Samstag, 31. Juli 2010kurzfilmfunk - DEADLINE FOR SHORT FILM ENTRIES
Gesucht: short film makers aus Berlin und Hamburg
![]() Im September letzten Jahres fand kurzfilmfunk im Berliner Kunstverein ACUD statt. Dieses Jahr wird vom 22.-24. Oktober 2010 kurzfilmfunk wieder in Hamburg veranstaltet, denn die Achse Hamburg - Berlin kann in vielen kulturellen Bereichen auf eine lange Tradition zurückblicken. Im Mittelpunkt steht, neben den Städten Hamburg und Berlin, auch die beachtliche Artenvielfalt des Kurzfilms, der sowohl Spielfilm, als auch Dokumentarfilm, Experimentalfilm, Animations- oder Musikfilm sein kann, oder auch eine Mischung aus diesen. kurzfilmfunk entstand 2006 in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Kulturhaus III&70. Die Veranstaltung soll den unzähligen Kurzfilmemachern aus Hamburg und Berlin einen Rahmen bieten, in dem sie ihre Projekte einem breiteren Publikum zeigen können, auch denen, die sich nicht bereits in der Kurzfilmszene etabliert haben. Zudem erfüllt kurzfilmfunk die Funktion einer Plattform für künstlerischen Austausch und Networking. Dazu trug im Januar 2007 vor allem die Zusammenarbeit mit der Gruppe HamburgerKino bei, die während des Festivalwochenendes ein Kinokabaret veranstalteten. Hierbei werden Kurzfilme speziell für das Festival und innerhalb von 48h angefertigt. Jeder kann mitmachen und seine schon lange geplanten Ideen realisieren. In Berlin ist für Kinokabaret das Kreuzberger Kino moviemento am Kottbusser Tor federführend. Schon seit geraumer Zeit können Filmemacher jeden letzten Donnerstag im Monat eine eigene Veranstaltung durchführen. Für nur 2.- Euro Eintritt können immer um 22:00 Uhr Filme gesehen oder eigene Filme vorgeführt werden. In der Filmwerkstatt können Ideen mit eigener Technik in 3x3 Tagen kreiert werden, um die Ergebnisse anschließend im Kino vorzuführen! Treffen, Idee haben, Script schreiben, Film drehen, schneiden, präsentieren. Alles innerhalb von 48 oder 60 Stunden - Das ist KinoKabaret. Weitere Infos unter www.hamburgerkino.de oder www.kinoberlino.de Regularien 1. Spiel-, Dokumentar-, Experimental- und Animationsfilme können zur Auswahl eingereicht werden. 2. Die Filme dürfen nicht länger als 15 Minuten (inkl. Abspann) sein. 3. Die Filme müssen in den 18 Monaten vor Beginn des Festivals fertig gestellt worden sein. 4. Eingeladen werden Filme, die in Hamburg oder Berlin produziert wurden oder sich inhaltlich mit einer der beiden Städte beschäftigen. 5. Die Festivalorganisatoren behalten sich vor, in Einzelfällen Ausnahmen zu gestatten. Medien Für die Vorführungen sind geprüfte, funktionstüchtige DVDs einzureichen. Dokumentationsmaterial Für jeden eingeladenen Film wird eine Inhaltsangabe des Films, eine Bio-Filmographie des Regisseurs, ein Szenenfoto, ein aktuelles Foto des Regisseurs und eine Stab- und Darstellerliste benötigt. Einsendeschluss ist der 10. August 2010. Weitere Informationen und Anmeldeformular unter: kurzfilmfunk hamburg - berlin Postfach 610315 10963 Berlin Mail: info@kurzfilmfunk.net Web: www.kurzfilmfunk.net WANN: 22.-24. Oktober 2010 WO: Kulturhaus III&70, Hamburg Freitag, 30. Juli 2010Freier Eintritt für spanisches Gegenwartskino
Filmreihe: Die Stadt - neue urbane Kulturen in Spanien.
![]() Am 31. Juli und 1. August 2010 zeigt das Kino Babylon in Berlin-Mitte insgesamt fünf Filme zur Thematik des Urbanen im spanischen Gegenwartskino. Unterstützt wird die kosenlose Filmveranstaltung vom spanischen Kulturministerium und der Botschaft von Spanien in Berlin. Programm: Samstag, 31. Juli um 18:00 Uhr La Ley del Deseo von Pedro Almodóvar 1987 Synopsis: Der junge Antonio liebt den Filmemacher Pablo sowie dessen Schwester Tina, an der eine Geschlechtsumwandlung vollzogen wurde. Pablo seinerseits buhlt um Juan, der von ihm aber nichts wissen will. Als Antonio einen angeblichen Liebesbrief von Juan an Pablo findet, sucht er Juan auf und bringt ihn um. Antonio sucht den Kontakt zu Tina, während die Polizei den Mordfall untersucht. Als Antonio sich gerade bei Tina aufhält, wird Pablo klar, wer der Mörder ist und er warnt Tina. Die von Pablo alarmierte Polizei umstellt Tinas Haus, während sich Pablo als Geisel für Tina austauschen lässt. Nach einem Liebesakt mit Pablo erschießt sich Antonio. Samstag, 31. Juli um 20:00 Uhr Princesas von Fernando León de Aranoa 2005 Synopsis: Princesas erzählt von zwei Frauen in Madrid, zwei Huren, zwei Prinzessinnen. Caye ist knapp dreißig, die Prinzessin von nebenan, mit frecher Ponyfrisur und eigenwilligem Charme. Zulema kommt aus der Dominikanischen Republik, eine Immigrantin ohne Aufenthaltserlaubnis, eine Prinzessin im Exil. Anfangs stehen sie auf unterschiedlichen Seiten in einer Welt, die wenig Platz für Träume lässt. Doch bald werden sie zu Komplizinnen, Prinzessinnen auf der Suche nach ihrem Königreich. Samstag, 31. Juli um 22:15 Uhr After von Alberto Rodríguez 2009 Synopsis: Das Leben von Manuel, Ana und Julio, Freunde seit der Jugend, ist ein Betrug. Obwohl sie knapp vierzig sind und alles erreicht haben, was die Gesellschaft behauptet, dass sie glücklich machen würde, sind sie immer noch verzweifelt und suchen hoffnungslos eine Lösung für ihre Unzufriedenheit. Ihr Leben kreuzt sich in einer Sommernacht, in der sie sich wieder nach einem Jahr wieder treffen. Sie machen sich zusammen auf eine entscheidende Reise durch die Nacht: Sex, Drogen, Alkohol und Exzesse; eine Flucht in der Jugend als einzige Form, der Wirklichkeit zu entrinnen. Sonntag, 1. August um 19:00 Uhr Historias del Kronen von Montxo Armendáriz 1995 Synopsis: Kumpels, Sex, Drogen und Tod auf den Straßen von Madrid. "Kronen" ist die Bierkneipe, wo sich eine Gruppe junger Freunde mit wenigen Erwartungen versammelt. Sie nutzen die Nacht aus um ihre Abenteuer zu erleben. Irgendeine neue Erfahrung, die Geschwindigkeit, wilden Sex mit Fremden oder die Drogen können sie an die Grenze bringen, bis die Tragödie einer dramatischen Nacht ihr Leben verändert. Sonntag, 1. August um 21:00 Uhr En la Ciudad von Cesc Gay 2003 Synopsis: Das ist die Geschichte einer Gruppe von Freunden aus Barcelona, einer Reihe von typischen Grosstadtmenschen der großen Stadt. Komische und dramatische Geschichten zu seinen Beziehungen, seinen Prinzipien, Untreuen, Lügen und geheimen Wünschen. Als gute Freunde treffen sie sich fast täglich. Aber versteckt hinter dieser Alltagsfassade halten sie immer noch einen großen Teil Ihres Lebens geheim. Nur die Zuschauer sind Zeugen von allem und die einzigen, die die Wahrheit entdecken. EINTRITT FREI Kino Babylon Rosa-Luxemburg-Straße 30 10178 Berlin Tel.: 030 / 2425969 Web: www.babylonberlin.de ------------------------------ Colloquium Darüber hinaus findet ein moderiertes Colloquium im Stilwerk Berlin statt und das Team des Designbüros »El Último Grito« präsentiert am Montag, den 2. August ihr neues Buch "Abandon Architectures" Stilwerk Berlin 19:00 Uhr Kantstraße 17 10623 Berlin 6. OG ------------------------------- Vernissage Am 5. August folgt eine Ausstellungseröffnung mit LIVE ACT PAINTING von SatOne - Spok - Okuda um 20:00 Uhr im alten Tagesspiegel Gebäude in der Potsdamer Straße. Die Ausstellung ist ab 6. August bis zum 29. August von Di.-Sa. zwischen 12:00-20:00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Altes Tagesspiegel Gebäude Potsdamer Straße 85 10785 Berlin Infos unter: www.mcu.es/novedades/2010/Nuevas_culturas_urbanas_Berlin.html und www.inkandmovement.com oder www.pluralform.com/news/inkandmovement Donnerstag, 29. Juli 2010Vorgeschmack auf das Media Facades Festival im MMX
Upgrade! Berlin und MXX präsentieren einen Vorgeschmack auf das Medienfassaden Festival 2010.
