Sonntag, 31. Januar 2010UdK Studierende produzierten eigenen Fashion Clip
Die Premiere fand in den Galeries Lafayette zum Auftakt der Berliner Modewoche 2010 statt.
![]() Der Kurzfilm hat sich in kürzester Zeit als spannendstes Zukunftsmedium der Modebranche etabliert und wird bereits von vielen internationalen Modedesignern wie Gareth Pugh, Viktor&Rolf, Prada oder YSL als ideale Projektion des eigenen Looks genutzt. Als moderne Präsentationsform schafft der Kurzfilm nicht nur eine neue Beziehung zwischen Mode, Kunst und Inszenierung, sondern fängt die Dynamik der Kollektion mit bewegten Bildern besser ein als die Modefotografie. Das Einfangen von Dynamik, Bewegung und Leben hat sich auch das am Modeinstitut der UdK Berlin angebotene Projekt „4Minutes“ zu eigen gemacht, um ausgesuchte Kollektionen von Absolventen und Studierenden des Modeinstituts der UdK Berlin effektvoll in Szene zu setzen. In dem interdisziplinären Kurzzeitprojekt konzipierten und realisierten Studierende aus Mode- und Produktdesign, Architektur, Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation, sowie Kulturjournalismus innerhalb einer Woche einen 4-minütigen Fashion-Clip: Von der Performance bis zum dokumentarischen Charakter, in Verbindung von Ton und Bild, mit möglichen Stilmitteln der Überblendung und Wiederholung, sowie Styling. Der vierminütige Film spielt mit Antagonismen, indem die cleane, coole Modewelt mit einer verträumten Naturszenerie in Kontrast gesetzt wird. Überblendungen sorgen für weiche Übergänge und schaffen dabei eine verträumte, surrealistische Kulisse. Die Premiere des Videos fand am 19. Januar 2010 zum Auftakt der Berliner Fashion Week im Rahmen des „Labo Mode Goes International“ Events in den Galeries Lafayette und mit freundlicher Unterstützung von Sony Deutschland statt. Noch bis zum 2. Februar 2010 ist er in zwei Schaufenster des Kaufhauses und außerdem hier bei uns im BAF-Blog zu sehen. Weitere Informationen zum Fashionclip: www.design.udk-berlin.de/Modedesign/4MinutesFilm Das 4 Minutes ist ein Projekt der Universität der Künste Berlin, geleitet von Karin Leiberg (Journalistin und Lehrende am Modeinsitut der UdK Berlin), unterstützt von Antje Drinkuth (Lehrbeauftragte) und Ulrike Lindenmann (Videokünstlerin&Regisseurin für Musikvideos). Studierende: Coco Arnold | Jana Bach | Charlotte Bachmann | Maria Elektra Bertram | Liisa Kessler | Milena Kraft | Anne-Kathrin Lange | Christ van Leest | Siri Mylius | Venus Nemitz | Adriana Quaiser | Beate Scheder | Annabell Seubert | Maya Spiri | Jan Thoelen | Julia-Ruth Villbrandt | Laura Wollentarski | Maren Zielke Dank an: Agentur V | Deebeephunky | Design Rental Services GmbH | Galeries Lafayette - Ulrike Möslinger | Häberlein & Mauerer | Jam Berlin - Beyza Özler | Sony Deutschland GmbH – Yvonne Rode | UdK Berlin – Andreas Velten Die Universität der Künste Berlin ist eine der größten künstlerischen Hochschulen in Europa und die einzige, die alle Disziplinen der Kunst und der auf sie bezogenen Wissenschaften in sich vereint. An den vier Fakultäten Bildende Kunst, Gestaltung, Musik und Darstellende Kunst sowie dem Zentralinstitut für Weiterbildung werden über 40 künstlerische, künstlerisch-wissenschaftliche und künstlerisch-pädagogische Studiengänge angeboten. Von rund 4000 Studierenden stammt etwa ein Fünftel aus dem Ausland. Die Geschichte der UdK Berlin reicht zurück bis zur Gründung der brandenburgisch-preußischen Akademie der Künste im Jahr 1696. Ihre heutige Form erhielt sie 1975 durch den Zusammenschluss der Hochschule für bildende Künste und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst zur Hochschule der Künste (HdK). Seit 2001 trägt die Universität der Künste Berlin ihren heutigen Namen. Präsident ist seit Januar 2006 Prof. Martin Rennert. Mit mehr als 500 Veranstaltungen im Jahr trägt die UdK Berlin maßgeblich zum kulturellen Leben der Stadt bei. Link: www.udk-berlin.de Samstag, 30. Januar 2010Last Call for Entries - 14. VIDEONALE Berlin
Der Kulturverein Pfeiffer e.V. veranstaltet die 14. VIDEONALE im Kino UNION Berlin.
![]() Die Videonale ist ein Film- und Videowettbewerb für Amateure und angehende Profis. Der Pfeiffer e.V. veranstaltet die Videonale zum vierzehnten Mal am 27. Februar 2010 im Kino Union in Berlin-Friedrichshagen. Die wunderschöne und ruhige Landschaft abseits der Großstadt Berlin lädt auch im Winter zu einem herrlichen Spaziergang am naheliegenden Müggelsee ein. Der daran anschließende Kinobesuch im beschaulichen Friedrichshagen rundet das Ausflugsprogramm ab. Um am dem Wettbewerb noch teilnehmen zu können muss man sich allerdings beeilen. Aufgerufen sind Einzelpersonen und Gruppen, sich sich einer interessierten Öffentlichkeit zu stellen bzw. ihre Werke zu präsentieren. Der Umgang mit den vielfältigen technischen Möglichkeiten ist dabei ebenso gefragt wie die Umsetzung bzw. die Wahl des Themas. Weitere Informationen im BAF-Blog vom 12. November 2009. Im Rahmen dieser Videonale werden zwei Prämien vergeben: 1. der Publikumspreis Das Publikum ist die Jury. Die Zuschauer erhalten am Abend der Vorführung Stimmzettel, mit denen über die Publikumspreise abgestimmt werden kann. 2. der Förderpreis der Fachjury Eine unabhängige Jury ermittelt den Preisträger des Förderpreises. Dieser erhält ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro. Die Beiträge können in den Formaten Mini-DV, DVD oder VHS eingereicht werden. Gefragt ist alles, was mit dem Medium Film/Video möglich ist. Ob Kurzspielfilm, Reportage, Musikclip oder Trickfilm. Einsendeschluß ist der 5. Februar 2010 Kino UNION Pfeiffer e. V. Bölschestraße 69 12587 Berlin Weitere Infos unter: Tel.: 030 / 650 131 15 Mail: videonale@kulturpfeiffer.de Web: www.kulturpfeiffer.de Link: www.kino-union.de Freitag, 29. Januar 2010Verleihung der "Goldenen Kamera" von HÖRZU (update)
Die 45. Verleihung der GOLDENEN KAMERA von HÖRZU wird morgen Abend live im ZDF übertragen.
