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    <title>Das BAF-Blog - Verbände - Infos</title>
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    <description>Für alle, die wissen wollen, was in der Berliner Film- und Fernsehbranche passiert...</description>
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    <pubDate>Tue, 07 Sep 2010 19:15:27 GMT</pubDate>

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    <title>Offener Brief an Stifter des Deutschen Fernsehpreises</title>
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            <category>Verbände - Infos</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Filmverbände appellieren an Fernsehpreis-Stifter: Änderungen überdenken.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;!-- s9ymdb:928 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;212&quot; height=&quot;72&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/BFFS_Schauspieler.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem offenen Brief des Bundesverbandes der Film- und Fernsehschauspieler (&lt;a href=&quot;http://www.bffs.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BFFS&lt;/a&gt;), den &lt;a href=&quot;http://www.mediabiz.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;MediaBiz&lt;/a&gt; - Herausgeber des Branchenfachblattes &lt;strong&gt;Blickpunkt Film&lt;/strong&gt; - abdruckte bzw. &lt;font color=&quot;#FF0000&quot;&gt;online&lt;/font&gt; &lt;a href=&quot;http://content1.mediabiz.de/download/20100818_OffenerBriefanStifter.pdf&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;hier am 19.08.2010&lt;/a&gt; veröffentlichte, wendet sich dieser zusammen mit anderen filmschaffenden Verbänden an die Stifter des &lt;a href=&quot;http://www.deutscherfernsehpreis.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Deutschen Fernsehpreises&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem dramatischen Aufruf appellieren darin die in dem überregionalen Verbund &quot;&lt;a href=&quot;http://www.die-filmschaffenden.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Die Filmschaffenden&lt;/a&gt;&quot; zusammengeschlossenen  Verbände, die geplanten Änderungen am Preisstatut zu überdenken: In einem &quot;Offenen Brief&quot; sprechen sich mehrere Verbände gegen die Abschaffung von Preiskategorien aus, sie fürchten um das Ansehen der Auszeichnung und eine Entwertung fiktionaler Fernsehproduktionen.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&quot;So begrüßenswert die Schaffung neuer Kategorien für Formate ist, die inzwischen Teil der Fernsehrealität geworden sind, so schädlich ist dieser Schritt für die (….) Königsdisziplin, nämlich den fiktionalen Fernsehfilm&quot;&lt;/em&gt;, heißt es in dem Schreiben vom Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler BFFS, das von folgenden Verbänden unterstützt wird:&lt;/blockquote&gt;          Bundesverband der Fernseh- und Filmregisseure (&lt;a href=&quot;http://www.regieverband.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BVR&lt;/a&gt;), Bundesverband Kamera (&lt;a href=&quot;http://www.bvkamera.org&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BVK&lt;/a&gt;), Bundesverband der Fernsehkameraleute (&lt;a href=&quot;http://bvfk.tv&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;bvfk&lt;/a&gt;), Bundesverband Filmschnitt Editor (&lt;a href=&quot;http://www.bfs-cutter.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BFS&lt;/a&gt;), Berufsvereinigung Filmton (&lt;a href=&quot;http://www.bvft.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;bvtf&lt;/a&gt;), Verband Deutscher Drehbuchautoren (&lt;a href=&quot;http://www.drehbuchautoren.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;VDD&lt;/a&gt;), Dienstleistungsgewerkschaft &lt;a href=&quot;http://www.verdi.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ver.di&lt;/a&gt;, Verband der Agenturen (&lt;a href=&quot;http://www.verband-der-agenturen.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;VDA&lt;/a&gt;) und dem &lt;a href=&quot;http://www.schauspieler-agenturen.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Verband Deutscher Schauspieler-Agenturen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten beim Deutschen Fernsehpreis, wie geplant, personalisierte Auszeichnungen für Regie, Buch, Kamera, Schnitt, Musik und Ausstattung wegfallen, so die Kreativen, würde damit das Verständnis für aufwendige und teure fiktionale Produktionen schwinden. &lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&quot;Damit würde aus der hochwertigen Fernsehlandschaft, um die man uns beneidet, eine ziemlich gewöhnliche, ausschließlich vom Diktat der Quote geformten, wild wuchernden Fernsehschauplatz ohne Strahlkraft werden.&quot;&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;           In dem &quot;Offenen Brief&quot; fordern die Verbände die Fernsehpreis-Stifter &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;WDR&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.rtl.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;RTL&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.zdf.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ZDF&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.prosiebensat1.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ProSiebenSat.1&lt;/a&gt; &quot;dringend&quot; dazu auf, die geplanten Änderungen zu überdenken, &quot;denn der Deutsche Fernsehpreis wird durch diesen Schritt nicht nur an Bedeutung verlieren, sondern auch an jenem Glanz, den die Verursacher dieser Einzelleistungen ihm bisher verliehen haben.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Umfrage wollte Blickpunkt:Film wissen, ob die geplanten Veränderungen zuungunsten des Fictionbereichs und die Abschaffung aller personalisierten Kategorien bis auf die Kategorie «Beste Schauspieler», gerechtfertigt sind. &quot;Nein&quot;, sagen 85,7 Prozent der Umfrageteilnehmer. 64,7 Prozent sehen die Leidtragenden dieser Veränderungen in den Kameramännern, Cuttern und Komponisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.mediabiz.de/film/news/appell-an-fernsehpreis-stifter-aenderungen-ueberdenken/294041&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Blickpunkt:Film&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;http://www.deutscherfernsehpreis.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Deutscher Fernsehpreis&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;Der 12. DEUTSCHE FERNSEHPREIS 2010 wird in einem Monat am Samstag, dem 9. Oktober 2010 findet in Köln verliehen.&lt;/font&gt; Die wichtigste Auszeichnung zur Würdigung hervorragender Leistungen im deutschen Fernsehen wird turnusgemäß diemal von der &lt;a href=&quot;http://www.ard.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ARD&lt;/a&gt; federführend übernommen. &lt;a href=&quot;http://www.daserste.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;DAS ERSTE&lt;/a&gt; strahlt die Preisverleihung am Sonntag, dem &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;10. Oktober 2010&lt;/font aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;big&gt;&lt;strong&gt;P.S.&lt;/strong&gt; &lt;/big&gt;&lt;br /&gt;
Auch der Berliner Arbeitskreis Film e.V. (&lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BAF&lt;/a&gt;) unterstützt die Forderung, auch wenn wir in der  überregionalen Vereinigung &quot;&lt;a href=&quot;http://www.die-filmschaffenden.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Die Filmschaffenden&lt;/a&gt;&quot; noch nicht Mitglied sind. Den vom BAF einst mitgetragenen Bundesfilmverband &quot;BUFI&quot; gibt es heute nicht mehr. Die Ziele und Interessen der einzelnen Verbände hatten sich geändert. Eine der Hauptaufgaben der Bundesvereinigung Film (BUFI), den reibungslosen Ablauf der Akkreditierungen der Filmschaffenden bei der &lt;a href=&quot;http://www.berlinale.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Berlinale&lt;/a&gt; zu organisieren, wollte Dieter Kosslick, der neue Leiter der Internationalen Filmfestspielen am Potsdamer Platz lieber selbst übernehmen, um mehr Einfluss ausüben zu können. Die Folge war, dass die BUFI überflüssig wurde und sich auflöste, da die  Verbände absprangen und keine Beiträge mehr an den Gesamtverband zahlen wollten. Erst später wurde allen wieder bewusst, dass man mit gemeinsamen Aktivitäten eher zum Ziel kommt. In Düsseldorf gründete sich deshalb viele Jahre später die neue Bundesvereinigung unter dem Namen &quot;Die Filmschaffenden&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin gab es dagegen nach dem Fall der Mauer noch lange Zeit zwischen Ost- und West-Berliner Verbänden in vielen Bereichen gewisse Animositäten. Weder der Berliner Journalistenverband (&lt;a href=&quot;http://www.djv-berlin.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;DJV&lt;/a&gt;) noch die Filmverbände haben es bis heute geschafft, sich jeweils zu einem eigenen schlagkräftigen Berliner Verband zusammenzuschließen. Die geplante Fusion der Berliner Journalistenverbände scheiterte erst kürzlich am Votum der Mitglieder. (&lt;em&gt;siehe BAF-Blog vom&lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1244-Fusion-der-Berliner-Journalistenverbaende-gescheitert.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;12. Juli 2010&lt;/a&gt;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen haben sich die beiden Berliner Filmverbände &lt;a href=&quot;http://www.berliner-ffv.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BFFV&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BAF&lt;/a&gt; in letzter Zeit angenähert. Die aktuellen gemeinsamen Aktivitäten werden hoffentlich dereinst zu einer Vereinigung führen, denn.... &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;&lt;em&gt;Zwei Berliner Filmverbände mit gleicher Zielrichtung ergeben keine Sinn&lt;/em&gt;&quot;, erklärt auch Norbert Kerkhey am &lt;a href=&quot;http://berliner-filmfestivals.de/2010/08/%e2%80%9ees-macht-keinen-sinn-zwei-verbanden-nebeneinander-existieren-zu-lassen%e2%80%9c&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;30.08.2010&lt;/a&gt; in einem Interview mit Denis Demmerle vom Blog der Berliner Filmfestivals.&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
Tatsächlich wäre auch der BAF erst nach einer Fusion mit dem BFFV finanziell in der Lage, dem Verbund &quot;Die Filmschaffenden&quot; beizutreten und die daraus entstehenden Kosten zu tragen. Dennoch gab es auch bei uns in den letzen Jahren immer wieder gemeinsame Treffen mit anderen Filmverbänden, die entweder von &lt;a href=&quot;http://www.connexx-av.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;connexx.av&lt;/a&gt;, einem Projekt des Filmverbandes in &lt;a href=&quot;http://www.verdi.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ver.di&lt;/a&gt;, oder vom &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BAF&lt;/a&gt; organisiert waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst war der BAF sogar in der Bundesvereinigung Film (ehemals BUFI) federführend. Unsere Mitglieder sind vornehmlich Autorenfilmer und LowBudget-Filmer, aber auch Kameraleute, Beleuchter, Cutter usw. sowie viele andere Berufszweige aus Film und Fernsehen können bei uns Mitgliedschaft beantragen, denn wir sind im Gegensatz zu den Fachverbänden keiner bestimmten Berufssparte untergeordnet, sondern integrieren alle Filmschaffenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Kommerzialisierung verschwand der Autorenfilm leider zunehmend und damit auch Teil unserer Mitgliederschaar. Filmemacher konnten ohne Nachweis eines Produzenten keine Fördergelder mehr für ihre Filme beantragen. Eine Entwicklung, gegen die sich der BAF stets gestemmt hatte. &lt;blockquote&gt;Immerhin gehörten dem BAF einst so bekannte Filmemacher wie &lt;em&gt;Robert van Ackeren, Uwe Friesner, Wolf Gremm, Jeanine Meerapfel, Rosa von Praunheim, Ottokar Runze, Helma Sanders-Brahms oder Christian Ziewer&lt;/em&gt; an, um nur einige zu nennen. Zu den Gründungsmitgliedern des BAF gehörten vor mehr als 35 Jahren auch &lt;em&gt;Erika und Ulrich Gregor&lt;/em&gt;, die das &quot;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Forum des jungen Films&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&quot;, eine Sektion der &lt;a href=&quot;http://www.berlinale.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Berlinale&lt;/a&gt; vor genau 40 Jahren ins Leben riefen, um damit vor allem unbekannten Filmemachern eine Chance auf dem Podium der großen Filmfestspiele zu geben. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Erst heute erlebt der Autorenfilm, der vorwiegend fiktionale Geschichten erzählen will, wieder ein Comeback und wird auf vielen Festivals oft überwältigend gefeiert. Der Grund ist einfach. Da beim Autorenfilm der Drehbuchautor und Regisseur identisch ist, weisen die Filme eine persönliche Handschrift des Filmemachers auf, wodurch ein jeweils eigenes ästhetisches Grundverständnis erkennbar wird. Im Kino und leider auch im Fernsehen fristet der Autorenfilm dagegen ein Schattendasein. Einer der wenigen Plattformen, die diese Nische noch ab und zu unterstützte, war das „Kleine Fernsehspiel“ des &lt;a href=&quot;http://www.zdf.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ZDF&lt;/a&gt;. Doch auch hier liefen die Sendungen meist spät nachts und damit fast unter Ausschluss der breiten Öffentlichkeit.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 07 Sep 2010 00:03:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Offener Brief zur Mitte der Gesellschaft</title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1231-Offener-Brief-zur-Mitte-der-Gesellschaft.html</link>
            <category>Verbände - Infos</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Kultur und Filmpolitik sind oft Stein des Anstoßes kontroverser Thesen.&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:881 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;119&quot; height=&quot;109&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/fdp_logo.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der gestrigen TV-Übertragung des endlos langen Debakels zur Wahl des neuen Bundespräsidenten wundert man sich nicht mehr über Politikverdrossenheit der Bürger. Schon Gustav Heinemann, dritter deutscher Bundespräsident von 1969–1974, machte sein Gewissen zum Richtmaß der Politik und eckte als Innenminister bald bei Kanzler Adenauer an. Auch Bundespräsident Horst Köhler wollte nicht zum Spielball der Politik werden und nahm vorzeitig seinen Hut. Den Hut nehmen musste auch General McChrystal, wenn auch nicht freiwillig, nach einer kritischen Äußerung über USA Präsident Barack Obama im Musikmagazin &lt;a href=&quot;http://www.rollingstone.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Rolling Stone&lt;/a&gt;. Wie man sieht, wird Kritik im kulturellen Umfeld sehr wohl wahrgenommen und kann sogar zum Rauswurf führen. Welchen Macht die Kreativbranche hat, wird oft unterschätzt. Filmemacher und vor allem Dokumentarfilmer sind sich dessen schon lang bewusst und setzen diesen Einfluss gezielt ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erinnert sich vielleicht:   &lt;br /&gt;
