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    <title>Das BAF-Blog - Auszeichnungen</title>
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    <description>Für alle, die wissen wollen, was in der Berliner Film- und Fernsehbranche passiert...</description>
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    <pubDate>Mon, 30 Aug 2010 18:20:19 GMT</pubDate>

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    <title>US-TV | 62. Emmy-Verleihung in L.A. (update mit Gewinnern)</title>
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            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Die Emmy-Verleihung 2010 findet seit gestern Abend, den 29. August in Los Angeles statt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:930 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;162&quot; height=&quot;299&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/emmy_logo.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine komplette Live Übertragung vom roten Teppich der mehrstündigen Show &quot;The Red Carpet&quot; mit den «Prime Time Awards» leistet sich diesmal heute ab Mitternacht nur der digitale  Kanal &lt;a href=&quot;http://de.eonline.com/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;E! Entertainment&lt;/a&gt;, der zwar über Satellit, aber leider nicht unverschlüsselt zu empfangen ist. Auch die Telekom mit ihrer IPTV-Box &lt;a href=&quot;http://www.Telekom.de/Entertain&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Entertain&lt;/a&gt; sowie die Kabelgesellschaft &lt;a href=&quot;http://www.unitymedia.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Unitymedia&lt;/a&gt; speisen den Kanal, der sich ausschließlich als Spartenprogramm der Welt des internationalen Showgeschäfts Hollywoods widmet, gegen extra Gebühr ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas später kann man dann die restlichen drei Stunden der Show mit deutschem Kommentar ab zwei Uhr nachts auch auf dem Seriensender &lt;a href=&quot;http://www.tnt-serie.de/programm/highlights/verleihung-der-62-primetime-emmy-awards&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;TNT-Serie&lt;/a&gt; verfolgen. Die Übertragungen erfolgen über ADSL beim Telekom-Entertain-Paket sowie im digitalen Kabelangebot bei &lt;a href=&quot;http://www.kabeldeutschland.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Kabel Deutschland&lt;/a&gt; und über den Abo-Sender &lt;a href=&quot;http://www.sky.de/web/cms/de/2257157.jsp&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Sky&lt;/a&gt;. Am Montag, 30. August, um 20.15 Uhr sowie am 4. September um 18.40 Uhr und um 00.00 Uhr werden nochmals die Höhepunkte des Abends in einem 90-minütigen Special von TNT-Serie und Sky präsentiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &lt;a href=&quot;http://www.emmys.tv&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Emmy&lt;/a&gt; ist der bedeutendste Fernsehpreis der USA – gleichbedeutend mit dem „Oscar der Filmindustrie“. Er wird seit 1949 jährlich für die abgelaufene Fernsehsaison in mittlerweile 91 verschiedenen Kategorien jeweils Ende August von der Academy of Television Arts &amp;amp; Sciences (Amerikanische Fernsehakademie) in Los Angeles für Sendungen im Abendprogramm (außer Sport und Nachrichten) vergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch um die Verwirrung noch größer zu machen, gibt es neben den «Prime Time Awards», außerdem noch die Preise der &quot;Creative Arts Emmy Awards&quot;, die bereits am Samstag, den &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;22. August&lt;/font&gt; vergeben wurden. Für den Gastauftritt als Moderatorin der Comedy-Show &quot;Saturday Night Live&quot; erhielt dabei die 88-Jährige Betty White ihren fünften Emmy. Berühmt wurde Betty White als eine von drei Frauen in einer Seniorinnen-WG, die als Fernsehserie &quot;Golden Girls&quot; weltbekannt wurde. Auch für diese Rolle als &quot;Rose&quot; erhielt sie einen Emmy. Zwei weitere Emmys gab es für eine Nebenrolle in der &quot;Mary Tyler Moore Show&quot;, sowie einen weiteren bei einem Gastauftritt in der &quot;John Larroquette Show&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch komplizierter zu erklären ist der „Sport Emmy Award“, ein Preis für außergewöhnliche Leistungen in der Sport-Fernsehberichterstattung, der zusätzlich seit über einem Vierteljahrhundert von der nationalen Amerikanischen Fernsehakademie NATAS (National Academy of Television Arts and Sciences) auf der anderen Seite des Kontinents, in New York vergeben wird. Und zwar ausschließlich für tagsüber gesendete Filme und Beiträge sowie Sport und Nachrichten, für regionale Sendungen und für technische Kategorien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der diesjährige &quot;Sport Emmy&quot; wude bereits im &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;Mai 2010&lt;/font&gt; vergeben. Mit dem »Fernseh-Oscar« wurde die Übertragung der »Red Bull Air Race World Championship« für den Sender Fox Sports Network in der Kategorie »Outstanding Team Technical Remote« prämiert. Die Übertragung der Fernsehbilder von der schnellsten Motorsportart der Welt, des Flugzeugrennes »Red Bull Air Race«, die den prestigeträchtigen Preis errang, wurde welteit in über 100 Ländern ausgestrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich gibt es neben der nationalen Akademie, noch als Drittes die International Academy of Television Arts &amp;amp; Sciences in New York, die für alle nicht-US-amerikanischen Sendungen zuständig ist. Eine der Grundvoraussetzungen für die Nominierung einer TV-Produktion für diesen Award ist, dass der Film von einem Fernsehsender erstmals ausgestrahlt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die GALA Veranstaltung der «Prime Time Awards» vorgestern in Los Angeles wurden die folgenden Programme bisher am häufigsten für den Emmy nominiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Saturday Night Live mit 126 Nominierungen&lt;br /&gt;
• Emergency Room – Die Notaufnahme mit 124 Nominierungen&lt;br /&gt;
• Cheers mit 117 Nominierungen&lt;br /&gt;
• Die Comedyserie Frasier ist mit 37 Prämierungen die bisher am häufigsten prämierte Fernsehsendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Acht Emmy-Nominierungen für RTL II-Serie &quot;Dexter&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den diesjährigen großen Favoriten der 62. &quot;Emmy&quot;-Verleihung am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;29. August 2010&lt;/font&gt; zählt auch die &lt;a href=&quot;http://www.rtl2.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;RTL II&lt;/a&gt;-Serie &quot;Dexter&quot;. Sie ist u.a. in den Kategorien &quot;Beste Serie&quot; und &quot;Beste Regie&quot; nominiert. Michael C. Hall darf sich Hoffnungen auf eine Auszeichnung als &quot;Bester Hauptdarsteller&quot; machen, John Lithgow ist als &quot;Bester Gastdarsteller&quot; nominiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die brandneue &lt;a href=&quot;http://www.rtl2.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;RTL II&lt;/a&gt;-Serie &quot;Stargate Universe&quot; ist gleich zwei Mal in der Kategorie &quot;Beste visuelle Effekte&quot; nominiert. &quot;Heroes&quot; erhielt eine Nominierung in der Kategorie &quot;Beste Art Direction&quot;. Und die Show &quot;Mythbusters - Die Wissensjäger&quot; geht als Anwärter auf den Preis &quot;Bestes Reality-Programm&quot; an den Start. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;24 Emmy-Nominierungen für &quot;The Pacific&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht weniger als 24 Nominierungen sahnte die epische Miniserie &quot;The Pacific&quot; von Tom Hanks, Steven Spielberg und Gary Goetzman  bei den Prime Time Emmys ab und führte damit das Feld deutlich an. Die ersten zehn Teile des 200 Millionen Dollar teuren Dramas um den Zweiten Weltkrieg sind seit dem 15. Juli 2010, exklusiv bei &lt;a href=&quot;http://www.kabeleins.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;kabel eins&lt;/a&gt; Donnerstags um 22.15 Uhr zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem konnten sich folgende weitere &lt;a href=&quot;http://www.kabeleins.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;kabel eins&lt;/a&gt;-Serien über Emmy-Nominierungen freuen: &quot;Lost&quot;, &quot;Two And A Half Men&quot;, &quot;24&quot; und &quot;Castle&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;George Clooney erhält Ehren-Emmy&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gewinner steht schon fest. George Clooney erhält heute Nacht bei den Emmy Awards, eine Ehren-Auszeichung für seine humanitäre Arbeit. Der Schauspieler setzte sich in den vergangenen Jahren insbesondere für die Opfer des Terroranschlags vom 11. September, des Hurrikan Katrina, des asiatischen Tsunamis, des Erdbebens auf Haiti und des Darfur-Konflikts ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr unter: &lt;a href=&quot;http://www.emmys.tv&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.emmys.tv&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.emmys.com&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.emmys.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auszeichnungen der «Prime Time Awards» reichen wir hier nachstehend in der erweiterten Ansicht als &lt;font color=&quot;#FF0000&quot;&gt;update&lt;/font&gt; nach, soweit sie uns bekannt sind.  &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1300-US-TV-62.-Emmy-Verleihung-in-L.A.-update-mit-Gewinnern.html#extended&quot;&gt;&quot;US-TV | 62. Emmy-Verleihung in L.A. (update mit Gewinnern)&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 30 Aug 2010 00:06:00 +0200</pubDate>
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    <title>Regen verhagelte Locarnos 63. Open-Air-Filmfestival</title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1288-Regen-verhagelte-Locarnos-63.-Open-Air-Filmfestival.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Fünf Filme mit deutscher Beteiligung erfolgreich bei der Leoparden-Jagd&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:901 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;124&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/locarno_logo.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur in Berlin regnete es vergangene Woche in Strippen und vermieste die letzten Ferientage. Auch das &lt;a href=&quot;http://www.pardo.ch&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;63. Festival del film Locarno&lt;/a&gt; – das erste unter der künstlerischen Leitung von Olivier Père – konnte am Samstag, &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;14. August 2010&lt;/font&gt;, nicht auf der 8000 Personen fassenden Piazza Grande die feierliche Preisverleihung durchführen, sondern musste aufgrund des vier Tage lang anhaltenden Regens ins Auditorium FEVI verlegt werden. Mit ihren &quot;nur&quot; 3200 Plätzen konnte die Location gar nicht so viele Menschen fassen, wie Einlass begehrten, um die Stars persönlich zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/266MadonnaDelSasso07.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/blog/uploads/266MadonnaDelSasso07.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=871,width=1167,top=172,left=384,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:391 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;82&quot;  src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/266MadonnaDelSasso07.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Zum Vergrößern anklicken! ©08 W.Friedel (BAF)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; Insgesamt besuchten 148.436 Zuschauer das A-Festival, knapp 10.000 weniger als 2009, was am Wetter lag. Die berühmte Wallfahrtskirche «Madonna del Sasso» lag unter Wolken versteckt und lohnte diesmal kaum den beschwerlichen Aufstieg auf der Via Crucis in die Schweizer Berge. Außerdem war das Cinema Otello im Nachbarort Ascona zur Ferienzeit geschlossen, sodass  ein Kinosaal weniger zur Verfügung stand.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 14 Filmen, davon vier im 18 Beiträge umfassenden Hauptwettbewerb «Concorso Internazionale», war das deutsche Kino beim diesjährigen Filmfestival im beliebten Urlaubsort am Lago Maggiore außerordentlich gut vertreten. Doch um es vorweg zunehmen, die Hoffnung, dass der begehrte Goldene Leopard nach Deutschland geht, war vergeblich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der «&lt;strong&gt;Pardo d&#039;oro&lt;/strong&gt;» 2010 ging an den chinesischen Film &quot;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;HAN JIA&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&quot; (&lt;em&gt;Winter Vacation&lt;/em&gt;) von LI Hongqi. &lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;Die Jury unter Vorsitz des Regisseurs Eric Khoo aus Singapur kürte damit eine feinsinnige Ballade über den Alltag von halbwüchsigen, ihre Umwelt kritisch beurteilenden Schülern im heutigen China. Mit seinem zurückhaltenden Stil erinnert „Han Jia“ an die besten Filme aus dem Ostblock vor dem Mauerfall. Wie damals beispielsweise Beiträge von Filmkünstlern in der DDR oder in Polen, hat der Film eine deutliche gesellschaftskritische Haltung gleichsam zwischen den Bildern und Dialogen, schreibt der&lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/kultur/kino_tv/film-locarno-2010-leoparden-fuer-das-leise-und-subtile_aid_541449.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Focus&lt;/a&gt;.&lt;/blockquote&gt; Der Film wurde letztes Jahr als Projekt im Koproduktionsworkshop Open Doors des Festivals präsentiert. Der französische Verleiher Capricci Films sicherte sich während des Festivals die Weltrechte des Films. (&lt;em&gt;Bereits 2009 gewann ein chinesischer Film den Goldenen Leoparden. | Siehe BAF-Blog vom&lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/914-Locarno-Gold-fuer-Deutsche-Koproduktion.