![]() Zum 45. Mal wird Deutschlands führende Programmzeitschrift HÖRZU herausragende Leistungen in den Bereichen Fernsehen, Film und Unterhaltung mit der GOLDENEN KAMERA auszeichnen. Nationale und internationale Preisträger nehmen die Trophäe am 30. Januar 2010 persönlich bei der Galaveranstaltung im Berliner Verlagshaus der Axel Springer AG in Empfang. Die Gala wird am 30. Januar ab 20.15 Uhr live im ZDF ausgestrahlt. Die GOLDENE KAMERA und das Zweite Deutsche Fernsehen arbeiten seit über 20 Jahren partnerschaftlich zusammen. Die erste Übertragung war 1986. Im Jahre 2008 wollte der Springer Verlag, der die HÖRZU verlegt, die Preisverleihung während der Berlinale veranstalten. Doch der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und Dieter Kosslik, Leiter der Berlinale, konnten noch rechtzeitig einschreiten und eine parallel Veranstaltung während der Internationalen Filmfestspiele abwenden. Eine Zersplitterung hätte dem Wirtschaftsstandort Berlin nicht gut getan und bei den geladenen Stars nur Kopfschütteln verursacht. Ein Jahr später musste der Medienpreis ganz pausieren, denn der Verlag musste den Rotstift ansetzen und an vielen Stellen sparen. Für 2010 sollte es allerdings ein glanzvolles Comeback geben. Morgen Abend ist es soweit und Hape Kerkeling wird als Nachfolger von Thomas Gottschalk erstmals die Gala der GOLDENEN KAMERA von HÖRZU moderieren. In den Jahren 1990 und 2005 wurde er selbst mit der begehrten Trophäe für seine Sendung "total normal" sowie als bester "TV-Entertainer" ausgezeichnet. Die Goldene Kamera des Axel Springer Verlages ist ein Medienpreis, der seit 1965 jedes Jahr in nicht festgelegten Kategorien verliehen wird. Im Jahr 2007 hatten 5,6 Millionen Zuschauer die Verleihung der "Goldenen Kamera" gesehen, bei der Publikumslieblinge aus Film, Fernsehen, Sport und Medien geehrt werden. Im Bereich Film, der uns als Filmverband besonders am Herzen liegt, erhalten Diane Kruger und Richard Gere die GOLDENE KAMERA von HÖRZU als beste internationale Schauspieler. Joachim Fuchsberger wird für "Lebenswerk National" ausgezeichnet und der Schauspieler, Produzent und Regisseur Danny DeVito wird für sein "Lebenswerk International" mit der GOLDENEN KAMERA von HÖRZU für sein Lebenswerk geehrt. Als beste Schauspieler wurden Heino Ferch, Josef Hader und Matthias Schweighöfer nominiert. In der Kategorie "Beste deutsche Schauspielerin" treten Anna Loos, Senta Berger und Silke Bodenbender gegeneinander an. "Ein halbes Leben", "Entführt" und "Romy" wurden in der Kategorie "Bester Fernsehfilm" von der Jury für DIE GOLDENE KAMERA von HÖRZU nominiert. Die Entscheidungen über die Gewinner fällt morgen Abend live im Fernsehen. Darüber hinaus nimmt der Star-Geiger David Garrett in der Kategorie "Beste Musik International" den Preis persönlich entgegen und Die Fantastischen Vier, die 2009 ihr 20-jähriges Bestehen feierten, erhalten die Auszeichnung in der Kategorie "Beste Musik National" und die britische Band Simply Red wird für ihr Lebenswerk geehrt. Link: www.goldenekamera.de Nachtrag vom 31.01.2010 In Egänzung der bereits bekannt gegebenen Auszeichnungen reichen wir hiermit die Preisträger der Nominierungen nach: Bester deutscher Fernsehfilm "Entführt" (ZDF) Laudatio: Dieter Wedel Beste deutsche Schauspielerin: Senta Berger Laudatio: Iris Berben & Robert Stadlober Bester deutscher Schauspieler: Matthias Schweighöfer Laudatio: Iris Berben & Robert Stadlober Beste internationale Schauspielerin: Diane Kruger Laudatio: Karl Lagerfeld Bester internationaler Schauspieler: Richard Gere Laudatio: Diane Kruger Beste Unterhaltung: "Das Supertalent" (RTL) Laudatio: Paul Potts Beste Information: "Abenteuer Wissen" (ZDF) Laudatio: Frank Schätzing Donnerstag, 28. Januar 2010Vor Eröffnung der transmediale 2010
Offiziell beginnt die transmediale am 2. Februar, doch mit CTM startet der club transmediale bereits heute.
![]() Digitales Video und elektronische Sounds gehören zusammen und dennoch hat sich vor 11 Jahren die Sparte der elektronischen Klänge verselbstständigt und mit dem club transmediale ein eigenes Festival im Festival auf die Beine gestellt. Dieses Jahr wächst das Festival für Kunst und digitale Kultur unter dem Titel FUTURITY NOW! wieder mehr zusammen, denn beide Veranstaltungen werden die Awards gemeinsam auf der transmediale.10 vergeben. Der 11. CTM (club transmediale) - das festival for adventurous music and related visual arts startet also unabhängig von der transmediale.10, dem Festival für Kunst und digitale Kunst, bereits heute inoffiziell mit OVERLAP - Sound & other Media ein Tanz- und Performanceprogramm im HAU 2, dem Hebbel Theater am Hallischen Ufer. Morgen, den 29. Januar beginnt das offizielle TM-Programm im Collegium Hungaricum Berlin (CHB), dem ungarischen Kulturinstitut. Das ist gleichzeitig der Auftakt zur 26. Langen Nacht der Museen. Auf unsere Frage an Jan Rohlf, den künstlerischen Leiter des CTM, ob jüngste Entwicklungen der Berliner Musikszene, wie beispielsweise die letztjährige Veranstaltung "all 2 gether now - a new music and culture convention" (siehe BAF-Blog vom 15.09.09), die dieses Jahr erstmalig gemeinsam mit der POPKomm vom 8.-10 September veranstaltet wird, dem CTM das Wasser abgraben wird und damit möglicherweise den club transmediale überflüssig erscheinen lässt, gab dieser Folgendes sinngemäß zur Antwort: Die transmediale war ursprünglich ein Videofest der Berlinale, das vom Kino Arsenal parallel zu den Internationalen Filmfestspielen abgehalten wurde und Bestandteil des "Forums des Jungen Films" war, um neuen Entwicklungen Rechnung zu tragen. Bald entwickelte sich daraus ein eigenständiges Festival, das nach dem Mauerfall zunächst im ehemaligen Podewil stattfand. Erst später wurde der club transmediale gegründet, um Berlin - das mit der Love Parade quasi zur Hauptstadt der elektronischen Musik avancierte - ein eigenes Festival zu bieten. Mit dem Web 2.0, YouTube und anderen Plattformen scheint alles wieder zusammenzuwachsen. "Es geht um die Synergie von Klang und Bild, als sinnliche und physikalisch-technische Grundlage der räumlichen Erfahrung und ihrer Gestaltung", sagt Kurator Jan Rohlf. Auch Film wird zunehmend digital erstellt, sodass ständig neue Entwicklungen und Ströme in der Medienlandschaft zu verzeichnen sind. So findet in Kooperation mit CTM.10 - OVERLAP auch gleichzeitig das AMAZE. Interact Festival vom 29. Januar bis 6. Februar statt, das sich auf einer eigenen Konferenz mit Computerspielen, deren Kunst und Musik künstlerisch auseinandersetzt. Die POPKomm ist im Gegensatz zur transmediale nicht unabhängig, sondern von wirtschaftlichen Interessen bestimmt, was einen großen Unterschied bedeutet. Für die CTM hat man dieses Jahr deshalb auch neue Standorte ausgewählt um kollaborative Prozesse und kooperatives Arbeiten an Orten der Berliner Videokunst- und Musikszene zu unterstützen. Einer davon ist das neue WMF, der Musikclub in der Klosterstraße, gegenüber vom Podewil. Stephen Kovats, künstlerischer Leiter der transmediale, wird 2010 noch einmal das Konzept der letzjährigen transmediale fortsetzen und am 2. Februar mit Future Now! im Haus der Kulturen der Welt (HKW) eröffnen. Für nächstes Jahr sind vielleicht spannende Veränderungen zu erwarten, denn es wird ein neuer künstlerischer Leiter ausgeschrieben. Im Foyer des HKW werden die Besucher bis zum 7. Februar mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft konfrontiert. Hortensia Völkers, Sprecherin der Kulturstiftung des Bundes, der jährlich mit 450.000 Euro die Unabhängigkeit des Festivals garantiert, verweist dabei auf Türen und Schränke des alten Bahnhofes in der ehemaligen, fast verlassenen DDR Stadt Halle-Neustadt, der gerade abgerissen wird und dessen Einrichtungsgegenstände auf dem Festival einer neuen Bestimmung mit digitalen Strukturen übergeben werden. Vom Festival Standort werden Künstler außerdem Laserstrahlen zum Berliner Fernsehturm am Alex schießen, um die Verbundenheit zwischen West und Ost 20 Jahre nach der Wende noch einmal mit neuen künstlerischen Aktivitäten zum Festival an insgesamt 15 verschiedenen Veranstaltungsorten zu unterstreichen. Link: www.transmediale.de Link: www.clubtransmediale.de Link: www.amaze-festival.de Kulturstiftung des Bundes, Franckeplatz 1, 06110 Halle a.d. Saale Link: www.kulturstiftung-bund.de Mittwoch, 27. Januar 2010Letzter Aufruf für Filmanmeldung zu "achtung berlin 2010"
Die offizielle Ausschreibung des Wettbewerbs hat am 1. November 2009 begonnen und endet am 1. Februar 2010.
