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Martin-Gropius-Bau Treffpunkt der Professionals

Südtiroler Filmförderung & Flanders Film Commission auf der Berlinale.



Ein Jahr nach ihrer Einführung in die deutschsprachige Filmbranche ist die Südtiroler Filmförderung erstmals mit einem Programmbeitrag auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin vertreten: Das Drama "Diaz - Don't clean up this Blood" von Daniele Vicari (Fandango Film) feiert in der Sektion Panorama Special am 12. Februar 2012 seine Weltpremiere.

Für die sechs Millionen Euro teure Produktion drehte das Produktionshaus Fandango im vergangenen Sommer in Südtirol. Das Werk thematisiert die Ereignisse rund um den G8-Gipfel in Genua im Jahr 2001. Die Berlinale-Premiere ist übrigens für eine der weiblichen Hauptrollen ein echtes »Heimspiel«: Die Schauspielerin Jennifer Ulrich lebt und arbeitet nicht nur in der Hauptstadt, sie wurde auch in Berlin geboren.

Die Südtiroler Filmförderung wird außerdem vom 9. bis zum 17. Februar 2012 auf dem European Film Market im Martin-Gropius-Bau vertreten sein (Martin-Gropius-Bau, Italian Pavilion, Stand 101). Im Rahmen der Berlinale steht die BLS Branchenvertretern dort mit allen Förderinformationen zur Verfügung für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Insbesondere auch Produzenten aus dem deutschsprachigen Raum, die einen Teilbereich ihrer Produktion in Südtirol realisieren möchten, können Zuschüsse beantragen. So unterstützte die BLS im vergangenen Jahr beispielsweise die Kinoproduktion „Schwestern“ der Dreamtool Entertainment (Ludwigsburg), das Projekt „Die schwarzen Brüder“ von Engima Film (München) sowie das Weltkriegsdrama „Monte Piano“ der Sigma Film (Wien). Außerdem trafen sich Ende Januar 14 Drehbuchautoren aus Deutschland, Italien, Irland und Norwegen zum Auftakt des BLS-Script Labs im Südtiroler Sarntal. Gemeinsam mit den internationalen Drehbuchexperten Tom Schlesinger, Daniel Speck und Giacomo Durzi arbeiteten sie intensiv an der Entwicklung eigener Filmstoffe. Die Autoren werden im Rahmen des Autorenförderprogramms RACCONTI #1 sechs Monate lang begleitet und erhalten abschließend die Chance mit Produzenten aus dem BLS-Netzwerk zusammenzuarbeiten – Förderungen nicht ausgeschlossen.



Während alle abgebildeten Autoren der ausgewählten Projekte zusammen mit Tom Schlesinger, Daniel Speck und Giacomo Durzi vom 26. bis 29. Januar 2012 in Südtirol intensiv an ihren Filmskizzen arbeiteten, wurden zwei Teilnehmer zusätzlich mit Sonderpreisen ausgezeichnet: Claas Junge erhielt für die Recherche zu seinem Stoff „Crossing the Green Line“ einen exklusiven Rechercheaufenthalt in Südtirol, Michael Kofler für sein „Zweitland“ ein mit 2.000 Euro dotiertes Stipendium.

Im Jahr 2012 stehen erneut Fördermittel in Höhe von fünf Millionen Euro zur Verfügung. Einreichfristen sind der 2. Mai 2012 sowie der 19. September 2012.

Neben der Kontaktmöglichkeit auf dem EFM lädt die Südtiroler Filmförderung auch in diesem Jahr wieder Vertreter der deutschsprachigen und italienischen Filmbranche zu einer Party ein. Diese steht ganz im Zeichen des kreativen Dialogs in entspannter Atmosphäre.

