Montag, 31. Mai 2010Clint Eastwood: Zum 80. Geburtstag preiswerte Blu-rays
Auch das Erste zeigt von Juni bis August insgesamt neun Filmstreifen zu später Stunde.
Heute vor 80 Jahren kam Clint Eastwood am 31. Mai 1930 in San Francisco, Kalifornien zur Welt. Den Durchbruch als Schauspieler erzielte er 1964 beim Italo Western "Für eine Handvoll Dollar" von Sergio Leone. Seitdem zählt er weltweit zu den erfolgreichsten Stars als Western- und Actionheld. Diesem Genre blieb er auch später als Regisseur treu. 1993 und 2005 erhielt er den Oscar für die beste Regie. Doch zur Ruhe setzen möchte er sich nicht und steckt schon wieder in den Vorbereitungen zu weiteren Filmen. Das Erste der ARD präsentiert zu Ehren des Altmeisters an neun Samstagen - von 5. Juni bis 7. August 2010 - Highlights aus dem reichhaltigen Schaffen der Filmlegende. Die Filme laufen aber wegen des Jugendschutzes meist spät in der Nacht, denn bei Clint Eastwood geht es nicht zimperlich zu. Als wir im BAF-Blog am 13. März 2009 anlässlich Clint Eastwoods letztem Werk „Gran Torino“ uns ein wenig über seine intensiven Gewaltdarstellungen mokierten, gab es erboste Kommentare. Offensichtlich differenzierten wir nicht genug, denn zwischen den Zeilen sollte deutlich werden, dass Clint Eastwood nicht die Gewalt verherrlicht, sondern durch Überspitzung diese eigentlich ablehnt. Doch es gibt unterschiedliche Methoden ein Ziel zu erreichen. Besonders klar wird das in Antikriegsfilmen. Die Einen zeigen den Krieg, um damit abzuschrecken - die Anderen zeigen nur die Folgen, um den Wahnsinn darzustellen, ohne dass im Film je ein Schuss fällt. Wie Clint Eastwood Krieg und Gewalt in seinen Filmem umsetzt, sollte jeder selbst erkunden. Dazu gibt es zurzeit eine gute Gelegenheit. Auch Media Markt feiert den Geburtstag des Golden Globe Preisträgers und bietet den mit vier Oscar nominierten Warnerbros. Streifen "Letters from Iwo Jima" und das Kriegsepos "Flags of our Fathers" als Blu-ray Disc für je nur 5.- Euro an. Mit diesem Blu-ray Preiskracher unterbieten sie sogar ihre preiswertesten DVDs. Das zeigt, dass gute Qualität nicht immer teuer sein muss und die Nachfrage nach den Neuen Medien inzwischen bei den Besitzern von großen Flachbildschirmen gut angenommen wurde. Im Fernsehen der ARD ist ab dem 5. Juni am Samstag Clint-Eastwood-Abend. Klassiker wie "Zwei glorreiche Halunken" von Sergio Leone und "Der Mann aus San Fernando" stehen auf dem Programm, aber auch Eastwoods Regiedebüt "Sadistico - Wunschkonzert für einen Toten" und das Melodram "Brücken am Fluss" mit Meryl Streep. Oscar-Preisträger, Westernheld, Schauspieler, Regisseur, Musiker - als Multitalent hat Clint Eastwood über Jahrzehnte die Filmwelt mitgeprägt, erobert und in Atem gehalten. Und je älter er wird, desto klarer ist: Er ist der Grandseigneur des internationalen Kinos und aus dem Filmolymp nicht mehr wegzudenken. Die Clint-Eastwood-Filmreihe im Ersten im Überblick: Samstag, 5. Juni 2010, 3.10 Uhr SADISTICO - WUNSCHKONZERT FÜR EINEN TOTEN (PLAY MISTY FOR ME) USA 1970 Regie: Clint Eastwood Darsteller: Clint Eastwood, Donna Mills, Jessica Walter Das Regiedebüt von Eastwood: Dave Garlan ist ein beliebter Radio-DJ in einer kalifornischen Kleinstadt. Als er eine seiner Verehrerinnen wieder loswerden will, bricht eine Katastrophe über ihn herein. Jessica Walter wurde 1972 für den Golden Globe Award in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin nominiert. Der Film wurde im kalifornischen Carmel, Heimatort von Eastwood, wo er kurzzeitig auch Bürgermeister war, und in Monterey gedreht. Samstag, 12. Juni 2010, 0.05 Uhr HÄNGT IHN HÖHER - (HANG'EM HIGH) USA 1967 Regie: Ted Post Darsteller: Clint Eastwood, Inger Stevens, Ed Begley Western über Rache und Vergebung: Jed Cooper überlebt einen Lynch-Mordversuch und bringt als Marshal die Schuldigen vor Gericht. "Hängt ihn höher" ist Eastwoods erster Film in den USA nach seinem künstlerischen Ausflug nach Europa. Dort hatte er zusammen mit Sergio Leone die enorm erfolgreiche "Dollar-Trilogie" - "Für eine Handvoll Dollar" (1964), "Für ein paar Dollar mehr" (1965) und "Zwei glorreiche Halunken" (1966) - gedreht. Samstag, 19. Juni 2010, 0.05 Uhr DER MANN AUS SAN FERNANDO (EVERY WHICH WAY BUT LOOSE) USA 1978 Regie: James Fargo Dasteller: Clint Eastwood, Sondra Locke, Geoffrey Lewis Unverwüstliche Action-Komödie mit Clint Eastwood als Trucker und Hobby-Boxer. Samstag, 26. Juni 2010, 23.00 Uhr MIT VOLLGAS NACH SAN FERNANDO (ANY WHICH WAY YOU CAN) USA 1980 Regie: Buddy Van Horn Darsteller: Clint Eastwood, Sondra Locke, Geoffrey Lewis Fortsetzung von "Der Mann aus San Fernando": Eastwood als Trucker auf der Suche nach seiner entführten Freundin. Samstag, 3. Juli 2010, 22.45 Uhr CITY HEAT - DER BULLE UND DER SCHNÜFFLER (CITY HEAT) USA 1984 Regie: Richard Benjamin Darsteller: Clint Eastwood, Burt Reynolds, Jane Alexander Clint Eastwood und Burt Reynolds als ungleiche Buddies mit großen Pistolen in einer inzwischen klassischen Actionkomödie von Richard Benjamin. Samstag, 17. Juli 2010, 23.15 Uhr DER WOLF HETZT DIE MEUTE (TIGHTROPE) USA 1984 Regie: Richard Tuggle Darsteller: Clint Eastwood, Geneviève Bujold, Dan Hedaya Alleinerziehender und desillusionierter Cop jagt einen Serienkiller. Atmosphärischer Krimi im Rotlichtmilieu von New Orléans, in der Nachfolge von "Dirty Harry". Samstag, 24. Juli 2010, 22.15 Uhr AGENTEN STERBEN EINSAM (WHERE EAGLES DARE) Großbritannien 1968 Regie: Brian G. Hutton Darsteller: Richard Burton, Clint Eastwood, Mary Ure Ein Sonderkommando des britischen Geheimdienstes versucht, in die deutsche Kommandozentrale in den Alpen einzudringen. Samstag, 31. Juli 2010, 22.15 Uhr ZWEI GLORREICHE HALUNKEN (IL BUONO, IL BRUTTO, IL CATTIVO) Italien 1966 Regie: Sergio Leone Darsteller: Clint Eastwood, Eli Wallach, Lee Van Cleef Klassiker des Italo-Westerns mit Clint Eastwood, Eli Wallach und Lee van Cleef in den Hauptrollen. Der Film ist eine italienisch-spanische Koproduktion und der dritte Teil von Sergio Leones sogenannter "Dollar-Trilogie". Samstag, 7. August 2010, 23.00 Uhr DIE BRÜCKEN AM FLUSS (THE BRIDGES OF MADISON COUNTY) USA 1995 Regie: Clint Eastwood Darsteller: Clint Eastwood, Meryl Streep, Annie Corley Moderner und außerordentlich erfolgreicher Klassiker - Clint Eastwood auf den Spuren von Douglas Sirk: Berückend schön fotografiertes Melodram um die nur viertägige Liebe eines Paares in Iowa, die keine Zukunft hat und doch mehrere Leben verändert. Meryl Streep war für den Oscar in der Kategorie Beste weibliche Hauptrolle nominiert. Link: ARD Homepage Weitere Filme mit und von Clint Eastwood laufen auch in den privaten Programmen. Sonntag, 30. Mai 2010„Orchideen in Pankow“ / Kino-Erstaufführung 2010
Dokumentarfilm über Kindheit und Jugend von Katrin Eissing.