![]() Die Ausschreibungsunterlagen mit dem aktuellen Anmeldeformular sowie dem Reglement zur Einreichung von Filmen zu den Auswahlsichtungen für das 6. Filmfestival achtung berlin – new berlin film award 2010 stehen seit November hier auf dieser Seite zum Download bereit! Die Entscheidungen der Auswahlsichtungen für den Wettbewerb Made in Berlin-Brandenburg in den Kategorien abendfüllender Spielfilm, abendfüllender Dokumentarfilm, Mittelanger Film und Kurzfilm sowie für weitere Programmsektionen werden spätestens Anfang März 2010 bekannt gegeben. Das 6. Filmfestival achtung berlin – new berlin film award findet vom 14. – 21. April 2010 statt und endet mit der feierlichen Preisverleihung des ‚new berlin film award’ in mehreren Kategorien. Dotierte Preise im Wert von über 20.000 Euro, die „Oscars des Berlin-Films“ (Schirmherr Klaus Wowereit), werden jedes Jahr von einer Fachjury und dem Kinopublikum vergeben und öffnen insbesondere dem filmischen Nachwuchs in der Hauptstadtregion die Türen zu neuen Filmprojekten. Abgerundet wird der new berlin film award durch eine Retrospektive, jährlich wechselnde, thematische Programmreihen und Veranstaltungen zum Thema Film und neue Medien. Im filmpolitischen Forum diskutieren Experten aus verschiedenen Bereichen der Berlin-Brandenburger Filmbranche über aktuelle Entwicklungen am Medienstandort. achtung berlin - new berlin film award steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit. achtung berlin - new berlin film award wird gefördert durch die Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH. Link: www.achtungberlin.de Dienstag, 26. Januar 2010Let There Be Sound!
Interfilm und Shorts Attack! präsentieren "New Music Videos"
![]() Die monatliche Kurzfilmreihe shorts Attack! von Interfilm, dem Internationalen Kurzfilmfestival Berlin, präsentiert morgen am Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 20:00 Uhr im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz diesmal aktuelle Musikvideos. Leider läuft zu gleicher Zeit ein höchst brisanter Film im Fernsehen mit Götz George, der am 7. Januar auch in diesem Kino Babylon in einer einmaligen Vorführung für Furore sorgte. Wir berichteten gestern darüber, dass der Genuss von Film auf der Kinoleinwand, trotz großformatiger Flachbildschirme in vielen Haushalten, immer noch vorzuziehen ist. Wer nicht zu den geladenen Gästen gehörte, die den gestern im BAF-Blog beschriebenen Film "Zivilcourage" sehen konnten, sollte sich den Film auf dem Recorder zu Hause programmieren und statt dessen lieber ins Kino gehen, um die stimmungsvollen Musikvideos von Shorts Attack! auf der großen Leinwand zu genießen. Innerhalb der letzten zwei Jahre lösten diese meisterlichen Clips etablierter Bands wie Depeche Mode, Coldplay, The Prodigy, Röyksopp und UNKLE (aus deren Zusammenarbeit mit Spike Jonze das brillante "Heaven" resultierte) bei Musikliebhabern und Filmafficionados Begeisterung aus. Dazu gehören auch Geheimtipps wie das Video von Grizzly Bear, das Freunde experimenteller, düsterer und meditativer Videokunst ebenso bedient wie diejenige schräger und verschmitzter (Musik-) Geschichten. Als Einstieg in das Programm illustriert der Experimentalfilm "Round", mit welcher hypnotischen Wirkung auf der großen Leinwand Bild und Klang verbunden werden können. Um ein gleichwertiges Erlebnis zu Hause zu haben, müsste man alle Filme hochauflösend (möglichst über Blu-ray disc) mit einem Beamer und über eine laute Dolby-Sourround-Anlage abspielen. Nur wenn bei der befürchteten Lautstärke sich nicht die Nachbarn beschweren, wäre dem Kinoabend in den eigenen vier Wänden vielleicht ein annähernd, passables Ergebnis beschert. Link: www.interfilm.de und: www.babylonberlin.de Shorts Attack! im Babylon Let There Be Sound! am Mi., 27. Januar 2010 um 20:00 Uhr Rosa-Luxemburg-Straße 30 10178 Berlin-Mitte Montag, 25. Januar 2010Neuer Deutscher Film des WDR nur im TV zu sehen
WDR drehte mit Götz George Zivilcourage in Berlin
Als Tatortkommissar „Schimanski“ dürfte Götz George jedem wohl bekannt sein. Doch in letzter Zeit ist er kaum noch zu sehen, denn mittlerweile gibt es „Tatort“-Krimis überall, nur nicht mehr im Ruhrpott. Erst 2011 soll ein neuer Schimanski ausgestrahlt werden. Vielleicht hängt es mit der Kulturhauptstadt "Ruhr 2010" zusammen, die im Zollverein Essen unlängst eröffnet wurde, damit das Ruhrgebiet kein schlechtes Image erfährt. Nun soll also für heikle Themen Berlin herhalten, und der Westdeutsche Rundfunk (WDR) entschloss sich in Götz Georges Heimatstadt, das mutige Thema Zivilcourage mit ihm in der Hauptstadt zu drehen. Heikel deshalb, weil Hauptdarsteller Götz George als Antiquar Jordan zwischen die Fronten des Berliner Kiezkampfes gerät. Er interveniert, als ein Mann von einem jugendlichen Migranten fast totgetreten wird. Dem Schläger droht Gefängnis und sein älterer Bruder legt Jordan nahe, seine Aussage zurückzuziehen, andernfalls könne Jordans Enkelin etwas passieren. Mit dem Problemkiezfilm versucht der der WDR aus den Konflikten unserer Einwanderungsgesellschaft einen spannenden Film zu basteln, der nach höchst dramatischer Zuspitzung erst die erwartbare Lösung bietet. In 21 Tagen Drehzeit ist ein recht passabler Film entstanden, der das Thema Zivilcourage als provozierende Frage in unserer Gesellschaft aufgreift. Am 7. Januar war Premiere im Kino Babylon Berlin:Mitte nur vor geladenen Gästen. Übermorgen, den 27. Januar 2010 läuft der TV-Film bereits zur Primetime im ersten Programm der ARD, nicht jedoch im Kino und leider auch nicht auf Filmfestivals. Das ist schade, denn der WDR hegte den Anspruch, einen kritischen und dennoch guten Film abzuliefern. Kinotauglich ist er gewiss. Die Zuschauer im überfüllten Babylon Kino applaudierten kräftig. Götz George, der persönlich anwesend war, sah den Film etwas kritischer. Bei Drehtagen von bis zu 14 Stunden kann ein Schauspieler leider nicht immer Höchstleistung bieten, war sein Fazit. Dabei war er derjenige, der als Berliner das richtige Profil zeigte und noch am meisten Einfluss auf den Film nehmen konnte, denn weder der WDR noch Drehbuchautor Jürgen Werner oder Regisseur Dror Zahawi waren offensichtlich mit dem Berliner Milieu besonders gut vertraut. So dämlich wie die Berliner Polizei dargestellt wird, sind unsere Beamten dann doch nicht. Unsere Stadt hat immerhin im Bereich Schwerstkriminalität mit Mord und Totschlag eine fast hundertprozentige Aufklärungsquote. Vielleicht wäre der WDR gut beraten das nächste Mal, wenn er wieder in Berlin drehen will, den Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) als Kooperationspartner mit ins Boot zu nehmen. Schön wäre es, wenn bei solch spielfilmähnlichen Projekten, die TV-Redaktionen sich noch mehr Profis vom Film und eventuell zusätzliches Personal aus Babelsberg holen würden. Dann müßte nicht immer alles unter Zeitdruck und vom Sender alleine abgedreht werden, was dem Film leider anzumerken ist. Eine noch subtiler und genauer geplante Produktion, die zunächst auf Erfolg im Kino schielt und erst in zweiter Linie an die Verwertung im Fernsehen denkt, könnte nämlich mit einem solch brisanten Thema wie Zivilcourage auch in Hollywood Erfolg haben. Die Mehrkosten einer längeren, aufwendigeren Produktionszeit würden durch eine erfolgreiche Verwertung im Kino um ein Vielfaches wieder eingespielt. Zivilcourage Regie: Dror Zahawi Buch: Jürgen Werner Redaktion: Wolf-Dietrich Brücker, WDR Besetzung: Götz George, Carolyn Genzkow, Arnel Taci, Marko Mandic, Klaus Böhringer u.a. Mittwoch, 27. Januar 2010 ARD, 20:15 Uhr Sonntag, 24. Januar 2010Spannende Weltpremieren auf der 60. Berlinale