![]() Genau zur "Langen Nacht der Museen" startet in Berlin am 28. August mit Connected Cities das Medien Fassaden Festival Europe 2010. Doch schon jetzt gibt es einen Vorgeschmack auf einige Videos im MMX Open Art Venue. Unweit vom "Tacheles", der bekannten ehemaligen Kaufhaus Ruine in der Oranienburger Straße, die nach der Wende Künstler besetzten und als unabhängiger Ort urbaner Kunst zum Touristen-Mekka hochstilisiert wurde, liegt in der Linienstrße 142/143 mit dem MMX Open Art Venue e.V. einer der letzten Underground Resorts. Während der Insolvenzverwalter den Tacheles Künstlern inzwischen gekündigt hat und sogar eine Räumung des Hauses anberaumt wurde, sind die MMX Projekte von Anfang an zeitlich begrenzt geplant. Vom 16.7.-20.8. 2010 können in bisher kaum bekannten Hinterhöfen und versteckt liegenden, ruinösen aber dennoch charmant gestalteten Räumen, Kunstobjekte und Videos zum Teil auf Großbildleinwänden betrachtet werden. MMX bietet neben Videos, Wandmalerei, Installationen, eine Bar und Berliner Flair. In acht Räumen bzw. Kojen können 12 Künstler bewundert werden. Unter den Videos lässt sich schon jetzt eine Auswahl der Werken kennen lernen, die auch beim Medienfassaden Festivals Europa 2010 gezeigt werden. MMX präsentiert das Berlin/Chicago Video Programm mit Werken folgender Künstler: MIG ist beispielsweise eine Persiflage auf Googles Street Cars, die beim Abfotografieren ganzer Straßenzüge auch heimlich Daten von WLAN Netzen ausspionierten. MIG - Men In Grey sind zwei ominöse Herren, ganz in Grau gekleidet, die mit zwei Aktenkoffern durch die Straßen ziehen. Eigentlich nichts Besonderes, wenn auf den Koffern nicht deutlich sichtbar Bildschirme angebracht wären. Doch diese funktionieren nicht als Werbeträger, sondern als OFFICE CLEANER. Überall wo Leute mit Laptops in den Cafés sitzen, tauchen die Herren auf und filmen nicht nur die Gäste, sondern sammeln im Vorbeigehen deren Daten ein und löschen sie von Ferne sogar von den Laptops. Danach werden ihre Koffer vor den erschrockenen, ahnungslosen Passanten geöffnet und heraus fallen lauter Speicherkarten mit den gesammelten Daten, die die Herren in Grau auf der Straße zertreten. Zweites Beispiel ist ein Video mit einem kleinen, fast nackten Bub, der als Mini Tarzan im Großstadt-Dschungel einen Unterschlupf sucht. Dabei findet er ein Loch, das ein wenig an das Loch im kürzlich neu gedrehten Disney-Films "Alice in Wonderland" erinnert. Dort taucht der Knabe in das Reich der Fabelwesen ein, die ihm im Urwald seiner Träume begegnen. Die Fabelwesen erinnern allerdings an animierte Plastikfiguren aus einer Kellogg's Corn Flakes Packung. Womit wir bei der Werbung wären. Doch genau das ist der Punkt, der beim Media Facades Festival auf's Korn genommen werden soll. Auch Men In Grey wird als Warnung vor Datenmissbrauch beim Fassadenfestival Ende August auf eine große Leinwand hoch auf den Schöneberger Gasometer gebeamt und weithin sichtbar die Stadt erleuchten. Das Festival ist ein Pilotprojekt, in dem Künstler und Mediendesigner die vernetzte Bewegtbildinfrastruktur im Stadtraum für einen transnationalen Kunst- und Kulturaustausch in Joint Broadcasting Events nutzen. Ein Projekt initiiert von Public Art Lab Berlin, in Kooperation mit Ars Electronica Futurelab (Linz), FACT (Liverpool), MAL (Brussel), m-cult (Helsinki), Medialab-Prado (Madrid) und Kitchen (Budapest). In ganz Europa, in den Städten Madrid, Liverpool, Budapest, Brüssel, Helsinki, Linz und Berlin soll das Media Facades Festival den weltweiten Trend zu großformatigen digitalen Bildelementen im öffentlichen Raum reflektieren, die derzeit hauptsächlich von kommerziellen Inhalten und Interessen dominiert werden. Als Gegenbewegung zum hauptsächlichen Gebrauch von Medienfassaden als kommerzielle Werbefläche will das Festival ein Forum für gesellschaftsrelevante Themen im öffentlichen Raum schaffen und die wachsende Bewegtbildinfrastruktur für eine junge Kulturszene öffnen. Dabei wird die Idee eines aktiven Bewohners der Stadt im Gegensatz zum wohlerzogenen Konsumenten vertreten. Let´s reclaim the Screens - als Format für das Schaffen und den Austausch von Kultur, die Stärkung lokaler kreativer Unternehmen und die Unterstützung lokaler Akteure! Es ist an der Zeit, ein Sichtfenster zwischen virtuellem und realem öffentlichen Raum zu schaffen, basierend auf neuen Kooperationsmodellen zwischen gesellschaftspolitischer, kultureller, architektonischer Ästhetik und ökonomischen Interessen. Upgrade! Berlin wurde 2006 in Berlin von Public Art Lab initiiert. Diese Reihe ist Teil eines großen internationalen Netzwerkes von verschiedenen Plattformen in unterschiedlichen Ländern Europas, der USA, Südamerikas und Afrikas. Das Upgrade! International Network existiert seit 2009 mit dem Ziel, künstlerische Projekte, die sich mit dem Thema mediale Kunst und digitale Kultur beschäftigen, zu produzieren und zu präsentieren. Upgrade! Berlin findet an unterschiedlichen Veranstaltungsorten statt. Jede Veranstaltung bietet daher die Möglichkeit, die neuesten Entwicklungen im Bereich Medienkunst und neue und spannende Plätze in Berlin zu entdecken. Upgrade! Berlin wird organisiert von Ela Kagel - mit Unterstützung des transmediale Festivals für Kunst und Digitale Kultur. MMX Open Art Venue e.V. Linienstraße 142/143 10115 Berlin-Mitte Mail: info@mmx.mx Web: www.mmx.mx oder www.mmxberlin.com Link: www.upgrade-berlin.net und www.mediafacades.eu Mittwoch, 28. Juli 2010Save the date: Film Producers Lounge@Popkomm (update)
Am 8. September 2010, 14-17 Uhr, Flughafen Tempelhof
![]() Just Temptation unterstützt die Popkomm am 8. September zwischen 14 und 17 Uhr mit der Film Producers Lounge, einer Networking- und Informationsveranstaltung, die sich mit dem Thema „Musik im Film“ beschäftigt. Besonders Film- und Contentproduzenten sollen durch die Veranstaltung angeregt werden, die vielfältigen Kontakt- und Informationsmöglichkeiten auf der Popkomm wahrzunehmen. Die Film Producers Lounge bietet interessierten Besuchern nach Voranmeldung die Möglichkeit, Experten aus der Musik- und Filmbranche für ein max. 30minütiges Einzelgespräch zu treffen und zu den Themen Musiklizenzierung und Synchronisation, rechtlichen Aspekten, Soundtrackproduktion – und Finanzierung im Spiel- und Dokumentarfilm zu befragen, sowie Kontakte zwischen Filmproduzenten und Labels herzustellen. Als Experten haben bereits zugesagt: Guido Hettinger (Kanzlei Brehm & v. Moers), Michael Aust (Soundtrack_Cologne) und Corinna Poeszus (Universal Publishing Production Music). Die Veranstaltung ist Bestandteil von Berlins Music Week und findet zum Abschluss der Medienwoche@IFA statt. (siehe BAF-Blog vom 18. Juli und vom 13. Juli 2010). Sie richtet sich an Filmproduzenten, Filmmusikkomponisten, Contentproduzenten und natürlich auch an interessierte Musiklabels und Verlage, Musiker, Komponisten, Musikstudiobetreiber und Postproduktionshäuser, die sich unter contact@just-temptation.com anmelden können. Die Treffen auf der Popkomm werden vorab von Just Temptation koordiniert. Ein