Für seinen kritischen Dokumentarfilm über den Anti-Terror-Krieg von US-Präsident George W. Bush ist der amerikanische Regisseur Michael Moore bei den Filmfestspielen 2004 mit der Goldenen Palme ausgezeichnet worden. Soweit wollen wir nicht gehen, auch wenn die augenblickliche Politik der der schwarz-gelben Bundesregierung bei den Bürgern zurzeit nicht gut ankommt und sogar in den eigenen Reihen kritisiert wird. Dazu gehört auch unser Geschäftsführer vom &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BAF&lt;/a&gt;, der sich seinerzeit von der bürgerlichen Mitte etwas ganz anderes vorgestellt hat, als er in die Politik eintrat. Mit seiner fuerstenmedien.de GmbH wollte er im Land Brandenburg kreativ sein und den Berliner Verband von Fürstenwalde/Spree unterstützen. Nun scheinen seine Träume (&lt;em&gt;ein wenig&lt;/em&gt;) verflogen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlass für seine Kritik als Kreisvorsitzender der FDP ist eine Äußerung von &lt;a href=&quot;http://www.homburger.de&quot;&gt;Birgit Homburger&lt;/a&gt;, der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, gegenüber dem &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/politik/beim-buerger-kommt-nicht-an-was-wir-leisten/1863784.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Tagesspiegel am 20.06.2010&lt;/a&gt;. In einem offenen Brief, den wir im Folgenden veröffentlichen, gibt er seine Meinung zum Äußeren, um im Gegensatz zu Guido Westerwelle von der &lt;a href=&quot;http://www.fdp-bundespartei.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Bundes-FDP&lt;/a&gt;, die wahren Probleme der Menschen in den Mittelpunkt stellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;big&gt;&lt;strong&gt;Mitte der Gesellschaft&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Frau Homburger,&lt;br /&gt;
es macht derzeit wenig Freude, für die Bundespolitik in die Haftung genommen zu werden. Weder als FDP-Mitglied, noch als Kreisvorsitzender. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun lese ich Ihr sicherlich gut gemeintes Interview mit dem Tagesspiegel und nach der Lektüre hört es dann ganz und gar auf mit der Freude, für diese Partei zu zahlen und ehrenamtlich tätig zu werden. Ein einziger Satz von Ihnen reichte dafür und er lautet wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;em&gt;„Außerdem greift der Spitzensteuersatz schon ab einem Einkommen von gut 52 000 Euro, also in der Mitte der Gesellschaft.“&lt;/em&gt;&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Definition von „Mitte der Gesellschaft“ ist bemerkenswert, weil sie nicht über Qualitätsmerkmale erfolgt. „Mitte der Gesellschaft“ ist, wer den Spitzensteuersatz zahlt und mehr als 52.000 Euro zu versteuerndes Jahreseinkommen hat. Alle anderen sind zu marginalisierende Randgruppen? Was für ein Welt- und Menschenbild soll sich denn daraus ergeben? Ein christliches? Ein liberales? Überhaupt irgendeines?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schaue ich mich einfach mal in Brandenburg um, wer hier in die „Mitte der Gesellschaft“ gehört. Zunächst mal unsere beiden Bundestagsabgeordneten Lanfermann und Neumann. Dann der Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion (doppeltes Salär). Bei den 6 einfachen Abgeordneten im Landtag wird es da schon schwieriger. Der eine ist „nebenbei“ Unternehmer und könnte es schaffen. Die parlamentarische Geschäftsführerin erhält wohl möglich auch noch ein paar Euro mehr. Bleiben noch mindestens 4 von 7 Landtagsabgeordneten, die &lt;u&gt;nicht&lt;/u&gt; Mitte der Gesellschaft sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landesgeschäftsführer ist  nicht „Mitte der Gesellschaft“. Die weiteren Mitarbeiter der Landesgeschäftsstelle sind es nicht. Die Mitarbeiter der Landtagsfraktion und die Mitarbeiter in den Wahlkreisbüros sind es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie meinen, ich langweile Sie? Ich fürchte einfach, Sie könnten inzwischen so abgehoben sein, dass Sie ohne konkrete Hinweise, wie es um Sie herum ausschaut, nicht mehr in der Mitte der gesellschaftlichen Realität ankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also weiter zu Brandenburg. Wir haben hier rund 1.600 Mitglieder. Mehr als 90 % gehören der zu marginalisierenden Randgruppe an. Wir hatten hier bei den Bundestagswahlen  129.642  Zweitstimmen erzielt. Mehr als 90 % unserer Wähler sind Randgruppe. Wir haben in Brandenburg 2.512.300 Einwohner. Mehr als 90 % der Einwohner sind nach Ihrer Definition soziale Randgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die starke Vermutung, dass nicht mehr als ein Prozent aller Brandenburger, den Spitzensteuersatz zahlen. Ohne steuerfinanzierten parlamentarischen Recherchedienst kann ich dies aber nicht mit angemessenem Zeitaufwand verifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lade Sie gerne ein, sich gelegentlich einfach mal hier in Fürstenwalde, nur 50 Bahnminuten von Berlin-Friedrichstraße entfernt, auf den Bahnhof zu stellen, und sich die Menschen anzuschauen. Und dann schauen wir einfach mal, wie die Mitte der Gesellschaft ausschaut. Und dann fragen wir mal, was Mitte der Gesellschaft für sie heißt. Und ob sie sich dazu zählen. Und wenn sie ja sagen, dann fragen wir mal, ob sie den Spitzensteuersatz zahlen. Nach dieser Frage würde die wahre Mitte der Gesellschaft &lt;strong&gt;Sie&lt;/strong&gt; anschauen, wie eine grasende Kuh dem Zug beim Vorüberfahren zuschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erinnern sich, dass die FDP als „Partei der Besserverdienenden“ etikettiert wurde.  Genau in diesem Denkschema sind Sie verfangen und stehen anscheinend für eine Politik, die der wahren Mitte der Gesellschaft nicht dient noch dienen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Verständnis von „Mitte der Gesellschaft“ zeigt für mich, dass die Bundes-FDP nicht reformfähig ist und nicht reformfähig werden will. Sie kreist nicht um die Menschen, ihre Sorgen und Nöte, sondern eher autistisch veranlagt nimmt sie ihre Welt des Wohlstands für die „Mitte der Gesellschaft“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind auf Bundesebene zu einer Ein-Themen-Partei verkommen. Wenn man bei Norbert Blüm das Knöpfchen drückte, sagte der, „Die Rente ist sicher.“ (Recht hatte er damit ja auch noch, jedenfalls für seine Generation). Wenn man bei einem FDP-Bundespolitiker das Knöpfchen drückt, sagt der „Der Spitzensteuersatz muss gesenkt werden“. Und dann? Nichts mehr. Ein großes Heilsversprechen. Das eine Thema vergeigt und andere Themen haben wir dann auf Bundesebene nicht mehr so recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann es sein, dass 93 hauptamtliche FDP-Bundestagsabgeordnete (alle „Mitte der Gesellschaft“) mit reichlich hauptamtlichem Personal und fünf FDP-Bundesminister (alle „Mitte der Gesellschaft“)  mit Stabsabteilungen in den Ministerien es nicht schaffen, in der Bundespolitik ein Vollprogramm zu leisten? Wie lange wollen Sie und andere noch thematisch und inhaltlich mit der Schmalspurbahn für Ihre „Mitte der Gesellschaft“ fahren, die mit der wahren Mitte der Gesellschaft nichts zu tun hat? Ist das, was Sie betreiben Liberalismus oder eher Verrat an den Ideen des Liberalismus? Wer, wenn nicht Sie als Fraktionsvorsitzende, soll für dieses Desaster aus der „Mitte der Gesellschaft“ der FDP-Bundestagsabgeordneten die Verantwortung übernehmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss zitiere ich Ihnen gerne noch einen Freund, der lange schwankte, und dann doch noch die Grünen gewählt hat (Ja, er gehört zu den „Besserverdienenden“). Der sagte mir: „Deutschland ist nach dem Kriege noch nie so schlecht regiert worden wie heute.“ Da konnte ich ihm schwerlich widersprechen. Das hängt sicher mit der Schwäche der Kanzlerin zusammen. Aber bisher haben wir auf Bundesebene anscheinend weder das Personal noch die Ideen, um dieses Vakuum zu füllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochachtungsvoll &lt;br /&gt;
Axel Fachtan&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
P.S.&lt;br /&gt;
Nach Erkenntnis der Meinungsforscher ist die FDP im Sinkflug und bald bei unter 5% angelangt. Täglich sind es 15.381 Anhänger weniger.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 01 Jul 2010 00:04:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Kinofunk aus dem ORWOhaus</title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1093-Kinofunk-aus-dem-ORWOhaus.html</link>
            <category>Verbände - Infos</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Plattensprung, die Radiosendung aus dem ORWOhaus, zurzeit wöchentlich auf Herbstradio! &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;!-- s9ymdb:779 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;336&quot; height=&quot;153&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/Orwo_Kinofunk.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Februar 2010 sendet das Herbstradio in Berlin auf (UKW 99.1). Für eine begrenzte Zeit hat die Medienanstalt Berlin-Brandenburg dem englisch-deutschen Kulturradioprojekt eine Sendefrequenz zugeteilt. Anlass sind die &lt;a href=&quot;http://www.transmediale.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;transmediale&lt;/a&gt; und die anstehende &lt;a href=&quot;http://www.berlinale.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Berlinale&lt;/a&gt;, die beide internationales Publikum ansprechen. So wird beispielsweise die Sendung Kinofunk auf Herbstradio jeden Samstag von 16 bis 18 Uhr zusammen mit Resonance FM London zeitgleich in Berlin und London fast ausschließlich in englischer Sprache ausgestrahlt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Programm widmet sich der Film- und TV-Musik und verwandter Arten und wird von Jonny Trunk geleitet. Jede Woche lädt die OST-Show Sammler, Komponisten, Regisseure und Künstler ein, die sich mit einem speziellen Filmmusik-Genre beschäftigen. Live Chats und Song-Wettbewerbe ergänzen die Sendung. Zum transmediale Brunch waren ins Studio im ORWOhaus Jem Finer, Tobias Rapp &amp;amp; Bruce Sterling eingeladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plattensprung - die Sendung aus dem ORWOhaus ist Berliner Underground-Kultur, weshalb ein Spendenaufruf von 5000x10 Euro erfolgt, um freies Kultur-Radio in Berlin etablieren zu können. Im lange leer stehenden ORWOhaus haben sich rund 700 Musiker zu einem gemeinnützigen Verein zusammengeschlossen. In dem Haus, das vor der Wende ein Standort des ostdeutschen Film-, Tonband- und Kassettenherstellers &quot;ORWO&quot; (Original Wolfen) war, existieren 100 Proberäume, in denen ca. 200 Bands üben können. In der Musikfabrik ORWOhaus, entsteht täglich ein Stück Berliner Musikkultur. Auf einen Nenner gebracht, ist das ORWOhaus das größte Musikerhaus in Europa. Vielleicht sogar weltweit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Unterschriftenliste haben die Künstler es gemeinsam geschafft, dass ab Mai regulär auf der ehemaligen rbb Multikulti Welle UKW 88,4 MHz ein Zeitfenster für Adventures in Serious music, movies &amp;amp; arts bereitgestellt werden könnte, wenn das Geld dazu reichen würde. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) steht dem Projekt offensichtlich weiterhin sehr skeptisch gegenüber und verlangt hohe finanzielle Sicherheiten, die der Verein allein nicht aufbringen kann. Der Stichtag für den Antrag bei der Medienanstalt ist bereits der 17. Februar, also noch vor Ende der &lt;a href=&quot;http://www.berlinale.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Berlinale&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#0000FF&quot;&gt;Jetzt sind alle gefragt: Sendemacher, Veranstalter, Hörer. 5000 Leute. Jede/r einen Zehner und das Projekt hat vielleicht im Mai doch noch eine Zukunft.&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;big&gt;&lt;strong&gt;PS:&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt; Was ist freies Radio? Nehmt einen beliebigen Radiosender und lasst einfach drei Dinge weg: Hits, Profis, Spam. Wir suchen noch selbst die Platten aus, meist von ORWO Leuten. Sie sagen auch gleich etwas dazu! Musik klar, Rotation weg. Ist doch total einfach. Berlin will sein Radio zurück! Und wir wollen dabei sein, also macht mit! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (&lt;a href=&quot;http://www.mabb.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;MABB&lt;/a&gt;) möchte dass sich die beiden UKW-Frequenzen 88,4 und 90,7 MHz, die sich in ihren jeweiligen Versorgungsgebieten ergänzen, für den offenen Kanal der MABB (&lt;a href=&quot;http://www.alex-berlin.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Alex-Radio&lt;/a&gt;) und für ein noch zu entwickelndes Ausbildungsradio genutzt werden. Darüber hinaus vorgesehen sind „nichtkommerzielle Programmschienen“ und eine „Erprobung neuer Formate“. Für diese jetzt ausgeschriebenen Sendeplätze kristallisieren sich als Bewerber verschiedene, zuletzt von September bis November als „Herbstradio“ aktiv gewordene Radioinitiativen sowie das Internetradio Multicult 2.0 heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiatoren des Herbstradios erklären, temporäre Sender dieser Art werde es in Berlin nicht mehr geben, da sie seitens der MABB „in dieser Form nicht mehr erwünscht“ seien. Stattdessen habe die MABB sie dazu aufgefordert, sich an der jetzigen Frequenzausschreibung zu beteiligen. Die Initiatoren „gehen davon aus“, täglich von 17.00 bis 4.00 Uhr (plus/minus eine Stunde) auf UKW senden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wird die MABB lediglich die Senderbetriebskosten finanzieren. Begründet wird dies mit den Worten, „von der Ermächtigung, allgemein nichtkommerziellen Rundfunk zu fördern, hat der Medienstaatsvertrag Berlin-Brandenburg keinen Gebrauch gemacht“. Diese Formulierung benutzt auch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk, um eine finanzielle Unterstützung der Bürgerradios in Sachsen abzulehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor diesem Hintergrund werben die Initiatoren des Herbstradios um Spenden, mit denen ein Betrag von 50.000 Euro aufgebracht werden soll, um für zunächst ein Jahr die Gebühren für Musiksendungen (GEMA/GVL) und die Heranführung des Programmsignals zu den Sendern zu finanzieren. Dabei nennen sie auch soziale Projekte, denen die Spenden zukommen werden, falls das Vorhaben scheitern sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die verfügbaren Sendeplätze auf 88,4 und 90,7 MHz bewirbt sich ebenso das Internetradio &lt;a href=&quot;http://www.multicult20.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Multicult 2.0&lt;/a&gt;, das sein Programm am 31.12.2008 um 22.05 Uhr, wenige Augenblicke nach dem Ende der RBB-Welle Radio Multikulti, begonnen hatte. MABB-Justitiarin Ingeborg Zahrnt erläuterte kürzlich, dass beide Bewerber „mit im Boot sein“ würden, sofern nicht noch weitere Bewerbungen eingehen. Somit dürfte die Sendezeit, die nicht von Alex-Radio und dem noch zu schaffenden MABB-Ausbildungsradio beansprucht wird, zwischen den Radioinitiativen und Multicult 2.0 aufgeteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt; Von Musikern für Musiker:&lt;/u&gt;&lt;blockquote&gt;„Im ORWOhaus haben sich Musiker mit Eigeninitiative ein ideales Umfeld geschaffen, besser hätte sich das ein Städteplaner oder Kulturpolitiker gar nicht ausdenken können...