Berlinale 2010: Filme von Polanski und Scorsese feiern Weltpremiere
![]() Wenige Wochen vor Beginn der 60. Internationalen Filmfestspiele Berlin, die vom 11. bis 21. Februar 2010 stattfinden, hängen in der Stadt mittlerweile unübersehbar die Plakate und Ankündigungen zum Jubiläum. Zwar ist das Programm aller Sektionen noch nicht ganz komplett, denn Verschiebungen bis zum letzten Augenblick sind nichts Ungewöhnliches, doch vieles ist bereits durchgesickert. So wird Polanskis letzte Arbeit "The Ghost Writer" bei der Berlinale dabei sein, auch wenn der Regisseur nach wie vor in seinem Schweizer Chalet mit elektronischer Fussfessel unter Hausarrest der örtlichen Polizei steht, denn gegen ihn läuft weiterhin ein Auslieferungsersuchen der USA wegen einer Straftat, die der Regisseur in Los Angeles vor mehr als 33 Jahren begangen haben soll. Der Bundesstaat Kalifornien wirft Polanski Sex mit einer Minderjährigen in den siebziger Jahren vor. Eine Entscheidung über die Ende Oktober von den USA beantragte Auslieferung Polanskis steht weiterhin aus. Letztendlich geht es um Geldforderungen und Missachtung des Gerichtes, vor dem sich Polanski durch seine Flucht aus den USA seinerzeit entzogen hatte, obwohl die damals verführte junge angehende Schauspielerin inzwischen eine Mitschuld zugab und längst um Aufhebung des Verfahrens bat. In Polanskis Film "The Ghost Writer" nach dem Bestseller des Briten Robert Harris spielen Pierce Brosnan, Kim Cattrall und Ewan McGregor die Hauptrollen. Polanskis Werk dreht sich um den Ghostwriter eines früheren britischen Premierministers. Beim Verfassen der Memoiren des Politikers deckt der Autor lebensgefährliche Machenschaften auf. Als Gefangener in seinem Chalet überprüft der Meister dennoch die letzten Schnitte, damit der Film in Berlin gezeigt werden kann. Deutschland ist mit Benjamin Heisenbergs "Der Räuber" vertreten. Der Film erzählt von einem Bankräuber, der Ende der achtziger Jahre in Österreich als "Pumpgun-Ronnie" bekannt wurde, bei seinen Überfällen eine Reagan-Maske trug und über Tage hinweg zu Fuß flüchtete. Altmeister Martin Scorsese zeigt "Shutter Island". Der Film, der außer Konkurrenz in insgesamt 26 Filmen im Wettbewerb um den Goldenen Bären läuft, spielt in den fünfziger Jahren auf einer US-Gefängnisinsel. Mit in der Partie sind Leonardo DiCaprio, Ben Kingsley und Max von Sydow in der packenden Literaturverfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Dennis Lehane. Leonardo DiCaprio, der bekanntlicherweise stolz auf seine deutschen Wurzeln ist, denn seine Mutter und seine im letzten Jahr verstorbene Großmutter wurden in Deutschland geboren, hat sein Kommen zur Berlinale bereits zugesagt. Auch Pierce Brosnan und Ewan McGregor bis hin zu Bollywood-Superstar Sha Rukh Khan geben sich ein Stelldichein. Erstmals wird die Berlinale zum 60. Jubiläum an Traditionen anderer großer A-Filmfestivals, wie Cannes, Loarno und Venedig anknüpfen und am Brandenburger Tor eine Open-Air-Vorführung starten. Aus dem Friedrichstadtpalast wird dazu die kürzlich erst wiederentdeckte und inzwischen vollständig restaurierte Originalfassung von Fritz Langs Klassiker "Metropolis" live auf eine Leinwand an Berlins Wahrzeichen übertragen. Die Zuschauer können die Uraufführung am 12. Februar gratis vor dieser besonderen Kulisse erleben, auch wenn es im winterlichen Berlin nicht ganz so gemütlich im Freien sein wird wie beispielsweise auf der Piazza Grande von Locarno, wo jedes Jahr im August die dortigen Internationalen Film Festspielen vor einer gigantischen Open Air Kulisse stattfinden oder wie beim nicht weniger interessanten Sommerfilmfestival in Breslau, das ebenfalls mit täglichen Freiluft Vorführungen auf dem historischen Marktplatz aufwartet. Siehe BAF-Bericht mit Bildern vom 22.07.09 und 03.08.09. Link: Berlinale 2010 Samstag, 23. Januar 2010DFFB mit neuer Website
Die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin mit neuer innovativer Website.
![]() Anfang Dezember ging die neue dffb-Website online. Wochen- und Monatelang haben Programmierer und Designern an der neuen Website gearbeitet. Von der Idee, die an der dffb produzierten Filme mit in das Layout der Website zu integrieren, bis hin zur Technik, die hinter der Website steht, war es ein langer Weg. Neben einem völlig neuen Design wartet die Website mit einigen Besonderheiten auf. Die Filmdatenbank ermöglicht nun endlich eine Suche im Archiv der Filme, auch wenn noch nicht alles ausgewertet werden konnte. Das Schwarze Brett steht all denen zur Verfügung, die sich / ihre Arbeit rund um den Film anbieten wollen oder etwas oder jemanden für ein Projekt oder andere Aktivitäten suchen. Natürlich gibt es Infos zum Studium, zur Bewerbung, zu den Partnern der dffb, Veranstaltungen und vielem mehr. Endlich werden auch Meldungen rund um die dffb veröffentlicht und natürlich Festivalteilnahmen und gewonnene Preise bekanntgegeben. Mit dem Newsletter kann man sich die wichtigsten Informationen auch regelmäßig zuschicken lassen. Erste Filmakademie der Bundesrepublik Deutschland Die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) wurde am 17. September 1966 durch den damaligen Regierende Bürgermeister Willy Brandt eröffnet. Am Theodor-Heuss-Platz, im Deutschlandhaus des SFB, nahmen 35 von über 800 Bewerbern das Studium ersten Filmakademie der Bundesrepublik Deutschland auf. In der Existenzkrise des bundesdeutschen Nachkriegskinos richteten sich die Hoffnungen auf künstlerische Impulse durch eine verstärkte Nachwuchsförderung. Doch kaum gegründet, steckte die dffb bald selbst in der Krise. Bereits im Frühjahr 1967 kam es zu Zerwürfnissen zwischen Studierenden und Direktion, die sich bis Ende 1968 immer weiter zuspitzten. Mehr als das Filmhandwerk interessierte der Film als Werkzeug zur Agitation. Vietnam, Springer, Dutschke, Ohnesorg hießen die vorrangigen Themen. Die 1970er-Jahre Die Dokumentar- und “Arbeiter”filme der 1970er-Jahre brachten der dffb zunehmend Anerkennung. Sie begründeten den Ruf der politisch und sozial engagierten “Berliner Schule”. Zu dieser Zeit gab es an der dffb nur einen einzigen Studiengang. Man sollte und wollte sich nicht spezialisieren. Das Ideal war der „total filmmaker“, der alles kann und alles macht: das Drehbuch, die Regie, die Kamera, den Ton und den Schnitt. Das Curriculum wurde entsprechend erweitert, und die Position eines Studienleiters eingerichtet, damit die Ausbildung besser organisiert werden konnte. 