besonderes Angebot der Popkomm: für die ersten 10 Filmproduzenten, die sich anmelden, wird eine Tagesakkreditierung zur Verfügung gestellt. Die Anmeldung bis zum 1. September möglich. Just Temptation / Frauke Knappke / Phone: +49 (0)30 488 2885 63 / Mail: contact@just-temptation.com / Web: www.just-temptation.com ------------------------------ (update) TV-Campus auf der IFA Der Verein Musikmediapark bietet Einsteigern in die Medien- und Fernsehbranche während der Internationalen Funkausstellung in Berlin (IFA) an dem Workshop TV-Campus@ifa vom 3. bis 8. September teilzunehmen. Voraussetzungen sind erste Erfahrungen in der Bildregie, an der Kamera, im Tonbereich, im Redaktionsteam oder als Moderator. Im Rahmen des Workshops wird täglich der IFA Talk produziert und live von der IFA gesendet. Es können sich Jugendliche zwischen 18 und 27 Jahren mit kurzem Anschreiben und Lebenslauf bewerben. Ziel ist es Reportagen zur neusten Technik, Stargeschichten oder Handy-Filme von der BMX-CHALLENGE für die Online-Plattform zu erstellen. Die besten Beiträge werden prämiert. Der Berliner Verein war in früheren Jahren bereits als Arbeitskreis Medienpädagogik e.V. mit dem Projekt "Young Media Park" auf der IFA in Erscheinung getreten. Wegen unklarer Finanzverhältnisse musste der Ausbildungsbetrieb im Bereich Mediengestalter für Bild und Ton aber Ende 2004 eingestellt werden. Mehr dazu unter: www.musicmediapark.de music media park e.V. Linienstraße 115 10115 Berlin Tel.: 030 / 28040823 Dienstag, 27. Juli 2010Hot Shots - Shorts Attack wird 100!
Das 100. Jubiläum wird mit einem Rekord gefeiert: 22 kurze Knaller in 85 Minuten.
![]() Seit 2002 Monat für Monat ein Kurzfilmprogramm! Dies ist europaweit, ja vielleicht weltweit einzigartig. Immer aufs Neue sucht interfilm Berlin, das Internationale Kurzfilmfestival, Themen, findet Filme und feiert mit seinen Gästen aus aller Welt und einem begeisterungsfreudigen Publikum. Mit Shorts Attack gelang es dem Team, das Image des Kurzfilms und seine Präsenz in der Berliner Kinolandschaft nicht nur nachhaltig zu stärken, sondern konnte durch eine gemeinsame Initiative mit der AG Kurzfilm und der KurzFilmAgentur Hamburg Fördergelder für eine Kurzfilmkampagne von der Filmförderungsanstalt (FFA) erlangen. Bereits gestern berichteten wir im BAF-Blog von der Kampagne Kurz vor Film, die das Ziel hat bundesweit für die Wiederbelebung des Kurzfilms als Vorfilm im Kino zu werben. Zum 100. gönnen die Shorts Attack den geneigten Fans einen bunten Strauß kurzer Knaller: 22 Filme in 85 Minuten! HOT SHOTS lädt zu sommerverträglichen Pointen und kurzweiligen Perlen, wie die Premiere der animierten Serie "Log Jam". Mit dabei sind Publikumslieblinge aus der Geschichte von Shorts Attack und international gefeierte Werke. Hochwertiges trifft Kurzweiliges. Willkommen! Besonders freut uns vom BAF, endlich mal die neun Minuten lange norwegische Komödie CAMPING in voller Länge sehen zu können. Die am Anfang und am Ende des nachfolgenden Trailers evident kreischende Dame ist schon oft in verschiedenen Trailerfassungen der Shorts Attack aufgetaucht. Neben diesem Kurzspielfilm laufen auch etliche Animationsfilme. Manche sind mit weniger als einer Minute extrem kurz, aber besonders prägnant. Passend zur Sommerszeit dreht sich einiges um Strand, Stau und Hitzewelle. Den Abschluss bildet ein Shocker aus Australien, der nichts für schwache Nerven ist und einen nach vergnüglichen Minuten wieder zurück in den Alltag und die oft gefährliche Realität wirft. Shorts Attack Trailer auf YouTube: Und nach dem Programm gibt es eine Ghettoblaster-Party auf dem Platz vor dem Babylon! - DJ Rumsbums - Mitfeiern! Am Mittwoch, den 28. Juli 2010 um 20:00 Uhr im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz [U2] Rosa-Luxemburg-Straße 30 10178 Berlin Info: www.babylonberlin.de Kontakt interfilm Berlin Management GmbH Internationales Kurzfilmfestival und Kurzfilmverleih Tempelhofer Ufer 1a 10961 Berlin Tel.: 030 / 25 29 13 22 Fax: 030 / 693 29 59 Web: www.interfilm.de Montag, 26. Juli 2010FFA fördert Kurzfilmkampagne
Kurz vor Film - Die Kampagne für den Kurzfilm als Vorfilm.
![]() Die AG Kurzfilm, die KurzFilmAgentur Hamburg e.V. und interfilm Berlin, das Internationale Kurzfilmfestival aus Berlin, starten in Zusammenarbeit mit der Berliner Werbeagentur WE DO eine Kampagne für den Kurzfilm als Vorfilm. Die Kampagne Kurz vor Film wird von der Filmförderungsanstalt (FFA) gefördert und wirbt zwischen September und Dezember 2010 bundesweit für die Kunstform Kurzfilm im Kino. Unter anderem werden sich prominente Schauspieler für die Wiederbelebung des Kurzfilms als Vorfilm einsetzen und das Publikum zu einer Unterschriftenaktion aufrufen. „Kurzfilme sind nicht wegen mangelndem Publikumsinteresses, sondern aufgrund wirtschaftlicher Zwänge und geringer Spielräume bei der Disposition aus den Kinosälen verschwunden“, erklärt Sylke Gottlebe, die Geschäftsführerin der AG Kurzfilm, dem Bundesverband Deutscher Kurzfilm. Habe es in den 60er- und 70er-Jahren noch Steuervorteile für Kurzfilme im Kino gegeben, ersetze seit den 80ern der Werbeblock den Vorfilm. In jüngerer Zeit jedoch dokumentieren zahlreiche Festivals, die steigende Zahl exzellenter Kurzfilmproduktionen wie auch die Präsenz kurzer Formate im Internet ein starkes Interesse an kurzen Filmen. Auch interfilm berlin mit seinen monatlichen shorts attack hat vile für den Erfolg des Kurzfilm getan. Am 28. Juli 2010 wird Shorts Attack 100! und präsentiert im Kino Babylon:Mitte mit "Hot Shots" Erlesenes aus den letzten zehn Jahren. Die Kampagne Kurz vor Film setzt sich dafür ein, dass diese Tendenz sich künftig auch in noch mehr Kinos widerspiegelt. Unterstützung für dieses Ziel kommt zudem vom neuen Filmförderungsgesetz. Kinos, die regelmäßig Kurzfilme als Vorfilme platzieren, erhalten bis zu 1500 Euro jährliche Abspielförderung. Eine komfortable Lösung bieten hier z. B. die Kurzfilmabos, die von der KurzFilmAgentur Hamburg und interfilm Berlin angeboten werden. Auch die digitale Verleihplattform XK.SHORTS wird in Kürze solche Abos im unkomplizierten Download-Verfahren vorhalten. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, wie Sylke Gottlebe ausführt: „Der Kurzfilm wertet das Programmangebot auf, schafft Wettbewerbsvorteile und bindet das Stammpublikum.“ Dadurch profitieren Zuschauer wie auch Kurzfilmer und Produzenten. "Wir freuen uns auf die Kampagne Kurz vor Film und hoffen, dass der Kurzfilm wieder selbstverständlicher Bestandteil des Kinoangebots wird und einen festen Platz in den Augen und Herzen der Kinogänger einnimmt", führt sie weiter aus. Kontakt: Projektkoordination: Heide Schürmeier Mail: heide.s@berlin.de Tel.: 0171 / 5115109 AG Kurzfilm e.V. Bundesverband Deutscher Kurzfilm Förstereistr. 36 01099 Dresden Mail: presse@ag-kurzfilm.de Tel.: 0351 / 4045575 Web: www.ag-kurzfilm.de Links: www.shortfilm.de, www.interfilm.de Sonntag, 25. Juli 2010Nachwuchsreihe der ARD feiert 10. Geburtstag
Immer Montags: Noch fünf ausstehende Termine außergewöhnlicher Filme.