“ &lt;/blockquote&gt; (Tim Renner, &lt;a href=&quot;http://www.motor.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;MotorFM&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit zahlreichen Projekten versucht der ORWOhaus e.V. in Selbstverwaltung ein einmaliges Kulturprojekt zu entwickeln. Von Musikern für Musiker. Im März 2009 hat das ORWOhaus endlich die offizielle Nutzungsgenehmigung erhalten. Nach fünf Jahren Leerstand und Zerfall  ist die Zukunft des Projekts damit gesichert und der Verein kann sich verstärkt der Kulturarbeit widmen. Von außen sieht das ORWOhaus tagsüber recht unscheinbar aus. Niemand würde vermuten, wie viel Leben und Kreativität hier drin steckt. Doch in den Abendstunden füllt sich der Parkplatz vor dem Haus und bis in die Nacht dröhnt laute Musik aus den bunt erleuchteten Fenstern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus befindet sich mitten im Berliner Industriegebiet, zwischen Bahnschienen und der sechsspurigen Landsberger Allee - ein paar Kilometer weiter ragen die Hochhäuser von Berlin-Marzahn in den Himmel. Ein kleines Büroteam und ein ehrenamtlicher Vereinsvorstand kümmern sich täglich um das Paradies und sorgen dafür, dass sich die Bands weiterhin wohl fühlen. Um den Musikern noch mehr bieten zu können als nur günstige Proberäume, werden regelmäßig Konzerte veranstaltet und man plant, im Erdgeschoss die eigenen Clubräume auszubauen. Das Highlight ist aber das jährliche Festival auf dem gesamten ORWOhaus Gelände! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links: &lt;a href=&quot;http://www.orwohaus.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.orwohaus.de&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.herbstradio.org&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.herbstradio.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Herbstradio Kinofunk:&lt;/strong&gt; (Radio Spezial) &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;Samstag, 14. Februar 2010 - 16:00 bis 17:30 Uhr&lt;/font&gt; Radio auf 99.1 in Berlin einschalten, gute Mucke hören und freies Radio unterstützen!! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
More Infos: &lt;a href=&quot;http://www.digitalinberlin.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.digitalinberlin.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
D/B is a network for music lovers, adventures and individualists. New and contemporary music – away from mainstream, pop-culture and the conventional society; we report on the most breathtaking city in Europe. Because the destiny of Berlin is a continuous journey with out ever arriving. An online maga- zine, events promoter, label, radio and consultant, we are active in all spheres of Berlin sub-culture.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Feb 2010 00:07:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Schlichtungsgespräche beim rbb erfolgreich</title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1049-Schlichtungsgespraeche-beim-rbb-erfolgreich.html</link>
            <category>Verbände - Infos</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;rbb: Schlichter fanden Kompromiss!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:434 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;141&quot; height=&quot;61&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/rbb_Logo.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Vermittlungsverfahren im Tarifstreit des Rundfunk Berlin Brandenburg (&lt;a href=&quot;http://www.rbb-online.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;rbb&lt;/a&gt;) zeichnete sich lange Zeit  keine Lösung ab. Am 3. Dezember 2009 standen die Verhandlungen sogar kurz vor dem Scheitern, nach dem die Geschäftsleitung ein Angebot vorgelegt hatte, das wieder unter dem Niveau des bislang Angebotenen lag. Als Reaktion auf den Protest der Gewerkschaften &lt;a href=&quot;http://www.verdi.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ver.di&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.djv.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;DJV&lt;/a&gt; besserte die Geschäftsleitung ihr Angebot nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Dienstag (15.12.09) kurz nach Mitternacht konnten die zweiwöchigen Schlichtungsgespräche zum Tarifkonflikt erfolgreich beendet werden. Die beiden Schlichter, auf Gewerkschaftsseite Prof. Dr. Wolfgang Däubler, auf Arbeitgeberseite Frau Prof. Dr. Jutta Glock, unterzeichneten eine „Gemeinsame Empfehlung“, die mit beiden Verhandlungsdelegationen abgestimmt war. &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;u&gt;Hier die wichtigsten Punkte:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.&lt;/strong&gt; Anhebung der Gehälter zum 1.1.2010 um 40 Euro und (unmittelbar anschließend) weitere 2,0 Prozent. Das macht insgesamt 3,0 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.&lt;/strong&gt; Für Oktober bis Dezember 2009 eine Einmalzahlung von 300 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3.&lt;/strong&gt; Eine zweite Gehaltserhöhung zum 1.12.2010 um weitere 2,0 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;4.&lt;/strong&gt; Der Familienzuschlag wird für die Potsdamer von 89 Euro auf das Berliner Niveau (97 Euro) angehoben.&lt;br /&gt;
Der Wert der Erhöhung beträgt etwa 5,1 Prozent bei einer Laufzeit von 24 Monaten (bis 30.09.2011).&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;5.&lt;/strong&gt; Die „typischerweise gezahlten“ Honorare der Freien (d.h. mit Ausnahme völlig frei verhandelter Honorare, z.B. von TV-Moderatoren mit Einzelverträgen) werden erhöht:&lt;br /&gt;
- ab 1.1.2010 um 2,6 Prozent&lt;br /&gt;
- ab 1.10.2010 um weitere 2,3 Prozent.&lt;br /&gt;
- Eine zusätzliche Erhöhung von 0,4 Prozent ab 1.10.2009 wird nur bis Jahresende ausgezahlt und fließt ab dann in die Finanzierung des gerade ebenfalls mit der Geschäftsleitung ausgehandelten Krankengeldes. Der Sender beteiligt sich ebenfalls an der Finanzierung. Dazu erhalten alle Freien noch eine gesonderte Information.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Wie mehrfach mitgeteilt worden war, stand im Mittelpunkt des Tarifstreits, der in mehreren Streiks gipfelte (siehe BAF Blog vom &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1008-rbb-Weiter-Streik-und-kein-Ende-in-Sicht.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;10. November&lt;/a&gt;), die von der Geschäftsleitung geforderte Abschaffung der sog. Dienstzeitstufen für die Gehaltsgruppen E bis L am Standort Berlin: Die Gewerkschaften hatten immer wieder klar gemacht, dass sie einem ersatzlosen Abschmelzen dieser Zulagen in keinem Fall zustimmen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem nun gefundenen Kompromiss entfallen zwar die beiden Dienstzeitstufen für die Gruppen E bis L ab 1.1.2013 (die vier bzw. acht Jahre nach Eintritt in die Stufe neun erreicht werden). Zum einen gilt aber ein Bestandsschutz für alle, die bis dahin die Zulage erhalten oder schon in Stufe 9 auf sie warten. Für alle anderen wird sie in die Gehaltstabelle eingearbeitet. Dafür wird die Stufe 9 in der Gehaltstabelle um 130 Euro angehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Umgestaltung hat zur Folge, dass eine alte Ungerechtigkeit beseitigt wird: &lt;br /&gt;
Von der neuen Regelung profitieren auch die Potsdamer Kolleginnen und Kollegen. Da die Umstellung inklusive Bestandsschutz sowie die Ausweitung auf Potsdam Geld kosten, musste hier ein Kompromiss gefunden werden: Im Gegenzug akzeptieren die Gewerkschaften, dass das Gesamtvolumen der Erhöhung, von der alle profitieren, mit 5,08 Prozent leicht unter dem Durchschnitt der Tarifabschlüsse der ARD-Anstalten liegt (je nach Berechnungsgrundlage zwischen 5,3 und 5,4 Prozent). &lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;6.&lt;/strong&gt; Die Azubis erhalten am 1.1.2010 20 Euro und 2,5 Prozent mehr. Am 1.10.2010 dann weitere 2,3 Prozent. Dazu für die Monate Oktober bis Dezember 2010 eine Einmalzahlung&lt;br /&gt;
von 150 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;7.&lt;/strong&gt; Die Berechnungsgrundlage für die Renten wird zum 1.10.2009 um 3 Prozent und zum 1.10.2010 noch einmal um 2,3 Prozent angehoben. &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;8.&lt;/strong&gt; Zwei Forderungen der Geschäftsleitung konnten schließlich abgewehrt werden: Die Höhergruppierung in den Endstufen der Gehaltsgruppen A und B sollte auch in Berlin wie schon bisher in Potsdam vom Wohlwollen der Intendantin abhängig gemacht werden, und die geplante Umstellung der Berechnung des 13. Monatsgehalts hätte mehr Verlierer als Gewinner gebracht. Beim letzten Thema werden steht allerdings eine Reform noch aus, die für Kolleginnen und Kollegen, die ihre Arbeitszeit zeitweilig reduziert haben, gerechter ist als der Status quo.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Die Verhandlungskommission der Gewerkschaften sieht das Ergebnis als beachtlichen Erfolg an:&lt;br /&gt;
Nach zwei Tarifrunden, die für die Mitarbeitenden des rbb sehr mager ausfielen, haben man diesmal das ARD-Niveau erreicht und auch durchgesetzt, dass Gehaltszulagen nicht abgebaut werden. Im Gegenteil, künftig profitieren auch die Potsdamer von den gleichen Familienzuschlägen und den in das Gehaltsgefüge eingearbeiteten Dienstzeitstufen. Gekostet hat dies ein kleineres Zugeständnis: ca. 0,3 Prozent werden aufgewendet, um diese Umstellung zustande zu bringen. Mit insgesamt etwa 5,1 Prozent mehr über eine Laufzeit von 24 Monaten hat man die wichtige „5“ vor dem Komma dennoch erreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 29 Dec 2009 00:06:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Protestbrief zu Europäischem Filmpreis </title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1009-Protestbrief-zu-Europaeischem-Filmpreis.html</link>
            <category>Verbände - Infos</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Am 12. Dezember werden wieder die Europäischen Filmpreise verliehen, doch einen Preis für den besten Schnitt gibt es dort nicht.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:719 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;386&quot; height=&quot;89&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/Europischer_Filmpreis.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Europäische Filmpreis, oft als europäischer Oscar bezeichnet, ist ein paneuropäischer Filmpreis, der seit 1988 von der Europäischen Filmakademie (EFA) verliehen wird. Die nächste Verleihung findet am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;12. Dezember 2009&lt;/font&gt; statt. Der Europäische Filmpreis, der bis 1997 zunächst unter dem Namen Felix firmierte, wurde geschaffen, um die Aufmerksamkeit des Publikums auf europäische Filme zu lenken und das Selbstbewusstsein des europäischen Kinos zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die European Film Academy (EFA) vereint über 2.000 europäische Filmschaffende mit dem gemeinsamen Ziel, die Filmkultur Europas zu fördern. Vom Kurzfilm bis zur besten Entdeckung werden Drehbuchautoren, Produzenten, Regisseure, Kameraleute und Darsteller für ihre Leistungen gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Film-Editoren vergibt die Academy hingegen nur einen Sammelpreis, den Prix d’excellence, bei dem beispielsweise dieses Jahr entschieden werden soll, ob der Schnitt von „Vincere“ besser ist als die Maske vom „Baader Meinhof Komplex“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor vier Jahren hat die European Film Academy bereits einmal herausragende Editoren ausgezeichnet und damit zur Würdigung des Filmschnitts als einem wesentlichen Grundelement des Mediums Film beigetragen. Seither kann jedoch nicht von Würdigung, sondern eher von Vernachlässigung des Filmschnitts seitens der European Film Academy die Rede sein. Gerade weil der Filmschnitt als unsichtbare Kunst im Hintergrund seinen wichtigen Beitrag zum Gesamtwerk leistet, brauchen Editoren eine öffentliche Präsenz, die über den eigenen Berufsstand hinaus geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bundesverband Filmschnitt Editor e.V. fordert deshalb zusammen mit den europäischen Editorenverbände aea (Österreich), ssfv (Schweiz) und PMS (Polen) die European Film Academy auf, die Preiskategorie &#039;European Editor&#039; und &#039;European Produktion Designer&#039; wieder einzuführen. Die Verbände glauben, dass die Academy mit dieser Praxis der Bedeutung der Arbeit der Filmschaffenden nicht gerecht wird und fordert die EFA auf, stattdessen die Preiskategorien European Editor und European Production Designer wiedereinzuführen. Wir vom &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BAF e.V.&lt;/a&gt; schließen uns dieser Meinung an und appellieren an die Filmschaffenden aller Produktionsbereiche, sich dem Aufruf anzuschließen und mit Eurem Namen die Aktion zu unterstützen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;big&gt;Unterschreibt unter:&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://www.bfs-filmeditor.de/aktuell/aufruf/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.bfs-filmeditor.de/aktuell/aufruf&lt;/a&gt;&lt;/big&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Europäischer Filmpreis: Chancen für Berlin-Brandenburg&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
In diesem Jahr sind insgesamt neun Mal drei Medienboard-geförderte Filme für den Europäischen Filmpreis nominiert, die zum großen teil in unserer Region Berlin-Brandenburg entstanden: „Der Vorleser&quot; (R: Stephen Daldry), „Das weiße Band&quot; (R: Michael Haneke) und „Der Baader Meinhof Komplex&quot; (R: Uli Edel). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kategorie &quot;Bester Film&quot; sind zudem &quot;Der Vorleser&quot; von Stephen Daldry, &quot;Fish Tank&quot; von Andrea Arnold, &quot;Slumdog Millionaire&quot; von Danny Boyle, &quot;Un prophete&quot; von Jacques Audiard und Tomas Alfredsons &quot;So finster ist die Nacht&quot; nominiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das weiße Band&quot; preisverdächtig&lt;br /&gt;
Der Cannes-Sieger &quot;Das weiße Band&quot; von Regisseur Michael Haneke geht auch ins Rennen um den Europäischen Filmpreis 2009. Das Drama wurde in den Kategorien Europäischer Film, Regisseur, Drehbuch und Kamerapreis nominiert, teilte die Europäische Film Akademie mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr unter &lt;a href=&quot;http://www.europeanfilmacademy.org&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.europeanfilmacademy.org&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 11 Dec 2009 00:12:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Die Lage für Filmemacher verschlimmert sich</title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1003-Die-Lage-fuer-Filmemacher-verschlimmert-sich.html</link>