1974 haben sich die ersten Absolventen der dffb und weitere Regisseure, Kameraleute, Autoren und Produzenten im Berliner Arbeitskreis Film e.V. (BAF) zusammengeschlossen, um die begonnenen Veränderungen in der deutschen Filmlandschaft auch nach dem Studium fortzusetzen und die unterschiedlichen Aktivitäten im Bereich der Filmarbeit zusammenzufassen. Zugleich wurde die Forderung nach einem Filmhaus für alle Filmschaffenden immer lauter. Das Filmhaus am Potsdamer Platz Nach der Wende 1989 und mit dem Bau des Sony-Centers am Potsdamer Platz und dem dortigen Einzug des neuen Kino "Arsenal" mit dem befreundeten Verein der "Freunde der deutschen Kinemathek", ist auch der vom BAF lang gehegte Wunsch nach einem Filmhaus in Berlin vor 10 Jahren -im Juni 2000- endlich realisiert worden. In den oberen Stockwerken hat die Deutsche Film- und Fernsehakademie ein neues Domizil gefunden, sodass ein reger Informationsaustausch herrscht. Mit den "Internationalen Filmfestspielen" und den Veranstaltungen des Forum des Jungen Films am ehemaligen Hotel Esplanade ist dort ein lebendiger Ort der Begegnung aller Filmschaffender aus Ost und West entstanden. Von 2006 bis 2009 war Prof. Hartmut Bitomsky Direktor der dffb. Die Ausbildung an der Drehbuchakademie wurde von zwei auf drei Jahre verlängert. Mit den Sponsoren RTL und SAT1 wurden die Masterclasses „Serie“ und „Komödie“ eingerichtet. Die Kooperation mit dem Sender ARTE kam dazu. Ein brandneues state-of-the-art Mischstudio konnte 2008 in Betrieb genommen werden und außerdem wird zurzeit die gesamte Produktion und Postproduktion Server gestützt auf digitale Technologien aufgerüstet, inklusive eines digitalen 2K Kinos. Das Projekt soll 2011 abgeschlossen werden. Mittlerweile entstehen jährlich mehr als 250 studentische Produktionen. Sie werden jedes Jahr Ende September der Öffentlichkeit in einer Werkschau vorgestellt. Berlinale 2010 Die dffb Produktion THE BOY WHO WOULDN’T KILL wurde in die Perspektive Deutsches Kino der Berlinale 2010 eingeladen. Der Film von dffb-Student Linus de Paoli gehörte zu den ersten Filmen, die fest von der Sektion zugesagt wurden. "The Boy Who Wouldn t Kill" klingt nicht nur wie der Titel eines Westerns, der Film sieht auch so aus. Linus de Paoli (Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin) hat mit Pit Bukowski in der Hauptrolle eine auf allen Ebenen filmischer Effekte beeindruckend gespielte Variation über die Muster und Methoden des Genres, das immer wieder neu erfunden zu werden scheint, gedreht. Deutschland / 2008 Spielfilm / 30 min / Farbe Regie: Linus de Paoli Link: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) Freitag, 22. Januar 2010Bayerischer Filmpreis wurde dieses Jahr aufgeteilt
Der Bayerischer Filmpreis (Pierrot) ist die höchstdotierte und begehrteste Auszeichnung ihrer Art in Deutschland.
![]() Wie bereits gestern erwähnt, wurde letztes Wochenende außer der Verleihung der Golden Globes in den USA auch in Deutschland mit dem Pierrot einer der wichtigsten Filmpreise vergeben. Allerdings wurden die mit 200.000 Euro dotierten Produzentenpreise in diesem Jahr geteilt. Sie gingen zu je 100.000 Euro an Peter Herrmann für die Produktion des Kinofilms "Wüstenblume" und an Dietmar Güntsche und Wolfgang Behr (Neue Bioskop Film München) für den Film "Der Große Kater". Mit "Wüstenblume" wurde der gleichnamige Bestseller von Waris Dirie verfilmt - einer somalischen Nomadentochter, die als Fünfjährige das unbeschreiblich grausame Ritual der Genitalbeschneidung erleiden muss, und später als erfolgreiches Fotomodell gegen diese menschenverachtende Tradition ihrer Heimat kämpft. Der Film "Der große Kater" schildert - nach Thomas Hürlimanns Bestseller - zwei Tage aus dem Leben eines Spitzenpolitikers, der erkennt, wie relativ der Wert der Macht wird, wenn das eigene Kind im Sterben liegt. Die Verleihung des Bayerischen Filmpreises 2009 fand am 15. Januar 2010 im Prinzregententheater in München statt. Der Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten 2009 ging an den Kameramann, Regisseur und Produzenten Joseph Vilsmaier, der mit seinem reichen und vielseitigen künstlerischen Schaffen Filmgeschichte geschrieben hat und dessen neuer Film "Nanga Parbat" am selben Wochenende in den Kinos gestartet war und gestern Abend vor mehr als 800 geladenen Gästen in einem special Screening in der Bayerischen Vertretung in Berlin gezeigt wurde. Vilsmaier versucht in dem Bergsteigerdrama an einem der höchsten Berge der Welt den Unfalltod von Rainhold Messmers Bruder nachzuzeichnen. Der 8125 Meter hohe Berg ging als „Schicksalsberg der Deutschen“ schon 1937 in die Geschichte ein. Bis Ende 2008 gab es 304 erfolgreiche Besteigungen, aber auch 66 Todesfälle. Die Wahrscheinlichkeit, am Nanga Parbat ums Leben zu kommen, ist rein statistisch somit höher als am Mount Everest. Die Südtiroler Brüder Günther und Reinhold Messner durchkletterten 1970 zum ersten Mal die gesamte, äußerst schwierige Rupal-Wand (Südwand), die höchste Steilwand der Erde. Beim Abstieg über die Diamirwand kam Günther Messner ums Leben, wobei Ort, Zeitpunkt und Todesursache nicht geklärt sind. Allerdings verstand von dem Expeditionsteam niemand, warum Reinhold in der Nacht vor dem Unfall alleine aufbrach. Diesen Widerspruch ging auch der Filmemacher Ludwig Ott nach, indem er einige erhaltene Originalaufnahmen mit nachgestellten Filmaufnahmen vermengt. Diese heute übliche, aber der Wahrheit nicht immer gerecht werdende Dokumentationsart, zeigte die ARD am 18. Januar 2010 in Erstaufführung. Die Sendung "Tod am Nanga Parbat" wird am 24., 26., und 31.1.2010 auf EinsExtra digital wiederholt. Der mit 10.000 Euro dotierte Bayerische Filmpreis für die beste Darstellerin ging an die Schauspielerin Barbara Sukowa für ihre Rolle in "Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen" Den ebenfalls mit 10.000 Euro dotierten Preis für den besten Darsteller erhielt Mark Waschke für seine Rolle in "Habermann". Den Drehbuchpreis - dotiert mit 10.000 Euro - erhielt Simon Verhoeven für den Film "Männerherzen". Der Dokumentarfilmpreis (15.000 Euro) ging an Petra Seeger für ihren Film "Auf der Suche nach dem Gedächtnis". Den Preis für die Bildgestaltung, dotiert mit 10.000 Euro, bekam Jana Marsik für die Filme "Same Same But Different", der neue Film von Detlev Buck mit David Kross in der Hauptrolle, der gestern erst im Kino anlief und für "Lippels Traum". Mit dem Preis für die beste Nachwuchsdarstellerin, dotiert mit 10.000 Euro, wurde Katharina Schüttler ausgezeichnet - für ihre Rolle in dem Film "Es kommt der Tag". Der Preis für den besten Nachwuchsdarsteller (10.000 Euro) ging an Friedrich Mücke für seine Rolle in dem Film "Friendship". Mit dem Nachwuchsregiepreis (10.000 Euro) wurde Benjamin Heisenberg für seinen Film "Der Räuber" geehrt. Der mit 60.000 Euro dotierte Preis der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrecht an Filmwerken (VGF), wurde an die Drife Deyle & Richter Filmproduktion für den Film "Waffenstillstand" verliehen. Michael "Bully" Herbig erhielt den Publikumspreis für den besten Familienfilm für seine Komödie: "Wickie und die starken Männer". Der FilmFernsehFonds Bayern ist seit 1996 für die Filmförderung in Bayern zuständig. Link: FFF Bayern Donnerstag, 21. Januar 2010Golden Globe Awards honorierten Publikumserfolg
Besucherrekord nicht nur für US-Kino, sondern auch für deutsche Filme.