Zum zehnten Mal steht die Nachwuchsreihe der ARD in diesem Sommer auf dem Programm: Seit dem 14. Juni zeigt Das Erste elf neue Filme. Mit "Debüt im Ersten" gibt die ARD jungen Filmemachern außerhalb von Festivals und Hochschulen eine Chance auf ihren "Ersten" Sendeplatz. Das Ergebnis: Mit der aktuellen X. Staffel werden 91 "Debüt im Ersten"-Filme gelaufen sein - so unterschiedlich und vielfältig wie deren Macher. In den 70er Jahren, lange vor dem dualen System, fanden die Arbeiten des Regienachwuchses Eingang ins Programm, ohne dass man sich explizit der Aufgabe der Nachwuchsförderung verschrieben hatte. Viele Debütregisseure von damals waren Quereinsteiger. Heute ist die Nachwuchsfilmreihen der ARD mit einer Schule zu vergleichen, die man als junger Filmemacher als sogenannte Pflichtübung absolvieren sollte, denn der erste Film ist ein selbstbewusster Schritt mitten ins Künstler-Leben, um später auch im Kino großen Erfolg zu haben. Einer der Vorreiter der Sendereihe der ARD war der SWR mit seinem: "Debüt im Dritten". Im Jahr 2010 feiert "Debüt im Dritten" seinen 25. Geburtstag. Ein viertel Jahrhundert – ein stolzes Alter für eine Nachwuchsreihe, die ihr Konzept der Nachwuchsförderung immer und in erster Linie als eine Investition in die Zukunft gesehen hat, die Zukunft der Prime-Time-Plätze im Ersten, die Zukunft der Kinolandschaft und nicht zuletzt die Zukunft junger Kreativer. Beim Debüt im Ersten wird jeweils der erste oder zweite Langfilm (ca. 90 Minuten) eines Filmemachers gezeigt. Es ist egal, ob der Film als Eigenprodukt, Abschlussarbeit einer Hochschule oder auf andere Weise entstanden ist. Auch stilistisch ist alles möglich und kein Genre ausgeschlossen, so lange fiktional erzählt wird. Auch in Zukunft beteiligt sich die ARD an der Sendereihe und fördert mit der Ausstrahlung das Debüt eines Erstlingswerkes. Vom klassischen Fernsehfilm bis hin zur Kino-Koproduktion ist dabei jede Finanzierungsart denkbar, sofern sie sinnvoll und gesichert ist. Die noch ausstehenden Sendetermine: Montag, 26.Juli 2010, 22.45 Uhr Nichts als Gespenster (RBB/ARTE, 2006) Nichts als Gespenster" handelt vom Reisen, vom auf-der-Suche-sein. Von Reisenden, in Jamaika, Island, den USA, Italien und Deutschland, die sich ihre Träume erfüllen und auf der Suche sind, ohne wirklich zu wissen, wonach. Die fünf Reisen werden parallel zueinander erzählt. Montag, 2. August 2010, 22.45 Uhr Berlin - 1.Mai (HR/ARTE, 2010) Ein elfjähriger Türke, zwei Jugendliche aus der Kleinstadt und ein gehörnter Provinz-Polizist: sie alle verschlägt es am1. Mai nach Kreuzberg – wo wie jedes Jahr die Emotionen hochkochen. Montag, 9. August 2010, 22.45 Uhr Baching (BR, 2007) Vor drei Jahren hat Benedikt Kirchner in betrunkenem Zustand die kleine Lena überfahren. Jetzt kehrt er zurück in sein kleines oberbayerisches Heimatdorf Baching. Montag, 16. August 2010, 22.45 Uhr Nacht vor Augen (SWR, 2008) Soldat David kehrt von Afghanistan in den heimatlichen Schwarzwald zurück. Er will sein Leben dort wieder aufnehmen, wo er es verlassen hat. Doch Bedrohung und Gewalt haben David verändert. Montag, 23. August 2010, 22.45 Uhr Die Besucherin (WDR, 2008) Agnes erhält von ihrer Schwester den Schlüssel zur einer fremden Wohnung, um dort die Blumen zu gießen. Eines Tages schläft Agnes dort ein. Als sie aufwacht, spürt sie einen Mann hinter sich liegen … Link: www.DasErste.de/Debut P.S. Übrigens, am 24. August 2010 wird in Berlin der FIRST STEPS Award verliehen. Der deutsche Nachwuchspreis FIRST STEPS, 2000 als private Initiative der Filmbranche und Wirtschaft ins Leben gerufen, ist getragen von dem gemeinsamen Wunsch, den Filmnachwuchs sinnvoll und effektiv zu fördern. So gibt die finanzielle Anerkennung den Preisträgern nach dem Studium die Möglichkeit, an neuen Projekten zu arbeiten. Seit 2004 werden sie dabei unterstützt von arrivierten Mentoren der Deutschen Filmakademie. Mehr unter: www.firststeps.de Samstag, 24. Juli 2010Sommerfilmfestival auf Marktplatz in Breslau
