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Berlin - Zentrum der Synchronsprecher und Lesungen


Berlin und Babelsberg haben sich zum Zentrum für Synchronisation herauskristallisiert. Tatsächlich ist das kaum in einem anderen Land üblich, denn weltweit wird kaum synchronisiert. Die Filme werden meist mit Untertiteln versehen. Anders in Deutschland, wo mit Galileo Medien und Berliner Synchron ehemals Wenzel Lüdecke in Lankwitz, sowie mit Interaudio und Interopa Film, die ganz Großen in Berlin vertreten sind. Die beiden zuletzt genannten Firmen befinden sich am Standort der Geyer Kopierwerke in der Harzer Str. 39 in Neukölln. Hinzu kommen noch eine Reihe kleinerer Studios. Insgesamt befinden sich mehr als 20 Synchron-Firmen rund um Berlin.

In der Weihnachtszeit kommen noch regelmäßig unzählige Lesungen bei Adventsveranstaltungen hinzu, so dass man den Überblick verlieren kann. Die Synchronsprecher nutzen jede die Gelegenheit, um sich etwas hinzuzuverdienen. Letzte Woche gab es in der Kulturbrauerei (Schönhauser Allee 36) Adventsgeschichten, die nach großem Kino klangen. Die Reihe soll 2008 mit einer Tour durch sieben deutsche Städte fortgesetzt werden. Allerdings dann mit neuem Programm und Lesungen von Sophie Dahl, Russell Banks und O. Henry. In Berlin macht Truppe, die von von sechs Musikern begleitet wird, halt am 13. Januar 08 im Fritz Club am Ostbahnhof. Zu der Veranstaltungsreihe mit Geschichten über die Liebe, erschien auch eine CD und eine Sammelbox mit "Drei Erzählungen", passend zum Programm gleichen Namens der folgenden drei Vortragskünstler:

Andreas Fröhlich '' Der Mann mit den tanzenden Augen''
„Man nehme ein wenig »Die fabelhafte Welt der Amélie«,
eine Messerspitze »Frühstück bei Tiffany«, einen gut durchgehangenen »Amerikaner in Paris«, eine Prise »Sex and the City« (Sarah Jessica Parker vorher unbedingt entfernen!), würze das Ganze mit »Bob Dylan« aus der Mühle und lasse es von der Enkelin von Roald Dahl bonbonrosa und herrlich durchgeknallt im Ofen zubereiten - et voilà, fertig ist die schönste Liebesgeschichte der Welt!“

Oliver Rohrbeck ''Der Mohr''
„Was ist Liebe? Woran erkennt man sie? »Der Mohr« zeigt einen der unendlich vielen Aspekte der Liebe auf und lädt zum Nachdenken und Mitfühlen ein. Ich vergesse alles um mich herum, wenn ich diese Geschichte lese und viele Gefühle steigen in mir auf, Gefühle wie Trauer, Rührung und eben Liebe. Schön...“

Jens Wawrczeck ''Das letzte Blatt''
„Ein verregneter Sonntagnachmittag. Im Fernsehen lief ein Schwarz-Weiß-Film aus den 50er Jahren: Fünf Regisseure inszenierten fünf Kurzgeschichten von O. Henry. Und obwohl Marilyn Monroe in der ersten Episode auftrat, war es die dritte, die mich nachhaltig beeindruckte: Das letzte Blatt. Wie schön, dass ich jetzt – nach über dreißig Jahren! – die Gelegenheit habe, das Original zu lesen.“

Karten sind hier unter www.hekticket.de erhältlich, bzw. telefonisch unter 030 / 230 99 333 und an allen bekannten Vorverkaufskassen. Weitere Infos unter www.lauscherlounge.de.

Auch ich habe mich gestern Nachmittag dabei ertappt, wie Kopfkino wirken kann. Um die Zeit beim Wäschebügeln zu vertreiben, hörte ich mir ein Hörbuch von Audible über den Computer an und merkte wie dabei die Zeit im Fluge verging. Audible ist der zur Zeit der gößte Anbieter von downloadbaren Hörbüchern, obwohl Amazon nach zunehmenden Erfolg auch in diesem Bereich Fuß fassen will und bereits die oben genannte CD hier auf diesem Link im Programm hat.

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