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;16.08.2009&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der deutschen Favoriten war die serbisch-deutsch-schwedische Gemeinschaftsproduktion &quot;BELI BELI SVET&quot; (White White World) von Regisseur Oleg Novkovic.  Mit großem Mut zu Pathos beleuchtet Novkovic den Alltag in einer tristen, armseligen Bergarbeiterstadt in Serbien. Musik und Gesang geben dem Drama um Liebe und Verzicht, Inzest und Mord eine antike Wucht und mitreißende Emotionalität. Die Hauptdarstellerin Jasna Duricic erhielt den «Pardo per la miglior interpretazione femminile» (Leopard für die beste Darstellerin). Der Film wurde außerdem mit dem «Preis des internationalen Verbands der Arthouse-Kinos» ausgezeichnet. (&lt;em&gt;Siehe auch Bericht im&lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/kultur/kino/traurig-bin-ich-sowieso/1903942.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Tagesspiegel&lt;/a&gt;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gab es für Deutschland noch drei weitere Preise. Der «Prix du Public», der durch Umfrage ermittelte Publikumspreis der Piazza Grande (20.000 CHF) ging an den Film: &quot;THE HUMAN RESOURCES MANAGER&quot; von Eran Riklis, Israel/Deutschland/Frankreich. Und Pardino d’argento (Silberner Pardino) zweitbester Kurzfilm im nationalen Wettbewerb wurde: &quot;YURI LENNON&#039;S LANDING ON ALPHA 46&quot; von Anthony Vouardoux, Schweiz/Deutschland. Dieser Film wurde darüber hinaus von einer weiteren Jury, der «Jury Cinema e Gioventù», mit dem ersten Kurzfilmpreis bedacht. Und schließlich vergab die Jugendjury den Preis für «Umwelt und Lebensqualität» (chf 3.000) an den Regisseur Benedek Fliegauf für seinen Film &quot;WOMB&quot;, Deutschland/Ungarn/Frankreich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festival del film Locarno 2010 zeigte 280 Filme – von kurz über mittellang bis abendfüllend – in rund zehn Programmreihen. Nebst den beiden Wettbewerben für die langen Filme – dem Concorso internazionale und dem Concorso Cineasti del presente – umfasste die Auswahl: eine Retrospektive zu Ehren des Meisters der Komödie, Ernst Lubitsch. Im vollbesetzten Festivalkino, dem „Ex-Rex“, wo die Lubitsch-Retro lief, gab’s enormen Beifall vom überwiegend jungen, ja, jugendlichen Publikum. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Darüber hinaus gab es Vorführungen zum 20-Jahr-Jubiläum der Pardi di domani und zu den Spezialpreisen an Chiara Mastroianni, JIA Zhang-ke, Alain Tanner, Menahem Golan und Francesco Rosi, eine Hommage an den amerikanischen Schauspieler John C. Reilly und den französischen Künstler Philippe Parreno sowie – im Zusammenhang mit dem Koproduktions-Workshop Open Doors – ein Special zu Zentralasien, begleitet von einem reichhaltigen Programm mit Gesprächen und Podiumsdiskussionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue künstlerische Direktor Olivier Père hat ein anregendes, gehaltvolles Programm erarbeitet, das mit seiner Konzentration auf das europäische Kino und auf stilistisch eigenwillige Filme überwiegend sehr junger Regisseure vom Publikum begeistert angenommen wurde. Mit dem Sieg des chinesischen Beitrages hat auf dem Internationalen Filmfestival von Locarno das Leise und Subtile einen deutlichen Sieg über alles Schrille errungen. (&lt;em&gt;Siehe auch unseren einführenden Bericht im BAF-Blog vom &lt;/em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1267-63.-Festival-Locarno-gibt-sich-jung-und-musikalisch-update.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;3. August 2010&lt;/a&gt; &lt;em&gt;sowie ein Radio-Interview des &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;SR&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#FF0000&quot;&gt;DRS&lt;/font&gt; mit dem Berliner Filmkritiker Peter Claus auf &lt;/em&gt;&lt;a href=&quot;http://sennhausersfilmblog.ch/2010/08/14/locarno-10-die-bilanz-runde/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Sennhausers Filmblog.ch&lt;/a&gt;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den zahlreichen Persönlichkeiten der internationalen Filmszene waren auf dem 63. Festival del film Locarno unter anderem Bruce LaBruce, François Sagat, Valeria Golino, Riccardo Scamarcio, Eran Riklis, Louis Garrel, Christophe Honoré, Jeanne Balibar, Luca Guadagnino, Alba Rohrwacher, Matt Smith, Jay Duplass, Benoit Magimel, Cédric Anger, Garri Bardine, Quentin Dupieux, Eric Caravaca, Gilbert Melki, Eric Khoo, Melvil Poupaud, Lionel Baier, Golshifteh Farahani, Maren Ade, Joshua Safdie, Eduardo Antin, Anita Caprioli, Joachim Lafosse, Thom Andersen, Lisandro Alonso, Sylvie Pialat, Nina Meurisse, Miguel Gomes, Corneliu Porumboiu, Ulrich Thomsen und Wotan Wilke.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Link zur Festival Seite: &lt;a href=&quot;http://www.pardo.ch&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.pardo.ch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#408080&quot;&gt;Alle Preise haben wir nochmals in der erweiterten Ansicht unter nachfolgendem Link aufgelistet:&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1288-Regen-verhagelte-Locarnos-63.-Open-Air-Filmfestival.html#extended&quot;&gt;&quot;Regen verhagelte Locarnos 63. Open-Air-Filmfestival&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Mon, 16 Aug 2010 00:06:00 +0200</pubDate>
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    <title>DEUTSCHER KAMERAPREIS als Gütesiegel</title>
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            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;20. DEUTSCHER KAMERAPREIS 2010 in Köln verliehen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:891 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;160&quot; height=&quot;57&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/Arri.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hochsommerlichen Temperaturen halten schon etwas länger an und nicht nur in Berlin. Bereits Ende Juni wurde deshalb auch in Köln kurzfristig ein Public Viewing zur &lt;a href=&quot;http://de.fifa.com/worldcup/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Fußball WM&lt;/a&gt;-Begegnung Deutschland - England auf dem Gelände der Vulkanhalle Stadtteil Ehrenfeld organisiert. Es war der Auftakt des traditionellen &lt;a href=&quot;http://www.medienforum.nrw.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;medienforums.nrw&lt;/a&gt;, das vom 28.-30. Juni im Kölner Staatenhaus stattfand und bei dem am Vorabend der &lt;a href=&quot;http://www.kamerapreis.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;DEUTSCHE KAMERAPREIS&lt;/a&gt; verliehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Jubiläumsjahr verzeichnete der DEUTSCHE KAMERAPREIS die Rekordzahl von 457 eingereichten Produktionen, von denen 35 von den unabhängigen Jurys in sechs Kategorien nominiert worden waren. Im Rahmen einer feierlichen Gala wurden zum 20. Mal Kameraleute sowie Cutterinnen und Cutter mit dem DEUTSCHEN KAMERAPREIS geehrt. Acht Frauen und Männer nahmen die Auszeichnung für herausragende Leistungen in Bildgestaltung und Schnitt aus den Händen von prominenten Laudatoren wie Kai Wiesinger, Adolf Winkelmann, Nico Hofmann und Ralph Caspers entgegen. Zudem wurden zwei mit jeweils 5.000 Euro dotierte Förderpreise vergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&quot;Werkzeuge für Visionen – ARRI ist das Synonym für großes Kino!“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Den Ehrenpreis&lt;/u&gt; erhielt die Firma &lt;a href=&quot;http://www.arri.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ARRI&lt;/a&gt; für ihre technischen Innovationen und ihre Verdienste um den internationalen Film. Rund 350 Gäste aus Medien, Kultur, Politik und Wirtschaft feierten die Preisträger in der Sommerhitze und Christoph Augenstein, Geschäftsführer des DEUTSCHEN KAMERAPREISES, sagte in seiner Rede: &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Wenn der DEUTSCHE KAMERAPREIS heute als ein Gütesiegel für Qualität an der Kamera und im Schnitt wahrgenommen wird, dann haben wir etwas von dem Anspruch eingelöst, mit dem der Preis einst gestartet ist&quot;. &lt;/blockquote&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;In der Kategorie Kinospielfilm&lt;/u&gt; überzeugte Judith Kaufmann mit ihrer Kameraführung in Feo Aladags Debütfilm &quot;Die Fremde&quot;. Der Film, prominent besetzt mit Sibel Kekilli, schildert die Geschichte einer jungen Türkin, die mit ihrem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben ihre Familie herausfordert. Gleich für seine erste Kameraarbeit in einem Kinospielfilm wurde Patrick Eppler für &quot;Bis aufs Blut - Brüder auf Bewährung&quot; ausgezeichnet. Die Jury würdigte insbesondere den Einsatz moderner Stilmittel, die im Zusammenspiel mit den Darstellern und der Inszenierung eine hohe emotionale Wirkung entfalteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;In der Kategorie Fernsehfilm / Dokudrama &lt;/u&gt;konnte sich Andreas Höfer über einen Preis freuen - er führte die Kamera in dem Film &quot;Empathie&quot;, der drei Heranwachsende durch ihren von Brutalität und sozialer Kälte geprägten Berliner Alltag begleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;In der Kategorie &quot;Fernsehserie&quot; &lt;/u&gt;setzte sich der Kameramann Jörg Lawerentz für eine Folge der KI.KA-Serie &quot;krimi.de&quot; durch; &quot;Filmriss&quot; ist eine Geschichte um Alkohol, Gewalt und Zivilcourage von Jugendlichen in der Großstadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;In der Kategorie Dokumentarfilm / Dokudrama&lt;/u&gt; ging die Auszeichnung für den besten Schnitt an Henk Drees für &quot;Rich Brother&quot;, ein Dokumentarfilm über das Schicksal eines jungen Kameruner in Deutschland. Die beste dokumentarische Kameraleistung erbrachte nach Ansicht der Jury Gerardo Milsztein in &quot;Friedensschlag - Das Jahr der Entscheidung&quot;, bei dem der gebürtige Argentinier auch Regie führte. Der Film gewährt Einblick in ein Jugendhilfeprojekt, bei dem straffällige und gewaltbereite Jugendliche resozialisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;In der Kategorie Bericht / Reportage&lt;/u&gt; erhielt Mirko Schernickau den Preis für seine Kameraarbeit in &quot;37 Grad - Leben auf kleinstem Fuß&quot;, das Porträt einer Familie am Rande des Existenzminimums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;In der Kategorie Kamera&lt;/u&gt; wurde der Berliner Leonard Lehmann für die beste Kamera in einem Kurzfilm ausgezeichnet - der Film &quot;Am anderen Ende&quot; über die Nöte einer Telefonseelsorgerin zeichne sich, so die Jury, unter anderem durch virtuose Handkamerasequenzen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;In der Kategorie Schnitt&lt;/u&gt; gingen die &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Förderpreise&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;, die von der &lt;a href=&quot;http://www.filmstiftung.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Filmstiftung Nordrhein-Westfalen&lt;/a&gt; und von &lt;a href=&quot;http://www.panasonic.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Panasonic&lt;/a&gt; gestellt wurden, an den jungen Dresdner Till Girke für seine Arbeit in dem Kurzfilm &quot;Von Mädchen und Pferden&quot; sowie  an den Magdeburger Sven Kulik für den Kurzfilm &quot;Am anderen Ende&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen unter &lt;a href=&quot;http://www.deutscher-kamerapreis.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.deutscher-kamerapreis.de&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 22 Jul 2010 00:05:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Fernsehpreis für einen Tatort-Krimi</title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1239-Fernsehpreis-fuer-einen-Tatort-Krimi.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Auszeichnung für ein Drehbuch und eine Regiearbeit in Babelsberg.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:52 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;94&quot; height=&quot;90&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/verdi.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im BAF-Blog vom &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1222-ver.di-Fernsehpreises-2010.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;21. Juni&lt;/a&gt; hatten wir die  Verleihung des mit je 7.500 Euro dotierten &lt;a href=&quot;http://www.verdi.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ver.di&lt;/a&gt; Filmpreises bereits angekündigt. Da die Veranstaltung spannender wurde als erwartet, lohnt eine zweite Berichterstattung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es vorwegzunehmen, morgen Abend - &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;Freitag, den 9. Juli 2010&lt;/font&gt; wiederholt die ARD um 21:45 den mit dem Drehbuchpreis ausgezeichneten 90 Minuten langen &quot;&lt;a href=&quot;http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=3C84DDDDCCDBCAFB9577D90BFAD5CD14&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Tatort Kassensturz&lt;/a&gt;&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;blockquote&gt;Auf einer Mülldeponie wird die Leiche von Boris Blaschke gefunden, der bis zu seinem Ableben Gebietsleiter bei der Discount-Kette Billy für Ludwigshafen war. Als Lena Odenthal und Mario Kopper in den dortigen Filialen die Ermittlungen aufnehmen, bekommen sie Einblick in eine Branche, in der extremer Druck auf die Angestellten ausgeübt wird. Immer höheres Arbeitstempo und unbezahlte Überstunden sind an der Tagesordnung, und selbst vor der Beobachtung der Angestellten durch eine Detektei schreckt ein Gebietsleiter wie Blaschke nicht zurück. Am Abend vor seinem Tod hatte er Gisela Dullenkopf, Beate Schütz und andere Frauen aus einer seiner Filialen bei einem Treffen am Feierabend aufgespürt, bei dem sie die Gründung eines Betriebsrats planen wollten. In dieser Atmosphäre des Misstrauens, der Kontrolle und der unterdrückten Wut finden Lena und Kopper etliche Mitarbeiter mit potenziellen Mordmotiven. Blaschkes Nachfolger Günter Novak, der offensichtlich wenig von seinem ehemaligen Kollegen hielt, versucht zu verhindern, dass Angestellte mit den Kommissaren kooperieren. Trotzdem finden die beiden Kommissare heraus, dass sich wenige Monate zuvor Gisela Dullenkopfs Sohn Jan, der ebenfalls bei Billy arbeitete, umgebracht hat. Nun rückt seine Mutter in den Fokus der Ermittlungen ...