![]() Angesichts der Situation, dass der Film zu einer schnell vergesslichen Massenware im Kino geworden ist, soll die Reihe KONTAKTE, der beiden Filmverbände BFFV und BAF, Filme zur Aufführung bringen, denen der Weg auf die Kinoleinwand verweigert oder zumindest schwer gemacht wird oder die allzu schnell wieder in Vergessenheit geraten sind. Das sind: • Filme, die in der Region Berlin-Brandenburg produziert wurden; • Filme junger Filmschaffender aus der Region Berlin-Brandenburg; • interessante Filme ohne Verleih; • Wiederentdeckungen von Filmen, die von Verbandsmitgliedern vorgestellt werden (Jubiläen, Vorstellung von Filmemachern); • Voraufführungen von Filmen, die im Fernsehen laufen werden; • Entdeckungen auf Festivals. Die Filme werden jeweils am letzten Montag jedes Monats (mit Ausnahme der Sommerpause) um 20:00 Uhr im Kino Toni / Tonino gezeigt. Um das Programm abzurunden, soll möglichst im Anschluss an die Vorführung eine Diskussion mit den Filmemachern stattfinden. Morgen, am Montag den 31. Mai wird der Fernsehfilm "Orchideen in Pankow" von Katrin Eissing erstmalig auf der großen Leinwand ungekürzt im Kino gezeigt. Seine Premiere erlebte der TV-Film am Sonntag, den 16.05.2010 um 18:00 Uhr in der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Mädchengeschichten". Die positive Zuschauerresonanz der Reihe »Kontakte« im Kino Toni ermutigt den Film noch einmal in voller Länge zu zeigen. "Orchideen in Pankow" porträtiert mit Giang ein Mädchen, das von der Migrationsgeschichte der zweiten Generation deutscher Vietnamesen geprägt ist. Der Film umkreist auf subtile Weise Fragen nach Identität und Integration und thematisiert den Prozess der Abnabelung eines Teenagers von seiner Mutter. An einigen Stellen des Films ist dies besonders gut im Dialog mit der Kamera herausgearbeitet, in anderen Passagen beobachtet die Kamera leider aus allzu großer Entfernung und kann dabei nur kaum verständliche Gesprächsfetzen einfangen. Die Autorin Katrin Eissing ist in ihrer Arbeit durch ihr Gespür für starke Protagonisten aufgefallen. Sie studierte Freie Kunst an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und experimentelle Filmgestaltung an der Universität der Künste Berlin. [Filmbeschreibung] Die 17-jährige Giang hat einen vietnamesischen Pass, ist aber in Berlin geboren und aufgewachsen. Dort geht sie in die 11. Klasse eines Gymnasiums und steht vor der Frage, welchen Weg sie einschlagen soll. Als ihre Mutter Thu 17 Jahre alt war, wurde sie von ihren Eltern aus Vietnam in die DDR geschickt, um zu arbeiten. Thu wollte so schnell wie möglich nach Vietnam zurückkehren, um eine große Sängerin und Dichterin zu werden. Doch es kam anders. Sie blieb in Deutschland und erarbeitete sich einen eigenen Blumenladen, in dem Giang mitarbeitet. Giang überlegt, ob sie die Schule abbrechen soll, um wie ihre Mutter Geschäftsfrau zu werden. Sie fühlt sich nirgendwo so recht zu Hause. In Vietnam war sie zuletzt als Kind, von ihrer dortigen Familie weiß sie wenig. Gemeinsam mit ihren beiden besten Freunden Anne und Karl reist sie in das Heimatland ihrer Mutter. Nach der Reise will sie entscheiden, ob sie auf der Schule bleibt. Zur Begrüßung singt Giangs Großmutter, die ihre Enkelin acht Jahre nicht gesehen hat, ein Lied: "Wer nicht an die Heimat denkt, kann nie ein guter Mensch werden." Giangs Oma wollte wie die Mutter einst Sängerin und Dichterin werden und konnte ihren Mädchentraum nicht verwirklichen. Für die Zukunft ihrer Enkelin hat sie große Pläne: "Deine Träume sollen weit fliegen! Wir haben für euch Kinder gekämpft. Werde doch Sängerin!" „Orchideen in Pankow“ Deutschland 2010 | Stereo | Breitbild | Länge: 30 Minuten --------------- "Die Brunnenstraße" TV-Reportage für den rbb 2009 | Länge 45 Minuten Um das Programm mit einem weiteren Kurzfilm zu vervollständigen, begibt sich Lutz Rentner mit seinem Film vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) zwei Jahrzehnte nach dem Mauerfall auf Spurensuche nach dem Lebensgefühl entlang der Brunnenstraße zwischen Rosenthaler Platz, Gesundbrunnen und Humbodhain. An der Bernauer Straße ist der einstige Grenzstreifen an den Baulücken immer noch erkennbar und mit der Erweiterung eines Freiluft Mahnmals auf 20.000 Quadratmeter sogar wiederauferstanden. Doch wie lebt es sich in dieser Gegend und wo bekommt man zwischen den Döner-Buden noch echte Schrippen? Der Film versucht eine Antwort zu geben. Wie immer bei der Reihe "Kontakte", stellen sich die Filmemacher im Anschluss an die Vorführung den Fragen des BFFV Moderators Frank-Burkhard Habel sowie des Publikums und berichtet von den Dreharbeiten. Kino Toni am Antonplatz / Max–Steinke-Str. 43 31. Mai 2010 um 20:00 Uhr 13086 Berlin Tel: 030 / 9279120-0 Web: www.kino-toni.de Samstag, 29. Mai 2010Neues aus Jobs und Weiterbildung (update!)
Synchron-Cutter/in & Produktionsassistent/in für Berlin gesucht.
![]() Auf ihrer Website sucht die FFS Film- und Fernsehen Synchron GmbH ab sofort Synchron-Cutter/innen für Standort Berlin mit folgenden Fähigkeiten/Erfahrungen: Sprachschnitt, IT-Band Check und Bearbeitung, Taken, Protoolserfahrung (Version 7), gute Englischkenntnisse. Außerdem ist in einer Anzeigenschaltung der Berliner Tageszeitungen vom Sonntag, den 23. Mai 2010 am Standort Berlin ab sofort eine Stelle als Produktionsassistent/in zu besetzen mit folgenden Voraussetzungen: Sicherer Umgang mit dem PC (MS Office), Erfahrungen in den üblichen Sekretariatsaufgaben für selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise mit überdurchschnittlichem Organisationstalent, sehr gute Englischkenntnisse. Vertrautheiten mit der Synchron- bzw. Filmproduktionsbranche wären ideal. Darüber hinaus werden immer wieder Sprecher gesucht: Gerne können sich qualifizierte Interessenten aus dem Münchner und Berliner Raum unter casting@ffs-synchron.de bewerben. Reichen Sie entsprechende Unterlagen mit digitalem Foto, Vita und 2-3 Sprachproben als mp3 ein. Die FFS Film-& Fernseh-Synchron GmbH wurde 1971 von Michael Haacke und Dieter Wahl gegründet. Siebenunddreißig Jahre Branchenerfahrung im Synchronisationsgeschäft haben eine Firmengruppe entstehen lassen, die zu den führenden Unternehmen in Deutschland mit Studios in den Medienstädten München und Berlin gehört. Das Unternehmen beschäftigt ca. 55 feste Mitarbeiter sowie eine Anzahl freier Autoren und Regisseure. Die Geschäftsführer Michael Haacke und Rainer Ludwig leiten heute die Geschäfte der FFS Film-& Fernseh-Synchron GmbH. Firmen wie Walt Disney Pictures, Warner Brothers, Universal Pictures, Sony Pictures, Paramount Pictures, Concorde Filmverleih, Tobis Film, Studio Canal+, Constantin Filmverleih, Dreamworks Pictures, Twentieth Century Fox, Universum Film, RTL, Arte, ARD, ZDF, gehören zu ihrem Kundenstamm. Blindbewerbungen in anderen Bereichen des Unternehmens sind übrigens ausdrücklich nicht erwünscht, weshalb nach Ablauf der üblichen Bewerbungsfristen von ca. 14 Tagen weitere Bewerbungen keine Berücksichtigungen finden. FFS Film- und Fernsehen Synchron GmbH Berlin Frau Wirth Hauptstraße 9 10827 Berlin Tel.: 030 / 787917-0 Web: www.ffs-synchron.eu --------------------- ![]() Audiovisuelle Medien im Tourismusmarketing Personen aus der Film- und Fernsehbranche, wie beispielsweise Mediendesigner, kennen sich meist gut mit den verschiedenen Anwendungen der Audiovisuellen Medien aus. Um neue Arbeitsgebiete zu erschließen, fehlt oft aber weitergehende Marketingerfahrung. Das DSFT Berlin e. V., die zentrale Weiterbildungseinrichtung der deutschen Tourismuswirtschaft, bietet Ihnen jährlich etwa 150 ein- und mehrtägige Seminare mit einem breiten Themenspektrum. Vom 14. bis 15. Juni erklärt Branchenprofi Stefan Möhler was Marketing-Fachkräfte zu Produktion und Vermarktung sowie zu technischen Anforderungen und rechtlichen Besonderheiten von Podcasts und Videos im Internet wissen müssen, um neue Zielgruppen für Touristische Orte und Destinationen zu erreichen. Das Seminar dieser Werbeschiene findet in den Räumen des DSFT statt und kostet 199 Euro, inklusive Unterlagen, Getränken/Snacks und Exkursion. Informationen und Anmeldungen unter Tourismusakademie Tempelhofer Ufer 23 bis 24 10963 Berlin Tel.: 030 / 235519-0 Mail: rolf.schrader@dsft-berlin.de Web: www.dsft-berlin.de --------------------------- ![]() Infotag an der POP-Akademie Die Akademie Deutsche POP bietet am 5. Juni 2010 einen Infotag für Interessierte der Medienbranche. Von 14 bis 18 Uhr können sich Interessierte über die Fachbereiche Musik, Ton, Management, Kommunikation, Design und Bild informieren, die Akademie stellt alle 38 Ausbildungsgänge für Musik- und Medienberufe vor. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten. Mail: berlin@deutsche-pop.de. Weitere Informationen zum Bildungsangebot gibt es im Internet unter: www.deutsche-pop.de. Dort kann man auch kostenlos die Deutsche POP-Broschüre bestellen. Standorte der Akademie gibt es in Berlin, Hamburg, Köln und München. Der Infotag findet statt in der Akademie Deutsche POP Berlin, Otto-Suhr-Allee 24, 10585 Berlin. Telefon: 030/36702357-11. -------------------------- ![]() Netzwerken und informieren Der Verein Lonex ist ein lokales Netzwerk zur Existenzgründung in Friedrichshain-Kreuzberg. Am 10. Juni 2010 veranstaltet der Verein von 10 bis 21 Uhr einen Kontakt- und Infotag (Junex) für junge Unternehmen und Existenzgründer. In Kurzseminaren und Workshops werden Einblicke in die Bausteine einer erfolgreichen Gründung und Unternehmensfestigung vermittelt. Experten referieren und diskutieren zu Themen wie Selbstständigkeit in der Kreativwirtschaft. Im Ausstellerbereich präsentieren sich neben jungen Unternehmen auch Gründungsinitiativen und andere Institutionen. Veranstaltungsort ist die Neue Mälzerei, Friedenstraße 91 in 10249 Berlin. Der Eintritt ist kostenfrei. Weiteres gibt es im Internet unter: www.lonex-berlin.de/junex. Mail: junex@lonex-berlin.de. --------------------------- Aktueller Nachtrag | Bezahltes Praktikum für Studenten ![]() Die LOOK! Filmproduktion bietet ab sofort Studenten/in honoriertes journalistisches Praktikum für Recherche, Dreh und Redaktion während der Herstellung einer TV Dokumentation. Bewerbungen ab Dienstag, den 1. Juni 2010, 12 Uhr. LOOK! Filmproduktion hat seit Gründung im Jahr 1990 mehr als 40 Dokumentation, Reportagen und Features und für nahezu alle öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten produziert. Die Schwerpunkte der LOOK dokumentarischen Arbeiten reichen von zeitgeschichtlichen Dokumentationen über kulturelle Themen bis hinzu zahlreichen gesellschaftspolitischen Themen. Die Hochwertigkeit der Arbeiten wurde u. a. mit dem Adolf-Grimme-Preis sowie Prix Europa-Nominierungen honoriert. Unter der Leitung des Firmeninhabers Claus Räfle werden die vielseitigen Themen so umgesetzt, dass sie im Umfeld anderer Arbeiten in Erzählstil und Ästhetik als LOOK-Produktionen erkennbar sind. BÜRO BERLIN Look Filmproduktion Kluckstr. 35 10785 Berlin Tel.: 030 / 2165935 Fax: 030 / 2167175 Mail: info@lookfilm.de Web: www.lookfilm.de Freitag, 28. Mai 2010Filmfestspiele in Cannes im Zeichen der Krise?
Berlinale Chef war diesmal nicht dabei, zur 63. Preisverleihung an der Cote d'Azur.
![]() Am Pfingstsonntagabend, den 23. Mai 2010 wurden in Cannes die Preise verkündet. Viel ist in den zahlreichen Medien schon geschrieben worden. Deswegen wollen wir hier an dieser Stelle nur noch einmal das Wichtigste zusammenfassen. Nach 27 Jahren regelmäßiger Anwesenheit beschloss Berlinale Leiter Dieter Kosslik, dem größten A-Festival diesmal fernzubleiben. Auf einer Podiumsdiskussion der Internationalen Medienhilfe (siehe BAF-Blog vom 14. Mai) verkündete er am 17. Mai mit gewisser Häme, nicht noch einmal dort jene Filme sehen zu wollen, die bei der 60. Berlinale 2010 in der Auswahlkommission durchgefallen waren. Im Zeichen der weltweiten Finanzkrise wollte er wohl das Palaver der Journalisten nicht hören, warum das Cannes Festival diesmal im Ganzen für die Einen recht mau ausfiel, während es Andere bejubelten. Die Krise ist nämlich in den Filmen, die trotz Geldmangel entstehen, vielfach präsent. So verfolgte Dieter Kosslik die täglichen Berichte lieber von Berlin aus, um sich bald wieder ganz der Berlinale widmen zu können. Auf unsere Frage beim Internationaler Medientreff, ob er glaube, dass die Berlinale einmal Cannes überflügeln könne und womöglich in ferner Zukunft mit dem ständig ausufernden European Film Market (EFM) vom Martin-Gropius-Bau in ein modernisiertes ICC Berlin einziehen würde, verneinte er eindeutig. Heimweh nach dem Kurfürstendamm in der ehemaligen West-City bestehe schon und eine Berlinale im Sommer, wie zu früheren Zeiten wäre sicherlich auch schöner, als das Bibbern der Stars auf dem roten Teppich im letzten, extrem kalten Winter. Aber die Konkurrenz ist unerbitterlich und neue Festivals, wie beispielsweise das Filmfest Rom, engen den Filmmarkt dermaßen ein, dass das Angebot an guten Filmen jetzt schon knapp wird, wie man in Cannes beobachten kann. Der Potsdamer Platz hat sich außerdem gut eingeführt und wird bestimmt noch viele Jahre bestehen bleiben. (30% Zuwachs bei den Zuschauerzahlen und 99.6% Auslastung durch die Kartenverkäufe.) Deshalb sollte man in Berlin keine Experimente wagen. Sorgen bereite ihm vielmehr der Zoo Palast, der wegen der geplanten Umbaumaßnahmen zur nächsten Berlinale 2011 nicht zur Verfügung stehe und das Platzangebot für die Zuschauer deutlich verknappen werde. Platz Sorgen hatte man in Cannes weniger. Viele ursprünglich geplante US-Produktionen wurden nicht rechtzeitig fertig oder mussten wegen knapper Kassen gänzlich abgesagt werden. Die begehrte Goldene Palme, der wichtigste Preis des französischen Festivals, ging deshalb überraschend nach Thailand: Der Film "Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives" des Regisseurs Apichatpong Weerasethakul erhielt die Palme d'Or als bester Film im offiziellen Wettbewerb beim 63. Filmfestival in Cannes. Der Thailänder setzte sich mit seinem Werk, das die traumartigen letzten Tage eines Mannes schildert, der an Nierenversagen stirbt, gegen 18 weitere Wettbewerbsfilme durch. Es ist die erste Auszeichnung dieser Art für Thailand. Der Beitrag war zuvor als cineastischer Geheimtip gehandelt worden. Apichatpong (39) gehört zu den unbequemen Filmemachern in seiner Heimat. Er fasst gerne Tabu-Themen an wie Homosexualität. Der Regisseur wettert auch gegen die strenge Zensur und pocht auf Wandel. Viele seiner Filme sind verboten. Sein Film zeigt einen schwerkranken Mann, der von den Geistern seiner verstorbenen Familienangehörigen in den Tod bgleitet wird. Damit setzte sich die die Poesie durch beim 63. Filmfestival von Cannes und ließ alles Politische mit Filmen über den Algerien- und den Irakkrieg und alles Plakative außen vor. - Erstmals im Wettbewerb war auch ein Film aus dem Tschad zu sehen. Die Preise: • Die goldene Palme (Palme d'Or) für den besten Film: "Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives" des Regisseurs Apichatpong Weerasethakul. • Der Große Preis der Jury ging an den französischen Filmemacher Xavier Beauvois für "Des hommes et des dieux". Mit dem Grand Prix du Jury wird seit 1959 der innovativste Film des Wettbewerbs ausgezeichnet. • Preis der Jury (Prix du Jury): "A screaming man" von Mahamat-Saleh Haroun, Tschad. Es ist der drittwichtigste Preis der Festspiele bei dem maßgeblich die Neuartigkeit eines Beitrags ausschlaggebend ist und von der Jury besonders geschätzt wird. Hier konnte man sich häufig nicht auf einen Preisträger einigen, so dass die Auszeichnung oft an zwei Filme in der Vergangenheit vergeben wurde. • Die Ehrung als bester Regisseur (Prix de la mise en scène) wurde an der südfranzösischen Cote d'Azur