            <category>Verbände - Infos</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Filmverbände kritisierten in Hof Verschlechterung der Arbeitsbedingungen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:681 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;157&quot; height=&quot;83&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/BFFV_Filmpolitik.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchen Lesern des BAF-Blogs dürfte es schon aufgefallen sein, dass wir zu &lt;a href=&quot;http://www.filmpolitik.org/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Filmpolitik.org&lt;/a&gt; einen neuen Link auf unserem Blog gesetzt haben. Zusammen mit dem Berliner Film und Fernsehverband (&lt;a href=&quot;http://www.berliner-ffv.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BFFV&lt;/a&gt;) betreiben wir vom Berliner Arbeitskreis Film e.V. (&lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BAF&lt;/a&gt;) die Beta-Version eines Blogs, der wie der Name schon sagt, sich verstärkt den filmpolitischen Themen widmen soll. 20 Jahre nach der Wende ist dies endlich ein zaghafter Versuch für die in ehemals Ost und West gegründete Verbände eine gemeinsame Plattform aufzubauen, in der Hoffnung dereinst daraus einen starken Berliner Verband zu bilden, der für allen Filmemacher und artverwandten Berufen eine Plattform bildet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer BAF-Blog Rubrik &quot;&lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;&lt;em&gt;Verbände -Infos&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&quot; haben wir bereits sporadisch filmpolitische Themen aufgegriffen, doch zukünftig könnte unter der neuen Plattform auch ein Forum eingerichtet werden, in dem sich Leser verstärkt äußern können. Über Kommentare freuen wir uns schon jetzt, um das Interesse abschätzen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher stand die Filmstadt Berlin recht gut da und kreative Kräfte von überall wollten sich in der Stadt niederlassen und vom Hauptstadtbonus profitieren. Die Mieten waren bisher niedriger als anderswo, die Gagen die zu verdienen waren, sind aber leider in Berlin dagegen nicht besonders hoch. Hinzu kommt die Finanzkrise, die nicht nur dem Berliner Fernsehsender FAB das Ende beschert hat. Auch SAT1 ist nach München weggezogen und hat etliche Arbeitslose in Berlin hinterlassen. Deshalb schielt sogar Studio Hamburg, das in Berlin Adlershof einen starken Standort hat, verstärkt nach München, um ein weiteres Standbein zu haben und sich evtl. vor weiteren Krisen zu wappnen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der starke Medienstandort Köln mit dem Sender RTL wird mit Berlin kaum kooperieren, sondern eher versuchen uns Produktionen streitig zu machen. Dabei schaden die Rivalitäten der Länder dem Medien- und Filmstandort Deutschland viel mehr als man zugeben möchte. Nur die Filmförderungsanstalt (&lt;a href=&quot;http://www.ffa.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;FFA&lt;/a&gt;) bleibt Babelsberg und der Region Berlin-Brandenburg treu. Aber wie lange reichen die Fördergelder noch, solange die Filmtheaterbesitzer weiterhin nur auf Vorbehalt die Filmabgabe an der Kinokasse zahlen? In einer aktuellen Erklärung des FFA-Präsidiums vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;17.11.09&lt;/font&gt; wurde festgestellt, dass  die Kinowirtschaft das vom FFA-Verwaltungsrat vorgelegte Schlichtungsangebot nicht angenommen hat und somit eine Lösung der anstehenden Probleme gescheitert ist, da die &lt;a href=&quot;http://www.uci-kinowelt.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;UCI-Kinowelt&lt;/a&gt; - entgegen der Empfehlung der Interessenvertretung aller deutschen Filmtheater (&lt;a href=&quot;http://www.kino-hdf.com&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;HDF&lt;/a&gt;) - ihre Klagen und Vorbehalte aufrecht erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits am &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/978-Kleine-Fernsehspiele-in-der-Bredouille.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;22. Oktober  09&lt;/a&gt; im BAF-Blog erwähnt, soll im Finanzplan der neuen Bundesregierung sogar der Filmfonds, für den der Bund jährlich 60 Millionen Euro zur Verfügung stellt, im nächsten Jahr bereits um die Hälfte auf 30 Millionen Euro gekürzt werden, im Jahr darauf gar um 50 Millionen und in 2012 komplett annulliert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus deckte Hans Leyendecker einer der profiliertesten investigativen Journalisten der Süddeutschen Zeitung einen Skandal beim NDR auf. Im Sender hatte die Fernsehfilmchefin Doris J. Heinze mehrfach Drehbuchaufträge von ihrem Ehemann angenommen - der allerdings unter einem Pseudonym schrieb - dafür aber andere Autoren bei der Vergabe nicht berücksichtigt. Der NDR trennte sich zwar mit sofortiger Wirkung von seiner Fernsehfilmchefin, doch diese klagt gegen den Rauswurf und wurde deshalb bis zu einem Gerichtsentscheid freigestellt. Betrug und Klüngel rangieren scheinbar eng miteinander, sodass fremde Autoren oder Filmemacher oft wenig Chancen haben.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fair-handeln war deshalb auch das Motto, das Filmverbände zu den Hofer Filmtagen verkündeten.&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:708 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;123&quot; height=&quot;121&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/VdNA_Logo.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative des Verbandes der Agenturen (&lt;a href=&quot;http://www.verband-der-agenturen.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;VdA&lt;/a&gt;) trafen sich im Rahmen der Hofer Filmtage 2009 vier Verbände aus den Bereichen Schauspiel, Agenturen und Casting. Gemeinsam wiesen sie auf die deutliche Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Kreativen in der Filmwirtschaft hin, die vor allem durch das stete Zurückfahren von Produktionsbudgets, Drehtagen, Probenzeiten, Gagen, Dialogbereitschaft und Kreativität entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Arbeitsgespräch in Hof resümierten die Vorstände vom Verband der Agenturen (&lt;a href=&quot;http://www.verband-der-agenturen.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;VdA&lt;/a&gt;), Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (&lt;a href=&quot;http://www.bffs.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BFFS&lt;/a&gt;), Bundesverband Casting (&lt;a href=&quot;http://www.castingverband.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BVC&lt;/a&gt;) und Verband deutscher Nachwuchs-Agenturen (&lt;a href=&quot;http://www.vdna-film.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;VdNA&lt;/a&gt;) so: &lt;blockquote&gt;„Die Arbeitsbedingungen haben sich mittlerweile derart verschlechtert, das qualitätsvolle Arbeit und kreative Leistungen nicht nur erschwert, sondern teilweise unmöglich scheinen. Zudem bewirkt das Zusammenspiel von abnehmenden Produktionsbudgets, fallenden Gagen, verkürzten Drehzeiten bei gleichzeitigem Ansteigen von Drehvolumen und Arbeitszeit pro Drehtag für die überwiegende Mehrheit der Schauspieler in den letzten Jahren die Absenkung ihrer Einkommen um 50 %. Das ist existenzbedrohend und sucht in anderen Berufsgruppen seinesgleichen. Agenten, Casting Directors und Schauspieler sehen hier dringenden Handlungsbedarf gegen diese besorgniserregende Entwicklung und suchen den Dialog mit den Sendern und Produzenten“, so die VdA-Vorsitzende Antje Schlag.&lt;/blockquote&gt; - Fehlende Transparenz bei Gagenverhandlungen,&lt;br /&gt;
- drastisch sinkende Gagen und mangelnde Beteiligung an der Folgeverwertung,&lt;br /&gt;
- Schlechte Arbeitsbedingungen am Set,&lt;br /&gt;
- Mangel an Proben und Castings und die&lt;br /&gt;
- Nichteinhaltung des Arbeitnehmerschutzes, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am Treffen beteiligt waren der Schauspieler Thomas Schmuckert (&lt;a href=&quot;http://www.bffs.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BFFS&lt;/a&gt;), die Casting Directors Cornelia von Braun und Uwe Bünker (&lt;a href=&quot;http://www.castingverband.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BVC&lt;/a&gt;), die Agenten Silvana Liebich &amp;amp; Irene Heyroth (&lt;a href=&quot;http://www.vdna-film.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;VdNA&lt;/a&gt;) und die Agenten Antje Schlag &amp;amp; Dirk Fehrecke (&lt;a href=&quot;http://www.verband-der-agenturen.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;VdA&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;VdA:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der Verband der Agenturen für Film, Fernsehen und Theater e.V. (&lt;a href=&quot;http://www.vdna-film.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;VdA&lt;/a&gt;) vertritt seit 1998 die Interessen der privaten Künstleragenten in den Bereichen Film, Fernsehen und Bühne im deutschsprachigen Raum. Die 58 Mitgliedsagenturen repräsentieren über 2.300 Schauspieler, Regisseure, Autoren und Kameraleute. Zu den zentralen Anliegen gehören u.a. die Stärkung und Qualitätssicherung des Berufsbilds des Künstleragenten, die Beteiligung an Gesetzgebungsvorhaben sowie bei film- und medienpolitischen Themen.&lt;br /&gt;
Vorstand VdA: Antje Schlag (Vorsitz), Dirk Fehrecke, Beate Wolgast&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;http://www.verband-der-agenturen.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.verband-der-agenturen.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;BFFS:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Im April 2006 wurde der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler, kurz BFFS, als Verband auf Anregung der Schauspielersektion der Deutschen Filmakademie gegründet. Damit wurde eine Lücke geschlossen, die seit langem klaffte. Andere Berufsgruppen in der Film- und Fernsehindustrie sind bereits in entsprechenden Verbänden organisiert. Der Zweck des BFFS ist die Wahrung, Pflege und Förderung der wirtschaftlichen, sozialen, beruflichen und kulturellen Interessen der im deutschsprachigen Raum tätigen Schauspieler im Bereich Film und Fernsehen. Dabei sieht er in der Lobbyarbeit und Vertretung gegenüber der Politik, Fernsehsendern und anderen Verbänden seine Hauptaufgabe.&lt;br /&gt;
Vorstand BFFS: Julia Beerhold, Michael Brandner (Vorstandsvorsitzender), Hans-Werner Meyer, Antoine Monot, Jr. (stellv. Vorstandsvorsitzender), Heinrich Schafmeister (Schatzmeister) und Thomas Schmuckert&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;http://www.bffs.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.bffs.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;BVC:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der Bundesverband Casting (&lt;a href=&quot;http://www.castingverband.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BVC&lt;/a&gt;) vertritt die Interessen der Casting Directors aus dem deutschsprachigen Raum – tätig in den Bereichen Kino, Fernsehen, Theater und Werbung. Zu den zentralen Anliegen gehören die Förderung und Wahrung von Qualitätsmaßstäben bei der Rollenbesetzung sowie die Etablierung, Stärkung und Pflege des Berufbildes des Casting Directors.&lt;br /&gt;
Vorstand BVC: Cornelia von Braun, Uwe Bünker, Stephen Sikder&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;http://www.castingverband.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.castingverband.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;VdNA Film:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der 2008 gegründete Verband der deutschen Agenturen zur Vermittlung von Nachwuchsschauspielern in Film + Fernsehen (&lt;a href=&quot;http://www.vdna-film.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;VdNA-Film&lt;/a&gt;) ist ein Zusammenschluss der Agenturen, die sich schwerpunktmäßig und nachhaltig auf den seriösen Aufbau von jungen Nachwuchsschauspielern konzentrieren. Ziele des Verbandes sind das Engagement in filmpolitischen Fragen, insbesondere zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für an Filmproduktionen mitwirkenden Kindern und Jugendlichen sowie die Etablierung verbindlicher Qualitätsstandards für die Agenturtätigkeit im Nachwuchsbereich.&lt;br /&gt;
Vorstand VdNA: Irene Heyroth (1. Vorsitzende), Silvana Liebich (stellvertretende Vorsitzende), Maria Schwarz (stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;http://www.vdna-film.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.vdna-film.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 27 Nov 2009 00:05:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>rbb - Weiter Streik und kein Ende in Sicht?</title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1008-rbb-Weiter-Streik-und-kein-Ende-in-Sicht.html</link>
            <category>Verbände - Infos</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Mitarbeiter der TV-Sendungen „Abendschau“ und „Brandenburg aktuell“ sowie des „Inforadios“ streikten nun schon zum vierten Mal. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:434 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;141&quot; height=&quot;61&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/rbb_Logo.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war bereits das vierte Mal seit Anfang Oktober, dass die Gewerkschaft Verdi am Freitag, den &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;6. November 2009&lt;/font&gt; zum Warnstreik beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (&lt;a href=&quot;http://www.rbb-online.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;rbb&lt;/a&gt;) aufgerufen hatte. Der Sender war von der Aktion allerdings überrascht und musste zum Teil Wiederholungen senden. Erst am Mittwoch hatte die Geschäftsleitung den Vereinten Dienstleistungsgewerkschaften (&lt;a href=&quot;http://www.verdi.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ver.di&lt;/a&gt;), dem Deutschen Journalistenverband Berlin (&lt;a href=&quot;http://www.djv.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;DJV&lt;/a&gt;) und dem Journalistenverband Berlin-Brandenburg (&lt;a href=&quot;http://www.jvbb.com&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;JVBB&lt;/a&gt;) vorgeschlagen, ein Schlichtungsverfahren einzuleiten, dessen Ergebnis man akzeptieren wolle, versprach Intendantin Dagmar Reim. Damit sollten die bisher ergebnislosen Tarifverhandlungen eigentlich zügig zum Abschluss gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Verdi war mit dem Vorschlag des Senders über eine Gehaltssteigerung von insgesamt 4,4 Prozent sowie einer Erhöhung des Familienzuschlags nicht zufrieden, da im Gegenzug andere finanzielle Regelungen mittelfristig abgeschafft werden sollten. Verdi fordert statt dessen, dass vor der prozentualen Erhöhung ein Festbetrag auf jedes Gehalt aufgeschlagen wird. Dadurch solle verhindert werden, dass sich die Schere zwischen den unteren und den oberen Gehaltsgruppen weiter öffnet. Die Gewerkschaft will jetzt auf weitere Signale von der RBB-Geschäftsführung warten und behält sich vor, weitere Programme zu bestreiken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hat sich auch die Freien Vertretung (&lt;a href=&quot;http://www.rbbpro.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;rbbpro&lt;/a&gt;) bei uns gemeldet und uns folgende Mitteilung zum Arbeitskampf geschickt: &lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Liebe Kolleginnen und Kollegen,&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