&lt;/blockquote&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Vier Jahre lang hatten die Autoren Stephan Falk und Lars Montag recherchiert und geschrieben. Grundlage waren die in der Presse bekannt gewordenen, skandalösen Praktiken der Discount Großmärkte, insbesondere die von &lt;a href=&quot;http://www.lidl.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Lidl&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.schlecker.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Schlecker&lt;/a&gt;. Unter teilweise menschunwürdigen Bedingungen werden die Angestellten drangsaliert. Trotz Arbeitszeitordnung werden immer wieder nicht genehmigte Überstunden angeordnet. Wer nicht pariert, muss mit Kündigung rechnen. Wenn im Film mit leeren Plastik-Pfandflaschen nach Mitarbeitern geworfen wird, so ist das noch harmlos. In der Realität greifen Vorgesetzte gern schon mal zu verdorbenem Obst. Dabei muss mann wissen, dass für die Reinigung der Arbeitskleidung das Personal selber aufkommen muss. Hinzu kommen Video-Überwachungen, die nicht nur am Arbeitsplatz z.B. an der Kasse Usus sind, sondern auch vor dem stillen Örtchen nicht haltmachen. Vor Kurzem konnte erst die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di gerade noch verhindern, dass Schlecker seine Mitarbeiter an eine externe Dienstleistungsgesellschaft auslagert, um die zuvor vereinbarten Flächenlöhne doch noch zu unterlaufen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gesehen zeigt der Krimi die Realität im Niedriglohnsektor recht genau auf. Ein Dokumentarspielfilm ohne effekthascherischen Mord wäre uns zwar lieber gewesen, um die Missstände noch mehr in den Vordergrund rücken zu können. Genau diesen Weg ging Connie Walther mit dem Fernsehfilm &quot;Frau Böhm sagt nein&quot; und erhielt dafür den ebenfalls mit 7.500 Euro dotierten Regiepreis. Leider wird der Film mit der wunderbaren Senta Berger als Frau Böhm in der Hauptrolle zurzeit nicht wiederholt. Er lief am 21. Oktober 2009 im &lt;a href=&quot;http://www.daserste.de/filmmittwoch/sendung_dyn~film,2066~cm.asp&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Mittwochskino der ARD&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in diesem Qualitätsfilm geht es um Großkonzerne und ihre Machenschaften. Vorlage für den Film war der Kauf des ehemaligen Mobilfunkanbieters Mannesmann, den die englische Vodafone Company in einer beispielslosen Übernahmeschlacht geschluckt hat. Dabei hatten sich die noch nicht vereidigten Vorstände eigenmächtig Geld in die Schuhe schieben wollen. Eine verantwortliche Sachbearbeiterin brachte mit ihrem &quot;Nein&quot; zur illegalen Geldanweisung eine Lawine polizeilicher Ermittlungen ins Rollen, an dessen Ende die Vorstandsvorsitzenden ihren Hut nehmen mussten. Um Spekulationen zu real existierenden Personen zu vermeiden, wurden wie üblich alle Namen geändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Verleihung wurde eines deutlich. Gute Filme und Qualitätsfernsehen sind machbar, aber leider auch nur auf Kosten von Überstunden. Während früher durchschnittlich 30 Drehtage angesetzt waren, sind es heute oft nur noch 21 Tage. Dabei soll die Qualität nicht leiden, sondern meist nochmals gesteigert werden. Gerade erfuhren wir, dass Roland Emmerichs Spielfilm &quot;Anonymous&quot;, der soeben als Drama um den vermeintlichen Dichter Shakespeare in Babelsberg abgedreht wurde, ebenfalls nur unter enormen Zeitdruck entstanden ist. Aus zuverlässiger Quelle erfuhren wir, dass mindestens in einer Nacht sich Dutzende von Statisten - nach fast 18 Stunden Dienstzeit - weigerten, weiter zu arbeiten. Sie waren einfach zu erschöpft. Der Dreh soll nach endlosen Diskussionen spät in der Nacht, abgebrochen und vertagt worden sein. Meine Kollegin war danach erst um vier Uhr morgens wieder in Berlin zu Hause. Die Gewerkschaft &lt;a href=&quot;http://www.verdi.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ver.di&lt;/a&gt; will diesen Vorkommnissen auf den Grund gehen und plant eventuell diese deutliche Überschreitung der Arbeitszeit zum Zentralthema der nächsten Großveranstaltung auf der &lt;a href=&quot;http://www.berlinale.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Berlinale 2011&lt;/a&gt; zu machen.   &lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 08 Jul 2010 00:04:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>GFFA - Erster German Fashion Film Award verliehen</title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1240-GFFA-Erster-German-Fashion-Film-Award-verliehen.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Alle 15 nominierten Teilnehmer gewannen wertvolle Sachpreise.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:883 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;165&quot; height=&quot;185&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/GFFA_Award.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern Abend wurde in drei Kategorien der erste German Fashion Film Award (&lt;a href=&quot;http://www.german-fashion-film-award.com/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;GFFA&lt;/a&gt;) von Claudia Carillon im &lt;a href=&quot;http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/pressemitteilungen,did=306606.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie&lt;/a&gt; verliehen. Der Besucherandrang bzw. der geladenen Gäste in die Berliner Invalidenstraße hielt sich in Grenzen, da wie bereits im BAF-Blog vom &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1235-Verleihung-des-German-Fashion-Film-Award.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;4. Juli&lt;/a&gt; beschrieben erhöhte Sicherheitsvorkehrungen eine frühzeitige Anmeldung erforderlich machte und spontane Besucher leider nicht eingelassen wurden. Dafür war der Empfang mit erlesenen Sushi-Häppchen der Cateringabteilung des &lt;a href=&quot;http://www.maritim.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Hotels Maritim&lt;/a&gt; sehr intim. Die Branche kennt sich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Hauptgewinner war &lt;a href=&quot;http://www.peppart.com/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;PeppART&lt;/a&gt; ein Berliner Label von Gerlinde von Steht in der Pariser Straße. Den kleinen Verwandlungskrimi können wir hier zwar nicht zeigen, dafür präsentieren wir einen anderen &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=1_BmL0J-iag&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;YouTube Clip&lt;/a&gt; von PeppART. Der Gewinnerfilm ist dafür &lt;a href=&quot;http://www.film.mishawa.com/PeppART.mov&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;hier&lt;/a&gt; oder auf &lt;a href=&quot;http://www.facebook.com/video/video.php?v=126194730731805&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Facebook&lt;/a&gt; zusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;640&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/1_BmL0J-iag&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/1_BmL0J-iag&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;448&quot; height=&quot;276&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berliner Modedesignerin zeigt auf ihrer weiteren &lt;a href=&quot;http://www.berliner-mo.de/impres.htm&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;BÄRliner-Mo&lt;/a&gt; Seite noch ganz andere witzige Dinge im Zeichen der &lt;a href=&quot;http://de.fifa.com/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;FiFa Fußball-WM&lt;/a&gt;. Auch die &lt;a href=&quot;http://www.breadandbutter.com&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Bread &amp;amp; Butter&lt;/a&gt;, die heute offiziell beginnt, steht ganz im Zeichen des Fußball und  hat auf dem ehemaligen Rollfeld des Flughafens Tempelhof extra einen Rollrasen ausgelegt. Statt Tore steht dort allerdings eine riesige Bildleinwand für die WM-Übertragung, damit das Publikum trotz der Modemesse kein Tor versäumt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zum Award. Das Modemagazin StyleRanking führte ein ausführliches Interview mit Claudia Carillon, das sie &lt;a href=&quot;http://blog.styleranking.de/designer/german-fashion-film-awards-gehen-in-die-entscheidende-phase-initiatorin-claudia-carillon-im-styleranking-interview/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;hier&lt;/a&gt; nachlesen können. Bei der Preisverleihung betont Frau Carillon noch einmal die erfreuliche Unterstützung der Modeindustrie. Nur so war es möglich, die jungen Designer auf ihrem Startweg zu unterstützen. Vor allem Sachpreise in Form von &lt;a href=&quot;http://www.unionknopf.com&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Union Knöpfen&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.guetermann.com&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Gütermann-Garn&lt;/a&gt; oder sogar hochwertigen, Computer gesteuerten &lt;a href=&quot;http://www.pfaff.com&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Pfaff Nähmaschinen&lt;/a&gt; sind sicherlich für den Anfang eines Designerlebens vielleicht sogar wertvoller als Bargeld oder teure Pokale, sagte sie bei Ihrer Ansprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterer Gastredner war unter anderem Markus Quint von der &lt;a href=&quot;http://www.messefrankfurt.com&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Messe Frankfurt&lt;/a&gt;. Bei seiner Laudatio schüttelten allerdings einige Besucher erstaunt den Kopf. Lobte er doch weniger die Veranstaltung in Berlin, sondern stellte vielmehr den Verdienst der Frankfurter Messe aus längst vergangener Zeit für die Mode in den Vordergrund, sodass fast der Eindruck eines Abwerbens des Awards nach Frankfurt erweckt wurde. Tatsächlich ist Frankfurt mit den ehemaligen Farbwerke Hoechst, und seiner modernen Kunstfaser Trevira einst Vorreiter als Modestadt in den 70er Jahren gewesen. Die Teilung Berlins durch den Mauerbau 1961 hat dem Modehandwerk in unserer Stadt einen empfindlichen Rückschlag gegeben, woraus sich die Berliner Modemesse, die sogenannte &quot;Durchreise&quot; nie mehr erholt hat. Damals gab es 356.00 Beschäftigte in der Bekleidungsindustrie in 4617 Betrieben - heute sind es nur noch 35.000 Beschäftigte in ca. 350 Betrieben. Allerdings wird heute mit 9,6 Mrd. Umsatz dreimal soviel erwirtschaftet, wie 1960. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wiedervereinigung hat die Kreativbranche, zu der neben der Mode- u.a. auch die Film- und Musikbranche gehört, die chemische Industrie im Wachstum längst überholt. 240.000 Erwerbstätige, davon 25% Selbstständige, gelten als Jobmotor der deutschen Wirtschaft und verleihen Berlin neuen Glanz. 600 Modedesigner umfasst allein die private Datenbank von Frau Carillon. Die heute beginnende &lt;a href=&quot;http://www.mercedes-benz.de/fashion      &quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Fashion Week&lt;/a&gt;, die von Mercedes Benz organisiert wird, sowie die Messen &lt;a href=&quot;http://www.premiumexhibitions.com&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Premium&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.breadandbutter.com&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Bread &amp;amp; Butter&lt;/a&gt; ziehen immer mehr Kreative und internationale Einkäufer nach Berlin. Aus diesem Grund wurde der erste German Fashion Film Award in Berlin veranstaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In drei Kategorien wurden von 77 Teilnehmern je fünf Teilnehmer für die Endausscheidung nominiert. Insgesamt wurden 78 Clips zu je drei Minuten Länge eingereicht, die einen besonderen Eindruck des jeweiligen Labels widerspiegeln sollen. Dereinst könnten solche kurzen Imagefilme durchaus den Laufsteg ersetzen, denn die kurzen Clips sind schnell weiterzureichen. Deshalb wurden schon diesmal gleich 40.000 DVDs für den Export erstellt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überrascht waren wir bei der Ernennung der Gewinner.  Alle nominierten wurden mit Preisen bedacht, was ungewöhnlich ist. Es gab keine Verlierer, wohl aber erste und zweite Preise in den Kategorien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;u&gt;DOB Womenswear&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
1. potipoti - Streat Fashion&lt;br /&gt;
2. Pepp ART - Variable Fashion  &lt;br /&gt;
3. Annette Kölling - Kindermode&lt;br /&gt;
4. Julia Starp - Ecoistin&lt;br /&gt;
5. Alan Xan Koca - Couturier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;HAKA Menswear&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
1. Geppebba - Streatwear&lt;br /&gt;
2. Ucon Acrobatics - Streatwear&lt;br /&gt;
3. Eva Gronbach - Jeans&lt;br /&gt;
4. Daniel Kroh - Reclothings&lt;br /&gt;
5. Carola Euler - Tennis Shorts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Accessoires - Accessories.&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
1. Encore - Schmuck&lt;br /&gt;
2. Glowybox - Schmuck&lt;br /&gt;
3. Gretchen - Taschen, Leder&lt;br /&gt;
4. Kvast - Strümpfe&lt;br /&gt;
5. Wallrodt - Anhänger, Mützen, Hüte &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Besonders künstlerische Filme, bei denen die Regie mehr im Vordergrund stand als das Modeprodukt, wurden ausdrücklich leider nicht berücksichtigt. Somit fielen  von den ursprünglich von uns genannten 88 eingereichten Filmen offensichtlich 10 Clips unter den Tisch, weil sie den gestellten Kriterien in Länge oder Form nicht entsprachen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links: &lt;a href=&quot;http://www.german-fashion-film-award.com&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.german-fashion-film-award.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