Mathieu Amalric zuteil für seinen Film "On Tour" ("Tournee"). • Als beste Schauspielerin wurde die Französin Juliette Binoche geehrt. Die 46-Jährige spielt in dem Streifen des iranischen Regisseurs Abbas Kiarostami "Copie Conforme" die Hauptrolle, eine unglückliche Kunsthändlerin. Den Preis für den besten männlichen Darsteller teilen sich der spanische Schauspieler Javier Bardem ("Biutiful") und sein italienischer Kollege Elio Germano ("La Nostra Vita"). • Bestes Drehbuch (Prix du scénario): "Poetry" von Lee Chang Dong (Korea) • Goldene Kamera (Camera d'Or): Michale Rowe (Mexiko) für "Ano Bisiesto". Die Auszeichnung für den besten Debütfilm führte 1978 der damalige Festivalpräsident Gilles Jacob ein. • Der beste Kurzfilm wurde mit der Palme d'Or du court métrage ausgezeichnet und ging an Serge Avedikian (Frankreich) für "Chienne d"Histoire". Der US-Kultregisseur Tim Burton leitete dieses Jahr die Jury des 63. Filmfestivals in Cannes. Der 51-Jährige zählt zu den Stammgästen: 1994 stand er mit seinem Spielfilm "Ed Wood" selbst auf der Liste für die Goldene Palme. Die weiteren Jurymitglieder waren: Kate Beckinsale (Schauspielerin/GBR), Giovanna Mezzogiorno (Schauspiel./ITA), Alberto Barbera (Nat.Kinomuseum/ITA), Emmanuel Carrere (Regis./Autor/FRA), Benicio Del Toro (Schauspieler/PUR), Victor Erice (Regisseur/ESP), Shekhar Kapur (Regis./Schausp./IND), Alexandre Desplat (Komponist/FRA). In der nachfolgenden erweiterten Ansicht haben wir noch einmal alle diesjährigen Wettbewerbsfilme und die "Goldenen Palmen" der letzten Jahre aufgelistet. Die Liste der 28 "German Films" im Auftrag deutscher Produzenten und Weltvertriebe hatten wir bereits am 11. Mai hier im BAF-Blog präsentiert. "Filmfestspiele in Cannes im Zeichen der Krise?" vollständig lesen Donnerstag, 27. Mai 2010Festival des gescheiterten Films - Kurzfilme II
Neue Staffel am 28. Mai im Babylon:Mitte Berlin
![]() Die diesjährige 5. Staffel des "Festivals des gescheiterten Films", die in insgesamt 10 Städten läuft, zeigt in Berlin am 28. Mai 2010 zwei Programme um 19:00 und um 21:00 Uhr. Nach den Spielfilmen, die bereits im Januar präsentiert worden waren, werden diesmal ausschließlich Kurzfilme gezeigt, die aus dem üblichen Rahmen fallen, aber dennoch erfolglos blieben und deshalb weder einen Verleih noch eine Fernsehausstrahlung erhalten haben. Es sind Filme zwischen 3 und 33 Minuten Länge, die aus welchen Gründen auch immer, niemand bemerkt hat und deshalb durch das Raster gefallen sind. Wegen manch kurioser und zum Teil trashartiger Einfälle sollten sie dennoch der breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. 28.05.2010, 19:00 Uhr | Blüten und Perlen der letzten Jahre „MAKING OF FREAX“ making of von Manuel Francescon, Bernhard Lenz 12 min. Diese Making-of gewährt tiefe Einblicke hinter den Kulissen der "Zwei Fragezeichen"-Produktion. Hier werden die aufwändigen Spezialeffekte erklärt und die wichtigsten Darsteller und Crewmembers sprechen ganz offen über ihre intimsten Probleme am Set. „HOOK“ schwarze Komödie von Sebastian Matthias/Gregor Müller 10 min. Eines morgens machen sich Karl-Heinz und Klaus-Peter mit dem Rad auf den Weg zu ihrem Lieblingsteich,um ein paar fette Fische zu angeln. Auf ihrem Weg begegnen ihnen zwei wunderschöne Mädchen.Auch sie sind in Angel-Laune, aber davon ahnen Karl-Heinz und Klaus Peter noch nichts. „RAUMAUSSTATTER STAGL“ Kurzfilm von Hubert Sielecki, Paul Braunsteiner 04 min. Der Raumausstatter Stagl sitzt in einem Liegstuhl am Meeresstrand und wird pausenlos von Interessenten angerufen. Doch leider scheitern alle Anrufer: "das wird nicht mehr gemacht, das ist ganz aus der Mode gekommen, tut mir wirklich leid, da kann ich Ihnen nicht weiterhelfen..." „KOMMISSAR KRESCH“ Behindertenkomödie von Jan Soldat, Frank Schubert und Peter Hungar 08 min. Kommissar Kresch von der Kriminalpolizei sucht den Fuchs vom Posthof. „MUSS BESSER WERDEN“ Kurzspielfilm nach wahrer Begebenheit von Hagen Klaile und FLorian Gerding 03 min. Peter, ein Versager auf hohem Niveau, erwacht in den Überresten der letzten Nacht. Zuerst ist er geschockt, doch dann erhält durch einen Schluck Dosenbier neuen Lebensmut. „HOSPITALITY“ Horror von Sven Wegner 15 min. Eine Frau wacht nachts in einem von Geistern bewohnten Krankenhaus auf. Eine Verwandlung beginnt... „LISA VA AU CINEMA“ Stummfilm mit Musik von Bernd Kilian 07 min. ein Film über ein Mädchen und eine Stadt „DAS LEBEN IST KEIN FUSSBALLSPIEL“ Auf der Suche nach dem Abseits. Dokumentarfilm von Philipp Hartmann 12 min. Menschen aus verschiedenen Ländern und Prominenz aus dem Filmgeschäft erklären die Abseitsregel. Im Fußball und im wahren Leben. Sport und Philosophie gehen Hand in Hand... „KETTE“ Kurzspielfilm von Max Conradt 12 min. Der Kettenraucher-Kiez will das Rauchen endlich sein lassen, doch das ist leichter gesagt, als getan... „DER ANNER UND SEI MUDDER“ Dokumentarfilm von Philipp Hartmann 03 min. Der Anner isch aus Karlsruh. Jetzt wohnt er wo annersch, aber immer wieder kommt er gern nach Karlsruh zurück, um mit seinere Mudder e Flüpperle zu rauche. Und eines Tages ischs vorbei, mit dene Flüpperle... Video wird nicht angezeigt? - dann hier zu Link auf YouTube gehen! 28.05.2010, 21:00 Uhr | Sieger und Verlierer „STERNENKREUZER ABARTICA“ Super-8-Stopptrickanimation von Manuel Francescon 5 min. Der Traum eines jeden Filmemachers: ein gewagtes Genremix aus Action, Science-fiction, Porno, Hausfrauendrama und Trickfilm-Animation zu drehen. Hier realisiert in einem spannenden Weltraum-Abenteuer um die Zukunft unserer Galaxie oder so. „SQUALID“ Thriller von Andreas Tröger 45 min. Squalid erzählt die Geschichte des Comiczeichners Simon, der sich in einem kreativen und emotionalen Tief befindet. Den einzigen Ausweg scheint ihm nur seine Nachbarin Magdalena ebnen zu können, die eines Tages an seiner Tür klingelt und für ihn die langersehnte Muse wird. Doch schon bald überschlagen sich die Ereignisse als Simon zu tief in Magdalenas Welt eintaucht und der zwiespältige Hausmeister zwischen ihnen intrigiert. Simons Gefühlswelt wird auf den Kopf gestellt und schließlich kann er nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. „LEMMINGE KÖNNEN AUCH NICHT FLIEGEN“ Drama von Guido Tölke 33 min. Leon will fliegen lernen. Am liebsten würde er der Erwachsenenwelt den Rücken kehren und den finalen Absprung schaffen… vom Dach eines Hochhauses... und mit einem Lächeln im Gesicht abtreten. Sein Vater bleibt da lieber auf dem Boden der Tatsachen – er leidet unter Höhenangst. Dolores wiederum hat ihre besten Tage auf der Bühne bereits hinter sich. Nur Mimi ist glücklich… jedenfalls solange sie nicht alleine ist. Alles könnte so wunderbar zugrunde gehen, würden sich die Wege dieser Menschen nicht eines Tages kreuzen. „RUDI PILUNSKE“ - Eine Schrankenwaertergeschichte. Komödie von Hagen Döcke 18 min. Die Arbeit eines Schrankenwärters besteht zum größten Teil aus Warten - Wärter halt... „IDENTIFY“ Experimentalspielfilm von Björn Peter 16 min. Der momotone Alltag ist bezeichnend für die Psyche eines Mannes. Er ist nur noch ausführendes Organ innerhalb einer gleichförmigen Maschinerie. Doch dann passiert etwas, womit er nicht rechnen konnte... „ZEHN ÜBUNGEN“ Lehrfilm von Eckhard Kruse 03 min. Der Alltag: Ständig rückt uns dieser alte Quälgeist auf die Pelle, nervt und hält uns von den wichtigen Dingen des Lebens ab. Dieser Film hilft. Er zeigt in zehn einfachen Übungen, wie Sie dem Alltag eins auswischen können - für einen klaren Kopf, für ein erfülltes Leben, für eine bessere Welt. Der gescheiterte Film 28. Mai 2010 Kino Babylon Berlin:Mitte Rosa-Luxemburg-Straße 30 10178 Berlin Tel: 030 / 24727-801 Web: www.babylonberlin.de Link: www.der-gescheiterte-film.com Mittwoch, 26. Mai 20106. Globale - Das Festival gegen globale Ungerechtigkeiten
Die Globale ist ein globalisierungskritisches Filmfestival.