hier eine Information über die Tarifverhandlungen in Sachen &quot;Mindesbedingungen für Freie&quot;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;big&gt;Wir brauchen ein Signal – jetzt!&lt;/big&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Geheimnis: Die Verhandlungen über die „Mindestbedingungen für die Beschäftigung freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ scheinen sich zu einer fast never ending story zu entwickeln. Der Grund: Der rbb möchte erst die komplette Überarbeitung des Honorarrahmens abschließen, bevor die Mindestbedingungen in Kraft gesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung unter den Freien der Produktion ist – insbesondere am Standort Berlin – explosiv. Die Gründe: Für Mehrarbeit und Sonntagsarbeit bekommen sie aufgrund der Kappungsgrenze keinen Cent Mehrvergütung gezahlt. Jede Stunde, die sie unter der Woche über den 8-Stunden-Tag hinaus arbeiten, bleibt unbezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kolleginnen und Kollegen zeigen deutlich, dass sie bereit sind, für eine Verbesserung ihrer Situation einzustehen und nicht bereit sind, sich weiter hinhalten zu lassen. Seit Wochen verweigern etwa die freien Kameraleute die Sonntagsarbeit – teure externe Teams müssen zugekauft werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kolleginnen und Kollegen fordern eine (Zwischen-)Lösung – jetzt! – ein Signal des Hauses, dass es der rbb ernst meint mit der mündlichen Zusage, zu einem Abschluss kommen zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bereits zugesagten Regelungen der Mindestbedingungen – auch die Zusage jede über die 8. Stunde hinausgehende Mehrarbeit zu vergüten – will der rbb erst mit Abschluss der Verhandlungen über einen Honorarrahmen tatsächlich umsetzen. Das kann allerdings dauern und empfinden die Kolleginnen und Kollegen als inakzeptabel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während am Standort Potsdam oder auch in den Redaktionen am Standort Berlin unterschiedlichste Lösungen für die Kolleginnen und Kollegen mit zeitbezogener Vergütung angewendet werden, wenn sie Mehrarbeit oder Sonntagsarbeit leisten, gibt es für die Kolleginnen und Kollegen aus der Produktion keine in zeitlicher Nähe greifbaren Perspektiven, dass sich ihre Situation verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen haben wir den rbb aufgefordert, gemeinsam mit uns eine zeitlich befristete Übergangslösung abzuschließen, die die brennendsten Probleme löst: &lt;br /&gt;
• Vergütung bei Mehrarbeit ab der 9. Stunde &lt;br /&gt;
• Angemessene Bezahlung der Sonntagsarbeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#FF0000&quot;&gt;Einen für den Sender und die Beschäftigten gangbaren Weg sehen wir in einem zeitlich (bis zum Abschluss der Verhandlungen zum Honorarrahmen) befristeten Änderungstarifvertrag der Ziffer 8.1.1. zum „Tarifvertrag für auf Produktionsdauer Beschäftigte des SFB“ – mit einem klar umrissenen Geltungsbereich für den Standort Berlin.&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vergütungen und Zuschläge für Mehrarbeit, Nachtarbeit, Sonn- und Feiertagsarbeit werden solchen Beschäftigten gezahlt, die eine zeitbezogene Vergütung erhalten.“ &lt;/blockquote&gt; Die Freien Vertretung beim rbb.&lt;br /&gt;
Link:  &lt;a href=&quot;http://www.rbbpro.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.rbbpro.de&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 10 Nov 2009 00:07:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Tarifverhandlungen beim rbb geplatzt </title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/943-Tarifverhandlungen-beim-rbb-geplatzt.html</link>
            <category>Verbände - Infos</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Die Gewerkschaften haben die Gehalts- und Honorartarifverhandlungen beim rbb für gescheitert erklärt. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:434 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;141&quot; height=&quot;61&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/rbb_Logo.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/919-Neue-Tarifverhandlungen-fuer-Freie-beim-rbb.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;29.08.09&lt;/a&gt; berichteten wir im BAF-Blog von erfolgversprechenden Verhandlungen über Gehalts- und Honorarerhöhungen beim &lt;a href=&quot;http://www.rbb-online.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Rundfunk Berlin-Brandenburg&lt;/a&gt; (rbb), denn der alte Tarifvertrag läuft am 30.9.09 aus, danach endet die Friedenspflicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern haben die Gewerkschaften die Gehalts- und Honorartarifverhandlungen beim rbb für gescheitert erklärt. Die Dienstleistungsgewerkschaft &lt;a href=&quot;http://www.verdi.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ver.di&lt;/a&gt; und der Deutsche Journalistenverband (&lt;a href=&quot;http://www.djv.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;DJV&lt;/a&gt;) haben den Verhandlungstisch verlassen und angekündigt, mit ihren Mitgliedern über Streikmaßnahmen ab 1. Oktober zu beraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschäftsleitung hatte den Tarifpartnern bis gestern kein neues Angebot vorgelegt. Ganz im Gegenteil hat Sie Vorbedingungen für die Verhandlungen aufgestellt, die für alle Beschäftigten unzumutbar sind, heißt es in einer Erklärung der Gewerkschaften. Mehr Geld will der rbb erst zahlen, wenn die Gewerkschaften bereit sind über folgende Bedingungen zu verhandeln: &lt;blockquote&gt; •  auf die Dienstzeitstufen in den Gruppen E-L zu verzichten&lt;br /&gt;
•  eine Verschlechterung bei der Berechnung des 13. Monatsgehalts hinzunehmen&lt;br /&gt;
•  die Endstufen in den Gehaltsgruppen A und B von der Zustimmung der Intendantin abhängig zu machen.&lt;/blockquote&gt; Dazu wollen sich die Gewerkschaften nicht zwingen lassen! Deshalb haben sie die Tarifverhandlungen für gescheitert erklärt und fordern reine Gehalts- und Honorarhöhungen, wie in den anderen ARD-Anstalten. Nach Jahren magerer Tarifabschlüsse im rbb soll endlich mehr Geld im Portemonnaie der Kolleginnen und Kollegen ankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;22. September 2009&lt;/font&gt; soll um &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;16:30 Uhr&lt;/font&gt; im ehemaligen inforadio-Pavillon, (FSZ Berlin) mit allen interessierten Beschäftigten über Kampfmaßnahmen beraten werden, mit denen die rbb-Geschäftsleitung zu einem verbesserten Angebot ohne Vorbedingungen bewegt werden soll. Die Gewerkschaften fordern: &lt;blockquote&gt;•  eine soziale Komponente in Form eines Festbetrags!&lt;br /&gt;
•  eine angemessene prozentuale Erhöhung der Gehälter!&lt;br /&gt;
•  eine wertgleiche Erhöhung der tatsächlich gezahlten Honorare für Freie!&lt;br /&gt;
•  einen Abschluss, der den rbb wieder an das ARD-Niveau angleicht!&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Auf der Homepage von &lt;a href=&quot;http://www.verdi.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ver.di&lt;/a&gt; wird darüber hinaus seit gestern mit eindeutigen Bekenntnissen zur Bundestagswahl aufgerufen.  &lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;&lt;big&gt;&lt;strong&gt;Klar zur Wahl. Gegen Markt Radikal&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt; Hungerlohnpartei.de - das sind für ver.di in erster Linie Angela Merkel (CDU), Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) und Guido Westerwelle (FDP). Die drei Politiker sprechen sich strikt gegen einen gesetzlichen Mindestlohn aus. Die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft will dagegen in der Krise und in Zukunft eine neue Politik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel zu lange ging Gewinnsucht vor Gerechtigkeit, heißt es weiter. Viel zu oft wurde gute Arbeit missachtet und ungerecht entlohnt. Viele Menschen wurden in Armut gedrängt und gezwungen, um ihre Würde zu kämpfen. Diese Krise muss eine Wende sein mit veränderten demokratischen Regeln in der Wirtschaft, denn der Sozialstaat muss jedem Chancen garantieren und alle schützen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 22 Sep 2009 00:03:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>FFA verschickt bislang zurückgehaltene Referenzgelder </title>
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            <category>Verbände - Infos</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Im Rahmen der medienwoche@IFA wurde die bislang zurückgehaltene Auszahlung der Referenzgelder verkündet. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:89 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;78&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/FFA_logo.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;&lt;font color=&quot;#0000FF&quot;&gt;&quot;Nach der Novelle ist vor der Novelle&quot;&lt;/font&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der medienwoche@IFA verkündete Peter Dinges, Vorstandsvorsitzender der Filmförderungsanstalt (&lt;a href=&quot;http://www.ffa.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;FFA&lt;/a&gt;), gestern bei einer filmpolitischen Veranstaltung im ICC, am Ende einer langen, spannenden Rede, die umgehende Freigabe der bisher gesperrten Referenzmittel an. Die Förderempfänger der Referenzförderung, die als unabhängige Produktionsförderung einen ganz entscheidenden Anteil am erfolgreichen System der Filmförderung in Deutschland hat, erhalten innerhalb der nächsten Tage die Referenzmittelbescheide. Die Auszahlung der Mittel wird zeitgleich vorbereitet hob FFA-Präsident Eberhard Junkersdorf hervor. Insgesamt beläuft sich die Summe auf 14,2 Mio. Euro, davon 10 Mio. Euro für die Produktionswirtschaft. Ermöglicht wurde die Auszahlung jetzt, wie Johannes Klingsporn - Geschäftsführer beim Verband der Filmverleiher e.V. (&lt;a href=&quot;http://www.vdfkino.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;VdF&lt;/a&gt;) und der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken (&lt;a href=&quot;http://www.vg-film.de/de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;VGF&lt;/a&gt;) - später auf dem Podium bei der Veranstaltung erläuterte, weil man auf eine zivilrechtliche Klage gegen die Kinobetreiber verzichtete.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Streit um die gesetzliche Filmabgabe, den einige Kinobetreiber seit fast fünf Jahren gegen die FFA führen (siehe BAF-Blog vom &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/894-Aktuelles-von-der-FFA-zur-Zahlung-der-Filmabgabe.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;1. August 09&lt;/a&gt;), hatte das Verwaltungsgericht Berlin die Eilanträge von sechs Kinobetreibern zurückgewiesen. Die Kinobetreiber müssen laut Gericht die gesetzliche Filmabgabe nun doch weiterhin zahlen, obwohl das Bundesverwaltungsgericht die Frage offen ließ, ob die Filmabgabe in ihrer derzeitigen Form verfassungsgemäß ist. Während die Kinobetreiber zur Abgabe verpflichtet wurden, zahlten die Fernsehanstalten eine freiwillige Abgabe in unterschiedlicher Höhe. Dieser weiterhin schwelende Zustand verlangt aber eine neue Novellierung des Gesetzes, obwohl das alte FFG erst im Januar dieses Jahres verabschiedet worden war und eigentlich fünf Jahre Gültigkeit behalten sollte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der FFG-Novelle will die Bundesregierung das Förderungssystem verbessern, die erforderlichen Einnahmen der Filmförderungsanstalt (FFA) erhöhen und die Außenvertretung des deutschen Films verbessern. Das Ziel der Maßnahme sei eine Erhöhung des Marktanteils europäischer und besonders deutscher Filmproduktionen, welche nicht nur ökonomisch notwendig, sondern auch kulturpolitisch wünschenswert sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;FFA ohne Beteiligung der Kinos?&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bereits im März fälligen Gelder waren nicht an die Filmwirtschaft geflossen, da sie auf ein Sperrkonto eingezahlt wurden, wie DR. Thomas Negele vom Verband &lt;a href=&quot;http://www.hdf-kino.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;HDF Kino e.V.&lt;/a&gt; verteidigte. Die Kulturpolitikerin Angelika Krüger-Leißner (SPD) warf dem HDF Kino vor, eine Lösung im aktuellen Streit um das FFG weiter zu blockieren und forderte den Vorstandsvorsitzenden auf, innerhalb des Verbandes in den kommenden drei Wochen eine Lösung zu finden, ansonsten würde man eine Filmförderung ohne die Kinos entwickeln. &lt;blockquote&gt;&quot;&lt;em&gt;Die FFA erhält über die Kinos etwa 9,6 Mio. Euro&lt;/em&gt;&quot;, sagte sie. &quot;&lt;em&gt;Ohne sie kann es auch eine Filmförderung geben - darüber gibt es ja Gespräche.&lt;/em&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johannes Klingsporn kann sich eine Lösung ohne die Kinos vorstellen: &quot;&lt;em&gt;Man muss sich im Klaren darüber sein, was man will und braucht und wenn die Kinos nicht wollen, erhalten sie eben auch nichts mehr aus dem Topf.&lt;/em&gt;&quot; Constantin-Vorstand Martin Moszkowicz ging noch einen Schritt weiter: &quot;&lt;em&gt;Es geht nicht um die FFA, sondern um den deutschen Film. Wenn man den haben will, ist die FFA unverzichtbar. Aber wenn es mit ihr nicht weiter geht, müssen wir uns eben etwas anderes überlegen&lt;/em&gt;.&quot;&lt;/blockquote&gt; Moderatorin des Panels, Kirstin Niehuus vom &lt;a href=&quot;http://www.medienboard.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Medienboard Berlin-Brandenburg&lt;/a&gt; rekapitulierte noch einmal die Situation. Eine kleine Novellierung würde bedeuten, dass die freiwillige Zahlung der Fernsehanstalten schnellstmöglich in eine gesetzliche Regelung überführt würde, wie auch Hans-Joachim Otto, medienpolitischer Sprecher der FDP und Mitglied des Bundestages, befürwortete. Das könnte allerdings Probleme und Widerstand bei einigen Privaten Sendern wie &lt;a href=&quot;http://www.tele5.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Tele 5&lt;/a&gt; und &quot;&lt;a href=&quot;http://www.das-vierte.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Das Vierte&lt;/a&gt;&quot; hervorufen, die sich bisher an einer freiwilligen Lösung nicht beteiligt hatten. Einige Stimmen auf dem Podium favorisierten deshalb eine große Lösung, die eine komplette Neuregelung nach sich ziehen würde. Dazu gehören alle Formen der Bewegtbilder, auch derjenigen im Internet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausarbeitung einer großen Novellierung könnte aber Monate in Anspruch nehmen, während die Gelder bereits im Januar erschöpft wären, da die Abgaben der Kinos weiterhin nur unter Vorbehalt bezahlt werden. Dabei geht es dem Deutschen Film noch nie so gut ging wie heute. In Zeiten der Krise flüchten viele Menschen offensichtlich zunehmend in die Kultur, vielleicht um sich zu trösten oder Ablenkung von den Problemen zu finden, was dem deutschen Film eine Besucher Zuwachsrate von 27% bescherte. Deshalb wäre es besonders ärgerlich, wenn man jetzt scheinbar über Begräbnisszenarien der FFA diskutiert, anstatt an die Solidargemeinschaft zu appellieren, meinte einer der etwas verärgerten Teilnehmer des Podiums in seinem Schlusswort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 08 Sep 2009 00:03:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Neue Tarifverhandlungen für &quot;Freie&quot; beim rbb</title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/919-Neue-Tarifverhandlungen-fuer-Freie-beim-rbb.html</link>