und GermanFashion Modeverband Deutschland e.V. &lt;a href=&quot;http://www.germanfashion.net&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.germanfashion.net&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 07 Jul 2010 01:09:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1240-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Deutsche Knaller beim Münchner Sommer-Filmfestival  </title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1236-Deutsche-Knaller-beim-Muenchner-Sommer-Filmfestival.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Sensationelle Premieren und glückliche Preisträger beim Filmfest München.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:880 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;207&quot; height=&quot;163&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/Filmfest_Muenchen.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG, DAS LETZTE SCHWEIGEN und BERGBLUT auf dem FILMFEST MÜNCHEN lassen die Erwartungen für den Kassenerfolg der deutschen Jungfilmer in die Höhe schnellen. Bereits drei Tage vor Ende des Filmfestes wurden die Preise verkündet und Ralf Westhoff, bekannt als Regisseur des Überraschungserfolgs SHOPPEN, wurde auf dem FILMFEST MÜNCHEN mit dem Förderpreis Deutscher Film für seine Regiearbeit bei dem Film &quot;DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG&quot; ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erfolgsdebüt in München ist der Sympathieträger Westhoff dem erfolgreichen Kinostart einen großen Schritt näher. Der Film, bei dem ein junges Paar vor der Kamera ihre Beziehung zu festigen versucht, wurde von ihm selbst produziert und ist nun auf der Suche nach einem Verleih. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rennen um den mit ingesamt 60.000 Euro dotierten Preis waren 38 Regisseure, Produzenten, Drehbuchautoren und Schauspieler des deutschen Filmnachwuchses, deren Filme in der Reihe Neue Deutsche Kinofilme des Festivals gezeigt werden. Der Förderpreis Deutscher Film, gestiftet von der HypoVereinsbank, der Bavaria Film und dem Bayerischen Rundfunk, ist einer der wichtigsten und höchstdotierten Nachwuchspreise in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung traf eine prominent besetzte Jury. Ihr gehörten dieses Jahr die Schauspielerin Katharina Schüttler (CARLOS), der Kinobetreiber und SPIO-Präsident Steffen Kuchenreuther und der Regisseur Christian Petzold (JERICHOW) an. Die Preise wurden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am Mittwoch, den 30. Juni in München verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;Die Bandbreite der Stile und Themen der Filme zeigte, dass das Filmfest München eine der ersten Adressen für den Nachwuchs ist. Hier beginnen Filmkarrieren&quot;, sagt Festival-Leiter Andreas Ströhl.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Schon in den 90ern Jahren feierten Publikumsklassiker wie ALLEIN UNTER FRAUEN, ABGESCHMINKT oder STADTGESPRÄCH ihre Hitpremieren auf dem Hügel Am Gasteig, bevor sie die Kinokassen zum klingeln brachten. Jetzt scheint sich der Erfolg zu wiederholen und keiner spricht mehr von Filmkrise in München. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls Kinogeschichte geschrieben hat gestern Philipp J. Pamer, der im Alter von 21 begann, den epochalen Historienfilm BERGBLUT über die Zeit von Andreas Hofer und Napoleon mit einem Budget von nur €600 000 zu drehen. &quot;Vor vier Jahren haben alle gesagt, ihr habt doch einen Knall, und jetzt stehen wir hier. Vor zweihundert Jahren haben sich Bayern und Tiroler die Köpfe eingeschlagen, und nun feiert ein Film darüber in München Premiere&quot;, freute sich der 25-jährige Sunnyboy. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;http://www.filmfest-muenchen.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Filmfest München&lt;/a&gt; &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;25. Juni bis 03. Juli 2010&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;In der erweiterten Ansicht, unter nachfolgendem Link, sind die Preisträger in den einzelnen Kategorien aufgelistet. Darunter auch der Publikumspreis, der erst am letzten Tag an &quot;Bergblut&quot; von Philipp J. Pamer vergeben wurde.&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1236-Deutsche-Knaller-beim-Muenchner-Sommer-Filmfestival.html#extended&quot;&gt;&quot;Deutsche Knaller beim Münchner Sommer-Filmfestival  &quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 03 Jul 2010 00:15:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>ver.di - Fernsehpreises 2010 </title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1222-ver.di-Fernsehpreises-2010.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Auszeichnung für ein Drehbuch und eine Regiearbeit in Babelsberg.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:150 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;114&quot; height=&quot;110&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/verdi_logo.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  &lt;a href=&quot;http://www.verdi.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ver.di&lt;/a&gt;  Fernsehpreis zeichnet jedes Jahr ein Drehbuch und eine Regiearbeit aus. Er ist mit 7.500 Euro dotiert und wird seit 1965 vergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr sind die Preisträger Stephan Falk und Lars Montag für das Drehbuch zum ARD-Fernsehspiel »&lt;a href=&quot;http://www.daserste.de/Tatort/sendung.asp?datum=01.02.2009&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Tatort: Kassensturz&lt;/a&gt;« und Connie Walther für die Regie zum ARD-Film »&lt;a href=&quot;http://www.daserste.de/filmmittwoch/sendung_dyn~film,2066~cm.asp&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Frau Böhn sagt nein&lt;/a&gt;« – eine ehrende Anerkennung wurde den Drehbuchautoren Benedikt Röskau und Sylvia Leuker und dem Regisseur Andreas Senn für den ZDF-Film »&lt;a href=&quot;http://fernsehfilm.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7898145,00.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Über den Tod hinaus&lt;/a&gt;« zugesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prämiert werden damit zwei Fernsehspiele, die nach Auffassung der sieben köpfigen Jury »unter Wahrung künstlerischer Gesichtspunkte zeit- und gesellschaftspolitische Stoffe behandeln, die geeignet sind, die politische Bildung zu vertiefen«. Darüber hinaus sollen die Filme die Urteilsfähigkeit in gesellschaftspolitischen Fragen erhöhen und die Bereitschaft zum politischen Engagement für Freiheit und Demokratie anregen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ver.di-Fernsehpreis für die Sparten Drehbuch und Regie wird am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;3. Juli um 11:00 Uhr&lt;/font&gt; bei einem Festakt in der in der Hochschule für Film und Fernsehen »&lt;a href=&quot;http://www.hff-potsdam.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Konrad Wolf&lt;/a&gt;« in Potsdam verliehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HFF &quot;Konrad Wolf&quot;&lt;br /&gt;
Marlene-Dietrich-Allee 11&lt;br /&gt;
14482 Potsdam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmeldung zur Teilnahme für ver.di Mitglieder, Filmschaffende oder Journalisten bis Mittwoch, &lt;font color=&quot;#FF0000&quot;&gt;23.6.2010&lt;/font&gt; per Mail bei: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;connexx.av GmbH&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
c/o ver.di&lt;br /&gt;
Kathlen Eggerling - Projektmanagerin&lt;br /&gt;
Köpenicker Straße 30 - 10179 Berlin&lt;br /&gt;
Tel: 030 / 88 66 54 16&lt;br /&gt;
Fax: 030 / 88 66 59 35&lt;br /&gt;
Mobil: 0160 / 97 84 61 43&lt;br /&gt;
Mail: &lt;a href=&quot;mailto://kathlen.eggerling@connexx-av.de&quot;&gt;kathlen.eggerling@connexx-av.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Web: &lt;a href=&quot;http://www.connexx-av.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.connexx-av.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 21 Jun 2010 00:02:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Filmfestspiele in Cannes im Zeichen der Krise?</title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1203-Filmfestspiele-in-Cannes-im-Zeichen-der-Krise.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Berlinale Chef war diesmal nicht dabei, zur 63. Preisverleihung an der Cote d&#039;Azur. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:561 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;146&quot; height=&quot;78&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/logo_festival_cannes.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Pfingstsonntagabend, den 23. Mai 2010 wurden in &lt;a href=&quot;http://www.festival-cannes.com/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Cannes&lt;/a&gt; die Preise verkündet. Viel ist in den zahlreichen Medien schon geschrieben worden. Deswegen wollen wir hier an dieser Stelle nur noch einmal das Wichtigste zusammenfassen. Nach 27 Jahren regelmäßiger Anwesenheit beschloss &lt;a href=&quot;http://www.berlinale.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Berlinale&lt;/a&gt; Leiter Dieter Kosslik,  dem größten A-Festival diesmal fernzubleiben. Auf einer Podiumsdiskussion der &lt;a href=&quot;http://www.imh-deutschland.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Internationalen Medienhilfe&lt;/a&gt; (&lt;em&gt;siehe BAF-Blog vom&lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1192-Dieter-Kosslick-beim-Internationalen-Medientreff.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;14. Mai&lt;/a&gt;) verkündete er am 17. Mai mit gewisser Häme, nicht noch einmal dort jene Filme sehen zu wollen, die bei der 60. Berlinale 2010 in der Auswahlkommission durchgefallen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeichen der weltweiten Finanzkrise wollte er wohl das Palaver der Journalisten nicht hören, warum das Cannes Festival diesmal im Ganzen für die Einen recht mau ausfiel, während es Andere bejubelten. Die Krise ist nämlich in den Filmen, die trotz Geldmangel entstehen, vielfach präsent. So verfolgte Dieter Kosslik die täglichen Berichte lieber von Berlin aus, um sich bald wieder ganz der Berlinale widmen zu können. Auf unsere Frage beim Internationaler Medientreff, ob er glaube, dass die Berlinale einmal Cannes überflügeln könne und womöglich in ferner Zukunft mit dem ständig ausufernden &lt;a href=&quot;http://www.efm-berlinale.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;European Film Market&lt;/a&gt; (EFM) vom Martin-Gropius-Bau in ein modernisiertes &lt;a href=&quot;http://www.icc-berlin.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;ICC Berlin&lt;/a&gt; einziehen würde, verneinte er eindeutig. Heimweh nach dem Kurfürstendamm in der ehemaligen West-City  bestehe schon und eine Berlinale im Sommer, wie zu früheren Zeiten wäre sicherlich auch schöner, als das Bibbern der Stars auf dem roten Teppich im letzten, extrem kalten Winter. Aber die Konkurrenz ist unerbitterlich und neue Festivals, wie beispielsweise das &lt;a href=&quot;http://www.romacinemafest.it&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Filmfest Rom&lt;/a&gt;, engen den Filmmarkt dermaßen ein, dass das Angebot an guten Filmen jetzt schon knapp wird, wie man in Cannes beobachten kann. Der Potsdamer Platz hat sich außerdem gut eingeführt  und wird bestimmt noch viele Jahre bestehen bleiben. (30% Zuwachs bei den Zuschauerzahlen und 99.6% Auslastung durch die Kartenverkäufe.) Deshalb sollte man in Berlin keine Experimente wagen. Sorgen bereite ihm vielmehr der Zoo Palast, der wegen der geplanten Umbaumaßnahmen zur nächsten Berlinale 2011 nicht zur Verfügung stehe und das Platzangebot für die Zuschauer deutlich verknappen werde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Platz Sorgen hatte man in Cannes weniger. Viele ursprünglich geplante US-Produktionen wurden nicht rechtzeitig fertig oder mussten wegen knapper Kassen gänzlich abgesagt werden. Die begehrte Goldene Palme, der wichtigste Preis des französischen Festivals,  ging deshalb überraschend nach Thailand: Der Film &quot;Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives&quot; des Regisseurs Apichatpong Weerasethakul erhielt die Palme d&#039;Or als bester Film im offiziellen Wettbewerb beim 63. Filmfestival in Cannes. Der Thailänder setzte sich mit seinem Werk, das die traumartigen letzten Tage eines Mannes schildert, der an Nierenversagen stirbt, gegen 18 weitere Wettbewerbsfilme durch. Es ist die erste Auszeichnung dieser Art für Thailand. Der Beitrag war zuvor als cineastischer Geheimtip gehandelt worden. Apichatpong (39) gehört zu den unbequemen Filmemachern in seiner Heimat. Er fasst gerne Tabu-Themen an wie Homosexualität. Der Regisseur wettert auch gegen die strenge Zensur und pocht auf Wandel. Viele seiner Filme sind verboten. Sein Film zeigt einen schwerkranken Mann, der von den Geistern seiner verstorbenen Familienangehörigen in den Tod bgleitet wird. Damit setzte sich die die Poesie durch beim 63. Filmfestival von Cannes und ließ alles Politische mit Filmen über den Algerien- und den Irakkrieg und alles Plakative außen vor. - Erstmals im Wettbewerb war auch ein Film aus dem Tschad zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;u&gt;Die Preise:&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Die goldene Palme (Palme d&#039;Or) für den besten Film: &quot;Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives&quot; des Regisseurs Apichatpong Weerasethakul. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Der Große Preis der Jury ging an den französischen Filmemacher Xavier Beauvois für &quot;Des hommes et des dieux&quot;. Mit dem Grand Prix du Jury wird seit 1959 der innovativste Film des Wettbewerbs ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Preis der Jury (Prix du Jury): &quot;A screaming man&quot; von Mahamat-Saleh Haroun, Tschad. Es ist der drittwichtigste Preis der Festspiele bei dem maßgeblich die Neuartigkeit eines Beitrags ausschlaggebend ist und von der Jury besonders geschätzt wird. Hier konnte man sich häufig nicht auf einen Preisträger einigen, so dass die Auszeichnung oft an zwei Filme in der Vergangenheit vergeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Die Ehrung als bester Regisseur (Prix de la mise en scène) wurde an der südfranzösischen Cote d&#039;Azur Mathieu Amalric zuteil für seinen Film &quot;On Tour&quot; (&quot;Tournee&quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Als beste Schauspielerin wurde die Französin Juliette Binoche geehrt. Die 46-Jährige spielt in dem Streifen des iranischen Regisseurs Abbas Kiarostami &quot;Copie Conforme&quot; die Hauptrolle, eine unglückliche Kunsthändlerin. Den Preis für den besten männlichen Darsteller teilen sich der spanische Schauspieler Javier Bardem (&quot;Biutiful&quot;) und sein italienischer Kollege Elio Germano (&quot;La Nostra Vita&quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Bestes Drehbuch (Prix du scénario): &quot;Poetry&quot; von Lee Chang Dong (Korea)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Goldene Kamera (Camera d&#039;Or): Michale Rowe (Mexiko) für &quot;Ano Bisiesto&quot;. Die Auszeichnung für den besten Debütfilm führte 1978 der damalige Festivalpräsident Gilles Jacob ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Der beste Kurzfilm wurde mit der Palme d&#039;Or du court métrage ausgezeichnet und ging an Serge Avedikian (Frankreich) für &quot;Chienne d&quot;Histoire&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der US-Kultregisseur Tim Burton leitete dieses Jahr die Jury des 63. Filmfestivals in Cannes. Der 51-Jährige zählt zu den Stammgästen: 1994 stand er mit seinem Spielfilm &quot;Ed Wood&quot; selbst auf der Liste für die Goldene Palme. Die weiteren Jurymitglieder waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kate Beckinsale (Schauspielerin/GBR), Giovanna Mezzogiorno (Schauspiel./ITA), Alberto Barbera (Nat.Kinomuseum/ITA), Emmanuel Carrere (Regis./Autor/FRA), Benicio Del Toro (Schauspieler/PUR), Victor Erice (Regisseur/ESP), Shekhar Kapur (Regis./Schausp./IND), Alexandre Desplat (Komponist/FRA). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#0000A0&quot;&gt;In der nachfolgenden erweiterten Ansicht haben wir noch einmal alle diesjährigen Wettbewerbsfilme und die &quot;Goldenen Palmen&quot; der letzten Jahre aufgelistet. Die Liste der 28 &quot;German Films&quot; im Auftrag deutscher Produzenten und Weltvertriebe hatten wir bereits am &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1161-Robin-Hood-eroeffnet-Festival-de-Cannes.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;11. Mai hier im BAF-Blog&lt;/a&gt; präsentiert.&lt;/font&gt;     &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1203-Filmfestspiele-in-Cannes-im-Zeichen-der-Krise.html#extended&quot;&gt;&quot;Filmfestspiele in Cannes im Zeichen der Krise?&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 28 May 2010 00:09:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Interfilm beim New Media Shorts Award in China geehrt</title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1201-Interfilm-beim-New-Media-Shorts-Award-in-China-geehrt.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Acht Filme des interfilm-Vertriebs gewannen in Shenzhen stolze Auszeichnungen beim Award. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:71 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;147&quot; height=&quot;75&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/InterfilmLogo.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als frisch erwählter, offizieller Kommunikationspartner der monatlichen interfilm Shorts Attack! freuen wir uns im BAF-Blog, sogleich weitere überraschende Meldungen von &lt;a href=&quot;http://www.interfilm.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;interfilm Berlin&lt;/a&gt; verkünden zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim &lt;a href=&quot;http://www.s1979.com/m/young/zt/videocompetition/detaileng.shtml&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;1st Chinese International (King Bonn) New Media Shorts Award&lt;/a&gt;, der vom &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;10. - 12. Mai&lt;/font&gt; in Shenzhen stattfand, konnte interfilm Festivalleiter Heinz Hermanns den zahlreichen Filmemachern, die kurzfristig zur Preisverleihung nach China eingeflogen wurden,  persönlich gratulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Insgesamt acht Filme des interfilm-Vertriebs gewannen im Wettbewerb: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• &lt;a href=&quot;http://www.ostkreuzfilm.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Ostkreuz&lt;/a&gt; (Tom Kretschmer und Laura Geiger) aus Berlin erhalten als Best Directors 5000,-€ &lt;br /&gt;
• Volltreffer (Peter Dietrich) aus Deutschland erhält als Best Screenwriter 5000,-€ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 weitere interfilm-Filme gewannen Preise in den folgenden Kategorien: &lt;br /&gt;
• The Funk (Cris Jones) wurde als Excellent Experimental Drama gewählt&lt;br /&gt;
• One Minute Fly (Michael Reichert) erhielt den Excellent Animation Award &lt;br /&gt;
• Inukshuk (Camillelvis Thery) wurde mit dem Excellent Design Award ausgezeichnet &lt;br /&gt;
• Plac (Ana Husman) wurde als Excellent Documentary Director geehrt &lt;br /&gt;
• Noodles (Jordan Feldman) und Sommersonntag (Fred Breinersdorfer, Sigi Kamml) gewannen den Jury Panel&#039;s Special Innovation Award &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:624 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;108&quot; height=&quot;110&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/KUKI_logo.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;big&gt;&lt;strong&gt;LETZER AUFRUF ZUR &lt;font color=&quot;#0000FF&quot;&gt;KUKI&lt;/font&gt; FILMEINREICHUNG! &lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;&lt;br /&gt;
3. INTERNATIONALES KINDER UND JUGEND KURZFILMFESTIVAL BERLIN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;big&gt;&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;EINSENDESCHLUSS ist der 28. Mai 2010&lt;/font&gt;&lt;/big&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reglements unter: &lt;a href=&quot;http://www.interfilm.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.interfilm.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Reiche den Film ein bei &lt;a href=&quot;http://www.shortfilmdepot.com&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.shortfilmdepot.com&lt;/a&gt;!&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Über Short Film Depot können Filme - ohne Gebühr - bei mehreren Festivals eingereicht werden. Ein Film ist nur ein einziges Mal zu registrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KUKI das Internationale Kurzfilmfestival für Kinder und Jugendliche Berlin ruft Filmschaffende auf, sich mit Kurzfilmen zu bewerben. Während der acht Festivaltage vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;14. - 21. November 2010&lt;/font&gt; werden in Wettbewerben und Rahmenprogrammen über 100 Werke gezeigt. Es werden Preise im Wert von 3.000,- EUR vergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder- und Jugendjurys verleihen „KUKI Short Awards“ in den Kategorien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Die Wettbewerbe:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Internationale Filme für Kinder&lt;br /&gt;
Internationale Filme für Jugendliche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Spezialprogramme:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Dokumentarfilme für Kinder und Jugendliche&lt;br /&gt;
Thematische Programme&lt;br /&gt;
Englisch- und spanischsprachige Programme &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
-------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:622 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;42&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/shorts_attack1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Shorts Attack! von interfilm finden am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;09. Juni&lt;/font&gt; unter dem Motto &quot;Anpfiff&quot; statt. Pünktlich zur Fußball WM widmet sich das Programm im Kino Babylon Berlin:Mitte um 20:00 Uhr dem leidenschaftlichen Thema Fußballfieber 90 Minuten voller Hingabe, Enthusiasmus, Tragik und Komik. Von dokumentarischen Aufnahmen des Ballkults über skurrile Fußballgeschichten bis zu gnadenlosem Sozialrealismus: Das Phänomen Fußball wird facettenreich erkundet und um überraschende Dimensionen bereichert. Preisgekrönte Klassiker („The Refuge City“), exzentrische Publikumslieblinge („Balls“) sowie jüngste Erfolge („L&#039;arbitro“) garantieren ein siegreiches Ballvergnügen bei der 99. Ausgabe! Wir werden pünktlich zur Veranstaltung noch einmal näher auf die Beiträge eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Shorts Attack!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Anpfiff - Die Fußball-Rolle&lt;br /&gt;
Am Mittwoch, den &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;09. Juni 2010 um 20:00 Uhr&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz&lt;br /&gt;
Rosa-Luxemburg-Straße 30&lt;br /&gt;
10178 Berlin&lt;br /&gt;
Web: &lt;a href=&quot;http://www.babylonberlin.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.babylonberlin.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;http://www.interfilm.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.interfilm.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 22 May 2010 00:02:00 +0200</pubDate>
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    <title>Deutsche &amp; Berliner Filmpreise - die Nachlese</title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1171-Deutsche-Berliner-Filmpreise-die-Nachlese.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Deutscher Filmpreis, Sehsüchte Potsdam und Achtung Berlin Award.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:77 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;71&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/Deutscher_Filmpreis.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Deutsche Filmpreis 2010&lt;/strong&gt;     &lt;br /&gt;
»&lt;a href=&quot;http://www.deutscher-filmpreis.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Der Deutsche Filmpreis&lt;/a&gt;«, der dieses Jahr sein 60-jähriges Bestehen feierte, wurde am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;23. April 2010&lt;/font&gt; erstmals im Berliner Friedrichstadt Palast verliehen. Gewohnt charmant und unterhaltsam führte Barbara Schöneberger als Moderatorin durch den Gala-Abend. Es gab 16 Preiskategorien, u.a. &quot;Bester Spielfilm&quot;, &quot;Bester Kinder- und Jugendfilm&quot;, &quot;Bester Dokumentarfilm&quot;,  &quot;Beste(r) Darsteller(in) einer Hauptrolle&quot;, &quot;Beste Regie&quot;, &quot;Bestes Drehbuch&quot; und erstmals eine Lola für das &quot;Beste Maskenbild&quot; sowie den Ehrenpreis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die renommierteste Auszeichnung für den deutschen Film ist mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von 2,855 Millionen Euro des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) dotiert und wurde nach der Wahl durch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie von Kulturstaatsminister Bernd Neumann verliehen. Die künstlerische Leitung der Veranstaltung übernahmen Benjamin Herrmann und Florian Gallenberger.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Hanekes Film &quot;Das weiße Band&quot; hat bei der Lola-Verleihung in Berlin abgeräumt. Das Drama wurde zum besten deutschen Film gekürt und siegt in neun weiteren Kategorien, darunter Regie, Drehbuch, Kamera sowie Haupt- und Nebenrolle. Haneke setzte sich gegen &quot;Alle Anderen&quot; von Maren Ade, &quot;Die Fremde&quot; von Feo Aladag, &quot;Soul Kitchen&quot; von Fatih Akin, &quot;Sturm&quot; von Hans-Christian Schmid und &quot;Wüstenblume&quot; von Sherry Hormann durch.  Insgesamt bekam &quot;Das weiße Band&quot; bei 13 Nominierungen 10 Preise, darunter der 61-jährige Burkhart Klaußner als beste Darsteller. Klaußner sagte, er freue sich besonders, weil das Thema Kindesmissbrauch, das in dem Film Hauptthema sei, in den letzten Tagen eine ungeahnte Aktualität  bekommen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beste Darstellerin wurde Sibel Kekilli (&quot;Die Fremde&quot;) mit einer Lola geehrt. &quot;Vorstadtkrokodile&quot; (Christian Ditter) wurde zum besten Kinderfilm gekürt. In der Kategorie bester Dokumentarfilm siegte &quot;Das Herz von Jenin&quot; von Marcus Vetter und Leon Geller. Für die beste männliche Nebenrolle bekam Justus von Dohnanyi  (&quot;Männerherzen&quot;) eine Lola; beste weibliche Nebenrolle war die 15-jährige Maria Victoria Dragus (&quot;Das Weiße Band&quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ehrenpreis ging an den Münchner Produzenten Bernd Eichinger. Eichinger, 1949 in Neuburg an der Donau geboren, gründete 1974 seine erste Produktionsfirma Solaris Film. In den 70ern produzierte er Autorenfilme von Regisseuren wie Wim Wenders, Alexander Kluge  und Edgar Reitz. 1979 erwarb er Anteile der Verleihfirma Constantin Film. Seine erste Produktion dort war &quot;Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo&quot;. Zu den weiteren Filmen des diesjährigen  Ehrenpreisträgers zählen &quot;Das Geisterhaus&quot; von Bille August, &quot;Der bewegte Mann&quot; von Sönke Wortmann, &quot;Das Parfum&quot; von Tom Tykwer nach dem Roman von Patrick Süskind, &quot;Der Untergang&quot; von Oliver Hirschbiegel und &quot;Der Baader Meinhof Komplex&quot; von Uli Edel.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;74&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/achtungberlin.