![]() Die globaLE 2010 ist seit 2003 die sechste Ausgabe dieses Festivals in Berlin, das vom 27.05-02.06.2010 im Kreuzberger Moviemento Kino, dem ältesten Kino Deutschlands, stattfindet. Zeitnah wird es auch eine globale in Montevideo (Uruguay, 21.5.- 28.5.) und im Juni in Warschau geben, außerdem gibt es globale-Teams in Leipzig und in Gießen/Marburg, die an eigenen Programmen arbeiten. Die Globale versteht sich als ein aktives globalisierungskritisches Filmfestival, dem es gezielt um die Sichtbarkeit drängender politischer Konflikte und deren Diskussion und Gegenwehr geht. Auch die Globale 2010 wird organisiert von einer basisdemokratischen, offenen Gruppe, die sich an Veranstaltungen anderer Gruppen beteiligt. Dabei sollen politische und soziale Ungerechtigkeiten aufgezeigt und die Solidarität zwischen politisch aktiven Gruppen und Einzelnen weltweit verstärkt werden. Das Filmprogramm setzt sich aus verschiedenen Reihen mit thematischen Schwerpunkten zusammen. Da die Aktivisten sich kontinuierlich treffen, könnt ihr jederzeit weitere Filme dem Festivalteam zukommen lassen, da auch zwischen den Festivals öffentliche Filmscreenings organisiert werden. Für Filmtheaterbesitzer dürfte es interessant sein, dass das Team gerne sein Filmarchiv zur Verfügung stellt und zu den jeweiligen Veranstaltungen auch Kontakte mit den Macher/Innen der Filme herstellen kann. globaLE 2010 27.05-02.06.2010 Kino Moviemento Kottbusser Damm 22 Berlin-Kreuzberg Tel: 030 / 692 47 85 Web: www.moviemento.de Das vollständige Programm steht seit Mitte Mai auf der Homepage des Festivals als Download zur Verfügung. Weitere Infos zum Festival bei Indymedia.org Kontakt: globale Filmfestival c/o New Yorck im Bethanien Mariannenplatz 2A 10997 Berlin Mail: info@globale-filmfestival.org Web: www.globale-filmfestival.org Dienstag, 25. Mai 2010Johannesburg Spezial – Filme aus Südafrika
Filmmuseum Potsdam zeigt südafrikanische Filme aus und über Johannesburg.
![]() Anlässlich der Fußballweltmeisterschaft in Afrika steht das Gastgeberland im Brennpunkt des öffentlichen Interesses. Filme aus dem fernen Kontinent sollen uns die Sitten und Bräuche der schwarzen Bewohner näher bringen. Bereits Anfang des Monats präsentierte uns das 25. Black International Cinema ein afrikanisches Filmfestival in Berlin (siehe BAF-Blog vom 3. Mai 2010). Jetzt folgt das Filmmuseum Potsdam im Rahmen des Projektes SUBSAHARA Afrika mit weiteren sechs Filmperspektiven und einer dazugehörigen Podiumsdiskussion. Vom 27. Mai bis 2. Juni 2010 wird eine Filmreihe gezeigt, die in Zusammenarbeit mit der Südafrikanischen Botschaft Berlin und dem Goethe-Institut Johannesburg entstanden ist. Umfangreiches Filmmaterial wurde vom South African National Film, Video and Sound Archives, der Cinémathèque de Toulouse und VENROB e.V. zur Verfügung gestellt. Zum ersten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs findet die Endrunde der Fußball-WM 2010 in einem afrikanischen Gastgeberland statt. Neben Kapstadt, Durban und Pretoria werden zahlreiche Spiele in Johannesburg ausgetragen. – Wie geht Johannesburg (und Südafrika) mit der WM und anderen Herausforderungen an die Zukunft um? Diese brennenden politischen Fragen sollen in der Filmreihe beleuchtet werden. Rückblicke über Filme aus der Zeit der Apartheid – Anti- und Pro-Apartheids-Filme – bis zu international beachteten Werken aus der Zeit danach ergänzen den filmgeschichtlichen Bogen. Eröffnet wird am 27. Mai in Anwesenheit von Vertretern der Südafrikanischen Botschaft Berlin. Am 1. Juni rundet eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Johannesburg – 20 Jahre nach der Apartheid, im Jahr der Fußball-WM” (AT) die Film- und Veranstaltungsreihe ab. Sie beleuchtet die Verbindung zwischen Filmgeschichte(n) und aktuellen gesellschaftlich-politischen Themen – kurz bevor sich die mediale Aufmerksamkeit ganz dem Megaevent Fußball-WM zuneigt und vorübergehend ausschließlich formatierte TV-Bilder die weltweite Wahrnehmung von der südafrikanischen Metropole bestimmen. Die Podiumsdiskussion ist eine Veranstaltung in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung - Landesbüro Brandenburg. Link: Filmmuseum Potsdam Montag, 24. Mai 201019. JugendMedienFestival in Berlin
filmfestivals4u - Das Festival-Einreichportal für junge Filmemacher/Innen
![]() Wenn sich in den nächsten Tagen im Berliner Jugendcentrum "Weiße Rose" am Wartburgplatz wieder jede Menge junger Videoamateure tummeln, dann war die junge Filmszene des Bundesverbandes Jugend und Film (BJF) daran maßgeblich beteiligt. Im dem bundesweiten Informationsnetzwerk stehen nämlich allen Interessierten zentral und umfassend Informationen über Aktivitäten und Angebote der Film- und Videokulturszene zur Verfügung. Die dort eingestellten Datenbanken enthalten detailierten Informationen z. B. zu Festivals und Workshops und vielen anderen Themen. So auch zum 19. Jugendmedienfestival Berlin, das 26. bis 30. Mai 2010 stattfindet. Auf dem Festival-Einreichportal www.filmfestivals4u.net müssen junge Filmemacher/Innen nur einmal ihre Filmdaten eingeben und können somit ihre Videos gleichzeitig bei vielen Festivals einreichen! Das Angebot der Jungen Filmszene im BJF richtet sich an: • junge FilmemacherInnen bis zum Alter von 27 Jahren, die noch nicht gewerblich Filme produzieren. Für Filmemacher ist dieser Service kostenlos! • Festivals, die sich vorwiegend an junge Filmemmacher/Innen richten, die noch nicht gewerblich Filme produzieren. REC – das 19. Jugendmedienfestival Berlin ist ein offener internationaler Filmwettbewerb der dieses Jahr zum 19. Mal in der "Weißen Rose" stattfindet. Zugelassen sind Filmeinreichungen von Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 27 Jahren. Alle Themen, alle Genres und alle Filmlängen können eingereicht werden. Dieses Festival wird weitgehend von Jugendlichen selbst gestaltet, Medienpädagogen liefern hier nur den organisatorischen und finanziellen Rahmen. Die Jugendlichen entwickeln zusammen mit den Pädagogen das jährliche Programm des Festivals, sind aktiv im Ablauf des Festivals integriert und gestalten eigenverantwortlich den Bereich des Festival TV. Das Festival bietet den jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Medienprodukte öffentlich zu präsentieren, dafür Lob oder Kritik zu erfahren und vor allem die Gelegenheit zu einem Austausch mit Zuschauern und Filmemachern aus dem In- und Ausland. Dieses Jahr werden 110 Filme aus 23 Ländern gezeigt. Besonders stark ist Schweden vertreten. Dazu kann ein Interview mit dem Leiter der Veranstaltung bei unseren Kollegen von den Berliner Filmfestivals hier nachgelesen werden. Jugendmedienfestival Berlin Kulturcentrum “Die weiße Rose” Martin Luther-Straße 77 10825 Berlin-Schöneberg 26. May bis: 30. May 2010 Kontakt: Bülowstrasse 90 10783 Berlin Tel.: 030 / 63377239 Mail: info@jugendmedienfestival.de Web: www.jugendmedienfestival.de Sonntag, 23. Mai 2010US-Behörde genemigt Abschaltung analoger Ausgänge
Hollywood-Studios und TV-Sender machen Front gegen Raubkopierer.