![]() Die HOLLYWOOD FOREIGN PRESS ASSOCIATION® (HEFPA) vergab letzten Sonntag, den 17. Januar die begehrten GOLDEN GLOBE Statuetten. Das 3-D Fantasy-Epos „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ von Regisseur James Cameron holte in der Nacht zum Montag den Golden-Globe-Spitzenpreis für das beste Drama. Zudem wurde der gebürtige Kanadier in Hollywood zum besten Regisseur gekürt. Damit geht Cameron als klarer Favorit an den Start, wenn am 7. März die OSCARS vergeben werden. Insgesamt sind 274 Kinoproduktionen von der MOTION PICTURE ARTS AND SCIENCES in Beverly Hills für den Oscar-Wettbewerb zugelassen. Davon schickt der „Avatar“ 3-D-Film sich gerade an, als beliebtester Film aller Zeiten, den bisherigen Rekord des Statthalters und teuersten Films aller Zeiten "Titanic" - ebenfalls von Cameron - zu brechen. Vergangenes Wochenende ist Camerons "Avartar" Film bei 1,6 Milliarden Dollar weltweiten Einnahmen angelangt und verteidigt weiter die Spitzenplätze auf den amerikanischen und deutschen Kinohitlisten. Andere 3-D-Filme wie beispielsweise Disneys „Up“, der als bester Trickfilm ebenfalls mit einem Golden Globe ausgezeichnet wurde, liegt weit abgeschlagen hinter Camerons Erfolg. Die Kinoeinspielergebnisse im Jahr 2009 sind trotz der Finanzkrise sowohl in den USA wie auch in Deutschland recht positiv zu bewerten, was bei der Verleihung der Golden Globes sich offensichtlich widerspiegelte. Dank ebenfalls erfolgreicher und ausgezeichneter Filme wie beispielsweise "Inglourious Basterds" von Quentin Tarantino, der zum großen Teil bei uns in Babelsberg entstanden war, konnten die amerikanischen Kinos einen Zuschaueranstieg um 6% verzeichnen. Damit haben die US-Kinos im vergangenen Jahr insgesamt 10,6 Milliarden Dollar eingespielt. Aber auch die deutsche Filmindustrie, an der die Amerikaner durch Koproduktionen maßgeblich beteiligt sind, kann mit guten Zuschauerzahlen aufwarten. Nach Angaben der deutschen Produzentenallianz wurden rund 38,7 Millionen Tickets für deutsche Filme verkauft. Damit stieg der Marktanteil deutscher Filme auf 26,9%. Insgesamt wurden im letzten Jahr in Deutschland 144 Millionen Tickets verkauft, womit der bereits fünf Jahre alte Besucherrekord im Jahre 2009 übertroffen wurde. Einer der Publikumsrenner war im letzten Jahr Michael "Bully" Herbigs neueste Komödie: "Wickie und die starken Männer", der letzte Woche in München den Publikumspreis für den besten Familienfilm bei der Vergabe des Bayerischen Filmpreises erhielt. Es gibt aber auch Filme, die sich nicht durch das permanente Klingeln an der Kinokasse für Preise aufdrängen, sondern für die andere internationale Reputationen der Garant zum Welterfolg sind. Dazu gehören u.a. die Goldene Palme aus Cannes und der Europäische Filmpreis, die beide Michael Haneckes Film „Das Weiße Band“ im letzten Jahr ausgezeichnet hatten und einer Gruppe von knapp 100 internationalen Journalisten den Ausschlag gaben, den deutsch-österreichischen Film „Das Weiße Band“ zum besten fremdsprachigen Film bei den Golden Globes zu küren. Darüber hinaus wurde der österreichische Schauspieler Christoph Waltz für seine Rolle in dem Film "Inglourious Basterds" als bester Nebendarsteller geehrt. Mittwoch, 20. Januar 2010"Der Puck von Berlin" zur Jubiläums Berlinale
"Erika Rabau - Der Puck von Berlin" auf der Jubiläums DVD des Tip-Magazins Berlin.
![]() 2007 begleitete ein Kamerateam Schritt auf Tritt eine kleine, zierliche Person in schwarzer Ledermonitur auf allen Wegen bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin. Ein Jahr später war der Film Gesprächsthema Nummer eins unter Insidern der Berlinale. Erika Rabau - Der Puck von Berlin sollte nicht nur auf der großen Leinwand präsentiert werden, nein, die offizielle Berlinale-Fotografin seit 1972, sollte selbst einmal im Rampenlicht stehen und mit der Berlinale Kamera zu den Filmfestspielen ausgezeichnet werden. Seit 1963 dokumentiert sie die Filmfestspiele und fotografiert immer mit einer alten Leica, sogar zumeist noch analog, die großen Stars auf dem roten Teppich des Festivals. Sprachbarrieren gibt es für die gebürtige Danzigerin nicht, denn mit 17 Jahren verließ sie Deutschland und ging für einige Jahre nach Südamerika, wo sie als Kamerafrau arbeitete. Zurück kam sie erst Anfang der 60er Jahre und heuerte bei der Berlinale zunächst als Dolmetscherin an, denn Spanisch spricht sie wie ihre Muttersprache, außerdem Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch. Ihr Alter verrät sie nicht, aber mehr als 70 Jahre Lebenserfahrung dürften es mittlerweile sein. "Erika Rabau - Der Puck von Berlin" Dokumentarfilm von Samson Vicent DVD im Tip Berlin Ausgabe 3 / 2010 im Handel ab heute, Mitwoch, den 20.01.2010 -------------------------- Auch die Süddeutsche Zeitung veröffentlicht in ihrer Reihe Cinemathek eine Berlinale-Edition mit 22 Filmtiteln, die bereits seit dem 9. Januar 2010 im Handel ist. Die Kinoredaktion der Süddeutschen Zeitung wählte aus allen Filmen, die seit 1951 im Wettbewerb und im offiziellen Programm der Berlinale vorgeführt wurden, ihre persönlichen Filmhighlights aus. Das Ergebnis ist eine außergewöhnliche DVD-Reihe, die das breite Spektrum von sechs Jahrzehnten Berlinale und internationalem Film widerspiegelt. 60 Jahre Berlinale – aus Anlass dieses Jubiläums erscheint ein ungewöhnlicher Bildband. In zehn Kapiteln – von der Ankunft der Stars bis zur Preisverleihung, von der großen Gemeinde der Fans bis zum Blick hinter die Kulissen – lässt er die Bilder aus sechzig Jahren, originell in Szene gesetzt, für sich sprechen. Nicht chronologisch, sondern dramaturgisch wird die Geschichte eines der wichtigsten Filmfestivals der Welt lebendig. Der Band begleitet Cineasten und Stars durch bisweilen aufwühlende politische Zeiten und sechs Jahrzehnte internationalen Filmschaffens. Ein ungewöhnliches Buch über ein ungewöhnliches Festival. Herausgegeben von den Internationalen Filmfestspielen Berlin und der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen. Die Berlinale - Das Buch zum Film 264 Seiten, 21 x 22,5 cm Hardcover, mit mehr als 400 Abbildungen Sprachen: Deutsch/Englisch 24,90 Euro - gratis für Bezieher der Berlinale-Edition der Süddeutschen Zeitung Cinemathek Dienstag, 19. Januar 2010GERMAN FASHION FILM AWARD 2010 (update)
Der Wettbewerb wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