10. International ERA NEW HORIZONS Festival in Wrocław (Breslau).
![]() Das Wetter hat sich inzwischen etwas abgekühlt und man bekommt wieder mehr Lust ins Kino zu gehen. Die Open-Air-Kinos dürften es freilich etwas schwerer haben in wolkenverhangenen, kühlen Nächten genügend Publikum zu bekommen. Dennoch möchten wir auf ein naheliegendes internationales Film Festival aufmerksam machen, das vor allem wegen seiner nächtlichen Freiluft Vorführungen auf dem historischen Marktplatz vor dem alten Rathaus von Breslau bekannt geworden ist. Vom 22. Juli bis zum 1. August finden jeden Abend um 22:00 Uhr die Veranstaltungen vor rund 2000 Besuchern im Freien statt. In weniger als sechs Stunden Zugfahrt kann man von Berlin aus das größte Filmfestival Polens am Hauptbahnhof Wrocław Główny nahe der Altstadt erreichen. Mit dem Auto Richtung Cottbus sind es nach Breslau in Polen sogar nur 346 km – ca. 3,5 Stunden. Von Dresden erreicht man Breslau über Görlitz, der östlichsten Stadt Deutschlands nach 268 km – in knapp drei Stunden. Tagsüber finden die Vorstellungen bereits ab 10:00 Uhr morgens im Kino Kapitol und in den neun Sälen des Helios in der ul. Kazimierza Wielkiego 19/23 statt. In Wrocław werden vor allem Filme gezeigt, die nicht zu den Mainstream-Blockbustern gehören. "Das Festival überschreitet gerne die Grenzen des konventionellen heutigen Kinos und will Regisseure vorstellen, die gegen den Strom schwimmen und individuelles Kino machen", sagt Festival Direktor Roman Gutek. Schon letztes Jahr berichteten wir ausführlich zum historischen Teil Breslaus im BAF-Blog vom 22. Juli 09. In diesem Jahr wird auch das FilmFestival Cottbus, das Internationale Filmfestival des osteuropäischen Films, die Zusammenarbeit mit Wrocław intensivieren, wie Festivalleiter Roland Rust im letzten Jahr verkündete. Kurz entschlossene Besucher können über ein Online-Ticket Bestellsystem Karten kaufen und zugleich sehen, welche Vorstellungen eventuell schon ausverkauft sind. Eine extra Reihe widmet sich diesmal dem türkischen Kino und in der Retrospektive laufen u.a. Filme von Jean-Luc Godard. Im offiziellen Festivalprogramm wird der Grand Prix der Jury des diesjährigen Cannes Festivals gezeigt: das Klosterdrama im algerischen Bürgerkrieg "Von Göttern und Männern" von Xavier Beauvois, bei dem Mönche von islamischen Fundamentalisten ermordet wurden - sowie "Tetro" von Francis Ford Coppola mit Vincent Gallo und Klaus Maria Brandauer. Den internationalen Gepflogenheiten angepasst, werden die Filme mit englischen Untertiteln gezeigt. Eine Änderung können wir jetzt schon vermelden: Am Sonntag, den 1. August läuft um 19:15 Uhr im Kino HELIOS 7 anstelle von "The Last Season: Shawaks" (dir. Kazim Öz) der Film "CROSSING THE BRIDGE: THE SOUND OF INSTANBUL" von dem Hamburger Regisseur Fatih Akin aus dem Jahre 2005. Mit DIE SCHWARZEN | CRNCI | THE BLANKS (Kroatien 2009) gelangt der Gewinner des Spezialpreis für die beste Regie des 19. FilmFestival Cottbus 2009 am 26. Juli um 15:45 und am 27. Juli um 12:45 zur Aufführung. Unter dem Titel „Cottbus Cocktail“ werden Gäste des polnischen Festivals erstmals vom Cottbuser Festival auf einem Empfang von Festivaldirektor Roland Rust und Manager Andreas Stein begrüßt. Im Internationalen Wettbewerb werden 14 Spielfilme gezeigt. Darunter sind drei aktuelle Produktionen aus den USA. Deutschland zeigt mit "Le Quattro Volte" von Michelangelo Frammartino eine Gemeinschaftsproduktion mit Italien und der Schweiz aus 2010. The ERA NEW HORIZONS IFF ist Mitglied der FIAPF (Fédération Internationale des Associations de Producteurs de Films), eine internationale Interessenvertretung der Filmproduzenten mit Sitz in Paris. ERA NEW HORIZONS Festival Link: www.enh.pl Tourismuszentrale Rynek 14 50-101 Wrocław Öffnungszeiten: montags - sonntags von 9 – 21 Uhr Tel. (+48 71) 344-31-11 Fax: (+48 71) 344-29-62 E-mail: info@itwroclaw.pl Web: www.um.wroc.pl/m8927 Die Tourismuszentrale in Wroclaw „The meeting point” ist jedem Stadtbesucher gegenüber freundlich und ist behilflich bei: - Buchungen von Stadtführern - Vermittlung von Hotelleistungen - Auswahl der attraktivsten Sehenswürdigkeiten vom reichen Angebot der Stadt und Region. Freitag, 23. Juli 2010Filmkunst 66 mit alljährlichem Independent Filmfestival
Traditionskino in Berlin Charlottenburg pflegt die Filmkunst.
![]() Fast hätten wir es übersehen, aber unsere Kollegen vom Blog der Berliner Filmfestivals erinnerten uns an eine gut gepflegte Tradition des Kinos Filmkunst 66 in der Bleibtreustraße. Alle Jahre veranstaltet das Kino in der Hochsommerzeit ein Independend Filmfestival, um sich von der breiten Masse abzuheben. Viele Jahre war das einst komplett unabhängige Kino des Ehepaares Rosemarie und Franz Stadler Abspielstätte der Berlinale. Persönlichkeiten der Filmszene, die das Kino regelmäßig besuchten hatten ihre eigenen Kinosessel mit Namenschild. Auch Mitglieder des BAF sind oder waren Stammgäste, da das Kino schon seit 1971 in dem Bezirk liegt, wo auch der Berliner Arbeitskreis Film e.V. (BAF) im naheliegenden Amtsgericht Charlottenburg als Verein seit 1974 registriert ist. Der einstige Kino-Flachbau an der Ecke zur Niebuhrstraße musste einem Geschäftshaus weichen. Doch nebenan entstanden 1995 in einem Neubau zwei attraktive neue Kinosäle für insgesamt 300 Gäste. Durch die kaum veränderte traditionelle Kneipenszene rund um den Savignyplatz blieb das Stammpublikum erhalten. Wenn 2011 der Zoo Palast für die Berlinale wegen Umbaumaßnahmen und Teilabriß nicht zur Verfügung steht, könnte das Filmkunst 66, das zwischen Kurfürstendamm und Kantstraße verkehrsgünstig gelegen ist, wieder Abspielstätte der Internationalen Filmfestspiele werden. Franz Stadler hat frühzeitig das Kino digital aufgerüstet, ein Vorteil der ich heute auch beim Independent Filmfestival ausszahlt, denn viele Filme sind nicht mehr auf 35mm zu bekommen. Seit 2004 ist das Kino Mitglied der Europa Cinemas, die viele außergewöhnliche, insbesondere französische Filme im Verleih haben. In diesem Jahr präsentiert das Independent Filmfestival im Kino Filmkunst 66 vom 22. Juli bis 8. August 24 Filmpremieren des unabhängigen Kinos, darunter sechs Previews, die noch in diesem Sommer ins Kino kommen werden und achtzehn Filme, die hierzulande trotz all ihrer künstlerischen und unterhaltsamen Kinoqualität keinen Verleih gefunden haben. Darunter finden sich Arbeiten so bekannter Künstler wie James Russo, Matt Dillon, Ben Kingsley, Kate Beckinsale, Ornella Muti, Francois Ozon, Isabelle Coitext und Charlie Kaufman. Filmische Kreativität dagegen findet sich in den kleinen, feinen Filmen des unabhängigen Kinos, die interessante und brisante Themen aufgreifen, die fesselnde Geschichten erzählen, die Formensprache des Kinos weiterentwickeln, die Menschen mit all ihren Macken und Schwächen darstellen und nicht stereotype Superhelden. Aus dem Programmangebot der unbekannten Entdeckungen leuchten auch bekannte Namen hervor: die Verfilmung eines Romans von Marguerite Duras, die Schauspieler Heino Ferch, James Russo, Matt Dillon, Ben Kingsley, Kate Beckinsale, Ornella Muti, die Regisseure Francois Ozon, Isabelle Coitext und Charlie Kaufman. Besonders Stolz ist Franz Stadler auf seine preisgekrönten Animationsfilme, die - soweit es die Spieldauer der einzelnen Filme zeitlich erlaubt - vor den einzelnen Hauptfilmen laufen werden. Der Kurzfilm ist seit Jahren nur noch selten im Kino vertreten. Im Kino Filmkunst 66 erhält das Filmgenre, wie auch die 24 Spielfilme, seinen rechtmäßigen Platz zurück: Auf der großen Leinwand. ![]() filmkunst 66 Bleibtreustr. 12 10623 Berlin Tel.: 030 / 88 21 75 3 Fax: 030 / 31 50 58 12 Mail: mail@filmkunst66.de Internet: www.filmkunst66.de Donnerstag, 22. Juli 2010DEUTSCHER KAMERAPREIS als Gütesiegel