            <category>Verbände - Infos</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Die Freien-Vertretung des rbb im Rundfunk Berlin-Brandenburg informiert:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:434 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;141&quot; height=&quot;61&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/rbb_Logo.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Kolleginnen und Kollegen, &lt;br /&gt;
am Donnerstag, den 20.08.09 haben im &lt;a href=&quot;http://www.rbb-online.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;rbb&lt;/a&gt; weitere Tarifverhandlungen begonnen. Diesmal über Gehalts- und Honorarerhöhungen, denn der alte Tarifvertrag läuft am 30.9.09 aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rbb hat in der ersten Runde eine Erhöhung der Gehälter für Festangestellte ab Oktober 2009 um 2,2 Prozent und ab Oktober 2010 um weitere 2,2 Prozent angeboten. Bei den Freien will der rbb die tarifierten Honorare um den gleichen Betrag anheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gewerkschaften haben das Angebot für die Festen als ersten Schritt in die richtige Richtung bezeichnet, aber das Angebot für die Freien kategorisch abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tarifierten Honorare stammen aus den Zeiten des SFB und sind über 12 Jahre alt, aus ORB-Zeiten gibt es einen einseitig festgelegten Honorarrahmen. Eine Erhöhung dieser Papierzahlen, würde keinem einzigen Freien auch nur einen Cent mehr bringen. Die Gewerkschaften fordern deshalb, eine Erhöhung der tatsächlich gezahlten Honorare! Das wurde den rbb-Vertretern auch sehr deutlich gemacht und wir erwarten, dass der rbb mit den Freien hier keine Spielchen veranstaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gewerkschaften verhandeln bei dieser Runde nur über die Erhöhung von Gehältern und Honoraren. Alle anderen Themen sind Gegenstand anderer Verhandlungen und sollen es auch bleiben. Nächster Verhandlungstermin ist der 18. September. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus es gibt Bewegung in den Verhandlungen über die &quot;Honorarbedingungen für Urheber und Mitwirkende&quot;! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. August hat der rbb zum ersten Mal signalisiert, dass der besonders umstrittene Online-Zuschlag von derzeit 2,5% nach dem 7. Tag auf den 4,5% angehoben werden könnte. Offen ist allerdings noch, welche Regelung für die ersten 7 Tage gelten soll. Wir fordern weiterhin, dass Urheber und Mitwirkende im rbb nicht schlechter gestellt sein dürfen als in den anderen ARD-Anstalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die unterschiedlichen Auffassungen an diesem Punkt überwunden werden können, wollen Gewerkschaften und Geschäftsleitung beim nächsten Termin am 4. November klären. Dann soll es auch um alle anderen strittigen Themen gehen. Der rbb hat schon Anfang des Jahres verbindlich zugesagt, dass bei einer Einigung die künftigen Regeln rückwirkend zum 1.1.2009 gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin gibt es Unklarheiten wegen der Neuerungen beim Krankengeld. Betroffen sind alle sozialversichrungsprflichtigen Freien (die nicht KSK-versichert sind). Bereits am &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/876-Vorsicht-bei-Krankheit-AEnderungen-ab-August-fuer-Freie.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;20. Juli 09&lt;/a&gt; haben wir im BAF-Blog berichtet, dass ab dem 1. August wichtige Äderungen bei den Beschäftigten in Rundfunk- und Fernsehbetrieben erfolgt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelheiten entnehmen Sie bitte der beigefügten Anlage des Deutschen Journalisten Verbandes (&lt;a href=&quot;http://www.djv.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;DJV&lt;/a&gt;): &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/Krankengeld-09.pdf&quot; title=&quot;Krankengeld-09.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Krankengeld-09.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beste Grüße &lt;br /&gt;
Marika Kavouras&lt;br /&gt;
rbbpro  &lt;br /&gt;
Freien Vertretung im rbb&lt;br /&gt;
Web: &lt;a href=&quot;http://www.rbbpro.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.rbbpro.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RBB Rundfunk Berlin-Brandenburg&lt;br /&gt;
Masurenallee 8&lt;br /&gt;
14057 Berlin-Charlottenburg&lt;br /&gt;
Tel: 030 / 97993-0&lt;br /&gt;
Web: &lt;a href=&quot;http://www.rbb-online.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.rbb-online.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 29 Aug 2009 00:02:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Filmverbände klagen über schlechte Förderbedingungen </title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/890-Filmverbaende-klagen-ueber-schlechte-Foerderbedingungen.html</link>
            <category>Verbände - Infos</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Berliner Filmverbände tagten gemeinsam bereits zu dritten Mal.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:617 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;142&quot; height=&quot;68&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/BAF_Logo.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Treffen der Berliner Filmverbände folgen in den Zeiten der Finanzkrise in immer kürzeren Zeitabständen. Bereits zum dritten Mal konnte der Berliner Arbeitskreis Film e.V. (&lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BAF&lt;/a&gt;) innerhalb von zwei Monaten verschiedene Verbände und Organisationen aus Berlin an einen runden Tisch versammeln. Das letzte Mal hat uns Albrecht Behmel vom „&lt;a href=&quot;http://www.berlinerfilmforum.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;berliner filmforum&lt;/a&gt;“ in die Räume der &lt;a href=&quot;http://www.homebase-berlin.net&quot;&gt;Homebase Lounge&lt;/a&gt; Berlin eingeladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die monatlichen Treffen, die er dort zusammen mit Rechtsanwalt Patrick Jacobshagen (&lt;a href=&quot;http://filmrecht.com&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;filmrecht.com&lt;/a&gt;) und Mark Müller sowie Simon Chappuzeau von der Homebase veranstaltet, sollten auch die Verbände und ihre Mitglieder einmal näher kennen lernen, welche die Veranstaltungen bisher noch nicht besucht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits mehrfach an dieser Stelle hingewiesen existieren die Treffen des „berliner filmforum“ erst seit gut einem Jahr. Innerhalb kürzester Zeit konnte allerdings eine Verteilerliste erstellt werden, die rund 5000 Film- und Fernsehschaffende in der Region erreicht. Darunter gehören auch viele nicht organisierte Kollegen, die schon lange auf ein offenes Forum zum gemeinsamen Treffen und Kennenlernen gesucht haben. Über die NET-Community wie XING, Facebook oder Filmcommunity im Internet lässt sich solch eine Ankündigung einer neuen Veranstaltungsreihe schnell verbreiten. Darüber hinaus stehen die Treffen jedem Filmschaffenden offen, ohne dass er Eintritt zahlen oder Beiträge abführen muss. Sogar die Location Scouts der Berlin Brandenburg Filmcommission (&lt;a href=&quot;http://www.bbfc.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BBFC&lt;/a&gt;), die sonst immer zusammen mit dem Bundesverband Regie (&lt;a href=&quot;http://www.regieverband.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BVR&lt;/a&gt;) und dem Bundesverband Produktion (&lt;a href=&quot;http://www.bv-produktion.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BVP&lt;/a&gt;) im Café Walden in Prenzlauer Berg ihren monatlichen Stammtisch abhielten, gaben beim letzten Treffen - vor einer längeren Sommerpause bis zum Oktober - die Empfehlung ab, sich alternativ beim „berliner filmforum“ einzufinden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Haben die Verbände noch eine Daseinsberechtigung?&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als 35 Jahre existiert der Berliner Arbeitskreis Film e.V. (&lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BAF&lt;/a&gt;), gegründet von Filmemachern der sogenannten 68er Generation. Erster Anlass war das Oberhausener Manifest von 1962 mit dem die Jungen Wilden auf den 8. &lt;a href=&quot;http://www.kurzfilmtage.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Westdeutschen Kurzfilmtagen&lt;/a&gt; Geschichte schrieben. (Siehe Kasten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;blockquote&gt; =========================================&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Oberhausener Manifest&lt;/strong&gt; ist eine Erklärung, die am 28. Februar 1962 anlässlich der „8.Westdeutschen Kurzfilmtage“ Oberhausen in einer Pressekonferenz mit dem Titel „Papas Kino ist tot“ von 26 Filmemachern abgegeben wurde, die bis dahin vorwiegend im Kurz- und Dokumentarfilm erfolgreich waren. Ziel war die Erneuerung der damals desolaten westdeutschen Filmproduktion und der Anspruch der Kurzfilmregisseure, einen neuen deutschen Spielfilm zu schaffen. Filmhistoriker sehen dieses Datum zunehmend als die Geburtsstunde des „Jungen deutschen Films“ und damit auch den Beginn der gesellschaftspolitischen Trendwende der bundesdeutschen Filmkultur nach dem 2. Weltkrieg. Zwanzig Jahre später, 1982 bekommt die „Oberhausener Gruppe“ den „Deutschen Filmpreis“ verliehen.&lt;br /&gt;
=========================================&lt;/blockquote&gt;&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Damals schlossen sich in ganz West-Deutschland Filmemacher zusammen, um das Ziel eines jungen alternativen und revolutionären Kinos im Gegensatz zu den etablierten Produktionen der großen Filmfirmen mit ihrem altbackenen Heimatfilm zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/L5M7n0uh3-w&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/L5M7n0uh3-w&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum YouTube Video: &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=L5M7n0uh3-w&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Gegenschuß - Aufbruch der Filmemacher&lt;/a&gt; Deutschland Ende der 60er Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach hat sich viel in der Deutschen Kinolandschaft verändert. In der Bundesorganisation Film (BuFi) hatten sie ihren Dachverband, der gleichzeitig den Filmemachern den Zugang zu den internationalen Filmfestspielen Berlin (Berlinale) ermöglichte. Ulrich Gregor, ehemaliger Leiter des Jungen Forums der Berlinale und Mitbegründer des Kino Arsenals der Freunde der Deutschen Kinemathek, war seinerzeit lange Zeit einer der führenden Köpfe im BAF und forcierte in Berlin mit anderen die Veränderungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:618 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;71&quot; height=&quot;68&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/BFFV_Logo.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
 Nach der Wiedervereinigung kamen neue Verbände hinzu. So z.B. der Film- und Fernsehverband (&lt;a href=&quot;http://www.berliner-ffv.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BFFV&lt;/a&gt;), der in Berlin immer noch eine große Anhängerschar unter den ehemaligen Defa Mitgliedern hat, die treu an ihrem Verband hängen, auch wenn - wie bei uns – inzwischen einige der Mitglieder bald das Rentenalter erreicht haben. Leider setzte durch die vielen neuen Verbände auch eine Zersplitterung ein. Jeder wurschtelte vor sich hin, bis die Berlinale kurzerhand die Verteilung der Kartenkontingente selbst vornahm. Die BuFi hatte sich damit erledigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchsetzung von Tarifverhandlungen überließ man der Gewerkschaft &lt;a href=&quot;http://www.verdi.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ver.di&lt;/a&gt;, die aus der IG Medien hervorgegangen war. Doch für nicht organisierte Filmschaffende fühlte sich &lt;a href=&quot;http://www.verdi.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ver.di&lt;/a&gt; nicht zuständig und viele Verbände sind zu klein, um allein für ihre Mitglieder bessere Arbeitbedingungen am Set durchsetzen zu können. Auch wenn mit dem bundesweiten Verband „&lt;a href=&quot;http://www.die-filmschaffenden.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Die Filmschaffenden&lt;/a&gt;“ ein neuer Verbund unter den größeren Verbänden geschaffen wurde, der sich auch stark für die Durchsetzung von Arbeitsschutz, Zeitkontingenten und vielem mehr einsetzt, werden nicht alle kreativen Kräfte in der Filmindustrie erreicht. Vor allem Kinobesitzer und deren Angestellte haben dort keine Lobby, obwohl Filme ja fürs Kino gemacht werden. Der BAF dagegen hat unter seiner Mitgliederschar - neben dem ehemals als kommunal geführten Kino Arsenal - auch andere Filmtheaterbesitzer und Produzenten willkommen geheißen. So konnte jederzeit ein reger Austausch und direktes Feedback über Erfolg und Misserfolg von aktuellen Produktionen stattfinden. Diese Informationen aus erster Hand fanden wiederum sehr genau Gehör bei den Produzenten und Filmemachern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Ein neues Manifest muss her.&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute stehen wir mit der Finanzkrise wieder vor einer Umwälzung. Weltweit erlebt der kleine Independent Film neuen Aufschwung, nachdem viele internationale Filmgesellschaften wegen wirtschaftlicher Engpässe ihre Produktionen vertagen oder ganz absagen mussten. Leider hat die neue Welle bei unserer Filmförderung noch keine grundlegende Änderung bewirkt. In Potsdam Babelsberg, dem Sitz des &lt;a href=&quot;http://www.medienboard.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Medienboards Berlin Brandenburg&lt;/a&gt;, wo regionale Filmförderungen entschieden werden, setzt man weiterhin auf Hollywoodproduktionen und bekennt sich nicht zum international neu erstarkten Autoren- und Independentfilm. Ein Mißstand, der beim Treffen der Filmverbände ein zentrales Thema der Aussprache war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sind wir hocherfreut, dass Albrecht Behmel von berliner filmforum im Herbst evtl. eine Podiumsdiskussion mit Filmschaffenden, Filmverbänden und Politikern plant, bei der das Thema Filmförderung in Berlin-Brandenburg ein zentrales Thema sein könnte. Jedes Jahr absolvieren eine große Zahl Filmstudenten in Berlin und Babelsberg die Filmhochschulen und Kunsthochschulen und drängen in den Markt. Nach einem Erstlingsfilm kann aber unter den augenblicklichen Bedingungen nur selten ein weiteres erfolgreiches Werk produziert werden. Zu groß sind die wirtschaftlichen Hürden und die Fernsehgesellschaften als Koproduzent zieren sich mehr und mehr, den jungen Filmemachern künstlerische Freiheiten zu geben. Während in Bayern der &lt;a href=&quot;http://www.br-online.