![]() Seit Jahren wünscht sich der Lobby-Verband der großen Hollywood-Studios, die Motion Picture Association of America (MPAA), ein sogenanntes Broadcast-Flag, um den analogen Ausgang von TV-Set-Top-Boxen ganz oder zeitweilig abschalten zu können. Die Federal Communications Commission (FCC) ist diesem Wunsch jetzt nachgekommen und genehmigt die Abschaltung der Analogausgänge, wenn auch mit Auflagen. Auch Adobe hat sein digitales Rechtemanagement-System (DRM) für die Flash-Plattform ausgebaut und zieht jetzt mit Flash Access 2.0 nach, um den Rechteinhabern und Distributoren die Möglichkeit zu geben, den analogen Videoausgang von Anzeigegeräten zu deaktivieren. Die Qualität illegaler Filmkopien im Internet ist zwar meist mehr schlecht als recht und wer erwischt wird muss schnell zwischen 2000 bis 3000 Euro für einen Vergleich zahlen, dennoch boomt die Hackerbranche. Beim Blu-ray Player wurde deshalb von Anfang an gleich auf analoge Ausgänge verzichtet, so dass die Player nur über ein digitales HDMI-Kabel mit Flachbildschirmen verbunden werden können. Außerdem sind regelmäßige Updates der Kopierschutzmechanismen im Blu-ray-Standard bereits vorgesehen, wie wir am 6. Mai 2010 ausführlich im BAF-Blog berichteten. Seit Jahren versucht die Musik- und Film-Branche das Betreiben illegaler Streamingseiten zu verhindern, doch solange die Inhalte nirgendwo legal zu erwerben sind, wir es immer einen Bedarf an Raubkopien geben. Erst spät hat die Musikbranche gelernt preiswert Musik übers Internet zu verkaufen und damit den illegalen Erwerb zwar nicht vollständig gestoppt, aber zumindest abgebremst. Gleiches steht nun der Filmbranche bevor. Wir berichteten am 15. Mai 2010, dass Paramount neue Vertriebswege plant und zukünftig auf digitale Videovermarktung setzen will. Allerdings hat die FFC mit ihrem jetzt erteilten Bescheid, wonach der Einsatz des Broadcast-Flags "im öffentlichen Interesse" sei, in ihrer Begründung Einschränkungen vorgenommen. Die Hollywood-Studios dürfen von der Abschaltung analoger Ausgänge der Set-Top-Boxen für den Satelliten- oder Kabelfernsehempfangnur so lange Gebrauch machen, bis die Filme auch auf Datenträgern in Verkehr gebracht werden, oder höchstens für 90 Tage nach der "Selectable Output Control" (SOC)-geschützten Erstausstrahlung. Damit will die FCC verhindern, dass die Hollywood-Studios Filme gar nicht mehr auf Datenträgern wie DVD oder Blu-ray-Disc anbieten. Denn darunter hätten dann "Verbraucher mit Altgeräten" zu leiden. Außerdem sollen auf diese Weise auch Zuschauer in den Genuss der Filme kommen, die sie nicht im Kino sehen können. "Um die Mitglieder der Motion Picture Association of America, unabhängige Filmemacher und ihre Videoprogramm-Distributoren weiter zu ermutigen, aktuelle Filme im Fernsehen zu zeigen, während sie noch im Kino laufen, gewähren wir nur in begrenztem Umfang eine Ausnahme vom allgemeinen Verbot der Abschaltung audiovisueller Ausgänge", heißt es in der Begründung Damit erfolgt die Freigabe des Broadcast-Flags nicht in dem Umfang, wie ihn die MPAA beantragt hatte. Dennoch wird das Bild von bis zu 20 Millionen-Besitzer analoger Fernsehgeräte in den USA demnächst dunkel bleiben, weil Hollywood aus Anlass der Ausstrahlung eines aktuellen Kinofilms die analogen Videoausgänge über eine fernsteuerbare "Output protection" abgeschaltet hat, um die sogenannte "Filmpiraterie" einzudämmen. Bei Adobe heißt das "persistenter Schutz" für Download- und Streaming-Angebote auf der Basis von Flash Access. Die bereits im Herbst des vergangenen Jahres angekündigte, neue Version von Adobes DRM-System 2.0 - Content-Protection ist jetzt verfügbar. Die hauseigene Flash-Plattform wird dazu seit Jahren mit immer neuen Features ausgerüstet, die den Rechteinhabern die totale Kontrolle über die Nutzung ihrer Inhalte im MPEG-4-Format (H.264) und im Flash-Video-Format (FLV) garantieren soll. Aus Sicht von Hollywood & Co. dürfte diese Option besonders interessant für den Vertrieb von hochauflösenden Kinofilmen und Fernsehsendungen über das Internet sein, schreibt Golem am 13.5.10. Gleichzeitig wollen damit die Filmstudios die Aufzeichnung von Filmen durch Privatpersonen verhindern, um so den Absatz von kommerziellen DVDs und Blu-ray-Discs zu fördern und außerdem mehr Akzeptanz fürs Pay-TV zu schaffen. Link: www.adobe.com Samstag, 22. Mai 2010Interfilm beim New Media Shorts Award in China geehrt
Acht Filme des interfilm-Vertriebs gewannen in Shenzhen stolze Auszeichnungen beim Award.
![]() Als frisch erwählter, offizieller Kommunikationspartner der monatlichen interfilm Shorts Attack! freuen wir uns im BAF-Blog, sogleich weitere überraschende Meldungen von interfilm Berlin verkünden zu können. Beim 1st Chinese International (King Bonn) New Media Shorts Award, der vom 10. - 12. Mai in Shenzhen stattfand, konnte interfilm Festivalleiter Heinz Hermanns den zahlreichen Filmemachern, die kurzfristig zur Preisverleihung nach China eingeflogen wurden, persönlich gratulieren. Insgesamt acht Filme des interfilm-Vertriebs gewannen im Wettbewerb: ----------------- LETZER AUFRUF ZUR KUKI FILMEINREICHUNG! 3. INTERNATIONALES KINDER UND JUGEND KURZFILMFESTIVAL BERLIN EINSENDESCHLUSS ist der 28. Mai 2010 Reglements unter: www.interfilm.de Reiche den Film ein bei www.shortfilmdepot.com! Über Short Film Depot können Filme - ohne Gebühr - bei mehreren Festivals eingereicht werden. Ein Film ist nur ein einziges Mal zu registrieren. KUKI das Internationale Kurzfilmfestival für Kinder und Jugendliche Berlin ruft Filmschaffende auf, sich mit Kurzfilmen zu bewerben. Während der acht Festivaltage vom 14. - 21. November 2010 werden in Wettbewerben und Rahmenprogrammen über 100 Werke gezeigt. Es werden Preise im Wert von 3.000,- EUR vergeben. Kinder- und Jugendjurys verleihen „KUKI Short Awards“ in den Kategorien: Die Wettbewerbe: ------------------- Die nächsten Shorts Attack! von interfilm finden am 09. Juni unter dem Motto "Anpfiff" statt. Pünktlich zur Fußball WM widmet sich das Programm im Kino Babylon Berlin:Mitte um 20:00 Uhr dem leidenschaftlichen Thema Fußballfieber 90 Minuten voller Hingabe, Enthusiasmus, Tragik und Komik. Von dokumentarischen Aufnahmen des Ballkults über skurrile Fußballgeschichten bis zu gnadenlosem Sozialrealismus: Das Phänomen Fußball wird facettenreich erkundet und um überraschende Dimensionen bereichert. Preisgekrönte Klassiker („The Refuge City“), exzentrische Publikumslieblinge („Balls“) sowie jüngste Erfolge („L'arbitro“) garantieren ein siegreiches Ballvergnügen bei der 99. Ausgabe! Wir werden pünktlich zur Veranstaltung noch einmal näher auf die Beiträge eingehen. Shorts Attack! Anpfiff - Die Fußball-Rolle Am Mittwoch, den 09. Juni 2010 um 20:00 Uhr im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz Rosa-Luxemburg-Straße 30 10178 Berlin Web: www.babylonberlin.de Link: www.interfilm.de Freitag, 21. Mai 2010Internationale Ausschreibungen für den Filmnachwuchs
Spielfilm 3.0 – Bitfilm “Call For Ideas”
![]() Das Bitfilm Festival, das bisher als reines Online-Festival für den digitalen Kurzfilm bekannt war, beschreitet in diesem Jahr neue Wege. Diesmal soll als weltweites Experiment der Crowd Production aus zahlreichen Festivaleinreichungen zu dem vorgegebenen Thema "Money & Me - was bedeutet Geld für mich?" ein Patchwork-Film mit voller Kinolänge enstehen. Der Kreativität der Filmemacher sind keine Grenzen gesetzt: Sie können spannende Menschen interviewen, kurze Geschichten mit Schauspielern inszenieren oder per Animation erklären, wie der Finanzmarkt funktioniert. Die Auswahl der Beiträge erfolgt durch ein demokratisches Abstimmungsverfahren der Bitfilm-Community, bei dem alle ausgewählten Beiträge prämiert werden. Festival-Organisator Aaron Koenig richtet sich in seiner Videoansprache an alle internationalen und vor allem jungen Filmemacher, weshalb der Aufruf in englischer Sprache erfolgt. Die Preisverleihung erfolgt allerdings Deutschland und zwar in Hamburg im November. Bisher wurde einmal jährlich der beste animierte Kurzfilm prämiert. Jetzt ändert sich das. Bis zum 31. Juli 2010 kann jeder Filmemacher einen Kurzfilm, egal ob Dokumentation, Animation oder fiktionale Story, zum Thema “Money & Me” einsenden. Alle Filme werden auf der Website www.bitfilm.com zur Bewertung gezeigt, damit aus den besten Beiträgen ein abendfüllender Spielfilm entsteht. Aaron Koenig, Festival Director of the Bitfilm Festival, explains the new concept of the festival here at YouTube. More information at www.bitfilm.com/festival ----------------- Lateinamerikanische Kurzfilme gesucht! Für das erste Lateinamerikanische Kurzfilmfestival "LAKINO", das am 28. und 29. August in Berlin stattfindet werden noch Beiträge gesucht. "LAKINO" zeigt Kurzfilme aus den Sparten Fiktion, Animation, Experimental und Dokumental. Alle gezeigten Filme müssen in den letzten zwei Jahren produziert worden sein. Eine Jury und das Publikum zeichnet gemeinsam die besten Filme aus. Das Festival bietet ein parallel verlaufendes, von der EU finanziertes Projekt mit Jugendlichen aus Europa an. Das zehntägige Projekt bringt junge Filmemacher/Innen aus verschiedenen Ländern zusammen, die innerhalb dieser Zeit ein audiovisuelles Werk mit dem Thema Berlin erstellen. Bereits auf der letzten Berlinale hat man intensiv das neue Festival beworben, wie aus dem nachfolgenden Video ersichtlich wird. we are all stars - in the berlinale from Lakino 2010 on Vimeo. LAKINO - Lateinamerikanisches Kurzfilmfestival Kino Babylon:Mitte 28. & 29. August 2010 Filme einreichen bis: 30. Juni 2010 Kontakt: Lakino / Festival Latinoamericano de Cortometrajes de Berlín c/o Capatinta Senefelder Str. 27 10437 Berlin Tel.: 030 / 92 25 69 62 Mail: festival@lakino-bln.com Web: www.lakino-bln.com Donnerstag, 20. Mai 2010Szenarien gegen sinkende Einnahmen beim rbb
Furcht vor sinkenden Einnahmen beim Rundfunk Berlin-Brandenburg