20. DEUTSCHER KAMERAPREIS 2010 in Köln verliehen.
![]() Die hochsommerlichen Temperaturen halten schon etwas länger an und nicht nur in Berlin. Bereits Ende Juni wurde deshalb auch in Köln kurzfristig ein Public Viewing zur Fußball WM-Begegnung Deutschland - England auf dem Gelände der Vulkanhalle Stadtteil Ehrenfeld organisiert. Es war der Auftakt des traditionellen medienforums.nrw, das vom 28.-30. Juni im Kölner Staatenhaus stattfand und bei dem am Vorabend der DEUTSCHE KAMERAPREIS verliehen wurde. In seinem Jubiläumsjahr verzeichnete der DEUTSCHE KAMERAPREIS die Rekordzahl von 457 eingereichten Produktionen, von denen 35 von den unabhängigen Jurys in sechs Kategorien nominiert worden waren. Im Rahmen einer feierlichen Gala wurden zum 20. Mal Kameraleute sowie Cutterinnen und Cutter mit dem DEUTSCHEN KAMERAPREIS geehrt. Acht Frauen und Männer nahmen die Auszeichnung für herausragende Leistungen in Bildgestaltung und Schnitt aus den Händen von prominenten Laudatoren wie Kai Wiesinger, Adolf Winkelmann, Nico Hofmann und Ralph Caspers entgegen. Zudem wurden zwei mit jeweils 5.000 Euro dotierte Förderpreise vergeben. "Werkzeuge für Visionen – ARRI ist das Synonym für großes Kino!“ Den Ehrenpreis erhielt die Firma ARRI für ihre technischen Innovationen und ihre Verdienste um den internationalen Film. Rund 350 Gäste aus Medien, Kultur, Politik und Wirtschaft feierten die Preisträger in der Sommerhitze und Christoph Augenstein, Geschäftsführer des DEUTSCHEN KAMERAPREISES, sagte in seiner Rede: "Wenn der DEUTSCHE KAMERAPREIS heute als ein Gütesiegel für Qualität an der Kamera und im Schnitt wahrgenommen wird, dann haben wir etwas von dem Anspruch eingelöst, mit dem der Preis einst gestartet ist". In der Kategorie Kinospielfilm überzeugte Judith Kaufmann mit ihrer Kameraführung in Feo Aladags Debütfilm "Die Fremde". Der Film, prominent besetzt mit Sibel Kekilli, schildert die Geschichte einer jungen Türkin, die mit ihrem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben ihre Familie herausfordert. Gleich für seine erste Kameraarbeit in einem Kinospielfilm wurde Patrick Eppler für "Bis aufs Blut - Brüder auf Bewährung" ausgezeichnet. Die Jury würdigte insbesondere den Einsatz moderner Stilmittel, die im Zusammenspiel mit den Darstellern und der Inszenierung eine hohe emotionale Wirkung entfalteten. In der Kategorie Fernsehfilm / Dokudrama konnte sich Andreas Höfer über einen Preis freuen - er führte die Kamera in dem Film "Empathie", der drei Heranwachsende durch ihren von Brutalität und sozialer Kälte geprägten Berliner Alltag begleitet. In der Kategorie "Fernsehserie" setzte sich der Kameramann Jörg Lawerentz für eine Folge der KI.KA-Serie "krimi.de" durch; "Filmriss" ist eine Geschichte um Alkohol, Gewalt und Zivilcourage von Jugendlichen in der Großstadt. In der Kategorie Dokumentarfilm / Dokudrama ging die Auszeichnung für den besten Schnitt an Henk Drees für "Rich Brother", ein Dokumentarfilm über das Schicksal eines jungen Kameruner in Deutschland. Die beste dokumentarische Kameraleistung erbrachte nach Ansicht der Jury Gerardo Milsztein in "Friedensschlag - Das Jahr der Entscheidung", bei dem der gebürtige Argentinier auch Regie führte. Der Film gewährt Einblick in ein Jugendhilfeprojekt, bei dem straffällige und gewaltbereite Jugendliche resozialisiert werden. In der Kategorie Bericht / Reportage erhielt Mirko Schernickau den Preis für seine Kameraarbeit in "37 Grad - Leben auf kleinstem Fuß", das Porträt einer Familie am Rande des Existenzminimums. In der Kategorie Kamera wurde der Berliner Leonard Lehmann für die beste Kamera in einem Kurzfilm ausgezeichnet - der Film "Am anderen Ende" über die Nöte einer Telefonseelsorgerin zeichne sich, so die Jury, unter anderem durch virtuose Handkamerasequenzen aus. In der Kategorie Schnitt gingen die Förderpreise, die von der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen und von Panasonic gestellt wurden, an den jungen Dresdner Till Girke für seine Arbeit in dem Kurzfilm "Von Mädchen und Pferden" sowie an den Magdeburger Sven Kulik für den Kurzfilm "Am anderen Ende". Weitere Informationen unter www.deutscher-kamerapreis.de Mittwoch, 21. Juli 20103D-Filme selbst erstellt (update)
Das c't Magazin nennt die Probleme 3D in HD zu erstellen.
![]() Als in den 1950er-Jahren die ersten 3D-Kinofilme anfangs mit Polarisationsbrillen und etwas später mit rot-grün Brillen in der dritten Dimension anzusehen waren, verflog der Hype recht schnell wieder, denn die Qualität ließ zu wünschen übrig. Das sollte sich jetzt nicht noch einmal wiederholen, weshalb von selbst erstellten 3D-Videos eher abzuraten ist, denn gute HD-Aufnahmen können bei entsprechender Motivauswahl ebenfalls recht plastisch und fast dreidimensional wirken. Gutes Beispiel ist dafür das Charisma® TV-System, das der Highlight der diesjährigen „HIGH END 2010“ war, dem größten und wichtigsten europäischen Branchentreffpunkt für die Spitzentechnologie der Unterhaltungselektronik. Mehr als 1.000 Messebesucher kamen speziell zur Charisma-Präsentation auf den Stand der Audio Reference GmbH und zeigten sich begeistert von der Multi-Dimensional-Systems-Technologie (MDS®). Dieses bahnbrechende, aber sehr teure Verfahren zur perfekten Visualisierung von Wirklichkeit ist weltweit Maßstab für lebensechtes TV-Entertainment. Charisma MDS® ist den althergebrachten stereoskopischen 3D-Verfahren, die aktuell unter dem Schlagwort „3D-TV“ vermarktet werden, zum Teil überlegen, da es mit höherer Wiederholfrequenz arbeitet, somit kein Flimmern aufweist und außerdem auf 3D-Brillen verzichtet. Echtes 3D ist es nicht. Das System, das aus einem besonders hochwertigen TV-Plasmabildschirm und dazugehörigem geheimen, mit Patenten geschützten, Elektronik-Kasten besteht, arbeitet vielmehr mit speziellen Algorithmen aus der Interferenzfiltertechnologie wobei dem Gehirn zeitverzögert zwei Ansichten aus unterschiedlichen Perspektiven zeitlich versetzt vorgegaukelt werden, um den Raumeindruck zu bilden. Doch auch die Profis drehen nicht alles in 3D, sondern vieles wird vor der Blu-Box oder mit Greenscreen-Technik erstellt und später bei der Zusammenfügung von Vorder- und Hintergrund als 3D-Ausgabe berechnet. So ist beispielsweise der Film "Alice in Wonderland" mit Johnny Depp gemacht, wie wir am 4. März 2010 in einem update nachtrugen. Durch clevere Zwischenbildberechnung können ganz normale Videos räumlich werden. Das c't Magazin Nr. 6 vom 01.03.2010 erklärt, wie das "3Disieren" von 2D-Videos mithilfe des Pulfrich-Effekts funktioniert – und wie man mit Hilfe des PC Videos stereoskopisch abspielen kann. Der Artikel ist auch als kostenpflichtiger Download hier erhältlich. In der c't Ausgabe 11 vom 10. Mai widmete sich der Heise Verlag dem Thema 3D-Filme selbstgemacht intensiver und berichtete, wie man eine Stereo-Kamera baut und 3D-Sequenzen bearbeitet. Dieser ausführliche Artikel über »Filmen im Doppelpack« ist zurzeit sogar kostenlos hier online einsehbar, denn 3D ist der Hype der Stunde. Die Standards sind verabschiedet, fast jeder TV-Hersteller hat erste 3D-TVs marktreif und wird sie zur IFA Anfang September unter dem Funkturm präsentieren. Nur die Filme lassen noch auf sich warten. 3D-Pioniere filmen daher selbst, schreibt der Autor. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn die Tücken stecken im Detail. Inzwischen bietet die Zubehörindustrie auch für Filmamateure Vorsatzlinsen an, um aus zweidimensionalen Aufnahmen 3D-Filme zu erstellen. Dabei landen die Bilder fürs rechte und fürs linke Auge nebeneinander, jeweils auf die halbe Breite zu gestaucht, auf den Bildwandler einer Kamera. Von der ursprünglichen HD-Qualität bleibt jedoch nur die Hälfte über. Zudem werden keinerlei Automatikfunktionen unterstützt. Schärfe und Belichtung muss der Filmer von Hand einstellen, dabei ist er auf den Blendenbereich F16–F22 beschränkt. Allgemein kann die Bildqualität nicht wirklich überzeugen. 3D-Kameras mit Doppellinse gibt es derzeit nur im Profisektor mit der AG-3DA1 von Panasonic für 21.000 Euro. (update) Für den Amateur bieten gute Bildqualität derzeit nur Selbstbaulösungen mit zwei identischen Camcordern, die exakt synchronisiert werden müssen. Experimente mit dem Zoom sollten dabei tunlichst unterlassen werden, denn schon die synchrone Auslösung der Kameras kann bei fehlender LANC-Buchse für den Remote-Anschluss problematisch werden. Außerdem haben die Camcorder herstellungsbedingt immer leichte Abweichungen, sei es im Weißabgleich oder auch im Bildwinkel. Minimale Fertigungstoleranzen beim Einbau des Objektivs oder des Sensors können bereits zu großen Problemen führen. Noch problematischer wird die Nachbearbeitung. Die heutigen Schnittprogramme werben zwar seit Jahren mit „3D-Funktionen“ – gemeint sind damit aber meist Titeleffekte, die virtuell in der dritten Ebene platziert werden können. Ausgabeformate für den Dual-Stream wie Side-by-Side und Top-and-Bottom lassen sich nur fummelig als Videotrick zusammenbasteln. Komfortable 3D-Bearbeitung ohne zusätzliche Plug-ins unterstützen nur die Profi-Programme Media Composer von Avid (2250 Euro) sowie After Effects von Adobe (1300 Euro), schreibt die c't in dem sehr umfangreichen Artikel unter nachfolgendem Link. Link: www.heise.de/ct/artikel/Filmen-im-Doppelpack-1002672.html Ein Leser sieht das etwas anders und hat uns einen aufmunternden Kommentar und Link zu einer Anleitung im 3D-Journal geschickt. Dienstag, 20. Juli 2010Aufruf: - Berlins vergessene Mitte
Stiftung Stadtmuseum Berlin sucht Filmdokumente und Fotografien.