![]() Zur Fashion Week Berlin, die zusammen mit der Bread & Butter vom 20. bis zum 24.01.2010 stattfindet, wird offiziell zum zweiten GERMAN FASHION FILM AWARD ausgerufen und gleichzeitig die Preisträger des letzten Wettbewerbs vorgestellt. Auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages wird Frau Claudia Carillon im Namen von International Designers Network auch den zweiten German Fashion Film Awards organisieren. Ziel der Initiative ist es, die junge deutsche kreative Modeindustrie zu stärken, so dass man in Zukunft nicht mehr nur von „made in Germany“ sondern auch von „created in Germany“ spricht. Übrigens, das von der Berlin Partner GmbH initiierte offizielle Internetportal der Berlin Fashion Week zeigt alle wichtigen Fakten online zu den rund 140 Veranstaltungen der Berliner Modewoche, die heute, den 19. Januar offiziell eröffnet wird. Für die Herbst/Winter-Saison 2010 bringt die Fashion Week zusammen mit der Ordermesse Premium die neuesten Kollektionen und Trends national und international agierender Top-Designer und Labels. Berlin ist in dieser Zeit Treffpunkt von Einkäufern, Fachbesuchern und Medienvertretern aus dem In- und Ausland. Exklusive Fashionshows, Fachmessen sowie zahlreichen Events, Ausstellungen und Fashion Awards machen die Stadt zu einem großen Catwalk für "fashion victims". Die Modewoche trägt so maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung Berlins als Modestandort bei. (update) Die Bread & Butter Berlin, die weltweit einzige Messe für Sportswaer und Casual, findet vom 20. bis 22. Januar 2010 unter dem Motto "The Original" in Berlin-Tempelhof statt. Der Chef, Karl-Heinz Müller, hat für die Eröffnungsparty heute Abend mit 3000 geladenen Gästen unter dem großen Vordach des ehemaligen Flughafens dieses eigens mit einer Spezialkonstruktion aus schneeweißer, doppelwandiger, wärmegedämmter Zeltplane winterfest gemacht. Die Idee kommt aus München und erinnert ein wenig an das hochfeste Zeltdach des Münchener Olympiastadions. Dementsprechend gibt es zünftiges Essen und Bier im großen Maßkrug wie auf den Münchener Wiesn. Von der einzigartigen filmtauglichen Kulisse des Events und dem wunderbaren Catering von Borchardts haben wir uns persönlich am Abend überzeugen können. Während der Berlin Fashion Week bringt die Berliner Agentur Freshmilk Creative Media eine täglich erscheinende Zeitung heraus. Die "Berlin Fashion Daily" wird in einer Gesamtauflage von knapp 100.000 Exemplaren in ausgewählten Shops, Restaurants, Showrooms, Hotels und Eventlocations sowie auf den vier parallel laufenden Modemessen verteilt. "Berlin Fashion Daily" erscheint im Rheinischen Format und ist ein Spin-Off des Web-TV-Formats BerlinFashion.tv, das ganzjährig über Designer, Events, Professionals und Trends in der Hauptstadt und weltweit berichtet. Die Videos sind zum Teil zudem bei Kooperationspartnern, Mobile, auf dem Free-TV-Sender TV Berlin, im Philips NetTV und bei Freshmilk.TV zu sehen. Deutschland hat ein großes Potential an jungen und talentierten Modedesignern. Mit Hilfe neuer Medien und Vermarktungsformaten will das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie diese dabei unterstützen, sich auf internationaler Ebene bekannt zu machen. Ziel des Wettbewerb ist es, Absolventen von deutschen Filmakademien und junge Filmemacher für eine Zusammenarbeit mit jungen Modedesignern zu aktivieren. Beim German Fashion Film Award handelt es sich um einen Wettbewerb, der sich an alle deutschen Designerinnen und Designer richtet, die seit mindestens zwei Jahren und höchstens acht Jahren im Berufsleben stehen und ihre eigene Kollektion entwerfen und verkaufen. Diese können von ihnen produzierte Videoclips einsenden. Wettbewerbskategorien des German Fashion Film Awards sind die Kategoerien Damen- und Herrenoberbekleidung und Accessoires. Kreieren Sie einen Kurzfilm, höchstens 3 Minuten lang and senden Sie ihn als Quick Time Movie ein(mindestens 720 x 576 Pixels). Erzählen Sie Ihre Geschichte, zeigen Sie Ihren Look, präsentieren Sie Ihren Stil! Schauen Sie sich dazu einen Clip von Eple & Melk des Ersten World Fashion Film Awards 2008 direkt im BAF-Blog an oder sehen Sie sich weitere hier auf YouTube an. Anmeldeschluss für den Wettbewerb ist der 28. Februar 2010. Alle Clips müssen bis spätestens 30. April eingesandt werden. Die Gewinner werden am 5. Juli 2010 zum Auftakt der nächsten Fashion Week in Berlin vorgestellt. Link: www.german-fashion-film-award.com c/o Claudia Carillon 16 rue Pasteur 92140 Clamart/Frankreich Mail: carillon@club-internet.fr Web: www.internationaldesignersnetwork.com Montag, 18. Januar 2010Leserjury für Berlinale gesucht
Alljährlich vergeben die Berliner Publikumspreise zur Berlinale.
![]() Die Internationalen Filmfestspiele in Berlin sind nicht nur für das Fachpublikum interessant, sondern die Berlinale ist bekannt für das größte publikumswirksamste Filmfestival der Welt. Deshalb werden neben der offiziellen, internationalen Jury und weiteren unabhängigen Jurys der Verbände und der Kirchen auch die Verlage und Berliner Radiostationen diverse Preise vergeben, für die eigens ausgesuchte, fachkundige Personen jedes Jahr zu Worte kommen dürfen. Darüber hinaus kann das Publikum an den Kinoausgängen der Panorama-Sektion mit Hilfe von eigens dafür ausgegebenen Kärtchen der TIP-Redaktion ihren Favoriten bestimmen. In der Sektion des Forums sucht der Tagesspiegel Berlin auch dieses Jahr wieder eine Leserjury, die einen Preis für den besten Film vergibt. Wer Jury-Mitglied werden möchte, kann sich jetzt auch online bewerben. Voraussetzungen für die Teilnahme sind: Interesse an unabhängigem Kino und genügend Zeit, um sich zwischen dem 12. und 20. Februar das Forumsprogramm anzusehen. Jeden Tag warten vier bis fünf Filme. Der Preis ist vom Tagesspiegel mit 3000 Euro dotiert; am 20. Februar wird der Preisträger bekannt gegeben. Am 21. Februar, dem Berlinale-Publikumstag, wird der ausgezeichnete Film in einer gemeinsamen Veranstaltung des Forums und des Tagesspiegels zu sehen sein. Interessenten senden ihre Bewerbung bitte bis zum 28. Januar (Einsendeschluss), mit Begründung, knappem Lebenslauf, Adresse und Telefonnummer an den Tagesspiegel, Sekretariat Kulturredaktion, Stichwort „Leserjury“, Askanischer Platz 3, 10963 Berlin. Oder per Mail an berlinale@tagesspiegel.de , Betreff „Leserjury“. Man freut sich über einfallsreiche und außergewöhnliche Bewerbungen. Neun Juroren werden ausgewählt, die spätestens am 5. Februar benachrichtigt werden. Allerdings können eventuell eingesandte Unterlagen nicht zurückgeschickt werden. Die Jury-Teilnahme wird nicht vergütet, der Besuch der Filme ist dafür kostenlos. Auch die Siegesäule, das größte Berliner Gay-Magazin, vergibt jedes Jahr den Teddy- und die Else-Awards durch ihre Leserjury. Erstmalig finden die Gala und die anschließende Party am 19. Februar 2010 nur einen Steinwurf entfernt vom Potsdamer Platz in der STATION BERLIN - dem ehemaligen Paketpostbahnhof am Berliner Gleisdreieck - statt (Luckenwalderstr. 4 – 6, 10963 Berlin). Tickets sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Im Prinz Eisenherz Buchladen und im SchwuZ sind die Tickets sogar ohne VVK Gebühr zu bekommen schreibt die offizielle Homepage des 24. Teddy Award 2010. Außerdem möchten wir auf die traditionelle Einführung in das Gay- und Lesben-Programm, bzw. in Queeres Filmschaffen durch den Panorama-Chef Wieland Speck aufmerksam machen, die üblicherweise am Montag (8. Februar 2010) vor dem Beginn des Festivals im Kino International stattfindet. Auch dafür sind Karten im Prinz Eisenherz Buchladen, Lietzenburger Straße 9, 10789 Berlin, erhältlich. Der SPECIAL TEDDY 2010 geht in diesem Jahr an den Filmemacher WERNER SCHROETER, dem radikalen Experimentierer und großen Außenseiter des Neuen Deutschen Films. Er wurde neben Fassbinder, Herzog oder Wenders zu einem der wichtigsten Exponenten des aufstrebenden jungen deutschen Kinos. Sonntag, 17. Januar 2010Potsdam aus halber Höhe mit Canon Spiegelreflex gefilmt
Die DVD des rbb Films vom 5. Januar ist bereits im Handel erhältlich.