![]() Nachdem wir gestern von Problemen bei der Filmförderungsanstalt (FFA) berichteten, müssen wir heute leider auch neue Hiobsbotschaften aus dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) vermelden. Laut Intendantin Dagmar Reim muss der rbb auf sinkende Gebührenerträge vorbereitet sein und entwickelt bereits Szenarien für die Zukunft. Schon vor einigen Monaten hat die Intendantin dafür eine Gruppe aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses eingesetzt, mit der Aufgabe, Szenarien zu entwickeln, mit denen die Geschäftsleitung des Senders auf sinkende Gebührenerträge reagieren kann. Grundlage der Überlegungen ist die Prognose des ARD-Vorsitzenden Peter Boudgoust, nach der die ARD bis zum Jahr 2020 mit 15 Prozent weniger Einnahmen auskommen muss. Gegenüber dem Presseservice News Aktuell sagt die Intendantin folgendes: "Programmeinschnitte stehen nicht unmittelbar bevor. Dennoch gebietet es seriöse Unternehmensführung, sich heute darauf vorzubereiten, dass es innerhalb von zehn Jahren tatsächlich zu diesem Gebühreneinbruch kommen könnte. Die Modelle der Strategiegruppe sind eine theoretische Berechnungsgrundlage. Wir können im Bedarfsfall daraus konkrete Schritte ableiten, die wir dann mit den Gremien erörtern werden. Wichtig ist, dass der rbb trotz aller finanziellen Probleme auch künftig genügend Luft zum Atmen haben muss, um ein innovatives Programmunternehmen zu bleiben." Dem Rundfunkrat wurde der Zwischenbericht der internen Strategiegruppe kürzlich vorgelegt. Das Endergebnis wird auf der Rundfunkratssitzung Ende Juni 2010 vorgestellt. Ausgehend vom jetzigen Radio- und Fernsehangebot des rbb hat die Strategiegruppe mehrere Modelle entwickelt, die in den kommenden Wochen berechnet werden und die Programmreduzierungen sowie damit verbundene Einsparungen in Produktion, Personal und Verwaltung beschreiben. Berlin wird sich offensichtlich auf noch höhere Arbeitslosigkeit durch weitere Personalkürzungen einstellen müssen. Mittwoch, 19. Mai 2010Filmförderung am Scheidepunkt
Bewährungsprobe für die Filmförderungsanstalt
![]() Seit mehr als fünf Jahren streiten sich schon die Kinobetreiber mit der Filmförderungsanstalt (FFA) um die gesetzliche Filmabgabe, die ihnen in ihrer derzeitigen Form nicht verfassungsgemäß erscheint. (siehe auch BAF-Blog vom 01.08.2009 und vom 08.09.2009). Nun steht die Filmförderungsanstalt (FFA) vor der schwierigsten Bewährungsprobe seit ihrem Bestehen. Sollten die Vorbehalte einer großen Anzahl von Einzahlern nicht zurückgenommen werden, droht das Ende der Filmförderung durch die FFA, angefangen von Zusatzkopien für Kinos in kleinen Orten bis hin zur Referenzförderung für schon begonnene große Filmvorhaben. Dies alles geschieht mit dem Argument und der Frage der Gerechtigkeit, ob die Einzahler Kino und Video tatsächlich zu einer Abgabe gesetzlich gezwungen werden können, während die Fernsehveranstalter hingegen ihre Abgabe aushandeln können. Glücklicherweise wird die Filmförderung aber vorerst nicht gänzlich zum Erliegen kommen. Bernd Neumann, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, verkündete kürzlich, den ursprünglich nur auf drei Jahre angelegten Deutschen Filmförderfonds (DFFF) um weitere drei Jahre bis Ende 2012 zu verlängern. Den dauerwährenden Streit mit den Filmtheatern kommentiert jetzt auch die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO). Sie ist der Dachverband von derzeit 14 Berufsverbänden der deutschen Film-, Fernseh- und Videowirtschaft, die insgesamt über 1.100 Mitgliedsfirmen repräsentieren. Seit dem 01.01.2002 wird auch die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) als Tochtergesellschaft der SPIO in Form einer GmbH geführt. Steffen Kuchenreuther, Präsident der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO) schreibt in seinem Bekenntnis zur Filmförderung folgendes: Es stellt sich mir die Frage, was nützt dem deutschen Film, dem deutschen Kino die juristische Klärung dieser Gerechtigkeitsfrage, wenn bei dem Warten auf die höchstrichterliche Beantwortung dieser Frage ein nicht wieder gut zu machender Schaden angerichtet wird. Und da hilft auch nicht die Argumentation der Vorbehaltszahler, dass Verursacher dieser Misere ja der Gesetzgeber und nicht sie selber seien. Alle machen sich in dieser Situation verantwortlich, Gesetzgeber wie Vorbehaltszahler. Dienstag, 18. Mai 2010Generationswechsel bei den Kinobesuchern
Zunehmend älteres Publikum – dem deutschen Kino fehlen die jungen Zuschauer.
![]() Als vor einigen Jahren das Kiezkino ausgestorben schien und die Kinobetreiber mit immer größeren Multiplexcinemas vor allem junge Zuschauer in Schaaren in die Kinosäle lockten, da war das Schlagwort des Popkorn-Kinos geboren. Gleichzeitig wurden ältere Kinobesucher durch laute, manchmal grölende Jugendliche mehr oder weniger verschreckt und blieben dem Kino lange Zeit fern. Inzwischen hat sich das Bild gewandelt. Filme wie beispielsweise "Wolke 9" von Andreas Dresen über das Thema Sex im Alter, sprechen gezielt älteres Publikum an und nehmen Rücksicht darauf, dass die Gesellschaft immer älter wird. Die jüngste Studie der Filmförderungsanstalt (FFA) bestätigt diesen Trend. Im letzten Jahr war nur noch die Hälfte aller Kinobesucher zwischen 10 und 39 Jahre alt. Damit ist der Anteil dieser Altersgruppe am Kinopublikum seit dem Jahr 2000 deutlich zurückgegangen: Vor zehn Jahren gehörten noch zwei von drei Kinobesuchern (62%) dieser Altersstufe an. Auffällig ist der Rückgang in der Gruppe der 20 bis 29jährigen Kinobesucher, deren Anteil im Vergleich zu 2000 um 37 Prozent geschrumpft ist. Die Altersgruppen ab 40 Jahren hingegen werden immer kinoaffiner: Im Vergleich zu 2000 stellten die über 40 Jährigen jeden dritten Kinobesucher (34%) – vor zehn Jahren zählte nur jeder Fünfte zu dieser Besuchergruppe. Die neu aufgelegte Untersuchung “Der Kinobesucher 2009” zeigt darüber hinaus, dass im Jahr 2009 knapp jede dritte Eintrittskarte (30%) der insgesamt 146,3 Mio. verkauften Tickets für einen TOP-10-Film gelöst wurde – wobei mit 44 Millionen Besuchern die Zahl der Filme mit 1 bis 6 Mio. Besuchern deutlich über dem Durchschnitt der letzten 15 Jahre lag. Nur 2001 und 1997 haben mehr Filme mit über einer Mio. verkaufter Eintrittskarten an der Kinokasse punkten können. Deutsche Filme haben gutes Image Interessant in diesem Zusammenhang ist eine ebenfalls kürzlich veröffentlichte Studie der FFA, die dem deutschen Film eine wachsende Popularität beim Publikum bescheinigt. Die Untersuchung “Imagestudie deutscher Film” umfasst ausschließlich Kinofilme, unabhängig davon, ob sie im Kino oder auf DVD ausgewertet wurden. Befragt wurden 4.056 Deutsche über 14 Jahre im Zeitraum zwischen November und Dezember 2009. Danach sind deutsche – aber auch US-amerikanische – Filme in der Beliebtheitsskala in den letzten zwei Jahren weiter nach oben geklettert: Über die Hälfte (51% – 2% mehr als 2007) sieht gerne Filme aus Deutschland, mehr als jeder Fünfte (23%) outet sich sogar als echter Fan deutscher Produktionen. Insgesamt nur etwas höher in der Gunst der Befragten liegen nur noch Produktionen aus US-Studios mit 54 Prozent (49%). Der Blick auf den Altersvergleich zeigt, dass amerikanische Produktionen besonders beim jungen Publikum Anklang finden: Rund drei Viertel der Befragten zwischen 14 und 39 Jahren bevorzugen amerikanische Filme, deren Beliebtheit mit zunehmendem Alter dann jedoch stark abnimmt. Deutsche Filme hingegen sprechen – mit niedrigeren Quoten zwischen 47 und 56 Prozent – fast durchgängig alle Altersgruppen an, wobei der höchste Wert bei den älteren Zielgruppen (60+) zu finden ist. An inhaltlichen und stilbildenden Kriterien werden deutschen Filmen im Vergleich zum amerikanischen Film Realitätsnähe, inhaltliche Qualität und gute Dialoge attestiert, während US-Filme als spektakulärer und actionreicher empfunden werden. Die TOP 10 der “typischen” deutschen Filme besteht aus einer Mischung aus aktuellen und älteren Filmen, darunter sechs Komödien. Der “typischste” deutsche Film ist Til Schweigers Film “Keinohrhasen“, gefolgt von Wolfgang Petersens “Das Boot” und Michael “Bully” Herbigs “Der Schuh des Manitu“. Auffällig ist, dass die erwähnten “typischen” deutschen Filme sich durchaus mit den Qualitäten US-amerikanischer Produktionen vergleichen lassen, also weniger im anspruchsvollen, denn im Unterhaltungsbereich angesiedelt sind. Weniger Arthouse-Publikum in Deutschland Inwieweit sich der deutsche Arthouse-Film entwickelt hat, zeigt die Studie zwar nicht, doch das Arthouse-Kino leidet generell unter einem Besucherrückgang. Anspruchsvolles Kino läuft inzwischen vor allem auf Festivals, wo es überall Preise gewinnen kann, doch die Verleihfirmen scheuen sich, die Filme anschließend ins Kino zu bringen. Es gibt allerdings Ausnahmen. So gilt Michael Hanekes „Das weiße Band“ mit 367.000 Zuschauern als „bester deutscher Arthouse-Film des letzten Jahres“. Ein anderer Film dagegen, wie „Sturm“ von Hans-Christian Schmid erzielte nur 37.000 Zuschauer, was sicherlich auch durch schlechtes Marketing zu begründen ist, denn das außergewöhnliche Werk hätte mehr Zuschauer verdient. Beeinflusst Filmkritik den Zuschauer? Die Hälfte der Zuschauer, die sich vor den bundesweit rund 4.800 Kinoleinwänden versammeln, gibt an, keine Kritiken zu lesen. Dafür haben Mundpropaganda und Tweets in den Social-Networks deutlichen Einfluss auf das Zuschauerverhalten. Es gibt dennoch Filme, die unabhängig von einer guten oder schlechten Besprechung funktionieren. Allerdings ist eine Besprechung in den Tageszeitungen, im Internet oder in den Filmzeitschriften immer noch ein wichtiges Kriterium für einen Film, um wahrgenommen zu werden. Die intensive Berichterstattung der Presse über neue Filme im 3D-Verfahren brachte sogar junges Publikum wieder zurück in die Kinosäle. Insgesamt sehen die Zahlen positiv aus und das deutsche Kinojahr 2009 kann als „statistisch sehr gut“ bezeichnet werden. Der Kino-Umsatz ist auf über 800 Mio. Euro in Deutschland gestiegen, 123 Mio. Zuschauer besuchten 2009 unsere Kinos und sogar elf deutsche Filme fanden sich unter den Top-50 der meistbesuchten Filme des Jahres. Von den 523 Kinostarts in Deutschland kann die generelle Qualität der Filme zwar nicht befriedigen, aber immerhin kamen 165 Filme aus Deutschland. Montag, 17. Mai 2010HD-plus+ Empfang jetzt bei Kabel Deutschland
Kabel Deutschland vertreibt ab sofort ein hauseignes CI+-Modul für seine Kunden.