![]() AUFRUF Für die Ausstellung "Berlins vergessene Mitte - Stadtkern 1840-2010" sucht das Stadtmuseum Berlin persönliche Dokumente, bevorzugt Fotografien und Filme, die die Planungs- und Baugeschichte des Berliner Stadtkerns zwischen Spreekanal und Stadtbahn seit dem 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart sichtbar machen. Mit der Ausstellung, die ab 21. Oktober 2010 im Ephraim-Palais gezeigt wird, will das Stadtmuseum Berlin die Geschichte des engeren Stadtzentrums und die historische Bedeutung der früheren Bebauung dieses Areals wieder bewusst machen. Aus der Fülle der historischen Fotos werden vor allem Fotografien ausgewählt, die - mit anderen Artefakten - die vergessene Schönheit der verlorenen Stadträume sowie die bauliche Transformation zwischen 1840 und 2010 zeigen. Die jeweiligen städtebaulichen Prozesse spiegeln gesellschaftliche Veränderungen wider, verkörpern gewissermaßen räumlich die Entwicklungen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Technik und öffentlichem Leben. Die "Zentrumsrolle" des Geländes war vielfach wechselnden Strömungen unterworfen. Auch sie sollen in den Blick genommen werden, ergänzt durch Verweise auf die daraus resultierenden Lebens- und Arbeitsbedingungen der Berlinerinnen und Berliner. Die Präsentation im Gebäude am Köllnischen Park, dem ehemaligen Märkichen Museum und heutigen Stammhaus der Stiftung Stadtmuseum Berlin, wird einen Beitrag für die städtebaulichen Planungen leisten und den Blick des Publikums auf die Keimzelle der Stadt schärfen. In den letzten Jahren ist es gelungen, die entstellenden Einbauten der Nachkriegszeit zu beseitigen und den unverwechselbaren Charakter dieses „Museums der Berliner“ Raum für Raum wiederzugewinnen. Für die Zukunft stehen die Gewinnung weiterer Schauflächen im Keller und im Dachgeschoß, die Verbesserung der Servicebereiche und die Grundsanierung der technischen Infrastruktur an. Nach Abschluss der Bauarbeiten, die sich über mehrere Jahre hinziehen werden, können die umfassenden kulturhistorischen Sammlungen des Stadtmuseums von den prähistorischen Siedlungsspuren bis zum Anbruch des 20. Jahrhunderts im Märkischen Museum gezeigt werden. Weitere Austellungsräume der Stiftung befinden sich in der Nikolaikirche, im Ephraim-Palais, im Knoblauchhaus mit der Welt des Biedermeiers und im Museumsdorf Düppel. Kontakt Bitte wenden Sie sich an: Frau Klara Machinek Tel.: 030 / 24 002-130 Mail: machinek@stadtmuseum.de STIFTUNG STADTMUSEUM BERLIN Landesmuseum für Kultur und Geschichte Berlins Nikolaikirchplatz 10178 Berlin Telefon 030 / 24 002-162 Web: www.stadtmuseum.de Montag, 19. Juli 2010TrickReich - Animationsfilmreihe in 3sat
Vorbei sind die Zeiten, in denen Trickfilme ausschließlich als reine Kinderfilme galten.
![]() 3sat hat 2007 als erstes Fernsehprogramm eine Reihe mit internationalen Kino-Animationsfilmen präsentiert, die künstlerischen Anspruch mit lustvoller Unterhaltung verbinden. Im Sommer 2010 kehrt die Animationsfilmreihe ins 3sat-Programm zurück: mit TV-Premieren sowie einer Filmnacht mit kurzen Animationsfilmen. Vom 20. bis 29. Juli 2010 präsentiert 3sat mit TrickReich ein TV-Programm Spezial, das sich ausschließlich mit Animationsfilmen beschäftigt. In den letzten Jahren entstanden bemerkenswerte Animationsfilmproduktionen für ein erwachsenes Publikum, die nicht nur auf Festivals, sondern auch an den Kinokassen äußerst erfolgreich waren. In seiner Reihe "TrickReich" präsentiert 3sat bis zum 29. Juli inhaltlich und ästhetisch bemerkenswerte Produktionen, die künstlerischen Anspruch mit Unterhaltung verbinden. Höhepunkt ist die Kurzfilmnacht am 23. Juli, die eigentlich erst nach Mitternacht um 0:20 Uhr (VPS 24.07.10) beginnt. Den Anfang der Reihe macht »Kennwort Kino« mit einem Überblick über aktuelle Entwicklungen des Animationsfilms, der von den Studios Disney, Pixar und Dreamworks mit Blockbustern wie "Shrek", "Oben" und "Wall-E" zum Familienfilm ausgeweitet wurde. In den letzten Jahren sind auch verstärkt inhaltlich und ästhetisch bemerkenswerte Animationsfilmproduktionen für ein erwachsenes Zielpublikum entstanden, die nicht nur auf Festivals, sondern auch an den Kinokassen erfolgreich waren. Den Grundstein für Stop-Trick-Animationen, die cineastische Mittel voll ausschöpfen, legte Nick Park mit seinen Knet-Animationen "Wallace and Gromit". Sie markieren den Brückenschlag vom Verspielten zum Ernsthafteren. Park schuf detailverliebte, expressive Animationen und Geschichten, die sich in ihrem feinsinnigen Humor und vielschichtigen Aussagen erst dem Erwachsenen erschließen. Damit steht der Brite nicht allein: US-Regisseur Wes Anderson erzählt in klassischer Stop-Trick-Animationen die Geschichte von Mr. Fox, einem Hühnerdieb, der versucht, für sich und seine Familie eine bürgerliche Existenz aufzubauen. In den USA trotzt schon seit über 20 Jahren das besessene Animationsfilmgenie Bill Plympton den großen Studios. Neben unzähligen Kurzfilmen realisierte er 2008 seinen fünften Langfilm "Idiots and Angels". Er erzählt mit einzigartigem Humor von Liebe, Hass, Gewalt und Sex in wahnwitzig gezeichneten Metamorphosen und Fantasien. "Waltz with Bashir" (2008) von Ari Folman ist dagegen ein politischer Film über den Libanonkrieg und das Wesen der Erinnerung. Die große Politik aus Kindersicht - das macht den Reiz der Verfilmung von Marjane Satrapis Comic-Autobiografie "Persepolis" (2007) aus. Sendetermine im Überblick Dienstag, 20. Juli, 22.25 Uhr Kennwort Kino: Animationsfilm Dokumentation von Kristl Philippi, Deutschland 2010 Dienstag, 20. Juli, 22.55 Uhr Blood Tea and Red String Puppentrickfilm von Christiane Cegavske, USA 2006 Mittwoch, 21. Juli, 22.25 Uhr Das Mädchen, das durch die Zeit sprang Zeichentrickfilm von Mamoru Hosoda, Japan 2006 Donnerstag, 22. Juli, 22.25 Uhr Renaissance Animationsfilm von Christian Volckman, Frankreich/GB 2006 Freitag, 23. Juli, 22.25 Uhr Strings Marionettenfilm von Anders Rønnow Klarlund, Dänemark 2004 Freitag, 23. Juli (VPS, 24.07.2010) ab 0.20 Uhr Kurzfilmnacht Animationsfilme u.a. mit "Esterhazy", "Seemannstreue", "Exit", "Kein Platz für Gerold", "Our wonderful Nature", "Peter und der Wolf" Samstag, 24. Juli, 15.10 Uhr Das wandelnde Schloss Zeichentrickfilm von Hayao Miyazaki, Japan 2004 Dienstag, 27. Juli, 23.40 Uhr Idiots and Angels Zeichentrickfilm von Bill Plympton, USA 2008 Donnerstag, 29. Juli, 22.25 Uhr Lucky Luke - Auf in den wilden Westen Zeichentrickfilm von Olivier Jean-Marie, Frankreich 2007 Link: www.3sat.de Sonntag, 18. Juli 2010Jetzt Karten sichern für Berlins Music Week
Branchentreff und Kongress für internationale Musiker.
