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Letzte Gelegenheit für Berlinale Akkreditierung

61. Internationale Filmfestspiele Berlin vom 10. bis 20. Februar 2011.



Die Begeisterung für die Berlinale ist auch beim Berlinale Talent Campus im neunten Jahr seines Bestehens ungebrochen: 3967 aufstrebende Filmemacher aus 141 Ländern haben sich beworben, darunter sind erstmals Bewerbungen aus Belize, den Komoren, Brunei, Mali und Mauretanien. Unter dem Motto „Framespotting – Filmemacher positionieren sich“ bietet der Talent Campus den 350 ausgewählten Teilnehmern an sechs Veranstaltungstagen die Möglichkeit, von namhaften Experten zu lernen, eigene Stärken weiter zu entwickeln und kreative und strategische Ziele als Filmemacher klar zu definieren. Der vielfach ausgezeichnete britische Komponist Michael Nyman wird Mentor der Score Competition.

Überhaupt widmet sich die Berlinale unter Dieter Kosslik verstärkt jungen den Filmemachern. Alte Filmhasen, die schon lange kein neues Projekt mehr vorgestellt haben, dürften es zunehmend schwerer haben sich zu akkreditieren. Der Filmnachwuchs wird in der Auswahl zunehmend bevorzugt. Das soll das Festival verjüngen und Absolventen der Filmhochschulen den Zugang zum Markt und zu den Kontakten auf dem Festival erleichtern. Wie bereits berichtet wird sogar das Generation Programm zusammengeführt und das Haus der Kulturen der Welt (HKW) zur gemeinsamen Abspielstätte aller Kinder- und jugendlichen Altersklassen 2011 bereit stehen.

Akkreditierungen
Die Bewerbungsvormulare für die Akkreditierungen gibt es schon seit Mitte Oktober. Die Formulare können auf der Internetseite des Festivals unter Kontakte per Mail geordert werden. Alternativ hatten einige Filmverbände, wie unsere Kollegen vom Berliner Film- und Fernsehverband (BFFV), wieder eine kleine Anzahl an Formularen zugesandt bekommen. Der Vorstand hatte die Vordrucke auf der Vollversammlung am 9. Dezember verteilt. Die Rücksendung muss bis zum 15. Dezember 2010 bei den Berliner Filmfestspielen eingegangen sein. Eine Akkreditierung als Fachbesucher ist personengebunden und nicht übertragbar. Die Akkreditierungsgebühr beträgt: 100,- € und für Studierende: 60,- € .


Junge Filmkritiker gesucht
Bereits zum achten Mal wird 2011 im Rahmen der Berlinale der Preis "Dialogue en perspective" des Deutsch-Französische Jugendwerks (DFJW) in der Sektion Perspektive Deutsches Kino verliehen. Bis zum 7. Januar 2011 um Mitternacht können sich junge deutsche, französische und bosnische Filmbegeisterte für einen der sieben Juryplätze bewerben.

Der Preis wird von sieben jungen Menschen zwischen 18 und 29 Jahren vergeben. Neben drei Deutschen und drei Franzosen wird 2011 erstmals zusätzlich ein Jurymitglied aus Bosnien-Herzegowina teilnehmen. Gemeinsam mit dem Jurypräsidenten, dem bekannten Regisseur und Produzenten Romuald Karmakar, sehen sie alle Filme der Sektion Perspektive Deutsches Kino, diskutieren über das Gesehene und küren am Ende einen glücklichen Gewinner, der es vermag, kritische Jugendliche verschiedener Kulturen gleichermaßen zu beeindrucken.

Beantworten Sie dafür unsere Fragen zu Ihrer Person, dem aktuellen Filmgeschehen, Ihren Filmvorlieben und schreiben Sie eine Rezension, die uns bis zum Abspann fesselt! Das DFJW und die Internationalen Filmfestspiele Berlin wählen unter allen Einsendungen die sieben Jurymitglieder aus, die 2010 den „Dialogue en perspective“ verleihen dürfen. Die ausführlichen Teilnahmebedingungen stehen Ihnen als Download hier zur Verfügung.

Die Bewerbung kann wahlweise in deutscher oder französischer Sprache verfasst werden.
Deutsche Bewerbungen via E-Mail bitte an: berlinale@dfjw.org
Französische Bewerbungen via E-Mail bitte an: berlinale@ofaj.org


Die Shooting Stars-Jury zu Berlinale 2011
Heike Makatsch ist eines von fünf Mitgliedern der Shooting-Stars-Jury 2011, gab die European Film Promotion bekannt.
"Es freut mich sehr, dass es mir in diesem Jahr ermöglicht wird, zusammen mit meinen Jurykollegen die interessantesten aufstrebenden europäischen Schauspieler auszuwählen. Es gibt so viele große Talente unter ihnen. Die Filme gewähren einen guten Einblick in europäisches Filmschaffen und die Themen, die in den jeweiligen Ländern aktuell sind. Shooting Stars ist eine wirklich einzigartige internationale Initiative für junge Schauspieler. Ich erinnere mich gerne an meine Erfahrungen mit der EFP in Berlin zurück",
erklärte Makatsch, die Deutschland zusammen mit Benno Fürmann bei den Shooting Stars 2001 vertreten hatte. Weitere Mitglieder der aktuellen Jury sind der britische Filmkritiker Derek Elley, der französische Produzent Cédomir Kolar, der dänische Regisseur Ole Christian Madsen und die US-Casterin Lina Todd.

Jedes der EFP-Mitglieder kann Nachwuchsschauspieler für die Shooting Stars 2011 benennen. Aus diesen Nennungen wählt die Jury zehn Teilnehmer für das Shooting-Stars-Programm im Rahmen der kommenden Berlinale aus.


Fotogalerie C/O Berlin sucht Fotojournalisten zur Berlinale
Zusammen mit der Berlinale sucht C/O Berlin erstmals junge Fotojournalisten für eine Ausstellung. Ob Roter Teppich, glamouröse Filmstars, Publikumsimpressionen oder Einblicke hinter die Kulissen – die jungen Fotografen sollen ihre persönliche Sicht auf die Berlinale in all ihrer Vielfalt präsentieren. Die Fotografien werden am Ende der Berlinale bei C/O Berlin ausgestellt, die beste Serie prämiert. Die Aufgabe erscheint leicht, ist jedoch intensiver als gedacht. Jeder für sich setzt sich ein Thema, geht auf Motivsuche, trifft eine Bildauswahl und stellt eine Bildstrecke zusammen. Bewerbungen für „Close Up!” von angehende Fotografen zwischen 20 und 25 Jahren, die sich noch in der Ausbildung befinden, werden bis zum 14. Januar 2011 angenommen. Schirmherr der Aktion ist Dieter Kosslick, Direktor der Internationalen Filmfestspiele Berlin.

Einsendungen samt Lebenslauf mit zehn Arbeitsproben (Print; max. Größe DIN A4; keine Originale, da eine Rücksendung nicht möglich ist) an:

C/O Berlin
Projektleiterin Ann-Christin Bertrand
Telefon 030 / 28 09 19 25
Auguststraße 5A
10117 Berlin

Link: www.berlinale.de

Quellen: Blickpunkt:Film | Berlinale | C/O Berlin


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