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Achtung Berlin - New Berlin Film Award&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Genau zwei Tage vor der Verleihung des Deutschen Filmpreises wurde im Kino Babylon am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;21. April 2010&lt;/font&gt; unter der Schirmherrschaft vom &lt;a href=&quot;http://www.medienboard.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Medienbord&lt;/a&gt; Berlin-Brandenburg der »&lt;a href=&quot;http://www.achtungberlin.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Achtung Berlin Award&lt;/a&gt;« verliehen. Zur Überraschung der geladenen Gäste konnten auf dem mittlerweile drittgrößten Filmfestival der Stadt gleich zwei Regisseure den begehrten Preis in der Kategorie “Bester Spielfilm“ in Empfang nehmen. “Saturn Returns” von Lior Shamriz erhielt 2500 Euro in bar und Marvin Kren erhielt für seinen Spielfilm “Rammbock” einen Sachgutschein für Filmequipment in der gleichen Höhe. Wir haben beide Filme gesehen und fanden besonders &quot;Saturn Returns&quot; von der israelischen Regisseurin beachtenswert. Er beschreibt sehr fantasiereich in einer fremden Stadt gestrandete Künstler, die nicht zueinanderpassen wollen und dennoch täglich in der Weltstadt Berlin den Tag gemeinsam verbringen. Auch &quot;Rammbock&quot; könnte für ein kaputtes, marodes Berlin stehen, in der fast alle Bewohner irgendwie krank sind und aus Habgier übereinander herfallen. Uns gefiel der Splatter-Film dennoch weniger. Vielmehr hätten wir uns eine Auszeichnung für den Independent Film &quot;Die Entbehrlichen&quot; von dem &lt;a href=&quot;http://www.hff-potsdam.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;HFF&lt;/a&gt;-Absolventen Andreas Arnstedt gewünscht, der ebenfalls eine marode Gesellschaft von Hartz IV-Empfänger besonders rührig und mit viel Einfühlungsvermögen für Details zeigt. Der Applaus in dem voll besetzten Kino war jedenfalls großartig.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:790 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;52&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/Sehsuechte_logo.serendipityThumb.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sehsüchte - Internationales Studentenfilmfestival&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Gleich im Anschluss an »Achtung Berlin Award« ging es in Potsdam und Babelsberg vom &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;21. bis 25. April&lt;/font&gt; mit den »&lt;a href=&quot;http://www.sehsuechte.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Sehsüchten&lt;/a&gt;«, dem größten Internationalen Studenten Filmfestival, weiter. Glücklicherweise konnten im Laufe des Festivals einige internationale Gäste doch noch mit dem Flugzeug in Berlin landen, was nach dem Ausbruch des isländischen Vulkans anfänglich gar nicht mehr vermutet worden war. So bescherte letztes Wochenende das Festival dem Kino Thalia in Babelsberg doch noch volle Plätze und mit 6.000 Festivalbesuchern zählten die Veranstalter sogar 1000 Gäste mehr als im Vorjahr. Die Zuschauer wurden mit einem überaus spannenden und sehr anspruchsvollen, kurz- und mittellangen Filmprogramm belohnt. Darunter waren auch einige Dokumentarfilme, wie der &quot;Shosholoza Express&quot; von Beatrice Moller, der beim »&lt;a href=&quot;http://www.achtungberlin.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Achtung Berlin Award&lt;/a&gt;« gleich zwei Preise mit nach Hause nehmen konnte. Das Programm war so umfangreich, dass wir bis zur Preisverleihung nicht annähernd die Hälfte sehen konnten. Fast jeder bis dahin von uns gesehene Film begeisterte diesmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Preisverleihung am Samstag, den 24. April stürzte der Server ab. Doch es gab genügend Sekt gratis, um die Anwesenden bei guter Laune zu halten. Die charmante Moderatorin des Studienganges der Filmwissenschaftler an der &lt;a href=&quot;http://www.hff-potsdam.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;HFF-Potsdam&lt;/a&gt; hatte bereits ein paar Erfahrungen auf der Bühne bei Viva gesammelt und überspielte die Pannen so gekonnt, dass kaum einem auffiel, dass keine Filmausschnitte der Preisträger bei der Verleihung gezeigt werden konnten. Dafür verlief am Sonntag bei der Nachlese alles reibungslos, als alle Preisträger noch einmal in kompletter Länge zu sehen waren. Zu allerletzt wurde der witzigste Film des Festivals gezeigt, der nicht nur den Zuschauerpreis gewann, sondern zurecht bereits einen »Cligari Preis« erhalten hatte. Dieser wird vom Förderverein der &lt;a href=&quot;http://www.filmakademie.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Filmakademie Baden Württemberg&lt;/a&gt; in Ludwigsburg an besonders begabte und engagierte Studenten verliehen. Diesmal ging er an  Vatermutterkind von Daniel Karl Krause. Unter den 14 Filmpreisen konnte übrigens auch dieses Jahr die Filmakademie in Ludwigsburg mit fünf Preisen einen überwältigenden Erfolg feiern. Zum »Besten Spielfilm« ernannte die Jury um Fritzi Haberlandt, Wolfgang Becker, Fred Kelemen, Hans Funck und Simone Bär allerdings den slowakischen Film &quot;Otec&quot; (The Father) von Lukas Hanulak. »Bester Dokumentarfilm« wurde &quot;Frauenzimmer&quot; von Saara Aila Waasner, der auch beim Achtung Berlin Award eine Auszeichnung erhalten hatte. Keinen Preis erhielt leider der Dokumentarfilm &quot;Lil&#039;A&quot; von Katharina Sophie Brauer der HFF-Potsdam, der - unserer Meinung nach - besonders eindrucksvoll einen 12 jährigen hyperaktiven Berliner Jungen im Tanzstudio beim Breakdance mit der Kamera begleitet.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#0000FF&quot;&gt;In der erweiterten Ansicht unter nachfolgendem Link haben wir alle Preisträger noch einmal aufgelistet.&lt;/font&gt;  &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1171-Deutsche-Berliner-Filmpreise-die-Nachlese.html#extended&quot;&gt;&quot;Deutsche &amp;amp; Berliner Filmpreise - die Nachlese&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 30 Apr 2010 00:04:00 +0200</pubDate>
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    <title>Öko-Filmgespräch und Preisverleihung der 5. Ökofilmtour </title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1150-OEko-Filmgespraech-und-Preisverleihung-der-5.-OEkofilmtour.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Öko-Filmgespräch am 14.4. sowie Abschlussveranstaltung der ökofilmtour im Filmmuseum am 20.4.2010&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:785 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;418&quot; height=&quot;58&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/Filmmuseum_Potsdam.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während am 20. April in den Thalia Arthouse Kinos die Eröffnung des Internationalen Potsdamer Studentenfilmfestivals »&lt;a href=&quot;http://www.sehsuechte.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;sehsüchte&lt;/a&gt;« gefeiert wird, betritt zur gleichen Zeit im Filmmuseum Potsdam der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck die Bühne, um als Schirmherr der 5. Ökofilmtour 2010 die Abschlussveranstaltung und die Preisverleihung offiziell einzuleiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grußwort wird Jann Jakobs (Oberbürgermeister der Stadt Potsdam) an die versammelten Teilnehmer richten und die Preisverleihung übernimmt Anita Tack (Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg). Monika Griefahn wird Sprecherin der Jury sein und Hellmuth Henneberg vom RBB-Fernsehen übernimmt die Moderation für das Rahmenprogramm. Für den guten Ton sorgt IG Blech, die Showband und Blaskapelle der besonderen Art. Die 20 Global Player zelebrieren  weltmusikalische Melodien &amp;amp; Rhythmen aus vielen Ländern. Das Berliner Ensemble IG Blech kommt gerade erst von einer langen Reise durch Zentralamerika und der Karibik zurück nach Potsdam. Nicht ungerühmt sollen ihre wortwitzigen Ansagen sein. Mit dicker Tuba waren sie nämlich voriges Jahr erstmalig auf Kuba. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum feierlichen Programm der Abschlussveranstaltung und Preisverleihung zur 5. Ökofilmtour 2010 gehört auch die Präsentation des ersten Natur-Dokumentarfilms: Der Hirschkäfer (R: Ulrich K. T. Schulz, D 1921). Gezeigt wird der tägliche Überlebenskampf des titelgebenden Tieres. Aufnahmen aus der Natur und Laboraufnahmen wechseln sich ab. Nach der Bekanntgabe und Überreichung der Preise gibt es ein Festivalausklang mit Musik im Foyer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Preise &lt;/strong&gt;  &lt;br /&gt;
• Bester Kinder- und Jugendfilm&lt;br /&gt;
• Hoimar-von-Ditfurth-Preis für die beste journalistische Leistung&lt;br /&gt;
• Bester Naturfilm, dotiert mit 5.000 € von der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg aus Mitteln der Land Brandenburg Lotto GmbH „Glücksspirale“&lt;br /&gt;
• Preis der Stadt Potsdam für die beste künstlerische Leistung, dotiert mit 5.000 € von der Jugend-, Kultur-, Sport- und Sozialstiftung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam&lt;br /&gt;
• Zuschauerpreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bekannte Bildhauer Gerhard Rommel gestaltete, wie in den Vorjahren, für alle Preiskategorien eine Medaille (5 Medaillen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preisverleihung der 5. Ökofilmtour&lt;br /&gt;
am &lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;20. April um 18:00 Uhr&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
im Filmmuseum Potsdam &lt;br /&gt;
Web: &lt;a href=&quot;http://www.filmmuseum-potsdam.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.filmmuseum-potsdam.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;http://www.oekofilmtour.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.oekofilmtour.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am &lt;font color=&quot;#0000FF&quot;&gt;14. April&lt;/font&gt; zeigt Carl A. Fechner beim Öko-Filmgespräch mit Dr. Hermann Scheer (MdB) seinen Film &quot;Die 4. Revolution&quot; im Potsdamer Marstall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;560&quot; height=&quot;340&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/B90UQg_AAmI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/B90UQg_AAmI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;450&quot; height=&quot;273&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr zum Film, der bereits bundesweit am 18. März gestartet war, sowie Link zum Trailer unter: &lt;a href=&quot;http://www.energyautonomy.org&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.energyautonomy.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Öko-Filmgespräch&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
mit Dr. Hermann Scheer (MdB) und Carl-A. Fechner (Filmemacher)&lt;br /&gt;
Mittwoch, &lt;font color=&quot;#0000FF&quot;&gt;14. April, 20:00 Uhr&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
Filmmuseum Potsdam &lt;br /&gt;
Marstall am Lustgarten &lt;br /&gt;
Breite Straße 13 &lt;br /&gt;
14467 Potsdam&lt;br /&gt;
Web: &lt;a href=&quot;http://www.filmmuseum-potsdam.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.filmmuseum-potsdam.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen unter &lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;http://www.oekofilmtour.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.oekofilmtour.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 13 Apr 2010 00:03:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Grimme-Preis für DSF-Dokumentation über Homosexualität</title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1126-Grimme-Preis-fuer-DSF-Dokumentation-ueber-Homosexualitaet.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Die Verleihung des undotierten Grimmepreises findet morgen, den 26. März in Marl statt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:795 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;199&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/Adolf_Grimme_Preis.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Auszeichnung für deutsche Fernsehproduktionen ist der Adolf-Grimme-Preis des &lt;a href=&quot;http://www.grimme-institut.