![]() Fliegen können wie ein Vogel, ein alter Menschheitstraum wird wahr. Zumindest für die Kamera von Jürgen Hohmuth und Ralf Brauner. Die beiden Videofilmer und Fotografen aus dem Prenzlauer Berg haben ihre hochauflösende Canon Spiegelreflex Fotoapparat mit HD-Videofunktion an einen sieben Meter langen Zeppelin gehängt. Vom Boden aus gezogen, flog das mit Helium gefüllte Kamera-Luftschiff in einer Höhe von etwa vier bis 60 Metern über Berlin. Nach dem Erfolg von "Berlin aus halber Höhe" machten sich die beiden Videofilmer diesmal auf, um die Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam aus der Luft in Augenschein zu nehmen. Am 5. Januar 2010 zeigten sie im dritten Fernsehprogramm des Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) unter anderem beeindruckende Bilder aus der Luft von dem Gelände der ehemaligen Luftschiff Produktion an der Zeppelinstraße in Potsdam. Bekannte Personen wie der Regisseur Volker Schlöndorff, die Moderatorin Enie van de Meiklokjes und die Schauspielerin Isabell Gerschke entdecken beim Anblick dieser Bilder ihre vertraute Umgebung ganz neu. Neben den bekannten historischen Orten, den Schlössern, Parks und Seen besucht der Film die neuen urbanen Treffpunkte der schönen Berliner Schwester wie die Babelsberger Medienstadt oder die Flaniermeile im Potsdamer-Zentrum. 45 Minuten eindrucksvolles Sightseeing aus der Vogelperspektive. Preis: 14,99 € erschienen hier im Tagesspiegel Shop Um die eingesetzte Technik näher zu erläutern befassen wir uns hier mit den neuen Canon Spiegelreflex Kameras, die alle neben der klassischen Fotografie auch HD-Video-Aufnahmen ermöglichen. Sie sind klein genug, um an dem leichten Luftschiff hängen zu können und ermöglichen dennoch den Einsatz von Wechselobjektiven. Wegen ihres optischen Suchers haben die DSLRs sich im Gegensatz zu den Camcordern mit niedrig auflösenden Video-Suchern, schon jetzt eine Nische im professionellen Videomarkt erobert, da sie als Single-Sensor-Kamera einen ähnlichen filmtypischen Eindruck bieten wie ihre großen Schwestern-Modelle in der Film-Branche. Nur das Schärfeziehen ist etwas problematisch, solange es nicht automatisiert betrieben wird. Das vornehmlich eingesetzte Weitwinkelobjektiv bietet dennoch eine fantastische Tiefenschärfe und ermöglicht es auch ganz nah an die Objekte heranzufliegen. Trotzdem bleibt es manchmal schwierig, bei Bewegtbildaufnahmen mit diesen Kameras die Schärfe präzise zu kontrollieren und zu steuern. Bei der Beschreibung der Technik zitieren wir teilweise dazu aus der Website von Digitalkamera.de, die für ihre ausführlichen und professionellen Tests sich in der Branche einen Namen gemacht hat und wahrscheinlich die umfassendste Imaging Berichterstattung im Netz bietet. Canon - neue Digital Spiegelreflex Modelle für Full-HD-Movieclips Die neuen Canon Spiegelreflex Kameras EOS-1D Mark IV und EOS 7D sind bereits im September 09 in der Presse vorgestellt worden und keine absolute Neuigkeit mehr. Dennoch möchten wir sie hier erwähnen, da sie jetzt erst lieferbar sind und sich sowohl an eingefleischte Hobbyfotografen sowie Profis wenden. Vom Sucher über den Autofokus bis hin zum Ausstattungsumfang und dem Bildsensor hat Canon alles überarbeitet, was eine solche Kamera mit HD-Video-Funktion ausmacht. Erstmals in einer APS-C-Spiegelreflexkamera wird bei der EOS 7D ein 100%-Sucher mit einer 1,0fachen Vergrößerung kombiniert. Damit ist der 7D-Sucher führend in seiner Klasse und braucht sich durchaus nicht vor Vollformatkameras zu verstecken. Er ist einfach gigantisch groß und bietet zahlreiche einblendbare Gitterlinien – auch auf der Mattscheibe selbst, was Nikon bereits seit Jahren macht. Darüber hinaus dürfte die hohe Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 8 Bilder/s nicht nur Sportfotografen begeistern. Nicht nur Fotografen, sondern auch Hobbyfilmer werden an der EOS 7D ihre Freude haben. Full HD-Filme in 1.920 x 1.080 Pixeln Auflösung sind überhaupt kein Problem. Sogar die Bildwiederholrate ist dabei einstellbar – egal ob man nun NTSC, PAL oder Kinowiederholraten verwenden möchte. Bei einer Auflösung von HD (1080p) oder VGA (1.280 x 720 bzw. 640 x 480) lässt sich die Wiederholrate nochmals verdoppeln, um Bewegungsabläufe und schnelle Sequenzen sowie Schwenks noch flüssiger aufnehmen zu können. Selbstverständlich sind Blende, Belichtungszeit und Empfindlichkeit auch beim Filmen einstellbar, so dass dem Spiel mit Schärfentiefe, Helligkeit und Nachzieheffekten quasi keine Grenzen gesetzt sind. Selbstverständlich hat die EOS 7D eine LiveView-Funktion mit Histogramm, Lupe, Belichtungsvorschau und 2-Wege-Wasserwaage (Horizont und Neigung). Mit all diesen Features und dem Vorzug von Wechselojektiven gegenüber den meisten HD-Camcordern rücken Spiegelreflexkameras zunehmend in den Fokus der Filmemacher. Die Tiefenschärfe ist sogar bei der teureren EOS-1D Mark IV noch fulminanter, setzt diese digital Kamera doch den etwas größeren APS-H CMOS-Sensor ein, der mit 16,1 Megapixel sogar noch etwas rauschärmer ist, als jener 18-Megapixel-Sensor der EOS 7D. Damit löst sie für Filmer quasi das bisherige Spitzenprodukt EOS 5D Mark II ab. Diese bietet zwar mit 21,1 Megapixeln im 35-mm-Vollformatsensor eine höhere Auflösung, kann jedoch die Aufzeichnung von Full HD Videos nur mit 30 B/s vornehmen und bietet keine für das in Europa übliche PAL System mit 25Hz so wichtige anpassbare variable Bildfrequenz. Im Gegensatz dazu entfällt bei der EOS 7D zeitaufwendiges und Hardware intensives Umrechnen beim Schnitt am Rechner, denn es sind bereits bei der Aufname wahlweise Bildraten von 24p oder 25p einstellbar, schreibt auch film-tv-video.de, die Online-Informationen für Profis seit 1999. Link: Canon Spiegelreflex Digital Wer sich in die Materie des Filmens mit der DSLR-Kamera einlesen will, dem sei folgendes Buch empfohlen: HD-Filmen mit der Spiegelreflex Mit der DSLR-Kamera zum perfekten Film-Look in HD und Full HD von Helmut Kraus dpunkt.verlag; Softcover; durchgehend farbig ISBN 978-3-89864-636-9 erschienen 12/2009; Preis: 29,00 € Kraus ist passionierter Segler, was man bereits vom actiongeladenen Cover erahnen kann. Dennoch strotzt es von Fachwissen eignet sich kaum für Anfänger. Details zum Buch und eine Leseprobe gibt es hier bei Digitalkamera.de
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