BLS Südtirol Alto Adige
Christiana Wertz
Head of Film Fund & Commission
Dompassage 15
39100 Bozen, Italien
Telefon: +39 0471 066 625
Mail: wertz@bls.info
Web: www.bls.info
Quelle: Schröder+Schömbs PR GmbH




Auch der Belgische Film ist mit der Location Flanders Film Commission auf dem European Film Market (EFM), Berlin 2012 vertreten. Bieke Janssens ist vom 11. bis 12. Februar 2012 die Ansprechpartnerin von Bruges City Film Office im Martin Gropius Bau G3. Der Ort Brügge in Flandern bietet zahlreiche sensationelle und gut erhaltene Orte für interessante mittelalterliche Filmaufnahmen, wovon wir hier ein Bild aus dem holländischen Film "Dolfje Weerwolfje" (Alfi, The Little Werewolf), einer Dutch-Belgian Koproduktion, eingefügt haben.



Weitere bekannte Städte und Schauplätze zahlreicher Filme in Belgien sind Ostende, Antwerpen und Brüssel. Alljährlich findet im Oktober im belgischen Ghent eines der bekanntesten Filmfestivals (Film Festival Ghent 9.-20.10.2012) statt, die ihren Schwerpunkt auf Musikproduktionen legen. Nachfolgend ein paar Termine von belgischen Filmen, die in diesem Jahr im Market Place des EFM laufen.

Bullhead by Michaël R. Roskam (Foreign-Language Oscar Nomination 2012)
14 February, 13.30, CineStar 2
Code 37, The Movie by Jakob Verbruggen
11 February, 16.45, CinemaxX 17 / 13 February, 15.45, CinemaxX 16
Come As You Are by Geoffrey Enthoven
10 February, 18.15, CinemaxX 18 / 14 February, 09.30, CinemaxX 16
Time Of My Life by Nic Balthazar
11 February, 16.45, CineStar 1 / 14 February, 12.40, CineStar 5
Alfie, The Little Werewolf by Joram Lürsen
9 February, 15.30, CinemaxX 16 / 12 February, 11.15, CinemaxX 16
Sonny Boy by Maria Peters
10 February, 09.30, CinemaxX 16 / 12 February, 19.40, CinemaxX 1

Location Flanders (VAF)
Huis van de Vlaamse Film
Bisschofsheimlaan 38
BE-1000 Brussel
+32 (0)2 226 06 30
Mail: locationflanders@vaf.be
Web: www.locationflanders.com



Erstmalig ist auch die IFA Berlin offizieller Partner bei den EFM Industry Debates, die vom 10.- 12. Februar 2012, jeweils 16.30 bis 17.30 Uhr im Gropius Mirror Restaurant ein Schlaglicht auf gegenwärtige Trends und zukünftige Entwicklungen der Branche werfen.

Die hochkarätige Fachveranstaltung wird außerdem in Zusammenarbeit mit den drei großen internationalen Fachzeitschriften Screen International, Variety und The Hollywood Reporter organisiert. In diesem Jahr diskutieren Experten der Film- und Unterhaltungsindustrie die wachsende Bedeutung des Crowd-Funding bei der Finanzierung, Vermarktung und Distribution von Filmen, Möglichkeiten der Verwertung nicht-englischsprachiger Kinofilme in der Welt der neuen Medien und das Modell BRIC und seine Rolle in einer sich verändernden Finanzierungslandschaft.

Während bestimmte VOD- und Online-Plattformen sich in Bezug auf internationales Kino erfolgreich zeigen, gehen Arthouse-Einkäufer nach wie vor vorsichtig mit anspruchsvollen Weltkino-Titeln um. Das Panel am Samstag, 11. Februar 2012 bringt Einkäufer und Verkäufer aus diesem Bereich zusammen und untersucht die Verleih-Möglichkeiten für das Weltkino, und ob ein größeres Publikum für intelligentes Arthouse-Kino aus aller Welt durch neue digitale Welten gewonnen werden kann.

Link: www.efm-berlinale.de


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Kommentare

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Stefan am :

Schöner Beitrag und gut geschrieben. Danke

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