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Adolf-Grimme-Instituts&lt;/a&gt; in Marl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise streiten sich um den Adolf-Grimme-Preis die öffentlich-rechtlichen Programme. Doch in diesem Jahr gibt es eine überraschende Ausnahme. Der &quot;Adolf-Grimme-Preis Spezial&quot; in der Kategorie Information und Kultur geht 2010 an die DSF-Dokumentation &quot;Tabubruch - Der neue Weg von Homosexualität im Fußball&quot; von Filmemacher Aljoscha Pause. Bereits bei der Nominierung hatte die Jury Pauses Reportage über das brisante Thema Homosexualität im Fußball als &quot;eine journalistisch herausragende und mutige Leistung&quot; gewürdigt. Jahrzehntelang wurde nämlich über Homosexualität im Fußball nicht gesprochen. Und auch aktuell provoziert das Thema manch ablehnende Worte sogar von verantwortlichen Sportfunktionären. Dabei erfüllen homophobe Äußerungen und Ausgrenzung aufgrund sexueller Neigungen den Tatbestand der Belästigung und rechtfertigen sogar Schadenersatzansprüche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher fand das Thema wenig Beachtung und wurde totgeschwiegen. Doch nachdem der Schiedsrichter Michael Kempter den Ex-Funktionär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Manfred Amerell wegen angeblicher sexueller Belästigung bloß stellte, kontert dieser und zieht über DFB-Präsident Theo Zwanziger wegen übler Nachrede und Verleumdung her. In der Sache ist der augenblickliche mediale Rachefeldzug im DFB einer toleranten Grundsatzdiskussion um Homosexualität im Sport eher abträglich als nützlich. Solange das Thema derart weiter köchelt, wird kein Profispieler, auch wenn er noch so beliebt ist, mit einem Coming-out an die Öffentlichkeit gehen. Dabei kann die Geheimnistuerei im Verborgenen, bleibende psychische Schäden hervorrufen und manchmal sogar die Gewissenskonflikte zum Selbstmord führen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Internet Portal &lt;a href=&quot;http://www.detektor.fm&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;detektor.fm&lt;/a&gt; hat sich dem Thema gewidmet und mit dem Fernsehjournalisten Aljoscha Pause über seinen Film und seine Erfahrungen im Online Radio Interview gesprochen, &lt;a href=&quot;http://detektor.fm/kultur/ruetteln-am-tabu-grimmepreis-fuer-doku-zu-homosexualitaet-im-fussball/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;das hier abrufbar&lt;/a&gt; ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem präsentieren wir direkt im BAF-Blog den Ersten von fünf  Teilen der DSF-Reportage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;480&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/B1FJ2jLfdV8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/B1FJ2jLfdV8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;445&quot; height=&quot;361&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=B1FJ2jLfdV8&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Hier auf YouTube&lt;/a&gt; können auch die weiteren Teile angesehen werden. Wegen des besonders großen öffentlichen Interesses und hoher Abrufzahlen kann der Videostream gegebenenfalls manchmal stocken und der Start des Films etwas verzögert anlaufen. Wir empfehlen für eine ruckelfreie Ansicht, den Film kurzzeitig zu pausieren und dann nochmals - etwas später - weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zum diesjährigen Überraschungspreisträger DSF gingen letztes Jahr insgesamt 14 Preise an die öffentlich-rechtlichen Anstalten. Davon erhielt das ZDF/3Sat zwei Preise und nur ein Preis ging an den großen Privatsender RTL. Diese Jahr kann das ZDF zwar sechs Preise abräumen und trumpft vor allem in der Kategorie Fiktion auf, doch der Hauptgewinner ist erstmals eine Dokumentation des Deutschen Sportfernsehens (&lt;a href=&quot;http://www.dsf.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;DSF&lt;/a&gt;). Überraschende Achtungserfolge erzielte auch der Privatsender ProSieben in der Kategorie Information &amp;amp; Kultur mit &quot;Galileo Spezial - Karawane der Hoffnung&quot; zum Thema Genitalverstümmlung. Ein Novum, wie Grimme-Institut-Direktor Uwe Kammann auf der Pressekonferenz vorab bemerkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den weiteren Gewinner in der Kategorie Information &amp;amp; Kultur zählen nach den Privatsendern unter anderem noch die Dokumentation &quot;Eisenfresser&quot; (BR/Arte/rbb), welche die Folgen der jährlichen Hungersnot im Norden Bangladeschs thematisiert, wie auch die ZDF-Produktion &quot;&lt;a href=&quot;http://www.henners-traum.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Henners Traum&lt;/a&gt;&quot; des Dokumentarfilmers Klaus Stern. Letztere erzählt von der (Wahn-)Idee eines Bürgermeisters, eines der größten Tourismusprojekte Europas in dem kleinen Ort Hofgeismar in Nordhessen anzusiedeln. Wir hatten im BAF-Blog bereits am &lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/945-Weiterbildung-mit-Bildungspraemie.html&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;23.09.2009&lt;/a&gt; auf eine Gesprächsrunde mit dem Dokumentarfilmer Klaus Stern bei einem Workshop des Berliner Instituts für Schauspiel Film und Fernsehen (&lt;a href=&quot;http://www.isff-berlin.eu/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;iSFF&lt;/a&gt;) hingewiesen. Dort konnten wir persönlich mit dem Filmemacher über den hervorragenden Film und seine Herangehensweise diskutieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch könnte das deutsche Fernsehen im Unterhaltungsbereich durchaus mutiger werden, befand die Jury. Wünschenswert seien mehr freche, schrille und laute Formate. Insgesamt zeigte sich Kammann mit dem Fernsehjahr 2009 mehr als zufrieden: &quot;Es gab wieder viel gutes und exzellentes Fernsehen und das in einem breiten Spektrum&quot;, bilanzierte der Direktor. Mühe, die zwölf Preise zu vergeben, habe die Jury nicht gehabt. Zehn der zwölf Auszeichnungen gingen an die öffentlich-rechtlichen Sender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig feilt das DSF an seinem zukünftigen Profil: Statt nächtlicher Erotiksendungen will der kriselnde Sender künftig zehn Prozent mehr Sport zeigen - und benennt sich ab April 2010 in sport.1 um, teilte der Mutterkonzern, die Münchner &lt;a href=&quot;http://www.constantin-medien.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Constantin Medien AG&lt;/a&gt;, mit. Die Kooperation mit dem gleichnamigen Internetportal &lt;a href=&quot;http://www.sport1.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.sport1.de&lt;/a&gt; soll gemeinsame Synergien nutzen, doch geht dies auch zulasten der Mitarbeiter, 42 Jobs werden nach der Vereinigung mit dem Online-Portal gestrichen. Jüngst verbuchte der Konzern wegen der schwächelnden Sportsparte im ersten Halbjahr 2009 ein Minus von 4,6 Millionen Euro. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den neu erworbenen Ausstrahlungsrechten für die Handball- und die Basketball-Bundesliga würden im Jahr 2010 mehr als 1100 Stunden Live-Sport gesendet. Das Nachrichtenangebot und die Fußballsendungen sollen ausgebaut werden, geplant sind Motormagazine, Dokumentationsreihen und Sport-Entertainment-Formate. Diese sollen in erster Linie die männliche Zielgruppe des Senders zwischen 14 und 49 Jahren ansprechen. Die Erotik-Call-in-Shows um 23 Uhr sollen dagegen nicht mehr laufen. Die Nachtschleife mit den &quot;Sexy Sport Clips&quot; und der Werbung für Telefonerotik wird es aber weiter geben. Durch das Rationalisierungsprogramm sollen bereits in diesem Jahr insgesamt rund sieben Millionen Euro eingespart werden. Mit dem Betriebsrat hat man sich inzwischen bereits auf sozialverträgliche Lösungen geeinigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#800000&quot;&gt;Alle diesjährigen Grimme-Preise haben wir in der erweiterten Ansicht unter nachfolgendem Link aufgelistet.&lt;/font&gt;   &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1126-Grimme-Preis-fuer-DSF-Dokumentation-ueber-Homosexualitaet.html#extended&quot;&gt;&quot;Grimme-Preis für DSF-Dokumentation über Homosexualität&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 25 Mar 2010 00:02:00 +0100</pubDate>
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    <title>Deutsche Preisvergabe für Synchron in Potsdam (update)</title>
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            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Die Preisverleihung findet am 23. März 2010 in Potsdam statt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:797 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;155&quot; height=&quot;218&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/Deutscher_Synchronpreis.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Galaveranstaltung im bekannten Potsdamer Nikolaisaal wird zum neunten Mal der &lt;a href=&quot;http://www.deutscher-preis-fuer-synchron.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;DEUTSCHE PREIS FÜR SYNCHRON&lt;/a&gt; am 23. März verliehen. Die Schirmherrschaft des jährlichen Branchenhighlights hat die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Dr. Martina Münch übernommen. Der Preis ist eine Plastik der Künstler Paul Böckelmann und E.R.N.A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
57 Kino- und Fernsehfilme sowie Serien reichten Synchronproduzenten, Filmverleiher und TV-Sender aus ganz Deutschland ein. Eine fünfköpfige Fachjury ermittelte jetzt Nominierte und Preisträger. Synchronspezialisten – das sind die Stimmen der Leinwandhelden, sprachgewandte Dialogbuchautoren, tonangebende Synchronregisseure und engagierte Teams in den deutschen Synchronstudios. Durch sie werden internationale Kino- und TV-Filme für ein breites Publikum erst verständlich. Im internationalen Maßstab ist die deutsche Synchronisation als hochprofessioneller Fachbereich anerkannt und gute Synchronisationen sind hierzulande durchaus für den Erfolg eines Films entscheidend. Die Berliner Synchronstudios blicken dabei übrigens auf eine lange Tradition zurück. Das Synchronstudio &lt;a href=&quot;http://www.interopa.de/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Interopa Film&lt;/a&gt;, das Gert J. Weber in der Harzer Straße in Berlin Neukölln 1959 gründete, wurde im Oktober 2009 immerhin 50 Jahre alt und die &lt;a href=&quot;http://www.berliner-synchron.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Berliner Synchron AG&lt;/a&gt;, die von Wenzel Lüdecke im Jahre 1949 in Lankwitz gegründet wurde, besitzt nunmehr eine mehr als 55-jährige Erfahrung auf dem Gebiet der Nachbearbeitung ausländischer Filme.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jury bezieht sich allerdings nur auf die Kinofilme zwischen den letzten Preisverleihungen (ca. 12 Monate). In allen Kategorien können sowohl Kinofilme als auch Fernsehfilme bewertet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Die Kategorien für ausgezeichnete Leistungen der Synchronarbeit:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„herausragende weibliche Synchronarbeit“,&lt;br /&gt;
„herausragende männliche Synchronarbeit“,&lt;br /&gt;
„herausragendes Synchrondrehbuch“,&lt;br /&gt;
„herausragende Synchronregie“,&lt;br /&gt;
„herausragende Nachwuchsleistung“,&lt;br /&gt;
„herausragende TV - Seriensynchronisation“,&lt;br /&gt;
„herausragende Animation Synchronisation“&lt;br /&gt;
(Serie und Film möglich),&lt;br /&gt;
 „herausragendes Gesamtwerk“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;http://www.deutscher-preis-fuer-synchron.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.deutscher-preis-fuer-synchron.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;font color=&quot;#FF0000&quot;&gt;Update&lt;/font&gt;)&lt;br /&gt;
Wie versprochen hier die &lt;a href=&quot;http://www.deutscher-preis-fuer-synchron.de/PI%20Preistraeger.pdf&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Liste der Gewinner&lt;/a&gt; als PDF Download sowie in der erweiterten Ansicht am Ende der Liste der Nominierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#0000FF&quot;&gt;Die Liste der Nominierten haben wir in der erweiterten Ansicht unter nachfolgendem Link eingestellt.&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1112-Deutsche-Preisvergabe-fuer-Synchron-in-Potsdam-update.html#extended&quot;&gt;&quot;Deutsche Preisvergabe für Synchron in Potsdam (update)&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 22 Mar 2010 00:04:00 +0100</pubDate>
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    <title>Oscar Erfolg für Medienboard-geförderten Film</title>
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            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Glanzvolle Oscar-Verleihung 2010: Zehn Nominierte für &quot;Bester Film&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:326 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;170&quot; height=&quot;343&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/Oscar_2008.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
And the nominees are ... &lt;br /&gt;
Bester Film (Best Film):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Avatar&lt;br /&gt;
- The Blind Side &lt;br /&gt;
- District 9&lt;br /&gt;
- An Education&lt;br /&gt;
- The Hurt Locker&lt;br /&gt;
- Inglourious Basterds&lt;br /&gt;
- Precious&lt;br /&gt;
- A Serious Man&lt;br /&gt;
- Up&lt;br /&gt;
- Up in the Air&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Verleihung der 82. Academy Awards im altehrwürdigen Kodak Theatre in der Nacht vom &lt;font color=&quot;#0000FF&quot;&gt;7. auf den 8. März 2010&lt;/font&gt; gab es nach fast 50 Jahren &quot;Oscars&quot; endlich wieder zehn nominierte Filme in der Kategorie &quot;Best Picture&quot;. Das machte die Veranstaltung in Los Angeles besonders spannend. Zuletzt gab es im Jahr 1943, in dem &quot;Casablanca&quot; geehrt wurde, so viele nominierte Filme. Damit kehren die 1927 von Douglas Fairbanks bei M-G-M gegründeten Oscars zu einem ihrer Ursprünge zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Keinen Oscar für Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
Überraschend ist in diesem Zusammenhang die Verschiebung des Starttermins des neuen Films von Martin Scorsese mit dem Titel „Shutter Island“, der in den USA erst im Februar 2010 anlief und damit nicht mehr für die Verleihung 2010 berücksichtigt werden konnte. Aber auch auf der Berlinale lief der Film in der Sektion des Wettbewerbs &quot;Außer Konkurenz&quot;. Das ist verwunderlich, wenn trotz Oscar Verleihung der Starttermin in den USA - aus Rücksicht auf die Berlinale - bereits verschoben wurde und der Film dennoch nicht am offiziellen Wettbewerb der Internationalen Berliner Filmfestspiele teilnahm. Damit dürften sich alle Hoffnungen von Leonardo DiCaprio auf aussichtsreiche Preise in diesem Jahr zerschlagen haben. Das Publikum ist dagegen offensichtlich anderer Meinung. Der Star wurde während der Berlinale regelrecht belagert und der Film hat kurz nach Kinostart James Camerons &quot;Avatar&quot; von der Liste der meistgesehen Filme des Monats Februar auf den zweiten Platz verdrängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als klarer Favorit ging dennoch das 3D Fantasy-Epos „&lt;a href=&quot;http://www.avatar-derfilm.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Avatar - Aufbruch nach Pandora&lt;/a&gt;“ von Regisseur James Cameron ins Rennen, nachdem der Film im Januar bereits den &lt;a href=&quot;http://www.goldenglobes.org&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Golden-Globe-Spitzenpreis&lt;/a&gt; für das beste Drama geholt hatte und außerdem der erfolgreichste Film aller Zeiten bleibt. Zudem wurde der gebürtige Kanadier in Hollywood zum besten Regisseur gekürt. Insgesamt sind 274 Kinoproduktionen von der MOTION PICTURE ARTS AND SCIENCES in Beverly Hills für den Oscar-Wettbewerb zugelassen. Darunter waren vier von der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH geförderte Filme, die insgesamt 13 Mal die Chance hatten, Oscars für die Hauptstadtregion zu holen. Im Januar gewann Christian Berger bereits den wichtigsten US-amerikanischen Kamerapreis, den die American Society of Cinematographers (ASC) für seine Arbeit an &quot;&lt;a href=&quot;http://dasweisseband.x-verleih.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Das weiße Band&lt;/a&gt;&quot; vergab. Der zu großen Teilen in Brandenburg gedrehte Film wurde vom Medienboard gefördert und ist mehrfach auch auf die Liste der Oscar-nominierten Filme gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#FF8040&quot;&gt;Nachfolgend alle nominierten, &lt;a href=&quot;http://www.medienboard.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Medienboard&lt;/a&gt; geförderten Filme:&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bester Film&lt;br /&gt;