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Bayerische Rundfunk&lt;/a&gt; noch Unterstützung vom &lt;a href=&quot;http://www.zdf.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ZDF&lt;/a&gt; erfährt, findet in Berlin-Brandenburg durch den viel zu kleinen und finanziell schlecht ausgestatteten Sender Rundfunk Berlin Brandenburg (&lt;a href=&quot;http://www.rbb-online.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;rbb&lt;/a&gt;) nahezu keine Filmförderung statt. Dabei sind die Städte Berlin und Babelsberg gemeinsam immer noch Standort mit der größten Anzahl an Kreativkräften  und Filmschaffenden in Deutschland. Doch viele sind bereits arbeitslos, nachdem ihnen in den letzten Wochen Aufträge wegbrachen, oder sie versuchen sich mit artfremder Nebentätigkeit möglichst lange Zeit im Jahr über Wasser zu halten, um nicht in die Hartz IV Misere abzurutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gemeinsames neues Manifest der Filmschaffenden und ihrer Verbände könnte zumindest Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erregen, um auf die Probleme der Filmschaffenden aufmerksam zu machen, denn Film muss als Kulturgut und nicht als reines Wirtschaftsgut verstanden werden! Noch ist nichts konkret, aber wir wollen mit diesen Zeilen hinweisen, dass es hinter den Kulissen rumort und wir uns über weitere Mitstreiter und Vorschläge freuen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus veranstalten Mitglieder des BAF im Herbst, das &lt;a href=&quot;http://www.kiezkieken.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Kiezkieken&lt;/a&gt; Kurzfilmfestival, das ohne die Unterstützung von Vereinen wie dem &lt;a href=&quot;http://www.acud.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Acud&lt;/a&gt; Kunstverein und dem BAF-Filmverband nicht zu bewerkstelligen wäre. Somit haben die Filmverbände doch ihre weitere Daseinsberechtigung, ja sind Motor von Aktionen und neuen Ideen. Eine engere Zusammenarbeit der Altverbände aus Ost und West wird dabei auf lange Sicht angestrebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächste Treffen soll bei voraussichtlich schönem Wetter am Mittwoch, den 26. August auf dem Boot von BB-Film stattfinden, das um 19:00 am Steg vom Radialsystem zum Einsteigen anlegen wird und uns durch Berlins Wassserstraßen schippert. Das Radialsystem befindet sich an der Schillingbrücke gegenüber vom &lt;a href=&quot;http://www.verdi.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ver.di&lt;/a&gt; Gebäude. Eingang ist Holzmarktstrasse 33 (Nahe Ostbahnhof) in 10243 Berlin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessenten, die mitdiskutieren möchten, mögen sich bitte an die Geschäftsleitung des &lt;strong&gt;BAF&lt;/strong&gt; wenden. Siehe &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Impressum&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 25 Aug 2009 00:03:00 +0200</pubDate>
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    <title>Weiter keine Verwertungsvergütung für Bildgestalter </title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/898-Weiter-keine-Verwertungsverguetung-fuer-Bildgestalter.html</link>
            <category>Verbände - Infos</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Verband Deutscher Filmproduzenten erklärt sich für nicht ermächtigt. (&lt;font color=&quot;#0000FF&quot;&gt;update&lt;/font&gt;)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;!-- s9ymdb:753 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;277&quot; height=&quot;112&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/DieFilmschaffenden.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlichtung über Nutzungsvergütungen für Bildgestalter wird weiter mit Formalien verzögert, da sich laut einer Pressemitteilung der Filmschaffenden-Verbände e.V. der Verband Deutscher Filmproduzenten sich nicht ermächtigt sieht, im Streit um die Abgabe an die VG-Bild, Stellung zu beziehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verband Deutscher Filmproduzenten hat dem Bundesverband Kamera (&lt;a href=&quot;http://www.bvkamera.org&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;bvk&lt;/a&gt;) mitgeteilt, dass er zu einer urheberrechtlichen Schlichtung über angemessene Nutzungsvergütungen für Bildgestalter nicht ermächtigt sei, obwohl er fünf Jahre an Verhandlungen zwischen Filmurheber-Verbänden und Programmverwertern beteiligt war. Dabei sollten explizit auch die urheberrechtlichen Nutzungsvergütungen für bildgestaltende Kameraleute geregelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miturheber von Filmwerken, wie Regisseur, Bildgestalter, Cutter oder Ausstattungsdesigner werden in Deutschland an Auswertungserlösen entweder garnicht beteiligt, oder über sogenannte &quot;Buy Out&quot;-Verträge (Einmalzahlung) von einer ertragsabhängigen Beteiligung abgekoppelt. Das Urheberrechtsgesetz wird de facto seit Jahren systematisch umgangen. Diese Praxis unter den Augen des Gesetzgebers ist nach Einschätzung des Geschäftsführers des bvk, Dr. Michael Neubauer, &quot;grotesk und skandalös, weil damit die Urheber, aber auch der Gesetzgeber selbst verhöhnt werden.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband (&lt;a href=&quot;http://www.bvkamera.org&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;bvk&lt;/a&gt;) hatte den Verband Deutscher Filmproduzenten Anfang Juli 2009 zur Schlichtung aufgefordert, und die frühere Bundesjustizministerin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin als Vorsitzende Schlichterin benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geschäftsführer des (&lt;a href=&quot;http://www.bvkamera.org&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;bvk&lt;/a&gt;) erkennt im Verhalten der Produzenten- und Verwerterseite ein bestürzendes Verantwortungsdefizit. &quot;Wer nicht verhandeln will, obwohl er eigentlich könnte, und über Jahre mit Filmurhebern Katz und Maus spielt um geltendes Recht auszuhebeln, gefährdet seinen Ruf und die Glaubwürdigkeit. Der Bundesverband Kamera engagiert sich dafür, das Urheberrechtsgesetz endlich umzusetzen. Die Verwerterseite hingegen versucht ihre Pfründe auf Kosten der Urheber durch fortgesetzte Verweigerung zu sichern.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bvk hatte im Jahr 2008 ebenfalls die Allianz Deutscher Produzenten zu Verhandlungen über Gemeinsame Vergütungsregeln aufgefordert. Aber auch von dieser Organisation kam keine substantielle Resonanz. Der Berufsverband will sich vor diesem Hintergrund nun noch intensiver für redliche und angemessene Vergütungen für die Nutzung der schöpferischen Werkbeiträge der Bildgestalter einsetzen. Dabei folgt der bvk konsequent den Vorgaben des Urheberrechts und wird den Weg zu einer gesetzlichen Schlichtung weiter verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung zum Bildgestalter bzw. Mediengestalter Bild und Ton ist ein relativ junger Ausbildungsberuf mit den Schwerpunkten Audio- und Videotechnik. Die Ausbildung, deren Prüfung bei der &lt;a href=&quot;http://www.dihk.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;IHK&lt;/a&gt; absolviert wird, qualifiziert dazu, Bild- und Tonaufzeichnungen zu bearbeiten sowie bei Live-Übertragungen Bild- und Tonmischungen vorzunehmen. Im Gegensatz zur klassischen Filmausbildung an den Filmhochschulen werden Mediengestalter in der Regel bei Weiterbildungsinstituten qualifiziert. Außerdem gehört zur Ausbildung ein Praktikum, das oft bei Fernsehanstalten absolviert werden kann. Leider erfolgt in der Regel keine oder nur geringe Vergütung während des Praktikums. Böse Zungen sehen die Absolventen deshalb sogar nach der Ausbildung oft auch als preisgünstige Handlanger an, die das Tarifgefüge zu unterlaufen versuchen. Doch wer unbedingt einen der viel gefragten Berufe in der Medienwelt erlangen möchte, ist manchmal zu Zugeständnissen bereit.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ansprechpartner:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Bundesverband Kamera e. V.&lt;/u&gt; &lt;br /&gt;
Herr Dr. Michael Neubauer&lt;br /&gt;
Telefon: +49 (211) 60100-78&lt;br /&gt;
Web:  &lt;a href=&quot;http://www.bvkamera.org&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.bvkamera.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Bundesvereinigung der Filmschaffenden- Verbände e.V.&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
Am Lehn 3&lt;br /&gt;
D-40625 Düsseldorf&lt;br /&gt;
Web: &lt;a href=&quot;http://www.die-filmschaffenden.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.die-filmschaffenden.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände e.V.: &lt;br /&gt;
Die Filmschaffenden - Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände e.V. ist neben der Interessenvertretung der Sender, Produzenten und Verwerter die Interessenvertretung der Filmschaffenden in Deutschland gegenüber allen Institutionen der Wirtschafts- und Kulturpolitik. Dadurch, dass in dem Veband fast alle Filmschaffenden vertreten sind, nämlich Arbeitgeber wie auch auch Arbeitnehmer, kollidieren oft die Interessen innerhalb des Verbundes.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#0000FF&quot;&gt;Bitte beachten Sie die den Kommentar und nährere Erläuterungen vom 8. Januar 2010 des Herrn Dr. Michael Neubauer weiter unten in der Kommentarspalte.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 09 Aug 2009 00:06:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Vorsicht bei Krankheit - Änderungen ab August für &quot;Freie&quot;</title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/876-Vorsicht-bei-Krankheit-AEnderungen-ab-August-fuer-Freie.html</link>
            <category>Verbände - Infos</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Informationen des DJV-Referenten für die Freien, Michael Hirschler, zum Thema Krankengeld.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:46 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;94&quot; height=&quot;57&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/DJV.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Ab 1. August ergeben sich Änderungen für die vielen Freien, die bei den Rundfunk- und Fernsehbetrieben beschäftigt sind. Bitte lesen Sie sich die unten beigefügten Informationen des Deutschen Journalisten Verbandes (&lt;a href=&quot;http://www.djv.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;DJV&lt;/a&gt;) sorgfältig durch, denn um einen ausreichenden Schutz bei längeren Erkrankungen zu haben, besteht Handlungsbedarf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen gelten auch für Mitglieder der Künstlersozialkasse (&lt;a href=&quot;http://www.kuenstlersozialkasse.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;KSK&lt;/a&gt;). Allerdings müssen Sie nicht gleich in Panik verfallen. Der Tipp des DJV: Warten Sie noch bis Ende September ab, wenn die ersten Vergleichstabellen zu Inhalten und Kosten von Wahltarifen unterschiedlicher Krankenkassen veröffentlicht werden. Danach ist allerdings Handlungsbedarf für viele angesagt. Sogar diejenigen, die bereits schon jetzt einen Wahltarif abgeschlossen haben, sollten sich darüber im Klaren sein, daß dieser nach dem 31. Juli 2009 nicht mehr gilt. Sie brauchen also in jedem Fall einen neuen Wahltarif, außer Sie haben stets Reserven für bis zu sechs Wochen ohne Einkommen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Wahlerklärung braucht, wer von seiner Rundfunkanstalt wie ein „Beschäftigter mit Entgeltfortzahlungsanspruch“ eingestuft wird. Die Einstufung kann man beispielsweise am Beitragssatz ablesen. Dieser beträgt dann (derzeit) 14,9 Prozent. Doch das ist nicht bei allen Sendern der Fall. Im Zweifel ist das daran zu sehen, dass der Arbeitgeber den Krankenkassenbeitrag nur in Höhe von 14,3 Prozent abzieht. Diese Freien erhalten von ihren Rundfunkanstalten nach Kenntnisstand des DJV-Bundesverbandes im Krankheitsfall keine Leistung, die als Entgeltzahlung anzusehen ist. Solche Freien müssen also in jedem Falle eine Wahlerklärung für Krankengeld abgeben, so die DJV-Empfehlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelheiten entnehmen Sie bitte der beigefügten Anlage: &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/Krankengeld-09.pdf&quot; title=&quot;Krankengeld-09.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Krankengeld-09.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;big&gt;&lt;strong&gt;Treffen der Berliner Filmverbände&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;&lt;br /&gt;
Das Thema &quot;Freie&quot; bei Film und Fernsehen wird sicherlich auch beim zweiten Treffen der Berliner Filmverbände auf der Tagesordung stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten erfolgreichen Treffen der Filmschaffenden, das vom Berliner Arbeitskreis Film e.V. (&lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BAF&lt;/a&gt;) am Dienstag den 23.06.09 ins Leben gerufen worden war und zu dem die Vorstände von sechs Berliner Filmverbänden spontan zusagten, wurde verabredet weitere gemeinsame monatliche Treffen folgen zu lassen. Mit gemeinsamen Aktionen wollen wir einen Beitrag zur Bewältigung der Krise beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu werden wir diesmal einen Tisch im Terzo Mondo reservieren, um weitere interessante Diskussionen zu ermöglichen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &lt;strong&gt;Terzo Mondo - Taverne, Galerie, Kleinkunst&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Am Dienstag,  den &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;21. Juli um 19:00 Uhr&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Grolmanstr. 28&lt;br /&gt;
10623 Berlin&lt;br /&gt;
Tel.: 030 / 8815261&lt;br /&gt;
S-Bhf. Savignyplatz / U-Bhf. Uhlandstr&lt;br /&gt;
Web: &lt;a href=&quot;http://www.terzomondo.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.terzomondo.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geführt wird das griechische Lokal von dem Ehepaar Monika und Kostas Papanastasiou, wobei Letzterer vielen noch als griechischer Wirt aus der „Lindenstraße“ bekannt ist und deshalb einen besonderen Bezug zu den Filmschaffenden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmeldungen zur Teilnahme beim BAF-Treffen unter: &lt;br /&gt;
Web: &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.baf-berlin.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Tel.: 3361 / 711655 &lt;br /&gt;
Mail: &lt;a href=&quot;mailto://baf-berlin@web.de&quot;&gt;baf-berlin@web.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
oder beim BAF-Blog unter Tel.: 030 / 8255271&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 20 Jul 2009 00:02:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>ver.di-Medientreff am Dienstag, 14. Juli in Berlin</title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/867-ver.di-Medientreff-am-Dienstag,-14.-Juli-in-Berlin.html</link>
