechselseitigen filmischen Verbindungen. Von Alltagsgeschichten bis zu historischen Themen – zum ersten Mal bietet sich ein ungewöhnlicher und faszinierender Einblick in Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem osteuropäischen und iberoamerikanischen Kino.

Die Retrospektive "Helke Misselwitz - Werk und Wirkung"

Anlässlich ihres 65-jährigen Geburtstags ehrt das FilmFestival Cottbus die Filmemacherin und Hochschulprofessorin Helke Misselwitz mit einer Retrospektive. Unter dem Titel "Helke Misselwitz - Werk und Wirkung" bietet die Kuratorin Karin Fritzsche (Berlin) mit insgesamt 4 Langfilmen (darunter WINTER ADÉ, 1988) sowie 11 Kurzfilmen einen Einblick in die Arbeit der Regisseurin, die die Reihe in Cottbus auch begleiten wird. Ein Kurzfilmprogramm ihrer Schülerinnen und ein gemeinsames Werkstattgespräch werden darüber hinaus ihren Einfluss auf die Arbeit der jüngeren Regiegeneration deutlich machen. Dem Festival ist die wohl bedeutendste ostdeutsche Regisseurin seit Jahren eng verbunden. So war sie bereits bei der 6. Festivalausgabe 1996 Mitglied der Internationalen Festivaljury, bei der 12. Edition Teil der DIALOG-Jury und hielt drei Jahre später die Laudatio anlässlich der Vergabe der Ehrenlubina an den Regisseur und Oscarpreisträger István Szabó.

Cottbus pitcht 13 Spielfilmprojekte

Am 8. und 9. November 2012 findet zum 14. Mal der Ost-West-Koproduktionsmarkt Connecting Cottbus statt, der parallel zum 22. FilmFestival Cottbus veranstaltet wird. Dabei können ca. 150 Teilnehmer neue Spielfilmideen vorstellen, Koproduktionen zwischen Ost- und Westeuropa anbahnen und aktuelle Themen der europäischen Filmwirtschaft diskutieren.

Auf dem Pitching am 8. November werden 13 Projekte aus 12 Ländern potenziellen europäischen Koproduktionspartnern vorgestellt. Die Fachjury aus Vertretern des Medienboard Berlin-Brandenburg, der Mitteldeutschen Medienförderung, der Media Antenne Berlin-Brandenburg, German Films, des RBB, des MDR, des Nipkow-Programm sowie Connecting Cottbus konnte die Projekte aus insgesamt 83 eingereichten Bewerbungen aus 29 Ländern auswählen. Die Genrevielfalt der ausgewählten Projekte reicht vom Sozialdrama über Thriller und Alltagsbeobachtungen bis zur sarkastischen Polit-Satire.

So stellt etwa Angelina Nikonova mit „The Storyteller“ ihr mit Spannung erwartetes neues Projekt vor. Der vorherige Film der russischen Regisseurin, „Twilight Portrait“, gewann im letzten Jahr den Hauptpreis des FilmFestival Cottbus und wurde damit automatisch mit dem Coco Special Pitch Award ausgezeichnet, der es ihr ermöglicht, ihr neues Projektes im Rahmen der diesjährigen Connecting-Cottbus-Edition zu präsentieren.

Der Auftakt des Filmfestivals findet wie immer im Staatstheater Cottbus statt. Diesmal mit einem Film von György Pálfi aus Ungarn, der das höchst amüsante und einmalige Unterfangen wagt, aus den knapp 500 besten Filmen der Filmgeschichte einen neuen Zusammenschnitt vorzunehmen und somit eine neue Geschichte mit mit dem Eröffnungsfilm "FINAL CUT – LADIES AND GENTELMEN" präsentiert, wie Festivalleiter Roland Rust hier auf YouTube in einem Interview betont.



Link: www.filmfestivalcottbus.de

Weitere Einzelheiten zum Festival und zu den Programmhighlights können in der erweiterten Ansicht gelesen werden.

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