&quot;Inglourious Basterds&quot;: Produzent Lawrence Bender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bester nicht-englischsprachiger Film&lt;br /&gt;
&quot;Das weiße Band&quot; (Deutschland)&lt;br /&gt;
&quot;Ajami&quot; (Israel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beste Regie&lt;br /&gt;
&quot;Inglourious Basterds&quot;: Quentin Tarantino&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beste Schauspielerin in einer Hauptrolle&lt;br /&gt;
Helen Mirren in &quot;Ein russischer Sommer&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bester Schauspieler in einer Nebenrolle&lt;br /&gt;
Christoph Waltz in &quot;Inglourious Basterds&quot;&lt;br /&gt;
Christopher Plummer in &quot;Ein russischer Sommer&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestes Originaldrehbuch&lt;br /&gt;
&quot;Inglourious Basterds&quot;: Quentin Tarantino&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beste Kamera&lt;br /&gt;
&quot;Inglourious Basterds&quot;: Robert Richardson&lt;br /&gt;
&quot;Das weiße Band&quot;: Christian Berger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bester Schnitt&lt;br /&gt;
&quot;Inglourious Basterds&quot;: Sally Menke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bester Tonschnitt&lt;br /&gt;
&quot;Inglourious Basterds&quot;: Wylie Stateman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beste Tonmischung&lt;br /&gt;
&quot;Inglourious Basterds&quot;: Michael Minkler, Tony Lamberti and Mark Ulano&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob der Abend auf ein Duell hinauslaufen würde, war ungewiss. Immerhin hatte das Kriegsdrama &quot;The Hurt Locker - Tödliches Kommando&quot; von James Camerons Ex-Frau Kathryn Bigelow um Bombenentschärfer im Irak die meisten Kritikerpreise gewonnen. Und in der Kategorie bestes ausländisches Werk wurde das  Drama &quot;Ein Prophet&quot; von Jacques Audiard, das gegen Michael Hanekes &quot;Das Weiße Band&quot; antrat, bei der Verleihung des französischen Filmpreises &lt;a href=&quot;http://www.lescesarducinema.com&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;César&lt;/a&gt; der „l&#039;Académie des Arts et Techniques du Cinéma&quot; letzte Woche gleich neunmal ausgezeichnet. Disneys 3D Zeichentrickfilm &quot;Up&quot; spielte eine Sonderrolle und und startete in der Hoffnung auf eine neue, eigene Kategorie »Bester Animationsfilm«. Alle weiteren 47 nominierten Filme sind auf der offiziellen Website &lt;a href=&quot;http://www.oscar.com&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;www.oscar.com&lt;/a&gt; zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Tag vor der Verleihung holte sich Sandra Bullock die&quot;Goldene Himbeere&quot; persönlich ab. Der zum 30. Mal verliehene Anti-Oscar Schmähpreises wurde Bullock für ihre Darstellung als aufdringliche Verliebte in der Komödie &quot;Verrückt nach Steve&quot; zuteil. Normalerweise meiden Schauspieler den Empfang dieser zweifelhaften Ehre, doch mit ihrem Auftritt hat sie Hollywood-Geschichte geschrieben, denn bei der Oscar-Gala am Sonntag gewann sie gleichzeitig den Preis als beste Darstellerin im Sportdrama &quot;Blind Side - Die große Chance&quot;. Der Preis für den besten Nebendarsteller ging erwartungsgemäß an Christopher Waltz und somit für einige dennoch überraschend an die  Babelsberger Produktion „Inglourious Basterds“ von Quentin Tarantino. Die zweite Babelsberger Produktion &quot;Das Weiße Band&quot; von Regisseur Michael Haneke ging dagegen leer aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;big&gt;&lt;font color=&quot;red&quot;&gt;And the winner is...&lt;/font&gt;&lt;/big&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Bester Film, Bestes Drehbuch, Beste Regie, Bester Schnitt und Ton: &lt;br /&gt;
&quot;The Hurt Locker&quot;, Regie: Kathryn Bigelow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bester Hauptdarsteller:&lt;br /&gt;
Jeff Bridges - &quot;Crazy Heart&quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beste Hauptdarstellerin: &lt;br /&gt;
Sandra Bullock - &quot;The Blind Side&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bester Nebendarsteller: &lt;br /&gt;
Christopher Waltz - &quot;Inglourious Basterds&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beste Nebendarstellerin: &lt;br /&gt;
Mo’Nique - &quot;Precious&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bester fremdsprachiger Film:&lt;br /&gt;
&quot;El Secreto de Sus Ojos&quot;, Argentinien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beste Kamera, Bestes Szenenbild, Beste Spezialeffekte:&lt;br /&gt;
&quot;Avatar&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bester Animationsfilm, Beste Filmmusik:&lt;br /&gt;
&quot;UP&quot; (Disney-Pixar 3D-Film)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bester Dokumentarfilm:&lt;br /&gt;
Louis Psihoyos und Fisher Stevens, &quot;Die Bucht&quot;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Ökothriller zeigt zum ersten Mal die alljährlichen Treibjagden auf Delfine im japanischen Fischerort Taiji. Dieser brutalen Praktik fallen jedes Jahr rund zweitausend Delfine zum Opfer. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;http://www.oscar.com&quot;&gt;www.oscar.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 00:02:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Cinema for Peace und die Berlinale Bären </title>
    <link>http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1098-Cinema-for-Peace-und-die-Berlinale-Baeren.html</link>
            <category>Auszeichnungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Filmfan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Nicht nur für die Bären, sondern auch für eine Benefizgala reiste die Prominenz gern nach Berlin.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:905 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;158&quot; height=&quot;109&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/uploads/berlinale2010_logo.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern Abend wurden die Preise der &lt;a href=&quot;http://www.berlinale.de&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;60. Berlinale &lt;/a&gt; verkündet. Doch für die die Stars war die Wohltätigkeitsveranstaltung &quot;&lt;a href=&quot;http://www.cinemaforpeace.com&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Cinema for Peace&lt;/a&gt;&quot; im Konzerthaus am Gendarmenmarkt am Montag, den 15.10.2010 mindestens genauso wichtig. Die Benefizgala hat nur indirekt einen Bezug zu den Internationalen Berliner Filmfestspielen. Für die großen Hollywoodstars, wie Leonardo diCaprio und vielen anderen Prominenten aus Politik und Film ist die Benefizgala aber eine wichtige Plattform, um der Weltöffentlichkeit vor den Kameras zeigen zu können, dass sie neben dem Empfang von Auszeichnungen auch gern bereit sind für wohltätige Zwecke zu spenden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise der großen Stars aus Übersee zur Präsentation einer ihrer Filme im Wettbewerb ist zwar eine nette Geste, doch wenn der Film floppt, wäre die Anreise vergebens. Nur wenige bleiben deshalb bis zum Schluss der Festspiele in der Stadt. Falls ihr Film dennoch eine Auszeichnung erhält, wird eben ein zweites Mal angereist. Für Filmemacher, Regisseure und Autoren ist die Berlinale dagegen eine Pflichtveranstaltung, um Tendenzen und Strömungen in der Filmbranche frühzeitig entdecken zu können. Für Schauspieler trifft das weniger zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Berlinale Palast vergab die internationale Jury gestern Abend die Hauptpreise der 60. Berlinale: Den Goldenen Bären für den Besten Film des Wettbewerbs, einen Silbernen Bären als Großen Preis der Jury, weitere Silberne Bären in den Kategorien Beste Regie, Beste Darstellerin, Bester Darsteller, Bestes Drehbuch und Herausragende Künstlerische Leistung sowie den Alfred-Bauer-Preis an einen Film der neue Perspektiven der Filmkunst eröffnet. Außerdem vergab die Jury für den Besten Erstlingsfilm den von GWFF gestifteten und mit 50.000 Euro am höchsten dotierten Preis des Festivals an einen herausragenden Debütfilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel wurde spekuliert wer den Preis dieses Jahr gewinnen würde. Rafi Pitts Film „Zeit des Zorns“ war ebenso als Favorit in der Presse gehandelt worden, wie der Film „Na Puto“ von Jasmila Zbanic, wenn da nicht das Handicap gewesen wäre, dass die bosnische Regisseurin erst vor vier Jahren mit „Esmas Geheimnis“ den Goldenen Bären gewonnen hat. So hatte weitaus mehr Aussichten einen Bären zu erlangen der russische Film von Alexei Popogrebsky, da seit mehr als vier Jahren kein russischer Film mehr im Wettbewerb vertreten war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Goldene Bär ging überraschenderweise nach 64 Jahren an die Türkei an „Bal“ (Honig) mit dem wohl jüngsten Hauptdarsteller, dem sechsjährigen Bora Altas, in der 60jährigen Geschichte des Festivals. Der sehr archaische gemachte Film, mit wunderbaren Aufnahmen, in dem allerdings kaum Dialoge vorhanden sind, traf genau den Geschmacksnerv des Juryvorsitzenden Werner Herzog, dessen Filme oft eine ähnliche Machart aufweisen. Ein großer, stiller Bilderrausch in ruhigem, meditativem Erzählfluss. Es ist dies der letzte Teil einer Filmtrilogie des Regisseurs Semih Kaplanoglu über den Dichter Yusuf, die er rückwärts erzählte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der russische Film „How I Ended This Summer“ konnte Preise abräumen: Grigori Dobrygin und Sergei Puskepalis teilten sich den Bären für den Besten Schauspieler, zugleich wurde auch der Kameramann ausgezeichnet. Das darf niemanden überraschen: Jurypräsident Werner Herzog hat vor drei Jahren „Encounters of the End of the World“ gedreht, einen Dokumentarfilm über Menschen auf der anderen Seite der Welt, der Antarktis. Das Arktis-Drama musste ihn also ansprechen, und hier wie auch in „Bal“ geht es letztlich um ein Thema, das auch Herzog immer wieder beschäftigt: die Selbstbehauptung des Menschen in unwirtlicher Umgebung. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Entdeckung Nummer drei: der rumänische Beitrag von Florin Serban „Wenn ich pfeifen will, pfeife ich“ um einen jungen Straftäter, der sich in einer Besserungsanstalt behaupten muss. Der beeindruckende Hauptdarsteller ist ein Laiendarsteller, die Nebenrollen wurden teils von echten Insassen gespielt. Dafür gab es den Großen Preis der Jury und den Alfred-Bauer-Preis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht persönlich konnte am Samstagabend der in der Schweiz unter Hausarrest stehende Roman Polanski seinen Preis entgegennehmen. Er wurde für seinen US-Politthriller „Der Ghostwriter“ mit dem Silbernen Bären für die beste Regie geehrt. Der Preis für das beste Drehbuch ging an den chinesischen Regisseur Wang Quan&#039;an, der mit seiner Tragikomödie „Tuan Yuan“ (Getrennt zusammen) die Berlinale eröffnet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wurde heute auf der 60. Berlinale der Preis »Dialogue en perspective« von einer jungen unabhängigen deutsch-französischen Jury an den Film &quot;Lebendkontrolle&quot; von Florian Schewe vergeben. Der Preis wurde 2004 von TV5Monde und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (&lt;a href=&quot;http://www.dfjw.org&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;DFJW&lt;/a&gt;) gemeinsam mit den Internationalen Filmfestspielen Berlin ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Generation Kplus Kinderjury verlieh den Gläsernen Bären für den Besten Film an &quot;Shui Yuet Sun Tau&quot; von Alex Law. Der Gläserne Bär für den Besten Kurzfilm geht an &quot;Franswa Sharl&quot; von Hannah Hillard und der Große Preis des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Besten Spielfilm an &quot;Boy&quot; von Taika Waititi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Panorama Publikumspreis wird heute, am Sonntagabend im Cinamaxx 7 verkündet und vorgeführt. Alle weiteren Preise, einschließlich der Kurzfilmpreise können auf der Berlinale Seite abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links: &lt;a href=&quot;http://www.berlinale.de &quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Berlinale&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://news.teddyaward.tv/&quot;target=&quot;_blank&quot; &gt;Teddyawards&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#0000FF&quot;&gt;Wir haben die wichtigsten Preise unter nachfolgendem Link aufgelistet:&lt;/font&gt;  &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.baf-berlin.de/blog/index.php?/archives/1098-Cinema-for-Peace-und-die-Berlinale-Baeren.html#extended&quot;&gt;&quot;Cinema for Peace und die Berlinale Bären &quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 21 Feb 2010 00:07:00 +0100</pubDate>
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