![]() Vor Jahresfrist waren sie noch Mangelware, doch inzwischen liefern fast alle Hersteller - zumindest im hochpreisigen Segment - ihre TV-Flachbildschirme auch mit digitalem Kabelreceiver aus. Spätestens zur nächsten Funkausstellung (IFA) wird erwartet, dass auch Blu-ray Recorder für den digitalen Kabelempfang lieferbar sein werden, welche die neuen HD-Programme auch aufzeichnen können. Bisher bietet nur Panasonic einen Blu-ray Recorder mit intergriertem Sat-Receiver an, um damit die HD-Sendungen auf Disc oder der eingebauten Festplatte speichern zu können. Das Gerät verfügt sogar über einen Twin-Tuner, sodass neben der Aufzeichnung eines Programms ein weiteres digitales HD-Programm gleichzeitig auf dem Fernsehempfänger verfolgt werden kann. Vor allem für ältere Flat-TVs, die meist nur über Analogtuner verfügen, ist dies bisher die einfachste Möglichkeit auf digitalen HD-Empfang aufzurüsten, denn bisher gab es nur wenige HD-Receiver die voll HD+-tauglich waren. Pläne, auch ältere Satellitenreceiver für HD+ und damit RTL, Vox, Pro Sieben, Sat 1 und Kabel Eins in HD fit zu machen, wurden nämlich lange Zeit aufgeschoben und es war fraglich ob eine Lösung für Kabelkunden kommen wird. Die dafür nötigen CI+-Einsteckmodule wurden sogar eine Zeitlang weder vom Satellitenbetreiber ASTRA noch von den Kabelbetreibern für eine Aufzeichnung auf Festplattenreceivern freigegeben. Kabel Deutschland mit HD-fähigem Smartcard-Modul Jetzt bietet Kabel Deutschland als einer der ersten Kabelnetzbetreiber in Deutschland ab sofort ein CI+-Modul und eine dazu passende Smartcard an, um Fernseher mit integriertem DVB-C-Empfänger und CI+-Unterstützung für den Empfang von digitalen SD- und HD-Fernsehprogrammen fit zu machen. Den Einsatz älterer nur CI-fähiger Receiver oder Fernseher ohne +plus-Funktion empfiehlt Kabel Deutschland nicht. Ein nicht CI+-fähiges Modul funktioniere laut Kabel Deutschland nur eingeschränkt und wird gar nicht unterstützt, da einige Sender aufgrund des Kopierschutzes nicht angezeigt würden. Damit hat sich die Nachrüstung älterer Receiver als illusorisch erwiesen. Die Industrie ist nun gefordert neue Kabelreceiver mit CI+Funktion zu liefern. Diese benötigen einen HDMI-Anschluss, während bei älteren Receivern die Verbindung zum Fernseher meist über Scart-Anschlüsse erfolgte. Das neue Modul von Kabel Deutschland ist dagegen vor allem für Besitzer von neuen CI+-fähigen Fernsehern mit integriertem CI+-Schacht interessant, wenn man neben den analogen- auch digitale SD- und HD-Fernsehprogramm über Kabel Deutschland beziehen möchte. Gleichzeitig erspart man sich eine neue, umständliche Verkabelung bzw. den Anschluss eines neuen Receivers. Eine Liste kompatibler CI+-Fernseher bietet Kabel Deutschland als PDF hier zum Download an. Das in den CI+-Schacht des Fernsehers zu schiebende CI+ Modul von Kabel Deutschland wird direkt über den Kundendienst angeboten und kann nicht im Handel erworben werden. Je nach Vertragsart wird es kostenlos zur Verfügung gestellt oder für 69.- Euro verkauft - eine Smartcard zur Entschlüsselung des Fernsehprogramms wird mitgeliefert. Alternativ bietet Kabel Deutschland auch einen digitalen HD-Receiver für ihre TV-Kunden für einmalige 169,90 Euro an. Das neue Gerät bietet allerdings im Gegensatz zu den älteren bisher von Kabel-Deutschland angebotenen Digitalen-Videorcordern ohne HD+plus-Funktion, keine Aufzeichnungsmöglichkeit. Link: www.kabeldeutschland.de Humax präsentiert neuen Kabelreceiver Die Firma Humax zeigte allerdings auf ANGA Cable Messe 2010 vom 4.-6. Mai in Köln mit dem iCord® HD+ den ersten und bisher einzigen Receiver mit Festplatte, der neben klassischem Digitalfernsehen auch alle HDTV-Angebote empfangen und aufzeichnen kann, die in Deutschland über Kabel angeboten werden, inklusive des erweiterten HDTV-Videotextes (HD-Text) und der Programm begleitenden Internetdienste vieler TV-Sender wie die Mediatheken von ARD, ZDF und Arte. Auf unsere telefonische Rückfrage bei der Hotline von Humax konnte man uns allerdings noch keine Erfahrungen liefern, ob das integrierte HD+ Entschlüsselungssystem und die jedem iCord® HD+ beiliegende Smartcard, die den direkten Empfang des hochauflösenden Programmangebotes der privaten Sender (RTL, VOX, Sat.1, ProSieben und kabeleins) ermöglichen soll, kompatibel mit der Smartcard von Kabel Deutschland sei. Zurzeit werden nämlich bei Kabel Deutschland nur ARD, ZDF und Arte in HD eingespeist. Mit den privaten Sendern wird weiterhin verhandelt, sodass noch keine Qualitätserfahrungen über den Empfang vorliegen. Der Smartcard-Einschub von Humax soll jedenfall der neuesten HD+-Norm entsprechen und die kostenlos beiliegende Smartcard für für 12 Monate gültig sein. Wir empfehlen deshalb ggf. weiterhin bis zur IFA zu warten, bis erste Ergebnisse vorliegen. Link: www.humax-digital.de Tele Columbus mit exklusivem HD-Angebot Während Kabel Deutschland nahezu flächendeckend vertreten ist, wirbt Tele Kolumbus - einer der Kabel-Konkurrenten - damit, die HD-Programme der privaten Anbieter in Potsdam und Brandenburg sowie bei einigen Wohngesellschaften in Ost-Berliner Außenbezirken seit anfang des Monats einspeisen zu können. Groß ist das Angebot zwar noch nicht, doch Tele Kolumbus präsentierte jetzt als erster und bislang einziger deutscher Kabelnetzbetreiber seinen Kunden ab sofort die HD-Sender der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH. Die hochauflösenden Programme stehen für Digitalkunden im digitalen Basispaket "DigitalTV Basic" ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung. Mit der Einspeisung der Sender ProSieben HD, SAT.1 HD und Kabel eins HD in den integrierten Netzen unterstreicht Tele Columbus seine Vorreiterrolle im Bereich HDTV: Neben den öffentlich-rechtlichen HD-Programmen sind nun auch alle bedeutenden privaten Free-TV Programme im hochauflösenden Format zu empfangen. Link: www.telecolumbus.de
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