![]() Die Kultur & Kreativbranche hat mit Berlins Music Week eine neue Messe bekommen, die auch für jene interessant sein dürfte, die als Musiker hauptsächlich für Film und Fernsehen arbeiten. Unter dem Logo All together Now fand bereits letztes Jahr eine mini Messe statt, die als Ersatz für die PopKomm in der Homebase Lounge veranstaltet wurde. Wir berichteten ausführlich am 15. September 09. Dieses Jahr wird allerdings alles größer und man bespielt die neu eingeführte Location des alten Flugplatzes Tempelhof, die bereits zur Mercedes-Benz Fashion Week mit der Bread & Butter einer der faszinierenden Anziehungspunkte für Presse, Insider und Fachpublikum war. Der gut eingeführte Name "Berlin Fashion Week" der neuen Berliner Modewoche gab den Ausschlag mit der "Berlin Music Week" vom 6. - 12. September 2010 dem Erfolg nachzueifern, denn die Berliner Musik Szene ist in den letzten zwei Jahrzehnten stetig gewachsen. Eigentlich kann man sagen, dass seit der ersten Berliner Love Parade 1989 die Stadt zum heimlichen Zentrum der elektronischen Musik geworden ist. Doch mit der PopKomm, die deshalb extra von Köln nach Berlin verlagert wurde, kommen natürlich auch andere Musikrichtungen zur Geltung. Dennoch ist mit der Berliner ClubNacht am 11. September 2010 zum Abschluss aller Veranstaltungen, die Techno Szene in der Übermacht. Berlins Music Week ist der Abschluss der Medienwoche@IFA, die Leitveranstaltung für die konvergente Medienwelt während der Internationalen Funkausstellung (IFA), zu der vom 03.09.-08.09.10 mehr als 15.000 Fach- und Kongressbesucher, 6.000 Journalisten aus 70 Ländern und 1.250 Ausstellern kommen. Link: www.berlin-music-week.de Samstag, 17. Juli 2010Weiterbildung für Kreativkräfte an der VHS Berlin Mitte
Lehrgang „Internationale Kino-Koproduktionen“ am iSFF.
![]() Das Institut für Schauspiel, Film-Fernsehberufe (iSFF) führt erstmalig im Zeitraum vom 04. –29.10.2010 in Berlin in Kooperation mit media.net berlinbrandenburg e.V. eine geförderte Weiterbildung für Film- und Fernsehschaffende zum Thema „Internationale Kino-Koproduktionen“ durch. Lehrgangsleiterin ist Claudia Loewe (Geschäftsführerin bei der DFA - Deutsche Fernsehnachrichten Agentur Produktions GmbH und Co. KG). Erfahrene und ausgezeichnete Experten der Filmbranche vermitteln in diesem vierwöchigen Lehrgang Fachwissen zu internationalen Kino-Koproduktionen. Als Fallbeispiel dient die Produktion "Last Station", deren Hauptdarsteller Hellen Mirren und Christopher Plummer in diesem Jahr für Oscars® nominiert waren. Ergänzend werden auch Hintergrundinformationen zu anderen internationalen Projekten eingebracht. In diesem Lehrgang soll die Fähigkeit geschult werden, Stoffe mit internationalem Potential zu erkennen und die daraus folgenden Vermarktungsstrategien zu entwickeln. Sämtliche Schritte der Koproduktion werden von den Experten in ihren jeweiligen Fachgebieten durchleuchtet: Drehbuch- und Stoffanalyse, Finanzierung und Vertragswesen, Kalkulation und Umsetzung der Produktion sowie Pressearbeit und Marketing. Darüber hinaus werden auch die Instrumente der Quoten- und Erfolgsmessung sowie die Vermarktung jenseits der Filmbranche, z.B. in den interaktiven Medien, thematisiert. Aufgabe der Teilnehmer wird es sein, anhand des vermittelten Fachwissens eigene Vorschläge für Koproduktionen zu entwickeln und im Kreis der Experten vorzustellen und zu diskutieren. Neben Claudia Loewe unterrichten: Christine Berg (Projektleiterin beim Deutschen Filmförderungsfonds der Der Lehrgang umfasst insgesamt 200 Unterrichtsstunden, jeweils mo-fr von 10.00 -18.45 Uhr. Die Kosten betragen 1280 Euro. Eine Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit oder die FFA ist möglich. Mit dieser nenen Maßnahme bietet das iSFF für Kräfte aus der Kreativbranche die besten Voraussetzungen, um die Karriere vorantreiben zu können. Das Institut blickt auf eine zwanzigjährige erfolgreiche Tradition in der Weiterbildung von Film- Fernsehschaffenden und Schauspielern zurück. Auch in diesem Semester setzt sich der Trend zur Expansion des iSFF fort. Dazu wurde das Angebotsspektrum um neue Lehrgänge und Kurse, u.a. zu den Themen „Internationale Koproduktionen“ und „Neue Medien“, erweitert. Das kontinuierliche Wachstum des iSFF gibt dem Institut an der VHS Mitte Raum und Zeit zu einer ernsthaften und stetigen Auseinandersetzung mit den eigenen Qualitätsansprüchen an Weiterbildung. Ohne diese Auseinandersetzung, die bis heute den Berufsalltag der iSFF - Mitarbeiter im Organisations- und Dozententeam prägt, wäre das Niveau auf dem sich die Bildungsangebote heute befinden, nicht zu erreichen. Die Kreativbranche ist auf Erfolgskurs und gewinnt immer mehr an gesellschaftlicher Bedeutung. Mit dem Fortbildungsprogramm, das sich an den neuesten Qualitätsstandards orientiert, unterstützt das iSSF diesen Trend und steht für Professionalität und Einbindung in die Branche. Link: isff-berlin.eu/isff_neu/Content/Page/InternationaleKoproduktionen_66 Weiterführende Informationen unter: ISFF: Ulrike Ohmert Tel.: 030 / 9018 374 43 Mail: info@isff-berlin.eu Web: www.isff-berlin.eu „Internationale Kino-Koproduktionen“ 4.-29.10.2010 Montag-Freitag 10-18.45 Uhr Filmstudio iSFF Seestr. 64 13347 Berlin
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