            <category>Verbände - Infos</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Nachdem der DJV eine gut besuchte Veranstaltungen zur Bewältigung der Krise organisiert hat, folgen jetzt ver.di  und connexx.av dem Beispiel.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:46 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;94&quot; height=&quot;57&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/DJV.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; Im BAF-Blog vom &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/849-Der-Krise-trotzen-kleines-Verbandstreffen.html&quot;&gt;21. Juni 09&lt;/a&gt; hatten wir die Veranstaltung des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) am 25. Juni im Berliner Automobilforum &quot;Unter den Linden&quot; ausführlich angekündigt. Es ging um mehr als nur die Bewältigung der Krise, es ging um die Zukunft des kritischen Journalismus überhaupt – egal ob im Print-, Online-, Radio-, oder TV-Bereich – überall sind Stellenkürzungen oder Entlassungen kompletter Redaktionen vorgesehen. Natürlich wird der Journalismus nicht aussterben, die Blogger zeigen überall Alternativen auf. Doch damit lässt sich kaum Geld verdienen. Sogar Webradios werden häufig nur aus Spaß an der Sache betrieben und sind meist ein Zuschussgeschäft. Dokumentarfilmer – sofern sie nicht hoch spezialisiert sind und bereits großes Ansehen genießen – bekommen kaum noch Aufträge von den Fernsehanstalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdienen lässt sich oft nur im Marketing Bereich. In den USA sind bereits mehr als 50% der Journalisten im Auftrage von Firmen beschäftigt. Kritische Berichte sind da nicht willkommen. Auch Werbefilmer verdienen z. T. immer noch gut – doch sie müssen sich den Vorgaben der Auftragsgeber beugen, können sich kaum selbst verwirklichen. Ein großer Teil allerdings spürt die Krise, denn der Werbeetat ist geschrumpft und die Aufträge bleiben aus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:150 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;114&quot; height=&quot;110&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/verdi_logo.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; Dabei sollte die Sommerzeit eigentlich die Hochsaison für Filmschaffende sein, in der es heiß hergeht. Doch heiß her geht es zurzeit nur bei den laufenden Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft &lt;a href=&quot;http://www.verdi.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ver.di&lt;/a&gt; und der &lt;a href=&quot;http://www.produzentenallianz.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Produzentenallianz&lt;/a&gt;. Für die Filmschaffenden geht es dabei um viel: Die ausufernden Arbeitszeiten sollen endlich begrenzt werden, weitere Berufe sollen mit in die Gagentabelle aufgenommen werden und die Gagen sollen angehoben werden.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matthias von Fintel führt für die Filmschaffenden in &lt;a href=&quot;http://www.verdi.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ver.di&lt;/a&gt; die Tarifverhandlungen. Er wird nicht nur über den Stand der Dinge informieren, sondern auch auf die anstehende Gesetzesänderung zum leichteren Arbeitslosengeldbezug eingehen, die für viele unstetig Beschäftigte existenziell wichtig ist.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willkommen sind auch Interessierte, die nicht gewerkschaftlich organisiert! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sloppy Joe&#039;s Bar&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;Dienstag, 14. Juli 09&lt;/font&gt;  &lt;br /&gt;
19.00 - 21.00 Uhr    &lt;br /&gt;
Elisabethkirchstraße 3&lt;br /&gt;
in Berlin-Mitte    &lt;br /&gt;
Gut zu erreichen über S Nordbahnhof oder U Rosenthaler Platz.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man freut sich über rege Teilnahme.&lt;br /&gt;
Weitere Infos über &lt;a href=&quot;http://www.connexx-av.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;connexx.av&lt;/a&gt;, die Interessenvertretung für Medienschaffende in privatem Rundfunk, Film, AV-Produktion und Internet bei:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:57 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;97&quot; height=&quot;92&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/connexx-av.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; Kathlen Eggerling, Projektmanagerin  &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.connexx-av.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;connexx.av&lt;/a&gt; GmbH c/o &lt;a href=&quot;http://www.verdi.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ver.di&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Köpenicker Straße 30&lt;br /&gt;
10179 Berlin&lt;br /&gt;
Tel: 030 / 88 66 54 16&lt;br /&gt;
Fax: 030 / 88 66 59 35&lt;br /&gt;
Mail: &lt;a href=&quot;mailto://Kathlen.Eggerling@connexx-av.de&quot;&gt;Kathlen.Eggerling@connexx-av.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Situation der Filmschaffenden und zur Situation des deutschen Films - nach drastischen Budgetkürzungen bei den Sendern - &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,634610,00.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;hier ein Link&lt;/a&gt; zu einem lesenswerten, zweiteiligen Artikel im Spiegel vom 7. Juli 2009. Die Zeitschrift bemängelt unter anderem, dass die ARD nicht einmal einen festen Sendetermin für herausragende und künstlerisch wertvolle Filme vorweisen kann. Vieles wird daher gar nicht gesendet, oder wird nur zu nachtschlafender Zeit ausgestrahlt. Dabei könnten gute Filme durchaus das Zuschauerinteresse wecken, die Quoten der ARD anheben und somit wieder mehr Geld für neue Projekte lockermachen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das BAF-Treffen verschiedener Berliner Verbände am 23.6.09 kam zu dem Ergebnis, dass in Berlin, der international angesehenen Hauptstadt des Films, es doch trüber aussieht, als uns die kleinen Filmerfolge immer wieder glauben machen wollen. Um überhaupt noch Filme machen zu können, müssen wir jetzt aufwachen und was tun, auch jenseits der bisherigen Vereins-Seeligkeit. Wir sollten über die Vereinsgrenzen hinweg mal Gemeinsamkeiten ausloten, war der Tenor des Treffens. Ein gemeinsames Sprachrohr der Verbände in Berlin, eine gemeinsame übergreifende Internetplattform – anfangs für die Region Berlin-Brandenburg, später vielleicht für ganz Deutschland – könnte mehr bundesweite Beachtung finden, war einer der Vorschläge. Die Treffen sollen deshalb fortgesetzt werden, war die einhellige Meinung aller beteiligten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Themen und Terminvorschläge bitte an &lt;a href=&quot;mailto://BAF-berlin@web.de&quot;&gt;BAF-berlin@web.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 Jul 2009 00:02:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Der Krise trotzen  - kleines Verbandstreffen</title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/849-Der-Krise-trotzen-kleines-Verbandstreffen.html</link>
            <category>Verbände - Infos</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Liebe Mitglieder des BAF, liebe Kolleginnen und Kollegen,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in den Sendern und Medienunternehmen regiert der Rotstift. Und das nicht erst, seit in der Krise die Werbeeinnahmen wegbrechen. Die Heuschrecken, die noch in guten Zeiten Deutschland überzogen, sind inzwischen zwar wieder abgezogen. Aber nach wie vor beherrscht kurzfristiges, profitorientiertes Kostendenken das Handeln der Medienhäuser, Fernsehanstalten und Produktionsunternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespart wird am Personal, in den Redaktionen und bei den Honoraren für Freie. Funktionen werden gekoppelt, ganze Abteilungen zusammengelegt und wegrationalisiert. Mit den Arbeitsplätzen schrumpft auch die Qualität, nicht immer sofort erkennbar für jeden Beteiligten, aber unausweichlich auf mittlere Sicht. Gleiches gilt für Fernsehjournalisten und ihren Kollegen bei Print und Hörfunk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Not macht erfinderisch, heißt es. Manche machen sich selbst auf die Suche nach Alternativen zu klassischen Berufsfeldern. Das Internet lockt mit seinen scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten, sich neuen Betätigungsfeldern zu widmen auch journalistisch wie im BAF-Blog. Doch nicht alle schaffen damit den Sprung in die Existenzgründung, oder können wirklich davon leben und eventuell ihren neuen Arbeitsplatz ausbauen und auf lange Zeit sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gewerkschaften und andere Berufsverbände sind deshalb an uns herangetreten und haben nachgefragt, wie wir die Situation sehen. Wie ist es tatsächlich um die Beschäftigung in der Filmbranche bestellt? Auch für uns vom Berliner Arbeitskreis Film e.V., der als einer der ältesten Berliner Filmverbände seit 35. besteht, ist der Umbruch eine große Herausforderung, so dass wenig Zeit zum Feiern bleibt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wiederkommen Anfragen, wo Jobs zu vergeben sind. Was kann man gegen Lohndumping tun? Warum werden Honorare nicht pünktlich ausbezahlt? Mit all diesen Fragen werden wir neuerdings wieder stärker konfrontiert und sogar das Verlangen regelmäßige Stammtische zu reaktivieren kommt plötzlich nach Jahren der zurückhaltenden Beteiligung unter den Medienschaffenden wieder auf. Die erstaunlich reghafte Beteiligung am 8. Juni, beim Treffen der filmcomission (&lt;a href=&quot;http://www.bbfc.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BBFC&lt;/a&gt;) vom Medienboard Berlin-Brandenburg (siehe BAF-Blog vom &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/820-Film-Commission-verschiebt-Stammtisch.html&quot;&gt;31. Mai. 09&lt;/a&gt;) war Anlass für uns, schnellstmöglich ein Treffen mit anderen Berliner Verbänden zu organisieren, um neue Strategien zur Bewältigung der Krise zu überlegen. &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Auch junge Filmabsolventen der Filmhochschulen und anderer Ausbildungsstätten klopfen bei uns wieder an, da Sie auf die quälenden Fragen in der Netcommunity doch nicht alle Antworten bekommen. Leider schrecken den Berufsanfängern in Zeiten der Arbeitslosigkeit immer wieder die mehr oder weniger hohen Beiträge ab, die Verbände nun leider nehmen müssen, um selbst überleben zu können. Bei den Gewerkschaften ist es nicht anders. Auch ver.di und DJV und wie sie alle heißen, kümmern sich wieder mehr um ihre Mitglieder, und organisieren z.T. große Informationsveranstaltungen, die natürlich bezahlt sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &lt;font color=&quot;#FF0000&quot;&gt;25. Juni 2009 um 17.30 Uhr&lt;/font&gt;, ist es wieder einmal soweit.&lt;br /&gt;
Der &lt;strong&gt;DJV&lt;/strong&gt; lädt seine Mitglieder ins&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:46 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;94&quot; height=&quot;57&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/DJV.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; Automobil Forum&lt;br /&gt;
Unter den Linden 21&lt;br /&gt;
10117 Berlin &lt;br /&gt;
ein, das die Konzernrepräsentanz der Volkswagen AG dem Verband freundlicherweise für die Veranstaltung zur Verfügung stellt. Natürlich nicht ganz uneigennützig, denn der Automobilbranche geht es besonders schlecht, auch wenn &quot;VW&quot; unter allen Firmen noch am Besten da steht. So können bei dem Podiumsgespräch &lt;big&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;&quot;Wie trotzen wir der Krise?&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/big&gt; nebenbei die neusten Automobile im &lt;a href=&quot;http://www.automobilforum-berlin.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;automobilforum-berlin&lt;/a&gt; begutachtet werden. Die Veranstaltung steht allen DJV-Mitgliedern offen. Anmeldungen können auf der Website unter &lt;a href=&quot;http://www.djv-berlin.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.djv-berlin.de&lt;/a&gt; noch vorgenommen werden. Allerdings ist auf dem Podium kein Vertreter aus den Bereichen Film oder Fernsehen anwesend; dafür zwei Vertreter des Hörfunks und der Webradios, ein Onlinejournalist und Kenner des Internets sowie zwei weitere Vertreter aus dem Printbereich, davon einer stellvertretend für die freien Berufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BAF e.V.&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; plant ein kleines Treffen in Charlottenburg, dem Sitz des Vereins am:&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:164 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;130&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/BAF-Logo_Schriftzug.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;Dienstag den 23.06.09 um 19:00 Uhr&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
bei schönem Wetter evtl. sogar draußen im Vorgarten der Kneipe   &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&quot;Zur weißen Kastanie&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Schloßstraße 22 &lt;br /&gt;
14059 Berlin&lt;br /&gt;
Kontakt und Anmeldung siehe Impressum!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnehmen wollen voraussichtlich die Vorstände des Cutterverbands, die Kostümbildner, die Gewerkschaft &lt;a href=&quot;http://www.verdi.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ver.di&lt;/a&gt;, die Vereinigung „&lt;a href=&quot;http://www.die-filmschaffenden.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Die Filmschaffenden&lt;/a&gt;“ die &lt;a href=&quot;http://www.agdok.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;AG  Dok&lt;/a&gt; der Vorstand des Bundesverbandes der Film- und Fernsehschauspieler &lt;a href=&quot;http://www.bffs.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BFFS e.V.&lt;/a&gt; und alle die gerne noch dazustoßen möchten, denn es gibt viel zu besprechen: &lt;blockquote&gt;RTL hat angekündigt weitere Stellen zu streichen und die Produktion mehrerer langjähriger Fernsehserien plötzlich einzustellen. Auch das ZDF, nicht nur Förderer des &quot;Kleinen Fernsehspiels&quot;, sondern auch Coproduzent großer internationaler Filmproduktionen, will alles auf den Prüfstand stellen und plant drastische Einschnitte vorzunehmen, wurde uns aus zuverlässiger Quelle mitgeteilt. Darüber hinaus dürften die nächsten Tarifauseinandersetzungen mit den Sendern nicht einfach werden und die Freien spüren die Streichungen von Stellen schon seit Monaten. &lt;/blockquote&gt; Mit den Diskussionen möchten wir die Lage nüchtern analysieren und vielleicht manchen Rat geben und Perspektiven aufzeichnen, auch wenn es Patentlösungen für jeden Einzelnen nicht geben wird, aber vielleicht die Zuversicht, dass es irgendwann wieder aufwärts geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Deteils zur Podiumsdiskussion Unter den Linden des DJV finden Sie hier in der erweiterten Ansicht.  &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/849-Der-Krise-trotzen-kleines-Verbandstreffen.html#extended&quot;&gt;&quot;Der Krise trotzen  - kleines Verbandstreffen&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 21 Jun 2009 00:09:00 +0200</pubDate>
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